Freitag, 11. Mai 2007 20:13
Felizitas Küble: Pornojäger contra Sittenstrolch
Staatsanwaltschaft Wien ermittelt!
Mit der Causa Rabiega befaßt sich jetzt die Oberstaatsanwaltschaft in Wien, nachdem Martin Humer am 24. April eine Dienstaufsichtsbeschwerde abgeschickt hatte. Dabei wandte sich der osterreichweit bekannte Pornojäger gegen Staatsanwalt Dr. Gerhard Sedlacek von der Staatsanwaltschaft St. Polten, weil dieser am 19. April das Ermittlungsverfahren gegen Remigius Rabiega einstellte bzw mehrere vorliegende Anzeigen zurücklegte.

Aus Sicht von Pornojäger Humer hat Rabiega das Betreuungsverhältnis mit einem ihm anvertrauten Behinderten mißbraucht und sich insofern strafbar gemacht. Der beanstandete ,,Vorfall“ im katholischen Behindertenheim Loosdorf (Niederösterreich) war von der Staatsanwaltschaft durchaus bestätigt, aber als .,nicht strafbar“ definiert worden.

Bei diesem ,,Vorfall“ handelt es sich darum, daß der als Betreuer beschäftigte Remlgius Rabiega einen Behinderten zur Onanie anleitete und ihm ein homosexuelles Video überreichte. Daraufhin wurde er von der Oberin des Instituts, einer franziskanischen Kongregation (Dritter Orden), Hyacintha Loidl, fristlos gekündigt.
Diözesanbischof Klaus Küng erklärte auf eine Anfrage der Monatszeitung ,,Der 13.“, ihm sei bekannt gewesen, daß Rabiega bei diesem Institut der Schulschwestern, das sich um körperlich und geistig Behinderte kümmert, angestellt war.
Für den Oberhirten von St. Pölten ist der aufgeflogene Sittenstrolch zweifellos eine ,,heiße Kartoffel“ und der aufgedeckte Vorfall äußerst peinlich. Schließlich hat sich sein langjähriger ,,Rechtsberater“ in der Causa Krenn, Dr. Alexander Pytlik, In seinen Vorwürfen gegen den früheren Regens des Priesterseminars St. Polten, Prälat Ulrich Küchl sowie gegen den ehem. Subregens Dr. Wolfgang Rothe stets auf Rabiega als Kronzeugen berufen und dessen ,,Glaubwürdigkeit“ auf Biegen und Brechen verteidigt, wie in seinem Internetauftritt sowie in seinen Zuschriften an ,,kreuznet“ nachgelesen werden kann.

In seiner Eigenschaft als ,,Rechtsberater“ des damaligen Visitators Dr. Klaus Küng begleitete Dr. Pytlik den Ex-Seminaristen Rabiega am 30.7.2004 zur Polizei und bestärkte ihn darin, Anzeige gegen Bischof Dr. Kurt Krenn, Ex-Regens Ulrich Küchl sowie Dr. Wolfgang Rothe zu erheben. Die gründlichen und langwierigen Ermittlungsverfahren führten jedoch zu einem juristischen Sieg der drei Beschuldigten, als die Anzeigen im Juni 2005 zurückgelegt wurden.
Dennoch hielt Dr. Alexander Pytlik weiter an der ,,Glaubwürdigkeit“ Rabiegas fest.

Rabiega war auch in den Medienprozessen von St. Pölten und Wien (Dr. Wolfgang Rothe und Ulrich Küchl versus ,,Profil“) der einzige Zeuge, der im Sinne der kirchenkritischen illustrierten ,,Profil“ zu Lasten der ehemaligen Seminarleiter aussagte.

Remigius Rabiega trat 1998 als Bundestagskandidat der,,Christlichen Mitte“ (CM) auf,einer Splitterpartei in Deutschland, die sich in ihrem Programm für eine strafrechtliche Verfolgung der Homosexualität ausspricht. Ein merkwürdiger Kandidat allerdings:

Am 24. Juni 2004 fand die Polizei ausgerechnet im Zimmer Rabiegas große Mengen homosexueller Videos und DVDS anläßlich einer Untersuchung des Priesterseminars St. Polten.

