Die Träger der Päpstlichen Sänfte arbeiten immer noch für den Vatikan. Sie sind im vorgerückten Alter und warten geduldig auf den Tag, wenn die Sedia des Heiligen Vaters wieder zum Einsatz kommt.
Papst Paul VI. auf der Sedia gestatoria
(kreuz.net, Vatikan) Der Römer Silvano Bellizi (80) hat mehrere Päpste auf der Sedia gestatoria, der
päpstlichen Sänfte, getragen.
Kürzlich sprach er mit der vatikanischen Tageszeitung ‘Osservatore Romano’
über diese Tätigkeit.
Derzeit kursieren in Rom Stimmen, wonach die Sedia gestatoria wieder eingeführt
wird.
Die Träger der päpstlichen Sänfte heißen Sediari pontifici. Die Sedia gestatoria wird seit
dem Mittelalter benutzt, damit die Gläubigen den Papst besser sehen können.
Sie ersparte den oft älteren
Päpsten auch beschwerliche Fußwege in schweren Gewändern.
Bellizi hat die Päpste
Johannes XXIII., Paul VI. und Johannes Paul I. getragen: „Johannes Paul II. hat es nicht mehr erlaubt.“
Der Träger bedauert die Abschaffung der Sedia gestatoria: „Einige von uns hoffen darauf, daß die Sedia
wieder zum Einsatz kommt.“
Neben Bellizi stehen vier weitere Träger im Dienst des Heiligen Stuhls. Sie
geleiten bedeutende Persönlichkeiten bei besonderen Anlässen zu Papstaudienzen.
Johannes XXIII. wollte
nicht herunterfallen
Bellizi erinnerte vor dem ‘Osservatore’ an das Jahr 1959. Damals merkte er kurz
vor der Generalaudienz, daß etwas mit der Halterung eines Tragbügels nicht stimmte. Er trat mit dem
Schuh dagegen und reparierte den Schaden.
Dann kam der Papst Johannes XXIII. und fragte Bellizi: „Alles
in Ordnung?“
Der Sänftenträger bejahte. Der Papst könne beruhigt sein.
Darauf entgegnete Johannes
XXIII., der die Tritte gegen die Halterung gesehen hat: „Mein Sohn, ich möchte nicht als erster Papst
in die Geschichte eingehen, der von der Sedia gefallen ist.“
Johannes Paul II. ließ sich nicht bewegen
Als der älter gewordene Paul VI. im Jahr 1975 schlecht zu Fuß war, lobte er Bellizi und die übrigen
Träger: „Ihr seid meine gesunden Beine.“
Sein Nachfolger Johannes Paul I. fühlte sich laut Bellizi
auf der Sedia unwohl: „Es tut mir leid, man hat mich dazu gezwungen“ – entschuldigte sich der Papst nach
seiner nicht vollzogenen Krönung bei den Trägern.
Er hat die Sedia gestatoria nie wieder benützt.
Diese Entscheidung zwang jene Gläubigen, die ihn in der vollen Peterskirche sehen wollten, selber auf
ihre Stühle zu steigen. Dabei kam es immer wieder zu Unfällen.
Trotzdem brachte Johannes Paul II. nicht
die Demut auf, sich auf der Sedia tragen zu lassen.
Bellizi hat diesen Papst nur einmal auf den Schultern
getragen: bei dessen Beerdigung im April 2005.
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59 Lesermeinungen
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#63 Herodias † 23:57:35 | Freitag, 16. Oktober 2009
So geht es nicht, @Gretchen! Sie schlagen vor, zu der von Ihnen empfohlenen Körperpflege einen „Bürstodius“
einzusetzen. Das ist frauenfeindlich! Die Stelle müsste laut EU-Norm ausgeschrieben werden: Gesucht wird
Bürstodia/us für verantwortungsvolle Aufgabe…usw.
#60 Herodias † 23:41:15 | Freitag, 16. Oktober 2009
@solagratia: Sehr guter Tipp mit der Tiara! Bloß bei dem vielen Mist, den die Piusse verzapfen, ist zu
befürchten, dass die Tiara bald so vollgekackt ist, dass die armen Träger doch was abbekommen. Aber
ich weiß die Lösung: In der Schatzkammer des Petersdom steht eine überdimensionale Tiara, mit der wird
zum St. Petri-Tag die bekannte Petrusstatue im Dom gekrönt. Die unter den Stuhl schrauben – und schon
kann sich Williamsson o. ä. mit Leibeskräften seiner Diarrhoe hingeben. @Paulaner: Oh Gott, sind sie
hohl und schlicht!
