Kommentar
Ein scharfer Blick auf die dekadente Kirche in Deutschland
Kann man wirklich davon ausgehen, daß der seit dem Konzil in der Kirche herrschende selbstmörderische Bürgerkrieg einfach auf einem „Mißverständnis“ beruht? Ein Kommentar.
Das Zweite Vatikanische Pastoralkonzil
Das Zweite Vatikanische Pastoralkonzil
(kreuz.net) Kürzlich sprach der neokonservative deutsche Dogmatiker, Hw. Joseph Schumacher (75) mit dem Nachrichten-Portal ‘kathnews.de’ über die Lefebvristen.

Hw. Schumacher ist Diözesanpriester von Münster. Er unterrichtete viele Jahre an der Universität Freiburg im Breisgau.

Unter anderem wirft er den Traditionalisten vor, nicht immer zwischen dem Konzil und der nachkonziliaren Entwicklung zu unterscheiden.

Dieser Vorwurf wird immer wieder gemacht. Doch es muß in diesem Zusammenhang gesagt werden, daß eine solche Unterscheidung von der altliberalen, von Rom eingesetzten und geduldeten Amtskirche ausdrücklich nicht geduldet wird.

Die schlimmsten bischöflichen und vatikanischen Verirrungen der Nachkonzilszeit wurden stets mit Hinweis auf das Pastoralkonzil gerechtfertigt.

Kritiker des altliberalen Abbruch-Regimes wurden durch die Bezeichnung „vorkonziliär“ an den Rand und darüber hinaus gedrängt.

Auch die Ansicht Hw. Schumachers, daß „viele Differenzen“ zwischen Rom und der Piusbruderschaft, „wenn nicht gar alle, wohl auf das Konto von Mißverständnissen gehen“ – überzeugt kaum.

Mit der gleichen Masche versuchen die Altliberalen zu beweisen, daß es die Reformation in Wirklichkeit gar nicht gegeben habe.

Außerdem ändert der Hinweis auf „Mißverständnisse“ nichts an dem mörderischen Bürgerkrieg, der seit dem Zweiten Vatikanum in der Kirche tobt.

Immerhin unterstützt Hw. Schumacher die vom Papst gewünschten Gespräche mit der Bruderschaft:

„Unverantwortlich ist es, wenn man diese im Keim erstickt mit dem Hinweis darauf, daß der andere verbohrt oder korrupt ist.“

Er redet wie ein Modernist

Am Ende des Interview kommt ein Sachverhalt zur Sprache, den Hw. Schumacher bisher umschifft hat:

„Das Zweite Vatikanum ist nur ein Pastoralkonzil gewesen und ist daher nicht verbindlich im eigentlichen Sinn – kann man diese Aussage so stehen lassen?“ – wird der Dogmatiker gefragt.

Seine Antwort: „Mit der Feststellung, das Zweite Vatikanische Konzil sei ein Pastoralkonzil gewesen, dürfen die Glaubensaussagen dieses Konzils nicht in Frage gestellt werden.“

Mit dieser Aussage rennt Hw. Schumacher offene Türen ein. Es ist eine Binsenwahrheit, daß das Problem des Zweiten Vatikanums nicht in seinen dogmatischen Aussagen liegt, sondern in seinen häufig zweideutigen pastoralen Bestimmungen.

Diese beherrschen heute in ihrer altliberal-modernistischen Interpretation das Feld, wobei ihnen ein dogmatischer Status und eine Quasi-Unfehlbarkeit zugesprochen wird.

Statt auf diesen Umstand einzugehen, vergrößert Hw. Schumacher die Verwirrung, indem er – im offenen Widerspruch zum Zweiten Vatikanum – die Unterschiede zwischen einem dogmatischen und dem pastoralen Konzil verwischt:

„Konzilien treten nicht zusammen, um disziplinäre Fragen zu lösen oder um praktische Fragen der Glaubensverkündigung zu erörtern, jedenfalls nicht primär“ – behauptet er gegen alle historischen Fakten.

Hw. Schumacher redet wie ein altliberaler Modernist: Bei den Konzilien gehe es angeblich „primär“ immer um den Glauben der Kirche und um seine „Aktualisierung“.

