Mittwoch, 6. Juni 2007 10:38
Alice Schwarzer will die Türken lieber „draußen“ lassen.
Warum nur diese Furcht? Der folgende Artikel soll Auskunft geben. Der Leser möge urteilen.
Zurück zum Artikel 29 Lesermeinungen:
Montag, 11. Juni 2007 23:20
Schopenhauer: @ Hüller
Die Konfessionslosen bilden in Deutschland die relative Mehrheit. Gedenken Sie die nun mit der Uzi zu bekehren oder was? Die meisten Konfessionslosen waren früher Protestanten. Dtl. wurde 1871 als eine Art „Heiliges Evangelisches Reich Dt. Nation“ gegründet, wie etliche Pastoren damals jubelten. Schon deshalb benötigt man eine Trennung von Staat und Kirche. Für diese Trennung steht die Kath. Kirche übrigens wohl eher als die Evangelische.
Aber nicht zuletzt ist die Türkei selbst ein säkularer und laizistischer Staat. Wie oft hat die Armee noch mit Putsch gedroht oder tatsächlich einen durchgeführt um Atatürks Westkurs zu garantieren?
Selbst wenn die Türkei also in die EU aufgenommen würde, würde sie ihre laizistische Identität wohl auch in der EU einbringen. Die Türkei würde schon aus Eigeninteresse die säkulare Orientierung der EU betonen. Das tut sie ja auch heute schon, wenn sie bspw. betont die EU sei kein Christenclub. Würde die Türkei die Religion betonen, dann würde sie damit auch automatisch das Trennende betonen und nicht das Verbindende. Einer der Gründe warum die derzeitige Islamistenregierung der Türkei einen äußerst gemäßigten Kurs fährt ist auch der Wunsch Mitglied der EU zu werden.
Sonntag, 10. Juni 2007 00:17
Statt eines langen Sermons meinerseits auf Ihre Frage kurz die Meinung des Kardinalstaatssekretärs Bertone (zitiert aus kath.net, 31.05.2007):

>>Ohne Gottesbezug verlieren grundlegende Werte ihre Kraft. Das betonte Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone am Mittwoch bei einer Internationalen Tagung zum Thema „Christentum und Säkularisation. Herausforderungen für die Kirche“, wie Radio Vatikan meldete.

„Aus christlicher Sicht kommen die grundlegenden Werte von Gott, von ihm, der die Person und die Menschheit erschaffen hat“, erklärte Bertone. „Das heißt zweifelsohne nicht, dass Nicht-Gläubige, die grundlegenden Werte nicht leben können. Aber ohne Gottesbezug verlieren diese Werte alle ihre Kraft. Aber die Kirche will gemeinsam mit allen eine Welt aufbauen, die auf Gerechtigkeit und auf Solidarität gründet.“

Die Säkularisation habe im Lauf der Geschichte ihre Unmenschlichkeit nicht verbergen können, unterstrich der Kardinal-Staatsssekretär. Ihr sei es auch nicht gelungen, die Religiosität ganz aus der Gesellschaft zu drängen.<<

Das Zitat, als Antwort auf Ihre Frage, wird Sie vielleicht nicht ganz befriedigen, aber es ist nun einmal so, dass Gott der Garant und einigende Fixpunkt einer -religiösen- Wertordnung ist; diese ist bei gläubigen Menschen der großen monotheist. Religionen weitgehend deckungsgleich.
Freitag, 8. Juni 2007 00:01
Thilo: @ Christian Hüller
Ohne Gott droht in Europa auf breiter Flur langfristig das, was wir in China sehr deutlich jetzt schon haben

Aber da es ja einen Gott gibt, haben wir nichts zu befürchten. Oder?
Donnerstag, 7. Juni 2007 22:07
Schopenhauer: @ Hüller
Wie gesagt Sie sollten bei Ihrem Durchblick Politiker werden!
Wie heißt eigentlich das Gras das Sie gewöhnlich rauchen?
Scheint verdammt stark zu wirken!
Donnerstag, 7. Juni 2007 16:37
GerdEric: Schiet
ich hoffte hier wäre eine interessante Diskussion im Gange, denkste
Donnerstag, 7. Juni 2007 12:14
Christian Hüller: @ Schopenhauer
Sie haben es im Prinzip erkannt: Ohne Gott droht in Europa auf breiter Flur langfristig das, was wir in China sehr deutlich jetzt schon haben: neoliberalistischer Utilitarismus. Wie der ideologische Materialismus doch umschlagen kann, unglaublich ist das, finden Sie nicht auch? Es sind eben im Grunde sehr verwandte Ideologien. Was das Zurhilfeholen „ausländischer Mächte“ anbelangt, hierfür bietet die Geschichte sehr viele Beispiele, die einen Totalerfolg der Gegenseite gerade noch verhindert haben. Darin lag und liegt aus der Sicht der Betroffenen also sicher nichts Verwerfliches. Ungewöhnlich und völlig daneben sind solche Gedanken jedenfalls nicht.
Donnerstag, 7. Juni 2007 01:37
Schopenhauer: @ Hüller
So, letztes Posting vor dem Bett.

