Sonntag, 15. April 2007 22:51
Sa, 5. Mai 2007 16:00: Tridentinische Messe im Herkulessaal in München
90 Jahre Patrona Bavariae – 90 Jahre Fatima:
Eine Patronatsfeier im alten Ritus im Herkulessaal der Residenz München am 5. Mai:

15.00 Uhr Beginn des Einlasses in den Herkulessaal (begrenzt auf 1400 Personen)
16.00 Uhr Herz-Mariä-Sühneandacht
17.00 Uhr Festhochamt im alten lateinischen Ritus
19.00 Uhr 30 Minuten Pause
19.30 Uhr Prozession zur Mariensäule
20.00 Uhr Muttergottesandacht vor der Mariensäule: Ansprache und Erneuerung der Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens, der Patrona Bavariae

Im Herkulessaal wird am 5. Mai ein festlicher Hochaltar aufgebaut sein: Die Priesterbruderschaft St. Pius X. lädt ein zum 90.Jahrestag des Festes Patrona Bavariae. Im Anschluß an das levitierte Hochamt wird eine Prozession zur Mariensäule abgehalten, wo die Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens, die Bischof Graber vor 30 Jahren vorgenommen hat, erneuert werden soll.

Am 13. Mai 1917 ist Unsere Liebe Frau in Fatima drei Hirtenkindern erschienen. Ihre Botschaft lautet: Gott wünscht die Verehrung Ihres Unbefleckten Herzens und das tägliche Rosenkranzgebet, um uns vor drohendem Unheil sowohl für das Heil unserer eigenen Seele als auch für das Wohl unserer Gesellschaft zu erretten. Nachdem Papst Benedikt XV. kraft seiner päpstlichen Vollmacht die Muttergottes zur Patronin Bayerns eingesetzt hat, wurde genau einen Tag nach der Erscheinung unserer Lieben Frau, am 14. Mai 1917, in ganz Bayern das erste Mal das Fest Patrona Bavariae gefeiert, – vor genau 90 Jahren. Diese innere Verbindung von Fatima und Bayern findet auch in dem Weihegebet Bayerns seinen Ausdruck, wenn es dort heißt: „Wir weihen unser Land deinem Unbefleckten Herzen“.

Zum Unbefleckten Herzen Mariens wollen wir daher in diesen schweren Tagen unsere Zuflucht nehmen, wenn wir die Krise in Kirche und Gesellschaft betrachten. In der Gesellschaft sehen wir, wie die Gebote Gottes und die christlich-abendländische Tradition, die doch der Garant sind für das Wohl unseres Bayernlandes, immer mehr mißachtet werden. Was die Hl.Schrift Sünde nennt, wird heute öffentlich auf der Straße zelebriert und angepriesen. Die erschreckenden Auswirkungen sehen wir in der demographischen Entwicklung unseres Volkes und in den zahlreichen Abtreibungen. Auch in München gibt es eine Klinik, in der nahezu nichts anderes getan wird, als ungeborene Kinder zu töten, ca. 4000 pro Jahr.

Auch in der Kirche sehen wir das Zerstörungswerk, das in den letzten 35 Jahren eine wahre Modernisierungswut v.a. im Bereich der Liturgie aber auch in der Reinheit der Glaubensverkündigung angerichtet hat. Im Namen Unserer Lieben Frau von Fatima, der Patronin unseres Landes, möchten wir sie daher einladen, der Muttergottes öffentlich zu huldigen: Ein Hl.Amt im überlieferten lateinischen Ritus im Herkulessaal der Residenz wird der Auftakt sein. Anschließend wollen wir an der Mariensäule gemeinsam das Gebet zur Erneuerung der Weihe Bayerns an das Unbefleckte Herz Mariens verrichten.

Kirchengemeinde Patrona Bavariae
Johann-Clanze-Str.100, 81369 München – Sendling
6 Lesermeinungen:
Freitag, 4. Mai 2007 16:31
Burgorus: Handkommunion
Stimmen Sie der Aussage zu, dass Privatoffenbarungen nur dann von der Kirche anerkannt werden können, wenn sie mit Schrift und Tradition übereinstimmen?

Dieser Aussage stimme ich zu. Und die Tradition ist ja gerade das stärkste Argument gegen die Handkommunion. Die unehrfürchtige heutige Form gab es nie. Der Leib Christi wurde mal auf ein weißes Tuch auf den Händen gelegt und wurde von dort ohne Handberührung in den Mund genommen. Aber bald gab es nur noch die Mundkommunion durch die Hand des Priesters, und das schon weit über 1500 Jahre lang. Von einem Papst Sixtus kam das Verbot jeder Art von Handkommunion. Eingeführt wurde die heutige Lächerlichkeitsform, wie alles Satanische, ohne Genehmigung von Rom, und zwar von Leuten wie Döpfner, der auch ein architektonisches Wildschwein war, indem er z.B. eine herrliche Kapelle abriss, eine barocke Fassade begradigte usw. Alles sollte schlicht aussehen. Kein Schmuck mehr.