In Wahrheit bemühten sich die Konzilien der Vergangenheit genau um das Gegenteil – um eine Verteidigung des überlieferten Glaubens gegen verkürzende Aktualisierungen.

Eine neue Bruch-Theorie

Der Frage, ob man das Konzil für die „teilweise massiven“ Negativentwicklungen in der Kirche verantwortlich machen könne, weicht Hw. Schumacher aus: „Das ist eine Ermessensfrage.“

Negativentwicklungen habe es schon vor dem Konzil gegeben, lenkt er weiter ab: Schuldzuweisungen würden letztlich nicht weiterhelfen.

Das Konzil sei „vielleicht“ im Hinblick auf die Glaubensbereitschaft der Menschen in unserer säkularen Welt „zu optimistisch“ gewesen: „Vielleicht hat es auch zu sehr auf die äußeren Formen gesetzt.“

Es hätte vielleicht die Kontinuität der Glaubensentfaltung deutlicher herausstellen müssen – meint er: „Mit Sicherheit gilt das für die nachkonziliare Kirche.“

Klarer Blick auf die deutschen Verhältnisse

Die Situation der Kirche in Deutschland schätzt Hw. Schumacher „nicht sehr positiv“ ein.

Man verschließe die Augen vor der kirchlichen Wirklichkeit und lasse die Emotionen dominieren: „Man beruft sich zwar extensiv auf die Ratio, baut jedoch gänzlich auf dem Gefühl.“

Die Verkündigung sei weithin undogmatisch, indifferent und pragmatisch: „Die Disziplin läßt überall sehr zu wünschen übrig.“

Es habe sich ein Agnostizismus verbreitet, der ganz am Rande noch von der katholischen Tradition lebt, etwa nach dem Motto „Vielleicht hat es doch mit dem Glauben der Kirche etwas auf sich“.

Im übrigen würden sich die „Glieder der Kirche“ mehr und mehr von der Kirche distanzieren.

Das Problem verschärft sich – so Hw. Schumacher – dadurch, „daß die Kinder und Jugendlichen weithin nicht mehr kirchlich sozialisiert werden und Glaubensvermittlung an sie im argen liegt.“

Doch nach Angaben des Dogmatiker „spricht einiges dafür“, daß eine neue Generation von Priestern heranwächst, „die erfüllt ist vom Geist des Gebetes und des Apostolates und sich dankbar inspirieren läßt durch die unwiderstehliche Eindrucksmächtigkeit und Überzeugungskraft des derzeitigen Papstes.“
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Auch er glaubt, daß Mons. Lefebvre ein Lutheraner ist 2. Theologe oder General der Wehrmacht außer Dienst?
3. Ein scharfer Blick auf die dekadente Kirche in Deutschland
      
