http://de.wikipedia.org/wiki/Johannes-Evangelium#Datierung
Datierung [Bearbeiten]
Papyrus 52 (recto)
als ältestes Textzeugnis des Johannesevangeliums (vermutlich 1. Hälfte des 2. Jhdts.)Das älteste Textzeugnis
für das Johannesevangelium ist das in Ägypten gefundene Papyrusfragment P52.[15] Es ist wenige Quadratzentimeter
groß und enthält auf der Vorderseite Teile der Verse 31-33, auf der Rückseite Fragmente der Verse 37-38
des 18. Kapitels des Evangeliums. Der Herausgeber C.H. Roberts datiert es aufgrund der Schriftart etwa
auf das Jahr 125. Es sind in der Forschung auch frühere Datierungen ab etwa 100 genannt worden. Neuerdings
sind solche Ansätze bezweifelt worden, da eine Bestimmung allein aufgrund der Schriftart ungenau sei.
Der Text stamme wohl eher aus der Zeit zwischen 130-150 oder nach vereinzelten Meinungen sogar erst aus
der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts.
Jedenfalls bildet dieses Fragment den wichtigsten äußeren
Anhaltspunkt für die Datierung des Johannesevangeliums…
Mittwoch, 12. September 2007 05:24
Bokrug †: Johannes-Evangelium kann deutlich älter datiert werden…
Evangelium nach Johannes 15,1-8.
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben…
Zitat:
Vielleicht schaffe ich es, zu diesem Thema etwas ausführlich was auf www.kathpedia.com einzuarbeiten, siehe hier:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Johannes-Apokalypse
Ich muss die Zeit gut einteilen und werde solche Fragen eher auf www.kathpedia.com
Im Johannes-Evangelium wird etwa die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, an den Anfang des Wirkens Jesu gerückt (Joh 2,13ff)
http://66.102.9.104/search?q=cache:QrjBru2CwvMJ:www.kathnews.com/wbboard/thread.php%3Fgoto%3Dnextoldest%26threadid%3D4481%26sid%3D0b145d1e2b2d8c91ef2d3f7c569b5f37+Johannes+Evangelium+fr%C3%BChere+Datierung&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=4&lr=lang_de
Zitat:
es gibt (sehr) gute Gründe anzunehmen, daß der Apostel und Augenzeuge Johannes der Verfasser des nach ihm benannten Evangeliums ist.
Diese These vertritt z.B. der Geschichtswissenschaftler Prof. Dr. Hugo Staudinger (Die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien, 7. Auflage, Wuppertal-Zürich/Brockhaus, S. 42 f.):
Zitat:
„[…] im Jahre 1935, erfolgte eine Sensation. Der britische Papyrologe Colin H. Roberts gab ein aus Ägypten stammendes als p 52 eingeordnetes Papyrusfragment heraus, das etwa aus dem Jahre 125 stammt. Es ist auf beiden Seiten beschrieben, ist also nicht Teil einer Schriftrolle, sondern eines Codex. Die Vorderseite konnte Roberts als Johannes 18,31-33und die Rückseite als Johannes 18,37-38 entziffern. […] Mit dieser Entdeckung waren alle bis dahin gängigen Hypothesen, die die Entstehung des Johannes-Evangeliums tief im 2. Jahrhundert ansetzten, eindeutig widerlegt. Da dieses Evangelium um das Jahr 125 herum schon in Ägypten verbreitet war, muß es spätestens um die Jahrhundertwende abgefaßt sein.“
Und weiter (ebenda, S. 45 f.):
Zitat:
„Der vierte Evangelist bringt sein besseres Wissen durch unmittelbare Zeugenschaft offensichtlich bewußt ins Spiel, indem er von den Berichten der anderen [= der Synoptiker; JP] korrigierend abweicht. Das beginnt schon bei dem Kapitel über die Taufe Jesu, wo er im Gegensatz zu den Synoptikern hervorhebt, daß es allein Johannes der Täufer ist, der die Taube auf Jesus herabsteigen sieht und dies dann dem Volke bezeugt. Und es endet beim Bericht über die letzten Ereignisse in Jerusalem, wo Johannes die Zeitangeaben der anderen Evangelien deutlich korrigiert. […]
Die Entzifferung von p 52 beweist eine Entstehung des vierten Evangeliums vor der Jahrhundertwende. Der Text selbst bietet sowohl Argumente für eine Datierung vor dem Jahre 70 wie auch andere, die mehr für eine spätere Entstehung sprechen. Auch in der Verfasserfrage gibt es verschiedene Auffassungen. Daß der Apostel Johannes der ‘eigentliche’ Autor ist, läßt sich jedoch bei Berücksichtigung aller Kriterien kaum in Abrede stellen; ebenso wenig, daß die Briefe des Johannes vom gleichen Autor stammen. Dagegen wird die Auffassung, daß der gleiche Johannes auch Verfasser der Offenbarung sei, schon in der frühen Überlieferung – durch Eusebius unter Berufung auf Papias – in Frage gestellt.
