Dienstag, 25. Dezember 2007 11:50
Colgate: Papst kritisiert „schonungslose Ausbeutung“ der Erde
Papst kritisiert „schonungslose Ausbeutung“ der Erde

AFP
AFP – vor 2 Stunden 50 Minuten

http://de.news.yahoo.com/afp/20071225/tpl-vatikan-papst-weihnachten-ee974b3_1.html
Papst kritisiert „schonungslose Ausbeutung“ der Erde

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AFP – vor 2 Stunden 50 Minuten

Vatikanstadt (AFP) – Mit Kritik an der Zerstörung der Erde hat Papst Benedikt der XV. in der Nacht zum ersten Weihnachtstag die traditionelle Mitternachtsmesse im Petersdom begangen. In seiner Predigt vor tausenden Gläubigen bedauerte der Papst den „Zustand“, in dem sich die Erde heute „durch den Missbrauch der Energien und durch deren schonungslose Ausbeutung für unsere Interessen“ befindet. Weihnachten sei auch ein „Fest der wiederhergestellten Schöpfung“, betonte er.
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In seiner auf Italienisch gehaltenen Predigt mahnte das Oberhaupt der katholischen Kirche ferner, über die eigenen Probleme nicht die Sorgen der Bedürftigen zu ignorieren. „Haben wir Zeit für den Nächsten, der mein Wort, meine Zuwendung braucht? Für den Leidenden, der Hilfe nötig hat? Für den Vertriebenen oder Heimatlosen, der Herberge sucht?“. Er beklagte, die Menschheit sei „so sehr mit sich selbst beschäftigt, sie braucht allen Raum und alle Zeit so dringend für das Eigene, daß nichts für den anderen bleibt“. Je reicher die Menschen würden, deste mehr „füllen sie alles mit sich selber aus“. Die Geburt Christi in einem Stall sei Symbol für diese Ignoranz: „Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe. Aber wenn es so weit ist, hat sie keinen Platz für ihn.“

Es war die dritte Christmette Papst Benedikts XVI. seit seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt im April 2005. Nach Angaben des Vatikans wurde sie von 62 Fernsehstationen in 42 Länder übertragen. Am ersten Weihnachtsfeiertag wird Benedikt XVI. von der Mittelloggia des Petersdomes aus seine Weihnachtsbotschaft an die Welt richten und den Segen „Urbi et Orbi“ (Der Stadt und dem Erdkreis) spenden.

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Lateinischer Patriarch von Jerusalem ruft zu Frieden auf

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AFP – vor 1 Stunde 14 Minuten

Bethlehem (AFP) – Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Michel Sabbah, hat in seiner Weihnachtspredigt erneut eindrücklich zum Frieden im Nahen Osten aufgerufen. „Dieses Land gehört Gott. Es darf nicht Land unter Besatzung und politisches Gefängnis sein“, sagte Sabbah während der traditionellen Mitternachtsmesse in der Geburtskirche von Bethlehem. In einer deutlichen Kritik an der israelischen Besetzung betonte Sabbah, der selbst Palästinenser ist, alle müssten das Recht haben, ein Leben in „Sicherheit und Würde“ zu führen.
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An der Christmette nahm neben tausenden Gläubigen aus aller Welt traditionell auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, ein Moslem, teil. Im Gegensatz zum Vorjahr, als das Weihnachtsfest von blutigen Machtkämpfen zwischen Abbas’ Fatah und der radikalislamischen Hamas überschattet war, herrschte in diesem Jahr in der Geburtsstadt von Christus spürbar festliche Stimmung. Schon Stunden vor der Christmette füllten tausende Touristen den Krippenplatz vor der Geburtskirche. Lichtergirlanden schmückten den Platz, immer wieder erklangen Weihnachtslieder.

Zum ersten Mal seit der zweiten Intifada vor sieben Jahren können sich die Menschen in Bethlehem wieder auf ein gutes Weihnachtsgeschäft freuen. Bürgermeister Victor Batarseh rechnete mit dem Besuch von 30.000 bis 40.000 Touristen, mehr als doppelt so viel wie im vergangenen Jahr.

http://de.news.yahoo.com/afp/20071225/tts-nahost-israel-palaestinenser-weihnac-c1b2fc3_3.html
Quelle: Yahoo!
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Dienstag, 25. Dezember 2007 11:52
Colgate: Papst beklagt Missbrauch der Erde
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Weihnachtsmesse
Papst beklagt Missbrauch der Erde
Erschienen am 25. Dezember 2007
Papst Benedikt XVI. beim Gebet während der Mitternachtsmesse im Petersdom (Foto: Reuters)
Papst Benedikt XVI. beim Gebet während der Mitternachtsmesse im Petersdom (Foto: Reuters) Vergrössern
Papst Benedikt XVI. hat in seiner Weihnachtsmesse auf die große Not von Millionen Armen sowie Heimatlosen hingewiesen und den Zustand einer durch Umweltsünden „geschundenen Erde“ beklagt. In seiner Predigt im Petersdom rief das Oberhaupt der Katholiken am frühen Dienstagmorgen dazu auf, Raum zu schaffen „für den Nächsten, für den Armen, für Gott“. Je reicher die Menschen würden, desto mehr füllten sie alles mit sich selber aus, sagte er. „Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe. Aber wenn es soweit ist, hat sie keinen Platz für ihn.“

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Riesige Weihnachtskrippe
Mehrere tausend Gläubige waren zu der traditionellen Mitternachtsmesse in den Petersdom in Rom geströmt. Auf dem Petersplatz vor der Basilika verfolgten unzählige Menschen die Mitternachtsmesse bei mildem Winterwetter auf vier Videoleinwänden. Am Nachmittag war dort die riesige Weihnachtskrippe eingeweiht worden, die bis zum 2. Februar zu sehen sein wird. „Das war eine sehr schöne Atmosphäre und auch für Nichtkatholiken ein Erlebnis“, äußerte sich eine
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