Der russische Dissident Wladimir Bukowski zum «Tod» des Bolschewismus und zum Sieg des Sozialismus
Wladimir
Bukowski hatte Anfang der 90er Jahre während der Wirren des Machtkampfes in Moskau über mehrere Wochen
Zugang zu sowjetischen Archiven. Dabei hat er Tausende von geheimen Dokumenten – 48 Ordner voll – elektronisch
kopieren und herausschmuggeln können. Mit diesem Material belegt Bukowski Ziele, Strategien und Vernetzung
der kommunistischen «Westarbeit» und das auffällige Desinteresse im Westen. Der Kommunismus im Osten
ist tot – der Sozialismus im Westen lebt und regiert.
Mittwoch, 12. September 2007 15:55
Lutheraner: Eine totgesagte Ideologie lebt weiter
Zeit-Fragen: Herr Bukowski, Sie wurden 1976 von der früheren Sowjetunion im Austausch in den Westen entlassen.
Aus politischen Gründen wurden Sie jahrelang eingesperrt und demütigender psychiatrischer Zwangsbehandlung
unterzogen. In Ihrem Buch «Abrechnung mit Moskau»1 enthüllen Sie zahlreiche, als streng geheim klassierte
Dokumente, Sie teilen die «Gorbimanie» im Westen nicht. Wie beurteilen Sie die Politik in der früheren
Sowjetunion, mit der Gorbatschow heute identifiziert wird?
Wladimir Bukowski: Die zahlreichen Dokumente, die ich in den Archiven des Politbüros und des Zentralkomitees einsehen konnte, bestätigen, was ich über Gorbatschow zu finden erwartete. Erstens: Er ist nicht der Erfinder von Glasnost und Perestroika. Diese Strategien wurden bereits im voraus entwickelt. Zweitens: Diese Politik wurde nicht ausgearbeitet, weil das Sowjetregime demokratischer werden wollte. In Wirklichkeit war es bankrott.
Glasnost und Perestroika: Ziel war nicht Demokratie
Das war die unmittelbare Folge von Reagans Politik des Wettrüstens, besonders in einigen Bereichen der Elektronik und der High-Tech und der als «Star Wars» (Krieg der Sterne) bekanntgewordenen strategischen Verteidigungsoffensive. Dem konnte die Sowjetpolitik nicht folgen. Die Gesamtkosten der sowjetischen Hegemonie wuchsen ins Unermessliche, besonders an der Peripherie wie in Afrika, Lateinamerika usw. Sie standen vor dem Bankrott und vor der Niederlage im Wettrüsten. Dies konnten sie nicht hinnehmen.
Sie brauchten eine neue Strategie, wollten aber keine Demokratisierung, sondern nur einige begrenzte Änderungen. In der Wirtschaft wollten sie weder Marktwirtschaft noch Privateigentum einführen!
Zeit-Fragen: In seinem Buch «Perestroika» wiederholt Gorbatschow mehrmals: «Um den Kommunismus zu retten, müssen wir zu den Prinzipien Lenins zurückkehren.»
Das sagen sie alle. Wenn Sie Chruschtschows Reden lesen, so sagt er dasselbe. Kommunisten greifen immer auf Lenin zurück, denn er ist die einzige Quelle, die sie haben. Das heisst gar nichts. Im Falle Gorbatschows wollten die Planer, die den Entwurf für Glasnost und Perestroika ausgearbeitet hatten, nur einige Elemente Marktwirtschaft wieder einführen, die unter Lenin praktiziert und später abgeschafft worden waren. Mehr war das nicht.
Zeit_Fragen: Sie meinen Elemente von Lenins «Neuer Wirtschaftspolitik»?
Genau – wie 1921/22. Das war ihre Idee. Deshalb redete Gorbatschow andauernd von Leninismus, Wiederbelebung der Idee des Sozialismus, Rückbesinnung auf die Wurzeln und dergleichen mehr. Das hiess nur: Korrekturen innerhalb des Systems. Sie wollten keine radikalen Veränderungen, sondern nur nach aussen ein netteres Image vortäuschen.
Das Ganze enthielt nichts Neues – ausser, dass sie nicht wirklich wussten, worauf sie sich einliessen. Das Land war nicht mehr dasselbe wie 1921. Man schrieb die achtziger Jahre, und die Partei war nicht mehr Lenins Partei der Berufsrevolutionäre. Es war eine Partei der alten Bürokraten und Opportunisten.
Gorbatschow: Kein Rückhalt in der russischen Bevölkerung
Zeit-Fragen: War es also nur eine simple Wiederbelebung der Neuen Wirtschaftspolitik?
Von einigen Elementen. Lenin war viel weiter gegangen als Gorbatschow. Lenin wünschte mindestens eine Zeitlang, dass die Bauern ihr Land besitzen sollten. Gorbatschow war gegen privates Grundeigentum. Noch heute gibt es in Russland keinen privaten Grundbesitz.
