Freitag, 7. September 2007 08:21
Sirilo: Eugen Roth zum Pharisäer
Ein Gedicht von Eugen Roth zum Thema Pharisäertum
Ein Mensch betrachtete einst näher
das Gleichnis von dem Pharisäer,
der Gott gedankt voll Heuchelei,
dafür, daß er kein Zöllner sei.
„Gottlob“, rief er mit eitlem Sinn,
„daß ich kein Pharisäer bin!“
Quelle: Eugen Roth
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Weiterlesen:
• Robert Spaemann (NZZ): Was ist eine gute Religion?
6 Lesermeinungen:
Freitag, 7. September 2007 20:36
GerdEric: @alle
Sagt denn das Gedicht von Eugen Roth nicht eindeutig, dass wir, Bokrug, Lutheraner, usw. und natürlich auch ich selbst, jeder selbst ein kleiner Pharisäer sind (man sollte doch öfters versuchen den eigenen Balken zu beseitigen, dann können wir dem Anderen helfen seinen Splitter zu entfernen)?
Freitag, 7. September 2007 18:30
Defensor Fidei: @ Bokrug
Wieso Irrtum??
Lutheraner sagte doch:“Wüßte ich es nicht besser“. Er sprach somit im Konjunktiv, weshalb wir davon ausgehen dürfen, daß er es besser weiß.
Freitag, 7. September 2007 17:15
Bokrug †: Irrtum…
>>>… würde ich Katholiken für die Pharisäer der Neuzeit halten.<<<

Das trifft eher auf die alttestamentarisierenden Calvinisten, Puritaner und Zeugen Jehovas zu.
Freitag, 7. September 2007 16:43
Lutheraner: Wüßte ich es nicht besser, …
Matt. 23, 1 Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern
2 und sprach: Auf Mose’s Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer.
3 Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut’s; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen’s wohl, und tun’s nicht.
4 Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen.
5 Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß.
6 Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den Synagogen
7 und haben’s gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden.
8 Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder.


… würde ich Katholiken für die Pharisäer der Neuzeit halten.
Freitag, 7. September 2007 10:39
Sozialkatholisch: Pharisäer
In dem Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner ging es doch darum das der Pharisäer sich aufgrund seiner eigenen Taten, also aus sich selbst, für vor Gott gerecht hält. Eine solche Philosophie wird von der röm/kath. Kirche nicht vertreten und hoffentlich von keiner anderen christlichen Kirche. Das Wort Pharisäer wird oft dazu benutzt jede positive Reflektion über den katholischen Glauben zu zerstören.
Freitag, 7. September 2007 09:55
GerdEric: Nicht schlecht
sicher auch ein Wort an all die Pfarriseer
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