
Gebete und Gedichte

Die Christen Wien: Gebet vor der Arbeit
Herr, unser Gott, komme unserem Beten und Arbeiten mit Deiner Gnade zuvor und begleite es, damit alles,
was wir beginnen, bei Dir seinen Anfang nehme und durch Dich vollendet werde. Darum bitten wir durch Christus,
unseren Herrn. Amen.
Dieses Gebet ist als Vorbereitung für jede Arbeit sehr nützlich.
Dieses Gebet ist als Vorbereitung für jede Arbeit sehr nützlich.
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Redakteur:
Die Christen Wien
Quelle: www.diechristen.at
Dienstag, 12. Februar 2008 20:54
Die Christen Wien: Stoßgebet
„Ich will, was du willst! Dein Wille geschehe, o Herr!“
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Redakteur:
Die Christen Wien
Quelle: www.diechristen.at
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Ihre Meinung zum ThemaDienstag, 29. Januar 2008 11:38
Karl Murx: Die zionistischen Aspekte der neuen Bischofsweihe
Diese Überlegungen gelten nur der Editio typica, weil nur dort die streitgegenständliche Formulierung
genau so vorkommt, um die es hier geht:
„ tu qui dedisti in Ecclesia tua normas per verbum gratiae tuae, qui praedestinasti ex principio genus iustorum ab Abraham, qui constituisti principes et sacerdotes, et sanctuarium tuum sine ministerio non dereliquisti, cui ab initio mundi placuit in his quos eligisti glorificari“
Auf den ersten Blick sieht das aus, wie eine Typologie, welche einfach auf alttestamentarische Vorbilder anspielt. Wörtlich steht dort: „…der du von Anbeginn das Volk der Gerechten aus Abraham vorherbestimmt hast, der du Fürsten und Priester eingesetzt hast und dein Heiligtum nie ohne Dienst gelassen hast…“
Bevor wir zu der Frage kommen inwiefern das die Gültigkeit beeinflussen könnte, was vielleicht nicht sofort einsichtig sein mag, stellen wir hier erst einmal als Faktum fest:
weder in den gebräuchlichen koptischen, noch westsyrischen Texten steht das so. Keine dieser beiden Weiheliturgien nährt den Eindruck, als wenn Gerechtigkeit im biblischen und übernatürlichen Sinne durch die Bündnisse des Alten Bundes gewirkt worden wäre, oder als wenn den Gliedern des Volkes Israel Gerechtigkeit allein durch fleischliche Abstammung zuteil würde.
Auf sie bezieht sich ja Paul VI in seiner Promulgation Pontificalis Romani Recognitio.
Weiterhin erweckt der Text so den Eindruck, als wären die HÜter des Heiligtums weiterhin die Juden durch ihr Priestertum. Das ergibt sich mindestens, wenn man den ersten Teil weiterdenkt.
Die koptischen Texte sprechen dieses Problem gar nicht an. Die westsyrische Inthronisierung eines Patriarchen (pseudo-klementinisches Gebet) sagt das glatte Gegenteil des Textes von Paul VI. Mit dem heiligen Pauls wird da betont, daß Abraham Gott gefiel durch seinen Glauben.
Der heilige Paulus sagt in einem seiner Briefe, wo er von Vätern sprach, die in der Wüste unter der Wolke gestanden hatten: dennoch hatte Gott an den meisten von ihnen keinen Gefallen!
Der Grund ist ein übernatürlicher: die Einrichtungen des Alten Bundes konnten durch ihre Opfer die Menschen nicht innerlich heiligen und vermittelten nur eine gesetzliche Reinheit. Schon gar nicht vermittelte die Abstammung diese Gerechtigkeit.
Erst die Sakramente des Neuen Bundes sind wirklich in der Lage, Gerechtigkeit innerlich zu wirken und einzugießen.
Man stelle sich eine Taufe vor, wo innerhalb eines Ritus servandus, zumal in der Form, behauptet würde, daß die Wirkung und Anwendbarkeit der Taufe nicht universal sei und die Juden nach wie vor durch die Beschneidung geheiligt würden.
Genauso ist ist es jetzt im neuen Weihegebet der Bischofsweihe. In dem Moment, wo doch der Gipfel und die Vollendung des ewigen Priestertums nach der Ordnung des Melchisedek gespendet werden soll, tut man so, als kämen durch die Abstammung von Abraham her und durch die aronitischen Vorbilder und Schatten, wahre Gerechtigkeit, wenigstens für einen Teil Menschheit.
Das ist gegen die Intention dessen, der Mittler des neuen und ewigen Bund ist.
Man komme hier nicht mit dem so genannten Methodistenerlaß aus den 70ern des 19.Jhr. Damals fragte ein apostolische Vikar in Rom an, ob eine Taufe durch einen Methodisten gültig sei, wenn er in seiner predigt die Tilgung der Erbsünde durch die Taufe leugne.
Eine solche Taufe ist deswegen noch gültig, weil der Pastor ja nicht Minister der Predigt war; eine solche bleibt ein nichtkultischer Akt.
Es wäre aber etwas anderes, wenn man diesen Irrtum in die Form einer Taufe einflechten würde. In diesem Falle wäre die Leugnung des Effektes der Taufe in die Spendung selbst integriert. Das wäre ungültig. Ähnlich verhält es sich mit der neuen Bischofsweihe.
Im Anhang sind die Sachverhalte ausführlich in französischer Sprache dargestellt, auch unter Konsultierung der Moraltheologie.
„ tu qui dedisti in Ecclesia tua normas per verbum gratiae tuae, qui praedestinasti ex principio genus iustorum ab Abraham, qui constituisti principes et sacerdotes, et sanctuarium tuum sine ministerio non dereliquisti, cui ab initio mundi placuit in his quos eligisti glorificari“
Auf den ersten Blick sieht das aus, wie eine Typologie, welche einfach auf alttestamentarische Vorbilder anspielt. Wörtlich steht dort: „…der du von Anbeginn das Volk der Gerechten aus Abraham vorherbestimmt hast, der du Fürsten und Priester eingesetzt hast und dein Heiligtum nie ohne Dienst gelassen hast…“
Bevor wir zu der Frage kommen inwiefern das die Gültigkeit beeinflussen könnte, was vielleicht nicht sofort einsichtig sein mag, stellen wir hier erst einmal als Faktum fest:
weder in den gebräuchlichen koptischen, noch westsyrischen Texten steht das so. Keine dieser beiden Weiheliturgien nährt den Eindruck, als wenn Gerechtigkeit im biblischen und übernatürlichen Sinne durch die Bündnisse des Alten Bundes gewirkt worden wäre, oder als wenn den Gliedern des Volkes Israel Gerechtigkeit allein durch fleischliche Abstammung zuteil würde.
Auf sie bezieht sich ja Paul VI in seiner Promulgation Pontificalis Romani Recognitio.
Weiterhin erweckt der Text so den Eindruck, als wären die HÜter des Heiligtums weiterhin die Juden durch ihr Priestertum. Das ergibt sich mindestens, wenn man den ersten Teil weiterdenkt.
Die koptischen Texte sprechen dieses Problem gar nicht an. Die westsyrische Inthronisierung eines Patriarchen (pseudo-klementinisches Gebet) sagt das glatte Gegenteil des Textes von Paul VI. Mit dem heiligen Pauls wird da betont, daß Abraham Gott gefiel durch seinen Glauben.
Der heilige Paulus sagt in einem seiner Briefe, wo er von Vätern sprach, die in der Wüste unter der Wolke gestanden hatten: dennoch hatte Gott an den meisten von ihnen keinen Gefallen!
Der Grund ist ein übernatürlicher: die Einrichtungen des Alten Bundes konnten durch ihre Opfer die Menschen nicht innerlich heiligen und vermittelten nur eine gesetzliche Reinheit. Schon gar nicht vermittelte die Abstammung diese Gerechtigkeit.
Erst die Sakramente des Neuen Bundes sind wirklich in der Lage, Gerechtigkeit innerlich zu wirken und einzugießen.
Man stelle sich eine Taufe vor, wo innerhalb eines Ritus servandus, zumal in der Form, behauptet würde, daß die Wirkung und Anwendbarkeit der Taufe nicht universal sei und die Juden nach wie vor durch die Beschneidung geheiligt würden.
Genauso ist ist es jetzt im neuen Weihegebet der Bischofsweihe. In dem Moment, wo doch der Gipfel und die Vollendung des ewigen Priestertums nach der Ordnung des Melchisedek gespendet werden soll, tut man so, als kämen durch die Abstammung von Abraham her und durch die aronitischen Vorbilder und Schatten, wahre Gerechtigkeit, wenigstens für einen Teil Menschheit.
Das ist gegen die Intention dessen, der Mittler des neuen und ewigen Bund ist.
Man komme hier nicht mit dem so genannten Methodistenerlaß aus den 70ern des 19.Jhr. Damals fragte ein apostolische Vikar in Rom an, ob eine Taufe durch einen Methodisten gültig sei, wenn er in seiner predigt die Tilgung der Erbsünde durch die Taufe leugne.
Eine solche Taufe ist deswegen noch gültig, weil der Pastor ja nicht Minister der Predigt war; eine solche bleibt ein nichtkultischer Akt.
Es wäre aber etwas anderes, wenn man diesen Irrtum in die Form einer Taufe einflechten würde. In diesem Falle wäre die Leugnung des Effektes der Taufe in die Spendung selbst integriert. Das wäre ungültig. Ähnlich verhält es sich mit der neuen Bischofsweihe.
Im Anhang sind die Sachverhalte ausführlich in französischer Sprache dargestellt, auch unter Konsultierung der Moraltheologie.
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Redakteur:
Karl Murx
Beilage: bookentry.2278.attachment1.doc
Beilage: bookentry.2278.attachment2.doc
Dienstag, 29. Januar 2008 08:16
Karl Murx: Aus der Anaphora des Heiligen Basilius
Manche sagen, daß die neue Form der Bischofsweihe ungültig sei, weil sie die göttliche Kraft, ein Attribut
der Wesenheit, mit der Person des Heiligen Geistes gleichsetzt. Nichts anderes aber tut der heilige Basilius
in seiner Anphora:
„Von ihm (Christus) erschien der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit, …, die lebendigmachende Kraft und die Quelle der Heiligung“.
Antwort: Man darf das Zitat nicht verkürzen, dann sieht man, daß der heilige Basilius einmal die „Kraft“ wesentlich und einmal notional benennt. Hier tut er es in Bezug auf den Heiligen Geist notional. Ähnlich ist es ja bei der Liebe. Die notionale Liebe ist der Heilige Geist, aber er ist nicht die wesenhafte Liebe. Aus der Vermischung von notionalen und wesenhaften Termini gelangt die moderne Theologie zu den Irrtümern Joachims von Fiore.
Hier einmal das volle Zitat:
„Dieser (Christus) ist das Bild deiner Güte (notional), das Siegel der Gleichheit (notional), das in sich den Vater zeigt (notional), das lebendige Wort (notional), wahrer Gott (notional) von Ewigkeit (wesenhaftes Attribut und es folgen weitere), Weisheit, Leben, Heiligung, Kraft (als wesenhafter, attributiver Begriff), und wahres Licht.“
Es folgt dann der bereits oben genannte Text, wo im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist der Begriff der Kraft eine notionale Anwendung findet, in einer Weise, die dem Filioque ganz und gar entspricht. Kein Problem!
Wie ist denn in der neuen Form der Bischofsweihe?
Ist die Kraft notional, oder wesenhaft gemeint?
Das Problem ist, daß beide Anwendungen zu Häresien führen. Fasse ich die Kraft notional auf, so behauptet die Form, der Heilige Geist, die Spiratio passiva, gehe vom Vater in den Sohn aus, was gegen den Kanon 9 von Ephesus ist und auch gegen das Credo des 11. Konzils von Toledo.
Zweite Alternative, ich begreife hier die Kraft als wesenhaftes Attribut. In diesem Sinne hat der Sohn die Kraft (eigentlich die Substanz) tatsächlich durch die Zeugung; aber diese wesenhafte Kraft ist nicht der Heilige Geist. Wir haben es also in der neuen Form der Bischofsweihe mit einer Quadratur des Kreises zu tun.
Durch eine Vermengung von notionalen und wesenhaft gemeinten Begriffen, kommen der orthodoxe Theologe Paul Evdokimov; Yves Cogar, der sich auf Evdokimov beruft; Jürgen Moltmann und Jürgen Kuhlmann dazu, daß sie sagen, der Sohn sein „ex Patre Spirituque“..
Eine Monstrosität !
„Von ihm (Christus) erschien der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit, …, die lebendigmachende Kraft und die Quelle der Heiligung“.
Antwort: Man darf das Zitat nicht verkürzen, dann sieht man, daß der heilige Basilius einmal die „Kraft“ wesentlich und einmal notional benennt. Hier tut er es in Bezug auf den Heiligen Geist notional. Ähnlich ist es ja bei der Liebe. Die notionale Liebe ist der Heilige Geist, aber er ist nicht die wesenhafte Liebe. Aus der Vermischung von notionalen und wesenhaften Termini gelangt die moderne Theologie zu den Irrtümern Joachims von Fiore.
Hier einmal das volle Zitat:
„Dieser (Christus) ist das Bild deiner Güte (notional), das Siegel der Gleichheit (notional), das in sich den Vater zeigt (notional), das lebendige Wort (notional), wahrer Gott (notional) von Ewigkeit (wesenhaftes Attribut und es folgen weitere), Weisheit, Leben, Heiligung, Kraft (als wesenhafter, attributiver Begriff), und wahres Licht.“
Es folgt dann der bereits oben genannte Text, wo im Zusammenhang mit dem Heiligen Geist der Begriff der Kraft eine notionale Anwendung findet, in einer Weise, die dem Filioque ganz und gar entspricht. Kein Problem!
Wie ist denn in der neuen Form der Bischofsweihe?
Ist die Kraft notional, oder wesenhaft gemeint?
Das Problem ist, daß beide Anwendungen zu Häresien führen. Fasse ich die Kraft notional auf, so behauptet die Form, der Heilige Geist, die Spiratio passiva, gehe vom Vater in den Sohn aus, was gegen den Kanon 9 von Ephesus ist und auch gegen das Credo des 11. Konzils von Toledo.
Zweite Alternative, ich begreife hier die Kraft als wesenhaftes Attribut. In diesem Sinne hat der Sohn die Kraft (eigentlich die Substanz) tatsächlich durch die Zeugung; aber diese wesenhafte Kraft ist nicht der Heilige Geist. Wir haben es also in der neuen Form der Bischofsweihe mit einer Quadratur des Kreises zu tun.
Durch eine Vermengung von notionalen und wesenhaft gemeinten Begriffen, kommen der orthodoxe Theologe Paul Evdokimov; Yves Cogar, der sich auf Evdokimov beruft; Jürgen Moltmann und Jürgen Kuhlmann dazu, daß sie sagen, der Sohn sein „ex Patre Spirituque“..
Eine Monstrosität !
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Redakteur:
Karl Murx
Beilage: bookentry.2277.attachment1.pdf
Quelle: Das Monstrum des Yves Congar
Montag, 28. Januar 2008 17:58
Karl Murx: Vorsicht beim so genannten „Preisgebet zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit“
Dieses im Marienfried 1946 „geoffenbarte“ Gebet, findet sich im Gebetsschatz von Pfarrer Weigl auf Seite
13. Das Buch wird wohl von beiden Priesterbruderschaften im Schriftenstand angeboten und oft benutzt,
wenn ich auch noch nie Zeuge gewesen war, daß man das Gebet auf Seite 13 bei Andachten benutzt hatte.
Was auch immer, ich bete dieses Gebet nicht mehr, denn es widerspricht dem Dogma der katholischen Kirche.