Zeit-Fragen: Letztes Jahr brachte Gorbatschow sein Buch «Neues Denken» heraus – auf Deutsch. Warum nicht auch auf Russisch?
In Russland stiess Perestroika auf Ablehnung, während sie im Westen als etwas ganz Grosses, als ein neues Zeitalter oder als Morgendämmerung gefeiert wurde. In der Sowjetunion reagierten die Menschen sehr skeptisch und mit offenem Spott. Sie machten sich über Gorbatschow lustig, denn sie wussten – abgesehen von einigen Intellektuellen vielleicht –, dass er bloss Unsinn und Selbsttäuschungen verbreitete.
Das «gemeine Volk» wusste, dass von der Partei nichts Gutes kommen konnte. Per definitionem kann etwas, das vom Teufel, von dieser Regierung kommt, nichts Heiliges sein. Die Parteifunktionäre bekamen diesen Autoritätsverlust nicht mehr in den Griff.
Als Gorbatschow beschloss, staatliche Einrichtungen zugunsten der Parteielite zu privatisieren, ging er davon aus, diese würde dem Zentralkomitee nach wie vor die Treue halten. Das war jedoch nicht der Fall. Sobald die Kader ihren Anteil am Staatseigentum bekommen hatten, verabschiedeten sie sich von der Partei: «Das gehört jetzt mir, ich schulde euch nichts mehr.» Das war der Beginn des Zusammenbruchs. 1988/89 begann die gesamte Partei sehr schnell zu zerfallen. Was die Strategen und das Zentralkomitee betrifft, war das ganze eine grosse Fehlkalkulation.
Grosses Schweigen: Moskaus Steigbügelhalter im Westen
Zeit-Fragen: Wie wurde ihr eigenes Buch im Westen aufgenommen? Soweit uns bekannt ist, warf es keine grossen Wellen.
Leider nicht. Die Leute, die darin kompromittiert wurden, haben sich der Auseinandersetzung nicht gestellt, sie beschlossen, sich darauf nicht einzulassen. Sie ahnten, dass das Buch ein Erfolg würde, wenn eine Kontroverse entstünde. Deshalb spielten sie es herunter und taten so, als ob nichts geschehen sei.
In Frankreich wurde das Buch von allen grossen Zeitungen rezensiert. Ich nahm an mehreren Fernsehdiskussionen über dieses Buch teil. Aber es waren keine Gegner da. Deswegen blieb auch der Skandal aus, und das Buch wurde kein Bestseller. Ihre Rechnung ist also aufgegangen. Ich hoffte, in Deutschland würden Leute wie Egon Bahr wegen Verleumdung vor Gericht gehen und mich verklagen. Sonst würden sie ja wie Sowjetspione dastehen, was sie wahrscheinlich auch waren.
Zeit-Fragen: Ausgerechnet Egon Bahr?
Ja, ausgerechnet Egon Bahr. Aber nein, er tat so, als habe er es nicht gelesen. Ein Freund von mir, ein deutscher Journalist, hat ihn einmal darauf angesprochen und gefragt: «Was sagen Sie zu diesen Dokumenten?» Bahr antwortete: «Welche Dokumente? Ich habe keine gesehen.»
Zeit_Fragen: Bahr wird in Ihrem Buch sechsmal erwähnt und durch zwei Dokumente kompromittiert. Diesen Dokumenten zufolge müsste er sich vor Gericht wegen Landesverrats verantworten.
Genau. Ich bin überzeugt, dass er wegen Hochverrats oder Landesverrats hätte angeklagt werden müssen. Er trat 1969 über einen Vertrauensmann in Holland heimlich an den KGB heran. Er war aber schlau genug, still zu bleiben. Was immer man ihm heute vorwirft, er wird bloss behaupten, er habe nichts gesehen. Er weiss genau, was er tut. Wenn er vor Gericht ginge, wäre er erledigt.
Zeit-Fragen: Vor zehn Jahren deckte Gerhard Löwenthal die «Italien-Connection» auf2: konspirative Kanäle der deutschen sozialdemokratischen Partei über die italienische kommunistische Partei zum KGB. Bestätigen die Dokumente, die Sie jetzt in den sowjetischen Archiven fanden, diese Verbindung?
Ja, absolut.
Entspannungspolitik: Nicht nur dumm, sondern kriminell
Zeit-Fragen: Zur Entspannungspolitik während der 70er Jahre, der sanften Annäherung an totalitäre Regime, gibt es Parallelen in der Vergangenheit …
… Appeasement-Politik.
Zeit-Fragen: Sehen Sie Ähnlichkeiten zwischen der Politik von Brandt und Bahr und der Appeasement- oder Beschwichtigungspolitik des britischen Premierministers Chamberlain gegenüber Hitler in den 30er Jahren?
Ich denke, dass Leute wie Brandt und andere Sozialdemokraten eigentlich schlimmer waren als Chamberlain. Der war einfach dumm, denn er verstand die Mentalität von Gangstern nicht. Er glaubte, man könne Hitler beschwichtigen und sich selbst aus der Verantwortung stehlen.