#59 lustiglustig 18:58:35 | Freitag, 16. Oktober 2009
im vorletzten Artikel gefunden …Wir haben Hinweise,dass der Antichrist am Ende der Zeit eine besondere
Bedeutung hat. Der Antichrsit im NT ist ja erst einmal, schon zur Zeit Jesu das Gesamtwesen der Gegner
Gottes . Saulus ist Antichrist ,solange er die Christen verfolgt. Das Damaskuserlebnis macht ihn vom Talmudisten
zum Christen. Die Talmudisten spielen in Rom die gleiche Rolle wie heute. Die Talmudisten sehen in Jesus
nicht den Messias, sondern einen der drei meisst Verfluchten. Dies weil er sie besiegt hat. Nach ihrer
Vorstellung kommt der Meshias aber erst wenn sie den Tempelberg zurückerobert haben. Dannn wollen sie
ihren selbst ernannten Meshias auf den Thron von Zion setzen und Rache nehmen an den Christen. Ihr Meshias
wird also der angekündigte Antichrist in Persona sein. Aus dem arroganten und mörderischen Benehmen
der Talmudisten in Palästina und ihren Terrororganisationen weltweit können wir schon absehen, was uns
mit ihrer zunehmenden Macht erwartet: Das Menschenrecht wird ersetzt durch Talmudrecht und damit tritt
ein was Jesus zum Ende der Zeit sagt: … sie werden sogar glauben, wenn sie euch töten wäre dies ein
Dienst an Gott. Solange es ihnen gelingt die Chisten und Muslime zu spalten und alle die Jesus als den
Messais anerkennen, wird der Belagerungsring um den Tempel Gottes in Jerusalem enger Die Heiligen der
Welt beten für die wahren Semiten, die Kinder Palästinas und wahren Gläubigen wider den talmudistischen
Antisemiten und Antichristen um eine Strafe biblischen Aussmasses zur Erlösung
wäre mehr Demut Gott gegenüber nicht Glaubwürdigkeitsfördernd? Auch ein Papst sollte von seinem hohen
Roß heruntersteigen und den Größen- und Strandesunterschied Gott und winzig kleiner Mensch wieder zu
erkennnen versuchen. Sich da selbst als Stellvertreter Gottes hin stellen zu wollen, ganz abgesehen davon,
sich mit einer sogenannten Sänfte tragen zu lassen, dürfte an Größenwahn kaum noch zu überbieten
sein. Kann da nicht vielleicht sogar am wirklichen Glauben eines solchen Menschen gezweifelt werden? Josef
Berens (als einfacher, denkender Katholik) Josef Berens
#56 solagratia † 23:05:32 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Falls der Sessel mittlerweile morsch geworden sein sollte könnte ich einen rüstigen Nachtstuhl mit gerade
für ältere Herrschaften praktischen Loch in der Sitzfläche zur Verfügung stellen. Nur leider ist der
dazugehörige Topf verloren gegangen, aber sicher kann man stattdessen die nicht mehr benötigte Tiara
drunterschrauben, damit die armen Träger nicht plötzlich im Regen stehen.
#55 Paulaner † 22:27:16 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Na gut, heutzutage wirkt es unzeitgemäß. Herodias: Wie lächerlich wirkt doch heutzutage… Pius XII
Lächerlich wirkst du geschichtsloser Dolm mit deinen flegelhaften Ausfällen.
#54 Sch0ber 22:16:35 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@ PeterHummel1 Tja, tach erst mal, und nun: Ich glaube eher, mein sehr geehrter Herr Peter Hummel, Ihnen
gehen die Argumente aus. Sie haben ja eine richtige Symphonie über einen Rechtschreibfehler geschrieben.
Sie erinnern mich an einen gewissen H. C. Strache, über dessen Parteiprogramm ich schon einen Artikel
verfasst habe. Dazu kann ich nur eines sagen: Es gibt keinen einfachen, denkenden Katholiken. Höchstens
einfach denkende Katholiken. Und ausserdem: Bei der Redaktion kann wirklich nicht gerade von Objektivität
die Rede sein. Eins haben alle Religionen gemeinsam: Die Fundamentalisten. (Ich meine damit diese Webseite,
wenn das noch nicht klar ist.)
