Ein Münchner Liturgiker hat Verständnis für die vom Papst gewünschte „Reform der Reform“ – und deutet sie als permanente liturgische Revolution.
Die polnische Webseite ‘Kronika Novus Ordo’ dokumentiert die alltäglichen Liturgieskandale in der Neuen Messe
(kreuz.net) Für den Münchner Liturgiker, Hw. Winfried Haunerland, ist eine völlige Rückkehr zur Alten
Liturgie „nicht denkbar“.
Das erklärte der Geistliche nach Angaben der Webseite des deutschen Distrikts
der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. am vergangenen Wochenende bei einer Tagung der ‘Katholischen Akademie’
in München.
Ein solcher Schritt würde unweigerlich zu einem „neuen Schisma“ führen – glaubt Hw. Haunerland.
Er verwies auf den – nie umgesetzten – Beschluß des Konzils, „eine allgemeine Erneuerung der Liturgie
sorgfältig in die Wege zu leiten“.
Hw. Haunerlands ist jedoch der Ansicht, daß eine „Reform der Reform“
durchaus denkbar ist. Die Gestalt der Liturgie im Jahr 2009 sei nicht unwandelbar.
Sie müsse vielmehr
im Laufe der Geschichte „um ihrer Identität willen“ angeblich immer wieder erneuert werden.
Die Frage,
wie viel liturgische Einheit die Kirche als Weltkirche braucht und wie viel „Vielfalt“ ihr gut tue, ist
für den Liturgiker noch ungelöst. Die Signale aus Rom wären dazu nicht einheitlich.
Hw. Haunerland
erwähnt die Bestimmung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’, zwei unterschiedliche Rezensionsstufen
des Römischen Ritus zu ermöglichen. Das hält der Liturgiker für eine „innovative Lösung“.
Zugleich
verweist er auf eine andere – Theorie gebliebene – römische Instruktion aus dem Jahr 2001 und die jüngere
Praxis der Gottesdienstkongregation, die auf „mehr Einheitlichkeit“ in den nationalsprachigen liturgischen
Bücher drängen würden.
Die Pius-Webseite kommentiert, daß eine Erneuerung der Liturgie im Sinne der
von Papst Benedikt XVI. gewünschten „Reform der Reform“ für altgläubige Katholiken nur auf der Grundlage
der Alten Liturgie möglich sei:
„Die »Reform« von 1969/70 stellt einen schweren Bruch mit dieser Tradition
dar, da sie den wesentlichen Opfercharakter insbesondere der Heiligen Messe verfälscht.“
Darum sei die
auf dem Konzil geforderte „Erneuerung der Liturgie“ nicht „sorgfältig“ in die Wege geleitet worden.
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@ Thomasius Arme Konzilsgeneration! Arme Jugend! Ihr habt nicht die eigentliche Schuld: In der hoffnungslosen
Umgebung, in der Schule, im Gymnasium, in tausend Gruppen und Grüppchen wurden euch Steine statt Brot
gegeben. Hier trifft das Wort des Herrn zu: Darum hat der, der mich dir überlieferte eine größere Schuld.
Die, die euch dieser Konzilskirche überliefert haben, haben die größere Schuld.
@Sinah Dem hl. Erzengel Michael sind die Hände gebunden. Er darf nicht mehr der Patron Deutschlands sein.
Er darf auch nicht mehr nach der heiligen Messe (Pardon, Eucharistiefeier) vom Priester angerufen werden,
wie es jahrhundertelang der Fall war. Jaja, Tradimärchen. Das Gebet wurde 1884 eingeführt. „jahrhundertelang“
@Sinah Was haben Sie gegen eine Liturgiereform? Hierzu zitiere ich: Liturgie aus kirchenlatein liturgia
„Gottesdienst“, dies gleichbedeutend gr. leitourgein „einen öffentlichen Dienst versehen“. Dieser Dienst
ist öffentlich, weil er sich an das Volk der Gläubigen richtet, für dieses bestimmt und von diesem
also auch verstanden werden soll. Nun ist es offensichtlich, dass die Lehre sich den Gläubigen verständlich
und nachvollziehbar erweisen muss. Sonst leeren sich die Kirchen. Daher ist es verständlich, wenn die
Liturgie in gewissen zeitlichen Abständen überprüft und gegebenenfalls geändert wird. Allerdings können
sich die Kirchen auch deswegen leeren, weil die Verteter der Kirche und die „Mächtigen“ entgegen der
Lehre Jesu Christi agieren und sich daher als „scheinheilig“ zu erkennen geben.