Umstritten ist, wer dem Johannes-Evangelium das 21. Kapitel angefügt hat. Damit verbindet sich die Frage, ob der gleiche Autor den Text auch an anderen Stellen überarbeitet hat. Dagegen spricht allerdings der schon zitierte Übergang vom Kapitel 20 zum Kapitel 21. Die von Bischof John A.T. Robinson vorgetragene Auffassung, daß Johannes selbst in mehreren Ansätzen an dem Evangelium gearbeitet und es ohne Schlußredaktion hinterlassen hat, ist zwar nicht beweisbar, hat jedoch gute Gründe für sich.“
Ganz ähnlich, nur viel ausführlicher, argumentiert auch Prof. Joseph Ricciotti (Das Leben Jesu, Basel 1955, S. 124 ff.) – ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Nach Ricciotti spricht für die Augenzeugenschaft des Verfassers des 4. Evangeliums auch seine Genauigkeit in Bezug auf Orts- und Zeitangaben:
Zitat:
Der Verfasser des 4. Evangeliums bekundet eine Ortsvertrautheit, die diejenige der Synoptiker übertrifft. Ja er verweilt mit Vorliebe bei zahlreichen Einzelheiten, die er ohne Schaden für die Erzählung hätte auslassen können. Tat er es nicht, dann deshalb, weil er seiner Sache sicher war. Wenigstens zehn palästinenssche Ortsbezeichnungen kommen nur im 4. Evangelium vor. Keine davon hat sich als unrichtig erwiesen; mehrere wurden als zutreffend erkannt.
Quelle: Joseph Ricciotti, ebenda, S. 125
Ricciotti belegt diese These mit einer Vielzahl einzelner Beispiele.
Der Geschichtsprofessor Peter Berglar schreibt, daß der Apostel Johannes
Zitat:
… für mich – und sicherlich nicht für mich allein – der Verfasser des nach ihm benannten Evangeliums – einschließlich des angeführten, so sehr umstrittenen und heute dem Johannes schlichtweg aberkannten 21. Kapitel – und auch der Geheimen Offenbarung ist. Dies ist seit dem 2. Jahrhundert eindeutig und glaubwürdig bezeugt. Es gibt keinen ernstlichen Grund, dieser Zeugenschaft zu mißtrauen und sie für unzuverlässig oder gar für inhaltlich falsch zu erklären.
Quelle: Peter Berglar, Petrus – Vom Fischer zum Stellvertreter, Köln 1999, S. 299 f.
Übrigens, auch Papst Benedikt XVI. betrachtet (in „Gott und die Welt“) dieses Evangelium als „historisch in einer erstaunlichen Weise rehabilitiert“.
John-Paul hat schon einige Wissenschaftler zitiert, welche für eine noch frühere Datierung eintreten (um 67 n.Chr.) und für den Jünger Johannes als Autor sprechen. Ricciotti führt in seinem Werk übrigens einige Beispiele weiter aus, welche die Zeit- und Ortskenntnisse des Verfassers belegen (Joseph (Giuseppe) Ricciotti ist jetzt auch in der kathpedia). Carsten Peter Thiede führt diese in seinem Buch „Ein Fisch für den römischen Kaiser“ ebenfalls auf und referenziert auch noch Hans-Joachim Schulz, Professor für Ostkirchenkunde in Würzburg.