#53 PeterHummel1 21:47:49 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Unfaiere Reaktion Ach, joberens, ich verfolge Deine großartigen Stellungnahmen seit Monaten hier, aber
noch nie habe ich irgendein Argument von Dir zu lesen bekommen, sondern nur Polemik gegen Papst und Kirche!
Sonst fällt Dir nichts ein. Und von Tippfehler kann auch keine Rede sein: Deine Fairnis ist nicht nur
gleich Null, sondern die schreibst Du auch immer verkehrt! Du kannst weder Deutsch noch Englisch, sondern
nur dumm daherschwätzen. Und dein Appell an die „mündigen Leser“ ist auch nicht neu. Dass ich hier einmal
in grober Form meinem Frust freien Lauf gelassen habe, wird jeder wohl verstehen, der dein dummes Gelabere
immer wieder hier vorfindet. Am besten ignoriert man es, aber wenn immer wieder das „joberens (als einfacher,
denkender Katholik)“ auftaucht, dann geht einem schon mal der Gaul durch. Mit welcher Berechtigung nennst
du dich eigentlich Katholik? Was du hier loslässt, hat mit katholisch nämlich nichts zu tun! Wenn du
das weißt, ist es schlimm, wenn du es nicht weißt, dann halte endlich deinen Rand und setze dich an
deine Orgel. Wenn du allerdings dort so oft daneben greifst wie auf der Tastatur, dann brauchst du dich
nicht zu wundern, wenn die Leute entsetzt das Weite suchen.
#52 Frommm 21:45:10 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
vielleicht sollte man öfters in der Bibel lesen: Evangelium nach Lukas 11,42-46. Doch weh euch Pharisäern!
Ihr gebt den Zehnten von Minze, Gewürzkraut und allem Gemüse, die Gerechtigkeit aber und die Liebe zu
Gott vergeßt ihr. Man muß das eine tun, ohne das andere zu unterlassen. Weh euch Pharisäern! Ihr wollt
in den Synagogen den vordersten Sitz haben und auf den Straßen und Plätzen von allen gegrüßt werden.
Weh euch: Ihr seid wie Gräber, die man nicht mehr sieht; die Leute gehen darüber, ohne es zu merken.
Darauf erwiderte ihm ein Gesetzeslehrer: Meister, damit beleidigst du auch uns. Er antwortete: Weh auch
euch Gesetzeslehrern! Ihr ladet den Menschen Lasten auf, die sie kaum tragen können, selbst aber rührt
ihr keinen Finger dafür.
#51 chico flojo 21:38:45 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@joberens Wissen’s – angesichts Ihrer Zuschreiben kann einem schon mal der Hut hochgehen – da setzt man
sich dann doch lieber mit irgendwelchen Schaloms oder Atheisten oder lateiniheinis auseinander. Bei Ihnen
scheint der Zug nämlich leider abgefahren sein. Sie sind keinerlei Aufregung wert…
#50 Herodias † 21:37:30 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Wie lächerlich wirkt doch heutzutage so ein Schauspiel mit der Sänfte und dem ganzen Firlefanz drumherum.
Da lässt sich im 20. Jahrhundert das Oberhaupt einer Weltkirche mit Wedeln befächern wie ein osmanischer
Potentat vergangener Jahrhunderte. Wenn ich dann noch diese Hackfresse des feigen Pius XII. unter diesem
Trumm von Krone sehe, wird mir speiübel. Dieses Papst-Schauspiel erinnert mich an die Auftritte des komischen
indischen Gurus (Maharishi o. ä.), der sich damals mit seinen goldstrotzenden Rolls-Royces herumkutschieren
ließ. Oder an Gary Glitter in seinem Glimmer-Kostüm. Und an den USA-Pianisten Liberace (Foto). …ysout.files.wordpress.com/2009/02/liberace.jpg
#49 Galatea 21:31:47 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Lieber lateinieini, interessanter, logischer und überzeugender als Ihr ewiges Smiley-Geposte fand ich
die Aussagen Ihres Vorposters schon, Sie erlauben. Das einzige Manko des Blogteilnehmers ist, in die Endlosschleife
„joberens“ überhaupt einzusteigen. Darauf hätten Sie ihn aber eigentlich aufmerksam machen müssen.
Als Christ.
