Kinderschlachtung
Noch ein Bischof kämpft gegen den Glauben
Die Kirche und die Gerechtigkeit verlangt ausdrücklich, daß Kinderschlächter bestraft werden. Ein Straßenmagazin hat diese Lehre einem neokonservativen Bischof in den Mund gelegt. Doch der dementiert.
Bischof Klaus Küng von St. Pölten
Bischof Klaus Küng von St. Pölten
© Pressefoto, katholisch.at
(kreuz.net) Bischof Klaus Küng von Sankt Pölten hat die kirchliche Lehre zur Kinderschlachtung verleugnet.

Das betonte er in einem Brief an das österreichische Straßenmagazin ‘Profil’, aus dem die Nachrichtenagentur ‘kathpress’ zitiert.

Mons. Küng ist ein altliberaler Bischof neokonservativer Prägung.

Sackschwache Aussagen

Am Montag veröffentlichte ‘Profil’ Auszüge aus einem Interview mit Mons. Küng zur vorgeburtlichen Kinderschlachtung.

Der Beitrag steht unter dem Kurztext: „Bischof Klaus Küng fordert die Wiedereinführung der strafrechtlichen Verfolgung von Frauen, die abgetrieben haben.“

Der Artikel selbst zitiert den Bischof nirgends mit dieser Deutlichkeit.

Mons. Küng bemerkt nur, daß das „Kind in den ersten drei Lebensmonaten und ein behindertes Kind während der gesamten Schwangerschaft keinen gesetzlichen Schutz“ genießt.

Das sei „eigentlich“ schrecklich.

Die Kirche werde angeblich „nie aufhören, einen umfassenden Lebensschutz von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einzufordern“.

Ein abgestufter Lebensschutz sei ethisch nicht akzeptabel. Darum sei „die Fristenlösung keine Lösung“.

Bischof Küng gegen Abschaffung der Fristen-Endlösung

In seinem heutigen Brief an das ‘Profil’ betont Mons. Küng, daß er die Abschaffung der Fristenlösung nicht gefordert hat.

Er habe für Mütter, die ihr eigenes Kind schlachten ließen, „vielmehr Milde“ verlangt.

Ferner erklärt der Bischof, daß er dem Interview nur unter der Bedingung zugestimmt habe, daß ein von ihm autorisierter Text in vollem Wortlaut erscheint.

Das Straßenmagazin habe diese Abmachung gebrochen.

Offensichtlich hätten seine Aussagen „nicht in ein vorgefertigtes Konzept von strafenden Bischöfen“ gepaßt.

Bischof Küng weist die – im Katechismus, im Kirchenrecht und im Naturrecht festgeschriebene – Aussage ausdrücklich zurück, daß er „die Wiedereinführung der strafrechtlichen Verfolgung von Frauen, die abgetrieben haben“ fordere.

Es kann juristisch nur Mord sein

Die Agentur ‘kathpress’ dokumentierte am Montag nachmittag den autorisierten, schwammigen Wortlaut des Interviews von Bischofs Küng.

Der Journalist Emil Bobi bemerkte darin logisch:

„Wenn man sich fragt, welche Art von Tötungsdelikt eine Abtreibung darstellen würde, kann man nach juristischer Logik nur Mord nennen, schon deshalb, weil der Eingriff vorsätzlich und geplant und eindeutig mit Tötungsabsicht vorgenommen wird. Wie soll man Abtreibungen nun bestrafen?“

Bischof Küng antwortete auf die klare Frage ausweichend: „Sie haben recht, wenn Sie von Tötungsdelikt sprechen. Papst Johannes Paul II. hat nicht gezögert, Abtreibung als ein ‘verabscheuungswürdiges Verbrechen’ zu bezeichnen, weil sich das Kind nicht wehren kann.