Zur Glaubhaftigkeit des Johannes-Evangeliums selbst meint der Lieblingsjünger, der hl. Johannes, welcher ungefähr 18 Jahre bei Jesu Mutter Maria gelebt hat und gut unterrichtet ist:
„Dies wurde geschrieben, damit ihr glaubt …“ (Joh 20,31)
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Joseph_Ricciotti
Klaus Berger glaubt eher, daß das Johannesevangelium das erste schriftlich niedergelegte Evangelium ist: K. Berger, Am Anfang war Johannes, Stuttgart 1997.
Und er steht da nicht ganz allein. Der anglikanische Bischof John A. T. Robinson datiert Joh zwischen -40 bis +65 (Wann entstand das Neue Testament?, Paderborn/Wuppertal 1986).
Mt 12,31 und Mt 28,19 und 2_Kor 13,13
http://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-Trinitat.html
Der heilige Geist ist im Hebräischen als ruach weiblich.
In Heilig-Geist Messen wird dieser Aspekt bzw. diese trinitarische Emanation Gottes direkt angebetet.
Es gibt auch die Anrufung und Messe vom Heiligen Geist.
http://www.wissens-quiz.de/wissen/bildung/wikipedia/e/ev/evangelium__buch_.html
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Joseph_Ricciotti
http://www.google.de/search?hl=de&q=Johannes-Evangelium+Datierung&meta=lr%3Dlang_de
Datierung [Bearbeiten]
Papyrus 52 (recto) als ältestes Textzeugnis des Johannesevangeliums (vermutlich 1. Hälfte des 2. Jhdts.)Das älteste Textzeugnis für das Johannesevangelium ist das in Ägypten gefundene Papyrusfragment P52.[15] Es ist wenige Quadratzentimeter groß und enthält auf der Vorderseite Teile der Verse 31-33, auf der Rückseite Fragmente der Verse 37-38 des 18. Kapitels des Evangeliums. Der Herausgeber C.H. Roberts datiert es aufgrund der Schriftart etwa auf das Jahr 125. Es sind in der Forschung auch frühere Datierungen ab etwa 100 genannt worden. Neuerdings sind solche Ansätze bezweifelt worden, da eine Bestimmung allein aufgrund der Schriftart ungenau sei. Der Text stamme wohl eher aus der Zeit zwischen 130-150 oder nach vereinzelten Meinungen sogar erst aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts.
Jedenfalls bildet dieses Fragment den wichtigsten äußeren Anhaltspunkt für die Datierung des Johannesevangeliums. Wenn man damit rechnet, dass der Text noch eine Zeit brauchte, um bis nach Ägypten zu gelangen, wird man eine Abfassungszeit jedenfalls vor 130 annehmen können. Damit wird jede Theorie über eine Entstehung des Evangeliums erst in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts – so lehrte die Tübinger Schule aus dem 19. Jahrhundert – hinfällig.
Auch Vertreter der historisch-kritischen Schule datieren das Johannesevangelium aus inneren Gründen heute oft auf den Anfang des zweiten oder das Ende des ersten Jahrhunderts. Als frühestes Datum kommen für viele Exegeten die Jahre nach 80 in Frage, da das Johannesevangelium eine fortgeschrittene Entfremdung vom synagogalen Judentum dokumentiere (9,22 EU, 12,42 EU, 16,2 EU) und auf den so genannten „Synagogenausschluss“ für Abtrünnige historisch zurückblicke.
