Am 31. Oktober 2007 brachte kreuz.net – offenkundig verfaßt von einer Teilnehmerin namens „Dorothea“
(deren Beiträge mittlerweile zur Gänze einschließlich des Forumsnamens von kreuz.net verschwunden sind) –
unter dem Titel
„Aufgeflogen“ einen Überblick über die Äusserungen verschiedener Teilnehmer der – offiziell
kreuz.net-feindlichen – Webseite kreuts.net über die angeblichen „Hintermänner“ von kreuz.net.
Dienstag, 6. November 2007 22:48
Mag. Thomas Lintner: Warum ich mich von kreuz.net distanziere
Zu den dort gebrachten Vermutungen gehören auch Spekulationen darüber, ob nicht ich und meine Gattin –
zumindest auch – hinter dieser Seite stehen würden, wobei der – durchaus realistische – Tenor der kreuts.net-Diskutanten
dahingehend ist, dass dies schon aus Gründen der zeitlichen Beanspruchung nicht zutreffend sein dürfte.Unnötige Erörterungen rankten sich auf kreuts.net dabei u.a. um den Terminus „Internetpräsenz“, den meine Gattin in einem Protest-E-mail an den Administrator von kreuts.net verwendet und damit – aus dem Kontext völlig klar und eindeutig – die von mir und ihr in verschiedenen Foren getätigten Wortmeldungen („Postings“) gemeint hatte.
Hier einmal zur
Klarstellung:
Wir standen und stehen nicht hinter kreuz.net, unsere Mitwirkung beschränkte sich auf Postings und an kreuz.net übermittelte Beiträge, die von kreuz.net – im Regelfall mit unserem Einverständnis – mehr oder weniger (aber immer) überarbeitet und als Artikel herausgegeben wurden.
Manche Artikel waren auch Auftragsarbeit, so habe ich z.B. zwei von drei meiner Artikel über den von Nationalsozialisten ermordeteten österreichischen Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß über Ersuchen des „kreuz.net-Teams“ (kreuz.net-E-mail vom 12. Jänner 2007) verfaßt. Manche zusätzlich (nicht in Artikel-Form) übermittelte Informationen hat kreuz.net selbst zu Kurzmeldungen oder eigenen Artikeln verarbeitet.
In wieder anderen Fällen hat das „kreuz.net-Team“ mich ersucht, Artikel – meist zu eher strittigen Dingen wie dem „Blutpascha“-Buch von Prof. Ariel Toaff (kreuz.net-E-mail vom. 22. Februar 2007) oder der Kritik der FPÖ an einem islamischen Religionsbuch für die österr. Schulen „vom Handabhacken bis zur Todesstrafe“ (kreuz.net-E-mail vom 11. September 2007) – zu schreiben, doch sah ich hiezu schon aus zeitlichen Gründen keine Möglichkeit und hatte aufgrund der Erfahrungen der letzten Monate auch zunehmend weniger Motivation hiezu (dazu noch weiter unten).
Auch andere Ersuchen richtete das „kreuz.net-Team“ an mich. So wollten sie am 24. Februar 2007, dass ich einen Kontakt zu Rabbiner Moishe Arie Friedmann aus Wien (bekannt u.a. durch seine Teilnahme an der Holocaust-Konferenz in Teheran) herstelle (konnte ich nicht, da ich selbst keinen Kontakt besaß) – Anlaß war dessen „Ausschluß aus der jüdischen Weltgemeinschaft“ („Cherem“).
Jedenfalls bestand Kontakt zu kreuz.net immer nur über über E-mail, wobei alle E-mails von kreuz.net mit „Ihr kreuz.net-Team“ gezeichnet waren.
Allgemein zu Diskussionen im Internet
Nach meinen nunmehr jahrelangen Erfahrungen in einigen Diskussionsforen des Internet muß ich nunmehr den Schluß ziehen, dass derartige Diskussionsforen für die katholische Glaubensverkündigung grundsätzlich ungeeignet sind – dies zum Unterschied von Webseiten ohne Diskussionsmöglichkeit.
Der Grund dafür ist, dass – selbst wenn alle zugelassenen Diskutanten bona fide wären (was regelmäßig nicht der Fall ist) – immer Dritte mitlesen, auf die die Diskussion aufgrund gänzlich anderer Hintergründe (insb. auch gravierender Wissensmängel in allen Bereichen) einen ganz anderen Eindruck macht, der von den Diskutanten weder beabsichtigt ist noch vorausgesehen werden kann. Daher auch nicht berücksichtigt werden kann.
Diskussionen im Internet sind also grundsätzlich verschieden von Gesprächen oder selbst Vorträgen vor hunderten Zuhörern (obwohl bei letzteren Mißverständnisse schon leichter möglich sind als etwa im Zwiegespräch). Das auch deshalb, weil Mimik, Stimmlage, Ausdrucksweise, Betonung etc. des Gesprächspartners oder Vortragenden von den Zuhörern mitinterpretiert werden können.
Diese Möglichkeiten fehlen bei Internetdiskussionen gänzlich und wenn noch so viele „Blödies“ eingesetzt werden. Letztere geben bestenfalls über die Verspieltheit der Diskussionsteilnehmer Auskunft.
Die Diskussionen auf kreuz.net
Gilt diese Kritik schon bei gut moderierten Foren, so ist der Schaden noch beträchtlich höher, wenn – wie auf kreuz.net – praktisch nicht (bzw. nur im Falle von Beschwerden und auch das sehr zurückhaltend) moderiert wird. Denn diese De-facto-Einräumung von Meinungsfreiheit weist Wahrheit und Irrtum den gleichen Stellenwert zu. Sieger ist dann die personifizierte Lüge, schon deshalb, weil sie auf einer Seite mit katholischen Nachrichten ihr Haupt erheben darf.
Darüber hinaus neigen die im geistigen Widerstand zum herrschenden Zeitgeist und System stehenden Katholiken sogar bei Abwesenheit von Sodomisten, Häretikern und Verwirrten aller Art dazu, sich gegenseitig in die Haare zu geraten (weil es ihnen doch um die Wahrheit geht und sie gezwungen sind, sich überall eine eigene Meinung zu bilden). Wobei das Ganze – durch die vermeintliche – Anonymität der Diskussionsforen gefördert wird, wodurch die Hemmschwelle für bedenkliche Äusserungen nach unten gedrückt wird.