#48 joberens 21:28:50 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Mangel an Agumenten mit Unfairnis beantworten Ich denke, überlasen wir doch dem mündigen Leser sein
Urteil, auch wenn sich da in der Eile schon mal Tippfehler einschleichen. Der beste Beweis dafür daß
ich mit meiner Meinung Recht habe ist für mich immer eine unfaiere Reaktion, aus Mangel an Argumenten,
wie es auch hier wieder der Fall ist. Josef Berens als einfacher,. denkender Katholik
#47 lateiniheini 20:54:15 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@peter Hummel 1 Joberens, Oberpfeife aus der Eifel, pack endlich ein und halte deine saudoofe Klappe.
Und dass du dich für einen „einfachen, denkenden Katholiken“ hältst, das haben wir alle längst kapiert,
aber du bist trotzdem nur ein blöder Hammel und sonst gar nichts. Vielen lieben Dank für diesen außerordentlich
sachlichen Tatsachenbericht! Mit einleuchtenden und treffend beschriebenen Beispielen haben Sie hier –
wie die meisten anderen Poster auch- Ihren Standpunkt sachlich untermauern können! Es ist immer schön
zu wissen, dass so schlicht denkende Menschen wie Sie einen derartigen Sachverstand besitzen, um auch
die schwierigsten Dinge klar, deutlich und einfach darlegen können! Sie scheinen ein perfekter Analyst
zu sein, sachlich, tolerant und immer auf der Höhe der Zeit! Herzlichen Dank für diesen sachlichen und
hochanständigen Tatsachenbericht…
#46 PeterHummel1 20:49:38 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Glitzter und Klemmer Ich denke, unsere kaht. Kirche ist auch zu viel zur reinen Showkirche geworden. Da
hat doch nun doch sehr viel nichts mehr mit Jesus und dem Evangelium zu tun. Die meisten Menschen wünschen
sich doch etwas anderes als sich an den Hofierungen eines Menchen und Glitzter und Klemmer erfreuen zu
können. Heiliger Bimbam! Da hat unser Eifelorgler mal wieder seine umfassende Bildung unter Beweis gestellt.
In drei Sätzen fünf grobe Rechtschreibfehler, von der grauenhaften Grammatik ganz zu schweigen! Es gibt
ja hier bei kreuz.net jede Menge schräger Vögel, aber keinen, der seine eigene Dummheit immer wieder
mit solch masochistischem Vergnügen vorführt wie der Rommersheimer Papstbrief-Verfasser. „Klemmer“ ist
wirklich der Gipfel! Der Mann kann kein Deutsch, will aber andere belehren und schlägt uns hier täglich
seine Hirnabfälle um die Ohren. Ich habe schon viel in meinem Leben erlebt, aber noch nie einen solchen
Blödmann! Das ist das glatte Gegenstück zu Defendor, doch der beherrscht wenigstens seine Sprache. Joberens –
der Name bürgt für Qualität! Wie heißt es so schön: Niemand ist unnütz, er kann immer noch als abschreckendes
Beispiel dienen! Joberens, Oberpfeife aus der Eifel, pack endlich ein und halte deine saudoofe Klappe.
Und dass du dich für einen „einfachen, denkenden Katholiken“ hältst, das haben wir alle längst kapiert,
aber du bist trotzdem nur ein blöder Hammel und sonst gar nichts.
#45 joberens 20:46:00 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Es gibt keinen Stellvertreter Gottes auf Erden Im von Herr Ratzinger verfaßten Katechismus legt er offenbar
Wert darauf, und behauptet, daß ein Papst Stellvertreter Gottes auf Erden ist. Das ist eifach unsinnig
und mit nichts zu begründen. Gott hat keinen und braucht auch keinen Stellvertreter hier auf Erden. Mit
einem derartigen Anspruch beweist man nur, daß man den Standes- und Größenunterschied Gott und winziger
Mench nicht mehr vor Augen hat. Josef Berens als einfacher, denkender Katholik
#44 lateiniheini 20:41:01 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@stephanus Nun, ich könnte auch sagen der „sogenannte“ Stellvertreter Christi auf Erden! Das ein Stellvertreter
in Abwesenheit desjenigen, den er vertreten soll, in der Regel dessen Kompetenzen hat, lässt mich vermuten,
dass der Papst gottgleich sein muss… Das wäre aber doch Blasphemie! Also, im Prinzip ist der Papst
Bischof von Rom und ein „Primus interpares“. Wenn schon dann sind alle Bischöfe die Nachfolger aller