Lest doch die Kirchenväter! Sie [ = die Liturgie] müsse vielmehr im Laufe der Geschichte „um ihrer Identität
willen“ angeblich immer wieder erneuert werden. Offensichtlich passt das hier einigen nicht. „Ecclesia
semper reformanda“ – von dieser Einstellung waren auchg schon die Kirchenväter durchdrungen! – Die Tradition
beginnt doch nicht irgendwann im 16. Jahrhundert!
Abscheu vor dem Dogma Hier war bereits erkennbar, daß für Montini „Quo Primum“ des hl. Papst Pius’ V.
null und nichtig ist. Er sagte, es könne die Liturgie geändert und besser auf die Bedürfnisse unserer
Zeit anwendbar gemacht werden. Wenn von „die Zeremonien auf eine einfachere Form zu reduzieren“ die Rede
war, wurde sofort eine arglistige Beschwichtigung vorgebracht: „Dies heiße nicht, die Schönheit des
Gottesdienstes und seine Symbolkraft preiszugeben, sondern nur die Zeremonien zu verkürzen und alles
aus ihnen zu entfernen, was verdoppelnd und überkompliziert sei.“ Der Endzweck jedoch war längst determiniert.
Erzbischof Lefebvre in seinem Vorwort zu seinem Buch „Ich klage das Konzil an“: Sie wollten das Konzil
als „pastorales“ aufgefaßt haben, „und zwar wollten sie dies aus ihrer instinktiven Abscheu vor dem Dogma
und um die offizielle Einführung liberaler Ideen in einen kirchlichen Text zu erleichtern. Jetzt aber,
nachträglich, dogmatisieren sie das ganze Konzil…“
Nun, werter Sinah, nachdem Sie anderenorts bereits mangelnde rechtliche Kompetenz offenbarten, machen
Sie sich nun wohl anheischig, diese Scharte durch möglichst unverstandene Zitation aus bruderschaftsempfohlenen
Verschwörungsklassikern auszuwetzen, oder?
Mit dieser unformulierten Häresie heute vor 47 Jahren in die Konzilsaula eingezogen. Der HEILIGE GEIST
war nicht unfehlbar gefordert. Darum konnte das Konzil fehlen u. es hat auch schwer gefehlt und zwar von
Anfang an, nicht allein dadurch, daß es unter Führung des kirchenfeindl. Kardinals Liénart u. des liberalen
Aufstands der sog. „Rheinischen Allianz“ die jahrelang sorgfältig ausgearbeiteten Vorlagen der rechtgläubigen
Konzilsväter verwarf u. damit die gläubigen, in aller Welt anerkannten Fachkapazitäten bloßstellte
und zurückwies, sondern auch daß diese Konzilsväter listig doppelsinnige und mehrdeutige Texte in die
Dekrete einschleusten. Damit gehört das Konzil selber auf die Anklagebank, nicht der legendäre „Konzilsgeist“.
Die liberale, teilhardistische Strömung war gleich Dämonen schon am 11. Oktober 1962 mit den Bischöfen
in die Konzilsaula gezogen. Rechtgläubige Konzilsväter wie auch die Römische Kurie wurden von der liberalen
Seite, insbesondere der „Rheinischen Allianz“, hintergangen und durch gegensinnige Behauptungen in Sicherheit
gewiegt. Beim Verlassen der Aula drückten diese liberalen Bischöfe, die die Macht an sich rissen, ihre
Befriedigung aus: „Der erste Sieg!“ Montini, der spätere Papst Paul VI. ließ seinen Kurs bereits zu
Beginn des Konzils durchscheinen, indem er den Text des Entwurfs der Vorbereitenden Liturgiekommission
dahingehend beurteilte, daß dieser Entwurf ja nicht der Ansicht sei, daß ein Ritus absolut unveränderbar
sei oder daß Zeremonien um jeden Preis erhalten bleiben müssen. QUO PRIMUM war für ihn somit unverbindlich.
Widersacher bereits schon am 11. Oktober 1962 in die Konzilsaula mit eingezogen Pius-Webseite: „Nicht
sorgfältig in die Wege geleitet!!“ „Die »Reform« von 1969/70 stellt einen schweren Bruch mit dieser
Tradition dar, da sie den wesentlichen Opfercharakter insbesondere der Heiligen Messe verfälscht. Insofern
wurde die auf dem Konzil geforderte „Erneuerung der Liturgie“ nicht „sorgfältig!“ in die Wege geleitet.
