Der bekannte Islam-Kritiker Dr. Udo Ulfkotte beabsichtigt, möglichst bald eine christlich-ökologischen Partei zu gründen, mit der er bereits im nächsten Jahr zur Hamburger Bürgerschaftswahl antreten will. Ulfkotte möchte für die Wahl im Hamburg ein Bündnis mit der dort relativ starken Zentrumspartei eingehen. Der Hamburger Landesvorsitzende der Zentrumspartei vermeldet bereits, daß er für eine Zusammenarbeit offen ist.
[mehr…]
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
Pax Europa
Quelle: www.muslim-unrecht.de
Klicks: 727 mal
Weiterlesen:
• Netz gegen linke Gewalt: Informationen über linke Gewalttaten und Täter
Montag, 16. April 2007 07:41
Sa, 28. Apr 2007 10:00: Pro Missa Tridentina - Hochamt und Vortrag in Kevelaer
stat crux: Was ist Klassik?
Seit wann eigentlich und von wem wird die traditionelle Form des römischen Ritus als „klassich“ bezeichnet? Diese Sprachregelung wirkt auf manche gekünstelt und kämpferisch. Vielleicht sogar „klassenkämpferisch“? [mehr…]
Sonntag, 15. April 2007 22:51
Sa, 5. Mai 2007 16:00: Tridentinische Messe im Herkulessaal in München
90 Jahre Patrona Bavariae – 90 Jahre Fatima:Eine Patronatsfeier im alten Ritus im Herkulessaal der Residenz München am 5. Mai:
15.00 Uhr Beginn des Einlasses in den Herkulessaal (begrenzt auf 1400 Personen)
16.00 Uhr Herz-Mariä-Sühneandacht
17.00 Uhr Festhochamt im alten lateinischen Ritus
19.00 Uhr 30 Minuten Pause
19.30 Uhr Prozession zur Mariensäule
20.00 Uhr Muttergottesandacht vor der Mariensäule: Ansprache und Erneuerung der Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens, der Patrona Bavariae
Im Herkulessaal wird am 5. Mai ein festlicher Hochaltar aufgebaut sein: Die Priesterbruderschaft St. Pius X. lädt ein zum 90.Jahrestag des Festes Patrona Bavariae. Im Anschluß an das levitierte Hochamt wird eine Prozession zur Mariensäule abgehalten, wo die Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens, die Bischof Graber vor 30 Jahren vorgenommen hat, erneuert werden soll.
Am 13. Mai 1917 ist Unsere Liebe Frau in Fatima drei Hirtenkindern erschienen. Ihre Botschaft lautet: Gott wünscht die Verehrung Ihres Unbefleckten Herzens und das tägliche Rosenkranzgebet, um uns vor drohendem Unheil sowohl für das Heil unserer eigenen Seele als auch für das Wohl unserer Gesellschaft zu erretten. Nachdem Papst Benedikt XV. kraft seiner päpstlichen Vollmacht die Muttergottes zur Patronin Bayerns eingesetzt hat, wurde genau einen Tag nach der Erscheinung unserer Lieben Frau, am 14. Mai 1917, in ganz Bayern das erste Mal das Fest Patrona Bavariae gefeiert, – vor genau 90 Jahren. Diese innere Verbindung von Fatima und Bayern findet auch in dem Weihegebet Bayerns seinen Ausdruck, wenn es dort heißt: „Wir weihen unser Land deinem Unbefleckten Herzen“.
Zum Unbefleckten Herzen Mariens wollen wir daher in diesen schweren Tagen unsere Zuflucht nehmen, wenn wir die Krise in Kirche und Gesellschaft betrachten. In der Gesellschaft sehen wir, wie die Gebote Gottes und die christlich-abendländische Tradition, die doch der Garant sind für das Wohl unseres Bayernlandes, immer mehr mißachtet werden. Was die Hl.Schrift Sünde nennt, wird heute öffentlich auf der Straße zelebriert und angepriesen. Die erschreckenden Auswirkungen sehen wir in der demographischen Entwicklung unseres Volkes und in den zahlreichen Abtreibungen. Auch in München gibt es eine Klinik, in der nahezu nichts anderes getan wird, als ungeborene Kinder zu töten, ca. 4000 pro Jahr.
Auch in der Kirche sehen wir das Zerstörungswerk, das in den letzten 35 Jahren eine wahre Modernisierungswut v.a. im Bereich der Liturgie aber auch in der Reinheit der Glaubensverkündigung angerichtet hat. Im Namen Unserer Lieben Frau von Fatima, der Patronin unseres Landes, möchten wir sie daher einladen, der Muttergottes öffentlich zu huldigen: Ein Hl.Amt im überlieferten lateinischen Ritus im Herkulessaal der Residenz wird der Auftakt sein. Anschließend wollen wir an der Mariensäule gemeinsam das Gebet zur Erneuerung der Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens verrichten.
Kirchengemeinde Patrona Bavariae
Johann-Clanze-Str.100, 81369 München – Sendling [mehr…]
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
Dietmar Volckmann
Quelle: Pater Andreas Mählmann
Sonntag, 15. April 2007 22:50
Mein Herr und Meister Jesus Christus!
Zum Beginn dieses neuen Tages komme ich zu Dir und bitte Dich voll Demut und Vertrauen um Deinen Frieden, Deine Weisheit, Deine Kraft.
Gib, daß ich heute die Welt betrachte mit Augen, die voller Liebe sind. Laß mich meine Nächsten als die Menschen annehmen, die Du durch mich hindurch lieben willst.
Schenke mir die Bereitschaft, ihnen mit Hingabe zu dienen und alles Gute, das Du in sie hineingelegt hast, zu entfalten.
Meine Worte sollen Sanftmut ausstrahlen, mein ganzes Verhalten soll Frieden stiften. Möge meine Zunge nur dazu dienen, das Gute hervorzuheben.
Verschließe meine Ohren vor jedem übelwollenden Wort und jeder böswilligen Kritik. Nur jene Gedanken, die Segen verbreiten, sollen in meinem Geiste haften bleiben.
Vor allem bewirke , o Herr, daß ich so voller Frohmut und Wohlwollen bin, daß alle, die mir begegnen, sowohl Deine Gegenwart als auch Deine Liebe spüren.
Bekleide mich mit dem Glanz Deiner Güte und Schönheit, damit ich Dich an diesem Tage offenbare.