Apostel und nicht ein ganz bestimmter Bischof der Nachfolger eines bestimmten Apostels und schon gleich
gar nicht der Stellvertreter Christi auf Erden! Dann könnte ja- sagen wir- der Erzbischof von Manila
der Nachfolger des Apostel Thomas sein und der Erzbischof von Nairobi der Nachfolger des Apostel Johannes,usw…und
alle beiden sind Stellvertreter des Heiligen Geistes auf Erden… Also, Ball lfach halten…ett iss, wie
ett iss…
#42 lateiniheini 19:01:25 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Das ich nicht lache! Trotzdem brachte Johannes Paul II. nicht die Demut auf, sich auf der Sedia tragen
zu lassen. Was hat das denn mit Demut zu tun…???? Sich tragen zu lassen… Nein, mit diesem hochherrschaftlichen
Ritual zu brechen und zu Fuß zu gehen, dass ist schon eher Demut! Ich kann mich im übrigen auch nicht
daran errinnern, dass Jesus Christus bei seinem Einzug in Jerusalem von seinen Jüngern auf einer Sänfte
getragen wurde oder das er sonstirgendwohin getragen wurde! Und von Petrus ist ähnliches auch nicht wirklich
überliefert! Da sollte doch der selbsternannte Stellvertreter Christi auf Erden mit gutem Beispiel voran
gehen und wie jeder normale Mensch laufen! Und für die Träger, die so gerne jemanden tragen möchten,
gebe ich einen guten Tipp- versucht es doch mal bei Berlusconi, der ist bestimmt nicht abgeneigt…
#39 joberens 16:58:25 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Zu viel Show und Theater Ich denke, unsere kaht. Kirche ist auch zu viel zur reinen Showkirche geworden.
Da hat doch nun doch sehr viel nichts mehr mit Jesus und dem Evangelium zu tun. Die meisten Menschen wünschen
sich doch etwas anderes als sich an der Hofierungen eines Menchen und Glitzter und Klemmer erfreuen zu
können. So sind doch auch die regelmäßigen Papstaudienzen reine Shows in denen ein immer noch Mensch
Papst sich zujubeln und verehren und läßt und die Ehre zu ernten versucht, die doch eher Gott zustehen
würde. Genau so lächerlich finde ich es, wenn ein Bischof, bevor er zur Spendung des Bischofssegen in
der Lage zu sein scheint, sich die Mitra aufsetzten und den Stab in die Hand drücken läßt. Geziert
wie ein bunter Hahn scheint er dann erst bereit und in der Lage zu sein, den Bischofssegen zu spenden.
Ich frage mich da immer wieder, was Gott wohl von solchen Shows und einem solchen Theater halten könnte.
Ob er da nicht selten mitleidig oder gar verärgert weg schauen könnte. Wie unendlich weit hat man sich
da doch von Jesus und dem Evangelium entfernt? Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#37 chico flojo 15:42:27 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@sideshowbob Was Sie immer mit der „Tradi-Welt“ haben… […]Wenn wir in solcher Weise unsere Hauptseelenvermögen
veredlen, vervollkommnen, vergeistigen, von dem Irdischen zum Göttlichen hinüberführen, so werden wir
alle Dinge vom übernatürlichen Standpunkte aus erkennen, erstreben und wollen. Der übernatürliche
Gottesglaube wird immer mehr in unserm Erkennen, die übernatürliche Hoffnung, das Gottvertrauen, wird
immer mehr in unserm Streben, die übernatürliche Gottesliebe immer mehr in unserm Wollen zur Herrschaft
gelangen, und so wird unser Seelenleben immer mehr in das Leben Gottes umgestaltet, vergöttlicht werden.
Aus: Hieronymus Jaegen, Der Kampf um das höchste Gut.
Demut Trotzdem brachte Johannes Paul II. nicht die Demut auf, sich auf der Sedia tragen zu lassen. Dafür
hat er die Demut aufgebracht, sich im Auto herumfahren zu lassen. Das ist doch auch was. Wenn sich die
Sänftenträger langweilen dürfen sie gern kommen. Ich bin demütig genug mich herumtragen zu lassen.
Es gibt Gotteslohn und Logis auf eigene Kosten, wenn das kein demütiges Angebot ist!
#33 chico flojo 14:58:08 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@sideshowbob Gestatten Sie, daß ich mich mal selbst zitiere: Man muß kein Tradi-Fundi oder was auch
immer sein, um sich davon los zu sagen. Im Glauben gibt es kein mal so oder so, kein lavieren. Entweder
ich richte mein Leben auf Gott aus, mit Gott, in Gott und für Gott- oder ich laß es bleiben.