Was die Sozialdemokraten angeht, war es nicht nur Dummheit, es war kriminell, denn sie wollten uns – ohne unser Einverständnis – an die sozialistische Idee verkaufen. Sie wollten uns mit ihren Schachzügen in den Sozialismus zwingen; das war viel schlimmer als Chamberlains Politik.
Sie waren genau wie die Politiker der Vichy-Regierung, wie Quislinge [Kollaborateure, d. Red.]. Sie wollten das Sowjetregime stützen, um ihren eigenen Einfluss zu vergrössern – aber sie waren auch dumm, denn sie begriffen nicht, dass die Kommunisten sie nur vorübergehend benutzten, um mehr Macht und Einfluss zu erlangen. Sobald sie aber an die Macht gekommen wären, hätten sie ihre eigenen Handlanger eingesetzt. Brandt und Bahr wären vermutlich in Sibirien gelandet.
So ist die Geschichte der Beziehungen zwischen Bolschewiki und Menschewiki. Schon immer benutzten die Bolschewisten die Menschewiki und brachten sie danach skrupellos um, was diese Einfaltspinsel nie begriffen.
Sie haben, seit Sie im Westen leben, alle Formen der Kollaboration mit totalitären Regimen immer wieder angeprangert. Hat die Entspannungspolitik dem russischen Volk nicht auch geholfen?
Auch in der Schweiz …
Zeit-Fragen: Haben Sie auch Dokumente gesehen, die sich auf die Schweiz bezie-hen?
Bukowski: Ja, aber ich erinnere mich nur an eines: Es handelte von einer kleinen kommunistischen Partei, der Partei der Arbeit, und Beschlüssen des Zentralkomi-tees über ihre Finanzierung.
Die Zeit der Entspannungspolitik erlaubte der Sowjetunion, ihren Einfluss unglaublich auszuweiten. Während zehn Jahren Entspannung, ungefähr von 1970 bis 1979, wurden weltweit mindestens ein Dutzend Länder kommunistisch. Nach allem, was wir heute wissen, würde ich sagen, dass die Entspannungspolitik die Existenz des kommunistischen Blocks um mindestens zehn bis fünfzehn Jahre verlängerte. Wenn der Westen den sogenannten kalten Krieg weitergeführt hätte, statt die Entspannung einzuleiten, wäre das Sowjetreich früher zusammengebrochen. Das ist das wahre «Verdienst» der Entspannung – auf Kosten von Millionen von Menschenleben in Afghanistan, Angola, Äthiopien und anderswo. Millionen Menschenleben wegen Bahr und Brandt und einer Menge anderer Narren, die mit Moskau ihre Spielchen treiben wollten.
Kommunismus und Sozialismus: Nur taktische Unterschiede
Zeit-Fragen: Inwieweit beeinflusst oder lenkt Ihrer Ansicht nach die kommunistische Ideologie immer noch die heutige Weltpolitik?
Nun, Sie sollten sich daran erinnern, dass sich beide marxistischen Ideologien – die kommunistische und die sozialistische – nicht allzusehr unterscheiden. In Wirklichkeit geht es nur um den taktischen Ansatz. Während die Sozialisten das gleiche Ziel langsam anstrebten, wollten es die Bolschewisten schnell und mit Gewalt erreichen. Das ist der einzige Unterschied.
Mein Freund Norris McWhirter sagte einmal, der Unterschied zwischen Bolschewiki und Menschewiki sei derselbe wie beim Hummerkochen: Man kann den Hummer schnell kochen, indem man ihn in kochendes Wasser wirft, oder man legt ihn in kaltes Wasser und kocht ihn langsam – das Ergebnis in beiden Fällen ist dasselbe: der Hummer ist gar und rot.
Die kommunistische Ideologie ist heute tot. Aber die sozialistische Ideologie ist nicht mit dem Kommunismus gestorben – leider! Wenn wir mit dem Kommunismus so abgeschlossen hätten wie mit dem Nazismus in Deutschland, dann wären die westlichen Sozialisten genauso verurteilt worden wie damals die Vichy-Regierung.
Aber genau das ist nicht passiert, mit dem Ergebnis, dass die Sozialisten heute die Welt regieren. Schauen Sie sich Europa an. Fast überall sind Sozialisten an der Macht, in Frankreich, in Italien, in Grossbritannien. Kohl wird die Wahlen in Deutschland vielleicht auch noch verlieren. Dann schwimmen die Sozialisten wieder ganz obenauf. Ganz Europa, wenn nicht die ganze Welt, wird heute von Sozialisten regiert. Sie haben überlebt, ihre Position gestärkt und waren die eigentlichen Nutzniesser des Zusammenbruchs des Kommunismus.
Der Kommunismus ist tot – oder?
Zeit-Fragen: Sie würden also sagen, dass die politische Linke, die Menschewiki, so glücklich überlebt hat?
