Montag, 3. Dezember 2007 19:17
Pünktchen: HURRA, WIR KAPITULIEREN !
Vor fast dreißig Jahren machte der dänische Populist Mogens Glistrup den absurden Vorschlag, Dänemark solle seine Armee abschaffen und unter der Nummer des Verteidigungsministeriums einen Anrufbeantworter mit der Durchsage einrichten: »Liebe Russen, wir werden kapitulieren!« Glistrup ist längst vergessen, aber seine Idee hat sich durchgesetzt. Denn nicht nur Dänemark, sondern ganz Europa scheint kapituliert zu haben – allerdings nicht vor den Russen. Spätestens seit dem Streit um die Mohammed-Karikaturen, die in der dänischen Zeitung Jyllands-Posten veröffentlicht wurden, ist nämlich deutlich geworden: Europa sucht sein Heil im Appeasement, in der vorauseilenden Selbstaufgabe.
Die Schweizer Firma Nestlé schaltet Anzeigen in arabischen Zeitungen, in denen sie versichert, sie werde keine Produkte aus Dänemark verwenden oder vermarkten, in Italien wird Oriana Fallaci der Prozess gemacht, in Deutschland möchte der für Sport und Spiele zuständige Minister ein »guter Gastgeber« für den iranischen Präsidenten sein, wenn der zur Fußball-WM nach Deutschland kommt. Dass der die Endlösung der Judenfrage im Nahen Osten vollenden will, soll der Gastfreundschaft keinen Abbruch tun. Der engagierte Publizist Henryk M. Broder, der mit seinen polemischen Wortmeldungen immer wieder heftige Kontroversen ausgelöst hat, widmet sich in seiner neuen Streitschrift der europäischen Reaktion auf die Herausforderungen des Islamismus und gelangt dabei zu einer alarmierenden Einsicht: Wie die Appeasement-Politik gegenüber Hitler die aggressive Haltung der Nazis nur befördert hat, so laufen die Europäer mit ihrer Politik der Beschwichtigung heute Gefahr, die Transformation Europas zu einem islamischen Kontinent zu beschleunigen.

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Broder, Henryk M.:
Hurra, wir kapitulieren. Von der Lust am Einknicken.
Berlin: wjs-Verlag, 2006.
ISBN 3-937989-20-X


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Aus einer Leserbesprechung in www.amazon.com:

Wer heutzutage auch nur ansatzweise kritisch eine Augenbraue wölbt über das Verhalten bestimmter in Deutschland lebender Ausländer, wird sehr schnell als „ausländerfeindlich“ und „rechtsextrem“ in eine Schublade gesteckt, aus der er nur schwer wieder herauskommt. Broder scheut dieses Risiko nicht, sondern befasst sich schonungslos mit der Frage, weshalb eigentlich „der Westen“ grundsätzlich vor tobenden, randalierenden und religiös fanatisierten Massen einknickt und kapituliert und damit die Werte verrät, für die er doch sonst in aller Welt einzutreten vorgibt.
Broders Verdienst dabei ist es, die allseits beliebten – und letztlich beschönigenden, dabei jedoch pauschalisierenden – Termini wie „Ausländer“ oder „Migrationshintergrund“ zu vermeiden und zum Punkt zu kommen. Schließlich, so Broder, gibt es viele Menschen gerade in Deutschland, die aus verschiedenen Kulturen stammen, Migrationshintergrund haben und sich dennoch integrieren. Es sind fast ausnahmslos türkische oder arabische Moslems, die durch Integrationsunwilligkeit, Bildungsfeindlichkeit sowie permanente Gewaltbereitschaft von sich reden machen und dadurch bei schlichten Gemütern eine pauschale Ausländerfeindlichkeit schüren.
Nun ist diese Feststellung grundsätzlich nicht neu, wie jeder Achtjährige heute feststellen kann. Doch Broders Ansatz zur Ergründung dieses Phänomens weicht elementar von der heute allgemein vorherrschenden – oder vorzuherrschenden – Meinung ab, denn er sucht die Fehler nicht per se bei uns, sondern in der Kultur und Religion derer, die für sich die höchste Toleranz einfordern, selbst aber in einem Maße intolerant und menschenverachtend sind, dass man in der Tat von einer neuen Form von Faschismus reden kann. Umso erschreckender ist es, dass diesen Religionsfaschismus keiner wahrhaben möchte. Man wähnt sich tolerant, wenn man über islamische Gewaltakte zum Beispiel auch gegen islamische Frauen hinwegsieht oder diese, egal, wie brutal sie sind, mit der Mentalität der Täter zu rechtfertigen sucht. Dabei sind es genau diese Gutmenschen, die über die Appeasementpolitik 1936 bis 1939 gegenüber Hitler heute den Kopf schütteln.
Zweifelsohne ist Broders Buch polemisch, überspitzt, provozierend – ja, an manchen Stellen neigt es zu Plattheiten. Und, ja, Broder arbeitet ohne Fußnoten oder Quellennachweise. Da es aber keine wissenschaftliche Abhandlung sein soll, sondern die Meinung eines Einzelnen, der vor bestimmten Gefahren warnt, fällt dies zumindest bei mir nicht negativ ins Gewicht. Im Gegenteil: „Hurra, wir kapitulieren“ sei hier jedem empfohlen, der die „Lust am Einknicken“ verloren hat
.“