Amen. [mehr…]
Zum Beginn dieses neuen Tages komme ich zu Dir und bitte Dich voll Demut und Vertrauen um Deinen Frieden, Deine Weisheit, Deine Kraft.
Gib, daß ich heute die Welt betrachte mit Augen, die voller Liebe sind. Laß mich meine Nächsten als die Menschen annehmen, die Du durch mich hindurch lieben willst.
Schenke mir die Bereitschaft, ihnen mit Hingabe zu dienen und alles Gute, das Du in sie hineingelegt hast, zu entfalten.
Meine Worte sollen Sanftmut ausstrahlen, mein ganzes Verhalten soll Frieden stiften. Möge meine Zunge nur dazu dienen, das Gute hervorzuheben.
Verschließe meine Ohren vor jedem übelwollenden Wort und jeder böswilligen Kritik. Nur jene Gedanken, die Segen verbreiten, sollen in meinem Geiste haften bleiben.
Vor allem bewirke , o Herr, daß ich so voller Frohmut und Wohlwollen bin, daß alle, die mir begegnen, sowohl Deine Gegenwart als auch Deine Liebe spüren.
Bekleide mich mit dem Glanz Deiner Güte und Schönheit, damit ich Dich an diesem Tage offenbare.
Amen. [mehr…]
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
Inabikari
Quelle: Schwester Miriam von Abile
Sonntag, 15. April 2007 15:41
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
methusalix †: … und ausserdem ist sie ja NUR eine Theorie, so wie Einsteins Relativitätstheorien, …
Daniel Stöhr: Ausgesprochendümmlicher, klischeebesetzter Artikel, wie vom Spiegel gewohnt.
Wenn irgend jemand behauptet, die Evolutionstheorie hätte die „Entstehung der Arten“ bewiesen, so ist das falsch. Wunschdenken.
… alles völlig unbewiesenes Zeugs. Halleluja!
PS: es gieng NICHT um die ENTSTEHUNG der Arten, sondern um EVOLUTION. Aber das ist natürlich auch so wie hier: „Denn grau, mein Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum“; hatte recht, der Typ der das sagte. Oder etwa nicht? [mehr…]
Wenn irgend jemand behauptet, die Evolutionstheorie hätte die „Entstehung der Arten“ bewiesen, so ist das falsch. Wunschdenken.
… alles völlig unbewiesenes Zeugs. Halleluja!
PS: es gieng NICHT um die ENTSTEHUNG der Arten, sondern um EVOLUTION. Aber das ist natürlich auch so wie hier: „Denn grau, mein Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum“; hatte recht, der Typ der das sagte. Oder etwa nicht? [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 21:22
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
Daniel Stöhr: Ausgesprochen
dümmlicher, klischeebesetzter Artikel, wie vom Spiegel gewohnt.
Wenn irgend jemand behauptet, die Evolutionstheorie hätte die „Entstehung der Arten“ bewiesen, so ist das falsch. Wunschdenken. [mehr…]
Wenn irgend jemand behauptet, die Evolutionstheorie hätte die „Entstehung der Arten“ bewiesen, so ist das falsch. Wunschdenken. [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 21:18
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
VirusOblatis: obelix
Siehst, man kann alles umdrehen! :D
Nicht, dass ich das behaupten will, aber es soll kritisch zeigen, dass etwas, was man nicht beweisen kann, trotzdem wahrscheinlich richtig sein kann.
Ps.: Den Zeugen hat das Spagettimonster das alles ins Hirn eingebaut… :D [mehr…]
Nicht, dass ich das behaupten will, aber es soll kritisch zeigen, dass etwas, was man nicht beweisen kann, trotzdem wahrscheinlich richtig sein kann.
Ps.: Den Zeugen hat das Spagettimonster das alles ins Hirn eingebaut… :D [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 20:38
Defensor Fidei: Auf Erden lebende Menschen „heilig“ zu nennen, ist uns fremd geworden. Für den Apostel Paulus war
das noch selbverständlich. Alle, die an Christus glaubten, waren für ihn „Heilige“ (1 Kor 1,2; Röm
1,7 & öfter). Laut Bibel steht die Anrede „Heiliger“ allen Christen zu, obwohl sie sündhafte Menschen
bleiben.
Nun zur Anrede „Vater“: Auch hier kann Paulus weiterhelfen. Er sah kein Problem darin, sich als geistl. „Vater“ der Christengem. in Korinth zu bezeichnen: „Hättet ihr auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. In Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden.“ (1 Kor 4,15; vgl. auch 1 Thess 2,11) Niemand wird Paulus deswegen ernsthaft einen Verstoß gegen das Jesus-Wort in Matthäus 23 vorwerfen.
Und Stephanus, ein Christ der ersten Generation, der mit den Absichten Jesu noch bestens vertraut war, titulierte die Mitgl. des jüd. Hohen Rates auch als „Väter“! (Apg 7,2; vgl. auch Paulus in Apg 22,1). Aus dem Verhalten der Freunde Jesu dürfen wir schließen, daß Matth 23, 9 nicht unbedingt wortwörtlich zu befolgen ist. Jesus geht es gewiß nicht darum, bestimmte Anreden zu verbieten. Jesus hat uns Wichtigeres zu sagen: Gott ist euch näher als irgendjemand sonst. Niemand auf Erden versteht euch so gut, kann euch so gut Vater sein wie er. Er ist eure erste und letzte Autorität!
Als Erster unter den Bischöfen trägt der Papst eine besondere Verantwortung für die Einheit der Kirche. Er hat einen „väterlichen“ und „heiligen“ Dienst zu erfüllen, auch wenn er nur ein Mensch ist, ja ein „sündhafter Mensch“ – wie es der heilige Petrus auch war. [mehr…]
Nun zur Anrede „Vater“: Auch hier kann Paulus weiterhelfen. Er sah kein Problem darin, sich als geistl. „Vater“ der Christengem. in Korinth zu bezeichnen: „Hättet ihr auch ungezählte Erzieher in Christus, so doch nicht viele Väter. In Christus Jesus bin ich durch das Evangelium euer Vater geworden.“ (1 Kor 4,15; vgl. auch 1 Thess 2,11) Niemand wird Paulus deswegen ernsthaft einen Verstoß gegen das Jesus-Wort in Matthäus 23 vorwerfen.