29 Lesermeinungen
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#29   Luteranerin †   21:48:34 | Montag, 12. Oktober 2009
Phillip, rums
danke für den Zuspruch.
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#28   Leo Miles   21:47:37 | Montag, 12. Oktober 2009
@Luteranerin
Mir hat noch keine Frau offenbart, daß sie gerade abtreiben will. Somit bin ich wahrscheinlich noch nicht dazu gekommen, so direkt einzugreifen.
Die eigentliche Frage lautet aber: Wie führt man Menschen generell zum richtigen Verständnis? Die Antwort heißt: durch den richtigen Glauben. In dieser Hinsicht hat „Defendor“ sicher mehr und auch nachhaltiger getan, als Sie.
Sie mögen vielleicht einmal eine schwangere Frau getröstet oder unter die Arme gegriffen haben (wie auch immer Sie das machen mögen), aber was ist beim nächsten oder übernächsten Kind? Was ist, wenn Sie mal nicht persönlich „eingreifen“ können?
Eine Frau bzw werdende Mutter muß begreifen lernen, daß es nicht einzig darum gehen kann, von anderen Hilfe oder gutes Zureden zu bekommen, sondern daß es um die eigene innere Anschauung und Ausrichtung geht. Und die dauerhaft sinnvolle und heilbringende Anschauung und Ausrichtung erlangt man durch die Vermittlung des richtigen Glaubens.
Daran führt kein Weg vorbei. Materielle Hilfe und gutes Zureden können nur zeitlich helfen. Nur der richtige Glaube hilft zeitlos und in allen Situationen.
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#27   Phillip   21:43:48 | Montag, 12. Oktober 2009
@Luteranerin
Ihre Einstellung (obwohl eigentlich selbstverständlich) verdient Hochachtung!
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#26   rums   21:42:26 | Montag, 12. Oktober 2009
Luteranerin
ja, ich habe zwei Kinder, eines davon ist behindert. Ich wußte nicht das es behindert sein wird, aber selbst wenn ich es gewußt hätte, eine Abtreibung wäre nicht in Frage gekommen.
Luteranerin, Danke für ihr Zeugnis und Lebensbejahende Aussage. :)3
Gottes Segen und Schutz für sie und ihre Lieben. :(3
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#25   Luteranerin †   21:31:30 | Montag, 12. Oktober 2009
Biene Maja,
ja, ich habe zwei Kinder, eines davon ist behindert. Ich wußte nicht das es behindert sein wird, aber selbst wenn ich es gewußt hätte, eine Abtreibung wäre nicht in Frage gekommen.
Leo Miles: Ich habe noch keine Frau getroffen die eine Abteibung vorhatte. Sollte ich eine kennen lernen, würde ich ihr versuchen zu helfen, aber vor allem würde ich ihr klarmachen, das es positiv ist, ihr Kind zubekommen. Falls Hilfe nötig ist, in der Form wie Ämtergänge, Wohnungssuche, dann möchte ich ihr dabei zur Seite stehen. Hattest du schon Gelegenheit einer Frau zu helfen ihr Kind zu bekommen?
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#24   Biene Maja   21:17:05 | Montag, 12. Oktober 2009
Antwort
indem ich informiere und Gespräche führe mit Betroffenen
und wirke auf den zu modernen Klerus lebensbejaend ein
und ich ermahne die Frauen zu ehrlichen Umgang mit Sexualität und Moral Ethik und Verantwortung .
die Biene Maja ich bin über Mail zu erreichen für Fragen
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#23   DJM †   21:07:14 | Montag, 12. Oktober 2009
Gebete um Rettung der ungeborenen Kinder und der christlichen Grundwerte
www.adorare.de/gebrettung.html
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#22   Leo Miles   21:05:11 | Montag, 12. Oktober 2009
@Luteranerin
Wie retten Sie ungeborene Kinder?
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#21   Biene Maja   20:32:48 | Montag, 12. Oktober 2009
Antwort
habt ihr Kinder ??? was haben sie für Vorschläge ich hoffe
ihr habt welche sonst geht die morderei weiter schade.
die Biene Maja erbost
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#20   Luteranerin †   20:26:44 | Montag, 12. Oktober 2009
Biene Maja