In der derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Situation sehe ich keine andere Möglichkeit, als möglichst viele Hilfestellungen anzubieten und mit allen Kräften erneut eine Sensibilisierung für das wichtige Anliegen des Lebensschutzes anzustreben.“
      
29 Lesermeinungen
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#29   Paulaner †   23:27:20 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
so ein Gejammer…
HwstVaterAbt: Auf die eigenen Leute wird medienwirksam eingeschlagen, doch dann Milde für MÖRDERINNEN !!! !!! !!! – Echt zum KOTZEN !!!!
Was macht es denn schon aus, in den Medien?
:-D
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#28   Prälat Hinter †   22:43:27 | Mittwoch, 14. Oktober 2009
„Mütter“, die ihre eigenen Kinder schlachten lassen dürfen mit Milde rechnen, ABER
Priester, Bischöfe oder andere Würdenträger, die sich KEINEN Mord zuschulden kommen haben lassen, werden eiskalt auf dem Marktplatz der Öffentlichkeit von der eigenen röm.-kath. Kirche zur Schau gestellt – DAS ist die Perversion der röm.-kath. medienhuldigenden Kirche – DAS ist die wirkliche SCHANDE !!! – Auf die eigenen Leute wird medienwirksam eingeschlagen, doch dann Milde für MÖRDERINNEN !!! !!! !!! – Echt zum KOTZEN !!!!
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#27   Bischof Lund   13:14:09 | Dienstag, 13. Oktober 2009
Unser lieber Weihbischof hat mal wieder Klartext gesprochen
www.kath.net/detail.php?id=24211
Gott schütze unser Österreich!
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#26   FXaver   09:25:14 | Dienstag, 13. Oktober 2009
@vonHerzmanovsky-Orlando
Und? Die bischöfliche Worte beinhalten ein deutliches NEIN.
Bei einem gültig und erlaubt geweihten Bischof der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, gehe ich davon aus, der Heilige Geist aus ihm spricht, wenn er sich zu schwerwiegenden Fragen des Glaubens und der Sittenlehre äussert. Jedenfalls so lange bis das Gegenteil evident ist. Das er dabei auf Polemik verzichtet – hart in der Sache, moderat im Ton – bestätigt für mich eher das Wirken des Heiligen Geistes.
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#25   vonHerzmanovsky-Orlando   22:36:47 | Montag, 12. Oktober 2009
@FXaver
Merke: Nicht jeder der auf Polemik verzichtet ist ein Abtreibungsbefürworter.
Ja, ja – Nein, nein. Eure Rede sei ja, ja, nein, nein; was darüber hinaus ist, das ist von Übel. Matthäus 5,37
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#24   FXaver   22:32:31 | Montag, 12. Oktober 2009
Was ist daran schwammig?
In der derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Situation sehe ich keine andere Möglichkeit, als möglichst viele Hilfestellungen anzubieten und mit allen Kräften erneut eine Sensibilisierung für das wichtige Anliegen des Lebensschutzes anzustreben.
Überfordert ein Satz der aus mehr als fünf Worten besteht den Autor des Artikels?
Hier die Variante für einfachere Gemüter (fett)
In der derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Situation
Die politischen Mehrheiten sind so wie sie sind.
sehe ich keine andere Möglichkeit, als möglichst viele Hilfestellungen anzubieten
Versuchen wir möglichst viele Abtreibungen zu verhindern
und mit allen Kräften erneut eine Sensibilisierung für das wichtige Anliegen des Lebensschutzes anzustreben.
und die Mehrheiten zu ändern.
Was soll daran nicht mit der katholischen Lehre konform gehen?
Merke: Nicht jeder der auf Polemik verzichtet ist ein Abtreibungsbefürworter.
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#23   vonHerzmanovsky-Orlando   22:27:20 | Montag, 12. Oktober 2009
@Der Wiederkehrer
Laß die Fundis doch versuchen ihren Gottesstaat „Jesu Christi“ zu gründen.