Ein areligiöses Europa wird sich indessen mentalitätsmäßig längerfristig kaum von China unterschieden.

Also China ist wohl kaum so areligiös wie Sie meinen. Der Kommunismus dort ist doch zunehmend nur noch Maskerade. Dahinter kommt immer deutlicher ein neoliberaler und pragmatisch auf eigene Vorteile bedachter Wirtschaftsliberalismus zum Vorschein der sich immer unverhohlener weniger auf den Maoismus als auf den jahrtausendealten Konfuzianismus beruft.
Darüber hinaus verstehe ich nicht warum die Türkei das „Problem“ einer angeblichen Gottlosigkeit in der EU lösen sollte. Religion ist Privatsache und genauso wenig wie Sie zum Atheismus bekehrt werden möchten, möchte ich zum – was eigentlich? – Islam oder Christentum oder sonstwas bekehrt werden. Wenn Ihnen Europa zu areligiös ist, dann verkaufen Sie einfach Bibeln oder stellen Sie sich im Park auf eine Bank und predigen! Ich verstehe nicht warum man ausländische „Mächte“ zu Hilfe rufen muß, weil einem im Inneren was nicht gefällt.
Zum letzten ist die Türkei selbst ein in gewisser Weise atheistisches Land. Der Laizismus ist dort praktisch „Staatsreligion“. Die Türkei sind ein zutiefst zerissenes Land mit schwerwiegenden Identitätsproblemen. Sie sind eigentlich östlich, wollen aber seit Atatürk europäisch werden. Die wirklich letzte Loslösung von ihrer Herkunft wird ihnen nie gelingen. Schon allein deshalb stünden sie einer weitergehenden europ. Einigung nur im Weg.
Donnerstag, 7. Juni 2007 01:22
Christian Hüller: @ Schopenhauer
>>…weltweit den möglichst langfristigen Bestand westlicher Wertvorstellungen garantieren<<

Zustimmung, aber ich bin im Hinblick auf eine Integrationsmöglichkeit der Türkei eher positiv gestimmt. Ein islamisches Land in enger Verflechtung mit Europa bietet auch ganz unewartete geostrate-
gische Chancen, die vielleicht noch einmal nützlich werden könnten. Ein areligiöses Europa wird sich indessen mentalitätsmäßig längerfristig kaum von China unterschieden. Auch aus diesem Grund bin ich pro Türkei (in der EU). Gegen Gott in der Verfassung werden sicher auch die Muslime nichts einzuwenden haben. Die Union ist im Übrigen nicht so geschlossen gegen einen EU-Beitritt der Türkei wie Sie das hier suggerieren. Ich behaupte, die Meinungsbildung ist dort noch nicht abgeschlossen.
Donnerstag, 7. Juni 2007 01:09
Schopenhauer: @ Hüller
Gewinnen wird nur eine besonnene Politik und die wirklichen Herausforderungen sind nicht ein paar zurück gebliebene islamische Länder oder ein paar alte Leute zuviel in Europa, sondern das sind China (hat vor kurzem Frankreich als viertgrößte Wirtschaftsmacht abgelöst und wird wohl noch dieses Jahr Dtl. als drittgrößte ablösen) und Indien. Solchen Herausforderungen kann man meiner Meinung nach nur begegnen wenn sich die europäischen Länder dem Schutz einer geeinten europäischen Macht anvertrauen. Freilich sollte die dann nicht gegen die USA in Stellung gebracht werden (wie manche phantasieren), sondern sie sollte eher mit den USA zusammen arbeiten um weltweit den möglichst langfristigen Bestand westlicher Wertvorstellungen zu garantieren. Wird China erstmal eine Groß- und Supermacht sein (und alles deutet darauf hin, daß das 21. Jhr. eines der chin. Dominanz wird, wie das vergangene eines der amerik./westl. war), dann wird sie auch im globalen Maßstab versuchen ihre eigenen (aus der konfuzianisch-chin. Geschichte abgeleiteten) Ordungsvorstellungen zu etablieren. Was zu einer Verdrängung Europas und des Westens und damit auch zu abnehmendem Wohlstand dort führen dürfte.
Hier sollte man rechtzeitig gegensteuern und dazu ist eine Türkei als EU Mitglied eher kontraproduktiv. Die CDU und Alice Schwarzer schätzen das völlig richtig ein.
Donnerstag, 7. Juni 2007 00:56
Christian Hüller: @ Schopenhauer
Mal sehen, wer das Tauziehen gewinnt. Ich setze auf langfristiges Engagement.
Donnerstag, 7. Juni 2007 00:53
Schopenhauer: @ Hüller
Da können Sie mal sehen! Am Ende ziehen kath.net, „Achse des Guten“, Hirsi Ali, George Bush, Tony Blair, Angie Merkel und Alice Schwarzer auf der einen Seite und kreuz.net, muslim-markt, Iran, Serbien, Putin, die Taliban und Christian Hüller auf der anderen Seite!
Donnerstag, 7. Juni 2007 00:44
Was tut frau doch nicht alles, um ihre feministischen Grundüberzeugungen zu wahren, vor dem antizipierten Ansturm des Islam, nicht?