Dazu nur Folgendes: Moralische Maßstäbe muss jeder Mensch in erster Linie an sich selbst anlegen. Moral
entsteht also durch Bildung des Gewissens (also insbesondere in der Kindheit durch Vorbilder). Dass es
darüber hinaus bei Verhalten, das die Mitmenschen und das Gemeinwesen schädigt, Sanktionen geben muss,
versteht sich. Das kann aber kein Papst leisten sondern ein idealerweise funktionierender Staat. Moralische
Gängelung hingegen, wo Vorschriften unhinterfragt zu befolgen sind, führen zur Entmündigung des Gewissens
des einzelnen. Die völlige Sexualisierung in vielen westlichen Gesellschaften, die auch mir bisweilen
auf die Nerven geht, ist m.E. eine Reaktion auf jahrhundertelange Gängelung und Neurotisierung auf diesem
Gebiet.
#31 sideshowbob 14:47:54 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@ chico flojo Glauben Sie tatsächlich, Nächstenliebe und Verantwortung gibt es nur unter Tradi-Fundis?
Und alle anderen sind „willenlose Fischlein“? Versuchen Sie sich bitte mal an einer differenzierten Wahrnehmung
der Realität, mit Ihrem Schwarz-Weiss-Denken machen Sie es sich zu einfach.
#30 Ottonis 14:28:44 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@ Job Und nicht mehr die unselige Aufgabe, Katholiken in aller Welt, in ihren jeweiligen ganz verschiedenen
gesellschaftlichen Zusammenhängen Vorschriften für ihr Privatleben zu machen das ist keine Aufgabe der
katholischen Kirche stimmts? Das darf keiner … Niemand darf jemandem Vorschriften machen wie er zu leben
hat- also keine moralisch Maßstäbe keine Ethnien und sonstiges …
Ich gebe zu: Mir gefallen diese Dinge: die Sedia Gestatoria, die Tiara und auch die Flabelli zu beiden
Seiten des Papstes. Solche Utensilien und Zeremonien sind in der Lage, die Sinne zu erheben. Darin sehe
ich auch eine Chance zur Wandlung des Papstamtes: Hin zu einer nurmehr zeremoniellen, repräsentativen
Funktion mit vielen symbolträchtigen, die Sinne der Gläubigen erhebenden Elementen. Und nicht mehr die
unselige Aufgabe, Katholiken in aller Welt, in ihren jeweiligen ganz verschiedenen gesellschaftlichen
Zusammenhängen Vorschriften für ihr Privatleben zu machen (machen zu müssen?).
#28 Gunsenum 14:12:10 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Soso…es sit also essentiell für einen CHristen, sich auf nem Stühlchen tragen zu lassen. Ist e das,
was uns der Artikel vermitteln will? Ist es das, wofür Tradis und FUndis einstehen? Heilsweg durch Stuhlgang
durch den Petersdom? Tztztz!
#27 Regina 1961 13:41:48 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Also, wenn ich Papst wäre… …würde ich mich nicht mehr auf diese sedia gestatoria setzen und dann
von um die 80 Jahre alten Männern tragen lassen. Die sollten doch in Rente gehen und meinetwegen ihre
Enkel oder Urenkel tragen. Außerdem ist dieser Sitz alles andere als ein Zeichen der Demut. Eher ein
Symbol der Macht. Aber das darf man ja mal wieder nicht sagen. Ist aber so! Regina
#26 lodenjacke 13:39:51 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
seit wann gibts im petersdom stühle auf die die, den den Papst sonst nicht sehen können raufsteigen
könnten? Da ist doch, wenn überhaupt, nur vorne an der Seite bestuhlt. Ich war ja nun schon oft in Rom,
habe so manchen Papst gesehen, aber die saßen eigentlich nie in der Sedia. Auch Paul VI nicht. Den Papst
zu sehen ist eher eine Sache der eigenen Brille – verstecken tut er sich nicht. Das Teil ist kein Vorteil.
Nach dem Attentat gegen JPII gab es eine Neuerung, da wurde das Papamobil eingeführt. Seither das ist
eine motorisierte Sedia. Der Papst kann gesehen aber nicht abgeschossen werden. Man mag einwenden, unser
Herr wäre nicht auf vielen Pferdestärken in Jerusalem eingeritten, sondern auf einem Esel. Aber es war
auch nur ein Esel. Nicht 4.
Keine (eigentlich häßliche) Tiara aber eine schöne Krone, das wärs!!! Da gibt es ja sehr viele historische
Vorlagen und so ein Krönchen würde dem bay. Hl. Vater sicher gut stehen !!!
