Samstag, 22. Dezember 2007 14:38
Pünktchen: „Keine Panik auf der Titanic?“ Wie ist die Islamisierung Europas einzuschätzen?
Immer wieder äußern linksliberale Gutmenschen und Befürworter einer multikulturellen Gesellschaft die Ansicht, der Islam sei eine Religion wie jede andere und er werde sich schon nach einiger Zeit wie die anderen monotheistischen Religionen „domestizieren“ lassen. Das erhoffte Ergebnis eines solchen Islam-Zivilisierungs-Projektes wird als „Euro-Islam“ zum Nennwert gehandelt, obwohl dieses Hybridgebilde nur in Gelehrtenköpfen existiert und die ganz anders geartete parallelgesellschaftliche Realität islamischer Verfassungsfeindlichkeit immer weiter an Boden gewinnt. In einem Diskussionsstrang („thread“) auf kreuz.net wurde die Meinung vertreten, 99% der Muslime seien doch friedliche Bürger und erfolgreich integriert. Dieses Bild wird nun von Hamburger Sozialforschern deutlich korrigiert!
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Eine vom Bundesinnenminister in Auftrag gegebene Studie über der „Muslime in Deutschland“ breitet auf 515 Seiten erschreckende Einsichten über das wachsende Gefahrenpotential für die freiheitlich-demokratische Ordnung in Deutschland aus. Jeder zweite junge Muslim stimmt demnach der Auffassung zu, daß „Gotteskrieger“ ein sicheres Eintrittsbillett zum Paradies hätten. Jeder vierte ist selbst bereit, gegen Ungläubige antreten zu wollen, wenn es nur der islamischen Gemeinschaft diene usw.

In einer exzellenten Glosse setzt sich die FAZ-Journalistin Regina Mönch mit den Beschwichtigern und Schönrednern auseinander, die – so unsanft aus dem Schlaf der multikulturellen Unvernunft gerissen – nun schon wieder eifrig bemüht sind, Fakten zu verdrängen, Gefahren zu verharmlosen und ihre eigene (Mit-)Verantwortung für die entstandene Lage zu leugnen.

>>>>>Hier<<<<<

geht’s zur Glosse unter dem Titel: „Nicht so schlimm?“

Es verstärkt sich der Eindruck, daß ein „Euro-Islam“ auch nichts anderes ist als der Islam anderswo – nur eben beheimatet in Europa. Muslime, die den Koran nur oberflächlich kennen oder ihn nicht wortwörtlich befolgen, gibt es auch in Ländern der islamischen Welt. Dennoch bleibt das Wort des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan gültig: „Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.“

Derselbe Politiker, der heute sowohl die vorsichtige Islamisierung der Türkei als auch ihren Beitritt in die EU betreibt, zitierte in den neunziger Jahren den türkischen Dichter Ziya Gökalp mit folgenden Zeilen:

Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“

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>>>>>Hier<<<<<

die Studie als pdf-Datei auf der Homepage des Bundesinnenministeriums!

Eine gedruckte Version kann

>>>>>hier<<<<<

bestellt werden!

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Muslime in Deutschland. Integration, Integrationsbarrieren, Religion und Einstellungen zu Demokratie, Rechtsstaat und politisch-religiös motivierter Gewalt. Ergebnisse von Befragungen im Rahmen einer multizentrischen Studie in städtischen Lebensräumen / Hrsg. vom Bundesministrium des Innern. – Wetzels, Peter …

Hamburg 2007. – 510 S.