So erwies sich der einstige politische Sittenwächter bald als persönlicher Sittenstrolch. Womöglich als Ablenkungsmanöver, vielleicht auch aus anderen Gründen, ging Rabiega nicht etwa in sich, sondern schlug wild um sich, vor allem in seinen öffentlichen auch im deutschen Fernsehen mehrfach ausgestrahlten Anschuldigungen gegen die frühere Leitung des Priesterseminars von St. Pölten in bezug auf homosexuelle Beziehungen zwischen Regenten und Alumnen.
Diese Vorwürfe gegen Ulrich Küchl und Dr. Wolfgang Rothe wurden von anderen Seminaristen keineswegs bestätigt, weder gegenüber den Medien noch gegenüber der Justiz. Dennoch gelang es dem angeblichen ,,Kronzeugen“ Rabiega, das linksliberale Magazin ,,Profil“ durch seine ,,belastenden“ Aussagen zum Sieg zu führen.

Angesichts dieser aufschlußreichen Szenerie steht eine delikate kircheninterne Frage im Raum: Wie konnte der homosexuell orientierte Remiglus Rabiega überhaupt ins
Priesterseminar nach St. Pölten gelangen? Zeigt sich hier womöglich ein Mangel an Menschenkenntnis seitens der damaligen Leitung?

Pikanterweise brachte Rabiega die besten Leumundszeugnisse und Empfehlungen mit, als er im Herbst 2003 vom interdiözesanen Vorseminar bzw. Canisiusheim in Horn nach St. Pölten wechselte, nachdem er dort das sog. ,,Proprädeutikum“ absolviert hatte.

Für kritische Beobachter der Causa Krenn stellt sich hier die durchaus naheliegende Frage: Wurde Rabiega von interessierter linkskirchlicher Seite vielleicht bewußt ins Priesterseminar von Bischof Krenn ,„eingeschleust“, um dieses – und damit zugleich den als ,,konservativ“ umstrittenen Bischof – zu Fall zu bringen? War er für diese Strategie gerade deshalb so ,,geeignet“, weil er selber homosexuell und damit erpreßbar war?

Im Kreuznet-Artikel ,,Dauern die Mißstände an?“ vom 29.9.2005 wurde darüber berichtet, daß Rabiegas geistlicher Begleiter in Horn niemand anders als Anton Leichtfried war, der frühere Spiritual des Propädeutikums; er wurde von Bischof Dr. Klaus Küng im Sommer 2005 zum neuen Regens des St. Pöltener Priesterseminars bestellt. Inzwischen ist Leichtfried sein – von ihm ausdrücklich gewünschter – Weihbischof.