Marienfried ist apparationistischer Unfug und die Botschaft ohne jegliche kirchliche Anerkennung. Das
„Preisgebet“ ist häretisch!
Was genau ist gegen die Lehre der Kirche? Das Gebet ruft den Heiligen Geist so an: „du Feuerflut vom Vater zum Sohn, der wehest Kraft…in die Glieder des ewigen Leibes…“
Erstens geht der Heilige Geist nicht vom Vater zum Sohn aus, wie auch schon das 11. Konzil von Toledo lehrt und zweitens ist es in Bezug auf die Dreifaltigkeit, von Leib und Gliedern zu sprechen, angesichts der Einfachheit Gottes, ganz und gar unwürdig. Übrigens ist dies eine Terminologie von Kabbalisten, denn diese behaupten, sie könnten über den „Baum der Sephiroth“ den „Leib Gottes“ und des Adam Kadmon, des archetypischen Urbildes des Menschen in Gott, genau ausbuchstabieren.
Aufschlußreich ist folgende Darlegung dieses Gebetes durch einen Anhänger dieser Botschaft, die schon für sich spricht:
Marienfried (1940 und 1946),
Der „Sohn“ begann also 1940 sein letztes Erdenleben – unweit von Marienfried bei Pfaffenhofen, Kreis Ulm. Dort erschien Mutter Maria ebenfalls 1940, kurz nach dessen Geburt, und lehrte ein neues Gebet: Den Immaculata-Rosenkranz; er ist heute zum täglichen Gebet des „Sohnes“ geworden. Sechs Jahre später kam Maria wiederum nach Marienfried, um drei Botschaften und das „Preisgebet“, das die Engel im Himmel beten, auf die Erde zu bringen. Sie behauptete, von Marienfried aus werde der Friede in die Welt kommen und gab ihre bisher gewaltigsten Botschaften auf die Erde. In ihrer zweiten Botschaft vom 25. Mai 1946 heißt es vom „Sohn“, vom Gesalbten, der unter dem Kreuz stand:
„Christus ist deshalb so unbekannt, weil ich nicht bekannt bin.“
Diese Botschaft ist für die Kirche häretisch. Sie sollte Christus nicht kennen? Und auch Maria sollte in der römischen Kirche nicht bekannt sein? Wer genau hinhorcht, der erkennt Mariens Anliegen. Sie will uns damit sagen, dass neben ihr eine andere Maria das Sagen hat: Die Kirchenmaria, die dort verehrte Mutter des „Gott-Sohnes“. Da es aber einen Sohn, der auch Gott sein soll wie der Vater, nicht gibt, so kann Maria auch nicht dessen Mutter sein. Sie durfte Gott, dem himmlischen Vater, den Erdenleib schenken. Gott selbst, der Vater, das wissen wir alle, bedurfte keiner Mutter. ER ist der Ewig Seiende, ohne Anfang und ohne Ende.
Aus diesem Grund bezeichnet sich Maria in Marienfried als „Tochter des Vaters“ – und „Mutter des Sohnes“, eben jener Gestalt, die ihr unter dem Kreuz zur Erziehung anvertraut wurde. Mit diesem neuen Kind im Arm musste sie durch die Jahrhunderte hindurch in die Wüste (Verborgenheit) fliehen, da ihr und dem Knäblein nachgestellt wurde, von dem sie geistigerweise die Mutter ist, denn mit ihrer Hilfe wurde es durch viele Inkarnationen hindurch zum erwachsenen Mann, zum vollendeten „Sohn“, der eins ist mit dem Vater. Mutter Maria möchte die Menschen zu diesem ihrem „Sohn“ führen, der lehrt, dass jeder den Vater in sich finden kann, denn in jedem Menschen ist ER als Fünklein enthalten, das nur erkannt und entfacht werden muss.
Im „Preisgebet“ reden die Engel nur den Vater mit dem Begriff „Gott“ an, beim „Sohn“ fehlt diese Anrede. IHM, dem himmlischen Vater, soll neu Ehre, Anbetung und Lobpreis von den Menschen werden, und das wird geschehen können, sobald sie durch den „Sohn“ erfahren, dass der himmlische Vater ihr Erlöser und Heiland ist, der für alle Menschenkinder Sein Leben gab.
Am 21. August 1989 begegnete der „Sohn“ und seine Ehefrau in der Gnadenkapelle von Marienfried der materialisierten Mutter. Diese übergab ihnen die Broschüre „Die Botschaft von Marienfried“ und teilte ihnen andern Tags mit, sie hätten sie am Vortag nicht erkannt, doch von nun an beginne eine ganz innige Zusammenarbeit, denn der „Sohn“ solle nun ihre Botschaften seit La Salette auswerten.
Es gab Ende des 2. und am Anfang des dritten Jahrhunderts eine Sekte, welche die Patripassianer genannt wurden. Es ist eine Spielart des Modalismus. Es ist eine ganz besonders perfide Art, in den Seelen den Glauben an die Dreifaltigkeit zu zerstören.
Also, Finger weg von diesem Gebet und sagt es euren so genannten traditionalistischen Priestern.
Was genau ist gegen die Lehre der Kirche? Das Gebet ruft den Heiligen Geist so an: „du Feuerflut vom Vater zum Sohn, der wehest Kraft…in die Glieder des ewigen Leibes…“
Erstens geht der Heilige Geist nicht vom Vater zum Sohn aus, wie auch schon das 11. Konzil von Toledo lehrt und zweitens ist es in Bezug auf die Dreifaltigkeit, von Leib und Gliedern zu sprechen, angesichts der Einfachheit Gottes, ganz und gar unwürdig. Übrigens ist dies eine Terminologie von Kabbalisten, denn diese behaupten, sie könnten über den „Baum der Sephiroth“ den „Leib Gottes“ und des Adam Kadmon, des archetypischen Urbildes des Menschen in Gott, genau ausbuchstabieren.
Aufschlußreich ist folgende Darlegung dieses Gebetes durch einen Anhänger dieser Botschaft, die schon für sich spricht:
Marienfried (1940 und 1946),
Der „Sohn“ begann also 1940 sein letztes Erdenleben – unweit von Marienfried bei Pfaffenhofen, Kreis Ulm. Dort erschien Mutter Maria ebenfalls 1940, kurz nach dessen Geburt, und lehrte ein neues Gebet: Den Immaculata-Rosenkranz; er ist heute zum täglichen Gebet des „Sohnes“ geworden. Sechs Jahre später kam Maria wiederum nach Marienfried, um drei Botschaften und das „Preisgebet“, das die Engel im Himmel beten, auf die Erde zu bringen. Sie behauptete, von Marienfried aus werde der Friede in die Welt kommen und gab ihre bisher gewaltigsten Botschaften auf die Erde. In ihrer zweiten Botschaft vom 25. Mai 1946 heißt es vom „Sohn“, vom Gesalbten, der unter dem Kreuz stand:
„Christus ist deshalb so unbekannt, weil ich nicht bekannt bin.“
Diese Botschaft ist für die Kirche häretisch. Sie sollte Christus nicht kennen? Und auch Maria sollte in der römischen Kirche nicht bekannt sein? Wer genau hinhorcht, der erkennt Mariens Anliegen. Sie will uns damit sagen, dass neben ihr eine andere Maria das Sagen hat: Die Kirchenmaria, die dort verehrte Mutter des „Gott-Sohnes“. Da es aber einen Sohn, der auch Gott sein soll wie der Vater, nicht gibt, so kann Maria auch nicht dessen Mutter sein. Sie durfte Gott, dem himmlischen Vater, den Erdenleib schenken. Gott selbst, der Vater, das wissen wir alle, bedurfte keiner Mutter. ER ist der Ewig Seiende, ohne Anfang und ohne Ende.
Aus diesem Grund bezeichnet sich Maria in Marienfried als „Tochter des Vaters“ – und „Mutter des Sohnes“, eben jener Gestalt, die ihr unter dem Kreuz zur Erziehung anvertraut wurde. Mit diesem neuen Kind im Arm musste sie durch die Jahrhunderte hindurch in die Wüste (Verborgenheit) fliehen, da ihr und dem Knäblein nachgestellt wurde, von dem sie geistigerweise die Mutter ist, denn mit ihrer Hilfe wurde es durch viele Inkarnationen hindurch zum erwachsenen Mann, zum vollendeten „Sohn“, der eins ist mit dem Vater. Mutter Maria möchte die Menschen zu diesem ihrem „Sohn“ führen, der lehrt, dass jeder den Vater in sich finden kann, denn in jedem Menschen ist ER als Fünklein enthalten, das nur erkannt und entfacht werden muss.
Im „Preisgebet“ reden die Engel nur den Vater mit dem Begriff „Gott“ an, beim „Sohn“ fehlt diese Anrede. IHM, dem himmlischen Vater, soll neu Ehre, Anbetung und Lobpreis von den Menschen werden, und das wird geschehen können, sobald sie durch den „Sohn“ erfahren, dass der himmlische Vater ihr Erlöser und Heiland ist, der für alle Menschenkinder Sein Leben gab.
Am 21. August 1989 begegnete der „Sohn“ und seine Ehefrau in der Gnadenkapelle von Marienfried der materialisierten Mutter. Diese übergab ihnen die Broschüre „Die Botschaft von Marienfried“ und teilte ihnen andern Tags mit, sie hätten sie am Vortag nicht erkannt, doch von nun an beginne eine ganz innige Zusammenarbeit, denn der „Sohn“ solle nun ihre Botschaften seit La Salette auswerten.
Es gab Ende des 2. und am Anfang des dritten Jahrhunderts eine Sekte, welche die Patripassianer genannt wurden. Es ist eine Spielart des Modalismus. Es ist eine ganz besonders perfide Art, in den Seelen den Glauben an die Dreifaltigkeit zu zerstören.
Also, Finger weg von diesem Gebet und sagt es euren so genannten traditionalistischen Priestern.
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Redakteur:
Karl Murx
Quelle: www.worte-des-lebens.net
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Ihre Meinung zum ThemaSamstag, 26. Januar 2008 16:52
Karl Murx: Warum hielt Leo XIII dieses anglikanische Weihegebet für ungültig?
Schönes Gebet in altenglischer Sprache, nicht wahr? Ist leider trotzdem ungültig. Warum hielt Leo XIII
nichts davon? Warum hätte er wohl auch von den neuen Weihen Pauls VI nichts gehalten?
Ich stelle hier das Projekt der Aufarbeitung von RORE-SANCTIFICA II in deutscher Sprache vor, es ist noch nicht ganz vollendet.
Zur Materie und Form der Bischofsweihe und der Priesterweihe ist der Stoff komplett, zusätzliche Überschriften und Untertitel wären aber noch erforderlich.
Ich habe die Frage der Einheit von Materie und Form in gegen 9 Einwände verteidigt. Man gehe einfach in dem Browser von MS-WORD unter „Bearbeiten“, „Suchen“ und gebe dann
„Einwand 8“ ein ohne Anführungszeichen. Auch „Einwand 9“ ist sehr wichtig.
Aber eigentlich ist die Beantwortung aller 9 Einwände interessant. In der Beantwortung von Einwand 8 habe ich wichtige Quellen von Bradshaw verarbeitet, die ich Dr. Heinzgerd Brakmann verdanke.
Das komplette Dokument kann unter dem Link der Beilage heruntergeladen werden
–-------------
Aus dem Common Book of Prayer von 1550
Let us praye.
ALMIGHTIE god and heavenly father, which of thy infinite love and goodnes to-wardes us, hast geven to us thy onely and moste deare beloved sonne Jesus Christe, to be our redemer and aucthour of everlasting life: who after he had made perfecte our redempcion by hys death, and was ascended into heaven, sent abrode into the worlde hys Apostles, Prophetes, Evangelistes, Doctours and Pastours, by whose la-bour and ministere [ministry], he gathered together a greate flocke in al the partes of the worlde, to set furth the eternal praise of thy holy name. For these so greate bene-fites of thy eternal goodnes, and for that thou hast vouchsafed to cal these thy ser-vauntes here present, to the same office and ministerie of the salvacion of mankynde; we render unto thee moste hartie thankes, we worship and praise thee, and we hum-bly beseche thee by the same thy sonne, to graunt unto al us which either here, or elswhere cal upon thy name, that we maye shewe ourselves thankefull to thee for these and all other thy benefites, and that we maye daily encrease and goe forwardes, in the knowledge and faith of thee, and thy sonne, by the holy spirite. So that as well by these thy ministers, as by them to whom thei shalbe appointed ministers, thy holy name may be alwaies glorified, and thy blessed kyngdom enlarged, throughe the same thy sonne our Lorde Jesus Christe; which liveth and reigneth with thee, in the unitie of the same holy spirite, world without ende. Amen.
When this praier is done, the Bisshoppe with the priestes present, shal lay theyr handes severally upon the head of every one that receiveth orders. The receivers humbly knelyng upon their knees, and the Bisshop saying.
RECEIVE the holy goste, whose synnes thou doest forgeve, they are forgeven: and whose sinnes thou doest retaine, thei are retained: and be thou a faithful despensor of the word of god, and of his holy Sacramentes. In the name of the father, and of the sonne, and of the holy gost. Amen.
Ich stelle hier das Projekt der Aufarbeitung von RORE-SANCTIFICA II in deutscher Sprache vor, es ist noch nicht ganz vollendet.
Zur Materie und Form der Bischofsweihe und der Priesterweihe ist der Stoff komplett, zusätzliche Überschriften und Untertitel wären aber noch erforderlich.
Ich habe die Frage der Einheit von Materie und Form in gegen 9 Einwände verteidigt. Man gehe einfach in dem Browser von MS-WORD unter „Bearbeiten“, „Suchen“ und gebe dann
„Einwand 8“ ein ohne Anführungszeichen. Auch „Einwand 9“ ist sehr wichtig.
Aber eigentlich ist die Beantwortung aller 9 Einwände interessant. In der Beantwortung von Einwand 8 habe ich wichtige Quellen von Bradshaw verarbeitet, die ich Dr. Heinzgerd Brakmann verdanke.
Das komplette Dokument kann unter dem Link der Beilage heruntergeladen werden
–-------------
Aus dem Common Book of Prayer von 1550
Let us praye.
ALMIGHTIE god and heavenly father, which of thy infinite love and goodnes to-wardes us, hast geven to us thy onely and moste deare beloved sonne Jesus Christe, to be our redemer and aucthour of everlasting life: who after he had made perfecte our redempcion by hys death, and was ascended into heaven, sent abrode into the worlde hys Apostles, Prophetes, Evangelistes, Doctours and Pastours, by whose la-bour and ministere [ministry], he gathered together a greate flocke in al the partes of the worlde, to set furth the eternal praise of thy holy name. For these so greate bene-fites of thy eternal goodnes, and for that thou hast vouchsafed to cal these thy ser-vauntes here present, to the same office and ministerie of the salvacion of mankynde; we render unto thee moste hartie thankes, we worship and praise thee, and we hum-bly beseche thee by the same thy sonne, to graunt unto al us which either here, or elswhere cal upon thy name, that we maye shewe ourselves thankefull to thee for these and all other thy benefites, and that we maye daily encrease and goe forwardes, in the knowledge and faith of thee, and thy sonne, by the holy spirite. So that as well by these thy ministers, as by them to whom thei shalbe appointed ministers, thy holy name may be alwaies glorified, and thy blessed kyngdom enlarged, throughe the same thy sonne our Lorde Jesus Christe; which liveth and reigneth with thee, in the unitie of the same holy spirite, world without ende. Amen.
When this praier is done, the Bisshoppe with the priestes present, shal lay theyr handes severally upon the head of every one that receiveth orders. The receivers humbly knelyng upon their knees, and the Bisshop saying.
RECEIVE the holy goste, whose synnes thou doest forgeve, they are forgeven: and whose sinnes thou doest retaine, thei are retained: and be thou a faithful despensor of the word of god, and of his holy Sacramentes. In the name of the father, and of the sonne, and of the holy gost. Amen.