Ach was; wir widersetzen uns doch nur eurem Gottesstaat des Teufels. Haben wir im dritten Reich auch schon. Da sind die Katholiken eigen.
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#22   DJM †   22:13:06 | Montag, 12. Oktober 2009
@ Dr. Schlämmer
Rechenschaft für jedes unnütz’ Wort.
Zungenrede de.wikipedia.org/wiki/Zungenrede
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#21   Dr. Schlämmer   22:10:07 | Montag, 12. Oktober 2009
Schwachsinnsüberschrift
Manchmal besser mal Klappe halten.
Rechenschaft für jedes unnütz’ Wort.
:-O
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#20   Peter-Pan   21:22:50 | Montag, 12. Oktober 2009
Gottes Meinung zum Thema:
Bischof Klaus Küng von Sankt Pölten hat die kirchliche Lehre zur Kinderschlachtung verleugnet.
Kirchliche Lehre zur Kinderschlachtung… Hm, wie ging die noch mal?
Ach ja, Gott findet’s top :)3. Er macht’s im alten Testament selber regelmäßig – manchmal fordert er sogar andere dazu auf.
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#19   Domenico Tuttisanti   20:49:26 | Montag, 12. Oktober 2009
Papst Johannes Paul II.
– schreibt Bischof Küng – hat nicht gezögert, Abtreibung als ein ‘verabscheuungswürdiges Verbrechen’ zu bezeichnen
Die ganze Wahrheit ist: Papst Johannes Paul II. hat nicht gezögert, die Abtzreibung „Mord“ zu nennen.
Hier das Zitat aus der Enzyklika Evangelium vitae 58 www.vatican.va/…ocs/DEU0073/__PN.HTM:
Die sittliche Schwere der vorsätzlichen Abtreibung wird in ihrer ganzen Wahrheit deutlich, wenn man erkennt, daß es sich um einen Mord handelt, und insbesondere, wenn man die spezifischen Umstände bedenkt, die ihn kennzeichnen. Getötet wird hier ein menschliches Geschöpf, das gerade erst dem Leben entgegengeht, das heißt das absolut unschuldigste Wesen, das man sich vorstellen kann: es könnte niemals als Angreifer und schon gar nicht als ungerechter Angreifer angesehen werden! Es ist schwach, wehrlos, so daß es selbst ohne jenes Minimum an Verteidigung ist, wie sie die flehende Kraft der Schreie und des Weinens des Neugeborenen darstellt. Es ist voll und ganz dem Schutz und der Sorge derjenigen anvertraut, die es im Schoß trägt. Doch manchmal ist es gerade sie, die Mutter, die seine Tötung beschließt und darum ersucht und sie sogar vornimmt.
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#18   MessagefromMary   19:45:37 | Montag, 12. Oktober 2009
Lautlose Einforderung
Die Kirche werde angeblich „nie aufhören, einen umfassenden Lebensschutz von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod einzufordern“.
Wenn es um die Kirchensteuer ginge, würde sie lautstark eingefordert werden – aber da es ja nur um das Leben der Kinder geht… sie werden doch auch still und leise „entsorgt“, es hört sie doch keiner!
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#17   Brandenburgis   19:43:32 | Montag, 12. Oktober 2009
@Paulaner
DAs könnte durchaus hinkommen.
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#16   chico flojo   19:42:33 | Montag, 12. Oktober 2009
Das sei „eigentlich“ schrecklich.
Und „uneigentlich“? Mennooo!! –- immer diese Relativierer – oder fünfer…
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#15   Paulaner †   19:38:03 | Montag, 12. Oktober 2009
Wie viele Jahre totalitäte Berieselung ist nötig, um solche Schlüsse ziehen zu können!
Brandenburgis: KÜng ist kein BIschof, sondern ein Krimineller.
Katholisch-theologisch + marxistisch-ideologisch in Summe?
:-(
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#14   Damenschuh   19:35:32 | Montag, 12. Oktober 2009
landonanist,
solltest du um diese Zeit nicht beim NPD-Stammtisch sein? Deine Glatzenkumpels warten schon auf dich.
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#13   smallplayer   19:34:06 | Montag, 12. Oktober 2009
