Samstag, 6. Oktober 2007 19:20
Bokrug †: Gegen Wucher und anglo-amerikanischen Freihandels-Kapitalismus: Nein zu Monetarismus/Neoliberalismus
http://www.artfond.de/geldseite

http://www.israelshamir.net/German/PardesGerman.pdf

http://www.vergessene-buecher.de

http://www.fromthewilderness.com

http://www.freiwirte.de

http://www.humanwirtschaftspartei.org

http://www.michael-musil.de/DF/texte/hermann/leseprobe.htm

http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr45-vom-8112006/gemeindefreiheit-und-demokratie/

Siehe Forum

http://www.neo-liberalismus.de
Individualismus beeinträchtigt Fähigkeit zur KommunikationAFP

http://de.news.yahoo.com/afp/20070712/tsc-usa-china-wissenschaft-c2ff8aa_2.html

Individualismus beeinträchtigt Fähigkeit zur KommunikationAFP
AFP – Donnerstag, 12. Juli, 07:46 UhrWashington (AFP) – Der in westlichen Gesellschaften verbreitete Individualismus beeinträchtigt offenbar die Fähigkeit zum kommunikativen Austausch mit den Mitmenschen: Dies ergibt sich aus einer Vergleichsstudie zwischen US-Bürgern und Chinesen von der Universität Chicago. Laut den Ergebnissen, die in der Zeitschrift „Psychological Science“ veröffentlicht werden, wurde bei einem Vergleich von jeweils 20 Probanden festgestellt, dass Chinesen sich weit kooperativer verhielten als Amerikaner.

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Der Versuch bestand darin, dass auf einem karierten Feld Objekte verschoben werden mussten. Die Anweisungen wurden von einem Mitspieler gegeben, der das Feld nur zum Teil einsehen konnte. Einige der Objekte bedeckten auf dem Feld zwei Karos, konnten aber von dem Anweiser nur zur Hälfte gesehen werden. Bei dieser Versuchsanordnung war es vorteilhaft, wenn diejenigen, die die Anweisungen erhielten, sich darüber klar wurden, was die Anweiser sehen konnten und was nicht. Die chinesischen Probanden konzentrierten sich dabei weit schneller auf die Objekte, die von den Anweisern wahrgenommen wurden. Am Ende benötigten die US-Bürger doppelt so lange, um die erforderlichen Bewegungen zu Stande zu bringen.

„Die wechselseitige Abhängigkeit hat sich in der chinesischen Kultur offensichtlich besser erhalten“, erklären die Forscher Boaz Keysar und Shali Wu. „Die Chinesen haben eine natürliche Fähigkeit, sich in den anderen hineinzuversetzen und seine Handlungen vorherzusehen.“ In westlichen Gesellschaften falle es den Menschen eher schwer, den Standpunkt des anderen zu verstehen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,494024,00.html

12. Juli 2007
PERSPEKTIVENÜBERNAHME

Chinesen einfühlsamer als Amerikaner
Chinesische Versuchspersonen haben sich in einem Experiment als einfühlsamer erwiesen als US-Amerikaner. Sie bewältigten eine Team-Aufgabe deutlich besser – weil sie sich in die Lage des Gegenübers versetzten. Forscher führen dies auf kulturelle Unterschiede zurück.

Die fundamentalen gesellschaftlichen Unterschiede zwischen West und Fernost sind mehr als Klischees. Interkulturelle Psychologie heißt das Fachgebiet, in dem die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Völker dieser Erde untersucht werden – und eine der grundlegenden Unterscheidungen teilt die Menschheit in Individualisten und Kollektivisten.

DPA
Chinesinnen: Perspektivenübernahme macht gute Teamplayer aus
Das hat wenig mit politischen Überzeugungen zu tun und viel mit gesellschaftlicher Tradition: In asiatischen Ländern wie China oder Japan wird der Gruppe generell eine höhere Bedeutung zugemessen als in den individualistisch ausgerichteten westlichen Kulturen. Vor allem die Familie spielt für Asiaten eine wichtigere Rolle, aber auch beispielsweise die Kollegen am Arbeitsplatz.

Boaz Keysar von der University of Chicago hat mit einer Kollegin jetzt eine Studie durchgeführt und im Fachblatt „Psychological Science“ veröffentlicht, die konkrete Auswirkungen dieses Unterschiedes nachweisen soll: „Viele Handlungen sind mehrdeutig“, erklärt der Psychologe. „Um zu verstehen, was jemand wirklich meint, müssen wir uns in ihn oder sie hineinversetzen, um zu verstehen, was die Person denkt.“ Und genau dabei, so interpretiert Keysar seine Ergebnisse, sind Amerikaner nicht so gut wie Chinesen: „Sie machen vermutlich mehr Fehler bei dem Versuch, zu verstehen, was jemand anderes meint.“

In dem Experiment mussten je 20 US-Amerikaner und 20 Mandarin sprechende Chinesen gemeinsam ein Spiel spielen. Je zwei Versuchspersonen der gleichen Nationalität spielten zusammen. Ein „Leiter“ hatte die Aufgabe, einer zweiten Person Züge auf einem Spielbrett vorzugeben. Der Angeleitete musste den Anweisungen des Leiters folgend Objekte auf diesem schachbrettartigen Feld bewegen.

Gruppenkultur, Erziehung, Persönlichkeit – woran liegt’s?

Manche der Objekte konnte der Leiter sehen, andere waren durch Papp-Wände verdeckt. Am besten war die Aufgabe zu bewältigen, wenn der Angeleitete sich vorstellte, welche Objekte sein Gegenüber sehen konnte und welche nicht – was die Chinesen offenbar deutlich besser konnten als die amerikanischen Probanden. Letztere brauchten denn auch etwa doppelt so lang für die Aufgabe.

„Trotz der offensichtlichen Einfachheit der Aufgabe scheiterte die Mehrheit der amerikanischen Probanden mindestens einmal während des Experimentes daran, die Perspektive des Leiters zu übernehmen“, erklärt Keysar. 65 Prozent der US-Amerikaner stehen bei diesem Befund einem einzigen der chinesischen Probanden gegenüber. Chinesen, so die Folgerung von Keysars Team, versetzen sich eher und leichter in die Lage anderer Menschen.

„Offensichtlich hat die Interdependenz, die wechselseitige Abhängigkeit, von der die chinesische Kultur durchdrungen ist, auf die Mitglieder dieser Kultur einen dauerhaften Effekt“, schreiben die Psychologen. Die Studie stärkt somit Hypothesen, welche interkulturelle Psychologen schon lange hegen – wenn auch mit relativ schlichten Mitteln. Denn ob tatsächlich die Gruppenkultur Chinas der ursächliche Faktor ist, lässt sich aus einem Versuchsplan mit so geringer Probandenzahl kaum verlässlich ableiten. Ebenso könnten beispielsweise auch die Erziehung oder gar die Persönlichkeit der einzelnen Versuchspersonen eine wichtige Rolle spielen.

cis

US-Individualismus führt zu sozialer Atomisierung und Kommunikationsstörung
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