Donnerstag, 4. Oktober 2007 22:10
Pünktchen: Ehefrau angezündet: „Ich bereue es nicht!“
tz München/Garching Seine Frau sollte nicht nur sterben. Sie sollte leiden, furchtbar leiden. Vor den Augen ihres Kindes stach der 31-jährige Iraker Kazim M. die 24-jährige Sazan B. auf offener Straße in Garching nieder. Als sie zu keiner Gegenwehr mehr fähig war, übergoss er sie mit Benzin und zündete sein hilfloses Opfer an. Auf diesen feigen und scheußlichen Mord ist er auch noch stolz: „Ich bereue nicht, dass ich sie getötet habe“, so der Angeklagte gestern vor dem Schwurgericht. „Sie hat es verdient!“
Mitleid hat Kazim M. nur mit einem Menschen: Mit sich selbst. Als Kurde habe er 1997 vor Iraks grausamem Diktator Saddam Hussein flüchten müssen, erzählt er. So schlimm kann es mit der Verfolgung freilich nicht gewesen sein, denn er reiste mehrfach ungehindert ein und aus. So auch 2002, um Sazan, deren Heirat zuvor von den Familien vereinbart worden war, nach Deutschland zu holen. Am 23. Mai 2002 fand in Garching die Hochzeit statt.

Sie kam in Deutschland an, lernte Deutsch, las Bücher, lernte deutsche Freunde kennen. Er verharrte in seinen Traditionen. Und eine davon ist, dass sich die Frau dem Manne unterzuordnen habe. Und damit begannen die Konflikte. Er sieht das so: „Die deutsche Regierung trägt auch Schuld. Sie hat den Frauen Rechte gegeben. Die Frauen werden hochnäsig und glauben, sie könnten alles tun.“ Damit könne er sich nicht abfinden: „Das verbieten meine Kultur und meine Religion.“

Dass sie in Deutschland auch Rechte hat, kapierte Sazan schnell. Etwa, dass sie sich nicht von ihrem Mann vergewaltigen oder misshandeln lassen muss. Er versuchte, seine Vorstellungen mit Gewalt durchzusetzen. Sazan ließ sich das nicht gefallen, ging zur Polizei. Viermal zeigte sie ihn an, weil er sie misshandelt hatte. Im August 2005 zog sie einen Schlussstrich: Vor Gericht setzte die junge Mutter durch, dass er die gemeinsame Wohnung verlassen musste. Das kränkte ihn in seiner Ehre ungemein. Vor Gericht beginnt er zu jammern, wie schlecht sie ihn behandelt habe. „Sie hat mich mit dem Schuh geschlagen,“ behauptet er.

„Sie hat mir das Badewasser des Kindes zu trinken gegeben. Was ich erlebt habe, hält kein Mensch aus.“ Am meisten machte ihm zu schaffen, dass er den gemeinsamen Sohn Aziz (6, Name geändert) nicht mehr sehen durfte. Und vom Irak aus habe sein Schwiegervater zu drohen begonnen: „Wenn du sie nicht tötest, bringe ich dich um, wenn du zurückkommst“, soll er angekündigt haben. Eine Lüge, sagt Rechtsanwältin Antje Brandes, die die Eltern des Opfers als Nebenkläger vor Gericht vertritt.

Auch Oberstaatsanwalt Peter Boie hat keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass der „Ehrenmord“ von der Familie des Opfers gefordert worden ist. Der 25. Oktober 2006 war für Sazan A. nach 14 Monaten Trennung der Tag der Befreiung, der Tag vor dem Scheidungsrichter. Justiz- Wachtmeister passten da noch auf, dass ihr Kazim M. nicht während der Verhandlung an die Gurgel ging. Anschließend musste sie allerdings ohne Schutz mit ihrem Kind heim nach Garching fahren.

Ahnungslos lief sie in die Falle. Der Täter, bewaffnet mit einem Stiefelmesser, einem Elektroschocker und einer Flasche Benzin, passte sie in der Maier-Leibnitz- Straße ab. Mit dem Dolch stach er mindestens zwölfmal auf sie ein. Verzweifelt versuchte sie, ihr Kind zu schützen und konnte noch schwer verletzt die Straßenseite wechseln. Sie blutete stark, sank zu Boden. Da holte Kazim M. das Benzin, überschüttete sie damit und zündete sie an.

Vor Gericht spielte er auch noch den Wohltäter: „Ich zog meinem Sohn eine Tüte über den Kopf, damit er das nicht sieht.“ Aziz musste miterleben, wie seine um Hilfe schreiende Mutter lichterloh brannte. Passanten konnten die Flammen mit Tüchern löschen. Doch es war zu spät.

Sazan starb kurze Zeit später. Wollte er ihr noch besonders schlimme Schmerzen zufügen? Der Mörder: „Ich kann nicht über alles sprechen.“ Und jammerte über die Zeit, als er von seinem Sohn getrennt war: „Ich wurde 14 Monate verbrannt.“
Quelle: tz online
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Weiterlesen:
3 Lesermeinungen:
Freitag, 5. Oktober 2007 17:25
Pünktchen: Hier eine passende Anleitung
aus dem Internet:

>>>>>>„Ehrenmord für Anfänger“<<<<<<<
Freitag, 5. Oktober 2007 16:02
Pünktchen: Elendester Sünder
Soll das heißen, daß der Iraker von seinem „natürlichen“ oder religiös begründeten Recht als „Familienoberhaupt“ Gebrauch gemacht hat, seine unbotmäßige Frau zu richten?
Freitag, 5. Oktober 2007 12:06
Elendester Sünder: Die Gründe für die sogenannte Gleichstellung des Weibes
wie es aus Verschwörerkreisen durchgesickert ist und wie es mittlerweile offensichtlich ist:

-Zerstörung der Familie/Krieg in der Familie

-Besteuerung und Zwang in die Sozialsysteme (Leibeigenschaft, Versklavung) auch der weiblichen Hälfte der Menschheit

-Verstaatlichung der Kindererziehung.

Siehe die kürzlich gemachten, brisanten Aussagen Aaron Russos – Möge er in Frieden ruhen – oder die kirchlichen Aufklärungswerke des 19. Jahrhunderts über die wahren Ziele der Freimaurerverschwörung.
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