#23 Sefirot 13:26:41 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Die Tiara ist praktisch, besonders bei Regen, weil der ovale Ballon aus Rücksicht auf die behauptete
Unfehlbarkeit des Trägers noch oben geschlossen ist. Damit der Heilige Geist erst keine Gelegenheit hat,
etwa ein dogmatisches Chaos anzurichten, falls er wieder einmal zu wehen wünscht wie es ihm gefällt…
Das sind doch handfeste Überlegungen, die Tiara wieder einzuführen. Die Monsignores Fellay und Williamson
haben bestimmt keine Skrupel, sich die Tiara überzustülpen… o^/ o^/ o^/
#21 Franz Kappes 12:15:16 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Schöner Bericht Die Träger der Sänften gelangen so auch einmal an das Licht der Öffentlichkeit. Papst
Pius XII. wusste eben, wie er die Wahrheit einsetzt.
#20 chico flojo 12:05:10 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@sideshowbob Glauben Sie tatsächlich, es wäre gut, sich von einer kranken Gesellschaft vereinnahmen
zu lassen? Wie ein willenloses Fischlein mit diesem Strom zu schwimmen, der nicht in die Weite des Meeres,
sondern in eine stinkende Kloake mündet? Eine Gesellschaft, die statt Nächstenliebe Egoismus predigt,
in der die eigene Verantwortung an der Haustüre halt macht? Man muß kein Tradi-Fundi oder was auch immer
sein, um sich davon los zu sagen. @joberens Und wann haben Sie sich von katholischen Kirche verabschiedet?
#19 joberens 11:59:39 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
chico Gottessuche geht weiter Es ist nicht so, daß die Menschen sich von Gott entfernen, denn die Suche
nach ihm und der Wahrheit war wohl selten größer. Fakt ist, daß man sich, sogar nicht selten verständlicherweise,
von der kath. Kirche verabschiedet, die die Menschen ja auch immer mehr mit fraglichen, unsinnigen Dingen
ganz naiv verprellt. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#18 sideshowbob 11:56:28 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@ chico flojo Wenn Sie von einer Realität sprechen, in der das Bewusstsein für Gott immer weiter aus
dem Blickfeld der Öffentlichkeit verschwindet, so verzichte ich gerne auf diese Art von Banalität. Ja,
daß die Fundis es mit der Realität nicht so haben, habe ich schon länger vermutet. Sie geben es jetzt
sogar zu. Mein guter Rat: Kaufen Sie mit Ihren Fundi-Freunden eine Insel und gründen Sie dort Ihr Tradi-Fundi-Reich,
wenn Ihnen die Realität zu banal ist…
#16 chico flojo 11:46:23 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
@Gunsenum Wenn Sie von einer Realität sprechen, in der das Bewusstsein für Gott immer weiter aus dem
Blickfeld der Öffentlichkeit verschwindet, so verzichte ich gerne auf diese Art von Banalität.
#15 Gunsenum 11:41:22 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
UNd das allerbeste: Dieses alte Gerippe mit seinen 80 JÄhrchen glaubt doch wohl allen ernstes dann auch
noch diese sedia wiede selbst tragen zu wollen!Kicherlicher! Das ist das kreuz.net-lefebvre-pX-Syndrom:
„Wir machens uns einfach in der guten alten Zeit bequem, egal ob die Realität voranschreitet!“
#14 joberens 11:28:09 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Hat man im Vatikan keine anderen Probleme Hat man im Vatikan den, wirklich keine anderen Sorgen und Probleme,
als sich damit zu befassen, ob der Papst, sich wie Jesus und die Apostel bewegen oder wie ein Halbgott
oder goldenes Kalb durch den Peterdom getragen werden soll. Leider einfach nur noch lächlerich und an
Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten. Josef Berens (als einfacher, denkender Katholik
#13 Damenschuh 11:27:51 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Das wäre doch mal eine wirklich lustige Vorstellung eines Papstes. Ich bin auch dafür dass sich Ratzeputz
wieder von diesem Holzgestell herumtragen lässt. So hat man den guten Mann auch immer bestens im Auge…
„Mein Sohn, ich möchte nicht als erster Papst in die Geschichte eingehen, der von der Sedia gefallen
ist.“
#12 Sefirot 10:56:20 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Eva: Vielleicht sollte man auch mal eine Diskussion vom Stapel brechen über die würdige Polsterung der
Sedia… Das wäre doch auch mal ein begnadetes Thema, mit dem wesentlich dazu beigetragen werden könnte,
die Unfälle im Vatikan zu vermindern, die zwangsläufig geworden sind, nachdem heutige Päpste die wertvollen
Dienste der Sedia-Kamarilla völlig ignorieren…
#10 Sefirot 10:51:34 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Die Papstliche Aura sucht wohl die altliturgischen Niederungen auf, wegen der anheimelnden Atmösphäre
aus Weihrauch und Kerzendampf gestickt… Tragestuhl für Fellay… der würde sich auch noch rumtragen
lassen und erst sein Mitbruder Williamson…authentische Kandidaten für die Sedia…
#8 No Comment 10:21:57 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Tragstuhl für Fellay? Da sich der Führer der SSPX ja sowieso nicht an das Kirchenrecht hält, kann sich
Fellay von heute auf morgen einen byzantinischen Tragstuhl beschaffen und am besten zugleich dern verwaisten
Pfauenthron des Shah von Persien.