Sie sind die Gewinner, ja. Heute sind sie kaum noch aus der Ruhe zu bringen. Sie heucheln, es gebe keine Kommunisten mehr; deshalb kann sie auch niemand mehr beschuldigen, mit Mördern zusammengearbeitet zu haben – eine angenehme Situation für sie.
Zeit-Fragen: Wie beurteilen Sie den Einfluss der kommunistischen Geheimdienste – zum Beispiel des KGB oder der Stasi – auf die westlichen Medien?
Oder auch des tschechischen Geheimdienstes. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Erlebnis: Als ich 1992 in den Archiven des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei in Moskau arbeitete, setzte Präsident Jelzin eigens eine präsidiale Kommission ein. Diese musste alle von mir verlangten Dokumente sichten und entscheiden, welche sie mir aushändigen konnten. Chef der Kommission war Michail Pultoranin, damals Minister für Massenmedien. Eines Tages kam er zu mir, zeigte mir aus einem Meter Entfernung ein Dokument – drei eng bedruckte Seiten – und sagte: «Hier ist ein Dokument, das Sie niemals bekommen werden.» Ich fragte: «Worum geht es?» Antwort: «Es ist die Liste aller Journalisten im Westen, die auf der Lohnliste des KGB stehen.» Ich lachte und sagte: «Kommen Sie, lassen sie mich einmal einen Blick hineinwerfen.» Er wich zurück und meinte: «Kommt nicht in Frage, die brauchen wir noch.»
Zeit-Fragen: Warum besteht kaum Interesse, die Unterwanderung durch Kommunisten und ihre Geheimdienste aufzuarbeiten?
Das frage ich mich schon lange. Entweder ist die Unterwanderung immer noch sehr stark, oder es gab zu viele «deals», die nie ans Tageslicht kommen dürfen.
Falls wir in bezug auf die Verbrechen des Kommunismus keine Klarheit schaffen, lassen wir zu, dass die früheren Sowjet-Kollaborateure im Westen dazu gezwungen werden können, für den FSB (früher KGB) weiterzuarbeiten. Dadurch wird das moralische Klima im Westen verdorben, und die ethischen Grundwerte werden untergraben, weil das grösste Verbrechen unserer Geschichte nicht vor Gericht gebracht wird. Das ist ein schlechtes Vorbild für die kommende Generation.
«Political correctness»: Eine neue schwere Bedrohung!
Zeit-Fragen: Wie könnten neue Formen totalitärer Regimes in den westlichen Ländern verhindert werden? Wo sehen Sie entscheidende Ansätze, um die freiheitlichen Demokratien, die wir ja in unseren Ländern immer noch haben, zu schützen?
Die politische Mitte und der politische Konservatismus brechen derzeit überall zusammen. Trotz des Ausgangs des kalten Krieges verzeichnen wir seltsamerweise einen Linksrutsch statt einer Verschiebung nach rechts. Die Ideologie der Bolschewisten ist gescheitert, aber schon nimmt eine neue Art von Utopisten deren Platz ein, die politisch Korrekten. Sie übernehmen die Extremposition im politischen Spektrum, die bisher von den Bolschewisten besetzt war. Die politisch Korrekten gehen genau gleich vor wie früher die Kommunisten. Sie steuern die Linke – Sozialisten und Sozialdemokraten – und setzen so ihr Programm durch. Sie sind in der Tat eine grosse Bedrohung für unsere Demokratien und unsere Grundrechte.
Unglücklicherweise besitzt unsere heutige Welt keine Kraft mehr. Als die Sowjetunion noch existierte, war die Bedrohung sichtbar. Und diese Bedrohung mobilisierte Widerstandskräfte in den westlichen Gesellschaften. Heute gibt es keinen Widerstand. Es ist fast wie bei Aids, wir haben kein Abwehrsystem mehr. Die Menschen sind apathisch. Sie haben alle Hoffnung aufgegeben und schauen solchen Eingriffen in ihre Grundrechte verzweifelt zu. Aber sie nehmen die «political correctness» nicht als eine schwere Bedrohung wahr.
Es ist eine vordringliche Aufgabe, die «political correctness» als eine schwere Bedrohung unserer Freiheit zu entlarven und Kräfte dagegen zu mobilisieren.
Zeit-Fragen: Herr Bukowski, haben Sie herzlichen Dank!
1 Vgl. «Abrechnung mit Moskau – Wladimir Bukowski geisselt Schuld des Westens» von Gerhard Löwenthal, in Zeit-Fragen, Oktober Nr. 10/1998 (zurück).
2 In: Löwenthal, Gerhard. Ich bin geblieben (zurück).
Die Freunde der Katholiken:
Bomber Harry do ist again
Bomber Harry II
Kein Friieden mit Deutschland – Mehr Geld gegen Rechtsextremismus …
Deutschland hassen
Keine Frieden mit Deutschland
Dresden 1945
Keine Frieden mit Deutschland
Kein Friede mit Deutschland
Autonome
Autonome
Antifa
Wladimir Bukowski: Die zahlreichen Dokumente, die ich in den Archiven des Politbüros und des Zentralkomitees einsehen konnte, bestätigen, was ich über Gorbatschow zu finden erwartete. Erstens: Er ist nicht der Erfinder von Glasnost und Perestroika. Diese Strategien wurden bereits im voraus entwickelt. Zweitens: Diese Politik wurde nicht ausgearbeitet, weil das Sowjetregime demokratischer werden wollte. In Wirklichkeit war es bankrott.