Und Stephanus, ein Christ der ersten Generation, der mit den Absichten Jesu noch bestens vertraut war, titulierte die Mitgl. des jüd. Hohen Rates auch als „Väter“! (Apg 7,2; vgl. auch Paulus in Apg 22,1). Aus dem Verhalten der Freunde Jesu dürfen wir schließen, daß Matth 23, 9 nicht unbedingt wortwörtlich zu befolgen ist. Jesus geht es gewiß nicht darum, bestimmte Anreden zu verbieten. Jesus hat uns Wichtigeres zu sagen: Gott ist euch näher als irgendjemand sonst. Niemand auf Erden versteht euch so gut, kann euch so gut Vater sein wie er. Er ist eure erste und letzte Autorität!
Als Erster unter den Bischöfen trägt der Papst eine besondere Verantwortung für die Einheit der Kirche. Er hat einen „väterlichen“ und „heiligen“ Dienst zu erfüllen, auch wenn er nur ein Mensch ist, ja ein „sündhafter Mensch“ – wie es der heilige Petrus auch war. [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 20:00
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
Defensor Fidei: @ VirusOblatis
Man kann mir auch nicht beweisen dass die Erde gestern existierte…
Aber natürlich kann man das. Dafür dürfte es nämlich genügend Zeugen geben. Oder wollen Sie etwa behaupten, daß es sich bei Zeugen nicht um ein Beweismittel handelt? [mehr…]
Aber natürlich kann man das. Dafür dürfte es nämlich genügend Zeugen geben. Oder wollen Sie etwa behaupten, daß es sich bei Zeugen nicht um ein Beweismittel handelt? [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 02:38
obelix †: Also ich habe mich jetzt etwas gründlicher in die Materie einegelesen, Defensor
und musste feststellen, dass es im CIC von 1917 sehr wohl noch ein Zinsverbot enthalten war, das aber
als „Lohnverbot“ bei Darlehensgabe bezeichnet wurde. Die halbwahre Wahrheit war also, dass man am Zinsverbot
festhielt, es aber nicht mehr so nannte, aber ein eigentlichens Zinsverbot abgeschafft hatte.
Sehr trickreich das ganze, wie man seine eigene frühere Wahrheit umging. Da haben sich die Theologen wirklich Mühe gemacht, dass nicht jeder sofort sah, dass das, was bisher als absolut wahr gegolten hatte (immerhin ist das Zinsverbot oft in der Bibel angesprochen, siehe AT), jetzt nicht mehr ganz so wahr sein durfte.
Ich habe zwar noch keine Quelle gefunden, wie das Zinsverbot VOR 1822 gepredigt wurde, aber so ganz kann ich Ihnen nicht abnehmen, dass es damals nicht als absolut wahr verkündet wurde, so wie heute die angebliche sündhaftigkeit von Liebe.
PS: Ihr Link zu Ratzingers Deus Caritas Est, als der „endgültigen Wahrheit“ über die Liebe ist zwar nett gemeint, aber glauben Sie wirklich, dass ein Mann, der zuletzt mit einer Frau im Bett war (mit einem Mann hoffentlich noch nie) als er von seiner Mutter gestillt wurde, über menschliche Gefühle auf diesem Gebiet auch nur die allermindeste Ahnung haben KANN? Also das bezweifle ich sehr. Deus Caritas Est ist zwar ein wunderbares Stück Literatur, aber über die menschliche, körperliche Liebe, die die Ihnen Bauchschemrzen macht, die Sie ein ganzes Leben an einen Menschen fesselt, NICHTS! [mehr…]
Sehr trickreich das ganze, wie man seine eigene frühere Wahrheit umging. Da haben sich die Theologen wirklich Mühe gemacht, dass nicht jeder sofort sah, dass das, was bisher als absolut wahr gegolten hatte (immerhin ist das Zinsverbot oft in der Bibel angesprochen, siehe AT), jetzt nicht mehr ganz so wahr sein durfte.
Ich habe zwar noch keine Quelle gefunden, wie das Zinsverbot VOR 1822 gepredigt wurde, aber so ganz kann ich Ihnen nicht abnehmen, dass es damals nicht als absolut wahr verkündet wurde, so wie heute die angebliche sündhaftigkeit von Liebe.
PS: Ihr Link zu Ratzingers Deus Caritas Est, als der „endgültigen Wahrheit“ über die Liebe ist zwar nett gemeint, aber glauben Sie wirklich, dass ein Mann, der zuletzt mit einer Frau im Bett war (mit einem Mann hoffentlich noch nie) als er von seiner Mutter gestillt wurde, über menschliche Gefühle auf diesem Gebiet auch nur die allermindeste Ahnung haben KANN? Also das bezweifle ich sehr. Deus Caritas Est ist zwar ein wunderbares Stück Literatur, aber über die menschliche, körperliche Liebe, die die Ihnen Bauchschemrzen macht, die Sie ein ganzes Leben an einen Menschen fesselt, NICHTS! [mehr…]
Samstag, 14. April 2007 01:21
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
obelix †: Eine interssante Anmerkung, die Sie da machen VirO.!
VirusOblatis: Na toll!Man kann mir auch nicht beweisen dass die Erde gestern existierte…
Dieses Argument wird von den Kreationisten gerne gegen die Evolutionsbiologen verwendet.
Die behaupten: weil die Entwicklung der Arten nicht lückenlos aufgeklärt werden und bewiesen werden kann, gibt es keine Evolution.
So als würden die Lücken der Historiker im Ablauf der Geschichte dazu führen, dass wir nicht existieren.
Wenn das so ist (und Ihre Frage zielt ja genau darauf, VirO.), wo waren wir gestern?
Haben wir da überhaupt schon existiert, oder bilden wir uns das nur ein; glauben wir das etwa nur??? ?:) [mehr…]
Dieses Argument wird von den Kreationisten gerne gegen die Evolutionsbiologen verwendet.
Die behaupten: weil die Entwicklung der Arten nicht lückenlos aufgeklärt werden und bewiesen werden kann, gibt es keine Evolution.
So als würden die Lücken der Historiker im Ablauf der Geschichte dazu führen, dass wir nicht existieren.
Wenn das so ist (und Ihre Frage zielt ja genau darauf, VirO.), wo waren wir gestern?