Natürlich hat Defendor das Recht zu schreiben, aber mit seiner blitzgegrillten Gloria geht er nicht nur mir auf die Nerven und vor allem meinst du allen Erntes dass er mit seinen ständigen Wiederholungen von Worthülsen auch nur einen zum Katholizismus bekehrt? Oder nur ein ungeborenes Kind rettet? Ich denke eher nicht!
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#19   PeterHummel1   20:25:36 | Montag, 12. Oktober 2009
@Biene Maja
Er hat das Recht zu schreiben …
Natürlich hat er das, aber liebe Biene, auch die Hummel wird weitersummen.
Ich schreibe hier neu, lese aber schon seit Monaten mit, und nach meiner unmaßgeblichen Meinung bringt dieser Defendor mit seinen stereotypen Sätzen die gute Sache mehr in Verruf als dass er ihr dient. Mit solchen Traktaten schreckt man die Leute eher ab.
Wohlgemerkt: Ich stehe ganz fest auf der konservativen Seite, aber was Defendor hier betreibt, das hat mit Glaube nichts zu tun, das ist blindwütiger Fanatismus, und damit will ich nichts zu tun haben.
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#18   Biene Maja   20:21:00 | Montag, 12. Oktober 2009
PeterHummel1
@Defendor er ist ein einsamer Rufer in der Wüste bei uns
sie sind wohl neu hier er hat das Recht zu schreiben
Hummel schweigen sie :-# die Biene Maja spricht.
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#17   PeterHummel1   20:07:02 | Montag, 12. Oktober 2009
Mein Gott, Defendor!
Verschonen Sie uns doch endlich einmal mit Ihrer grauenhaften Gloria Polo! Was Sie hier machen, ist Abschreckung aller Gutwilligen.
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#16   Sinah   18:10:20 | Montag, 12. Oktober 2009
Konzil und nachkonziliare Ära – ein einziger Zusammenhang
Versteckte Konzilsthese:
Die unveränderliche Wahrheit, das Dogma, ist veränderbar und nicht vorgegeben.
Fazit: Nachträglicher Konsens mit der Tradition nicht möglich!
Das Fundament des Konzils war Sand, nicht Christus, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Das Dogma, die Unfehlbarkeit, die Tradition wurden verabschiedet. Der Heilige Geist, der Geist der Klarheit und Wahrheit, wurde dadurch ausgeschaltet. Nur so läßt sich diese geistige Sprachenverwirrung erklären.
Tatsache ist, liberale Konzilsväter setzten sich durch, bis der Liberalismus erzwungenermaßen auf den Thron erhoben wurde. Der Liberalismus – von der Kirche verurteilt – ist zweigesichtig. Er hat ein katholisches und ein satanisches Gesicht. Auf einer solchen Grundlage der Zwiespältigkeit kann der Heilige Geist gar nicht bemüht werden. Alles noch katholisch Erscheinende auf dem Konzil entpuppte sich bald als Irreführung im Glauben.
Lumen Gentium 8 z.B., beurteilt von einem Kirchenrechtler (Prof. Krämer): „Die konziliare Ekklesiologie hält durchaus an der Identität von Kirche Christi und der katholischen Kirche fest.“ Doch schon ein paar Zeilen weiter: „Andererseits ist nicht mehr – und hierin liegt ein entscheidender Fortschritt gegenüber der vorkonziliaren Ekklesiologie – von einer ausschließlichen Gleichsetzung die Rede, um der Wirklichkeit der getrennten Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften gerecht zu werden.“
Das ist nun die Konzilskirche – die Kirche des Widerspruchs!
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#15   Chrysanthus   17:35:20 | Montag, 12. Oktober 2009
HaAcher,
Vorbemerkung: wenn Sie in Zukunft auf unflätige Ausdrücke verzichten, werde ich Sie siezen, falls Sie Wert darauf legen.
Die „Verblendung“ ist eine neutestamentliche Aussage, von Paulus. Wenn Jesus der Messias ist, dann irrt das Judentum seit 2000 Jahren u ist die Rede von der Verblendung u Verstockung (die ja schon alttestamentlich prophetisch ist) gerechtfertigt. Ist Jesus nicht der Messias, dann irren die Christen u hängen einem Wahnglauben an. Logisch möglich wäre noch, dass beide irren. Aber unmöglich ist, dass beide in der Wahrheit sind.