#7 Ottonis 10:10:22 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Nun warum viele nichts mit der Sedia anfangen können mag daran liegen: Der Papst wird klar als Oberhaupt
sichtbar und es wird deutlich das er von Christen getragen und hochgehalten wird – was natürlich bei
einem Jeep auf halber Höhe schön und einfach verschleiert wird.
Sedia gestatoria war und ist eine sinnvolle Sache ! Ob man allerdings heute eher ein geräuschloses Elektromobil
dazu verwenden sollte oder tatsl. Männer dieses Gestühl samt Hl. Vater tragen, das ist eine Frage der
Liturgieverantwortlichen.
#5 Hyazinth 10:06:59 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Eine so öffentlich ZELEBRIERTE Demut, ist eigentlich genau das Gegenteil, ja verstärkt das Gegenteilgeradezu.
Wahre Demut kommt vom Innern und bleibt auch so. Als Papst hat man den Herrn direkt zu vertreten in allseiner
Herrlichkeit und seine Aufgabe voll zu erfüllen. Man steht im Dienst eines anderen und es sollte kein
Platz sein für seine privaten Spielchen! Aber den „Tradis“ wirft man Äußerlichkeit vor? Wer zelebriert
sich exaltiert Demut! Verlogene Heuchelei!!!!!!!!!!!
#3 sanfrancesco 09:56:53 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
Demütiges Zeichen der Zeit Auch wenn es nur ein kleines Zeichen war: Es war ein Zeichen der Demut der
Päpste, dass sie sich nicht auf der Sedia haben tragen lassen. Ich hoffe, dass es so bleibt! Long live
JP II!
#2 jacobus112 09:56:30 | Donnerstag, 15. Oktober 2009
wer ist a Adolf der Antichrist oder doch eher die …? Teil1 Meine Generation ist aufgewachsen mit dieser
oft wiederholten Behauptung. Bilder und Zahlen schienen das zu bestätigen. Die Propagandamaschine hatte
mich schon ergriffen, aber es blieben dann doch noch einige Fragen. Ist der Antichrist nicht der direkte
Feind Jesu? Was machen die geistigen Nachkommen seiner Mörder heute? Was sagen diese heute über Jesus
und das „Ende“ der Welt? Wer eigentlich ist auf der Seite von Jesus und wer gegen ihn? Eine Milliarde
Christen und 1,5 Milliarden Muslime anerkennen heute weltweit Jesus, den Sohn der Jungfrau Maria als den
Messias. Aber sie sind sich nicht einig in seiner Beschreibung. Warum? Wir finden die Antwort bei den
14 Mio. Talmudisten. Ihr emsig spalterischer Geist hat dafür gesorgt, dass schon die Evangelien nicht
mehr Eins sind. Der Einfluss der Talmudisten und ihrer Vorgänger sorgte in den Heiligen Schriften für
Verwirrung durch die Verleumdung von Heiligen und Propheten. Die Beleidigungen gegen Jesus im Talmud waren
gerade unter Kreuz. Net zu lesen. Bei der Lektüre des Talmud wird schnell deutlich das hier der Antichrist
spricht. Das dem 3. Reich unterstellte Vokabular Auserwählter ist genau hier zu finden. Im Neuen Testament
wird die Übernahme der irdischen Macht durch den Antichristen mit dem Ende der Zeit verbunden. Adolf
war aber noch nicht das Ende. fortsetzung folgt