Soweit ist die Anklage an das Konzil zusammengeschrumpft, daß für die Priesterbruderschaft (jedenfalls
der Spitze) nur mehr ein „nicht sorgfältig in die Wege geleitet“ übrig bleibt, während Erzbischof Lefebvre
in seinem Buch „Ich klage das Konzil an“ das gesamte Konzil anklagt. Noch 1990 war nach P. Schmidberger
das Konzil die eigentliche Ursache des Desasters. Auszug aus seinem Vortrag vom 20.3.1990: „Will man die
Krise der Kirche wirklich verstehen, so gilt es, die Wurzeln der gegenwärtigen Irrtümer aufzusuchen.
Man kann nicht leugnen, daß die hauptsächliche Wurzel der Übel, die wir erleben, das Zweite Vatikanische
Konzil ist…“ „In dieser Atmosphäre seines „aggiornamento“ gab Papst Johannes XXIII. der Kirche den
Befehl, sich dieser [falschen] Entwicklung anzuformen. In dieser Atmosphäre fügte sich Entstehen und
Ablauf des Zweiten Vatikanischen Konzils, das ich ohne Zögern als größtes Unglück unseres Jahrhunderts,
als größtes Unglück der ganzen Kirchengeschichte qualifiziere.“ Das Vatikanum II wollte nur ein sog.
„Pastoralkonzil“ sein. Der HEILIGE GEIST war nicht unfehlbar gefordert. Darum konnte es auch fehlen und
hat auch schwer gefehlt.
Die katholischen „Tradis“ oder „Sedis“ haben sicher manche Schnittpunkte mit zum Beispiel den Evangelikalen.
Dazu wäre vor allem der nicht-modernistische Glaubensansatz zu nennen. Also die „Wahrheiten“ existieren
tatsächlich so wie sie im Glaubensbekenntis stehen, und kommen nicht nur aus der Glaubenserfahrung der
Menschen, also der vorherigen Christengenerationen heraus. Ein Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen
wäre, dass die „Charismen“ bei den einen durch Weihe-Ämter vermittel werden, bei den anderen spielen
die Ämter keine Rolle. Auch spielt die Institution „Kirche“ an sich weniger eine Rolle bei den Evangelikalen
und die Evangelikalen verzichten weitestgehend auf philophische Untermauerungen des Glaubenswahrheiten.
Die modernen Katholiken und die anderen Protestanten sind Modernisten in dem Sinne, wie die Päpste diesen
Begriff verwendet haben. Sie glauben nicht oder nur sehr beschränkt an Glaubenswahrheiten (Dogmen). Sondern
ihr Glaube ist eine Erfahrung, die aus ihnen herauskommt und an andere weitervermittelt wird.
#67 Thomasius 16:22:32 | Sonntag, 11. Oktober 2009
@Alexander von Eich Der Unterschied besteht nicht im Glauben sondern in menschlichen Konstrukten, die
kein einziger Mensch „verifizieren“ kann sondern nur Gott allein. Aber wie heiß es? „Ich bin der Herr“
und damit kein Priester und auch kein Bischof geschweige denn Patriarch oder Papst.
@Thomasius: Das halte ich für totalen Unsinn. Der traditionelle kath. Glaube ist zB ein ganz anderer
als der moderne Protestantismus oder auch als der evangelikale Protestantismus. Das sind TOTAL unterschiedliche
Welten heute. Aber vor „mehreren hundert Jahren“ war dieses Zitat womöglich noch etwas zutreffender.
