17:30:42 | Sonntag, 11. Oktober 2009
Es ist gut, daß die Regime-Journalisten so scharf gegen die Meinungsfreiheit vorgehen. Das wird die Ablösung der Zeitungen durch das Internet wesentlich beschleunigen.

Die Webseite von Andreas Unterberger
(kreuz.net) „Ich bin trotz einer an sich längeren Vertragsbindung ab Sonntag nicht mehr als Chefredakteur
im Amt.“
Das erklärte der katholische Publizist und Politikwissenschaftler Andreas Unterberger in einer
Abschieds-Kolumne in der Online-Ausgabe der ‘Wiener Zeitung’.
Unterberger schaut nach eigenen Angaben
auf eine „wunderschöne Zeit“ zurück: „Ich durfte viereinhalb Jahre lang weisungsfrei und unabhängig
eine Qualitätszeitung für Österreich leiten.“
Er verweist auch auf seine Erfolge. Die verkaufte Auflage
und die Abonnemente haben in Unterbergers Zeit gegen den Markttrend signifikant zugenommen. Der sensible
Einzelverkauf stieg sogar um sechzig Prozent.
Abgewürgter MeinungspluralismusAngesichts des sozialistischen
Kampfes gegen die Meinungsfreiheit äußert Unterberger seine „Sorge um die für die Demokratie unverzichtbare
Medienvielfalt“.
Seine Kritik richtet sich vor allem gegen die Günstlings- und Pensionistenpartei ‘SPÖ’:
„Der immer deutlichere Zugriff der SPÖ auf den ‘Österreichische Rundfunk’, die wachsende Abhängigkeit
der Boulevard- und Gratiszeitungen von (Steuer-)Geldern vor allem aus SPÖ-Ministerien und dem Dunstkreis
des Wiener Rathauses sowie aus Betrieben wie Flughafen oder ÖBB haben Erfolg: Im Raum Wien gibt es fast
keinen Medienpluralismus mehr. Das erinnert an üble Beispiele aus dem Ausland.“
Sein berühmtes Tagebuch
wird Unterberger „quasi im Samisdat-artigen Verfahren“ nahtlos als
Blog weiterführen.
Die Homo- und
Abtreibungspartei ÖVP kneiftLeser ‘Herby’ gibt Unterberger Recht: „Im Raum Wien ist die Printmedienvielfalt
und Meinungspluralismus auf ein absolutes Minumum gesunken – wie es noch nie seit 1945 der Fall war.“
Die Stadt Wien wird seit Jahrzehnten politisch und ideologisch von den Pensionisten der SPÖ dominiert.
‘Herby’ dankt Gott für das Internet, „das ein Bollwerk gegen gleichgeschaltete Partei-Berichterstattung
ist.“
Leser ‘Reinold Hütter’ stellt fest: „Gleichschaltung aller Medien auf den linken Einheitsbrei.“
Für die Leser ‘Brigitte und Dr. Gerhard Imb’ ist in der Entlassung Unterbergers die „Handschrift der
»Parteistasi« deutlich zu erkennen.“
Leser ‘Dr. Günter Frühwirth’ fühlt sich in die alte DDR zurückversetzt:
„Allein die menschenverachtende Art, wie Faymann gegen Unterberger bei seiner Kündigung vorgegangen ist,
wird in keinem zivilisierten Land ein Gleiches finden.“
Ebenso erbärmlich findet er „das reaktionslose
Kneifen der ÖVP, deren jetzige Spitze anscheinend froh ist, daß wieder ein Schüssel-Mann versenkt wird.“
Leser ‘TheRealBook’ stellt fest, daß „Journalismus und Presse Österreichs noch nie so langweilig waren
wie heute“: „Gesinnungsproduktion muß unter der Hitlerei ähnlich beklemmend inzestuös gewesen sein.“
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wiener 16:46:11 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
#13
vonHerzmanovsky-Orlando 09:34:10 | Montag, 12. Oktober 2009
#12
DerRabe 05:44:47 | Montag, 12. Oktober 2009
#11
Peter-Pan 21:36:57 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#10
gelobtseijesus 21:35:13 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#9
DJM † 19:57:06 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#8
_zeitgeist 19:05:17 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#7
Paulaner † 18:57:31 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#6
DJM † 18:55:08 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#5
_zeitgeist 18:44:36 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#4
smallplayer 17:58:22 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#3
Paulaner † 17:53:07 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#2
smallplayer 17:44:03 | Sonntag, 11. Oktober 2009
#1
Damenschuh 17:40:50 | Sonntag, 11. Oktober 2009