Was. orgler,
sind Athe-Faschisten?
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#12   noch ein Landorganist   19:30:26 | Montag, 12. Oktober 2009
so ist es
12. Oktober 2009 18:52 DerRabe:
warum labern viele hier…nur endlos? geht es nicht um ein wenig mehr als plauderei und laberei? könnt ihr euch nicht schämen?
Tja, zu viel arbeitslose Linksfaschisten und Athe-Faschisten mit zu viel Zeit vertrödeln hier eben ihren öden Tag.
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#11   Brandenburgis   18:59:09 | Montag, 12. Oktober 2009
KÜng ist
kein BIschof, sondern ein Krimineller.
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#10   DerRabe   18:52:18 | Montag, 12. Oktober 2009
warum labern viele hier…
…nur endlos? geht es nicht um ein wenig mehr als plauderei und laberei? könnt ihr euch nicht schämen?
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#9   Arkanum/kreuts.net †   18:40:45 | Montag, 12. Oktober 2009
das erinnert an die Horst-Schlämmer-Partei …
„die HSP ist gleichzeitig liberal, konservativ und links!“ :-D
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#8   proetcontra   18:36:29 | Montag, 12. Oktober 2009
Endlich kenne ich mich aus!
„Mons. Küng ist ein altliberaler Bischof neokonservativer Prägung.“
Dieser Satz sagt schon alles über die Qualität des Artikels und der Schund- und Hetzseite „Kreuz.net“!
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#7   DerRabe   18:26:12 | Montag, 12. Oktober 2009
Immer mehr Lösungen der…
…dekadenten Demokratien sind Endlösungen gegen das Leben, stets garniert mit parfümierten Worten. Jede Partei nimmt Partei gegen Christus!
(News4Press.com)
Mit dem töten unschuldigen und ungeborenen Menschenlebens hat keine unserer Parteien ein Problem. Egal welche Farbe sie auch tragen, farblos sind sie alle!
MUT e.V.
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#6   r.ruhrgebietler   18:19:51 | Montag, 12. Oktober 2009
küng??
liegt in der familie. da ist noch ein anderer küng als gotteslästerer unterwegs…
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#5   Der Wiederkehrer   18:16:04 | Montag, 12. Oktober 2009
Damenschuh
Laß die Fundis doch versuchen ihren Gottesstaat „Jesu Christi“ zu gründen.Auf die Straßenkämpfe freue ich mich jetzt schon!!!!!Selbst konservativ-lebende werden sich so etwas heute nicht mehr gefallen lassen!!!!!
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#4   Damenschuh   17:59:57 | Montag, 12. Oktober 2009
Es kann juristisch nur Mord sein
Genau! Deswegen sehen den Schwangerschaftsabbruch auch alle Gerichte nicht nur hierzulande als Mord an!
Klingt verdammt logisch!
:)3
:-D :-D :-D
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#3   vonHerzmanovsky-Orlando   17:48:00 | Montag, 12. Oktober 2009
@Johannes Paul I.
kath.net dokumentiert den autorisierten Text im Wortlaut
Das heißt doch wohl, dass er alles gesagt hat, was ihm in den Mund gelegt wird. Aber authorisiert hat er ganz was anderes, das heißt, er hat nachträglich noch mal Änderungen angebracht. Angst vor seinem eigenen Mut hat er bekommen! C’est ça !
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#2   Der Wiederkehrer   17:38:13 | Montag, 12. Oktober 2009
Ein Bischof
der es kapiert hat!!!
ABTREIBUNG IST MENSCHENRECHT !!!! >:)
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#1   Johannes Paul I.   17:31:27 | Montag, 12. Oktober 2009
Hetze gegen Bischof Klaus unangebracht
Warum der obige Artikel der eigentlichen Grundlage entbehrt, entnehme man dem vollständigen Interviewtext www.kath.net/detail.php?id=24199 des St. Pöltner Diözesanbischofs. Außerdem ist dieses Interview www.kath.net/detail.php?id=23996 zu einem Hungerstreik sehr aufschlußreich.
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