Frau nimmt am Ende sogar neokonservatives Gedankengut an!
Donnerstag, 7. Juni 2007 00:36
Schopenhauer: @ Hüller
Also gut weil Sie’s sind!
Ich wollte Sie nur etwas polemisch darauf aufmerksam machen, daß Sie die Situation mit ihrer üblichen Links-Rechts Schablone schlicht falsch einordnen.
Ich weiß nicht genau welche Positionen Alice Schwarzer sonst so bezieht, aber in dieser Stellungnahme bezieht sie eindeutig eine neokonservative Position und keineswegs eine der alten Linken. Was Schwarzer hier schreibt werden Sie ganz genauso auch auf der neokonservativen kath. Website kath.net finden oder beim neokonservativen Henryk Broder und der neocon. „Achse des Guten“ oder Hirsi Ali, die bekanntlich nicht Mitglied einer linken sondern einer sehr rechten Partei waren.
Ich fand es einfach lustig (und ehrlich gesagt auch borniert) wie Sie sofort reflexartig losbellen weil Sie sich einbilden jemand „Linkes“ hätte den Mund aufgemacht und man müsse jetzt die Taliban zu Hilfe rufen um es den bösen „Linken“ mal zu zeigen! Was Schwarzer hier schreibt würde ich eher unter „neue Rechte“ als unter „alte Linke“ einordnen.
Donnerstag, 7. Juni 2007 00:22
Okay, mit Dank zurück, Sie >>bornierter<< Psychologe, dann aber ab ins Tradiland und den Tradis tüchtig was aufs Mützchen. Jeder vervollkommnet seine >>Identität<< eben auf seine Weise, ob lechtshegeleianisch oder rinks.
Donnerstag, 7. Juni 2007 00:14
Schopenhauer: @ Hüller
Die Frage welche Partei ich alle vier Jahre mal wähle ist bei mir nicht dermaßen identitätsstiftend wie bei Ihnen.
Verglichen mit den ganz großen Fragen sind die Unterschiede zwischen CDU und SPD meiner Meinung nach eher marginal und die Trennlinie zwischen Gut und Böse verläuft für mich an anderen Stellen.
So und jetzt ist gut. Ich hab keine Lust mit einem bornierten Spießer wie Ihnen die halbe Nacht über Dinge zu diskutieren die Sie ohnehin nicht verstehen!
Donnerstag, 7. Juni 2007 00:09
Das Schöne, Wahre und Gute finden wir bei Göthe. Ansonsten sucht sich jeder die Partei, bei der er die meisten Übereinstimmungen mit seinen eigenen Grundüberzeugungen findet. Parteiprogramm und eigene Überzeugungen sind aber niemals deckungsgleich, wie Hänschen im Politikunterricht zu lernen pflegt. Wie Sie Ihre Wahloptionen treffen, erscheint mir aufgrund Ihrer Äußerungen freilich etwas schleierhaft. Ach ich vergaß, Sie beschränken sich ja stets auf Ihre Erststimme …
Mittwoch, 6. Juni 2007 23:57
Schopenhauer: @ Hüller
Um Sie nicht zu überfordern, lieber Schopi, will ich Ihnen noch sagen, dass für mich, nach altbewährter Art, die Demarkationslinie zwischen links und rechts zwischen SPD und CDU steht. Das passt vielleicht nicht immer, aber doch in den -für mich- wesentlichen Zügen.