Ich bin entsetzt, wie Gläubige – die in wesentlichen Fragen durchaus übereinstimmen – bis in die jüngste Zeit bei Streitfragen über – jedenfalls aus der Perspektive katholischer Lebensführung – Fragen von häufig nebensächlicher Bedeutung auf den kreuz.net-Diskussionsforen miteinander umgingen. Wenn ich mich nicht zumeist zurück gehalten hätte, wäre es mir gelungen, auch mit guten Bekannten oder gar Freunden auf kreuz.net zu streiten.
Schon diese Frucht zeigt ebenso wie die grundsätzliche Fehlentscheidung, die direkt gegen die katholische Lehre gerichtete Meinungsfreiheit zuzulassen (es gibt keinerlei Bemühungen, den Diskussionen durch moderierende Eingriffe einen „katholischen Stempel“ aufzudrücken) das gleiche Ergebnis: Die Diskussionsforen von kreuz.net sind nicht katholisch, auch wenn sich einzelne Diskutanten in gutem Glauben und mit beträchtlichem Aufwand noch so sehr bemühen.
Zwei weitere Früchte dieser grundsätzlichen Fehlentscheidung der kreuz.net-Administration seien hier noch genannt: a) die Entstehung von kreuts.net und b) persönliche Auseinandersetzungen. Bei einem anderen kreuz.net-Teilnehmer möchte ich mich aber bei dieser Gelegenheit für eine Beleidigung (oder waren es mehrere?) entschuldigen, die ich ihm vor Jahren zugefügt habe und zwar bei dem Teilnehmer mit dem Forumsnamen „Romulus“, der sich seither bei vielen Äusserungen als gläubiger Katholik erwiesen hat.
In sich schlechte Mittel – z.B. das Zulassen häretischer oder unmoralischer Äusserungen – sind nach katholischer Moraltheologie auch für gute Zwecke (welche?) nicht erlaubt.
Nun zum redaktionellen Teil von kreuz.net
Ich gebe zu, dass für mich verschiedene redaktionelle Entscheidungen von kreuz.net nicht nachvollziehbar sind. Die Auswahl unzüchtiger Bilder und Texte insbesondere im Kampf gegen die organisierte Homosexualität – der an sich richtig ist, aber keine stakkatoartige Wiederholung im 3-Tages-Rhytmus benötigt – ist eine davon – es ist traurig genug, sagen zu müssen:
kreuz.net ist aufgrund des verwendeten Text- und Bildmaterials nicht jugendfrei. Das ist im allgemeinen nichts Auffälliges heutzutage, gilt des doch auch für viele Webseiten bekannter Tages- und Wochenzeitungen. Für „katholische Nachrichten“ ist es jedoch mehr als dürftig.
Auch ist es die Frage, ob es ein katholisches Anliegen ist, in die Niederungen der Zeitgeschichtsforschung hinabzusteigen, um dort mit Unterstützung des unmoderierten Forums in die gut positionierten Fallen und Fußangeln der Zeitgeistdogmatiker und Holocaustpriester zu tappen.
Wenn es nicht um die Verteidigung des gerade in Bezug auf die Judenrettung vorbildlichen Papstes Pius XII. oder die Abwehr der Einführung einer neuen Zivilreligion geht, würde ich sagen: Nein.
Auch die Unterstützung der NPD – bekanntlich keine katholische Gruppierung – kann kein Anliegen „katholischer Nachrichten“ sein und zwar auch unter dem Aspekt nicht, dass es auch nicht ehrenrühriger ist, dort dabei zu sein als bei anderen Parteien, die – wie CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne – den Abtreibungs-Massenmord, die „Homo-Ehe“ und die Zerstörung der Kinderseelen durch die „Sexual(v)erziehung“ in der Zwangsschule (drei Beispiele für viele) befürworten, durchsetzen und gutheißen.
Aber alle diese redaktionellen „Hoppalas“ hätte ich nicht so schlimm gefunden wie den Umstand, dass die Redaktion in dem oben genannten Artikel nunmehr nicht bloß Mutmaßungen, sondern auch glatte Unwahrheiten über namentlich genannte Personen aus einem angeblich gegnerischen Forum verbreitet.
Die kreuz.net-Einschätzung von kreuts.net und fortwährende Identitätsaufdeckungen
Zunächst einmal muß man die Einschätzung der kreuz.net-Redaktion über die Antiseite kreuts.net kennen.
Auf meine Beschwerde, dass trotz Identitätsaufdeckungen auf kreuts.net Verlinkungen (in Postings) zugelassen würden und auch noch ein Werbeartikel inklusive Verlinkung im Text (!) dorthin veranstaltet werde (Artikel „Endlich eine Alternative – kreuts.net“ vom 8. März 2007, seither folgten vier weitere kreuz.net-Artikel, in welchen auf kreuts.net verwiesen bzw. Äusserungen von dort zitiert werden) und die Bitte, das abzustellen, antwortete mir „Ihr kreuz.net-Team“ am 14. März 2007 folgendes:
„Herzlichen Dank für Ihre Zuschrift. Uns scheint, daß Sie Arkanum und kreuts.net bei weitem überschätzen. Eine Anti-Homepage zu ‘kreuz.net’ zu machen, ist nicht mehr als ein Gag. Auch die angebliche Aufdeckung Ihrer Identität ist bisher eine reine Vermutung. Wir glauben nicht, daß Ihre Person auch nur ansatzweise in Gefahr ist. Es ist auch praktisch aussichtslos, mit einem Forum wie ‘kreuts.net’ eine ernstzunehmende Klientele anzuziehen. Dazu müßte er ein Hundertfaches vom gegenwärtigen Arbeitsaufwand in diese Webseite investieren.“
Meine Bitten beachteten sie nicht. An sich ist es nichts Neues, dass fortwährend auf verschiedenen Foren meine Identität aufgedeckt wird, das praktizierten die katholischen Priester „Catholicus“ (besonders hartnäckig, auch auf kath.net) und „wiener“, der Herausgeber der katholischen Nachrichtenseite kath.net „Gandalf“ (auch auf kreuz.net) und der Herausgeber einer katholischen Zeitschrift beginnend mit seinem ersten Pseudonym „Thomisticus“ seit Februar 2005, davor geschah gleiches schon von Unbekannten auf Diskussionsforen der Tageszeitung „Die Presse“. Ziel war immer, mich zum Schweigen zu bringen, was aber nicht gelingen wird.
