Manche sagen, daß die neue Form der Bischofsweihe ungültig sei, weil sie die göttliche Kraft, ein Attribut
der Wesenheit, mit der Person des Heiligen Geistes gleichsetzt. Nichts anderes aber tut der heilige Basilius
in seiner Anphora:
„Von ihm (Christus) erschien der Heilige Geist, der Geist der Wahrheit, …, die lebendigmachende
Kraft und die Quelle der Heiligung“.
Antwort: Man darf das Zitat nicht verkürzen, dann sieht man, daß
der heilige Basilius einmal die „Kraft“ wesentlich und einmal notional benennt. Hier tut er es in Bezug
auf den Heiligen Geist notional. Ähnlich ist es ja bei der Liebe. Die notionale Liebe ist der Heilige
Geist, aber er ist nicht die wesenhafte Liebe. Aus der Vermischung von notionalen und wesenhaften Termini
gelangt die moderne Theologie zu den Irrtümern Joachims von Fiore.
Hier einmal das volle Zitat:
„Dieser
(Christus) ist das Bild deiner Güte (notional), das Siegel der Gleichheit (notional), das in sich den
Vater zeigt (notional), das lebendige Wort (notional), wahrer Gott (notional) von Ewigkeit (wesenhaftes
Attribut und es folgen weitere), Weisheit, Leben, Heiligung, Kraft (als wesenhafter, attributiver Begriff),
und wahres Licht.“
Es folgt dann der bereits oben genannte Text, wo im Zusammenhang mit dem Heiligen
Geist der Begriff der Kraft eine notionale Anwendung findet, in einer Weise, die dem Filioque ganz und
gar entspricht. Kein Problem!
Wie ist denn in der neuen Form der Bischofsweihe?
Ist die Kraft notional,
oder wesenhaft gemeint?
Das Problem ist, daß beide Anwendungen zu Häresien führen. Fasse ich die Kraft
notional auf, so behauptet die Form, der Heilige Geist, die Spiratio passiva, gehe vom Vater in den Sohn
aus, was gegen den Kanon 9 von Ephesus ist und auch gegen das Credo des 11. Konzils von Toledo.
Zweite
Alternative, ich begreife hier die Kraft als wesenhaftes Attribut. In diesem Sinne hat der Sohn die Kraft
(eigentlich die Substanz) tatsächlich durch die Zeugung; aber diese wesenhafte Kraft ist nicht der Heilige
Geist. Wir haben es also in der neuen Form der Bischofsweihe mit einer Quadratur des Kreises zu tun.
Durch eine Vermengung von notionalen und wesenhaft gemeinten Begriffen, kommen der orthodoxe Theologe
Paul Evdokimov; Yves Cogar, der sich auf Evdokimov beruft; Jürgen Moltmann und Jürgen Kuhlmann dazu,
daß sie sagen, der Sohn sein „ex Patre Spirituque“..
Eine Monstrosität !
Dienstag, 29. Januar 2008 08:16
Karl Murx: Aus der Anaphora des Heiligen Basilius
Sonntag, 3. Februar 2008 20:40
FiliusEcclesiae: Cum ex apostolatus, Paul IV., 1559
§6 […] Wir fügen hinzu, daß ein Bischof, auch wenn er an Stelle eines Erzbischofs oder Patriarchen
oder Primas fungiert, oder ein Kardinal der vorgenannten Römischen Kirche, auch – wie vorbemerkt – ein
Legat oder auch ein Römischer Pontifex vor seiner Erhebung zum Kardinal oder seiner Wahl zum Römischen
Pontifex vom katholischen Glauben abgewichen, in eine Häresie gefallen oder ins Schisma geraten ist oder
derlei hervorgerufen und verursacht hat, so ist seine Erhebung oder Wahl, auch wenn sie in Eintracht und
mit der einmütigen Zustimmung aller Kardinäle erfolgt ist, null und nichtig und wertlos. Sie kann nicht
durch die Annahme der Bischofsweihe oder die nachfolgende Übernahme der Leitung und Verwaltung, auch
nicht durch die „Inthronisation des Römischen Pontifex“ selbst oder durch Huldigung oder durch den ihm
von allen geleisteten Gehorsam, wie lange er auch gedauert haben mag, als gültig geworden bezeichnet
werden, noch Gültigkeit erlangen, noch als gültig in irgendeinem Teilbereich angesehen werden.
Und diese Beschreibung trifft doch auf keinen der Päpste zu.
Und diese Beschreibung trifft doch auf keinen der Päpste zu.
Donnerstag, 31. Januar 2008 18:30
Benedikt: @ Ultramontanus
Kennen Sie die Bulle Cum Ex Apostolatus, die auch Eingang in das Kirchenrecht von 1917 gefunden hat. Danach
tritt der Amtsverlust eines Bischofs, Prälaten und ausdrücklich auch des Bischofs von Rom von selbst
ein (das CIC nimmt ausdrücklich darauf Bezug, so dass der Amtsverlust von keiner Autorität festgestellt
werden muss, um wirksam zu sein) wenn er „vom katholischen Glauben abgewichen“ ist.
Es muss Ihnen doch klar sein, dass diese Vorschrift undurchdacht ist und bestenfalls für einen legitimen Nachfolger die Möglichkeit eröffnet, die Lehren dieses Papstes im Nachhinein zu verwerfen.