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In Spiegel online findet sich eine Zusammenfassung der Studie unter dem Titel:

500 Seiten politischer Sprengstoff

In dem Artikel wird die SPD-Politikerin und Islamexpertin ihrer Partei Lale Akgün zitiert. Sie fordert nach der Veröffentlichung des Berichts durch das Innenministerium die Auflösung der Islamkonferenz von Wolfgang Schäuble (CDU). Der Bundesinnenminister könne nicht solche Ergebnisse an die Öffentlichkeit geben und dann weiter mit den fundamental-eingestellten Muslimen aus den großen islamischen Verbänden an einem Tisch sitzen. Zwar seien die Verbandsvertreter nicht gewaltbereit, aber islamisch-autoritär. „Sie verführen junge Muslime“, so Akgün. Wenn Schäuble die Islamkonferenz aufrecht erhalten will, müsse er sich auch mit rechtsradikalen Parteien wie den Republikanern an einen Tisch setzen, um über Extremismus zu diskutieren.

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Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 7 Lesermeinungen:
Montag, 24. Dezember 2007 21:47
Manwe †: @Dr. Christoph Heger:
Die anti-christlichen talmudischen Juden und Freimaurer möchten sich gerne eine ideologisch abgerichtete und neoliberal-postmodernisierte entwuzelte und willfährige Mischbevölkerung als Zinsvieh zum auswuchern zurechtzüchten.
Das wird aber nicht so einfach laufen…
Sonntag, 23. Dezember 2007 04:41
Josef Preßlmayer: Was dürfen sich die rasch wachsenden Greisen-Heere Europas von der exponential wachsenden
islamischen Bevölkerung erwarten?

Bereits jetzt stehen in Österreich abertausende pflegebedürftige Menschen vor unlösbaren Problemen, wenn in wenigen Tagen unangemeldete Pflegekräfte, meist aus der Slowakei, aus Furcht vor der drohenden Bestrafung nicht mehr kommen wollen.

Zig-Tausenden Pflegebedürftigen stehen Forderungen der Sozialversicherungen wegen nicht bezahlter Versicherungsbeträge bevor. Die Sozialversicherungen müssen diese trotz bisheriger Straf-Amnestie nachfordern, sonst machen sie sich ihrerseits strafbar!

Jetzt schon greift eine Verzweiflung der alten, pflegebedürftigen Menschen um sich!

Doch die Zahl der alten und pflegebedürftigen Menschen steigt rasch an!

Was wird die zunehmend moslemische Bevölkerung mit diesen Menschen, die einen immer höheren Anteil des Bruttosozialproduktes aufzehren, tun?

Wird die moslemische Jugend, die bereits jetzt einen erheblichen Anteil der Schüler und in vielen Gebieten bereits die Schüler-Mehrheit stellen,(Berlin/Kreuzberg, Wien/Gürtelbezirke) diese Kosten tragen wollen?

Die Strafe für die Ausmordung der christlichen ungeborenen Kinder durch ihre Eltern, angebahnt durch „christlichsoziale“ und sozialistische Politiker wird die abgeschaffte Strafe für Abtreibung um ein vielfaches an psychischem und physischem Leid übersteigen!

Danke Pünktchen, Dr. Heger etc. für Ihre wichtigen und beherzten Beiträge und gesegnete Weihnachten!

Auch „Leblhuber“ sei gedankt für seine Wünsche auf dem „gloria.tv“ thread.

So hilft das Gebet!“
Sonntag, 23. Dezember 2007 02:27
Leblhuber: @Heger:
Noch verwunderlicher ist die Tatsache, daß der Zentralrat der Juden in Deutschland dasselbe tut bzw. getan hat und jeden als „rechtsextrem“ verbellte, der vor der orientalischen Masseneinwanderung warnte. Besonders der Träger des deutschen Sympathiepreises, ein gewisser Michel Friedman, auch Paolo Pinkelsich nennend, tat sich damit hervor.

Was ist der Sympathiepreis? Von wem wird er vergeben? Wofür wird er vergeben?
Der „Pinkel“ passt Ihnen und der Polizei gut in den Kram. Es war die Polizei, die aus „Paolo Pinkas“, einem Vornamen, den Pinkel machte.