Es ist also schon im Ansatz seltsam, wenn kreuz.net überhaupt nebensächliche Mutmaßungen eines – nach eigener Auffassung – vernachlässigbaren Diskussionsforums aufgreift (zu meiner Einschätzung für die diesbezüglichen Hintergründe weiter unten) und daraus einen Artikel macht.
Am allerseltsamsten war es aber, dass kreuz.net sogar einen Button – also einen besonders auffällig ausgestalteten Link – mit der Angabe „Die Wahrheit über kreuz.net“ in auffälliger Position (rechts oben auf der Startseite) zu kreuts.net setzte und diesen tagelang dort beließ, so als ob es sich bei kreuts.net um eine besonders förderungswürdige Seite, die den kreuz.net-Lesern nicht entgehen sollte, handeln würde.
Mit „journalistischer Vorgangsweise“ oder der Erhöhung von Zugriffszahlen – ohnedies nicht genuin katholischen Anliegen – hat ein solches Verhalten schon gar nichts mehr zu tun. Ob „Lindenmann“ dieses Verhalten auch mit dem „Haß von hetz.net auf kreuts.net“ erklärt?
Ich weise hier außerdem darauf hin, dass nicht ein einziger der von kreuts.net mit großem (an Lynchjustiz erinnernden) Triumphgeheul in ihrer bürgerlichen Identität aufgedeckten (ein im Sinne von Datenschutz und Namensrecht illegales, allenfalls sogar strafbares Verhalten) kreuz.net-Leser (- und Poster) mehr mit kreuz.net zu tun hatte als ich selbst (wie viel ich zu tun hatte, habe ich oben beschrieben).
Die meisten von ihnen sogar sehr viel weniger, weil sie nicht einmal Artikel für kreuz.net verfaßt oder dort publiziert haben. Ich bin mir da sehr sicher. Abgesehen davon, dass einige der kreuts.net-Mutmaßungen zwischen falsch und absurd rangieren.
Umso seltsamer wiederum, wenn kreuz.net diese Gerüchte durch Werbung für kreuts.net mutwillig weiterverbreitet. Zu meiner Einschätzung der „Hintermänner“ siehe weiter unten.
Zum Artikel „Aufgeflogen“ und Herrn „Ottaviani“
Selbst wenn es sich bei der Wiedergabe der Spekulationen um die „Hintermänner von kreuz.net“ um ein sinnvolles Thema und nicht bloß um ein eitel-selbstverliebtes Kokettieren mit der eigenen – „ach so unaufdeckbaren“ – Anonymität handeln würde, wäre nicht erklärbar, warum kreuz.net eine Äusserung „Ottavianis“ bringt, in welcher dieser sich auf eine telefonische Behauptung einer „lieben Bekannten“ bezieht, die ihm erzählt habe, „daß die guten Lintners sich in Kreisen der Piusbruderschaft nicht grade großer Beliebtheit erfreuen.“
Denn damit wird nicht einmal etwas über die – nach der an sich unmaßgeblichen kreuts.net-Einschätzung – „Hintermänner von kreuz.net“ – ausgesagt, sondern nur etwas – schon im Ansatz Irrelevantes und zudem von der Zielrichtung her Boshaftes – über die Familie Lintner behauptet (die Schreibweise unseres Familiennamens ist im übrigen im Artikel ebenfalls zum Teil nicht korrekt).
Dazu muß man wissen, dass Herr „Ottaviani“, der seinen bürgerlichen Namen laufend selbst verbreitet, sich an seinem Wohnort Wien ca. 2 – 3 mal pro Jahr in der hl. Messe der FSSPX sehen läßt und daher dort bestenfalls als Randfigur bezeichnet werden kann.
Da er selbst also nicht einmal zu den „Kreisen der Piusbruderschaft“ (die übrigens eine Priester- und keine Laiengemeinschaft ist) zählt, nicht einmal zu den „Kreisen um die Piusbruderschaft“, kann er gar nicht beurteilen, wer überhaupt dazu zählt und seine „liebe Bekannte“ – sollte sie überhaupt existieren – mit Gewißheit genauso wenig.
Noch weniger kann er demnach beurteilen, wer sich „dort“ großer, geringerer oder gar keiner „Beliebtheit“ erfreut. Die maßgeblichen Autoritäten in der FSSPX des österr. Distrikts jedenfalls wußten auf meine direkte Anfrage hin nicht einmal etwas von Gerüchten, die bis an ihr Ohr vorgedrungen wären, geschweige denn von konkreten Beschwerden.
Die typische Vorgangsweise des Herrn „Ottaviani“ zeigte sich am 19. September dieses Jahres, als ich im Wiener „Hotel Regina“ zum Thema „Magie, Gewalt und Satanismus bei Harry Potter“ referierte (der Vortrag wird übriges in Kürze publiziert) und Herr „Ottaviani“, welcher ein deklarierter und eingefleischter Harry-Potter-Fan ist, sich zu einem Besuch dieser Veranstaltung gemeinsam mit seinem Assistenten entschloß.
Anstatt im Anschluß die ausdrücklich eingeräumte Fragemöglichkeit (auch für kritische Fragen, ich hatte damit gerechnet) wahrzunehmen oder sich auch nur bei mir vorzustellen (z.B. „wir kennen uns aus dem Internet und hatten schon manches Sträußchen miteinander“) verschwand er fluchtartig aus dem Lokal, nach eigenen Angaben, um sich danach zu besaufen.
Allerdings war dies durchaus nicht seine einzige Absicht. Während mir jeder zweite der Veranstaltungsbesucher (insb. auch die Veranstalter) – z.Teil noch Wochen später und unaufgefordert – zum Vortrag gratulierte und sich bedankte, konnte „Ottaviani“ nur Negatives erkennen – zumindest berichtete er zwei Tage danach so darüber auf kreuts.net.
Angetan hatte es ihm das Durchschnittsalter der Veranstaltungsbesucher, welches er bei 80 + zu erkennen vermeinte (unrichtig), sodaß er wohl aus diesem Grund auch in einer losen Bekannten, die ca. 15 Jahre jünger als meine Gattin ist, meine Gattin zu erkennen vermeinte (nach dem Motto: „wenn schon eine junge Dame den Vortrag von Mag. Lintner besucht, dann kann das nur seine Gattin sein“).