#64 Paulaner † 15:22:28 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Nochmehr … es ist nur die Eifersucht des Klerus, die Besserwisserei und die Lügen der Theologen Thomasius:
@Sinah Es ist darin kein Unterschied zwischen ihnen und auch keine sonstige Verschiedenheit, außer aus
der Sicht der Parteilichkeit und des Haders.“
#63 Thomasius 15:18:08 | Sonntag, 11. Oktober 2009
@Sinah Was die Kirchen betrifft so äußerte sich ein Weiser schon vor mehreren Hundert Jahren: „Während
sich also … die christlichen Kirchen … im Wort unterscheiden, stimmen sie in der Bedeutung überein;
und obwohl sie nach außen hin zueinander im Widerspruch stehen, stimmen sie innerlich überein. Und sie
alle folgen einem Glauben und glauben an den einen Gott und dienen dem einen Gott. Es ist darin kein Unterschied
zwischen ihnen und auch keine sonstige Verschiedenheit, außer aus der Sicht der Parteilichkeit und des
Haders.“
#62 Paulaner † 14:57:15 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Zumindest nicht für schnöde Ansinnen! Sinah: Dem hl. Erzengel Michael sind die Hände gebunden. Er darf
nicht mehr der Patron Deutschlands sein. Er darf auch nicht mehr nach der heiligen Messe (Pardon, Eucharistiefeier)
vom Priester angerufen werden, wie es jahrhundertelang der Fall war. Und persönliche Eitelkeiten.
#60 smallplayer 14:50:57 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Auf jeden Fall sollte auch die Kirchensprache von Latein auf Englisch umgestellt werden. Eine lebendige
Sprache wie Englisch bietet auch für neue Entwicklungen passende Begriffe, während eine tote Sprache
wie Latein dafür auf die Erfindung von Kunstwörtern angewiesen ist.
„Einheitlichkeit in den nationalsprachigen liturgischen Bücher!“ Instruktion, die auf „mehr Einheitlichkeit“
in den nationalsprachigen liturgischen Bücher drängt. „Mehr Einheitlichkeit“ in den nationalsprachigen
Bücher bringt Einheit nicht zurück. Auf den Inhalt kommt es an! Einig, heilig, katholisch und apostolisch
sind die vier Wesensmerkmale der Kirche Jesu Christi, die die katholische Kirche i s t . Aus dem Einssein
mit dem fortlebenden Christus, mit SEINER unveränderlichen Lehre und der Tradition ergibt sich das erste
Wesensmerkmal der wahren Kirche. Die römisch-katholische Kirche ist einig, weil sie allezeit und überall
denselben Glauben, dasselbe Opfer und dieselben Sakramente hat. Eine Einheit auf Kosten der Wahrheit ist
nicht mehr SEINE KIRCHE. Ist die Einheit durch Änderung ihres Lehrinhalts verloren gegangen, kann sie
auch nicht durch „mehr Einheitlichkeit in den nationalsprachigen liturgischen Büchern“ wieder hergestellt
werden. Im übrigen ist das Latein als Sprache der Kirche nach den Worten Pius’ XII. ein erhabenes und
klares Zeichen der Einheit und ein wirksames Mittel gegen jede Verwirrung der reinen Lehre. @Der Rabe:
Dem hl. Erzengel Michael sind die Hände gebunden. Er darf nicht mehr der Patron Deutschlands sein. Er
darf auch nicht mehr nach der heiligen Messe (Pardon, Eucharistiefeier) vom Priester angerufen werden,
wie es jahrhundertelang der Fall war.
#58 Paulaner † 14:38:04 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Du bist schon wieder zu feige für eine Konfrontation und lümmelst mit dem Erzengel aus dem Hinter- DerRabe:
die schlimmsten und dümmsten antichristen geben sich hier die heiligsten namen. halt. Sinah: GOTT selbst
wird das Schisma eröffnen! Satan hat die Rechthaberei statt der Demut als Keil gegen Gott angesetzt.
GOTT selbst wird das Schisma eröffnen! „Ein solcher Schritt würde unweigerlich zu einem „neuen Schisma“
führen. Macht nichts! Nimmt GOTT in Kauf! GOTT selbst wird einmal ein Schisma eröffnen, wenn ER die
Worte spricht: „Weichet von mir ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Satan und seinem Anhang bereitet
ist (Mt. 25,41) Liturgie „um ihrer Identität willen“ immer wieder erneuern! Jedoch nur in der Konzilskirche –
weil die Einheit verloren – bedarf es einer steten neuen Entwicklung der Liturgie. Völlige Rückkehr
zur Alten Liturgie nicht denkbar. Verständlich! Das Interdikt des hl. Papst Pius’ V. lastet auf ihnen.
Hw. Haunerland erwähnt die Bestimmung des Motu Proprio Summorum Pontificum, zwei unterschiedliche Rezensionsstufen
des römischen Ritus zu ermöglichen. Das hält der Liturgiker für eine „innovative Lösung“. Diese „innovative
Lösung“ hat sich am 14. Juli 1570 bereits von selbst aufgelöst durch das Siegelschreiben QUO PRIMUM
DES HEILIGEN PAPSTES PIUS’ V. „…Auch kann dieses vorliegende Schreiben nie und zu keiner Zeit widerrufen
oder eingeschränkt werden…“
Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels.