Haben wir da überhaupt schon existiert, oder bilden wir uns das nur ein; glauben wir das etwa nur??? ?:) [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 23:34
Defensor Fidei: @ methusalix
Ich stelle mir gerade vor, daß jemand über einen Can des CIC schreibt: Nicht wahr! Z.B. Can. 1056
Sie begreifen die Problematik überhaupt nicht! Ihr theol. & philosoph. Verständnis ist gleich null und beim Textverständnis sieht es auch nicht besser aus
Beim Canon 1056 geht es nicht um die Wahrheit
Eben gerade doch, Sie Gesetzessystematik-Checker! Hier zitiert der CIC nämlich einen Lehrsatz (Gewißheitsgrad: sent. certa.) der Dogmatik & stellt nicht eine Verwaltungs- oder Ordnungsvorschrift auf
Ihre sprachlichen Volten zur Wahrheit sind köstlich
Tja, so ist das halt bei Narren! Lachen über etwas und merken gar nicht, daß es die eigene Dummheit ist
Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten
Diese sehr eindeutige und klare Aussage
Auch von Sprache keine Ahnung. Wenn man „grundsätzlich“ sagt, meint man nicht „ausnahmslos“. Im Gegenteil!
Wenn der Katechismus „wahr“ ist, muß Ihr Satz falsch sein
Das war wohl der Satz mit X (s.o.). Der Katechismus ist nicht wahr, sondern beinhaltet nur verschiedene Wahrheiten. Den Gewißheitsgrad (ob eine Wahrh. vorliegt) können Sie im Dogmatiklehrbuch nachlesen.
Zinsverbot bis 1917
Das Zinsverbot wurde innerhalb der Kirche 1822 abgeschafft
Und nochmals: Das Zinsverbot war eine unselbst. Aussage. Der Zweck, der durch das Zinsverbot konkretisiert werden sollte, hat sich nicht geändert. Wenn sich die Umstände insofern ändern, daß das Zinsverbot den Zweck nicht mehr erfüllt oder ihm sogar schadet, dann muß es geändert werden dürfen [mehr…]
Sie begreifen die Problematik überhaupt nicht! Ihr theol. & philosoph. Verständnis ist gleich null und beim Textverständnis sieht es auch nicht besser aus
Beim Canon 1056 geht es nicht um die Wahrheit
Eben gerade doch, Sie Gesetzessystematik-Checker! Hier zitiert der CIC nämlich einen Lehrsatz (Gewißheitsgrad: sent. certa.) der Dogmatik & stellt nicht eine Verwaltungs- oder Ordnungsvorschrift auf
Ihre sprachlichen Volten zur Wahrheit sind köstlich
Tja, so ist das halt bei Narren! Lachen über etwas und merken gar nicht, daß es die eigene Dummheit ist
Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten
Diese sehr eindeutige und klare Aussage
Auch von Sprache keine Ahnung. Wenn man „grundsätzlich“ sagt, meint man nicht „ausnahmslos“. Im Gegenteil!
Wenn der Katechismus „wahr“ ist, muß Ihr Satz falsch sein
Das war wohl der Satz mit X (s.o.). Der Katechismus ist nicht wahr, sondern beinhaltet nur verschiedene Wahrheiten. Den Gewißheitsgrad (ob eine Wahrh. vorliegt) können Sie im Dogmatiklehrbuch nachlesen.
Zinsverbot bis 1917
Das Zinsverbot wurde innerhalb der Kirche 1822 abgeschafft
Und nochmals: Das Zinsverbot war eine unselbst. Aussage. Der Zweck, der durch das Zinsverbot konkretisiert werden sollte, hat sich nicht geändert. Wenn sich die Umstände insofern ändern, daß das Zinsverbot den Zweck nicht mehr erfüllt oder ihm sogar schadet, dann muß es geändert werden dürfen [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 22:49
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
VirusOblatis: Na toll!
Man kann mir auch nicht beweisen dass die Erde gestern existierte…
[mehr…]
Freitag, 13. April 2007 19:36
methusalix †: @Defensor Fidei
Defensor Fidei: @ obelix
>>Katholische Wahrheiten sind also von Umständen abhängig<<
Beim Zinsverbot geht es aber nicht um eine Wahrheit.
Ich stelle mir gerade vor, dass jemand das heute über einen Canon des CIC schreibt. Zum Beispiel über diesen:
Can. 1056 – Die Wesenseigenschaften der Ehe sind die Einheit und die Unauflöslichkeit, …
Beim Canon 1056 geht es nicht um die Wahrheit.
Ihre sprachlichen Volten zur Wahrheit, bzw. nicht-Wahrheit des Zinsverbotes sind köstlich, Defensor.
Vielleicht können Sie sich noch übertreffen. Wie wäre es mit diesem Thema:
Defensor Fidei: Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten.
Diese sehr eindeutige und klare Aussage von Ihnen, prüfen wir jetzt anhand des Katechismus. Dort steht im
§ 2266: Der Schutz des Gemeinwohls … , ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschliessen…
Hier wird also so eine Art Notwehrrecht der Gesellschaft postuliert, das die Tötung eines Menschen NICHT ausschliesst.
Wenn der Katechismus „wahr“ ist, muss Ihr Satz: Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten. falsch sein.
Oder vice versa: Ihre Aussage zum Tötungsverbot (das ja implizit auch ein absolutes Abtreibungsverbot enthält) ist richtig, der Katechismus irrt.
So wie beim Zinsverbot bis 1917.
Jetzt dürfen Sie wieder Ihre sprachlichen Purzelbäume schlagen, dass das, was wahr sein soll, eigentlich gar nicht wahr ist, aber doch richtig ist, den „pauschalen Umständen“ zuzurechnen ist, oder was sonst Ihnen einfällt. [mehr…]
>>Katholische Wahrheiten sind also von Umständen abhängig<<
Beim Zinsverbot geht es aber nicht um eine Wahrheit.
Ich stelle mir gerade vor, dass jemand das heute über einen Canon des CIC schreibt. Zum Beispiel über diesen:
Can. 1056 – Die Wesenseigenschaften der Ehe sind die Einheit und die Unauflöslichkeit, …
Beim Canon 1056 geht es nicht um die Wahrheit.
Ihre sprachlichen Volten zur Wahrheit, bzw. nicht-Wahrheit des Zinsverbotes sind köstlich, Defensor.