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Redakteur:
Karl Murx
Beilage: bookentry.2270.attachment5.doc
Keine Lesermeinungen
Ihre Meinung zum ThemaSamstag, 19. Januar 2008 14:04
Karl Murx: Was müßte an der neuen Bischofsweihe anders sein, damit diese gültig wäre?
Hierbei, lieber Leser, geht es nicht um eine Reform der Reform, sondern darum, anhand der Vielzahl der
notwendigen Änderungen die ganze Misere aufzuzeigen.
Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Gründen, die diesen Ritus wirkungslos sein lassen.
Ich werde hier einige der Gründe aufzählen, wobei eine vollständigere Abhandlung aus der Anlage ersichtlich ist, eine noch vollständigere aus der Internetseite „RORE-SANCTIFICA.org“. Am Ende folgen die Verbesserungen, welche sich an koptischen und westsyrischen Texten orientieren, mit denen doch vorgeblich der neue Ritus sowieso schon das wesentlich gemein haben soll. So mindestens behauptet es Paul VI. in seiner Promulgation.
Kurz gesagt, schon die Art und Weise der Handauflegung macht die neue Weihe ungültig, weil diese ohne moralische Einheit mit der Form vollzogen wird, wie Diekamp, Ott, Gihr und der heilige Alphons es fordern. Man hat nämlich seit die Evangelienauflegung zwischen die Handauflegung und die Form eingeschoben und es ist auch noch der Hauptkonsekrator selbst, der nach der Handauflegung dem Kandidaten das Buch auf den Kopf legt und nicht auf den Nacken.
Aus einem alten historischen Vorbild, dem Liber Diurnis, welches ein Ritual zur Weihe eines Papstes, der noch nicht Bischofs war, enthält, wird das Evangelium oberhalb des Kopfes durch zwei Diakone gehalten, was bei der Handauflegung nicht stört. Die eigentliche sakramentale Handauflegung erfolgte während des dritten Gebetes durch den dritten beteiligten Bischof von Ostia.
In einem apokryphen Dokument, den Statuta Eccl. antiqua, halten zwei Bischöfe das Evangelium oberhalb des Kopfes, während ein dritter die Konekration betet und alle anderen anwesenden Bischöfe die Hände aufs Haupt auflegen, offensichtlich unterhalb des Evangeliums. Eine solche Anordnung ist ungültig, weil der Vollzug von Form und Materie nicht auf die Spender aufgeteilt werden kann. Immerhin, auch hier stört im Prinzip nicht die Art der Evangelienauflegung. (Hanssens SJ, La Liturgie d’Hippolyte, Orientalia Christina Analecta, Band 1, Seite 397)
Im Falle des neuen Weiheritus stört sie sehr wohl, weil Anordnung alles über den Haufenwirft.
Dadurch hat man eine konkurrierende Materie eingschoben, also die Evangelienauflegung als Zeichen so aufgewertet, daß die nachfolgende Form sich nicht eindeutig auf die Handauflegung bezieht. Weiterhin legen weder die Editio typica, noch die meisten landessprachlichen Versionen eine Handausstreckung des Bischofs vor seiner Brust fest, welche wenigstens als eine moralische Fortführung der phyischen Handauflegung gedeutet werden könnte. Es ist also so, als würde jemand bei der Taufe erst wortlos das Wasser über den Kopf gießen, dann genauso viel Öl und schlußendlich spricht er die Taufform. Eine solche Taufe wäre ungültig, denn die Worte beziehen sich nicht eindeutig auf das Wasser, als materielles Zeichen.
Man hat mir geantwortet, daß man doch auch ein Ziborium im geschlossenen Tabernakel konsekrieren könnte, da störe die Materie des Tabernakels doch nicht.
Ein so dummes Argument von Theologen läßt einem die Spucke versiegen. Es geht ja hier bei „Materie“ nicht um einen reinen physischen Stoff, sondern um den sakramentalen Materiebegriff, ein Zeichen, ein Symbol. Materie meint hier eben nicht den physischen Stoff einer Tabernakeltür, sondern ein wahrnehmbares Zeichen und Symbol. Selbstredend ist die Auflegung des Evangeliums ein ein sinnliches Symbol, welches leicht als Materie der Bischofsweihe mißgedeutet werden kann, weswegen es in der Vergangenheit auch Theologen gegeben hatten, die tatsächlich meinten, die Materie der Bischofsweihe sein die Evangelienauflegung.
Wenn sie also so stattfindet, daß sie im Rahmen der Zeremonie mit der wahren Materie, der Handauflegung verwechselt wird und zudem der Form zeitlich nähersteht als die Handauflegung, denn wird die Weihe ungültig. Mindestens müßt während der Form eine Handausstreckung als moralische Handauflegung erfolgen. Die neuen Rubriken legen das aber nur so undeutlich fest, daß man das nur als Orantenstellung des Konsekrators verstehn kann, aber nicht als Handausstreckung in Richtung des Kandidaten. Nur die englischen Rubriken tun das.
Zum Filioque habe ich schon einiges gesagt. Die neue Form macht aus dem Sohn einen Kanal des Heiligen Geistes, aber nicht ein einziges Prinzip seines Hervorgangs mit dem Vater. Das ist ein Irrtum, wie man ihn bei den „griechisch-orthodoxen“ Schismatikern findet, aber auch bei den Kopten. Das Credo des 11. Konzils von Toledo lehrt eindeutig, daß der Heilige Geist nicht vom Vater in den Sohn ausgeht.
Weiterhin behauptet die neue Form, daß der Heilige Geist die Kraft Gottes sei. Das ist absoluter Blödsinn und geradezu häretisch. Die Kraft ist ein göttliches Wesensattribut und allen drei Personen gemeinsam, wie auch die Allmacht, die Güte und was weiß ich noch alles.
Ist etwa jedes göttliche Wesensattribut eine Person? Oder hat man die Person des Heiligen Geistes zu einem Attribut erniedrigt? Zeugen Jehovas reden so, auch Juden und viele Protestanten, Gnostiker und Bahaï. Die Redeweise der neuen Form geht gegen die Regeln der Appropriationen: man kann im Genitiv von der Kraft des Heiligen Geistes sprechen, man eine Parallelsetzung vornehmen „Kraft und Geist“, aber man kann niemals sagen, daß die Kraft der Heilige Geist sei. Ich weiß aus persönlichen Gesprächserfahrung mit Gnaostikern, daß sie genau das tun. Wäre die Allmacht der Vater, die Weisheit der Sohn und die Kraft der Heilige Geist, dann könnte man auch taufen „im Namen der Allmacht, der Weisheit und der Kraft.“ Man sieht unmitelbar ein, daß das Blösinn ist.
Die neue Form der Bischofsweihe wird also im Namen eines Gottes vollzogen, den es nicht gibt. Der heilige Thomas gibt als Beispiel einer ungültigen Taufe:
„Ich taufe dich im Namen des Vaters, des größeren; des minderen Sohnes etc.“
Das ist eine Verunstaltung des Dogmas von Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Was nicht für die Taufe geht, geht auch für kein anderes Sakrament. Wer sich in einem Sakrament und vor allem in der Form selbst, eindeutig auf einen Gott bezieht, der nicht unser Gott ist, der vollzieht das Sakrament nicht.
Hinter der neuen Bischofsweihe steht die gnostische Auffassung von der Taufe Jesu, nach welcher eine menschliche Person, Jesus, in der Taufe am Jordan zur Vergöttlichung des Heiligen Geist erhalten habe. So sieht es auch die Lima-Liturgie von Max Thurian. Die Häresie wurde mehrfach verurteilt: Can. 9 des Konzils von Ephesus, Kanon 12 des 2. Konzils von Konstantinopel und auch durch das Credo des 11. Konzils von Toledo.
Auch Lécuyer, der Schöpfer der neuen Bischofsweihe unter Bugnini, ist schon in den 50ern mit solchen Ideen aufgefallen. Lécuyer, ein Spiritaner wie Erzbischof Lefèbvre, wurde deswegen von dem Letzteren, damals sein Generaloberer, wegen Häresieverdachtes beim Heiligen Offizium angezeigt. Als der Erzbischof als Generaloberer der Väter vom Heiligen Geist zurückgetreten war, wurde ausgerechnet Lécuyer sein Nachfolger. Dieser Aufstieg machte es ihm leichter eine wichtige Position in Bugninis liturgischer Hexenküche einzunehmen. Dort konnte er seine neue Lehre vom Heiligen Geist und seine neue Christologie in die neue Pseudo-Weihe umsetzen.
RORE-SANCTIFICA besitzt die vollständig die Veröffentlichungen Lécuyers zu diesem Thema aus den 50er Jahren, wie er sie unter anderem Am „Centre National de Recherche Scientifique“ veröffentlicht hatte.
och einmal: die neue Bischofsweihe macht den Sohn Gottes zu einem reinen Kanal der göttlichen Kraft, die dann auch noch mit dem Heiligen Geist identifiziert wird.
Dagegen:
die Kraft ist nicht der Heilige Geist, sondern Vater, Sohn und Heiliger Geist sind eine Kraft, eine Wesenheit, ein Name.
Der Sohn ist mit dem Vater ein einziges Prinzip des Heiligen Geistes, nicht sein Kanal. Der Sohn hat also nie vom Vater den Heiligen Geist (passive Hauchung) empfangen, sondern in der Zeugung des Sohnes teilt der Vater dem Sohn seine aktive Hauchkraft mit. Vater und Sohn sind in der Hauchung ein einziger Spirator.
Hier folgt ein Beispiel für die notwendigen Änderung hinsichtlich des Textes und der Form:
Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn und Gottes, Deines eingeborenen Sohnes und unseres Erlösers Jesus Christus. Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der Du in den Himmeln wohnst und gütig herabschaust; der Du alles kennst noch ehe es geschieht; der Du einst Deiner Kirche die Offenbarung kundgetan hast durch den unabtrennbaren Logos Deines Geistes und von Anbeginn Abraham, den Gerechten vorbestimmt hattest, weil er Dir gefiel in seinem Glauben; der Du Fürsten und Priester eingesetzt hast und Dein Heiligtum, Deine Kirche, nie ohne Kult gelassen hast und dem es seit Anbeginn der Welt gefiel, verherrlicht zu werden in jenen, die Du erwählt hast. Gieße Du jetzt aus, über diesen Deinen erwählten Priester hier, jene Weisheit und Gnade, die von deinem aus Dir hervorgehenden, fürstlichen Geist ist und die Du Deinem geliebten Sohn, unserem Herrn Jesus Christus anvertraut hast. Gib Deinem Erwählten jenen Geist, den einst Dein Sohn Deinen heiligen Aposteln gegeben hat.
Sequens pars orationis formae ab omnibus Episcopis ordinantibus, extensis manibus ante pectus, profertur, submissa voce tamen, ut vox Episcopi ordinantis principalis clare audiatur:
Gewähre, oh Vater und Kenner der Herzen, diesem Deinem priesterlichen Knecht, den Du zum Bischofsamt erwählt hast, in der Gnade des Heiligen Geistes Deine heilige Herde zu weiden und Dir Hohepriesterdienste zu leisten, ohne Fehl und Tadel, bei Tag und bei Nacht:
Prosequitur solus Episcopus ordinans principalis:
So möge er Dein Angesicht besänftigen, die Zahl Deiner Auserwählten sammeln und Opfergaben in Deinen heiligen Kirchen darbringen. Gib ihm, Vater, in der Einheit mit dem Heiligen Geist, Sünden nachzulassen, gemäß dem Gebot Deines eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus; Diener zu weihen für den Dienst im Heiligtum Deines Sohnes, Kirchen und Altäre zu konsekrieren, Häuser zu segnen und alle Hindernisse zu überwinden in der Gewalt, die Du Deinen Aposteln gegeben hast. Er gefalle Dir in der Sanftmut seines Herzens, Dir darbringend das Opfer zum lieblichen Wohlgeruch, das Geheimnis des Glaubens, des neuen und ewigen Bundes, durch Jesus Christus, Deinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, durch den Dir Ruhm, Ehre, Herrlichkeit und Macht sei, in der Einheit des lebenspendenden und wesensgleichen Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Vollständigere Behandlung: siehe Anlage
Es gibt nämlich eine ganze Reihe von Gründen, die diesen Ritus wirkungslos sein lassen.
Ich werde hier einige der Gründe aufzählen, wobei eine vollständigere Abhandlung aus der Anlage ersichtlich ist, eine noch vollständigere aus der Internetseite „RORE-SANCTIFICA.org“. Am Ende folgen die Verbesserungen, welche sich an koptischen und westsyrischen Texten orientieren, mit denen doch vorgeblich der neue Ritus sowieso schon das wesentlich gemein haben soll. So mindestens behauptet es Paul VI. in seiner Promulgation.
Kurz gesagt, schon die Art und Weise der Handauflegung macht die neue Weihe ungültig, weil diese ohne moralische Einheit mit der Form vollzogen wird, wie Diekamp, Ott, Gihr und der heilige Alphons es fordern. Man hat nämlich seit die Evangelienauflegung zwischen die Handauflegung und die Form eingeschoben und es ist auch noch der Hauptkonsekrator selbst, der nach der Handauflegung dem Kandidaten das Buch auf den Kopf legt und nicht auf den Nacken.
Aus einem alten historischen Vorbild, dem Liber Diurnis, welches ein Ritual zur Weihe eines Papstes, der noch nicht Bischofs war, enthält, wird das Evangelium oberhalb des Kopfes durch zwei Diakone gehalten, was bei der Handauflegung nicht stört. Die eigentliche sakramentale Handauflegung erfolgte während des dritten Gebetes durch den dritten beteiligten Bischof von Ostia.
In einem apokryphen Dokument, den Statuta Eccl. antiqua, halten zwei Bischöfe das Evangelium oberhalb des Kopfes, während ein dritter die Konekration betet und alle anderen anwesenden Bischöfe die Hände aufs Haupt auflegen, offensichtlich unterhalb des Evangeliums. Eine solche Anordnung ist ungültig, weil der Vollzug von Form und Materie nicht auf die Spender aufgeteilt werden kann. Immerhin, auch hier stört im Prinzip nicht die Art der Evangelienauflegung. (Hanssens SJ, La Liturgie d’Hippolyte, Orientalia Christina Analecta, Band 1, Seite 397)
Im Falle des neuen Weiheritus stört sie sehr wohl, weil Anordnung alles über den Haufenwirft.
Dadurch hat man eine konkurrierende Materie eingschoben, also die Evangelienauflegung als Zeichen so aufgewertet, daß die nachfolgende Form sich nicht eindeutig auf die Handauflegung bezieht. Weiterhin legen weder die Editio typica, noch die meisten landessprachlichen Versionen eine Handausstreckung des Bischofs vor seiner Brust fest, welche wenigstens als eine moralische Fortführung der phyischen Handauflegung gedeutet werden könnte. Es ist also so, als würde jemand bei der Taufe erst wortlos das Wasser über den Kopf gießen, dann genauso viel Öl und schlußendlich spricht er die Taufform. Eine solche Taufe wäre ungültig, denn die Worte beziehen sich nicht eindeutig auf das Wasser, als materielles Zeichen.
Man hat mir geantwortet, daß man doch auch ein Ziborium im geschlossenen Tabernakel konsekrieren könnte, da störe die Materie des Tabernakels doch nicht.
Ein so dummes Argument von Theologen läßt einem die Spucke versiegen. Es geht ja hier bei „Materie“ nicht um einen reinen physischen Stoff, sondern um den sakramentalen Materiebegriff, ein Zeichen, ein Symbol. Materie meint hier eben nicht den physischen Stoff einer Tabernakeltür, sondern ein wahrnehmbares Zeichen und Symbol. Selbstredend ist die Auflegung des Evangeliums ein ein sinnliches Symbol, welches leicht als Materie der Bischofsweihe mißgedeutet werden kann, weswegen es in der Vergangenheit auch Theologen gegeben hatten, die tatsächlich meinten, die Materie der Bischofsweihe sein die Evangelienauflegung.