Sei du unsere Schutzwehr. Ihm gebiete Gott, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der Himmlischen
Heerscharen – stoße den Satan und alle anderen bösen Geister, die auf der Erde umherstreifen, um die
Seelen zu verderben – mit der göttlichen Kraft Jesu Christi in den ewigen Abgrund – Amen.
#54 Paulaner † 12:35:58 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Und wieder eine Höllendrohung als ultima ratio DerRabe: Paulaner, Sie sind viel zu sehr der Lüge und
dem Irrtum ergeben …blabla werden Sie von Gott auch einmal der Gewalt der eigenen Schuld ausgeliefert KLEIN RABE: „MEIN GROSSER BRUDER WIRD DICH IN DER PAUSE VERHAUEN!“
Paulaner, Sie sind viel zu sehr der Lüge und dem Irrtum ergeben und darum werden Sie von Gott auch einmal
der Gewalt der eigenen Schuld ausgeliefert, der Schuld andere vom Glauben wegzujagen, falls diese noch
nicht genug gefestigt sind. Und immerzu haben Sie Antiworte, ganz so wie es sich für einen Anhäner der
68er gehört. Und nun antworten Sie mal wieder mit Anti
#52 Paulaner † 12:16:55 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Kloake DerRabe: Die Beichte ist keine Aushocherei! Ach Rabe, die Sprache ist verräterisch! Die Verarchtung
der Kleriker für die Gläubigen spricht Bände.
Die Beichte ist keine Aushocherei! Die Beichte ist keine Aushorcherei! Der Priester nimmt es im Namen
Jesu Christis auf sich, die innere Kloake eines Menschen zur Kenntnis zu nehmen und die Schuld im Namen
Jesu Christi zu vergeben, die Kloake also zu entsorgen. Der Beichtende soll seine Schuld deutlich beim
Namen nennen, denn nur so ist sie entsorgbar. Wenen ihr die Sünden nachlasst denen sind sie nachgelassen,
sio hat es Jesus Christus gesagt. Schuld muss nicht ausschließlich im Beichtstuhl bekannt werden, der
Mensch kann natürlich auch in einem anderen Raum um Vergebung der Schuld bitten, meinetwegen auch uner
freiem Himmel. Erkennt doch wie menschlich der katholische Glaube ist. Er verlangt nämlich nicht, dass
der Mensch seine Schuld in alle Welt posaunt, sich womöglich ein Schild um den Hals legt auf dem seine
Schuld geschrieben steht. Leider sind wir so weit gekommen, dass wir die Schuld parfümieren und von einer
Pauschalerlösung sprechen, was besonders die Evangelischen betonen und auch die liberalen Katholiken.
bro thomasius, danke für die antwort, es ist schön, eine solche zu bekommen, ohne dass sich einer beleidigt
fühlt. einen wundervollen sonntag allen, love + Inity! :(3 www.youtube.com/watch?v=NWZniohXPWM
#46 Thomasius 09:11:58 | Sonntag, 11. Oktober 2009
@ganjah warrior Korrekt. Nur Gott ist das Gericht. „Ich bin der Herr“. Menschen sollen einander lieben
wie sich selbst. Diese Weisung ist aber weitgehend – in manchen Kirchen, insbesondere aber hier bei kreuz,net –
in Vergessenheit geraten. Das entscheidende – bei der Beichte – ist im übrigen die Reue.
#43 Paulaner † 00:08:34 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Theoretisch hätte bei der Taufe auch der Gastwirt das Wasser rieseln lassen können und bei… ganjah
warrior: muss es mir denn etwas bedeuten, ob mir der priester vergibt der Messe könnte der Gemeindearzt
die Wandlungsworte sprechen, der müßte solche Fleischessachen besser beherrschen.
#41 Paulaner † 23:29:38 | Samstag, 10. Oktober 2009
ich, Katholik, gehe davon aus, dass das nur Priester in der Weihesequenz der Apostel können. ganjah warrior:
nun, wenn ich das kann, dann aber v.a deswegen, weil mir zuvor auch vergeben wurde, meine ich. praises!