Glasnost und Perestroika: Ziel war nicht Demokratie
Das war die unmittelbare Folge von Reagans Politik des Wettrüstens, besonders in einigen Bereichen der Elektronik und der High-Tech und der als «Star Wars» (Krieg der Sterne) bekanntgewordenen strategischen Verteidigungsoffensive. Dem konnte die Sowjetpolitik nicht folgen. Die Gesamtkosten der sowjetischen Hegemonie wuchsen ins Unermessliche, besonders an der Peripherie wie in Afrika, Lateinamerika usw. Sie standen vor dem Bankrott und vor der Niederlage im Wettrüsten. Dies konnten sie nicht hinnehmen.
Sie brauchten eine neue Strategie, wollten aber keine Demokratisierung, sondern nur einige begrenzte Änderungen. In der Wirtschaft wollten sie weder Marktwirtschaft noch Privateigentum einführen!
Zeit-Fragen: In seinem Buch «Perestroika» wiederholt Gorbatschow mehrmals: «Um den Kommunismus zu retten, müssen wir zu den Prinzipien Lenins zurückkehren.»
Das sagen sie alle. Wenn Sie Chruschtschows Reden lesen, so sagt er dasselbe. Kommunisten greifen immer auf Lenin zurück, denn er ist die einzige Quelle, die sie haben. Das heisst gar nichts. Im Falle Gorbatschows wollten die Planer, die den Entwurf für Glasnost und Perestroika ausgearbeitet hatten, nur einige Elemente Marktwirtschaft wieder einführen, die unter Lenin praktiziert und später abgeschafft worden waren. Mehr war das nicht.
Zeit_Fragen: Sie meinen Elemente von Lenins «Neuer Wirtschaftspolitik»?
Genau – wie 1921/22. Das war ihre Idee. Deshalb redete Gorbatschow andauernd von Leninismus, Wiederbelebung der Idee des Sozialismus, Rückbesinnung auf die Wurzeln und dergleichen mehr. Das hiess nur: Korrekturen innerhalb des Systems. Sie wollten keine radikalen Veränderungen, sondern nur nach aussen ein netteres Image vortäuschen.
Das Ganze enthielt nichts Neues – ausser, dass sie nicht wirklich wussten, worauf sie sich einliessen. Das Land war nicht mehr dasselbe wie 1921. Man schrieb die achtziger Jahre, und die Partei war nicht mehr Lenins Partei der Berufsrevolutionäre. Es war eine Partei der alten Bürokraten und Opportunisten.
Gorbatschow: Kein Rückhalt in der russischen Bevölkerung
Zeit-Fragen: War es also nur eine simple Wiederbelebung der Neuen Wirtschaftspolitik?
Von einigen Elementen. Lenin war viel weiter gegangen als Gorbatschow. Lenin wünschte mindestens eine Zeitlang, dass die Bauern ihr Land besitzen sollten. Gorbatschow war gegen privates Grundeigentum. Noch heute gibt es in Russland keinen privaten Grundbesitz.
Zeit-Fragen: Letztes Jahr brachte Gorbatschow sein Buch «Neues Denken» heraus – auf Deutsch. Warum nicht auch auf Russisch?
In Russland stiess Perestroika auf Ablehnung, während sie im Westen als etwas ganz Grosses, als ein neues Zeitalter oder als Morgendämmerung gefeiert wurde. In der Sowjetunion reagierten die Menschen sehr skeptisch und mit offenem Spott. Sie machten sich über Gorbatschow lustig, denn sie wussten – abgesehen von einigen Intellektuellen vielleicht –, dass er bloss Unsinn und Selbsttäuschungen verbreitete.
Das «gemeine Volk» wusste, dass von der Partei nichts Gutes kommen konnte. Per definitionem kann etwas, das vom Teufel, von dieser Regierung kommt, nichts Heiliges sein. Die Parteifunktionäre bekamen diesen Autoritätsverlust nicht mehr in den Griff.
Als Gorbatschow beschloss, staatliche Einrichtungen zugunsten der Parteielite zu privatisieren, ging er davon aus, diese würde dem Zentralkomitee nach wie vor die Treue halten. Das war jedoch nicht der Fall. Sobald die Kader ihren Anteil am Staatseigentum bekommen hatten, verabschiedeten sie sich von der Partei: «Das gehört jetzt mir, ich schulde euch nichts mehr.» Das war der Beginn des Zusammenbruchs. 1988/89 begann die gesamte Partei sehr schnell zu zerfallen. Was die Strategen und das Zentralkomitee betrifft, war das ganze eine grosse Fehlkalkulation.