Welcher Kreis schließt sich hier In der Causa Rabiega?
Quelle: Felizitas Küble
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Weiterlesen:
• final justice: enthüllung!
• www.kath.de: Zweierlei Sicht
10 Lesermeinungen:
Donnerstag, 24. Mai 2007 12:56
„… von dort wird Er kommen zu richten die Lebenden und die Toten …“
Freitag, 18. Mai 2007 17:14
turk: Nu, Laurentius2, schonen Sie Ihre Nerven
Es zählen nüchterne Fakten, auch die Rechtslogik, daß die Glaubwürdigkeit von Homozirkel-Insidern, die auspacken, nicht daran krankt, daß sie früher z. B. zu einer homoerotischen Weihnachtsparty in der Dienstwohnung eines Subregens eingeladen wurden. Der Päpstliche Visitator hat die aktiven homophilen Beziehungen schon 2004 öffentlich erklärt und bestätigt und hat nun 2007 nach zusätzlichen Befragungen keinen Grund gefunden, warum Leute zu rehabilitieren wären, die ihre Verwicklung in homosexuellen Situationen unchristlich verleugnen. Für wie blöd halten Sie eigentlich die Diskutanten, die doch längst durchschaut haben, daß Sie & andere zwei in homosexuellen Situationen (inkl. Ringsegnung für ein Seminaristenpaar!) ertappte Priesterausbildner „verteidigen“, aus völlig widervernünftigen Gründen. Abgesehen davon, daß die Glaubwürdigkeit des von den Ex-Regenten als Seminarpräfekten (!) tolerierten R. R. bei seinem Auspacken als bei der „Weihnachtsparty“ mit Zungenkußorgie und priesterlicher Homoringsegnung Eingeladen-Gewesenen (staatlich und kirchlich strengstens geprüft) in keiner Weise tangiert ist, genügt es, von den anderen Zeugen beim Prozeßbeobachter Ambrosius und in den rechtskräftigen Urteilen Österreichs zu lesen.
Zu Zeugen der Verlogenheit betreffend die eigene homophile Vergangenheit sind paradoxerweise auch die von den Ex-Regenten aufgebotenen „Zeugen“ mutiert, da sie mehrfach gerichtlich als verlogen aufflogen. Betreffend die Weihnachts-Homoring-Segnung mutierte bei eine…
Freitag, 18. Mai 2007 13:34
Laurentius2: Von der Redaktion entfernt
Donnerstag, 17. Mai 2007 00:07
turk: Causa inhaltlich nicht mehr offen
Der Prozeßweg und die mehrfache juridisch-erfahrene Beurteilung staatlicher– und kirchlicherseits zeigen, daß in die Schar glaubwürdiger Zeugen auch (der vom „13.“ nur noch abgekürzt genannte) R. R. gehört, der als Insider einfach das sagte, was er persönlich sah und erlebte. Dies wird von anderen Zeugen klar bestätigt: http://www.kreuz.net/bookentry.779.html
Es gibt keinen Zweifel mehr, daß die Ex-Regenten in eindeutigen homosexuellen Situationen verwickelt und so Bischof Krenns Rücktritt direkt verursacht haben. Es ist untragbar, wenn z. B. Schüttel-Konrad rechtskräftig erwiesene Geschichten wie die priesterliche Segnung von Homopartner-Ringen durch seine Postings quasi mitverteidigt. Schüttel irrt auch dabei: „profil“ hat die von den Ex-Regenten gegen die Wahrheit der Fakten angestrengten Prozesse klar gewonnen und somit rechtmäßig und wahr berichtet. Bisher sind im übrigen keine Rechtsschritte eines Wiener Bischofsvikars gegen „profil“ bekannt noch sonst irgendeine wirksame Entgegnung. Was ist am Artikel daher Ihrer Meinung nach gelogen, Herr Schüttel?
Mittwoch, 16. Mai 2007 23:32
Schüttel: Um ihrer Glaubwürdigkeit willen
ist eben nicht unerheblich, was Zeugen vor oder nach ihrer Zeugenaussage getan haben.

Und wenn sich Bischof Küng nicht widerlegt sieht, ist er auch noch lange nicht bestätigt. Also ist für jeden wirklich unabhängigen und unbefangenen Beobachter, der nicht „profil“-hörig ist (diese Zeitung ist ja wieder aktiv geworden in Heiligenkreuzer Schmuddelgeschichten, die aber durch einen couragierten Abt bereits niedergeschmettert wurden) die Causa weiter offen!
Mittwoch, 16. Mai 2007 23:08
turk: Hui, der Studienrat …
Hui, Herr Studienrat D., wer hat Sie denn aufgeweckt nach drei Monaten? Und vor allem haben Sie aus den letzten sinnlosen Pöltendiskussionen nichts mitgenommen: es gab nicht nur einen Kronzeugen, und es gibt stimmige rechtskräftige österreichische Urteile unter Heranziehung einer Zeugenschar (vor allem sind die der Unwahrheit überführten „Zeugen“ der Ex-Regenten hilfreich). Und schon damit steht fest, daß Laurentius2, der „13.“ und Frau Küble aufgeflogene Homoverbindungen der Ex-Regenten im nachhinein ganz heiß verteidigen. Ringsegnungen für homosexuelle Seminaristen zu verteidigen, das paßt natürlich wunderbar zu selbsternannten Hyperkonservativen wie dem Subregens-Fanatiker Laurentius2.

