Im Heft Nr. 90 (4/07) der „Informationen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ des Erzbistums Berlin
wurde ein Gespräch der Redaktion mit dem scheidenen Weihbischof Wolfgang Weider (75) abgedruckt. Ex.
Weider rechnet im neuen Jahr mit der Ernennung eines neuen Weihbischofs für Berlin. Das Thema wurde auch
auf die traditionelle hl. Messe gelenkt:
INFO: Der Papst hat den alten Messritus unter bestimmten Bedingungen
als außerordentliche Form wieder zugelassen. Woher kommt das Bedürfnis
Mittwoch, 26. Dezember 2007 19:55
Weihbischof W. Weider (und Anmerkungen): „schreckliche Entwicklung des Experimentierens unerleuchteter Priester“
nach dem alten Ritus?
Weihbischof Weider: Mir scheint, dass das Bedürfnis zwei Quellen hat:
Einmal die schreckliche Entwicklung des Experimentierens unerleuchteter Priester mit dem neuen Messritus. Mancher Pfarrer hatte mittlerweile seinen eigenen Ritus mit eigenen Extras an Handlungen, Weglassungen oder Textänderungen entwickelt und wollte sich auch nicht durch eine kirchliche Autorität davon abbringen lassen. (Anm.: Respekt Exellenz, daß sie das offen aussprechen. Dabei noch so klar und deutlich. Aber warum erst heute?)
Inzwischen hat sich das wieder etwas eingependelt.
(Anm.: Eine Beschönigung. Wahrscheinlich werden viele Mißstände durch die lange Gewohnheit nicht mehr als schlecht und/oder verboten wahrgenommen.)
Die meisten in unserem Erzbistum richten sich nach der Weisung der Kirche. (Anm.: Was zu beweisen wäre. s.o. Vielleicht aber auch ein väterlicher Hinweis sich doch nun endlich nach der Weisung der Kirche zu richten?) Doch daneben gibt es eine kleine Gruppe auch in unserem Erzbistum, die unbeirrt von bischöflichen oder päpstlichen Ordnungen ihre selbstherrlichen liturgischen Eigenwilligkeiten in der o.g. Weise weiter führen.
(Anm.: Respekt Ex. für die klaren Aussagen – endlich. Aber seit Jahr und Tag haben diese Leute keinerlei Gegenmaßnahmen – Absetzung o.ä. – zu befürchten.
Auch wenn der Pfarrer einer modernistischer Vorzeigegemeinde mit der pastoralen Mitarbeiterin gemeinsam Hoteldoppelzimmer bucht – sogar bei kirchlichen Veranstaltungen! – hat das keine Konsquenzen. Weil er an den Zählsonntagen die Zahl seiner „Gottesdienst“-teilnehmer nachträglich um Faktor 2 bis 3 zu hoch schätzt, scheint er ja besonders erfolgreich zu sein.)
Bei einer Konferenz von Mitgliedern der Liturgiekreise aus unseren Gemeinden sagte mir eine Frau: „Wir haben den Grundsatz: Jeden Sonntag in der Messe eine Überraschung für die Gemeinde.“ Ich weiß, dass manche Gläubige sehr darunter leiden.
(Anm.: Manche? Leidet der Weihbischof nicht darunter? Leidet der Erzbischof darunter? Übrigens haben genau wegen dieser modernistischen Spalter die Gläubigen schon längst mit den Füßen bzw. den Autos abgestimmt und fahren dahin wo es noch erträglich ist.)
Zum anderen wünschen sich manche Gläubige mehr Ruhe in der Messfeier. Sie fühlen sich gestört durch die unterschiedlichen Aktionen, die sie beanspruchen und wollen für sich zum Beten kommen. Sie leiden ohnehin schon durch den oft unerträglichen Lärm, der in manchen Gottesdiensten durch Kinder herrscht, deren Eltern nicht in der Lage sind, sie an die Liturgie heranzuführen.
(Anm.: Hier sind also keine Säuglinge gemeint. Am besten und einfachsten führt man Kinder an die Liturgie heran, indem man zu hause zusammen betet. Der Glaube sollte normaler Alltag der Familie sein.)