Vielleicht können Sie sich noch übertreffen. Wie wäre es mit diesem Thema:
Defensor Fidei: Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten.
Diese sehr eindeutige und klare Aussage von Ihnen, prüfen wir jetzt anhand des Katechismus. Dort steht im
§ 2266: Der Schutz des Gemeinwohls … , ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschliessen…
Hier wird also so eine Art Notwehrrecht der Gesellschaft postuliert, das die Tötung eines Menschen NICHT ausschliesst.
Wenn der Katechismus „wahr“ ist, muss Ihr Satz: Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten. falsch sein.
Oder vice versa: Ihre Aussage zum Tötungsverbot (das ja implizit auch ein absolutes Abtreibungsverbot enthält) ist richtig, der Katechismus irrt.
So wie beim Zinsverbot bis 1917.
Jetzt dürfen Sie wieder Ihre sprachlichen Purzelbäume schlagen, dass das, was wahr sein soll, eigentlich gar nicht wahr ist, aber doch richtig ist, den „pauschalen Umständen“ zuzurechnen ist, oder was sonst Ihnen einfällt. [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 18:43
Brief an den Patriarchen Pimen, 1972, von Alexander Solschenizyn. Übersetzt von der Redaktion von „Religion und Atheismus in der Sowjetunion“.
[mehr…]
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
Artois †
Klicks: 664 mal
Weiterlesen:
• Iustitia: Die neue Christenverfolgung
• Iustitia: Video: Steinigung im Islam
Keine Lesermeinungen
Ihre Meinung zum ThemaFreitag, 13. April 2007 16:04
Parzifal: Sind die Juden selbst schuld?
Sperling: @ Armenius
Freitag, 13. April 2007 15:33
Czibo Nieznany: Neoliberale Intoleranz
Freitag, 13. April 2007 15:23
Parzifal: Sind die Juden selbst schuld?
Armenius: @Talmutus
Irgendwie habe ich den Eindruck das sie über die alte, abgedroschene Nummer einen Casus konstruieren
wollen den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Hier wird konkret und fallbezogen das Fehlverhalten einiger
jüdischer Gruppen kritisiert, nicht das Judentum an sich. Zumal die Zionisten mit dem Glauben nicht allzuviel
am Hut haben. Ihre Argumentation ist eher typisch für die kritisierten Gruppen selbst, welche sich (übrigens
gegen ein ausschließliches Verbot des Talmud!) hinter ihren Glaubensbrüdern verschanzen und jede Kritik
als „Antisemitismus“ abblocken wollen. Es gibt aber auch orthodoxe Rabbis die eben solch ein Fehlverhalten
auch als Fehlverhalten sehen, wie den Wiener Rabbi Rabbi Moishe Arye Friedman:
http://…baum.homepage.t-online.de/23wh-jud.htm
http://www.jewsnotzionists.org/ [mehr…]
http://…baum.homepage.t-online.de/23wh-jud.htm
http://www.jewsnotzionists.org/ [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 15:06
Elendester Sünder: Heiliger Vater
Matthäus 16:13 Da kam Jesus in die Gegend der Stadt Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach:
Wofür halten die Leute den Menschensohn?
16:14 Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer.
16:15 Er sprach zu ihnen: Ihr aber wofür haltet ihr Mich?
16:16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
16:17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
16:18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Kirche, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.
16:19 Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.
Aufgrund dieser Worte Christi wurde auf dem Konzil von Ephesus beschlossen, den heiligen Petrus den dreimal seligsten Apostel zu nennen. Daher nannte man den Papst zu Rom seligsten Vater, woraus sich später die Benennung „heiliger Vater“ gebildet hat.
R. P. Goffine, Ord. Præm., Regensburg, 1858
Zu deiner Frage, warum die Anrede „Vater“ trotz Matthäus 23:9: Lies das ganze Kapitel 23! Möglicherweise wirst du dich angesprochen fühlen. [mehr…]
16:14 Sie sprachen: Etliche sagen, du seist Johannes der Täufer; die andern, du seist Elia; etliche du seist Jeremia oder der Propheten einer.
16:15 Er sprach zu ihnen: Ihr aber wofür haltet ihr Mich?
16:16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn!
16:17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Selig bist du, Simon, Jona’s Sohn; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht offenbart, sondern mein Vater im Himmel.
16:18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich bauen meine Kirche, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.
16:19 Und ich will dir des Himmelsreichs Schlüssel geben: alles, was du auf Erden binden wirst, soll auch im Himmel gebunden sein, und alles, was du auf Erden lösen wirst, soll auch im Himmel los sein.
Aufgrund dieser Worte Christi wurde auf dem Konzil von Ephesus beschlossen, den heiligen Petrus den dreimal seligsten Apostel zu nennen. Daher nannte man den Papst zu Rom seligsten Vater, woraus sich später die Benennung „heiliger Vater“ gebildet hat.
R. P. Goffine, Ord. Præm., Regensburg, 1858
Zu deiner Frage, warum die Anrede „Vater“ trotz Matthäus 23:9: Lies das ganze Kapitel 23! Möglicherweise wirst du dich angesprochen fühlen. [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 10:48
Defensor Fidei: @ obelix
Katholische Wahrheiten sind also von Umständen abhängig
Natürlich sind Wahrheiten nicht von Umständen abhängig. Das wäre ja unlogisch. Entweder es gibt Gott oder es gibt ihn nicht. Umstände spielen da keine Rolle. Beim Zinsverbot geht es aber nicht um eine Wahrheit. Das geht denklogisch gar nicht. Unveränderbar richtig kann höchstens der beabsichtigte Zweck sein. Wenn Zinsen als solche schlecht wären, dann wären sie absolut und jedem verboten worden. Waren sie aber nicht. Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten.
Sparbücher, Geldanlage, Staatsanleihen…alles Darlehen mit Zinsen. Würde man das alles verbieten, so würde der richtige Zweck des Verbotes heute nicht mehr erfüllt. Der kleine Sparer hätte nach kurzer Zeit kein Geld mehr und private Rentenvorsorge gäbe es auch keine.
Und wenn „die Umstände“, sich ändern, ist plötzlich auch gleichgeschlechtliche Liebe keine Sünde mehr? Was könnten denn diese „Umstände“ sein?
Genau das ist der Punkt. Die Unzucht als solche ist das Übel. Umstände, die dies ändern könnten, sind nicht denkbar.