Der zuständige Diözesanbischof und ehem. Päpstliche Visitator Klaus Küng hat es glasklar festgestellt, und damit ist Ihr Irrtum sogar zu 100 % belegt, er sagte in seinem letzten Interview: „Persönlich hatte ich sehr bald nach Durchführung der Befragungen im Rahmen der Apostolischen Visitation eine klare Einschätzung der Vorfälle. Diese Einschätzung wurde bisher nicht widerlegt.“ Dumm, daß eben einer der glaubwürdigen Zeugen als Miteingeladener (er war Seminarpräfekt!!!) der „Weihnachtsparty“ die Homo-Atmosphäre (Zungenkußorgie und Homopartnerringsegnung!) insidermäßig preisgab. Es ist unerheblich, was Zeugen vorher oder später in ihrem Leben getan hätten.
Mittwoch, 16. Mai 2007 12:59
Laurentius2: Der geturkte Kronzeuge
Wie kam es zu den geturkten hervorragenden Leumundszeugnissen aus Horn ?
Warum schlägt sich der Rechtsberater und Internetautor immer so vehement für einen überführten Onanieanstifter und Homosexuellen in die Bresche, auf dessen merkwürdigen Aussagen allein der ganze Sturz eines Bischofs und seiner Regenten aufbaut ?
Wo sind andere Zeugen außer „R.R.“, die Turk so eindringlich wie lächerlich beschwört ?
Insgesamt eine plausible Indizienkette für die Unschuld von Bischof Krenn, Prälat Küchl und Dr. Rothe. Doch der Rechtsgrundsatz „in dubio pro reo“ (im Zweifel für den Angeklagten) gilt eben für Konservative nur dann, wenn sie gemeinsame Sache machen mit Königs- bzw. Bischofsmördern …
Eine eindeutige Überführung von Übeltätern dagegen – nicht vom Hörensagen (so ja Rabiega, der sogar vor Gericht zugab, selber nichts gesehen zu haben), sondern durch HANDFESTE BEWEISE bleibt bei Krenns Nachfolger völlig wirkungslos.

Danke dem 13. und Frau Küble!
Samstag, 12. Mai 2007 17:50
Pater Lingen: „Küble die Üble“ (O-Ton Küble!)
verdreht mal wieder nach Herzenslust die Tatsachen.
Rabiega, der „Sittenstrolch“, soll also der Verleumder von St. Pölten gewesen sein? Das glaubt die Üble doch selbst nicht!
Und was „juristische Siege“ wert sind, *MUSS* selbst die Üble mittlerweile einordnen können.

Wer mal etwas konkretes Anschauungsmaterial haben will:
Seht, wie die V2-Brüder einander lieben.
Samstag, 12. Mai 2007 14:15
santo domingo: Sittenstrolch?
Warum ist eigentlich von „Sittenstrolch“ die Rede, nachdem das Verfahren eingestellt wurde?
Was bleibt, ist ein einvernehmlicher sexueller Kontakt. Mehr nicht.
Freitag, 11. Mai 2007 21:18
turk: Küble liegt wieder einmal grundfalsch
Soso, wir erfahren dank der im Fall St. Pölten als Hetzerin bekannt gewordenen Frau Küble, daß ein „Ermittlungsverfahren gegen Remigius Rabiega“ eingestellt bzw. „mehrere vorliegende Anzeigen“ zurückgelegt worden seien.

Es ist nicht neu, daß eine Staatsanwaltschaft etwas (was bitte genau im konkreten Fall?) bestätigt, aber „als nicht strafbar“ einstuft. Dies war auch der Fall bei der wahrheitsgetreuen Anzeige desselben Remigius Rabiega gegen Prälat Küchl und Dr. Rothe wegen Ausübung von Druck zur Erlangung eines wahrheitswidrigen „Widerrufs“. So viel zum angeblichen „juristischen Sieg“ …

Dummerweise erklärt uns Frau Küble nicht wirklich, warum sie das Leben des Herrn Remigius Rabiega so heiß interessiert. Zeugen in einem konkreten Fall, die mehrfach als glaubwürdig eingestuft wurden, werden nicht im nachhinein unglaubwürdig, weil sie selbst etwas Unsittliches angestellt hätten. Insofern bringt das Herumgeschlage der von einem der Ex-Regenten entsendeten Frau Küble natürlich gar nichts. Deshalb ist ein angeblicher Vorfall weder für Bischof Küng noch für Alexander Pytlik peinlich, da beide keine Verantwortung dafür tragen, wie sich Zeugen in ihrem weiteren Leben angeblich verhalten.

Frau Küble irrt auch dabei: Dr. Pytlik hat sich nie „nur“ auf einen einzigen Zeugen berufen, ganz abgesehen davon, daß es nicht um Anklage, sondern um die Herausstellung der vollen Wahrheit ging. Denn das Ärgernis der Ex-Regenten bestand vor allem darin, vor staatlichen Gerichten zu lügen. Weiters hat Dr. Pytlik niemanden bestärkt, gegen Bischof Dr. Kurt Krenn Anzeige zu erheben: eine glatte Lüge. Auch in d…
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