Dem christlichen Judenhass ging ein jüdischer Christenhass voraus, finden Sie nicht? Und sind Sie sicher, dass es den letzteren nicht mehr gibt? Unsere Religionen negieren eínander, u dieser objektive Sachverhalt kann bei unerleuchteten Anhängern eben Hass hervorbringen.
Über Gamaliel streite ich nicht in Ermangelung zuverlässiger Informationen.
Was für Geburtsfehler u Wurzellosigkeit denn? An Christus schieden sich die Geister u scheiden sie sich noch heute, auch innerhalb des Christentums selbst daher der heutige Glaubensabfall.
Der heilige Rest des damaligen Judentums waren jene Juden, die Christus annahmen. Die Kirche i s t das Israel des Neuen Bundes. Mose und Elia sind u n s e r e Väter, seit sie auf dem Berg Tabor Jesus bezeugten u die Stimme aus dem Himmel scholl: Dieser ist mein geliebter Sohn, IHN sollt ihr hören.
Von was für einer christlichen Verzweiflung reden Sie?
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#14   defendor   16:34:40 | Montag, 12. Oktober 2009
Ungehorsamslawine nach dem Vaticanum II…
Wer die unfassbare Lawine des Ungehorsams nach dem Vaticanum II. genauer analysiert, wird erschreckend feststellen müssen, dass von bestimmten modernistischen Kreisen die Ergebnisse des Vaticanum II. aufs Uebelste zu einer selbstherrlichen und
selbstdarstellerischen Ungehorsams-Lawine
missbraucht worden sind !
Konkret:
Niemals hat das Vaticanum II. bestimmt oder „genehmigt“, dass:
– die lateinische Sprache verschwinden sollte
– die Kirchen leergeräumt werden sollten
– die Steh- und die Handkommunion (!) eingeführt werden sollte
– Laien gleichsam den Altarraum stürmen sollten
– Laien den hochheiligen LEIB CHRISTI von Hand zu Hand reichen sollten…
– „Liturgien“ zusammengebastelt werden sollten, die nichts mehr mit einer andächtigen, ehrfürchtigen heiligen Messe zu tun hätten…( oft häretisch-sakrilegisch…bis zum „Verdunsten Lassen“ der
GEGENWART CHRISTI im allerheiligsten Altarsakrament und Seiner
GEGENWART im Tabernakel !)
– der Religionsunterricht zu einem synkretischen Einheitsbrei verkommen sollte ohne Vermittlung der reinen Lehre der heiligen Mutter Kirche
– die heiligen Sakramente und die Glaubenswahrheiten / Dogmen auf das Niveau von „Nichts Besonderes mehr“ relativiert werden sollten
– die Würde der Priester herunter dekliniert werden sollte unter ein Laien-Diktat…
etc…etc…
Wir sehen…wenn Ungehorsam zur Routine wird, dann schert sich dieser nicht mehr um Erlasse und Weisungen !
www.gloriapolo.net/
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#13   HaAcher   15:32:16 | Montag, 12. Oktober 2009
Chrysanthus
Mal abgesehen von den „dogmatischen“ Behauptungen über die „Kirche im Himmel“ und die „verblendeten Juden“ und weiß ich was, die ich jetzt nicht kommentiere, da ich sie im Wesentlichen als Ideosynkrasie zum Zwecke der Selbstvergewisserung über eigene Glaubensinhalte wahrnehme (und die gehen mich nix an!) nur 2 Anmerkungen:
1. Ich freue mich nicht über den offensichtlichen Niedergang der Kirche, ich stelle ihn lediglich fest. Das ist ein deutlicher Unterschied! (Tatsächlich sehe ich die Kirche ambivalent: Positiv: Sie hat den Europäern ein Minimum an Moral und Kultur eingebläut; war, ist und bleibt nötig! Negativ: Aufgrund ihres „Geburtsfehlers“ und ihrer „Wurzellosigkeit“ bedarf sie von Anfang an eines selbstlegitimatorischen Judenhasses. Ursache einer breiten Blutspur quer durch die letzten 2000 Jahre Geschichte!)
2. Der „Heilige“ Rabban Gamliel:
Dass er zum Heiligen gemacht wurde, kann man eigentlich nur als typisch christlichen Akt der Verzweiflung werten (à la: Wir müssen krampfhaft alles jüdische entweder verteufeln oder taufen, um irgendwie Recht zu behalten…)
Mehr zu R. Gamliel lies hier …ww.jewishencyclopedia.com/view.jsp?artid=51&lette…
So long und Gruß an den „heiligen“ Rest!