Dass die Juden in Deutschland hellhörig gegen echte oder vermeintliche Diskriminierung sind, auch wenn sie gegen Muslime gerichtet ist, dürfte auch Sie nicht verwundern. Mit Israel hat das gar nichts zu tun.

Heute, wo antisemitische Aggressionen mehrheitlich von Muslimen begangen werden, ändert sich die Einstellung, allerdings in sehr differenzierender Weise . Das entspricht der Sensibilisierung der Gesellschaft und dem sich langsam entwickelnden Mainstream.

Die Juden können Sie wohl nicht für die verfehlte Politik verantwortlich machen. Das wäre ja geradezu eine Sünde gegen Ihren Intellekt!
Sonntag, 23. Dezember 2007 00:05
Graf von Galen: Wider den antichristlichen Islam, @ Christian Hüller
Dass die Linke den Islam hofiert, ist in der Tat äußerst verwunderlich
Für mich ist dies überhaupt nicht verwunderlich.
Die 68’er handeln aus Haß gegen das eigene Volk
nach dem Motto „Nie wieder Ausschwitz“. Wenn es
kein deutschesTätervolk mehr gibt, gibt es nach deren
perversen Logik auch auch kein Ausschwitz mehr. Also
wird durch Verhütung, Abtreibung, Masseneinwanderung
kulturfremder Ausländer die Endlösung der
Deutschenfrage erfolgreich betrieben.
Joschka Fischer hat z.B. zum Türkeibeitritt zur EU den
Kommentar abgegeben, daß diese diesmal nicht
vor Wien abgewehrt werden wird. Man ist sich der
Folgen also durchaus bewußt und nimmt diese zumindest
als kleineres Übel gegenüber dem größere Übel, Fort-
bestand des deutschen „Tätervolkes“ in Kauf.
Samstag, 22. Dezember 2007 19:53
Dr. Christoph Heger: Was für eine Politik hat der Zentralrat der Juden verfolgt?
Interessant …Dass die Linke den Islam hofiert, ist in der Tat äußerst verwunderlich.

Noch verwunderlicher ist die Tatsache, daß der Zentralrat der Juden in Deutschland dasselbe tut bzw. getan hat und jeden als „rechtsextrem“ verbellte, der vor der orientalischen Masseneinwanderung warnte. Besonders der Träger des deutschen Sympathiepreises, ein gewisser Michel Friedman, auch Paolo Pinkel sich nennend, tat sich damit hervor.

Jetzt zetert der Zentralrat über den „neuen Antisemitismus“ der Einwanderer. Man kann dort doch kaum geglaubt haben, daß die muslimischen Einwanderer ihre tendenziell antiisraelische Einstellung zu Hause zurücklassen würden.

Also was für eine Politik hat der Zentralrat verfolgt?

MfG
Christoph Heger
Samstag, 22. Dezember 2007 19:07
Christian Hüller: Interessant …
Dass die Linke den Islam hofiert, ist in der Tat äußerst verwunderlich. Ich taxiere das insgesamt, jedenfalls im Augenblick, weniger unter der Rubrik „unterschwellig totalitär“ als vielmehr unter der Rubrik „Wahrnehmungsstörung“ und „Hauptsache gegen die christlich-abendländische Tradition“, ein für die Linke durchaus nicht abwegiges Charakteristikum als Motto und Programm der Selbstfindung.

Wenn es der Wille Gottes ist, die Menschen auf diese Weise zum Glauben an den einen Gott zu bewegen, besteht – aus meiner Sicht – Anlass für Zuversicht.

Tatsache ist: Der Islam vertritt Positionen und Ansichten, die mit vielen linken Positionen unvereinbar sind.

Die Frage, auf die am Ende also alles hinauslaufen wird, lautet dann:

Wer wird am Ende wen aufgeklärt haben? Die Linke den Islam, oder der Islam die Linke?

Synthetisch gedacht wird man fragen dürfen:
Profitieren am Ende beide Seiten von einer unausweichlichen Konfrontation?
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