Daß Homosexualität doch nicht „heilbar“ ist?
Wird das Töten dadurch gut, daß jemand einen Drang dazu verspürt? Nein! Das gleiche gilt für die praktizierte Homosexualität. Objektiv bleibt es schlecht.
Oder die Erkenntnis der Theologen, daß Liebe einfach Liebe ist?
Was Sie als Liebe bezeichnen, hat mit der christlichen Liebe nichts zu tun. Liebe ist mehr als nur als ein Gefühl.
Was Liebe ist, das können sie HIER nachlesen. [mehr…]
Natürlich sind Wahrheiten nicht von Umständen abhängig. Das wäre ja unlogisch. Entweder es gibt Gott oder es gibt ihn nicht. Umstände spielen da keine Rolle. Beim Zinsverbot geht es aber nicht um eine Wahrheit. Das geht denklogisch gar nicht. Unveränderbar richtig kann höchstens der beabsichtigte Zweck sein. Wenn Zinsen als solche schlecht wären, dann wären sie absolut und jedem verboten worden. Waren sie aber nicht. Das Töten ist dagegen grundsätzlich jedem verboten.
Sparbücher, Geldanlage, Staatsanleihen…alles Darlehen mit Zinsen. Würde man das alles verbieten, so würde der richtige Zweck des Verbotes heute nicht mehr erfüllt. Der kleine Sparer hätte nach kurzer Zeit kein Geld mehr und private Rentenvorsorge gäbe es auch keine.
Und wenn „die Umstände“, sich ändern, ist plötzlich auch gleichgeschlechtliche Liebe keine Sünde mehr? Was könnten denn diese „Umstände“ sein?
Genau das ist der Punkt. Die Unzucht als solche ist das Übel. Umstände, die dies ändern könnten, sind nicht denkbar.
Daß Homosexualität doch nicht „heilbar“ ist?
Wird das Töten dadurch gut, daß jemand einen Drang dazu verspürt? Nein! Das gleiche gilt für die praktizierte Homosexualität. Objektiv bleibt es schlecht.
Oder die Erkenntnis der Theologen, daß Liebe einfach Liebe ist?
Was Sie als Liebe bezeichnen, hat mit der christlichen Liebe nichts zu tun. Liebe ist mehr als nur als ein Gefühl.
Was Liebe ist, das können sie HIER nachlesen. [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 01:56
methusalix †: Grossartig Defensor!
Natürlich gab es das. Aber die Umstände, die es damals gerechtfertigt haben, sind so heute nicht mehr
pauschal gegeben.
Katholische Wahrheiten sind also von Umständen abhängig. Noch dazu von pauschalen Umständen.
Und wenn „die Umstände“, wie Sie in so wunderbar katholischer Beliebigekeit relativieren, sich ändern, ist plötzlich auch gleichgeschlechtliche Liebe keine Sünde mehr?
Was könnten denn diese „Umstände“ sein, die homosexuelle Liebe plötzlich nicht mehr sündhaft sein lassen?
Neue Erkenntnisse der Wissenschaft? Dass Homosexualität doch nicht „heilbar“ ist? Oder die Erekenntnis, dass sie der Person so aufgeprägt ist, wie die heterosexuelle Liebe?
Oder die Erkenntnis der Theolgen, dass Liebe einfach Liebe ist, egal von welchem Geschlecht zu welchem Geschlecht?
Fragen über Fragen, Defensor. Jetzt sind Sie wieder dran die katholische Beliebigkeit (vorher Sünde, wenn man Geld braucht, pardon, wenn sich die Umstände ändern, keine Sünde mehr), zu relativieren.
Enttäuschen Sie mich bitte nicht! [mehr…]
Katholische Wahrheiten sind also von Umständen abhängig. Noch dazu von pauschalen Umständen.
Und wenn „die Umstände“, wie Sie in so wunderbar katholischer Beliebigekeit relativieren, sich ändern, ist plötzlich auch gleichgeschlechtliche Liebe keine Sünde mehr?
Was könnten denn diese „Umstände“ sein, die homosexuelle Liebe plötzlich nicht mehr sündhaft sein lassen?
Neue Erkenntnisse der Wissenschaft? Dass Homosexualität doch nicht „heilbar“ ist? Oder die Erekenntnis, dass sie der Person so aufgeprägt ist, wie die heterosexuelle Liebe?
Oder die Erkenntnis der Theolgen, dass Liebe einfach Liebe ist, egal von welchem Geschlecht zu welchem Geschlecht?
Fragen über Fragen, Defensor. Jetzt sind Sie wieder dran die katholische Beliebigkeit (vorher Sünde, wenn man Geld braucht, pardon, wenn sich die Umstände ändern, keine Sünde mehr), zu relativieren.
Enttäuschen Sie mich bitte nicht! [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 01:46
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
methusalix †: Na ja, war wohl so gemeint (vom Papst),
dass die Typen schon ein paar Fragen beantworten dürfen. Genau diejenigen, die ihm genehm sind. Wenn es dann unangenehm zu werden droht und er glaubt, die Naturwissenschaftler könnten anfangen, ihm seinen Gott wegzubeweisen, dann tritt das Verbot in Kraft. Er will ja schliesslich nicht seine Geschäftsgrundlage entzogen bekommen. Wo kämen wir denn da hin? [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 00:37
Parzifal: Sind die Juden selbst schuld?
Christian Hüller: Der Mensch – ein Mitläufer
>>Die Experimente stellen die Verführbarkeit des Menschen heraus. Sie stellen aber auch heraus, daß
der Mensch nicht nur durch seinen Charakter und seine Persönlichkeit, sondern auch durch die Gesellschaft
in der er lebt („das System“) determiniert ist.<<
Determiniert klingt gut. Immerhin entscheidet der Einzelne ja selbst.
Sagen wir doch eher: das Gruppenmitglied erhofft sich Anerkennung und Belohnung, welche wechselseitig verteilt werden.
Weiterhin zu beachten: Gewinnung von Identität und Wir-Gefühl durch Abgrenzung bis hin zur physischen Vernichtung.
In diesem Zusammenhang fehlen außerdem die Begriffe „Sündenbock“ und „Opfer“.
Diese Mechanismen wirken ungeheuer effektiv, gerade in Zeiten der Anspannung, scio ex ipsissima scientia.