Neben kritischen Auslassungen über meine – aus seiner Sicht schwache – Rhetorik und mangelhaften Angaben über die Quellen meines Vortrages gelang es ihm – in zum Unterschied seiner sonstigen kurzen Postings auffallenden Beredsamkeit – erfolgreich, meine eigentlichen Kritikpunkte an Harry Potter aus seinem Vortragsverriß auszusparen. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf. So eine Vorgangsweise mag vielleicht gut zu kreuts.net passen, für einen angeblich traditionellen Katholiken ist sie zumindest ungewöhnlich.
Aus solchen trüben Quellen also schöpfte kreuz.net, um sich selbst im Sumpf seiner Kritiker zu suhlen. Jedenfalls haben sie uns vor der Publikation dieser Gerüchte nicht einmal nach dem tatsächlichen Sachverhalt oder – was auch durchaus angemessen gewesen wäre – danach gefragt, ob wir mit der Nennung unserer Namen in Zusammenhang mit den angeblichen „Hintermännern“ von kreuz.net überhaupt einverstanden sind. Selbstverständlich sind wir es nicht – wie hier ausführlich erläutert.
Seltsam ist besonders – dass im Wege der aus der jüngeren Geschichte gut bekannten Sippenhaftung – auch meine Gattin immer für derartige Anwürfe herhalten muß.
Nun also auch noch zum eigentlichen Thema
„Die Hintermänner“ von kreuz.net
Wie auch aus dem Artikel „Aufgeflogen“ ersichtlich, tappen besonders die Herren „Arkanum, Lindenmann & Ottaviani“, mit ihnen das ganze kreuts.net und die meisten anderen mehr oder weniger Wohlmeinenden über die Urheberschaft von kreuz.net im Dunkeln und „müssen“ daher ihre „Erfolge“ in Mutmaßungen und Identitätsaufdeckungen von kreuz.net-Postern suchen.
Das liegt daran, dass sie sich zwar für informiert, intelligent usw. halten, aber in Wirklichkeit über zur Einschätzung von kreuz.net zentrale Vorgänge in der jüngeren Kirchengeschichte nicht oder nicht ausreichend informiert sind, sich durch allerlei Ärgerlichkeiten in kreuz.net-Artikeln ablenken lassen, nicht zwischen den Zeilen lesen können und auch nicht gut kombinieren. Vor allem aber mit der Tradition nichts oder äußerst wenig am Hut haben und sich daher mit den feinen Facetten und Verästelungen dort nicht auskennen.
Da das „kreuz.net-Team“ keinerlei Probleme mit der Identitätsaufdeckung seiner Leser hat – ja diese sogar fördert durch die Bewerbung von kreuts.net – werde ich hier auch ein paar Hinweise auf die „Hintermänner von kreuz.net“ geben (schon allein, damit sie nicht glauben, sie dürften sich alles erlauben), wobei ich nicht alles mitteile, was ich weiß (das könnte in einer zweiten Runde passieren), aber ein paar Gedanken ausführe, die den möglichen Kreis der kreuz.net-Redaktion zumindest überschaubarer macht.
1. gibt es katholische Organisationen, die in der kreuz.net-Berichterstattung immer gut wegkommen, andere, die immer schlecht wegkommen (z.B. die deutsche Bischofskonferenz) und schließlich solche, die manchmal gut und manchmal schlecht wegkommen (z.B. die Priesterbruderschaft St. Pius X.); nur ersteren steht das „kreuz.net-Team“ nahe;
2. akzeptiert die kreuz.net-Redaktion das „II. Vaticanum“ als ökumenisches Konzil, zitierte anfänglich sogar aus den „Konzilsdokumenten“ („Im Konzil steht viel“), hat aber auch schon kritische Beiträge dazu gebracht (wobei aus traditioneller Perspektive Kritik geübt wurde); damit scheiden – als der kreuz.net-Redaktion nahestehend bzw. diese tragend – auf der einen Seite Organisationen aus, die diese Veranstaltung nicht als Konzil ansehen (wie die Sedisvakantisten) oder grundsätzlich Kritik üben (wie die FSSPX), auf der anderen alle Organisationen, die Lehrmeinungen im Hauptstrom der postsynodalen Ansichten vertreten (z.B. Lehrpersonal der katholischen Hochschulen oder Fakultäten, hochrangige Ordinariatsmitarbeiter, die meisten Orden der Kirche); am ehesten entspricht eine derartige Einschätzung von V2 den Ecclesia Dei Gemeinschaften;
3. der alte Ritus in der Liturgie wird bevorzugt (siehe die intensive Berichterstattung über das Motu Proprio auch schon viele Monate davor), der neue aber nicht grundsätzlich abgelehnt, vor allem nicht als illegitim bzw. verboten angesehen; wenn der NOM „würdig gefeiert“ wird, dann ist das für die kreuz.net-Redaktion grundsätzlich ausreichend; über Veranstaltungen mit „würdig gefeiertem NOM“ oder Priester, die den NOM so feiern, wird durchaus wohlwollend berichtet, ohne deren Handeln kritisch zu hinterfragen; die Konsequenzen daraus sind in etwa die gleichen wie bei Punkt 2.;
4. während die Bischöfe, besonders in Deutschland, Österreich und der Schweiz, häufig in die Schußlinie von kreuz.net geraten, wird Kritik am Papst praktisch nicht geübt und an römischen Stellen nur vorsichtig; diese Linie entspricht Organisationen, die mit den Bischöfen häufig Konflikte haben, mit dem Papst aber nicht; in diesem Punkt scheidet auch die FSSPX aus, weil diese und die meisten Diözesanbischöfe sich im Regelfall gegenseitig ignorieren – aktuelle Konfliktpunkte sind selten und wenn, dann über einzelne Gläubige, die dort die hl. Messe besuchen;
5. während homosexuelles Verhalten grundsätzlich radikal abgelehnt wird, vertritt die kreuz.net-Redaktion die Auffassung, dass im Falle des Priesterseminars St. Pölten (2004) zu Unrecht Beschuldigungen vorgebracht wurden und Bischof Krenn zu Unrecht zum Rücktritt veranlaßt wurde; dies hat zwei Gründe: a) ist eine der wesentlichen Personen des seinerzeitigen Skandals wesentlichen Exponenten einer Organisation, welcher das „kreuz.net-Team“ nahesteht, aus seiner – in dieser Hinsicht unauffälligen – Tätigkeit vor seiner Zeit in der Diözese St. Pölten bekannt; b) hat Bischof Krenn eine andere Organisation als in lit. a, welcher das „kreuz.net-Team“ ebenfalls nahesteht, seinerzeit wohlwollend behandelt;