Speziell im englischen Sprachraum geben einige Forscher auch frühere Daten an (Carsten Peter Thiede vor 70, W.F. Albright vor 80, John A.T. Robinson vor 70). Im deutschen Sprachraum vertritt vor allem Klaus Berger die Ansicht, das Johannesevangelium sei früh entstanden und stehe sowohl theologisch, als auch historisch zumindest gleichwertig neben den synoptischen Evangelien. Nach dieser Theorie bezeugt Johannes in sehr authentischer Weise jüdische Verhältnisse aus der Zeit vor der Zerstörung des Tempels im Jahr 70. Diese Theorien haben jedoch keinen nachhaltigen Eindruck in der Forschung hinterlassen.
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben…
Zitat:
Vielleicht schaffe ich es, zu diesem Thema etwas ausführlich was auf www.kathpedia.com einzuarbeiten, siehe hier:
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Johannes-Apokalypse
Ich muss die Zeit gut einteilen und werde solche Fragen eher auf www.kathpedia.com
Im Johannes-Evangelium wird etwa die Vertreibung der Händler aus dem Tempel, an den Anfang des Wirkens Jesu gerückt (Joh 2,13ff)
http://66.102.9.104/search?q=cache:QrjBru2CwvMJ:www.kathnews.com/wbboard/thread.php%3Fgoto%3Dnextoldest%26threadid%3D4481%26sid%3D0b145d1e2b2d8c91ef2d3f7c569b5f37+Johannes+Evangelium+fr%C3%BChere+Datierung&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=4&lr=lang_de
Zitat:
es gibt (sehr) gute Gründe anzunehmen, daß der Apostel und Augenzeuge Johannes der Verfasser des nach ihm benannten Evangeliums ist.
Diese These vertritt z.B. der Geschichtswissenschaftler Prof. Dr. Hugo Staudinger (Die historische Glaubwürdigkeit der Evangelien, 7. Auflage, Wuppertal-Zürich/Brockhaus, S. 42 f.):
Zitat:
„[…] im Jahre 1935, erfolgte eine Sensation. Der britische Papyrologe Colin H. Roberts gab ein aus Ägypten stammendes als p 52 eingeordnetes Papyrusfragment heraus, das etwa aus dem Jahre 125 stammt. Es ist auf beiden Seiten beschrieben, ist also nicht Teil einer Schriftrolle, sondern eines Codex. Die Vorderseite konnte Roberts als Johannes 18,31-33und die Rückseite als Johannes 18,37-38 entziffern. […] Mit dieser Entdeckung waren alle bis dahin gängigen Hypothesen, die die Entstehung des Johannes-Evangeliums tief im 2. Jahrhundert ansetzten, eindeutig widerlegt. Da dieses Evangelium um das Jahr 125 herum schon in Ägypten verbreitet war, muß es spätestens um die Jahrhundertwende abgefaßt sein.“
Und weiter (ebenda, S. 45 f.):
Zitat:
„Der vierte Evangelist bringt sein besseres Wissen durch unmittelbare Zeugenschaft offensichtlich bewußt ins Spiel, indem er von den Berichten der anderen [= der Synoptiker; JP] korrigierend abweicht. Das beginnt schon bei dem Kapitel über die Taufe Jesu, wo er im Gegensatz zu den Synoptikern hervorhebt, daß es allein Johannes der Täufer ist, der die Taube auf Jesus herabsteigen sieht und dies dann dem Volke bezeugt. Und es endet beim Bericht über die letzten Ereignisse in Jerusalem, wo Johannes die Zeitangeaben der anderen Evangelien deutlich korrigiert. […]
Die Entzifferung von p 52 beweist eine Entstehung des vierten Evangeliums vor der Jahrhundertwende. Der Text selbst bietet sowohl Argumente für eine Datierung vor dem Jahre 70 wie auch andere, die mehr für eine spätere Entstehung sprechen. Auch in der Verfasserfrage gibt es verschiedene Auffassungen. Daß der Apostel Johannes der ‘eigentliche’ Autor ist, läßt sich jedoch bei Berücksichtigung aller Kriterien kaum in Abrede stellen; ebenso wenig, daß die Briefe des Johannes vom gleichen Autor stammen. Dagegen wird die Auffassung, daß der gleiche Johannes auch Verfasser der Offenbarung sei, schon in der frühen Überlieferung – durch Eusebius unter Berufung auf Papias – in Frage gestellt.