Zum Phänomen der „Verantwortungsdiffusion“, welches von Pünktchen angeschnitten wurde:
Dieses Phänomen ist bei Gruppenprozessen absolut real! [mehr…]
Determiniert klingt gut. Immerhin entscheidet der Einzelne ja selbst.
Sagen wir doch eher: das Gruppenmitglied erhofft sich Anerkennung und Belohnung, welche wechselseitig verteilt werden.
Weiterhin zu beachten: Gewinnung von Identität und Wir-Gefühl durch Abgrenzung bis hin zur physischen Vernichtung.
In diesem Zusammenhang fehlen außerdem die Begriffe „Sündenbock“ und „Opfer“.
Diese Mechanismen wirken ungeheuer effektiv, gerade in Zeiten der Anspannung, scio ex ipsissima scientia.
Zum Phänomen der „Verantwortungsdiffusion“, welches von Pünktchen angeschnitten wurde:
Dieses Phänomen ist bei Gruppenprozessen absolut real! [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 00:24
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
Sperling: Der Papst verbietet Naturwissenschaftlern ALLE Fragen zu beantworten!
Und falls nicht bekommen Sie Hausarrest wie der selige Galilei!
Letztendlich hat der Papst rein überhaupt nix zu verbieten!
[mehr…]
Letztendlich hat der Papst rein überhaupt nix zu verbieten!
Freitag, 13. April 2007 00:23
Anweisungen Jesu sind eine – oft sehr klare – Sache. Das was Menschen (auch in der Kirche) daraus gemacht haben, eine andere. Und das kann Menschen, denen Gottes Worte heilig geworden sind, Not machen. Wer kann helfen ?
[mehr…]
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
@goldmail
Quelle: Matthäusevangelium Kap. 23:9 und 1. Korintherbrief 9:5
Klicks: 674 mal
Weiterlesen:
Freitag, 13. April 2007 00:21
Defensor Fidei: @ obelix
Ein absolutes Zinsverbot hat es nie gegeben.
Na wunderbar! Dann ist der C.I.C. ja Makulatur! Da stand es nämlich drin.
Tut mir leid, aber die von mir genannten Ausnahmen, sind nicht erfunden, sondern Realität. Sie waren geltendes Recht. Zulässig war verzinste Einbringung von Kapital in ein Geschäft und der im Mittelalter weit verbreitete Rentenkauf. Im übrigen wurde zwischen unzulässiger usura und zulässigem Interesse unterschieden. So war auch bei einem Darlehen eine Zinsvereinbarung unter den unten genannten Voraussetzungen zulässig.
Außerdem ist ein C.I.C nie in allem was er sagt das letzte Wort, was nicht heißt, daß nicht auch Dinge darinstehen können, die absolute Geltung haben. Anderenfalls hätte es ja nie eine Reformen des C.I.C geben dürfen.
wie oft wird in der Bibel Homosexualität verboten? Und wie oft das Zinsen nehmen?
Wie oft ist scheißegal! Auf den Zusammenhang kommt es an. Auch wenn 100x vom Zinsnehmen und nur 1x von der Unzucht die Rede wäre, dann sagt das noch lange nichts über die absolute Geltung aus. Im AT stehen auch etliche Opfervorschriften, die nach Einsetzung des Meßopfers alle überholt sind.
Das Zinsverbot gab es eigentlich gar nicht.
Natürlich gab es das. Aber die Umstände, die es damals gerechtfertigt haben, sind so heute nicht mehr pauschal gegeben. Wir haben ein ganz anderes Staats- und Wirtschaftssystem. Außerdem sagte ich bereits, daß es auch heute noch starke moraltheologische Einschränkungen beim Zinsnehmen gibt. [mehr…]
Na wunderbar! Dann ist der C.I.C. ja Makulatur! Da stand es nämlich drin.
Tut mir leid, aber die von mir genannten Ausnahmen, sind nicht erfunden, sondern Realität. Sie waren geltendes Recht. Zulässig war verzinste Einbringung von Kapital in ein Geschäft und der im Mittelalter weit verbreitete Rentenkauf. Im übrigen wurde zwischen unzulässiger usura und zulässigem Interesse unterschieden. So war auch bei einem Darlehen eine Zinsvereinbarung unter den unten genannten Voraussetzungen zulässig.
Außerdem ist ein C.I.C nie in allem was er sagt das letzte Wort, was nicht heißt, daß nicht auch Dinge darinstehen können, die absolute Geltung haben. Anderenfalls hätte es ja nie eine Reformen des C.I.C geben dürfen.
wie oft wird in der Bibel Homosexualität verboten? Und wie oft das Zinsen nehmen?
Wie oft ist scheißegal! Auf den Zusammenhang kommt es an. Auch wenn 100x vom Zinsnehmen und nur 1x von der Unzucht die Rede wäre, dann sagt das noch lange nichts über die absolute Geltung aus. Im AT stehen auch etliche Opfervorschriften, die nach Einsetzung des Meßopfers alle überholt sind.
Das Zinsverbot gab es eigentlich gar nicht.
Natürlich gab es das. Aber die Umstände, die es damals gerechtfertigt haben, sind so heute nicht mehr pauschal gegeben. Wir haben ein ganz anderes Staats- und Wirtschaftssystem. Außerdem sagte ich bereits, daß es auch heute noch starke moraltheologische Einschränkungen beim Zinsnehmen gibt. [mehr…]
Freitag, 13. April 2007 00:14
Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE: Benedikt XVI: Evolution nicht beweisbar!
Der Papst verbietet Naturwissenschaftlern ALLE Fragen zu beantworten! Papst ist gegen Kreationismus!
[mehr…]
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
obelix †
Quelle: Stefan Schmitt in SPIEGEL ONLINE
Klicks: 814 mal
Weiterlesen:
Donnerstag, 12. April 2007 23:57
methusalix †: @Defensor Fidei
Ein absolutes Zinsverbot hat es nie gegeben.
Na wunderbar! Dann ist der C.I.C. ja Makulatur! Da stand es nämlich drin.
Nochmal die Frage: wie oft wird in der Bibel Homosexualität verboten? Und wie oft das Zinsen nehmen?
Jetzt dürfen Sie wieder Ihrem römisch-katholischen Relativismus frönen.