Nein mein lieber Herr Hüller! Das überfordert mich keineswegs! Zu einem Weltbild bei dem alles Übel in der SPD zu finden ist und alles Schöne, Wahre und Gute in der CDU kann man Sie nur gratulieren!
Andere würden das zwar als Schubladendenken belächeln, aber ich keineswegs! So und jetzt ab zu den Taliban und da ein bißchen Verstärkung geholt gegen Münte und Wowi, die Inkarnationen des Teufels!
Mittwoch, 6. Juni 2007 23:48
>>Wer so wie Sie durchblickt was rinks oder lechts ist…<<

Sie meinten wohl „links“, Schopi, und diesmal nehme ich es wirklich als Kompliment.

Sie sind nicht der erste, der sich schwer tut, für mich die die passende Schublade zu finden.

Jetzt hat man doch gedacht, der Hüller, der sei rechts, traditionalistisch, xenophob, antiamerikanistisch…

Aber leider Fehlanzeige!

Aber ein Linkers ist’s halt auch nicht.

Ist es vielelicht ein Liberaler?

Ein rechter Liberaler?

Oder antiliberalistisch-konservativ?

Um Sie nicht zu überfordern, lieber Schopi, will ich Ihnen noch sagen, dass für mich, nach altbewährter Art, die Demarkationslinie zwischen links und rechts zwischen SPD und CDU steht. Das passt vielleicht nicht immer, aber doch in den -für mich- wesentlichen Zügen.
Mittwoch, 6. Juni 2007 23:29
Schopenhauer: @ Hüller
Von wegen Ironie! Das war bitterer Ernst!
Wer so wie Sie durchblickt was rinks oder lechts ist, der sollte auf jeden Fall in die Politik!
Selten einen solchen Unsinn gelesen wie den Ihren!
Mittwoch, 6. Juni 2007 23:23
Ach Schopi, den Ironiedetektor hab’ ich stets dabei. Übermitteln Sie Ihre lieben Grüße an Bertone, der Mann ist besser als ich dachte…
Mittwoch, 6. Juni 2007 23:15
Schopenhauer: @ Hüller
Ich seh’ schon – an Ihnen ist ein großer Politiker verloren gegangen!
Mittwoch, 6. Juni 2007 22:45
Deutschland hat ein demographisches Problem, das in den nächsten Jahren erst richtig akut werden wird. Menschen mit einem anderen Reproduktionsverhalten, wie türkische Einwanderer, können hier gegensteuern und tun dies faktisch jetzt schon. Dass Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland Integrationsprobleme haben, ist ein massives Versagen der Politik, das den deutschen Bürgern jetzt schon Unsummen kostet und auch in Zukunft kosten wird, aber diese Probleme sind prinzipiell behebbar. Für mich sind die Hauptgründe dafür, einem Türkeibeitritt offen gegenüberzustehen, vorliegend RELIGIÖSER Natur. Diese Werthierarchie ist tief in meinem Bewusstsein verankert und ich werde sie mir von keinem
deutschnationalen Inzuchts- und Kulturadvokaten ausreden lassen. Ich bin vielmehr davon überzeugt, dass die islamische Kultur Deutschland sehr bereichern kann. Es ist auch ein Irrtum zu glauben, Migranten seien dauerhaft politisch links orientiert. Dies gilt meist nur so lange, wie diese Leute hier in Armut leben. Was den Irak anbelangt, so ist in mir seit Längerem die Überzeugung gereift, dass die US Truppen von dort schleunigst abziehen sollten. Das für mich relevante Kriegsziel ist erreicht: der sozialistische Diktator und Massenmörder Saddam Hussein ist gestürzt. Das andere sollte man der Souveränität und Selbstreinigungskraft des irakischen Volkes überlassen.
Mittwoch, 6. Juni 2007 21:45
Schopenhauer: @ Hülli
Dann sollen die USA das doch bitte in ihrem schönen Irak vorexerzieren und dem Islamismus dort das Wasser abgraben. Europa ist nicht die Spielwiese amerikanischer Neocons.
Wieso eine Aufnahme der Türkei ein demographisches Problem (??? – die EU hat über eine halbe Milliarde Bürger) lösen sollte ist mir nicht ganz klar. So gesehen könnte man ein angebliches demographisches Problem in Dtl. eindach dadurch lösen, daß man sich bspw. Kenia einverleibt?!?