Die außerordentliche Form des römischen Messritus ist insofern ruhiger, da sie ja fast ausschließlich nur vom Priester vollzogen wird und praktisch keine Varianten kennt wie der ordentliche Ritus.
(Anm.: Interessanterweise sind auch sonst unruhige Kinder beim alten Ritus ruhig, schauen interessiert zu und „vergessen“ zu zappeln.)
Weihbischof Weider: Mir scheint, dass das Bedürfnis zwei Quellen hat:
Einmal die schreckliche Entwicklung des Experimentierens unerleuchteter Priester mit dem neuen Messritus. Mancher Pfarrer hatte mittlerweile seinen eigenen Ritus mit eigenen Extras an Handlungen, Weglassungen oder Textänderungen entwickelt und wollte sich auch nicht durch eine kirchliche Autorität davon abbringen lassen. (Anm.: Respekt Exellenz, daß sie das offen aussprechen. Dabei noch so klar und deutlich. Aber warum erst heute?)
Inzwischen hat sich das wieder etwas eingependelt.
(Anm.: Eine Beschönigung. Wahrscheinlich werden viele Mißstände durch die lange Gewohnheit nicht mehr als schlecht und/oder verboten wahrgenommen.)
Die meisten in unserem Erzbistum richten sich nach der Weisung der Kirche. (Anm.: Was zu beweisen wäre. s.o. Vielleicht aber auch ein väterlicher Hinweis sich doch nun endlich nach der Weisung der Kirche zu richten?) Doch daneben gibt es eine kleine Gruppe auch in unserem Erzbistum, die unbeirrt von bischöflichen oder päpstlichen Ordnungen ihre selbstherrlichen liturgischen Eigenwilligkeiten in der o.g. Weise weiter führen.
(Anm.: Respekt Ex. für die klaren Aussagen – endlich. Aber seit Jahr und Tag haben diese Leute keinerlei Gegenmaßnahmen – Absetzung o.ä. – zu befürchten.
Auch wenn der Pfarrer einer modernistischer Vorzeigegemeinde mit der pastoralen Mitarbeiterin gemeinsam Hoteldoppelzimmer bucht – sogar bei kirchlichen Veranstaltungen! – hat das keine Konsquenzen. Weil er an den Zählsonntagen die Zahl seiner „Gottesdienst“-teilnehmer nachträglich um Faktor 2 bis 3 zu hoch schätzt, scheint er ja besonders erfolgreich zu sein.)
Bei einer Konferenz von Mitgliedern der Liturgiekreise aus unseren Gemeinden sagte mir eine Frau: „Wir haben den Grundsatz: Jeden Sonntag in der Messe eine Überraschung für die Gemeinde.“ Ich weiß, dass manche Gläubige sehr darunter leiden.
(Anm.: Manche? Leidet der Weihbischof nicht darunter? Leidet der Erzbischof darunter? Übrigens haben genau wegen dieser modernistischen Spalter die Gläubigen schon längst mit den Füßen bzw. den Autos abgestimmt und fahren dahin wo es noch erträglich ist.)
Zum anderen wünschen sich manche Gläubige mehr Ruhe in der Messfeier. Sie fühlen sich gestört durch die unterschiedlichen Aktionen, die sie beanspruchen und wollen für sich zum Beten kommen. Sie leiden ohnehin schon durch den oft unerträglichen Lärm, der in manchen Gottesdiensten durch Kinder herrscht, deren Eltern nicht in der Lage sind, sie an die Liturgie heranzuführen.
(Anm.: Hier sind also keine Säuglinge gemeint. Am besten und einfachsten führt man Kinder an die Liturgie heran, indem man zu hause zusammen betet. Der Glaube sollte normaler Alltag der Familie sein.)
Die außerordentliche Form des römischen Messritus ist insofern ruhiger, da sie ja fast ausschließlich nur vom Priester vollzogen wird und praktisch keine Varianten kennt wie der ordentliche Ritus.
(Anm.: Interessanterweise sind auch sonst unruhige Kinder beim alten Ritus ruhig, schauen interessiert zu und „vergessen“ zu zappeln.)
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