6. eine jener Organisationen, welcher das „kreuz.net-Team“ nahesteht, war von bestimmten Maßnahmen des Bischofs Algermissen von Fulda besonders betroffen;
7. in den Publikationen jener Organisationen, welchen das „kreuz.net-Team“ nahesteht, haben der Kampf gegen die Homosexualität, gegen die Abtreibung, gegen Verhütung, gegen Embryonenforschung und gegen die staatliche zwangsweise Sexual(v)erziehung und ähnliches einen höheren Stellenwert und Anteil in der Berichterstattung als in den Publikationen anderer katholischer Organisationen, die sich in dieser Hinsicht moraltheologisch nicht von jenen Organisationen unterscheiden, welchen das „kreuz.net-Team“ nahesteht;
8. Der Islam, islamische Organisationen und Staaten werden trotz Kenntnis der dortigen Christenverfolgung deswegen nur „mit feiner Klinge“ kritisiert, ja sogar Beiträge von muslimmarkt.de übernommen, weil diese als Verbündete in den inhaltlichen Fragen lt. Punkt 7. auf internationaler Ebene und in internationalen Organisationen gesehen werden; daraus resultiert, dass jene Organisationen, welchen das „kreuz.net-Team“ nahesteht, nicht speziell in der Mission von Moslems engagiert sind;
9. In der Zeitschrift einer kreuz.net nahestehenden Organisation wurde kreuz.net und sein Diskussionsbereich als „religiös neutrale Publikation“ bezeichnet, um einen Bezug zu kreuz.net zu vermeiden;
10. kirchlich nicht anerkannte und insbesondere falsche „Erscheinungen“ wie Medjugorje werden auf kreuz.net sehr kritisch gesehen, auch wenn andere dieser Orte wie Amsterdam, Garabandal, Schio, Marienfried usw. eher ausgespart werden, da es für letztere Sympathien im katholisch-traditionellen Bereich gibt; apokalyptische Anklänge sind auf kreuz.net durchaus selten, der Glaube des „kreuz.net-Teams“ ist deutlich nüchterner als etwa bei den Charismatikern.
Nun speziell zu ein paar Theorien:
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. würde hinter kreuz.net stehen
Abgesehen davon, dass seitens der Amtsträger der FSSPX kreuz.net an sich schon kritisch betrachtet wird wegen des unmoderierten Forums, schätzt es die FSSPX durchaus nicht, wenn über Maßnahmen der Führung in der Öffentlichkeit kritisch bis unsachlich debattiert wird, so z.B. in Zusammenhang mit der Schließung des Knabengymnasiums in Diestedde; wenn über die bekannte Todesursache eines FSSPX-Paters wildeste Theorien in Umlauf gebracht werden oder das Interview eines Distriktsoberen durch fremde Meinungs-Kommentare verfälscht wird; überhaupt über interne Angelegenheiten der FSSPX Mutmaßungen angestellt werden; z.B. es gäbe einen „rechten Flügel“ udgl.
Die kreuz.net-Linie entspricht in puncto Liturgie (NOM) und V2 nicht der Linie von FSSPX. Die FSSPX würde auch viel mehr ihren Gründer, Erzbischof Marcel Lefebvre herausstreichen, welcher bei kreuz.net praktisch völlig ausgespart wird. Berichte von ausgeschiedenen Mitgliedern oder Persönlichkeiten, von denen man sich getrennt hat, würde man nicht bringen (z.B. P. Aulagnier, Institut vom Guten Hirten; Pfarrer Goesche, Institut Philip Neri), ebensowenig über Ecclesia Dei Gemeinschaften. Auch nicht über Sedisvakantisten oder Predigten von V2-Bischöfen, soweit sie nicht klar in ihre Richtung gehen (was praktisch nie der Fall ist).
Speziell dazu, P. Zaby, Prior der FSSPX in Altötting, könnte hinter kreuz.net stehen
Dieses „Lindenmann“-Gerücht stützt sich einzig auf den Umstand, dass P. Zaby FSSPX (der im Artikel „Aufgeflogen“ ebenfalls falsch geschrieben wird) einmal (ca. bis Jahresbeginn 2004) Webmaster und Administrator einer Webseite, nämlich trad.info, war. Das dortige – kleine – Forum wurde von ihm selbst moderiert, man konnte also von einem FSSPX-Priester – gute bis hervorragende – katholische Antworten bekommen. Auch viele wichtige Texte – Eigentexte P. Zabys, aber auch andere – waren dort gespeichert.
Die Seite wurde – leider schon vor Jahren – ersatzlos vom Netz genommen. So sehr man P. Zaby grundsätzlich die technischen und administrativen Fähigkeiten zutrauen könnte, überhaupt ein Forum zu führen, so wenig kann dies für das wesentlich umfangreichere kreuz.net angenommen werden. Zeitlich und inhaltlich (siehe die obigen Ausführungen) ist ein Engagement P. Zabys mit Sicherheit auszuschließen.
Zwischen trad.info und kreuz.net, die sich zeitlich nicht überlappt haben, war aber ein himmelweiter Unterschied, was die viel höhere Sorgfalt und Qualität bei trad.info betrifft.
Die immer wieder vorgebrachte Theorie, das Engelwerk könnte hinter kreuz.net stehen
Zunächst muß man zwischen dem Engelwerk, welches sich den römischen Weisungen gebeugt hat (insb. betreffend die Ablehnung des insb. liturgischen Gebrauchs der falschen „Botschaften“ der Frau Bitterlich), und dem „Engelsbund“, dessen bekannteste Persönlichkeit der Laie und Verlagsinhaber Claus Peter Clausen aus Lippstadt ist, unterscheiden.
Beiden gemeinsam ist, dass sie wesentlich erscheinungsfreundlicher und teilweise auch apokalyptischer argumentieren als kreuz.net. Der „Schwarze Brief“ Claus Peter Clausens (1966 gegründet) weist z.Teil ähnliche Argumentationsmuster wie kreuz.net auf, doch ist in keiner Weise erkennbar, warum sich Clausen sozusagen anonyme Konkurrenz machen sollte.