Grosses Schweigen: Moskaus Steigbügelhalter im Westen
Zeit-Fragen: Wie wurde ihr eigenes Buch im Westen aufgenommen? Soweit uns bekannt ist, warf es keine grossen Wellen.
Leider nicht. Die Leute, die darin kompromittiert wurden, haben sich der Auseinandersetzung nicht gestellt, sie beschlossen, sich darauf nicht einzulassen. Sie ahnten, dass das Buch ein Erfolg würde, wenn eine Kontroverse entstünde. Deshalb spielten sie es herunter und taten so, als ob nichts geschehen sei.
In Frankreich wurde das Buch von allen grossen Zeitungen rezensiert. Ich nahm an mehreren Fernsehdiskussionen über dieses Buch teil. Aber es waren keine Gegner da. Deswegen blieb auch der Skandal aus, und das Buch wurde kein Bestseller. Ihre Rechnung ist also aufgegangen. Ich hoffte, in Deutschland würden Leute wie Egon Bahr wegen Verleumdung vor Gericht gehen und mich verklagen. Sonst würden sie ja wie Sowjetspione dastehen, was sie wahrscheinlich auch waren.
Zeit-Fragen: Ausgerechnet Egon Bahr?
Ja, ausgerechnet Egon Bahr. Aber nein, er tat so, als habe er es nicht gelesen. Ein Freund von mir, ein deutscher Journalist, hat ihn einmal darauf angesprochen und gefragt: «Was sagen Sie zu diesen Dokumenten?» Bahr antwortete: «Welche Dokumente? Ich habe keine gesehen.»
Zeit_Fragen: Bahr wird in Ihrem Buch sechsmal erwähnt und durch zwei Dokumente kompromittiert. Diesen Dokumenten zufolge müsste er sich vor Gericht wegen Landesverrats verantworten.
Genau. Ich bin überzeugt, dass er wegen Hochverrats oder Landesverrats hätte angeklagt werden müssen. Er trat 1969 über einen Vertrauensmann in Holland heimlich an den KGB heran. Er war aber schlau genug, still zu bleiben. Was immer man ihm heute vorwirft, er wird bloss behaupten, er habe nichts gesehen. Er weiss genau, was er tut. Wenn er vor Gericht ginge, wäre er erledigt.
Zeit-Fragen: Vor zehn Jahren deckte Gerhard Löwenthal die «Italien-Connection» auf2: konspirative Kanäle der deutschen sozialdemokratischen Partei über die italienische kommunistische Partei zum KGB. Bestätigen die Dokumente, die Sie jetzt in den sowjetischen Archiven fanden, diese Verbindung?
Ja, absolut.
Entspannungspolitik: Nicht nur dumm, sondern kriminell
Zeit-Fragen: Zur Entspannungspolitik während der 70er Jahre, der sanften Annäherung an totalitäre Regime, gibt es Parallelen in der Vergangenheit …
… Appeasement-Politik.
Zeit-Fragen: Sehen Sie Ähnlichkeiten zwischen der Politik von Brandt und Bahr und der Appeasement- oder Beschwichtigungspolitik des britischen Premierministers Chamberlain gegenüber Hitler in den 30er Jahren?
Ich denke, dass Leute wie Brandt und andere Sozialdemokraten eigentlich schlimmer waren als Chamberlain. Der war einfach dumm, denn er verstand die Mentalität von Gangstern nicht. Er glaubte, man könne Hitler beschwichtigen und sich selbst aus der Verantwortung stehlen.
Was die Sozialdemokraten angeht, war es nicht nur Dummheit, es war kriminell, denn sie wollten uns – ohne unser Einverständnis – an die sozialistische Idee verkaufen. Sie wollten uns mit ihren Schachzügen in den Sozialismus zwingen; das war viel schlimmer als Chamberlains Politik.
Sie waren genau wie die Politiker der Vichy-Regierung, wie Quislinge [Kollaborateure, d. Red.]. Sie wollten das Sowjetregime stützen, um ihren eigenen Einfluss zu vergrössern – aber sie waren auch dumm, denn sie begriffen nicht, dass die Kommunisten sie nur vorübergehend benutzten, um mehr Macht und Einfluss zu erlangen. Sobald sie aber an die Macht gekommen wären, hätten sie ihre eigenen Handlanger eingesetzt. Brandt und Bahr wären vermutlich in Sibirien gelandet.
So ist die Geschichte der Beziehungen zwischen Bolschewiki und Menschewiki. Schon immer benutzten die Bolschewisten die Menschewiki und brachten sie danach skrupellos um, was diese Einfaltspinsel nie begriffen.
Sie haben, seit Sie im Westen leben, alle Formen der Kollaboration mit totalitären Regimen immer wieder angeprangert. Hat die Entspannungspolitik dem russischen Volk nicht auch geholfen?
Auch in der Schweiz …
Zeit-Fragen: Haben Sie auch Dokumente gesehen, die sich auf die Schweiz bezie-hen?