Wenn sie also so stattfindet, daß sie im Rahmen der Zeremonie mit der wahren Materie, der Handauflegung verwechselt wird und zudem der Form zeitlich nähersteht als die Handauflegung, denn wird die Weihe ungültig. Mindestens müßt während der Form eine Handausstreckung als moralische Handauflegung erfolgen. Die neuen Rubriken legen das aber nur so undeutlich fest, daß man das nur als Orantenstellung des Konsekrators verstehn kann, aber nicht als Handausstreckung in Richtung des Kandidaten. Nur die englischen Rubriken tun das.
Zum Filioque habe ich schon einiges gesagt. Die neue Form macht aus dem Sohn einen Kanal des Heiligen Geistes, aber nicht ein einziges Prinzip seines Hervorgangs mit dem Vater. Das ist ein Irrtum, wie man ihn bei den „griechisch-orthodoxen“ Schismatikern findet, aber auch bei den Kopten. Das Credo des 11. Konzils von Toledo lehrt eindeutig, daß der Heilige Geist nicht vom Vater in den Sohn ausgeht.
Weiterhin behauptet die neue Form, daß der Heilige Geist die Kraft Gottes sei. Das ist absoluter Blödsinn und geradezu häretisch. Die Kraft ist ein göttliches Wesensattribut und allen drei Personen gemeinsam, wie auch die Allmacht, die Güte und was weiß ich noch alles.
Ist etwa jedes göttliche Wesensattribut eine Person? Oder hat man die Person des Heiligen Geistes zu einem Attribut erniedrigt? Zeugen Jehovas reden so, auch Juden und viele Protestanten, Gnostiker und Bahaï. Die Redeweise der neuen Form geht gegen die Regeln der Appropriationen: man kann im Genitiv von der Kraft des Heiligen Geistes sprechen, man eine Parallelsetzung vornehmen „Kraft und Geist“, aber man kann niemals sagen, daß die Kraft der Heilige Geist sei. Ich weiß aus persönlichen Gesprächserfahrung mit Gnaostikern, daß sie genau das tun. Wäre die Allmacht der Vater, die Weisheit der Sohn und die Kraft der Heilige Geist, dann könnte man auch taufen „im Namen der Allmacht, der Weisheit und der Kraft.“ Man sieht unmitelbar ein, daß das Blösinn ist.
Die neue Form der Bischofsweihe wird also im Namen eines Gottes vollzogen, den es nicht gibt. Der heilige Thomas gibt als Beispiel einer ungültigen Taufe:
„Ich taufe dich im Namen des Vaters, des größeren; des minderen Sohnes etc.“
Das ist eine Verunstaltung des Dogmas von Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Was nicht für die Taufe geht, geht auch für kein anderes Sakrament. Wer sich in einem Sakrament und vor allem in der Form selbst, eindeutig auf einen Gott bezieht, der nicht unser Gott ist, der vollzieht das Sakrament nicht.
Hinter der neuen Bischofsweihe steht die gnostische Auffassung von der Taufe Jesu, nach welcher eine menschliche Person, Jesus, in der Taufe am Jordan zur Vergöttlichung des Heiligen Geist erhalten habe. So sieht es auch die Lima-Liturgie von Max Thurian. Die Häresie wurde mehrfach verurteilt: Can. 9 des Konzils von Ephesus, Kanon 12 des 2. Konzils von Konstantinopel und auch durch das Credo des 11. Konzils von Toledo.
Auch Lécuyer, der Schöpfer der neuen Bischofsweihe unter Bugnini, ist schon in den 50ern mit solchen Ideen aufgefallen. Lécuyer, ein Spiritaner wie Erzbischof Lefèbvre, wurde deswegen von dem Letzteren, damals sein Generaloberer, wegen Häresieverdachtes beim Heiligen Offizium angezeigt. Als der Erzbischof als Generaloberer der Väter vom Heiligen Geist zurückgetreten war, wurde ausgerechnet Lécuyer sein Nachfolger. Dieser Aufstieg machte es ihm leichter eine wichtige Position in Bugninis liturgischer Hexenküche einzunehmen. Dort konnte er seine neue Lehre vom Heiligen Geist und seine neue Christologie in die neue Pseudo-Weihe umsetzen.
RORE-SANCTIFICA besitzt die vollständig die Veröffentlichungen Lécuyers zu diesem Thema aus den 50er Jahren, wie er sie unter anderem Am „Centre National de Recherche Scientifique“ veröffentlicht hatte.
och einmal: die neue Bischofsweihe macht den Sohn Gottes zu einem reinen Kanal der göttlichen Kraft, die dann auch noch mit dem Heiligen Geist identifiziert wird.
Dagegen:
die Kraft ist nicht der Heilige Geist, sondern Vater, Sohn und Heiliger Geist sind eine Kraft, eine Wesenheit, ein Name.
Der Sohn ist mit dem Vater ein einziges Prinzip des Heiligen Geistes, nicht sein Kanal. Der Sohn hat also nie vom Vater den Heiligen Geist (passive Hauchung) empfangen, sondern in der Zeugung des Sohnes teilt der Vater dem Sohn seine aktive Hauchkraft mit. Vater und Sohn sind in der Hauchung ein einziger Spirator.
Hier folgt ein Beispiel für die notwendigen Änderung hinsichtlich des Textes und der Form:
Allmächtiger Gott, Vater unseres Herrn und Gottes, Deines eingeborenen Sohnes und unseres Erlösers Jesus Christus. Vater der Erbarmungen und Gott allen Trostes, der Du in den Himmeln wohnst und gütig herabschaust; der Du alles kennst noch ehe es geschieht; der Du einst Deiner Kirche die Offenbarung kundgetan hast durch den unabtrennbaren Logos Deines Geistes und von Anbeginn Abraham, den Gerechten vorbestimmt hattest, weil er Dir gefiel in seinem Glauben; der Du Fürsten und Priester eingesetzt hast und Dein Heiligtum, Deine Kirche, nie ohne Kult gelassen hast und dem es seit Anbeginn der Welt gefiel, verherrlicht zu werden in jenen, die Du erwählt hast. Gieße Du jetzt aus, über diesen Deinen erwählten Priester hier, jene Weisheit und Gnade, die von deinem aus Dir hervorgehenden, fürstlichen Geist ist und die Du Deinem geliebten Sohn, unserem Herrn Jesus Christus anvertraut hast. Gib Deinem Erwählten jenen Geist, den einst Dein Sohn Deinen heiligen Aposteln gegeben hat.
Sequens pars orationis formae ab omnibus Episcopis ordinantibus, extensis manibus ante pectus, profertur, submissa voce tamen, ut vox Episcopi ordinantis principalis clare audiatur:
Gewähre, oh Vater und Kenner der Herzen, diesem Deinem priesterlichen Knecht, den Du zum Bischofsamt erwählt hast, in der Gnade des Heiligen Geistes Deine heilige Herde zu weiden und Dir Hohepriesterdienste zu leisten, ohne Fehl und Tadel, bei Tag und bei Nacht:
Prosequitur solus Episcopus ordinans principalis:
So möge er Dein Angesicht besänftigen, die Zahl Deiner Auserwählten sammeln und Opfergaben in Deinen heiligen Kirchen darbringen. Gib ihm, Vater, in der Einheit mit dem Heiligen Geist, Sünden nachzulassen, gemäß dem Gebot Deines eingeborenen Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus; Diener zu weihen für den Dienst im Heiligtum Deines Sohnes, Kirchen und Altäre zu konsekrieren, Häuser zu segnen und alle Hindernisse zu überwinden in der Gewalt, die Du Deinen Aposteln gegeben hast. Er gefalle Dir in der Sanftmut seines Herzens, Dir darbringend das Opfer zum lieblichen Wohlgeruch, das Geheimnis des Glaubens, des neuen und ewigen Bundes, durch Jesus Christus, Deinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, durch den Dir Ruhm, Ehre, Herrlichkeit und Macht sei, in der Einheit des lebenspendenden und wesensgleichen Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Vollständigere Behandlung: siehe Anlage
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Redakteur:
Karl Murx
Beilage: bookentry.2246.attachment3.doc
Beilage: bookentry.2246.attachment4.pdf
Beilage: bookentry.2246.attachment5.pdf
Quelle: www.rore-sanctifica.org
Donnerstag, 17. Januar 2008 09:59
Karl Murx: Beitrag gelöscht
wegen Doppelsendung
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Redakteur:
Karl Murx
Quelle: Franziskanerorden
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Ihre Meinung zum ThemaDonnerstag, 17. Januar 2008 09:58
Karl Murx: Die Prophezeiung des heiligen Bruders Franz zum unkanonisch gewahlten Antipapst der Endzeit

Shortly before he died, St. Francis of Assisi called together his followers and warned them of the coming troubles, saying:
„1. The time is fast approaching in which there will be great trials and afflictions; perplexities and dissensions, both spiritual and temporal, will abound; the charity of many will grow cold, and the malice of the wicked will increase.
„2. The devils will have unusual power, the immaculate purity of our Order, and of others, will be so much obscured that there will be very few Christians who will obey the true Sovereign Pontiff and the Roman Church with loyal hearts and perfect charity. At the time of this tribulation a man, not canonically elected, will be raised to the Pontificate, who, by his cunning, will endeavour to draw many into error and death.
„3. Then scandals will be multiplied, our Order will be divided, and many others will be entirely destroyed, because they will consent to error instead of opposing it.
„4. There will be such diversity of opinions and schisms among the people, the religious and the clergy, that, except those days were shortened, according to the words of the Gospel, even the elect would be led into error, were they not specially guided, amid such great confusion, by the immense mercy of God.
„5. Then our Rule and manner of life will be violently opposed by some, and terrible trials will come upon us. Those who are found faithful will receive the crown of life; but woe to those who, trusting solely in their Order, shall fall into tepidity, for they will not be able to support the temptations permitted for the proving of the elect.
„6. Those who preserve their fervour and adhere to virtue with love and zeal for the truth, will suffer injuries and, persecutions as rebels and schismatics; for their persecutors, urged on by the evil spirits, will say they are rendering a great service to God by destroying such pestilent men from the face of the earth. but the Lord will be the refuge of the afflicted, and will save all who trust in Him. And in order to be like their Head, [Christ] these, the elect, will act with confidence, and by their death will purchase for themselves eternal life; choosing to obey God rather than man, they will fear nothing, and they will prefer to perish rather than consent to falsehood and perfidy.
„7. Some preachers will keep silence about the truth, and others will trample it under foot and deny it. Sanctity of life will be held in derision even by those who outwardly profess it, for in those days Jesus Christ will send them not a true Pastor, but a destroyer.“
(Except for breaking up the narrative into numbered paragraphs and adding bold print for emphasis, the prophecy is presented without any alteration, as given in the Works of the Seraphic Father St. Francis Of Assisi, Washbourne, 1882, pp. 248-250; as evidenced by the scanned pages linked to above.)
Hier ist der lateinische Text der Prophetie:
SAINT FRANÇOIS D’ASSISE, fit en 1226 une prophétie très importante, jamais traduite en français. On y retrouve le mot exterminateur déjà utilisé par Holzhauser pour définir Luther qui „se glorifiait lui-même de ce nom“ [1]. Il semble que cette prophétie gêne certains. On se demande pourquoi ?
B.P. FRANCISCI PRÆDICTIO.
Opera Omnia S. FRANCISCI ASSISIATIS, col.430 Paris Imp. Bibliothèque écclésiastique 1880
Magnum in Ecclesia schisma et tribulationem futuram.
Paulo ante mortem convocatis fratribus, de tribulationibus futuris eos admonuit, dicens : „ Viriliter agite, fratres, confortemini, et sustinete Dominum. Magna tribulationis et afflictionis adesse festinant tempora, in quibus temporaliter et spiritualiter perplexitates et discrimina inundabunt, caritas multorum refrigescet, et superabundabit malorum iniquitas. Dæmonum potestas plus solito solvetur, nostræ Religionis et aliarum puritas immaculata deformabitur, in tantum quod vero Summo Pontifici et Ecclesiæ Romanæ paucissimi ex Christianis vero corde et caritate perfecta obedient : Aliquis non cononice electus, in articulo tribulationis illius ad Papatum assumptus, multis mortem sui erroris sagacitate propinare molietur. Tunc multipli-cabuntur scandala, nostra dividetur Religio, plures ex aliis omnino frangetur, eo quod non contradicent, sed consentient errori. Erunt opiniones et schismata tot et tanta in populo, et in religiosis, et in clerico, quod nisi abbreviarentur dies illi juxta verbum Evangelicum ( si fieri posset ) in errorem inducerentur etiam electi, nisi in tanto turbine ex immensa misericordia Dei regerentur. Regula et vita nostra tunc a quibusdam acerrime impugnabitur. Supervenient tentationes immensæ. Qui tunc fuerint probati, accipient coronam vitæ. Væ autem illis, qui de sola spe religionis confisi tepescent, non resistent constanter tentationibus, ad probationem electorum permissis. Qui vero spiritu ferventes ex caritate et zelo veritatis adhæredunt pietati, tanquam inobedientes et schismatici persecutiones et injurias sustinebunt. Nam persequentes eos a malignis spiritibus agitati, magnum esse obsequium Dei dicent, tam pestilentes homines interficere et delere de terra. Erit autem tunc refugium afflictis Dominus, et salvabit eos, quia speraverunt in eo. Et ut suo capiti conformentur, fiducialiter agent, et per mortem, vitam mercantes æternam, obedire Deo magis quam hominibus eligent ; et mortem, nolentes consentire falsitati et perfidiæ, nullatenus formidabunt. Veritas tunc a quibusdam prædicatoribus operietur silentio, ab aliis conculcata negabitur. Vitæ sanctitas a suis professoribus habebitur in derisum, quare dignum non pastorem, sed exterminatorem mittet illis Dominus Jesus Christus „.
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Redakteur:
Karl Murx
Beilage: bookentry.2238.attachment1.doc
Beilage: bookentry.2238.attachment2.doc
Quelle: Franziskanerorden
Montag, 14. Januar 2008 15:23
Karl Murx: Die neue Krankensalbung als hochwirksames Placebo
Liebe Sieche, Moribunde, Allergikerinnen und Allergiker, Greisinnen und Greise und solche, die es werden
wollen,
Paul VI. hatte mit seiner apostolischen Konstitution SACRAM UNCTIONE INFIRMORUM einen neuen Ritus der Krankensalbung eingeführt und die überlieferte Letzte Ölung abgeschafft. Das geht hervor, aus der Verfügung, die wir hier kurz zitieren wollen:
Having laid down and declared these elements concerning the essential rite of the sacrament of the Anointing of the Sick, we, by our Apostolic authority, also approve the Order of the Anointing of the Sick and of their pastoral care, as it has been revised by the Sacred Congregation for Divine Worship. At the same time, we revoke, where necessary, the prescriptions of the Code of Canon Law or other laws hitherto in force, or we abrogate them; other prescriptions and laws, which are neither abrogated nor changed by the above-mentioned Order, remain valid and in force. The Latin edition of the Order containing the new rite will come into force as soon as it is published. The vernacular editions, prepared by the episcopal conferences and confirmed by the Apostolic See, will come into force on the day that will be laid down by the individual conferences. The old Order can be used until December 31, 1973.
From January 1, 1974, however, the new Order only is to be used by all those whom it concerns.
We desire that these decrees and prescriptions of ours shall, now and in the future, be fully effective in the Latin Rite, notwithstanding, as far as is necessary, the Apostolic Constitutions and Directives issued by our predecessors and other prescriptions, even if worthy of special mention.