Offenkundig werden andere Quellen benutzt (bei kreuz.net im wesentlichen das Internet, beim „Schwarzen Brief“ persönl. Mitteilungen mündlicher und schriftlicher Natur) und ist Clausen für längere Beiträge praktische der einzige Autor, während kreuz.net eindeutig verschiedene Autoren aufweist. Auch ist Clausen eine zeitliche Auslastung durch den „Schwarzen Brief“ (erscheint wöchentlich) und seine übrigen Verlegertätigkeiten zu unterstellen. Überdies ist Clausen – wie erwähnt – dem „Engelsbund“ zuzurechnen und nicht dem Engelwerk.
Das Engelwerk ist keine Ecclesia Dei Gemeinschaft, auch wenn einzelne Priester – wie auch in anderen Gemeinschaften und Orden – die alte Messe lesen können. Es ist jedenfalls nicht ihr Interessensschwerpunkt (wie das Motu proprio auf kreuz.net), ebensowenig die FSSPX. Das technische know-how und die zeitliche Möglichkeit zur Führung einer Webseite muß man dort bezweifeln, von einer bedeutenderen Anzahl jüngerer Prieser ist mir nichts bekannt.
Zur „Lindenmann“-Theorie, Sedisvakantisten könnten hinter kreuz.net stehen
Der einzige Sedisvakantist, von dem etwas auf kreuz.net gebracht wird, ist der durch seine zahlreichen Rechtsstreitigkeiten und seine „Kirche zum Mitreden“ bekannte Rolf Hermann Lingen, der sich selbst als „Pater“ bezeichnet, aber nicht einmal im sedisvakantistischen Bereich Anerkennung findet. So hat der wohl seriöseste unter den Sedisvakantisten des deutschsprachigen Raumes, Eberhard Heller von „Die Einsicht“ nachgewiesen, dass weder der „Bischof“, welcher Lingen angeblich zum Priester geweiht hat, noch die beiden angeblichen „bischöflichen Weihesukzessionsvorgänger“ dieses „Bischofs“ gültig geweihte katholische Bischöfe waren bzw. sind, auch der Vorgang der „Priesterweihe“ von Lingen selbst ist strittig.
Sedisvakantisten würden niemals so über die hl. Kirche berichten, wie das kreuz.net tut, weil sie davon ausgehen, dass alles, was sich offiziell katholisch nennt, das tatsächlich nicht ist und es überhaupt keinen Papst, keine gültig bestellten Cardinäle, nur wenige – sedisvakantistische – Bischöfe und ebenso wenige – sedisvakantistische – Priester gibt.
Auch über die FSSPX würden sie keinesfalls positiv berichten. Dass kreuz.net „P.“ R.H.L. bringt, dient einerseits der Spurverwischung bezüglich der Urheberschaft von kreuz.net und außerdem einer – wenn auch geringfügigen – Ausweitung des Leserkreises in den sedisvakantistischen Bereich hinein.
Zur Asphyx-Theorie, kreuz.net könnte hinter kreuts.net stehen
Dass ich derartiges für möglich halte, habe ich schon früher ausgedrückt. Dazu folgende Geschichte:
Gemeinsam mit – überwiegend nur durch Forumsnamen bekannten – Postern von kreuz.net bildete ich – aufgrund allgemeiner Unzufriedenheit glaubenstreuer, vor allem traditioneller, Katholiken über die fehlende Moderation auf den kreuz.net-Foren – eine Austauschgruppe bei yahoo.de, die „Lefebvre-Group“, auf welche in Leserzeitungen und in Postings auf kreuz.net gelegentlich hingewiesen wurde. Zu dieser waren nur Interessenten eingeladen, die sich dem Werk des großen Erzbischofs hingezogen fühlten.
Kurz nach Gründung dieser yahoo-Gruppe wurde das „kreuz.net-Team“ darauf aufmerksam, erkannte mich und eine weitere Person als „Rädelsführer“ dieser Gruppe und lud uns beide ein, bei Zurverfügungstellung einer Forumssoftware (einschließlich Übernahme der Kosten) und Leistung des technischen Aufbaus ein traditionelles Diskussionsforum zu gründen, welches auch über kreuz.net beworben werden sollte.
Nach Ausräumung verschiedener Zweifel – insbesondere wurde uns völlige inhaltliche Autonomie und Richtlinienkompetenz zugesichert – waren wir einverstanden und bezogen vor der öffentlichen Ankündigung die übrigen Mitglieder der Lefebvre-Group zur ca. einmonatigen Testphase ein. Die beiden Forumsgründer wurden Adminstratoren und zwei weitere Mitglieder der Lefebvre-Group zusätzlich Moderatoren (diese Zusammensetzung hat sich mittlerweile stark geändert).
Dass dieses Forum „Kreuzforum“ heißen sollte, als „Traditratsch“ und „häresiefreie Zone“ sowie schließlich durch einen Nachrichtenticker (bis heute) beworben wurde und wird, waren alles Ideen von kreuz.net-Seite, mit denen wir aber einverstanden waren. Der Button „Traditratsch“ befand sich auf der Startseite von kreuz.net rechts oben – genau an der gleichen Stelle, an welcher sich einige Tage lang – wenn auch ca. 1 Jahr später – der Button „Die Wahrheit über kreuz.net“ mit dem Link auf kreuts.net befand.
Mit dieser Maßnahme hatte kreuz.net die traditionelle Kritikergruppe der Lefebvregroup eingebunden (damit auch in gewissem Maß an kreuz.net gebunden) und außerdem die technische Möglichkeit, sämtliche interne Informationen von Kreuzforum ebenfalls jederzeit zu erhalten. Überdies auch die Möglichkeit, über Bestehen oder Nichtbestehen von Kreuzforum zu entscheiden.
Ohne die Geschichte von Kreuzforum zu kennen (er hat das auch von mir bis dato nicht erfahren, es gab auch nie einen irgendwie gearteten Kontakt), hat Asphyx ähnliche Vorgänge für kreuts.net behauptet. Dabei stützte er sich gar nicht auf die Tatsache des kreuts.net-Buttons auf der kreuz.net-Startseite, sondern auf die ihm persönlich bekannte – und wiederum ähnlich wie bei Kreuzforum gelagerte – Gründungsgeschichte von kreuts.net.
Diesmal ging es um die – naturgemäß verdeckt abzuwickelnde – Einbindung (und damit auch in gewissem Maße Bindung – im Sinne u.a. einer Frequenzerhöhung auf kreuz.net durch dessen Gegner) einer modernistisch-liberalen (und sodomistischen) Kritikergruppe von kreuz.net und auch diesbezüglich waren Informationen besonders aus dem nicht öffenlich zugänglichen Bereich von kreuts.net (insb. Moderatorenbereich) für das „kreuz.net-Team“ von Interesse, das deswegen auch ziemlich gut einschätzen kann, wer hinter bestimmten Forumsnamen von kreuts.net steckt, wie z.B. bei „Lindenmann“.