Umstritten ist, wer dem Johannes-Evangelium das 21. Kapitel angefügt hat. Damit verbindet sich die Frage, ob der gleiche Autor den Text auch an anderen Stellen überarbeitet hat. Dagegen spricht allerdings der schon zitierte Übergang vom Kapitel 20 zum Kapitel 21. Die von Bischof John A.T. Robinson vorgetragene Auffassung, daß Johannes selbst in mehreren Ansätzen an dem Evangelium gearbeitet und es ohne Schlußredaktion hinterlassen hat, ist zwar nicht beweisbar, hat jedoch gute Gründe für sich.“
Ganz ähnlich, nur viel ausführlicher, argumentiert auch Prof. Joseph Ricciotti (Das Leben Jesu, Basel 1955, S. 124 ff.) – ein Buch, das ich nur empfehlen kann. Nach Ricciotti spricht für die Augenzeugenschaft des Verfassers des 4. Evangeliums auch seine Genauigkeit in Bezug auf Orts- und Zeitangaben:
Zitat:
Der Verfasser des 4. Evangeliums bekundet eine Ortsvertrautheit, die diejenige der Synoptiker übertrifft. Ja er verweilt mit Vorliebe bei zahlreichen Einzelheiten, die er ohne Schaden für die Erzählung hätte auslassen können. Tat er es nicht, dann deshalb, weil er seiner Sache sicher war. Wenigstens zehn palästinenssche Ortsbezeichnungen kommen nur im 4. Evangelium vor. Keine davon hat sich als unrichtig erwiesen; mehrere wurden als zutreffend erkannt.
Quelle: Joseph Ricciotti, ebenda, S. 125
Ricciotti belegt diese These mit einer Vielzahl einzelner Beispiele.
Der Geschichtsprofessor Peter Berglar schreibt, daß der Apostel Johannes
Zitat:
… für mich – und sicherlich nicht für mich allein – der Verfasser des nach ihm benannten Evangeliums – einschließlich des angeführten, so sehr umstrittenen und heute dem Johannes schlichtweg aberkannten 21. Kapitel – und auch der Geheimen Offenbarung ist. Dies ist seit dem 2. Jahrhundert eindeutig und glaubwürdig bezeugt. Es gibt keinen ernstlichen Grund, dieser Zeugenschaft zu mißtrauen und sie für unzuverlässig oder gar für inhaltlich falsch zu erklären.
Quelle: Peter Berglar, Petrus – Vom Fischer zum Stellvertreter, Köln 1999, S. 299 f.
Übrigens, auch Papst Benedikt XVI. betrachtet (in „Gott und die Welt“) dieses Evangelium als „historisch in einer erstaunlichen Weise rehabilitiert“.
John-Paul hat schon einige Wissenschaftler zitiert, welche für eine noch frühere Datierung eintreten (um 67 n.Chr.) und für den Jünger Johannes als Autor sprechen. Ricciotti führt in seinem Werk übrigens einige Beispiele weiter aus, welche die Zeit- und Ortskenntnisse des Verfassers belegen (Joseph (Giuseppe) Ricciotti ist jetzt auch in der kathpedia). Carsten Peter Thiede führt diese in seinem Buch „Ein Fisch für den römischen Kaiser“ ebenfalls auf und referenziert auch noch Hans-Joachim Schulz, Professor für Ostkirchenkunde in Würzburg.
Zur Glaubhaftigkeit des Johannes-Evangeliums selbst meint der Lieblingsjünger, der hl. Johannes, welcher ungefähr 18 Jahre bei Jesu Mutter Maria gelebt hat und gut unterrichtet ist:
„Dies wurde geschrieben, damit ihr glaubt …“ (Joh 20,31)
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Joseph_Ricciotti
Klaus Berger glaubt eher, daß das Johannesevangelium das erste schriftlich niedergelegte Evangelium ist: K. Berger, Am Anfang war Johannes, Stuttgart 1997.