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#12   HarroMeyer †   15:07:42 | Montag, 12. Oktober 2009
Manche träumen,wenn sie im freien Fall sind,
sie wären ein Vogel.Den Aufschlag hören nur die anderen :'( .
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#11   Chrysanthus   14:41:55 | Montag, 12. Oktober 2009
HaAcher,
ihren König und wahren Messias, Jesu, den menschgewordenen Sohn Gottes, haben die Juden verleugnet und in den Tod geliefert. Seither sind sie nur Pseudomessiassen gefolgt, und auch dem Antichristen werden sie folgen.
Am Ende wird die Blindheit von ihnen genommen. Schon jetzt glauben in Israel Hunderttausende an Jesus den Messias.
Schon ganz andere als Du haben vom Untergang der Kirche geträumt.
Die Kirche ist unzerstörbar, weil sie schon jetzt im Himmel ist. Die Kirche ist der Leib Christi.
Auch wenn alle vom Glauben abfallen, ein heiliger Rest wird bis zum Ende bleiben – so wie einst im Volk Israel.
Erst wenn die Zahl der seit Ewigkeit von Gott Auserwählten voll sein wird, kommt das Ende. Wieviel dann noch auf Erden den wahren Glauben haben werden, ist dafür unerheblich.
Die Wahrheit kann niemals zerstört werden.
Dein Gewährsmann Rabbi Gamaliel hat sich übrigens später zu Jesus Christus bekehrt. Er zeugt gegen Dich:
www.heiligenlexikon.de/…phienG/Gamaliel.html
karmelblume.wordpress.com/…tt-gewollte-religion/
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#10   noch ein Landorganist   14:36:09 | Montag, 12. Oktober 2009
Woran zeigt sich das?
Es zeigt sich, dass die Kirche sich den Menschen zu und sich nicht von ihnen abwenden muss, wie das die Piusler gerne tun.
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#9   ganjah warrior   14:35:51 | Montag, 12. Oktober 2009
bro thomasius,
babylon ist noch nicht vergangenheit, aber dahin wird es kommen, mit SEINER hilfe ist nichts unmöglich. einen schönen ausflug in SEINER nähe, blessings! :(3
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#8   Thomasius   14:32:14 | Montag, 12. Oktober 2009
@HaAcher
Es zeigt sich, dass die Kirche sich den Menschen zu und sich nicht von ihnen abwenden muss, wie das die Piusler gerne tun.
@ganjah warrior
Babylon war die Stadt der Sprachverwirrung. Pfingsten war der Ort der Volksnähe, weil jeder in seiner eigenen Sprache angesprochen wurde. Pfingsten wurde dann allerdings von der lateinischen Kirche „überwunden“- auch ein Grund zur „Menschenferne“.
Aber jetzt nehme ich Ihre Anregung auf und werde eine kleine Radtour unternehmen.
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#7   ganjah warrior   14:22:05 | Montag, 12. Oktober 2009
wir leben
doch alle im tiefsten babylon, nur babylon dienen kleinliche streitereien. :-S der herbst ist wunderbar, ab nach draußen, genießen, SEINE schöpfung preisen, und vllt etwas gutes rauchen, bringt manches in die richtige perspektive. Ises in the name of the most High, Gesegnete Woche :(3 www.youtube.com/watch?v=IPjJs2YuP6A
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#6   HaAcher   14:15:12 | Montag, 12. Oktober 2009
Frau Allerheiligen
… Statistiken sollte man auch lesen können, wenn man sie schon zitiert. Hier www.ekir.de/…dokumente/Graf09.pdf ist eine andere interessante Statistik der EKD. Zwar erfasst die nicht die Kirchenbesucherzahlen, sd. generell kirchliche Amtshandlungen (10 Seiten PDF), bei genauem Hinsehen aber wirst du feststellen, dass da um 1970 herum derselbe Knick auftaucht (v.a. ab S.3 gut zu erkennen!), der auch in Deiner ach so interessanten Statistik zu finden ist. Dumm ist nur: Bei der EKD kann man nun wirklich nicht das VII dafür verantwortlich machen…
Wer dann wohl Schuld hat?
Hmm… könnte es sein, dass zwischen 1965 und 1970 das Jahr 1968 liegt, in dem den breiten Massen in Europa endlich endlich aufgegangen ist, was man am besten mit den „Heiligen Allianzen“ macht? Nämlich drauf sch***!?