Nur ein Nachrichtenticker wäre diesmal zu auffällig gewesen, über den mehrere Tage hindurch aufrecht erhaltenen Button-Link „Die Wahrheit von kreuz.net“ konnte man – erfolgreich – noch mit „Hacker“-Spekulationen bei kreuts.net hinwegturnen. Zum Ausgleich für den fehlenden Nachrichtenticker gab es im Zweimonatsabstand kreuts.net-Promotion-Artikel im redaktionellen Bereich von kreuz.net und wurde die laufende Verlinkung z.B. durch „Arkanum/kreuts.net“ zu kreuts.net – trotz Protesten u.a. von mir – nicht behindert.
Die inhaltliche Autnomie der kreuts.net-Moderatoren ist sicherlich nicht eingeschränkt und wiegen sich die in ihrer Radikalität verstandesschwachen (geistlosen) kreuts.net-Poster durch die laufenden Denunziationen in Sicherheit bzw. wähnen sie sich auf dem richtigen Forum (wo doch tatsächlich etwas geschieht – „erfolgreich“ – gegen den „braunen Sud“ auf kreuz.net). Asphyx bezeichnete das durch die Blume mit anderen Worten als „Baueropfer“ für die Glaubwürdigkeit von kreuts.net. D.h. meine Gattin, ich und einige andere zahlen und zahlten die Zeche für die solcherart erleichterte Anonymität des „kreuz.net-Teams“.
Die Asphyx-Theorie erscheint mir daher als durchaus wahrscheinlich. Sollte sie tatsächlich zutreffen, was meiner Auffassung der Dinge entspricht, wären das sicherlich schwere und nachhaltige Verstöße gegen katholische Grundsätze, insb. die Duldung und Förderung von Irrlehren, Sünden und ganz allgemein unmoralischem Verhalten. Moraltheologisch ist das völlig eindeutig. kreuz.net ist keine zwingende Notwendigkeit, auch wenn es eine sinnvolle Ergänzung zum Übergewicht des Zeitgeistes und den kirchensteuerschweren V2-Machwerken darstellt.
Zur Theorie von Dr. David Berger et al., Feinde der Kirche könnten hinter kreuz.net stehen
Die Theorie krankt schon daran, dass es eben nicht so einfach stimmt, dass auf kreuz.net – mit eher seltenen Ausnahmen (z.B. Übernahme von Berichten zu muslimarkt.de, NPD) – keine authentisch katholischen Positionen vertreten würden, auch wenn man manchen Schreibstil auch schon in Artikeln kritisieren kann. Der Gutteil der „extrem überzogenen Positionen“ wird aber in den Kommentaren zu den einzelnen Berichten „geleistet“, nicht im redaktionellen Bereich.
Die Mehrzahl der Berichte ist gewiß genuin katholisch, auch wenn eine solche journalistische Aufbereitung auch vor Jahrzehnten in Kirchenzeitungen – besonders in ihrer Angriffigkeit – nicht denkbar gewesen wäre. Gleiches gilt auch für die Autoren der Artikel, besonders die namentlich gezeichneten, aber auch für die offenbar direkt von der kreuz.net-Redaktion stammenden Artikel. Ob hinter der Bildauswahl bei den Anti-Homo-Artikeln ein „lustvolles Entsetzen“ steht, kann ich nicht beurteilen, bei mir jedenfalls ist dabei von Lust keine Spur und auch das Entsetzen darüber hält sich in Grenzen.
Wenn überhaupt Feinde der Kirche in Frage kommen, was ich nicht gänzlich ausschließen kann, auch wenn ich es für unwahrscheinlich halte, dann wohl mit einer ähnlichen Organisationsform, wie sie zwischen kreuz.net einerseits und Kreuzforum und kreuts.net andererseits herrscht, sodaß also das „kreuz.net-Team“ selbst nicht wüßte, wer seine Geld- und Softwaregeber sind. Diese der Anonymität dienende Organisationsform kann es ja durchaus auf mehreren Ebenen untereinander geben.
Weil Ziel der seit Jahren laufenden Denunziationen war, mich zum Schweigen zu bringen, weise ich hier nur darauf hin, dass ich von meinen inhaltlichen Positionen nichts zurücknehme und mir weitere einschlägige Publikation ausdrücklich vorbehalte.
Resümee:
Ich distanziere mich vor allem deswegen von kreuz.net, weil es mich und andere Personen als Kanonenfutter zur Absicherung seiner eigenen Anonymität mißbraucht.
Mag. Thomas Lintner e.h.
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Montag, 12. November 2007 02:22
Benedikt: Lieber Herr Magister…
…es kann doch nicht wahr sein, dass Sie hier allen Ernstes die Hirngespinste des notorischen Dummschwätzers „Asphyx“ überhaupt für diskussionswürdig halten. Lesen Sie doch mal nach, was dieser Typ unter seinen verschiedenen Identitäten hier geschrieben hat.
Sonntag, 11. November 2007 13:47
Alleluia: Von der Redaktion entfernt
Sonntag, 11. November 2007 01:16
Christian Hüller: @ Turk
Polizeiliche Führungszeugnisse sind etwas Selbstverständ- liches für jedes Anstellungsverhältnis,
haben also nichts mit Rigorismus zu tun. Rigoristisch ist es, wenn man grundsätzlich therapie- und änderungsfähige
Menschen aufgrund einer Verfehlung permanent kaltstellen will.
Einen schönen Sonntag auch Ihnen.
Einen schönen Sonntag auch Ihnen.
Samstag, 10. November 2007 22:32
turk: Polizeiliche Führungszeugnisse und Rigorismus …
S. g. Herr Hüller! Sie haben nichts Neues verlauten lassen, und weiterhin bin ich empört über Ihre argumentative Gleichstellung sexueller Neigungen zur völlig unnützen Verteidigung des Regensburger Bischofs. Sorry, es gibt nur eine natürliche Neigung, und das ist die zwischen Mann und Frau. Mittlerweile ist allen klar, daß im Falle von drohendem Kindesmißbrauch nur noch (der sogar vom Regensburger Bischof im nachhinein postulierte) Null-Toleranz-Rigorismus hilft. Und mit Ihrer plötzlichen Unterstützung polizielicher Führungszeugnisse schließen Sie sich der rigoristischen Linie an. Also, was sollen wir hier noch diskutieren? Schönen Sonntag!