Stefan Gläser

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Direkt von der „Lust“ zur Unlustam Kapitulieren“ gehts

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Donnerstag, 6. Dezember 2007 08:30
Pünktchen: In einem katholischen Staat
wären Sie mir auch nicht „ausgeliefert“ !
Mittwoch, 5. Dezember 2007 22:52
GerdEric: @ „.“
Ihnen möchte ich in einem katholischen Staat nicht ausgeliefert sein.
Mittwoch, 5. Dezember 2007 18:59
Pünktchen: gerdEric
1. Wenn es nicht stimmt, [zensuriert], dann können Sie das gerne hier korrigieren. Ein wissentliches Falschzeugnis habe ich nicht gegen Sie gegeben!

2. wenn wenn der Islam eher Gewalt predigt, und im Endeffekt nicht mehr Gewalt daraus entsteht

2. Das ist eine kühne Behauptung! Die Länder der islam. Welt sind erst seit kurzem dabei, sich in den Besitz von moderner Waffentechnologie zu bringen. Glücklicherweise sind sie in diesem Bemühen noch nicht sehr weit gekommen! Die islam. Länder sind zum guten Teil nach innen diktatorische oder autoritäre Regime, in denen Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Inwieweit sie auch nach außen zu einer Bedrohung des Weltfriedens werden können, hängt von mehreren Variablen ab. Die westlichen Staaten jedenfalls verteidigen nicht ihre Religion, sondern das Existenzrecht Israels gegen Erpressungsversuche und Terrorismus aus dem islam. Raum! In Ausübung und Verbreitung seiner Religion ist der Islam eindeutig gewalttätiger als das Christentum.

3. Mit anderen Worten, die oder jene Religionmacht den Menschn nicht besser oder schlechter.

Wenn das so ist, hätten Sie ja nicht konvertieren müssen!
Mittwoch, 5. Dezember 2007 18:09
GerdEric: Dann liegt es nicht an der Religion!
es liegt am Menschen…

Die Gewaltausübung zur Verbreitung und im Nahmen der eigenen Religion ist im Islam Programm. In Christentum und Judentum zum Teil Praxis, aber eben nicht Programm! (Wenn wir von den vieldiskutierten Genozidgeboten im AT einmal absehen wollen!

Denn wenn der Islam eher Gewalt predigt, und im Endeffekt nicht mehr Ggewalt daraus entsteht, als durch das Christentum, dass ja die Friedfertigkeit predigt, dann kann es nur am Menschen liegen.

Mit anderen Worten, die oder jene Religionmacht den Menschn nicht besser oder schlechter.

Wie es ja auch im Christentum heisst, du sollt nicht Falschzeugnis geben“.“
Mittwoch, 5. Dezember 2007 15:11
Pünktchen: GerdEric
Auch wenn Sie gebetsmühlenhaft dem Meinungsgegner immer wieder eine Position unterschieben wollen, es bleibt dabei: niemand hatte behauptet, daß alle Muslime für den Islamismus „verantwortlich“ sind. Etwas ganz anderes ist aber die innere Folgerichtigkeit des Islamismus aus den Lehren des Islam. Wenn man dem Christentum den Vorwurf machen kann, daß es nicht – gemäß seinem „Stifter“ – friedlicher gewesen sei in seiner Geschichte, könnte man dem Islam eher schon vorwerfen, daß er die zahlreichen Mordbefehle und Gewaltaufrufe des Koran nicht konsequenter umsetzt.

Eine klare Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist nicht möglich, genausowenig wie zwischen Terror und Terrorismus! Die Gewaltausübung zur Verbreitung und im Nahmen der eigenen Religion ist im Islam Programm. In Christentum und Judentum zum Teil Praxis, aber eben nicht Programm! (Wenn wir von den vieldiskutierten Genozidgeboten im AT einmal absehen wollen!)
Mittwoch, 5. Dezember 2007 14:26
GerdEric: und Broder
muss sich dann auch fragen lassen, ob er für den Mord an Peres verantwortlich ist, und Sie „.“, ob Sie tatsächlich für die Morde im Namen der Christenheit verantwortlich sind.
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