Und könnte es dann nicht auch sein, dass ohne das VII und ohne den zumindest halbwegs ernstzunehmenden Versuch der Kirche, ihre Botschaft für Menschen des 20.Jhds und nicht für Menschen des 17.Jhds. zu formulieren, der 68-iger-Bruch noch viel viel heftiger gewesen wäre??
Na ja, eigentlich ist es egal: Der Laden zerlegt, marginalisiert und annihiliert sich so und so – mit VII langsamer und mit einer Revision des VII wesentlich schneller und effektiver. Da muss man kein Prophet sein- es genügt die Augen aufzumachen und die zeichen der Zeit zu erkennen! …und am Ende wird Rabban Gamliel recht behalten: „wenn (bzw. da) dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden“! (Apg 6,38-39) :(3
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#5   Sefirot   14:08:33 | Montag, 12. Oktober 2009
Wo steht denn das Dogma,
dass ein Konzil erst ein Konzil sein darf, wenn es seine Frucht als ein Dogma zu erkennen gibt und hat mit Christentum nichts, aber auch gar nichts zu tun…sondern ist finstere Irrlehre. ^-^
Das ist wohl neuromantische Kirchenlehre… :-! :-! :-!
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#4   Lycobates   13:59:33 | Montag, 12. Oktober 2009
gnadenloses Konziliabulum
@Siegfried
Da es kein Konzil war, in diesem Treffen wurden ja keine dogmatische Aussagen getroffen, sollte dien Bezeichnung KONZIL von diesem Arbeitstreffen weggenommen werden.
Richtig.
Ein Konzil könnte aber trotzdem ein Konzil sein, ein richtiges, und doch keine dogmatischen Aussagen treffen, sondern z.B. lediglich disziplinarische. Auch das kann ein Konzil.
„Vatikanum II“ aber ist ein Konziliabulum, da es sich als Konstituante einer neuen Kirche erwiesen hat (eben der „Konzilskirche“ nach Montini/Benelli), die sich allerdings weiterhin als „katholische Kirche“ aufführt und deren Strukturen und Ämter usurpiert und als leere Formhülsen (in anglikanischer Manier) jurisdiktionslos weiterführt. Ein Frevel ohnegleichen.
Unverständlich im innerkirchlichen Bereich ist nur, mit welchen Mobbing die Modernisten dies bei Papst Paul VI. alles erzwingen konnten.
Ihre Meinung in Ehren. Aber glauben Sie im Ernst, die Modernisten hätten bei „Papst Paul VI.“ etwas zu erzwingen gehabt? Die Indizienlage ist anders.
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#3   Siegfried   13:42:18 | Montag, 12. Oktober 2009
Konzil oder pastorales Treffen
Die größte Kirchenverfolgung innerhalb der Kirche ist im Begriff der Unwahrheit begründet.
Da es kein Konzil war, in diesem Treffen wurden ja keine dogmatische Aussagen getroffen, sollte dien Bezeichnung KONZIL von diesem Arbeitstreffen weggenommen werden.
Wenn dazu der Heilige Stuhl die Kraft besitzt, dann kann innerkirchlich wieder auf einer anderen Ebene gesprochen werden. Die Modernisten haben die innerkirchliche Zugehörigkeit verlassen, denn sie vertreten mit der modernistischen Denkform ein Handeln welches nicht zulässig ist. Der Heilige Papst Pius X. hat dies verboten. Dieses Verbot wurde nicht aufgehoben.
Die Modernisten haben den Eid zu Seite geschoben, da diese die Lüge in die Welt gesetzt haben, nun seien alle soweit, daß dies vollständig im Bewusstsein sich befindet und ein Eid nicht mehr erforderlich ist.
Unverständlich im innerkirchlichen Bereich ist nur, mit welchen Mobbing die Modernisten dies bei Papst Paul VI. alles erzwingen konnten.
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#2   Lycobates   13:23:20 | Montag, 12. Oktober 2009
interessante Graphik
>>> diese <<< interessante
Grafik nicht ausblenden dürfen!
Was könnte bloß ab 1970 los sein?
„actuosa participatio“ nennt mas das auf V-II Neulatein :-]
Redaktion benachrichtigen
#1   Domenico Tuttisanti   12:37:12 | Montag, 12. Oktober 2009
„Ein scharfer Blick“
wird auch
>>> diese www.dbk.de/…mme/kath-gott-07.pdf <<< interessante
Grafik nicht ausblenden dürfen!
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