Bukowski: Ja, aber ich erinnere mich nur an eines: Es handelte von einer kleinen kommunistischen Partei, der Partei der Arbeit, und Beschlüssen des Zentralkomi-tees über ihre Finanzierung.
Die Zeit der Entspannungspolitik erlaubte der Sowjetunion, ihren Einfluss unglaublich auszuweiten. Während zehn Jahren Entspannung, ungefähr von 1970 bis 1979, wurden weltweit mindestens ein Dutzend Länder kommunistisch. Nach allem, was wir heute wissen, würde ich sagen, dass die Entspannungspolitik die Existenz des kommunistischen Blocks um mindestens zehn bis fünfzehn Jahre verlängerte. Wenn der Westen den sogenannten kalten Krieg weitergeführt hätte, statt die Entspannung einzuleiten, wäre das Sowjetreich früher zusammengebrochen. Das ist das wahre «Verdienst» der Entspannung – auf Kosten von Millionen von Menschenleben in Afghanistan, Angola, Äthiopien und anderswo. Millionen Menschenleben wegen Bahr und Brandt und einer Menge anderer Narren, die mit Moskau ihre Spielchen treiben wollten.
Kommunismus und Sozialismus: Nur taktische Unterschiede
Zeit-Fragen: Inwieweit beeinflusst oder lenkt Ihrer Ansicht nach die kommunistische Ideologie immer noch die heutige Weltpolitik?
Nun, Sie sollten sich daran erinnern, dass sich beide marxistischen Ideologien – die kommunistische und die sozialistische – nicht allzusehr unterscheiden. In Wirklichkeit geht es nur um den taktischen Ansatz. Während die Sozialisten das gleiche Ziel langsam anstrebten, wollten es die Bolschewisten schnell und mit Gewalt erreichen. Das ist der einzige Unterschied.
Mein Freund Norris McWhirter sagte einmal, der Unterschied zwischen Bolschewiki und Menschewiki sei derselbe wie beim Hummerkochen: Man kann den Hummer schnell kochen, indem man ihn in kochendes Wasser wirft, oder man legt ihn in kaltes Wasser und kocht ihn langsam – das Ergebnis in beiden Fällen ist dasselbe: der Hummer ist gar und rot.
Die kommunistische Ideologie ist heute tot. Aber die sozialistische Ideologie ist nicht mit dem Kommunismus gestorben – leider! Wenn wir mit dem Kommunismus so abgeschlossen hätten wie mit dem Nazismus in Deutschland, dann wären die westlichen Sozialisten genauso verurteilt worden wie damals die Vichy-Regierung.
Aber genau das ist nicht passiert, mit dem Ergebnis, dass die Sozialisten heute die Welt regieren. Schauen Sie sich Europa an. Fast überall sind Sozialisten an der Macht, in Frankreich, in Italien, in Grossbritannien. Kohl wird die Wahlen in Deutschland vielleicht auch noch verlieren. Dann schwimmen die Sozialisten wieder ganz obenauf. Ganz Europa, wenn nicht die ganze Welt, wird heute von Sozialisten regiert. Sie haben überlebt, ihre Position gestärkt und waren die eigentlichen Nutzniesser des Zusammenbruchs des Kommunismus.
Der Kommunismus ist tot – oder?
Zeit-Fragen: Sie würden also sagen, dass die politische Linke, die Menschewiki, so glücklich überlebt hat?
Sie sind die Gewinner, ja. Heute sind sie kaum noch aus der Ruhe zu bringen. Sie heucheln, es gebe keine Kommunisten mehr; deshalb kann sie auch niemand mehr beschuldigen, mit Mördern zusammengearbeitet zu haben – eine angenehme Situation für sie.
Zeit-Fragen: Wie beurteilen Sie den Einfluss der kommunistischen Geheimdienste – zum Beispiel des KGB oder der Stasi – auf die westlichen Medien?
Oder auch des tschechischen Geheimdienstes. In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an ein Erlebnis: Als ich 1992 in den Archiven des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei in Moskau arbeitete, setzte Präsident Jelzin eigens eine präsidiale Kommission ein. Diese musste alle von mir verlangten Dokumente sichten und entscheiden, welche sie mir aushändigen konnten. Chef der Kommission war Michail Pultoranin, damals Minister für Massenmedien. Eines Tages kam er zu mir, zeigte mir aus einem Meter Entfernung ein Dokument – drei eng bedruckte Seiten – und sagte: «Hier ist ein Dokument, das Sie niemals bekommen werden.» Ich fragte: «Worum geht es?» Antwort: «Es ist die Liste aller Journalisten im Westen, die auf der Lohnliste des KGB stehen.» Ich lachte und sagte: «Kommen Sie, lassen sie mich einmal einen Blick hineinwerfen.» Er wich zurück und meinte: «Kommt nicht in Frage, die brauchen wir noch.»
Zeit-Fragen: Warum besteht kaum Interesse, die Unterwanderung durch Kommunisten und ihre Geheimdienste aufzuarbeiten?
