Montag, 24. September 2007 19:39
Bokrug †: Kreationismus Debatte: „Schöpfung oder Evolution“ bzw. Schöpfung in der Evolution!
Die Kreationismus-Debatte und Georg von Breunig!
Wiso nicht Schöpfung und Evolution, oder besser Schöpfung gleich Evolution (Wortsin--Entwicklung bzw. Weiterentwicklung)?

Und zur Evolution nach den Prinzipien Darwins könnte unter Umständen durchaus noch einige Prinzipien die im Medizin-Teil von http://www.bourbaki.de genannt werden hinzufügen.

Mal ein Auszug:

„Zusammenfassend ergibt sich die folgende Situation: In der Natur existieren anscheinend zwei verschiedene Steuerzentren, von welchen aus Aufbau und Steuerung von lebenden Organismen erfolgt:

• Die DNA-Struktur, welche – wie jederman weiß – ein Digitalcode ist. Dies erweist sich dabei als sehr nützlich, weil eine atomare Kodierung so klein gemacht werden kann, daß sie innerhalb jeder Zelle eines mehrzelligen Organismus unterzubringen ist. Zusätzlich hat eine derartige Kodierung den großen Vorteil, daß aufgrund ihrer Digitalstruktur Kopierfehler auf einem sehr geringen Wert gehalten werden können. Da innerhalb jeder Zelle eines lebenden Organismus zwischen 30.000 und 100.000 unterschiedliche chemische Reaktionen kontinuierlich zum Ablauf gelangen, erscheint ein derartiger DNA-Code für die Steuerung derartiger Vorgänge auch vollkommen ausgelastet zu sein. (Ein gravierender Nachteil derartiger digitaler Kodierungen scheint der zu sein, daß sie ähnlich wie digitale Rechnerprogramme virenanfällig sind!)

• Zusätzlich existiert dann noch dieser morphogenetische Sollwert- oder Masterplan, welcher wahrscheinlich auf einer Analogbasis arbeitet. Dieser morphogenetische Masterplan steuert dabei die physische Auslegung eines lebenden Organismus, wodurch beispielsweise festgelegt wird, daß der Rüssel eines Elefanten am Ende auch wie ein Rüssel aussieht.

Was nun den Evolutionsprozeß betrifft, so wie er von Charles Darwin mit seinem „Kampf ums Überleben“ und seiner „natürlichen Auslese“ postuliert worden war, so läuft derselbe bekanntlich in ganz abenteuerliche Schwierigkeiten, wenn man damit das sprunghafte Auftauchen einer neuen Tierspezies erklären möchte. Derartige Schwierigkeiten können jedoch in einer sehr eleganten Art und Weise vermieden werden, falls man die Existenz von derartigen immateriellen Masterplänen als tatsächlich real akzeptiert. Unter diesen Umständen erscheint es nämlich durchaus nachvollziehbar, daß derartige Masterpläne ähnlich wie bei einem Modellwechsel in der Autoindustrie von einem Moment zum anderen ausgetauscht werden können. Die Gründe für einen derartigen „biologischen Modellwechsel“ sind dabei bisher noch nicht bekannt. Es sollte jedoch darauf hingewiesen werden, daß es unter Biologen sehr wohl bekannt ist, daß die Gene für ein neues organisches Merkmal bereits zu einem Zeitpunkt zur Verfügung stehen müssen, bevor das betreffende Merkmal tatsächlich zum Einsatz gelangt. Es ergibt sich somit der Eindruck, daß der Vorgang für die Erstellung neuer Masterpläne auf dem Zeichenbrett der Natur bereits zu einem Zeitpunkt erfolgt, wenn das jeweilige Lebewesen noch gar nicht geboren ist. Im Hinblick auf die letzte Aussage sei beispielsweise auf das menschliche Auge verwiesen, welches einen derart komplizierten inneren Aufbau besitzt, daß Faktoren wie „natürliche Auslese“ oder „Überleben des Tüchtigsten“ unter gar keinen Umständen die Entwicklung derartiger Strukturen zu erklären vermögen. Bereits der große Charles Darwin hatte diese Schwierigkeiten sehr wohl erkannt.“

Übrigens, selbst Earendil als Anhänger des Kreationismus scheint eine gewisse Mikroevolution nicht auszuschließen.

Ich verfolge momentan eher die Sichtweise von Bourbaki bzw. Georg von Breunig!
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Weiterlesen:
• Rudi Rüssel: Schweinemann & co:
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