Das Zinsverbot gab es eigentlich gar nicht, aber Homosexualität war immer schon strengstens … und ewig und überhaupt … und beim Zinsverbot war das ja alles gar nicht so gemeint … kurz die Hohe Schule der katholischen Beliebigkeit, auch „Naturrecht“ genannt. [mehr…]
Na wunderbar! Dann ist der C.I.C. ja Makulatur! Da stand es nämlich drin.
Nochmal die Frage: wie oft wird in der Bibel Homosexualität verboten? Und wie oft das Zinsen nehmen?
Jetzt dürfen Sie wieder Ihrem römisch-katholischen Relativismus frönen.
Das Zinsverbot gab es eigentlich gar nicht, aber Homosexualität war immer schon strengstens … und ewig und überhaupt … und beim Zinsverbot war das ja alles gar nicht so gemeint … kurz die Hohe Schule der katholischen Beliebigkeit, auch „Naturrecht“ genannt. [mehr…]
Donnerstag, 12. April 2007 23:00
Defensor Fidei: @ obelix …Ihrer Argumentationsweise nach könnten Sie ein Jude sein.
Ein absolutes Zinsverbot hat es nie gegeben. Das AT verbietet das Zinsnehmen dem Volksgenossen, vor allem
dem Armen gegenüber, jedoch nicht gegenüber Heiden. Die Kirche hat dieses Verbot lange aufrecht erhalten.
So war aber eine Zinsvereinbarung zulässig, wenn dem Geldgeber ein Vorteil entging, er einen Schaden
erlitt oder die Gefahr des Kapitalverlusts bestand. Das Zinsverbot war wegen der damaligen Umstände gerechtfertigt.
Warum gab es dann eine Änderung? Weil im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsepochen das Gelddarlehen als
solches sehr wichtig ist. Früher wurden Verbrauchsgüter als Darlehen gegeben. Heute wird das Darlehen
gewöhnlich in Produktionsmittel umgesetzt. Da also Arbeit und Kapital zum gemeinsamen Werk und Ertrag
zusammenwirken, hat auch das Kapital, das im Grunde vorgeleistete Arbeit ist, ein Recht auf seinen Anteil,
das heißt auf Zins. Trotzdem gibt es moralisch nach wie vor starke Einschränkungen. Wichtig war beim
Zinsverbot der Sinn und Zweck.
Die praktizierte Homosexualität war nie eingeschränkt erlaubt und Umstände, die sie heute gut und fruchtbar machen können, sind nicht ersichtlich.
Dogma zur Empfängnisverhütung?
Ich sagte doch, daß verbindliche Ansichten mittelbar auch auf eine Sittenentscheidung Einfluß haben können. So ist die Ehe – und zwar durch ihren inneren Zusammenhang mit einem Dogma – auf die Erzeugung und Erziehung von Nachkommenschaft, die gegenseitige Hilfe und die sittl. geordnete Befriedigung des Geschlechtstriebes ausgerichtet. [mehr…]
Die praktizierte Homosexualität war nie eingeschränkt erlaubt und Umstände, die sie heute gut und fruchtbar machen können, sind nicht ersichtlich.
Dogma zur Empfängnisverhütung?
Ich sagte doch, daß verbindliche Ansichten mittelbar auch auf eine Sittenentscheidung Einfluß haben können. So ist die Ehe – und zwar durch ihren inneren Zusammenhang mit einem Dogma – auf die Erzeugung und Erziehung von Nachkommenschaft, die gegenseitige Hilfe und die sittl. geordnete Befriedigung des Geschlechtstriebes ausgerichtet. [mehr…]
Parzifal: Sind die Juden selbst schuld?
Sperling: @ Pünktchen
Dies gilt natürlich nicht nur für faschistische Regimes, sondern für alle Herrschaftssysteme, die den
einzelnen in Bezug auf seine individuelle Verantwortung zu „entlasten“ versprechen, indem sie Befehlsketten
einführen, an deren Ende die Täter indifferent gegenüber Weisungen „von oben“ sind.
In den von mir beschriebenen Fällen wurden überhaupt keine Weisungen erteilt. Die Schüler bspw. die ihre Mitschüler anpöbelten wurden weder dazu gezwungen, noch wurde ihnen das Gefühl vermittelt sie seien für ihr Verhalten nicht oder weniger verantwortlich.
Im Gegenteil war ihnen bereits von Anfang an klar, daß es darum ging die Funktionsweise des Faschismus (und damit etwas als eindeutig „schlecht“, „böse“ oder „verwerflich“ gekennzeichneten) deutlich zu machen.
Die Motivation sich als eine Art „Widerstandskämpfer“ zu geben war also durchaus vorhanden. Unabhängig davon haben die meisten Schüler sich aber für „das Böse“ entschieden und nicht für „das Gute“.
Deutlich sehen kann man also den Einbruch des Irrationalen. Dessen was man vernünftig nicht mehr begreifen kann.
Die Experimente stellen die Verführbarkeit des Menschen heraus. Sie stellen aber auch heraus, daß der Mensch nicht nur durch seinen Charakter und seine Persönlichkeit, sondern auch durch die Gesellschaft in der er lebt („das System“) determiniert ist. [mehr…]
In den von mir beschriebenen Fällen wurden überhaupt keine Weisungen erteilt. Die Schüler bspw. die ihre Mitschüler anpöbelten wurden weder dazu gezwungen, noch wurde ihnen das Gefühl vermittelt sie seien für ihr Verhalten nicht oder weniger verantwortlich.
Im Gegenteil war ihnen bereits von Anfang an klar, daß es darum ging die Funktionsweise des Faschismus (und damit etwas als eindeutig „schlecht“, „böse“ oder „verwerflich“ gekennzeichneten) deutlich zu machen.
Die Motivation sich als eine Art „Widerstandskämpfer“ zu geben war also durchaus vorhanden. Unabhängig davon haben die meisten Schüler sich aber für „das Böse“ entschieden und nicht für „das Gute“.
Deutlich sehen kann man also den Einbruch des Irrationalen. Dessen was man vernünftig nicht mehr begreifen kann.
Die Experimente stellen die Verführbarkeit des Menschen heraus. Sie stellen aber auch heraus, daß der Mensch nicht nur durch seinen Charakter und seine Persönlichkeit, sondern auch durch die Gesellschaft in der er lebt („das System“) determiniert ist. [mehr…]
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