Das frage ich mich schon lange. Entweder ist die Unterwanderung immer noch sehr stark, oder es gab zu viele «deals», die nie ans Tageslicht kommen dürfen.
Falls wir in bezug auf die Verbrechen des Kommunismus keine Klarheit schaffen, lassen wir zu, dass die früheren Sowjet-Kollaborateure im Westen dazu gezwungen werden können, für den FSB (früher KGB) weiterzuarbeiten. Dadurch wird das moralische Klima im Westen verdorben, und die ethischen Grundwerte werden untergraben, weil das grösste Verbrechen unserer Geschichte nicht vor Gericht gebracht wird. Das ist ein schlechtes Vorbild für die kommende Generation.
«Political correctness»: Eine neue schwere Bedrohung!
Zeit-Fragen: Wie könnten neue Formen totalitärer Regimes in den westlichen Ländern verhindert werden? Wo sehen Sie entscheidende Ansätze, um die freiheitlichen Demokratien, die wir ja in unseren Ländern immer noch haben, zu schützen?
Die politische Mitte und der politische Konservatismus brechen derzeit überall zusammen. Trotz des Ausgangs des kalten Krieges verzeichnen wir seltsamerweise einen Linksrutsch statt einer Verschiebung nach rechts. Die Ideologie der Bolschewisten ist gescheitert, aber schon nimmt eine neue Art von Utopisten deren Platz ein, die politisch Korrekten. Sie übernehmen die Extremposition im politischen Spektrum, die bisher von den Bolschewisten besetzt war. Die politisch Korrekten gehen genau gleich vor wie früher die Kommunisten. Sie steuern die Linke – Sozialisten und Sozialdemokraten – und setzen so ihr Programm durch. Sie sind in der Tat eine grosse Bedrohung für unsere Demokratien und unsere Grundrechte.
Unglücklicherweise besitzt unsere heutige Welt keine Kraft mehr. Als die Sowjetunion noch existierte, war die Bedrohung sichtbar. Und diese Bedrohung mobilisierte Widerstandskräfte in den westlichen Gesellschaften. Heute gibt es keinen Widerstand. Es ist fast wie bei Aids, wir haben kein Abwehrsystem mehr. Die Menschen sind apathisch. Sie haben alle Hoffnung aufgegeben und schauen solchen Eingriffen in ihre Grundrechte verzweifelt zu. Aber sie nehmen die «political correctness» nicht als eine schwere Bedrohung wahr.
Es ist eine vordringliche Aufgabe, die «political correctness» als eine schwere Bedrohung unserer Freiheit zu entlarven und Kräfte dagegen zu mobilisieren.
Zeit-Fragen: Herr Bukowski, haben Sie herzlichen Dank!
1 Vgl. «Abrechnung mit Moskau – Wladimir Bukowski geisselt Schuld des Westens» von Gerhard Löwenthal, in Zeit-Fragen, Oktober Nr. 10/1998 (zurück).
2 In: Löwenthal, Gerhard. Ich bin geblieben (zurück).
Die Freunde der Katholiken:
Bomber Harry do ist again
Bomber Harry II
Kein Friieden mit Deutschland – Mehr Geld gegen Rechtsextremismus …
Deutschland hassen
Keine Frieden mit Deutschland
Dresden 1945
Keine Frieden mit Deutschland
Kein Friede mit Deutschland
Autonome
Autonome
Antifa
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
Lutheraner
Klicks: 440 mal
Weiterlesen:
Dienstag, 18. September 2007 16:17
Galahad: Ich stehe…
…auf Seiten des Engels-Werkes und der Jesuiten sowie der katholischen Soziallehre!
Donnerstag, 13. September 2007 10:56
Benedikt: @ Lutheraner
Besser dämliche Icons als dämliche Inhalte…
Mittwoch, 12. September 2007 21:36
Bokrug †: Kapitalismus = Kommunismus
Kapitalismus = Kommunismus
http://www.artfond.de/geldseite
http://www.oedp.de
Siehe Forum und Bücher von Prof. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover.
Daher: Auch Max Weber zur Geburt des Kapitalismus aus dem Geiste des Protestantismus/Calvinismus.
http://www.vergessene-buecher.de
http://www.fromthewilderness.com
http://www.artfond.de/geldseite
http://www.oedp.de
Siehe Forum und Bücher von Prof. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover.
Daher: Auch Max Weber zur Geburt des Kapitalismus aus dem Geiste des Protestantismus/Calvinismus.
http://www.vergessene-buecher.de
http://www.fromthewilderness.com
Mittwoch, 12. September 2007 16:47
Lutheraner: … man Platz mit Inhalt füllen solll
Sollten Sie auch mal probieren, statt ständig diese dämliche Icons zu posten.
Mittwoch, 12. September 2007 16:16
Lutheraner: Richtig! Weil
Mittwoch, 12. September 2007 16:08
Benedikt: Am Ende…
…musste „Lutheraner“ natürlich noch seinen üblichen Katholikenrundumschlag dranhängen. Sozusagen als Unterschrift
.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