Und er steht da nicht ganz allein. Der anglikanische Bischof John A. T. Robinson datiert Joh zwischen -40 bis +65 (Wann entstand das Neue Testament?, Paderborn/Wuppertal 1986).
Mt 12,31 und Mt 28,19 und 2_Kor 13,13
http://www.gotquestions.org/Deutsch/Bibel-Trinitat.html
Der heilige Geist ist im Hebräischen als ruach weiblich.
In Heilig-Geist Messen wird dieser Aspekt bzw. diese trinitarische Emanation Gottes direkt angebetet.
Es gibt auch die Anrufung und Messe vom Heiligen Geist.
http://www.wissens-quiz.de/wissen/bildung/wikipedia/e/ev/evangelium__buch_.html
http://www.kathpedia.com/index.php?title=Joseph_Ricciotti
http://www.google.de/search?hl=de&q=Johannes-Evangelium+Datierung&meta=lr%3Dlang_de
Datierung [Bearbeiten]
Papyrus 52 (recto) als ältestes Textzeugnis des Johannesevangeliums (vermutlich 1. Hälfte des 2. Jhdts.)Das älteste Textzeugnis für das Johannesevangelium ist das in Ägypten gefundene Papyrusfragment P52.[15] Es ist wenige Quadratzentimeter groß und enthält auf der Vorderseite Teile der Verse 31-33, auf der Rückseite Fragmente der Verse 37-38 des 18. Kapitels des Evangeliums. Der Herausgeber C.H. Roberts datiert es aufgrund der Schriftart etwa auf das Jahr 125. Es sind in der Forschung auch frühere Datierungen ab etwa 100 genannt worden. Neuerdings sind solche Ansätze bezweifelt worden, da eine Bestimmung allein aufgrund der Schriftart ungenau sei. Der Text stamme wohl eher aus der Zeit zwischen 130-150 oder nach vereinzelten Meinungen sogar erst aus der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts.
Jedenfalls bildet dieses Fragment den wichtigsten äußeren Anhaltspunkt für die Datierung des Johannesevangeliums. Wenn man damit rechnet, dass der Text noch eine Zeit brauchte, um bis nach Ägypten zu gelangen, wird man eine Abfassungszeit jedenfalls vor 130 annehmen können. Damit wird jede Theorie über eine Entstehung des Evangeliums erst in der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts – so lehrte die Tübinger Schule aus dem 19. Jahrhundert – hinfällig.
Auch Vertreter der historisch-kritischen Schule datieren das Johannesevangelium aus inneren Gründen heute oft auf den Anfang des zweiten oder das Ende des ersten Jahrhunderts. Als frühestes Datum kommen für viele Exegeten die Jahre nach 80 in Frage, da das Johannesevangelium eine fortgeschrittene Entfremdung vom synagogalen Judentum dokumentiere (9,22 EU, 12,42 EU, 16,2 EU) und auf den so genannten „Synagogenausschluss“ für Abtrünnige historisch zurückblicke.
Speziell im englischen Sprachraum geben einige Forscher auch frühere Daten an (Carsten Peter Thiede vor 70, W.F. Albright vor 80, John A.T. Robinson vor 70). Im deutschen Sprachraum vertritt vor allem Klaus Berger die Ansicht, das Johannesevangelium sei früh entstanden und stehe sowohl theologisch, als auch historisch zumindest gleichwertig neben den synoptischen Evangelien. Nach dieser Theorie bezeugt Johannes in sehr authentischer Weise jüdische Verhältnisse aus der Zeit vor der Zerstörung des Tempels im Jahr 70. Diese Theorien haben jedoch keinen nachhaltigen Eindruck in der Forschung hinterlassen.
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Redakteur:
Bokrug †
Quelle: Christentum als Merkabah-Mystik
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• Bokrug †: Die Sterne in der Offenbarung – Archäoastronomische Interpretation der Apocalypse des Johannes
Mittwoch, 12. September 2007 05:35
Bokrug †: Jesus…
…stand in der Tradition der jüd. Merkabah-Mystik nach Ezechiel und Henoch.
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