Stimmen Sie zu, dass Verbote seitens der römischen Kirche beachtet werden müssen, dass Gebote wie das Benutzen einer Patene beachtet werden müssen?

Jede Semmel wird heute feiner angeboten (z.B. in eine Verpackung gehüllt oder mit Serviette) als der Leib Christi.

Marien-Erscheinungen, die gegen die Handkommunion sprechen, waren, wenn ich mich richtig erinnere, z.B. in Montichiari.
Donnerstag, 3. Mai 2007 10:06
Typ: So ein Schwachsinn
Jeder deutsche Bischof verpflichtet heute die Priester, die Handkommunion zu geben, doch die Muttergottes sagt den Priestern, sie sollten keine Handkommunion geben.

Woher wissen Sie, dass die Muttergottes das gesagt hat? Wem hat sie es gesagt? Woher wissen Sie, dass dieser jemand nicht nur halluziniert hat?

Stimmen Sie der Aussage zu, dass Privatoffenbarungen nur dann von der Kirche anerkannt werden können, wenn sie mit Schrift und Tradition übereinstimmen?
Mittwoch, 2. Mai 2007 18:15
Burgorus: Und wenn der Erzbischof sagt: „Du darfst nicht beten, dann darfst Du eben nicht beten.“
Und der – derzeit als Apostolischer Administrator Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter – hat sich hierzu klar geäußert.

Wer in Einheit mit Bischof Wetter steht, geht zu dieser Feier nicht hin.


Den Seher-Kindern von Heroldsbach wurde auch vom Ordinariat verboten, auf dem Erscheinungsberg zu beten.
Und als Papst Pius XII. aufgrund von Lügen des Weihbischofs Landgraf die Marienerscheinungen von Heroldsbach nicht anerkannte, hat man den Kindern Folgendes eingetrichtert:

„Wenn Du da vorne ein Muttergottesbild siehst und der Papst sagt: ‘da ist kein Bild’, dann ist da eben kein Bild.“

Kardinal Wetter hat auch einem Pfarrer verboten, zu viel gegen Abtreibung zu predigen; da sage er selbst ab und zu was und das genüge!

Jeder deutsche Bischof verpflichtet heute die Priester, die Handkommunion zu geben, doch die Muttergottes sagt den Priestern, sie sollten keine Handkommunion geben. Und wo bleibt denn die heute noch vorgeschriebene Patene bei der Kommunionausteilung?

Fakt ist, dass die meisten Bischöfe nicht in Einheit mit dem Papst stehen. Dann ist halt für den Gläubigen beides nicht mehr möglich, die Einheit mit dem Bischof und die Einheit mit dem Papst.

Bei Freimaurer-Kardinälen muss man sich gut überlegen, in welcher Beziehung die Einheit mit dem Bischof gefordert ist. Wünsche der Gottesmutter stehen fast immer denen der Freimaurer-Bischöfe entgegen.

Wetter hat eine Marienweihe, mit der B16 den Besuch in Bayern begonnen hatte, ausgelassen; das hat halt doch einer gemerkt.
Mittwoch, 2. Mai 2007 16:08
Typ: Schüttel daneben
Das Koalitionsrecht der Gläubigen beeinträchtigt natürlich – wenn es die Liturgie betrifft – nicht die Autorität des Ortsbischofs:

can. 835 §2 (Die Münchner Priester mögen mir zeigen, inwiefern sie der Autorität des Münchner Bischofs unterstehen – müsste im Celebret stehen, das vom Bischof ausgestellt wird)

can. 837 §1 (idem)

can. 838 §4 (idem)

can. 757 (idem)

usw. usw.
Dienstag, 1. Mai 2007 14:41
Schüttel: Typ daneben!
Die Veranstalter nehmen für sich das ihnen per Kirchrecht zustehende Koaltionsrecht in Anspruch. Kardinal Wetter ist herzlich eingeladen, sich anzuschließen und den Segen an der Mariensäule zu spenden!

Mögen viele, die sich Sorge machen um den moralischen Bestand nicht nur des ehemals katholischen Bayerlandes, die „Freiheit eines Christenmenschen“ für sich in Anspruch nehmen und das im Sinne und in der Intention des Hl. Vaters und der Kirche formulierte Weihegebet an der Mariensäule mitbeten.
Dienstag, 1. Mai 2007 12:32
Typ: Bitte beachten!
Die Veranstalter halten es offenbar nicht für nötig, darauf hinzuweisen, dass ihre Feier nicht in Gemeinschaft mit dem Diözesanbischof gefeiert wird. Beachte auch: Um zu erfahren, wer in Gemeinschaft mit dem Diözesanbischof steht, darf man nicht die fragen, die das einfach von sich behaupten, sondern man muss den Bischof fragen. Und der – derzeit als Apostolischer Administrator Erzbischof Friedrich Kardinal Wetter – hat sich hierzu klar geäußert.

Wer in Einheit mit Bischof Wetter steht, geht zu dieser Feier nicht hin.
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