Genau mit einer sehr ähnlichen Formulierung hatte Paul VI. die tridentinische Messe und auch die Bulle „Quo primum“ abgeschafft, was immer dusselige Leute, wie Rudolfus dagegen einwenden wolle.
Mit großer Betrübnis muß man feststellen, daß bereits die vorgeschriebene Materie eine Gefahr der ungültigen Spendung zulässt, weil ab jetzt jedes beliebige pflanzliche Öl zugelassen ist:
Further, since olive oil, which hitherto had been prescribed for the valid administration of the sacrament, is unobtainable or difficult to obtain in some parts of the world, we decreed, at the request of numerous bishops, that in the future, according to the circumstances, oil of another sort could also be used, provided it were obtained from plants, inasmuch as this more closely resembles the matter indicated in Holy Scripture.
Nach der allgemeinen Lehre hat Christus alle Sakramente so eingesetzt, daß er deren Materie in specie festgelegt hatte und wenigstens der Substanz nach, alle Formen; bei der Taufe und Eucharistie auch die Formen in specie. (Clementis Marc, Institutiones Morales Alphonsianae, tomus 2, Nr. 1400, de sacramentis in genere).
Diekamp, Ott und Gihr sagen im Prinzip nichts anderes. Weiterhin ist es Sententia certa, daß die Kirche nicht das Recht besitzt an der Substanz eines Sakramentes etwas zu ändern. Das betrifft sowohl das äußere Zeichen, welches aus Materie und Form zusammengesetzt, eine einzige moralische Substanz bildet, als auch die Anwendung des Sakramentes selbst. Hinsichtlich der Anwendung der Anwendung hat Paul VI. ebenfalls seine Kompetenzen, so er denn Papst gewesen sein sollte, eindeutig überschritten.
Zwar schreibt er ausdrücklich die Anwendung der Salbung für eine schwere und gefährliche Krankheit vor, sagt aber, das Sakrament könne wiederholt werden, wenn im Rahmen derselben Krankheit der Zustand akuter wird (…aut si, eadem infirmitate perdurante, discrimen gravius fiat). Das ist gegen die überlieferte Lehre, nach der das Sakrament der Letzten Ölung im Rahmen einer bestimmten krankheitsbedingten Todesgefahr auch nur einmal gespendet werden darf. Ansonsten ist eine Wiederholung nur angesagt, wenn z.B. durch die Schwächung, die der Kranke im Rahmen der ersten Krankheit erleidet, eine zweite gefährliche Todesgefahr erscheint; so z.B. wenn sich jemand nach einer schweren Operation am Herzen, zusätzlich ein verkomplizierendes Wundfieber zuzieht. Der Ausdruck „si, eadem infirmitate perdurante, discrimen gravius fiat“, ist dagegen viel zu allgemein, ja, die überlieferte Regel der Spendung, wird durch den Wortlaut der Weisung geradezu ausgeschlossen.
Ansonsten kommt nach eindeutiger Verbesserung des Zustandes des Kranken, eine neue Spendung nur dann in Frage, wenn der betreffende in dieselbe krankheitsbedingte Todesgefahr erneut zurückfällt, was auch Paul VI. vorschreibt. Allein, der andere Fall einer akuten Fortschreitung ein und derselben Todesgefahr, kann eine Wiederholung nicht rechtfertigen und machte eine zweite Spendung ungültig und ist ein Sakrileg.
Was übrigens die Materie angeht, so gibt Paul VI. auch noch zu, daß bisher Olivenöl für die gültige Spendung vorgeschrieben war. Die Frage ist, wer hatte das vorgeschrieben und weswegen meint er, er könne das einfach ändern? Nach allem, was wir über die Einsetzung der Sakramente und die Festlegung der Materie in specie wissen, konnte eine solche Weisung nur von Christus selbst kommen. Paul VI. maßt sich also an, hier ein neues Sakrament einzusetzen.
Kommen wir nun zur Form:
So wie Paul VI. sie im lateinischen Text angibt, können wir so keine Ungültigkeit erkennen, jedoch steckt der Teufel im Detail der konkreten rituellen Anwendung, wie wir noch sehen werden:
«PER ISTAM SANCTAM UNCTIONEM ET SUAM PISSIMAM MISERICORDIAM ADIUVET TE DOMINUS GRATIA SPIRITUS SANCTI, UT A PECCATIS LIBERATUM TE SALVET ATQUE PROPITIUS ALLEVET».
Die Form basiert hauptsächlich auf dem Jakobusbrief und hat kein konkretes historisches Vorbild in der liturgischen Praxis. Wie auch immer, sie mag so gültig sein. Paul VI. schreibt nun vor, daß die Form nur einmal gesprochen werden soll, wobei der Kranke an der Stirn und den Händen zu salben ist. Dagegen wäre nichts zu sagen, wenn der Ritus so abliefe, daß zuerst die Form gesprochen würde und sodann die beiden Salbungen erfolgen, oder aber umgekehrt. Das jedenfalls legt die Lehre des heiligen Alphons nahe.
Der landessprachliche Ritus selbst macht jetzt aber aus dieser neuen Form, zwei neue Formen, wobei in manchen volkssprachlichen Ausgaben das lateinsiche „ut“ nicht übersetzt wird. Dadurch fehlt dann die grammatikalische Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil und es entstehen wirklich zwei neue Formen, mindestens in der englischen und französischen Ausgabe.
Anointing
First he anoints the forehead saying:
Through this holy anointing
may the Lord in his love and mercy help you
with the grace of the Holy Spirit.
R. Amen
Then he anoints the hands, saying:
May the Lord who frees you from sin
save you and raise you up.
R. Amen
So wird ausgerechnet die erste Salbung an der Stirn, welche allein wesentlich wäre, mit einer nicht zureichenden Form durchgeführt. Zudem wird durch das „Amen“ in der Mitte eine zusätzliche Trennung eingeführt. Der Spender der Salbung baut im Falle des zweiten Teiles den Satz neu und beginnt ein ganz neues Gebet mit anderem Inhalt. Dabei ist es nicht so, wie im alten Ritus, wo auch mehrere Sinnesorgane einzeln gesalbt werden, aber jeweils die vollständige Form unter besonderer Bezeichnung des jeweiligen Sinnesorganes spezifiziert wird.
Die deutsche Form sieht etwas besser aus, insofern der Text an sich zusammenhängend ist, jedoch ist auch hier das „ut“ nicht übersetzt.
Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf. Amen
Damit im Falle von sukzessiven Salbungen, bei einmaligem Sprechen der Form, sicher Gültigkeit bestehen kann, müsste das „ut“ angemessen übersetzt werden, denn nur dann erscheint die Form als eine einzige, sofern sie bei sukzessiven Salbungen gesprochen wird; ansonsten müsste sie jeweils wiederholt werden, oder wenigstens einmal ganz am edelsten Teil des Leibes (Scheitel, Stirn, Gesicht, Hals, Brust am Halsansatz) angewendet werden, ähnlich wie bei der Taufe. Die Weglassung des „ut“ bewirkt, daß der zweite Teil der Form nicht mehr sein logisches und grammatikalisches Prinzip im ersten Teil findet. Wenn beide Teile dann auch noch auf zwei Salbungen verteilt werden, hat man wirklich zwei Formen. Bei so einer Konfiguration muß die Form der Stirnsalbung allein hinreichend sein, was aber nicht der Fall ist. Gefordert wäre also diese angemessene Übersetzung des lateinischen Textes:
Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes, auf daß, – von Sünden befreit-, ER dich retten und dich in seiner Gnade aufrichten möge. Amen
Werden dann auch noch, wie im Falle des englischen Textes, beide Teilsalbungen mit „Amen“ abgeschlossen, so hat man wirklich zwei Zeichen und zwei Formen. Nun muß aber wenigstens die erste Salbung sicher zur Gültigkeit führen. Nun kann man aber sagen, daß eine Stirnsalbung, die sich nur auf folgende Worte beschränkt, sicher ungültig ist:
Through this holy anointing
may the Lord in his love and mercy help you
with the grace of the Holy Spirit.
R. Amen
Die Form ist eben nicht vollständig!
Man könnte zwar zur Verteidigung Pauls VI. und seiner Nachfolger anführen, daß nicht eines der anglophonen Rituale jemals die Anerkennung des Vatikan gefunden habe, wie ein Brief von „Kardinal“ Medina-Estevez deutlich macht, jedoch ist die französische und die deutsche Version kaum besser, wobei letztere von Kardinal Talavera genehmigt worden war.
Im Falle der byzantinischen Salbung werden sieben Teile des Körpers gesalbt und die Form siebenfach wiederholt. Da sie aber, anders als die tridentinische, die Sinne nicht spezifiziert, ist mit Sicherheit das Sakrament im Falle der ersten Salbung bereits gegeben:
At each of the anointings the following prayer is repeated
„Holy Father, Physician of souls and bodies, Who sent Thine Only-begotten Son, our Lord Jesus Christ Who healed every illness and delivered from death, heal Thy servant from the weakness that holds his/her body, of either body or soul, and enliven him/her by the grace of Thy Christ, by the prayers of the All-holy Lady Theotokos and all the Saints.“
Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, muß man im Falle der tridentinischen Letzten Ölung, jene wesentliche Form heranziehen, welche die Sinne nicht spezifiziert und die im äußersten Notfall hinreichend gültig wäre: Per istam sanctam unctionem indulgeat tibi Dominus quidquid deliquisti.
Das ist auch durch den can. 947, §1 des CIC1917 so festgelegt: … in casu autem necessitatis sufficit unica unctio in uno sensu seu rectius in fronte cum praescripta Forma breviore…
Can. 937 und can. 945 schärfen noch einmal die Notwendigkeit von Olivenöl ein. Can. 940, §2 erklärt, wie auch oben schon dargelegt, daß dieses Sakrament nur wiederholt werden darf, wenn sich der Zustand des Schwerkranken entweder gebessert hat und ein Rückfall eingetreten ist; oder aber, wenn eine weitere krankheitsbedingte Todesgefahr hinzutritt: …in aliud vitae discrimen inciderit.
Paul VI. macht sich also anheischig, in seiner „apostolischen Konstitution“ Dinge im Kirchenrecht abzuschaffen, die sich auf Gegenstände göttlichen Rechts beziehen. Denn dieses Sakrament ist von Christus mit Olivenöl eingesetzt worden; die Spendung obliegt nicht der Beliebigkeit und die Wiederholung am Schwerkranken unterliegt ebenfalls Kriterien des göttlichen Rechtes. Insbesondere landessprachliche Fassungen, vor allem die englische, zerstückeln die neue Form.
Weiterhin ist hier die Anmerkung interessant, daß auch die anglikanische Episkopalkirche in den USA eine Krankensalbung eingeführt hat, welche sich ebenfalls, wie diejenige Pauls VI., auf dem Jakobusbrief aufbaut. Will man ein Sakrament nur dann anerkennen, wenn es schriftgemäß scheint?
N., I anoint you with oil in the Name of the Father, and of
the Son, and of the Holy Spirit. Amen.
The Priest may add
As you are outwardly anointed with this holy oil, so may our
heavenly Father grant you the inward anointing of the Holy
Spirit. Of his great mercy, may he forgive you your sins,
release you from suffering, and restore you to wholeness and
strength. May he deliver you from all evil, preserve you in all
goodness, and bring you to everlasting life; through Jesus
Christ our Lord. Amen.
In cases of necessity, a deacon or lay person may perform the
anointing, using oil blessed by a bishop or priest.
Von der Diskussion der ungültigen Weihen der Religionsdiener der Episkopalkirche sehen wir hier ab. Wir bemerken aber hier, daß deren Ritus der Bischofsweihe fast jenem Pauls VI. gleicht.
Im Falle der Ölung, wie sie in der koptisch-orthodoxen Kirche stattfindet, wird vor den Salbungen ein siebenfacher Zyklus von Gebeten und Lesungen vollzogen und erst ganz am Schluß werden die so genannten drei Absolutionen über den Kranken gebetet und nach einem weiteren Vaterunser alle Salbungen wortlos vollzogen. Nach der Lehre des heiligen Alphons, ist der zeitliche Abstand eines Vaterunser, das maximal zulässige. Für die katholischen Kopten hatte Pius XI. eine kurze Notspendeformel festgelegt und dem einfachen Priester Vollmachten zur Weihe des Öles erteilt: ActaApostSed 1933, 335/41 vom 26.6.1933
Daran ist nichts außergewöhnliches, denn auch viele griechisch-katholische Priester besitzen diese Vollmachten seit uralter Zeit.
Schluß:
Nach allem können wir vom Empfang der neuen Krankensalbung nur abraten. Die Spender besitzen zweifelhafte Weihen. Die Materie ist bereits in der so genannten apostolischen Konstitution Pauls VI. fragwürdig definiert, weil jedes beliebige Pflanzenöl zulässig wird; und auch was die Festlegung der Anwendung dieses Sakramentes angeht, so sind Missbräuchen Tür und Tor geöffnet. Die Übersetzung der neuen Form in die Landessprachen schafft noch mehr Fragwürdigkeiten.
Wir entlassen den Leser mit einer Videovorführung der neuen Salbung, so wie sie in Frankreich stattfindet. Viel Spaß!
Paul VI. hatte mit seiner apostolischen Konstitution SACRAM UNCTIONE INFIRMORUM einen neuen Ritus der Krankensalbung eingeführt und die überlieferte Letzte Ölung abgeschafft. Das geht hervor, aus der Verfügung, die wir hier kurz zitieren wollen:
Having laid down and declared these elements concerning the essential rite of the sacrament of the Anointing of the Sick, we, by our Apostolic authority, also approve the Order of the Anointing of the Sick and of their pastoral care, as it has been revised by the Sacred Congregation for Divine Worship. At the same time, we revoke, where necessary, the prescriptions of the Code of Canon Law or other laws hitherto in force, or we abrogate them; other prescriptions and laws, which are neither abrogated nor changed by the above-mentioned Order, remain valid and in force. The Latin edition of the Order containing the new rite will come into force as soon as it is published. The vernacular editions, prepared by the episcopal conferences and confirmed by the Apostolic See, will come into force on the day that will be laid down by the individual conferences. The old Order can be used until December 31, 1973.
From January 1, 1974, however, the new Order only is to be used by all those whom it concerns.
We desire that these decrees and prescriptions of ours shall, now and in the future, be fully effective in the Latin Rite, notwithstanding, as far as is necessary, the Apostolic Constitutions and Directives issued by our predecessors and other prescriptions, even if worthy of special mention.
Genau mit einer sehr ähnlichen Formulierung hatte Paul VI. die tridentinische Messe und auch die Bulle „Quo primum“ abgeschafft, was immer dusselige Leute, wie Rudolfus dagegen einwenden wolle.
Mit großer Betrübnis muß man feststellen, daß bereits die vorgeschriebene Materie eine Gefahr der ungültigen Spendung zulässt, weil ab jetzt jedes beliebige pflanzliche Öl zugelassen ist:
Further, since olive oil, which hitherto had been prescribed for the valid administration of the sacrament, is unobtainable or difficult to obtain in some parts of the world, we decreed, at the request of numerous bishops, that in the future, according to the circumstances, oil of another sort could also be used, provided it were obtained from plants, inasmuch as this more closely resembles the matter indicated in Holy Scripture.
Nach der allgemeinen Lehre hat Christus alle Sakramente so eingesetzt, daß er deren Materie in specie festgelegt hatte und wenigstens der Substanz nach, alle Formen; bei der Taufe und Eucharistie auch die Formen in specie. (Clementis Marc, Institutiones Morales Alphonsianae, tomus 2, Nr. 1400, de sacramentis in genere).
