Sonntag, 14. Oktober 2007 16:43
Unter dem Titel Eine Erlaubnis, keine Verpflichtung – Zur Verbindlichkeit kirchlich anerkannter Erscheinungen am Beispiel von La Salette veröffentlichte das Internetmagazin katholisches.info am 5. Oktober einen Beitrag der Münsteraner Journalistin Felizitas Küble.

In ihrem Beitrag äußert sich Küble äußerst kritisch über die angebliche, kirchlich nur zum Teil anerkannte Marienerscheinung in den französischen Alpen.
Zurück zum Artikel 12 Lesermeinungen:
Montag, 4. Februar 2008 12:53
Karl Murx: Es ist falsch, daß Melanies Werke auf den Index gesetzt worden sind
Die genauen Hintergründe und Briefwechsel zwischen dem Heiligen Offizium und den französischen Bischöfen können von der Seite ‘Virgo-Maria.org’ abgerufen werden.

Frau Felizitas Küble hat nicht das geringste Hintergrundwissen.

Nicht die Erscheinung von Salette kam zeitweilig auf den Index, sondern der Druck von zwei Privatgeheimnissen, je eins für Melanie und eines für Maximin, die gar nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren.

Im alten LThK kann man unter dem Stichwort ‘Salette’ nachlesen, wie mehrere Päpste die Wallfahrt nach La Salette gefördert haben und auch die Basilika mit Ablässen versehen haben.

Daß man den Inhalt kirchlich einer anerkannten Privatoffenbarung nicht mit göttlichem Glauben annehmen muß und kann, -quasi als Vermehrung des Depositum fidei-, bedeutet nicht, daß man das Recht hätte die Tatsächlichkeit der Privatoffenbarung zu verwerfen. Genausogut könnte man das Recht haben, eine Heiligsprechung zu verwerfen. Z.B. ist die Authentizität der Erscheinung von Lourdes durch die Aufnahme in den Festkalender verbürgt.

Einer der Gründe, warum die franz. Bischöfe zur Zeit des WK1 die Verwerfung betrieben hatten, war die Qualifizierung des franz. Klerus als Kloake in der Botschaft.
Mittwoch, 24. Oktober 2007 10:14
Hermi: Von der Redaktion entfernt
Montag, 15. Oktober 2007 18:23
Stimme aus dem Tradiland: Wenn die hl. Kirche Zweifel an den „Erscheinungen“ von La Salette
gehegt hätte, hätte sie die Gläubigen darüber informieren müssen. Denn eine unabänderliche Entscheidung liegt ja bei eine solchen Entscheidung in Wahrheit nicht vor. Es ist dabei das Hirtenamt und nicht das Lehramt der Kirche angesprochen.

Sowohl die Behauptungen Sirilos als auch die Frau Kübles sind in Wahrheit ohne nachprüfbaren Beleg.
Montag, 15. Oktober 2007 17:30
Hubertus zu Löwenstein: Seit wann legt man
hier bei hetz-net Wert auf wiss-theologische Qualifikationen? Es genügt doch, dass man homophob oder frauenfeindlich ist (beides scheint bei turk ja ausreichend gegeben!)
Montag, 15. Oktober 2007 15:59
turk: Welche theologische Qualifikation hat
Frau Kübel eigentlich?
Montag, 15. Oktober 2007 13:49
Jean: nun ja
Frau Küble kann gerne ihre eigene Meinung zu Erscheinungsorten haben, über die die Kirche noch nicht endgültig geurteilt hat. Aber der Artikel in Theologisches war ein einziges Gekeife. Der absurd häufige und schlicht falsche Gebrauch von Anführungszeichen, meistens für Überzeichnungen und selten für echte Zitate, verstärkte noch den Eindruck. Frau Küble legte einige Visionsbilder aus, und zwar ausschließlich nachteilig und mit kaum sichtbaren Verständiswillen. Der Infowert blieb so fraglich.
Montag, 15. Oktober 2007 12:43
Daniel Stöhr: Lesen Sie die Bücher des Priesters Hanauer
Montag, 15. Oktober 2007 09:45
Sirilo: @Konrad
War der hl. Pfarrer von Ars, der eines der „Seherkinder“ von La Salette als Betrüger entlarvte, auch ein „Anti-Charismatiker“?
Montag, 15. Oktober 2007 04:17
Angelos †: Von der Redaktion entfernt
Montag, 15. Oktober 2007 03:32
Konrad: Welche Marienerscheinung wird von Frau Küble nicht
abgelehnt? Hier La Sallette, in Theologisches Heroldsbach und Medjugorje, und auch Sr. Faustina.
Frau Küble ist eine Anti-Charismatikerin, die die Übernatürlichkeit und Prophetie des katholischen Glaubens noch nie erfasst hat
Sonntag, 14. Oktober 2007 20:40
Angelos †: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 14. Oktober 2007 19:02
Hoffnung: Herzlichen Dank…
für diesen Artikel. Gerade diese Erscheinung, die zeitlich vor Lourdes und Fatima lag dürfte nicht unerheblich für das Zustandekommen der letzteren zwei sein.
Wenn man bedenkt dasDogmen durch sowas gefördert worden sind, da Sie die „katholische Himmelskönigin“ förderten, kann es einem anders werden, nämlich traurig ums Herz.
Verehren wir Maria wieder als das was Sie war und ist und immer sein wollte, die demütige Magd und Mutter unseres Herrn und Retters. Hört auf in Ihrem Namen Mißbrauch zu treiben und so Sie und den Herrn zu beleidigen.
Wie sie sagte: … und mein Geist jubelt über Gott meinem Retter. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut, siehe von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net