Seltsam bloß, dass führende Wirtschaftsnationen

Was für führende Wirtschaftsnationen sollen das denn sein? Mir fällt höchstens England ein und die sind aus dem gleichen Grund für einen EU Beitritt wie die USA – weil sie eine Übermacht Deutschland-Frankreich fürchten und ihnen die EU als loser aber wenig entschlußfreudiger Staatenbund lieber wäre. Frankreich ist dagegen, in Dtl. ist die SPD vorsichtig dafür, die Union ziemlich dagegen, in Italien herrscht ein ähnliches Bild. Letztlich geht es um die Frage welche EU man will. Ein loser Staatenbund weitgehend autonomer Nationalstaaten (Position der USA und europäischer Linker) oder eine politische Union die die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt wäre (Position Frankreichs und der europäischen Konservativen, teilweise auch der Liberalen).
Mittwoch, 6. Juni 2007 18:38
Wenn ich Sie richtig verstehe, sind die USA für einen EU-Beitritt der Türkei, um Europa politisch zu schwächen und zu destabilisieren. Seltsam bloß, dass führende Wirtschaftsnationen und Wirtschaftsvertreter in Europa SELBST einen EU-Beitritt der Türkei in wirtschaftlicher Hinsicht anders, nämlich positiv, sehen, nicht zuletzt wegen des demographischen Problems. Ob es den Amis um eine Schwächung Europas geht – nun, auszuschließen ist es nicht, wahrscheinlicher aber wollen die USA einfach nur vorexerziert sehen, dass eine demokratische Integration islamischer Staaten tatsächlich möglich ist, oder, noch wahrscheinlicher, geht es ihnen darum, einem dort aufkeimenden Islamismus das Wasser abzugraben.
Mittwoch, 6. Juni 2007 17:37
Schopenhauer: @ Hüller
Die USA ist für den EU Beitritt der Türkei weil eine politische Einigung Europas und damit eine ernsthafte Konkurrenz für die führende Wirtschaftsmacht damit in weite Ferne rücken würde. Die Wirtschaftsleistung der EU ist höher als die der USA, die größte Volkswirtschaft der Welt wäre dann also die Europäische Union. Daß die Amerikaner daran kein Interesse haben ist kein Vorurteil einer Alice Schwarzen sondern Common Sense. Fragen Sie mal Peter Scholl-Latour (den Sie wohl kaum für links halten werden). Der sagte erst jüngst in einer Diskussion mit einem Amerikaner auf n-tv in aller Deutlichkeit, daß die Interessen der USA und der EU in diesen Dingen diametral entgegen gesetzt seien.
Mittwoch, 6. Juni 2007 15:01
agmen: EU-Beitritt der Türkei
Durch die Wahl von Sarkozy ist der EU-Beitritt der Türkei erst einmal in weite Ferne gerückt.
Mittwoch, 6. Juni 2007 12:15
Der Doktortitel Ihres Herrn Hesse schützte denselbigen offenbar vor Torheit nicht.
Mittwoch, 6. Juni 2007 12:07
Stimme aus dem Tradiland: Der Koran, Mein Kampf und V2 haben den gleichen Autor,
nämlich den Teufel.

Zitat des verstorbenen hw. Dr. Gregor Hesse (+2006).
Mittwoch, 6. Juni 2007 11:42
Alice Schwarzer betätigt hier gängige Klischees der Linken, um ihre Welt- und Menschenbild durchzudrücken: Vorurteile gegenüber den berechtigten Interessen der Wirtschaft und -natürlich- Amerika.

Selbstverständlich missachtet diese Frau das
Recht auf freie Religionsausübung. Sie ordnet es ihrer ganz persönlichen Ideologie unter. Der muss alles weichen.

Die Frau ist überaus gefährlich. Ihre verlogener Einsatz für das Recht auf Abtreibung muss uns den Weg zeigen.

Die Türkei muss nach Europa. Mithilfe der Türken und ihrer diesbezüglich rechtgläubigen Auffassung wird der verlogene Abtreibungskompromiss wieder gestürzt werden.
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