Diekamp, Ott und Gihr sagen im Prinzip nichts anderes. Weiterhin ist es Sententia certa, daß die Kirche nicht das Recht besitzt an der Substanz eines Sakramentes etwas zu ändern. Das betrifft sowohl das äußere Zeichen, welches aus Materie und Form zusammengesetzt, eine einzige moralische Substanz bildet, als auch die Anwendung des Sakramentes selbst. Hinsichtlich der Anwendung der Anwendung hat Paul VI. ebenfalls seine Kompetenzen, so er denn Papst gewesen sein sollte, eindeutig überschritten.
Zwar schreibt er ausdrücklich die Anwendung der Salbung für eine schwere und gefährliche Krankheit vor, sagt aber, das Sakrament könne wiederholt werden, wenn im Rahmen derselben Krankheit der Zustand akuter wird (…aut si, eadem infirmitate perdurante, discrimen gravius fiat). Das ist gegen die überlieferte Lehre, nach der das Sakrament der Letzten Ölung im Rahmen einer bestimmten krankheitsbedingten Todesgefahr auch nur einmal gespendet werden darf. Ansonsten ist eine Wiederholung nur angesagt, wenn z.B. durch die Schwächung, die der Kranke im Rahmen der ersten Krankheit erleidet, eine zweite gefährliche Todesgefahr erscheint; so z.B. wenn sich jemand nach einer schweren Operation am Herzen, zusätzlich ein verkomplizierendes Wundfieber zuzieht. Der Ausdruck „si, eadem infirmitate perdurante, discrimen gravius fiat“, ist dagegen viel zu allgemein, ja, die überlieferte Regel der Spendung, wird durch den Wortlaut der Weisung geradezu ausgeschlossen.
Ansonsten kommt nach eindeutiger Verbesserung des Zustandes des Kranken, eine neue Spendung nur dann in Frage, wenn der betreffende in dieselbe krankheitsbedingte Todesgefahr erneut zurückfällt, was auch Paul VI. vorschreibt. Allein, der andere Fall einer akuten Fortschreitung ein und derselben Todesgefahr, kann eine Wiederholung nicht rechtfertigen und machte eine zweite Spendung ungültig und ist ein Sakrileg.
Was übrigens die Materie angeht, so gibt Paul VI. auch noch zu, daß bisher Olivenöl für die gültige Spendung vorgeschrieben war. Die Frage ist, wer hatte das vorgeschrieben und weswegen meint er, er könne das einfach ändern? Nach allem, was wir über die Einsetzung der Sakramente und die Festlegung der Materie in specie wissen, konnte eine solche Weisung nur von Christus selbst kommen. Paul VI. maßt sich also an, hier ein neues Sakrament einzusetzen.
Kommen wir nun zur Form:
So wie Paul VI. sie im lateinischen Text angibt, können wir so keine Ungültigkeit erkennen, jedoch steckt der Teufel im Detail der konkreten rituellen Anwendung, wie wir noch sehen werden:
«PER ISTAM SANCTAM UNCTIONEM ET SUAM PISSIMAM MISERICORDIAM ADIUVET TE DOMINUS GRATIA SPIRITUS SANCTI, UT A PECCATIS LIBERATUM TE SALVET ATQUE PROPITIUS ALLEVET».
Die Form basiert hauptsächlich auf dem Jakobusbrief und hat kein konkretes historisches Vorbild in der liturgischen Praxis. Wie auch immer, sie mag so gültig sein. Paul VI. schreibt nun vor, daß die Form nur einmal gesprochen werden soll, wobei der Kranke an der Stirn und den Händen zu salben ist. Dagegen wäre nichts zu sagen, wenn der Ritus so abliefe, daß zuerst die Form gesprochen würde und sodann die beiden Salbungen erfolgen, oder aber umgekehrt. Das jedenfalls legt die Lehre des heiligen Alphons nahe.
Der landessprachliche Ritus selbst macht jetzt aber aus dieser neuen Form, zwei neue Formen, wobei in manchen volkssprachlichen Ausgaben das lateinsiche „ut“ nicht übersetzt wird. Dadurch fehlt dann die grammatikalische Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Teil und es entstehen wirklich zwei neue Formen, mindestens in der englischen und französischen Ausgabe.
Anointing
First he anoints the forehead saying:
Through this holy anointing
may the Lord in his love and mercy help you
with the grace of the Holy Spirit.
R. Amen
Then he anoints the hands, saying:
May the Lord who frees you from sin
save you and raise you up.
R. Amen
So wird ausgerechnet die erste Salbung an der Stirn, welche allein wesentlich wäre, mit einer nicht zureichenden Form durchgeführt. Zudem wird durch das „Amen“ in der Mitte eine zusätzliche Trennung eingeführt. Der Spender der Salbung baut im Falle des zweiten Teiles den Satz neu und beginnt ein ganz neues Gebet mit anderem Inhalt. Dabei ist es nicht so, wie im alten Ritus, wo auch mehrere Sinnesorgane einzeln gesalbt werden, aber jeweils die vollständige Form unter besonderer Bezeichnung des jeweiligen Sinnesorganes spezifiziert wird.
Die deutsche Form sieht etwas besser aus, insofern der Text an sich zusammenhängend ist, jedoch ist auch hier das „ut“ nicht übersetzt.
Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf. Amen
Damit im Falle von sukzessiven Salbungen, bei einmaligem Sprechen der Form, sicher Gültigkeit bestehen kann, müsste das „ut“ angemessen übersetzt werden, denn nur dann erscheint die Form als eine einzige, sofern sie bei sukzessiven Salbungen gesprochen wird; ansonsten müsste sie jeweils wiederholt werden, oder wenigstens einmal ganz am edelsten Teil des Leibes (Scheitel, Stirn, Gesicht, Hals, Brust am Halsansatz) angewendet werden, ähnlich wie bei der Taufe. Die Weglassung des „ut“ bewirkt, daß der zweite Teil der Form nicht mehr sein logisches und grammatikalisches Prinzip im ersten Teil findet. Wenn beide Teile dann auch noch auf zwei Salbungen verteilt werden, hat man wirklich zwei Formen. Bei so einer Konfiguration muß die Form der Stirnsalbung allein hinreichend sein, was aber nicht der Fall ist. Gefordert wäre also diese angemessene Übersetzung des lateinischen Textes:
Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes, auf daß, – von Sünden befreit-, ER dich retten und dich in seiner Gnade aufrichten möge. Amen
Werden dann auch noch, wie im Falle des englischen Textes, beide Teilsalbungen mit „Amen“ abgeschlossen, so hat man wirklich zwei Zeichen und zwei Formen. Nun muß aber wenigstens die erste Salbung sicher zur Gültigkeit führen. Nun kann man aber sagen, daß eine Stirnsalbung, die sich nur auf folgende Worte beschränkt, sicher ungültig ist:
Through this holy anointing
may the Lord in his love and mercy help you
with the grace of the Holy Spirit.
R. Amen
Die Form ist eben nicht vollständig!
Man könnte zwar zur Verteidigung Pauls VI. und seiner Nachfolger anführen, daß nicht eines der anglophonen Rituale jemals die Anerkennung des Vatikan gefunden habe, wie ein Brief von „Kardinal“ Medina-Estevez deutlich macht, jedoch ist die französische und die deutsche Version kaum besser, wobei letztere von Kardinal Talavera genehmigt worden war.
Im Falle der byzantinischen Salbung werden sieben Teile des Körpers gesalbt und die Form siebenfach wiederholt. Da sie aber, anders als die tridentinische, die Sinne nicht spezifiziert, ist mit Sicherheit das Sakrament im Falle der ersten Salbung bereits gegeben:
At each of the anointings the following prayer is repeated
„Holy Father, Physician of souls and bodies, Who sent Thine Only-begotten Son, our Lord Jesus Christ Who healed every illness and delivered from death, heal Thy servant from the weakness that holds his/her body, of either body or soul, and enliven him/her by the grace of Thy Christ, by the prayers of the All-holy Lady Theotokos and all the Saints.“
Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, muß man im Falle der tridentinischen Letzten Ölung, jene wesentliche Form heranziehen, welche die Sinne nicht spezifiziert und die im äußersten Notfall hinreichend gültig wäre: Per istam sanctam unctionem indulgeat tibi Dominus quidquid deliquisti.
Das ist auch durch den can. 947, §1 des CIC1917 so festgelegt: … in casu autem necessitatis sufficit unica unctio in uno sensu seu rectius in fronte cum praescripta Forma breviore…
Can. 937 und can. 945 schärfen noch einmal die Notwendigkeit von Olivenöl ein. Can. 940, §2 erklärt, wie auch oben schon dargelegt, daß dieses Sakrament nur wiederholt werden darf, wenn sich der Zustand des Schwerkranken entweder gebessert hat und ein Rückfall eingetreten ist; oder aber, wenn eine weitere krankheitsbedingte Todesgefahr hinzutritt: …in aliud vitae discrimen inciderit.
Paul VI. macht sich also anheischig, in seiner „apostolischen Konstitution“ Dinge im Kirchenrecht abzuschaffen, die sich auf Gegenstände göttlichen Rechts beziehen. Denn dieses Sakrament ist von Christus mit Olivenöl eingesetzt worden; die Spendung obliegt nicht der Beliebigkeit und die Wiederholung am Schwerkranken unterliegt ebenfalls Kriterien des göttlichen Rechtes. Insbesondere landessprachliche Fassungen, vor allem die englische, zerstückeln die neue Form.
Weiterhin ist hier die Anmerkung interessant, daß auch die anglikanische Episkopalkirche in den USA eine Krankensalbung eingeführt hat, welche sich ebenfalls, wie diejenige Pauls VI., auf dem Jakobusbrief aufbaut. Will man ein Sakrament nur dann anerkennen, wenn es schriftgemäß scheint?
N., I anoint you with oil in the Name of the Father, and of
the Son, and of the Holy Spirit. Amen.
The Priest may add
As you are outwardly anointed with this holy oil, so may our
heavenly Father grant you the inward anointing of the Holy
Spirit. Of his great mercy, may he forgive you your sins,
release you from suffering, and restore you to wholeness and
strength. May he deliver you from all evil, preserve you in all
goodness, and bring you to everlasting life; through Jesus
Christ our Lord. Amen.
In cases of necessity, a deacon or lay person may perform the
anointing, using oil blessed by a bishop or priest.
Von der Diskussion der ungültigen Weihen der Religionsdiener der Episkopalkirche sehen wir hier ab. Wir bemerken aber hier, daß deren Ritus der Bischofsweihe fast jenem Pauls VI. gleicht.
Im Falle der Ölung, wie sie in der koptisch-orthodoxen Kirche stattfindet, wird vor den Salbungen ein siebenfacher Zyklus von Gebeten und Lesungen vollzogen und erst ganz am Schluß werden die so genannten drei Absolutionen über den Kranken gebetet und nach einem weiteren Vaterunser alle Salbungen wortlos vollzogen. Nach der Lehre des heiligen Alphons, ist der zeitliche Abstand eines Vaterunser, das maximal zulässige. Für die katholischen Kopten hatte Pius XI. eine kurze Notspendeformel festgelegt und dem einfachen Priester Vollmachten zur Weihe des Öles erteilt: ActaApostSed 1933, 335/41 vom 26.6.1933
Daran ist nichts außergewöhnliches, denn auch viele griechisch-katholische Priester besitzen diese Vollmachten seit uralter Zeit.
Schluß:
Nach allem können wir vom Empfang der neuen Krankensalbung nur abraten. Die Spender besitzen zweifelhafte Weihen. Die Materie ist bereits in der so genannten apostolischen Konstitution Pauls VI. fragwürdig definiert, weil jedes beliebige Pflanzenöl zulässig wird; und auch was die Festlegung der Anwendung dieses Sakramentes angeht, so sind Missbräuchen Tür und Tor geöffnet. Die Übersetzung der neuen Form in die Landessprachen schafft noch mehr Fragwürdigkeiten.
Wir entlassen den Leser mit einer Videovorführung der neuen Salbung, so wie sie in Frankreich stattfindet. Viel Spaß!
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Redakteur:
Karl Murx
Sonntag, 13. Januar 2008 17:08
Ko-Produktion: Zum Fest „Taufe des Herrn“
Postings aus älteren Gesangbüchern und konstruktiven Beiträgen von „Burgorus“, „virOblationis“, „iustus“
und „zum Glück katholisch“ (wurde schon einmal in den Gebetsteil eingetragen)
Fest soll mein Taufbund – „allgemeine“ Version
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und laß mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
Zur Taufe
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
O Seligkeit getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied.
Ein Wunder ists, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heiligen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
Im Bezug auf das allerheiligste Sakrament
Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut
als Gott und Mensch zugegen, er ist mein Hirt,
mein höchstes Gut, der Seele Speis und Segen.
Dies glaub ich treu und festiglich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Mein Heiland weiß, was mir gebricht
im Leben und im Sterben;
sein Fleisch und Blut gibt Kraft und Licht,
so werd ich nicht verderben.
Dies hoff ich froh und sicherlich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Der Herr setzt ein dies Sakrament
zum Denkmal seiner Liebe,
daß er mein Heil, mein Ziel und End,
und ich sein Kind verbliebe.
Ihn lieb ich nun und ewiglich;
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
kreuz…net – Version:
1. [Berufung zum Glied am Leib Christi]
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
2. [Abrenuntiation]
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Hölle Pein,
bereiten ew’ge Qualen.
3. [Credo]
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
4. [Leben im Glauben]
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
5. [Soldat des Christkönigs]
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
6. [Ausblick auf die Erlösung]
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und lass mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
Fest soll mein Taufbund – „allgemeine“ Version
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Höllenpein,
bereiten ew’ge Qualen.
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müßt’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und laß mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
Zur Taufe
O Seligkeit, getauft zu sein,
in Christus neu geboren!
Von aller Schuld bin ich befreit,
erlöst ist, was verloren.
Wer kann ermessen, welche Gnad
mir Gott der Herr erwiesen hat?
Mein Leben soll es danken.
O Seligkeit getauft zu sein,
in Christus eingesenket!
Am Leben der Dreieinigkeit
ward Anteil mir geschenket.
Ich bin der Kirche Christi Glied.
Ein Wunder ists, wie das geschieht.
Ich bete an und glaube.
An Jesu Christi Priestertum
hab ich nun teil in Gnaden.
Zum Opferdienst, zum Gotteslob
hat er mich eingeladen.
Ich bin gesalbt zum heiligen Streit,
bin Christi Königreich geweiht.
Ihm will ich leben, sterben.
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
Im Bezug auf das allerheiligste Sakrament
Der Herr ist hier mit Fleisch und Blut
als Gott und Mensch zugegen, er ist mein Hirt,
mein höchstes Gut, der Seele Speis und Segen.
Dies glaub ich treu und festiglich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Mein Heiland weiß, was mir gebricht
im Leben und im Sterben;
sein Fleisch und Blut gibt Kraft und Licht,
so werd ich nicht verderben.
Dies hoff ich froh und sicherlich,
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
Der Herr setzt ein dies Sakrament
zum Denkmal seiner Liebe,
daß er mein Heil, mein Ziel und End,
und ich sein Kind verbliebe.
Ihn lieb ich nun und ewiglich;
dies lehrt die heilge Kirche mich,
nie will ich von ihr weichen.
kreuz…net – Version:
1. [Berufung zum Glied am Leib Christi]
Fest soll mein Taufbund immer stehn,
Ich will die Kirche hören!
Sie soll mich allzeit gläubig sehn
Und folgsam ihren Lehren!
Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad’
Zur wahren Kirch’ berufen hat,
Nie will ich von ihr weichen!
2. [Abrenuntiation]
Dem bösen Feind und seiner Pracht
gelob’ ich zu entsagen;
verachte seine ganze Macht,
will lieber Schmach ertragen.
Ich fliehe alle Werke sein,
sie enden mit der Hölle Pein,
bereiten ew’ge Qualen.