Wie beschrieben: von Bischöfen geweihte Priester. Die können noch mehr, in der Hl. Messe Brot und Wein
wandeln und andere Sakramente ausführen. Das sind seit Christus angepasste Priestertätigkeiten aus der
Prähistorie als Mittler zwischen Erde und Himmel. Wobei ich mir das wiederum viel weniger „GEISTIG“…
vorstelle als es die Religioten gern hätten. Die Priester sollten nach meiner Vorstellung weniger Theologen
sein, weniger Lehrer und Prediger sondern mehr Seelsorger, Druiden bzw. Schamanen. Davon abgeleitet aber
ergibt sich die Erfordernis der Weltferne der Priester in jeder Hinsicht, wo das Nicht-Sexleben nur ein
kleiner, notwendiger Teil ist.
Beichte? Reine Spionage ! Warum soll man einem fremden Menschen seine Sünden erzählen? Und dazu noch
einem Priester. Das geht den doch gar nichts an. Der kann ja auch keine Sünden vergeben und hat vielleicht
noch mehr Sünden als so mancher der beichtet. Außerdem total unbiblisch und theologisch nicht begründbar.
Also bitte merken: nicht sündigen. Wenn es doch zu einer Sünde kommen sollte: auf keinen Fall weitersagen,
schon gar nicht an einen Pfarrer. Der kann so wie so nicht helfen. Lieber direkt mit G_tt besprechen.
Gruß vom Unbestechlichen
#34 Paulaner † 22:59:00 | Samstag, 10. Oktober 2009
Gleich nach dem Vaterunser: DAS EVANGELIUM NACH MATTHÄUS 6-14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen
vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. 6-15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt,
so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. Annahme: Die Apostel, die Jesus da gemeint
hat, sind die ersten Bischöfe und die Priester ihre geweihten „Prokuristen“. Dann ist die Beichte damit
biblisch-NT dokumentiert. Auch für einfache Katholiken. Allerdings ohne Freudsche Tiefenpsychologie.
Lieber Paulaner, wissen Sie imm noch nicht, dass Vater Josef die ersten Beichtstühle gezimmert hat und
Hochwürden Herr Pfarrer Jesus und seine Kapläne Apostel täglich die Ohrenbeichte der Juden gehört
haben? Und so wurde es uns überliefert. Ego te absolvo. Drei Ave zur Buße!
#32 Paulaner † 22:43:58 | Samstag, 10. Oktober 2009
Bezüglich Vergebung DerRabe: joberens An Bibelstellen habe ich bei Markus, Mattäus und Paulusbriefen
nur solche gefunden, die darauf hinauslaufen, dass Gott jenen Menschen vergeben würde, die den anderen
Menschen vergeben. So wie es im Vaterunser heißt: „WIE AUCH WIR VERGEBEN UNSEREN SÜNDIGERN“. Ein Text,
der auf Priesterbeichte hinweist, ist mir nicht explizit untergekommen. Sollte Paulus als Bischof gelten,
dann eventuell so: DER ZWEITE BRIEF DES PAULUS AN DIE KORINTHER 2 ·10 Wem aber ihr etwas vergebt, dem
vergebe ich auch. Denn auch ich habe, wenn ich etwas zu vergeben hatte, es vergeben um euretwillen vor
Christi Angesicht,
Kreuzweh bezeichnet ganz normale würdige Heilige Messen als „Skandale“ Nun ja, wenn es meint. Mir ist
eine Messe wie auf dem Bild in den Bergen lieber als eine im Kirchengerümpel des 19. Jahrhunderts und
im weibischen Spitzenzeug und ranzigen Brokat. Aber das leuchtet den Kreuzweh-Katholibans nicht ein.
#29 Großwildjäger 22:33:50 | Samstag, 10. Oktober 2009
@ n.e.landorganist: Haben Sie sich heute noch nicht genug blamiert, als sie in dem anderen Artikel die
Hosen runtergelassen und allen Ihren braunen Hintern gezeigt haben?
joberens chruistus sagte zu seinen jüngern: wenen ihr die sünden vergebt denen sind sie vergeben, wenen
ihr sie nicht vergebt denen sind sie nicht vergeben. wie oft muss ich diese stelle noch für sie aufschreiben?????
Der Rabe Kannst du mir sagen, wo das Wort „Beichte“ Deiner Meinung nach bei Jesus oder im Evangelium vorkommt.