Samstag, 10. November 2007 16:25
Christian Hüller: @ Turk
Sie verharmlosen den Fall in Regensburg, warum auch immer. Und Sie verharmlosen die unheilbare pädophile
Fixierung, die nur strengstens kontrolliert werden kann.
Pädophile Neigungen müssen die betroffenen kath. Priester in erster Linie selbst in den Griff kriegen, gegebenenfalls unter Rückriff auf therapeutische Hilfe.
Denn jeder kath. Priester hat seine sexuellen Neigungen so zu kontrollieren, dass er dem Anspruch eines zölibatären Lebens gerecht wird. Priester mit den genannten Neigungen stellen da so gesehen keine Ausnahme dar. Ihr Ruf nach „strengster Kontrolle“ gerade dieser Priester hat etwas ausgesprochen Rigoristisches.
Provokativ ausgedrückt muss ich fragen:
Wollen Sie die Überwachungskirche?
Im Fall der Kirche auf die Eltern alleine zu schieben, ist ganz, ganz mies.
Das habe ich nie gemacht. Aber die besondere Verantwortung der Eltern, die eine von Ihnen postulierte „volle Verantwortung“ des Bischofs nach den Gesetzen der Logik ausschließt, muss besonders hevorgehoben werden.
Polizeiliche Führungszeugnisse für Priester halte ich im Übrigen für absolut angemessen.
Hinter den kirchl. Bestimmungen zur Verhinderung homosexueller Priester stehe ich uneingeschränkt.
Die Kirche darf es nicht zulassen, dass der offiziell bestehende Zölibat auf diese Weise von Homosexuellen unterlaufen wird.
Aber wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Forderungen nicht rigoristisch werden.
Pädophile Neigungen müssen die betroffenen kath. Priester in erster Linie selbst in den Griff kriegen, gegebenenfalls unter Rückriff auf therapeutische Hilfe.
Denn jeder kath. Priester hat seine sexuellen Neigungen so zu kontrollieren, dass er dem Anspruch eines zölibatären Lebens gerecht wird. Priester mit den genannten Neigungen stellen da so gesehen keine Ausnahme dar. Ihr Ruf nach „strengster Kontrolle“ gerade dieser Priester hat etwas ausgesprochen Rigoristisches.
Provokativ ausgedrückt muss ich fragen:
Wollen Sie die Überwachungskirche?
Im Fall der Kirche auf die Eltern alleine zu schieben, ist ganz, ganz mies.
Das habe ich nie gemacht. Aber die besondere Verantwortung der Eltern, die eine von Ihnen postulierte „volle Verantwortung“ des Bischofs nach den Gesetzen der Logik ausschließt, muss besonders hevorgehoben werden.
Polizeiliche Führungszeugnisse für Priester halte ich im Übrigen für absolut angemessen.
Hinter den kirchl. Bestimmungen zur Verhinderung homosexueller Priester stehe ich uneingeschränkt.
Die Kirche darf es nicht zulassen, dass der offiziell bestehende Zölibat auf diese Weise von Homosexuellen unterlaufen wird.
Aber wir müssen aufpassen, dass wir mit unseren Forderungen nicht rigoristisch werden.
Samstag, 10. November 2007 14:51
turk: Ihrer Irrtümer werden nun schon mehr
S. g. Herr Hüller! Sie erliegen einer schweren Täuschung. Aber ich lasse Sie gerne im Glauben an den
„Moralisten“, so ein Unsinn. Wogegen anzukämpfen ist: gegen Karrierismus und besonders dann, wenn er
sich mit perversen sexuellen Tendenzen vermischt. Das hat mit Moralismus nichts zu tun, sondern mit gesundem
Menschenverstand, der immer weiß, daß es keine a-sexuellen Menschen gibt. So ein Unsinn, wie Sie überhaupt
auf solche Thesen kommen.
Sie verharmlosen den Fall in Regensburg, warum auch immer. Und Sie verharmlosen die unheilbare pädophile Fixierung, die nur strengstens kontrolliert werden kann. Im Fall der Kirche auf die Eltern alleine zu schieben, ist ganz, ganz mies. Denn die Kirche hat eine ordentliche Priesterausbildung zu bieten, und daran erinnerten nicht zuletzt die Gott sei Dank erlassenen Bestimmungen zur Verhinderung homosexueller Neupriester.
Es ist eine Schande für eine Diözese, wenn sie gegen besseres Wissen und unter nachträglich-naivem Vertrauen auf irgendwelche nicht unabhängigen Gutachten einen verurteilten Priester wieder einsetzt.
Ihre Argumentation fördert nur eines, s. g. Herr Hüller: daß wie in den NIederlanden die Forderung nach polizeilichen Führungszeugnissen für Pfarrer laut werden.
Wenn dem Bischof alles klar wäre, soll er sich ein für alle Mal entschuldigen. Wozu sonst ist er Bischof, wenn er im entscheidenden Moment der Personalauswahl nicht zu SEINER Verantwortung steht, und aus.
Sie verharmlosen den Fall in Regensburg, warum auch immer. Und Sie verharmlosen die unheilbare pädophile Fixierung, die nur strengstens kontrolliert werden kann. Im Fall der Kirche auf die Eltern alleine zu schieben, ist ganz, ganz mies. Denn die Kirche hat eine ordentliche Priesterausbildung zu bieten, und daran erinnerten nicht zuletzt die Gott sei Dank erlassenen Bestimmungen zur Verhinderung homosexueller Neupriester.
Es ist eine Schande für eine Diözese, wenn sie gegen besseres Wissen und unter nachträglich-naivem Vertrauen auf irgendwelche nicht unabhängigen Gutachten einen verurteilten Priester wieder einsetzt.
Ihre Argumentation fördert nur eines, s. g. Herr Hüller: daß wie in den NIederlanden die Forderung nach polizeilichen Führungszeugnissen für Pfarrer laut werden.
Wenn dem Bischof alles klar wäre, soll er sich ein für alle Mal entschuldigen. Wozu sonst ist er Bischof, wenn er im entscheidenden Moment der Personalauswahl nicht zu SEINER Verantwortung steht, und aus.
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