3. [Credo]
An Gott, den Vater, glaube ich,
den Schöpfer aller Dinge
und an den Sohn, Herrn Jesus Christus,
dass er uns Rettung bringe.
Ich glaube an den Heil’gen Geist,
der uns in Wahrheit unterweist
und seine Kirche lenket.
4. [Leben im Glauben]
So will ich mutig aufrecht stehen,
will wahren meinen Glauben;
und müsst’ ich durch Verfolgung geh’n,
nie lass ich ihn mir rauben.
Der Glaube bleibt mein höchstes Gut,
für ihn geb’ Leben ich und Blut;
im Glauben werd’ ich siegen.
5. [Soldat des Christkönigs]
Dem Weltherrn ward ich untertan,
hab’ seiner Fahn’ geschworen.
Nun hang’ ich seinem Reiche an,
da ich aus Gott geboren.
Wir schreiten auf zum Königstor:
schon bricht ein Strahl des Lichts hervor.
Dem König will ich folgen.
6. [Ausblick auf die Erlösung]
Die rechten Wege wandle ich,
Solang ich leb’ auf Erden.
Getreuer Gott, beschütze mich
Und lass mich selig werden!
O mach mich ähnlich Deinem Sohn,
Daß ich erhalte meinen Lohn
Im Himmel einst auf ewig.
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Redakteur:
Ko-Produktion
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Ihre Meinung zum ThemaFreitag, 11. Januar 2008 11:21
Karl Murx: Von den wundersamen Segnungen der neuen Firmung gemäß Paul VI.
Wie wir alle wissen und selbstverständlich als gehorsame Lämmer Pauls VI. zu schätzen wissen, hatte
dieser mit der apostolischen Konstitution Divinae Consortium Naturae, einen neuen Ritus der Firmung eingesetzt
und den alten abgeschafft.
Die neue Form lautet:
« Accipe signaculum doni Spiritus Sancti“
Paul VI. gibt an, daß dies die alte griechische Form sei und auch Kardinal Seper, noch im Jahre 1978 Präfekt der Glaubenskongregation, hielt es in einem Schreiben an Erzbischof Lefèbvre vom 28.1.1978 für notwendig, den letzteren auf sein häretische Gesinnung aufmerksam zu machen, weil er durch seine beständigen Nachfirmungen die Gültigkeit des neuen Ritus in Frage stellte. Er hielt dem Erzbischof seine Unwissenheit diesbezüglich vor.
Das war natürlich ein grober Schnitzer des Erzbischofs, der dann vorschützte, er habe ja nur deswegen nachgefirmt, weil auch diese neue Form oft keine Anwendung fände, sondern irgendwelche selbst gebastelten Erfindungen.
Nach der Lehre des heiligen Thomas gehört ein „Expressio Trinitatis“ zur gültigen Spendung der Firmung, wie zur Taufe:
III q.72 a.4
«Trois choses sont donc nécessaires dans ce sacrement, et elles sont contenues dans la forme en question. D’abord la cause qui confère cette plénitude de force spirituelle, c’est la Trinité sainte, qu’expriment les mots: „Au nom du Père, etc.“-«
Aber contra factum non valet argumentum, denn was wusste der heilige Thomas schon von der griechischen Form der Firmung, die so etwas nicht kennt? Finsterstes Mittelalter! Nun kommt als weiterer Stänkerer noch der heilige Alphons, immerhin die Kapazität in der Moraltheologie, deren Gegenstand auch die gültige Sakramentenspendung ist, in Frage. Ein Werk „ad mentem Sancti Alphonsi“ nimmt auf seine Lehre folgendermaßen Bezug:
Ad essentiam pertinent verba: „signo » et « confirmo» ; expressio Trinitatis (quae a Graecis invocatur prius) ; verbum « te » ; item „signo crucis“, „chrismate salutis“.
Mutatio esset accidentalis, si diceretur « corroboro » pro « confirmo », vel « sanctificationis » pro « salutis“.
Forma Graecorum est : Signaculum doni Spiritus Sancti : in qua , juxta illius linguae idolem, subintelligitur „ecce“ vel „datur tibi“. Quae forma valida est , uti declaravit Urbanus VIII.
Da ist also nachzulesen, daß die Expressio Trinitatis bei den Griechen exakt vor der Anwendung der Materie geschieht: quae a graecis invocatur prius!
Nachzulesen in:
Institutiones Morales Alphonsianae seu Doctoris Eccl.
S. Alphonsi Mariae de Ligurio Doctrina Moralis Ad usum scholarum accomodata
Cura et Studio P.Clementis Marc Congregationis SS. Redemptoris
Editio Nona novissima, Tomus secundus, Romae 1898
Nummer 1496, II
Die Angabe hält einer Nachprüfung stand und wir haben diesbezüglich die offizielle Internetseite der griechisch-orthodoxen Kirche der USA konsultiert. Der Firmritus ist unter dem Link der Taufe nachzuschlagen, weil diese Sakramente ja für gewöhnlich bei den Griechen gemeinsam gespendet werden:
Die vollständige griechische Form lautet also, hier in englischer Sprache:
„For You are our God, the God of Mercy and Salvation, and to You do we send up Glory, to the Father, and to the Son, and to the Holy Spirit, both now and ever, and to the ages of ages.
+ THE SEAL OF THE GIFT OF THE HOLY SPIRIT, AMEN.“
Ja, liebe Kinder, Kardinal Seper und Paul VI. hatten gelogen. Es gibt also gar keine griechische Firmung ohne Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und Paul VI. hatte den ersten Teil der griechischen Form abgeschnitten und uns nur den zweiten Teil serviert. Die Frage ist jetzt, ob denn wenigstens auch im neuen Ritus eine Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in einem Gebet genau vor der neuen Form erfolgt.
Leider nein!
Die Oration, die der Salbung vorausgeht, hat keine trinitarische Schlußdoxologie mehr, so wie etwa das traditionelle Gebet; vielmehr begnügt sich das neue Gebet mit einem schlichten, „per Christum Dominum nostrum“. Gibt es denn sonst in diesem Gebet einen klaren Ausdruck der Konsubstantialität aller drei göttlichen Personen? Das leider auch nicht, wie man hier sehen kann:
« Deus omnipotens, Pater Domini nostri Iesu Christi, qui hos famulos regenerasti ex aqua et Spiritu Sancto, liberans eos a peccato, Tu, Domine immitte in eos Spiritum Sanctum Paraclitum; da eis spiritum sapientiae et intellectus, spiritum consilii et fortitudinis, spiritum scientiae et pietatis; adimple eos spiritu timoris Tui. Per Christum Dominum nostrum ».
Es erscheinen zwar irgendwie alle drei Personen, aber ein Ausdruck für Konsubstantialität findet sich nicht, wie etwa am Schluß des überlieferten Gebetes:
„Per eundem Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitate eiusdem Spiritus Sancti Deus, per omnia saecula saeculorum.“
Des weiteren scheint man auch explizit die Konsubstantialität und Personalität des Heiligen Geistes mit dem Vater und dem Sohn in Frage stellen zu wollen, denn man geht bei dem Gebet in die Kleinschreibung über, wo das alte Gebet noch die Majuskel kannte: neu: „adimple eos spiritu timoris Tui“.
Alt: „Adimple eum Spiritum timoris tui et consigna eum signo cru+cis Christi in vitam propitius aeternam.“
Das alte Gebet deutete weiterhin den substantiellen Ausgang des Heiligen Geistes aus dem Vater mit den Worten an: „emitte in eum septiformem Spiritum tuum Sanctum Paraclitum de caelis.“
Die Sendung des Heiligen Geistes wurde also in Analogie zum innergöttlichen Hervorgang beschrieben, deswegen„emitte = ex-mitte“; analog dazu das „qui ex Patre Filioque procedit“.
Das Wort „emitte“ wurde nun durch „immitte“ ersetzt und legt damit seinen Schwerpunkt auf die subjektive Seite des Empfängers, ohne den Ausgang des Heiligen Geistes wenigsten „ex Patre“ zu würdigen. Von der Gottheit des Sohnes ist auch nie die Rede. Hier noch einmal die vollständige überlieferte Oration:
: « Omnipotens sempiterne Deus, qui regenerare dignatus es hunc famulum ex aqua et Spiritu Sancto, quique dedisti ei remissionem omnium peccatorum : emitte in eum septiformem Spiritum tuum Sanctum Paraclitum de caelis. Amen. Spiritum sapientiae et intellectus. Amen.
Spiritum consilii et fortitudinis. Amen.
Spiritum scientiae et pietatis. Amen.
Adimple eum Spiritum timoris tui et consigna eum signo cru+cis Christi in vitam propitius aeternam. Per eundem Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitate eiusdem Spiritus Sancti Deus, per omnia saecula saeculorum.“
Tja, liebe Kinder, das sieht gar nicht gut aus. Laßt euch lieber nachfirmen!
Wir haben nun die griechische Form kennengelernt, wie sieht denn z.B. die koptische aus?
The Myron Rite takes place as follows:
The priest holds the bottle of Holy Myron and prays saying:
„O Almighty Maker of all miracles, who is Omnipotent, whose will and power can do anything. Grant the grace of the Holy Spirit when the Holy Myron is sprinkled, to become a living seal and steadfastness to Your servants through Your Only Begotten Son, our Lord Jesus Christ. Glory, honor, dominion and worship are due to you, together with Him, and the consubstantial Holy Spirit, now and forever Amen.“
NOTES:
This prayer is not for the blessing of the Myron oil, but for asking the Holy Spirit which dwells in the Myron, to also dwell in the baptized person, through the anointment.
THE ANOINTMENTS
The priest places his right thumb on top of the opening of the Myron bottle, and turns it downwards to wet his finger with the Myron. He then anoints the baptized as follows :
The first four anointments (eight crosses) are on the senses
Firstly, the top of the head, the nostrils, the mouth, and the right ear
Then, the right eye, the left eye, an finally the left ear
Whilst anointing, the priest says,
+
„In the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Spirit. The anointment of grace of the Holy Spirit, Amen.“
Sieht ziemlich trinitarisch aus, nicht wahr?
Und wie ist es mit der westsyrischen und maronitischen Form, hier in lateinischer Übersetzung?
« Chrismate Christi Dei, suavi odore verae fidei, signaculo et plenitudine gratiae Spiritus Sancti signatur servus Dei N.N. in nomine + Patris et Filii et Spiritus Sancti. »
Quelle : Nikolaus Gigr, Sakramentenlehre, Band 1, Seite 248, Freiburg im Breisgau, Herdersche Verlagsbuchhandlung 1918
Auch in diesem Falle haben wir eine komplette Expressio Trinitatis.
Apropos Gihr: Da auch er nicht den kompletten griechischen Ritus kannte und wohl auch nicht die Lehre des heiligen Alphons, ließ er sich durch seine unvollständige Kenntnis der griechischen Form dazu verleiten, die Expressio Trinitatis im Falle der Firmung als nicht wesentlich anzusehen. So kann man sich täuschen! Man sollte eben nicht nur Dogmatiker, sondern auch Moraltheologen heranziehen.
Vielleicht war der Erzbischof Lefèbvre doch nicht so dumm, oder?
Die neue Form lautet:
« Accipe signaculum doni Spiritus Sancti“
Paul VI. gibt an, daß dies die alte griechische Form sei und auch Kardinal Seper, noch im Jahre 1978 Präfekt der Glaubenskongregation, hielt es in einem Schreiben an Erzbischof Lefèbvre vom 28.1.1978 für notwendig, den letzteren auf sein häretische Gesinnung aufmerksam zu machen, weil er durch seine beständigen Nachfirmungen die Gültigkeit des neuen Ritus in Frage stellte. Er hielt dem Erzbischof seine Unwissenheit diesbezüglich vor.
Das war natürlich ein grober Schnitzer des Erzbischofs, der dann vorschützte, er habe ja nur deswegen nachgefirmt, weil auch diese neue Form oft keine Anwendung fände, sondern irgendwelche selbst gebastelten Erfindungen.
Nach der Lehre des heiligen Thomas gehört ein „Expressio Trinitatis“ zur gültigen Spendung der Firmung, wie zur Taufe:
III q.72 a.4
«Trois choses sont donc nécessaires dans ce sacrement, et elles sont contenues dans la forme en question. D’abord la cause qui confère cette plénitude de force spirituelle, c’est la Trinité sainte, qu’expriment les mots: „Au nom du Père, etc.“-«
Aber contra factum non valet argumentum, denn was wusste der heilige Thomas schon von der griechischen Form der Firmung, die so etwas nicht kennt? Finsterstes Mittelalter! Nun kommt als weiterer Stänkerer noch der heilige Alphons, immerhin die Kapazität in der Moraltheologie, deren Gegenstand auch die gültige Sakramentenspendung ist, in Frage. Ein Werk „ad mentem Sancti Alphonsi“ nimmt auf seine Lehre folgendermaßen Bezug:
Ad essentiam pertinent verba: „signo » et « confirmo» ; expressio Trinitatis (quae a Graecis invocatur prius) ; verbum « te » ; item „signo crucis“, „chrismate salutis“.
Mutatio esset accidentalis, si diceretur « corroboro » pro « confirmo », vel « sanctificationis » pro « salutis“.
Forma Graecorum est : Signaculum doni Spiritus Sancti : in qua , juxta illius linguae idolem, subintelligitur „ecce“ vel „datur tibi“. Quae forma valida est , uti declaravit Urbanus VIII.
Da ist also nachzulesen, daß die Expressio Trinitatis bei den Griechen exakt vor der Anwendung der Materie geschieht: quae a graecis invocatur prius!
Nachzulesen in:
Institutiones Morales Alphonsianae seu Doctoris Eccl.
S. Alphonsi Mariae de Ligurio Doctrina Moralis Ad usum scholarum accomodata
Cura et Studio P.Clementis Marc Congregationis SS. Redemptoris
Editio Nona novissima, Tomus secundus, Romae 1898
Nummer 1496, II
Die Angabe hält einer Nachprüfung stand und wir haben diesbezüglich die offizielle Internetseite der griechisch-orthodoxen Kirche der USA konsultiert. Der Firmritus ist unter dem Link der Taufe nachzuschlagen, weil diese Sakramente ja für gewöhnlich bei den Griechen gemeinsam gespendet werden:
Die vollständige griechische Form lautet also, hier in englischer Sprache:
„For You are our God, the God of Mercy and Salvation, and to You do we send up Glory, to the Father, and to the Son, and to the Holy Spirit, both now and ever, and to the ages of ages.
+ THE SEAL OF THE GIFT OF THE HOLY SPIRIT, AMEN.“
Ja, liebe Kinder, Kardinal Seper und Paul VI. hatten gelogen. Es gibt also gar keine griechische Firmung ohne Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und Paul VI. hatte den ersten Teil der griechischen Form abgeschnitten und uns nur den zweiten Teil serviert. Die Frage ist jetzt, ob denn wenigstens auch im neuen Ritus eine Anrufung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in einem Gebet genau vor der neuen Form erfolgt.
Leider nein!
Die Oration, die der Salbung vorausgeht, hat keine trinitarische Schlußdoxologie mehr, so wie etwa das traditionelle Gebet; vielmehr begnügt sich das neue Gebet mit einem schlichten, „per Christum Dominum nostrum“. Gibt es denn sonst in diesem Gebet einen klaren Ausdruck der Konsubstantialität aller drei göttlichen Personen? Das leider auch nicht, wie man hier sehen kann:
« Deus omnipotens, Pater Domini nostri Iesu Christi, qui hos famulos regenerasti ex aqua et Spiritu Sancto, liberans eos a peccato, Tu, Domine immitte in eos Spiritum Sanctum Paraclitum; da eis spiritum sapientiae et intellectus, spiritum consilii et fortitudinis, spiritum scientiae et pietatis; adimple eos spiritu timoris Tui. Per Christum Dominum nostrum ».