Ich kenne da keine Stelle und bilde mir ein, die Bibel einigermaßen gut zu kennnen. So behaupte ich,
daß die Beichte eine rein menschliche Erfindung ist. Josef Berens
jobernes, sie unerschämter lügner und dummer mensch! jhesus hat zu seinen jpüngern gesagt: wenen ihr
die sünden nachlast denen sind sie nachgelassen. also müssen menschen zur vergebung der sünden ihre
sünden assprechen und um lossprechung bitten. warum lügen sie so?
Lycos weist du auch Da ist aber nicht von Beichte die Rede. Über die Art und den Ritus der Sündenvergebung
hat Jesus nichts gesagt. Also ist die Beichte eine menschliche Erfindung. Josef Berens
joberens, sie sind ein unverschämter lügner und kennen die bibel nicht! jesus sagt: wenenen ihr die
sünden nachlasst denen sind sie nachgelassen. warum lügen sie so unverschämt und behaupten in der bibel
stände nichts von der beichte???? sie sind wirklich ein schwerer lügner
Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.
Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! Welchen
ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.
niveaulos? das beurteilen die, mit Blut an den Händen? für wen hat sich der Großhaufenscheißer schon
eingesetzt? Ach nein, heute heißt er Tötung gut, aber onaniert gleichzeitig auf irgendwelche vergangenen
Dinge. Immer nur weit weg schauen und den eigenen Kack nicht zur Kenntnis nehmen, gell? Pfui Teufel, Rattenbrut.
Lycos weist du auch Das die Beichte eine menschliche Erfindung ist und nicht mit Jesus und dem Evangelium
zu begründen ist. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#15 Großwildjäger 22:00:54 | Samstag, 10. Oktober 2009
Und der alte… …Bälgetreter ist einfach strunzdumm. Dazu braucht man sich nur seinen völlig niveaulosen
kommentar von vorher in der Leserzeitung anzusehen… Er hat nicht einmal Respekt vor Menschen, die andere
unter Einsatz ihres eigenen Lebens gerettet haben.
dass die messe… …nur noch unterhaltung ist halte ich für übertreibung, die messer aber sollte in
den predigte und vorlesungen deutlicher das wort gottes unzensiert enthalten.
@ Gotthard Heute ist die Messe leider oft nur eine Unterhaltung, der Glaube an die Eucharistie kaum noch
vorhanden, der Priester steht im Mittelpunkt der Betrachtung, das Nüchternheitsgebot ist den allermeisten
nicht bekannt, Zeit zum persönlichen Gebet fehlt und das ganze Händeschütteln nur eine Farce. Sündenbewußtsein
ist das man seine persönliche Schuld, die jeder hat am besten in der Beichte vor Gott bringt.
ohne weisheit… …gibt es keinen zugang zur liebe, nur noch zu den trieben. du hast viele männerfrauen
und damit keinen einzigen mann/frau. man kann nur noch ratulieren zur bindungsunfähigkeit
dumm –> dümmer –> total verblödet –> Gotthard Es sprach: heute ist die Liturige ebenfalls ehrfurchtsvoll –
selbstverständlich auf Gott bezogen (was denn sonst?) –>
@lycos war die Liturgie Ehrfurchtsvoll, auf Gott bezogen, hatte Opfercharakter und die Gläubigen hatten
ein Sündenbewußtsein. schon sehr interessant, was Du alles weißt! heute ist die Liturige ebenfalls
ehrfurchtsvoll – selbstverständlich auf Gott bezogen (was denn sonst?) und es ist u.a. auch das Gedächtnis
des Opfers Jesu. Ich weiß nicht, was du unter einem Sündenbewußtsein verstehst, was die Gläubigen
heute angeblich nicht mehr haben sollen.
Beide Formen sind möglich, denn das ist ja Sinn und Zweck des motu proprio unseres bay. Hl. Vaters. Es
ist zwar die altehrwürdige Form vorzuziehen, doch muss man realistisch sein und kann nun nicht alles
von heut auf morgen wieder in den vorkonziliaren Zustand zurückversetzen, das würde zu einem Schisma
führen. Also müssen im Sinne der Einheit unter dem Hl. Vater beide Formen gleichberechtigt möglich
bleiben. Wie das theologisch zusammengeht, das zu klären wird eine der Aufgaben der klugen Köpfe von
Piusbrüdern und Vatikanprälaten sein. Möge der Hl. Geist beide leiten und in Christus zusammenführen,
der das Haupt der EINEN hl. kath. und apostol. Kirche bleibt.