Es erscheinen zwar irgendwie alle drei Personen, aber ein Ausdruck für Konsubstantialität findet sich nicht, wie etwa am Schluß des überlieferten Gebetes:
„Per eundem Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitate eiusdem Spiritus Sancti Deus, per omnia saecula saeculorum.“
Des weiteren scheint man auch explizit die Konsubstantialität und Personalität des Heiligen Geistes mit dem Vater und dem Sohn in Frage stellen zu wollen, denn man geht bei dem Gebet in die Kleinschreibung über, wo das alte Gebet noch die Majuskel kannte: neu: „adimple eos spiritu timoris Tui“.
Alt: „Adimple eum Spiritum timoris tui et consigna eum signo cru+cis Christi in vitam propitius aeternam.“
Das alte Gebet deutete weiterhin den substantiellen Ausgang des Heiligen Geistes aus dem Vater mit den Worten an: „emitte in eum septiformem Spiritum tuum Sanctum Paraclitum de caelis.“
Die Sendung des Heiligen Geistes wurde also in Analogie zum innergöttlichen Hervorgang beschrieben, deswegen„emitte = ex-mitte“; analog dazu das „qui ex Patre Filioque procedit“.
Das Wort „emitte“ wurde nun durch „immitte“ ersetzt und legt damit seinen Schwerpunkt auf die subjektive Seite des Empfängers, ohne den Ausgang des Heiligen Geistes wenigsten „ex Patre“ zu würdigen. Von der Gottheit des Sohnes ist auch nie die Rede. Hier noch einmal die vollständige überlieferte Oration:
: « Omnipotens sempiterne Deus, qui regenerare dignatus es hunc famulum ex aqua et Spiritu Sancto, quique dedisti ei remissionem omnium peccatorum : emitte in eum septiformem Spiritum tuum Sanctum Paraclitum de caelis. Amen. Spiritum sapientiae et intellectus. Amen.
Spiritum consilii et fortitudinis. Amen.
Spiritum scientiae et pietatis. Amen.
Adimple eum Spiritum timoris tui et consigna eum signo cru+cis Christi in vitam propitius aeternam. Per eundem Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitate eiusdem Spiritus Sancti Deus, per omnia saecula saeculorum.“
Tja, liebe Kinder, das sieht gar nicht gut aus. Laßt euch lieber nachfirmen!
Wir haben nun die griechische Form kennengelernt, wie sieht denn z.B. die koptische aus?
The Myron Rite takes place as follows:
The priest holds the bottle of Holy Myron and prays saying:
„O Almighty Maker of all miracles, who is Omnipotent, whose will and power can do anything. Grant the grace of the Holy Spirit when the Holy Myron is sprinkled, to become a living seal and steadfastness to Your servants through Your Only Begotten Son, our Lord Jesus Christ. Glory, honor, dominion and worship are due to you, together with Him, and the consubstantial Holy Spirit, now and forever Amen.“
NOTES:
This prayer is not for the blessing of the Myron oil, but for asking the Holy Spirit which dwells in the Myron, to also dwell in the baptized person, through the anointment.
THE ANOINTMENTS
The priest places his right thumb on top of the opening of the Myron bottle, and turns it downwards to wet his finger with the Myron. He then anoints the baptized as follows :
The first four anointments (eight crosses) are on the senses
Firstly, the top of the head, the nostrils, the mouth, and the right ear
Then, the right eye, the left eye, an finally the left ear
Whilst anointing, the priest says,
+
„In the name of the Father, and of the Son, and of the Holy Spirit. The anointment of grace of the Holy Spirit, Amen.“
Sieht ziemlich trinitarisch aus, nicht wahr?
Und wie ist es mit der westsyrischen und maronitischen Form, hier in lateinischer Übersetzung?
« Chrismate Christi Dei, suavi odore verae fidei, signaculo et plenitudine gratiae Spiritus Sancti signatur servus Dei N.N. in nomine + Patris et Filii et Spiritus Sancti. »
Quelle : Nikolaus Gigr, Sakramentenlehre, Band 1, Seite 248, Freiburg im Breisgau, Herdersche Verlagsbuchhandlung 1918
Auch in diesem Falle haben wir eine komplette Expressio Trinitatis.
Apropos Gihr: Da auch er nicht den kompletten griechischen Ritus kannte und wohl auch nicht die Lehre des heiligen Alphons, ließ er sich durch seine unvollständige Kenntnis der griechischen Form dazu verleiten, die Expressio Trinitatis im Falle der Firmung als nicht wesentlich anzusehen. So kann man sich täuschen! Man sollte eben nicht nur Dogmatiker, sondern auch Moraltheologen heranziehen.
Vielleicht war der Erzbischof Lefèbvre doch nicht so dumm, oder?
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Redakteur:
Karl Murx
Beilage: bookentry.2225.attachment1.doc
Beilage: bookentry.2225.attachment2.doc
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Ihre Meinung zum ThemaDonnerstag, 3. Januar 2008 17:08
Fountainhead: Geist der Wahrheit
Welcher Geist?
Das Neue Testament versieht den Heiligen Geist mit zahreichen Bezeichnungen und Attributen, die vor allem seine Wirkung beschreiben:
In Epheser 1,17 bittet Paulus für die Gemeinde um den „Geist der Weisheit und der Offenbarung“. Ähnlich betet er in für die Christen in Kolossä:
[…] dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt.
Kolosser 1,9
Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2.Timotheus 1,7
Im Johannes-Evangelium kündigt Jesus den „Geist der Wahrheit“ an (Johannes 14,17 u.a.), den er den Jüngern nach seiner Auferstehung als Beistand schicken wird. Da der ausgesandte Geist der Geist Gottes (Galater 3,3) bzw. der Geist Christi (Römer 8,9) ist und Christus sich selbst als „die Wahrheit“ bezeichnet, erscheint es logisch, diesen Geist auch als „Geist der Wahrheit“ zu beschreiben.
Einige dieser Attribute des Heiligen Geistes finden sich bereits im Alten Testament:
Auf ihm [dem Messias] wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.
Jesaja 11,1-2
Die Verlockung scheint groß, aus diesen Eigenschaften lauter Einzelgeister abzuleiten, besonders wenn man einige Stellen aus der Offenbarung hinzunimmt, in denen die „sieben Geister Gottes“ vor dessen Thron erwähnt werden (Offenbarung 1,4 u.a.).
Wenn man aber die Bibel im Zusammenhang liest, erscheint die Vorstellung offensichtlich absurd, dass es mehr als nur einen „Geist Gottes“ geben könnte. An den genannten Stellen dient die Zahl sieben eher als Symbol für die Vollkommenheit des Geistes Gottes. An anderen Stellen der Offenbarung ist wieder ganz allgemein die Rede von „dem Geist“ (Offenbarung 2,7 u.a.), nicht etwa von „einem der Geister“.
Es handelt sich also in allen erwähnten Bibeltexten immer um denselben, den Heiligen Geist, den Gott Jahrhunderte lang durch verschiedene Propheten angekündigt hat (Joel 3,1; Hesekiel 11,19) und im Neuen Testament nach der Himmelfahrt von Jesus Christus an Pfingsten den Christen zuteilt (Apostelgeschichte 2,2-21).
Das Neue Testament versieht den Heiligen Geist mit zahreichen Bezeichnungen und Attributen, die vor allem seine Wirkung beschreiben:
In Epheser 1,17 bittet Paulus für die Gemeinde um den „Geist der Weisheit und der Offenbarung“. Ähnlich betet er in für die Christen in Kolossä:
[…] dass ihr erfüllt werdet mit der Erkenntnis seines Willens in aller Weisheit und Einsicht, die der Geist schenkt.
Kolosser 1,9
Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.
2.Timotheus 1,7
Im Johannes-Evangelium kündigt Jesus den „Geist der Wahrheit“ an (Johannes 14,17 u.a.), den er den Jüngern nach seiner Auferstehung als Beistand schicken wird. Da der ausgesandte Geist der Geist Gottes (Galater 3,3) bzw. der Geist Christi (Römer 8,9) ist und Christus sich selbst als „die Wahrheit“ bezeichnet, erscheint es logisch, diesen Geist auch als „Geist der Wahrheit“ zu beschreiben.
Einige dieser Attribute des Heiligen Geistes finden sich bereits im Alten Testament:
Auf ihm [dem Messias] wird ruhen der Geist des Herrn, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.
Jesaja 11,1-2
Die Verlockung scheint groß, aus diesen Eigenschaften lauter Einzelgeister abzuleiten, besonders wenn man einige Stellen aus der Offenbarung hinzunimmt, in denen die „sieben Geister Gottes“ vor dessen Thron erwähnt werden (Offenbarung 1,4 u.a.).
Wenn man aber die Bibel im Zusammenhang liest, erscheint die Vorstellung offensichtlich absurd, dass es mehr als nur einen „Geist Gottes“ geben könnte. An den genannten Stellen dient die Zahl sieben eher als Symbol für die Vollkommenheit des Geistes Gottes. An anderen Stellen der Offenbarung ist wieder ganz allgemein die Rede von „dem Geist“ (Offenbarung 2,7 u.a.), nicht etwa von „einem der Geister“.
Es handelt sich also in allen erwähnten Bibeltexten immer um denselben, den Heiligen Geist, den Gott Jahrhunderte lang durch verschiedene Propheten angekündigt hat (Joel 3,1; Hesekiel 11,19) und im Neuen Testament nach der Himmelfahrt von Jesus Christus an Pfingsten den Christen zuteilt (Apostelgeschichte 2,2-21).
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Redakteur:
Fountainhead
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Ihre Meinung zum ThemaFreitag, 14. Dezember 2007 17:27
Roland Klose: Papa Ratzi
Papa Ratzi
Du bist Kirchenlehrer,
Marienverehrer.
Bist von Marktl am Inn.
Da willst Du wieder hin.
Jetzt regierst Du in Rom.
Neben dem Petersdom.
Alle Welt schaut auf Dich.
Lauschen Deinen Worten
in Ländern und Orten.
Die Menschen fragen sich:
„Können wir auf Erden
jetzt schon selig werden?“
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Denn, Gott ist die Liebe.
Wir kriegen die Hiebe.
Auch Du bist die Liebe.
Du hast keine Triebe.
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Schenk der Liebe den Sieg.
Drum, macht Liebe nicht Krieg.
Hass und Gewalt verbieg.
Taube des Friedens flieg.
Du willst Barmherzigkeit.
Für uns Gerechtigkeit.
Glaube, Liebe schenken,
uns zum Guten lenken.
Der Lebenssinn und Grund
ist süß aus Deinem Mund.
Alle Welt schaut auf Dich.
Lauschen Deinen Worten
in Ländern und Orten.
Die Menschen fragen sich:
„Reicht das Gottvertrauen,
um auf Ihn zu bauen?“
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Denn, Gott ist die Liebe.
Wir kriegen die Hiebe.
Auch Du bist die Liebe.
Du hast keine Triebe.
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Schenk der Liebe den Sieg.
Drum, macht Liebe nicht Krieg.
Hass und Gewalt verbieg.
Taube des Friedens flieg.
Du bist Fels und Wahrheit.
Reinsten Wassers Klarheit.
Pilgernd mit dem Volke.
Nicht auf einer Wolke.
Trag Du das Kreuz des Herrn,
dann folgen wir Dir gern.
Alle Welt schaut auf Dich.
Lauschen Deinen Worten
in Ländern und Orten.
Die Menschen fragen sich:
„Kannst Du Einheit spenden
durch die Kraft von Händen?“
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Denn, Gott ist die Liebe.
Wir kriegen die Hiebe.
Auch Du bist die Liebe.
Du hast keine Triebe.
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Schenk der Liebe den Sieg.
Drum, macht Liebe nicht Krieg.
Hass und Gewalt verbieg.
Taube des Friedens flieg.
Du bist Kirchenlehrer,
Marienverehrer.
Bist von Marktl am Inn.
Da willst Du wieder hin.
Jetzt regierst Du in Rom.
Neben dem Petersdom.
Alle Welt schaut auf Dich.
Lauschen Deinen Worten
in Ländern und Orten.
Die Menschen fragen sich:
„Können wir auf Erden
jetzt schon selig werden?“
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Denn, Gott ist die Liebe.
Wir kriegen die Hiebe.
Auch Du bist die Liebe.
Du hast keine Triebe.
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Schenk der Liebe den Sieg.
Drum, macht Liebe nicht Krieg.
Hass und Gewalt verbieg.
Taube des Friedens flieg.
Du willst Barmherzigkeit.
Für uns Gerechtigkeit.
Glaube, Liebe schenken,
uns zum Guten lenken.
Der Lebenssinn und Grund
ist süß aus Deinem Mund.
Alle Welt schaut auf Dich.
Lauschen Deinen Worten
in Ländern und Orten.
Die Menschen fragen sich:
„Reicht das Gottvertrauen,
um auf Ihn zu bauen?“
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Denn, Gott ist die Liebe.
Wir kriegen die Hiebe.
Auch Du bist die Liebe.
Du hast keine Triebe.
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Schenk der Liebe den Sieg.
Drum, macht Liebe nicht Krieg.
Hass und Gewalt verbieg.
Taube des Friedens flieg.
Du bist Fels und Wahrheit.
Reinsten Wassers Klarheit.
Pilgernd mit dem Volke.
Nicht auf einer Wolke.
Trag Du das Kreuz des Herrn,
dann folgen wir Dir gern.
Alle Welt schaut auf Dich.
Lauschen Deinen Worten
in Ländern und Orten.
Die Menschen fragen sich:
„Kannst Du Einheit spenden
durch die Kraft von Händen?“
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Denn, Gott ist die Liebe.
Wir kriegen die Hiebe.
Auch Du bist die Liebe.
Du hast keine Triebe.
Hey, hey, Papa Ratzi
gib uns all ‘nen Schmatzi.
Schenk der Liebe den Sieg.
Drum, macht Liebe nicht Krieg.
Hass und Gewalt verbieg.
Taube des Friedens flieg.
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Redakteur:
Roland Klose
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Roland Klose: Weihnachten
Weihnachten
Licht getauchte Straßen, tief verschneite Gassen,
geschmückte Tannenbäume, entrückte Weihnachtsträume,
Glockengeläute, Christkind komm heute,
ich finde den Stern, führt er mich zum Herrn?
Wo ist das Kind, sag du’s geschwind.
Wo muss ich es suchen, hinter den drei Buchen?
Mit Glühwein zur Krippe, doch nur nicht mit Grippe.
Weihnachten muss werden, hier endlich auf Erden.
In tiefer Nacht, mit viel Bedacht,
spricht ein Engel zu mir: „Öffne die Scheunentür
und sieh das ausgesetzte Kind.
Es weint und schwebt durch Gottes Wind
gerade in dein Herz hinein,
dort soll es wohl behütet sein.
So kann es endlich werden, Weihnachten hier auf Erden!“
(vgl. Mk 9,37)
Licht getauchte Straßen, tief verschneite Gassen,
geschmückte Tannenbäume, entrückte Weihnachtsträume,
Glockengeläute, Christkind komm heute,
ich finde den Stern, führt er mich zum Herrn?
Wo ist das Kind, sag du’s geschwind.
Wo muss ich es suchen, hinter den drei Buchen?
Mit Glühwein zur Krippe, doch nur nicht mit Grippe.
Weihnachten muss werden, hier endlich auf Erden.
In tiefer Nacht, mit viel Bedacht,
spricht ein Engel zu mir: „Öffne die Scheunentür
und sieh das ausgesetzte Kind.
Es weint und schwebt durch Gottes Wind
gerade in dein Herz hinein,
dort soll es wohl behütet sein.
So kann es endlich werden, Weihnachten hier auf Erden!“
(vgl. Mk 9,37)
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Redakteur:
Roland Klose
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