Ansonsten kann jeder Hobbytheologen irgendeine Häresie konstruieren und daraus ableiten, dass der Papst nicht Papst ist, was die anderen aber bedauerlicherweise gar nicht merken, weil sie diee Überlegung gar nicht angestellt haben. Und der nächste konstruiert sich wieder eine Theorie und der übernächste… und so kann sich jeder aussuchen, welchem Papst er folgen will, denn er kann ja seinen Amtsverlust frei annehmen.
Es muss Ihnen doch klar sein, dass diese Vorschrift undurchdacht ist und bestenfalls für einen legitimen Nachfolger die Möglichkeit eröffnet, die Lehren dieses Papstes im Nachhinein zu verwerfen.
Ansonsten kann jeder Hobbytheologen irgendeine Häresie konstruieren und daraus ableiten, dass der Papst nicht Papst ist, was die anderen aber bedauerlicherweise gar nicht merken, weil sie diee Überlegung gar nicht angestellt haben. Und der nächste konstruiert sich wieder eine Theorie und der übernächste… und so kann sich jeder aussuchen, welchem Papst er folgen will, denn er kann ja seinen Amtsverlust frei annehmen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 15:55
Piet: @Ultramontanus (II):
Niemand kann die Aspekte leugnen die hier gepostet werden in Beziehung zu den neuen Riten, wenigstens: in soweit Fakten. Faktum ist aber auch dass diese Riten von der Kirche promulgiert worden sind, und eben deshalb Gültigkeit haben. Und eben weil Christus die Kirche, mit Lehramt, auf Petrus und seine lebendigen Nachfolger gebaut hat, und Ihr Schlüsselmacht verliehen hat: was sie bindet auf Erden, gilt als gebunden im Himmel. Diese selbe Riten, verwendet in 1850, also damals notwendig ausserhalb der Kirche, würden wahrscheinlich kein Sakrament bewirkt haben. Mag alles dumm erscheinen, aber: das ist die Struktur der Kirche, die bis zum Ende der Zeiten bestehen wird gemäss das Versprechen Christi. Die Theologie hat ihre bestimmte Aufgabe dasjenige zu erläutern was vom Lehramt vorgehalten wird, und nicht die Aufgabe zu untersuchen obdas von ihr promulgierte z.B. ein gültiges Sakrament bewirkt: es wäre freie Forschung. Im letzen Fall würde sie zur Norm des Glaubens anstatt die Dienerin. Und: ansonnst wird die hörende Kirche zu einer kritischen, untersuchenden Kirche. Wo ist dann die Seele der Kirche, der Hl. Geist, der Ihr versprochen ist? Wir kommen liniengerade bei Luther/Protestantismus aus, wo der Hl. Geist den einzelnen Gläubigen erleuchtet. Entweder Er erleuchtet das Lehramt, entweder Er erleuchtet der einzelne Gläubige (ob Theologe oder Putzfrau!) in seiner Erforschung, entweder Er erleuchtet gar niemand – was das Ende der pilgernde Kirche auf Erden bedeuten würde.
Donnerstag, 31. Januar 2008 15:40
Piet: @Ultramontanus (I):
Ich kenne das Buch von Dörmann nicht, und glaube auch nicht dass es notwendig ist es zu lesen um katholisch
zu sein. Dazu genügt es dasjenige bereitwillig anzunehmen was von Gott geoffenbart und von der Kirche
vorgehalten wird (Verb-Form: Gegenwart), wie explizit in der Akt des Glaubens gesagt wird, auch wenn man
nicht alles versteht oder gar weiss, und auch wenn man meint alles zu richtig wissen.
Die Bulle Cum Ex Apostolatus kenne ich schon. Es ist eine Apostolische Konstitution, worin der Papst entscheidet als oberster Richter. Jeder lebendige Papst steht aber oberhalb des Kirchenrechts, und ganz bestimmt oberhalb des Rechts promulgiert von seinen Vorgängern, das er wieder abrogieren kann; er ist selber das Fundament jegliches Rechts in der Kirche. Weiter ist die Bulle gar nicht direct im CIC aufgenommen (‘Eingang’ ist keine ‘Aufnahme’). Und noch weiter: ‘vom katholischen Glauben abweichen’ kann der Papst, als solcher, niemals, denn er ist selber Norm dieses Glaubens. Frage ist also ob vielleicht die Rede ist vom Papst als privat-Theologen… allerdings brauchen wir das alles hier nicht auf den Grund zu gehen.
Die Bulle Cum Ex Apostolatus kenne ich schon. Es ist eine Apostolische Konstitution, worin der Papst entscheidet als oberster Richter. Jeder lebendige Papst steht aber oberhalb des Kirchenrechts, und ganz bestimmt oberhalb des Rechts promulgiert von seinen Vorgängern, das er wieder abrogieren kann; er ist selber das Fundament jegliches Rechts in der Kirche. Weiter ist die Bulle gar nicht direct im CIC aufgenommen (‘Eingang’ ist keine ‘Aufnahme’). Und noch weiter: ‘vom katholischen Glauben abweichen’ kann der Papst, als solcher, niemals, denn er ist selber Norm dieses Glaubens. Frage ist also ob vielleicht die Rede ist vom Papst als privat-Theologen… allerdings brauchen wir das alles hier nicht auf den Grund zu gehen.
Donnerstag, 31. Januar 2008 13:46
Ultramontanus: @Piet:
‘Das Lehramt kann sich nicht widersprechen und wird sich auch niemals widersprechen, denn das Lehramt
hat das Versprechen Christi: ‘und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende’. Meines Wissens
war 1965 nicht das Ende der Zeiten. Das lebendige Lehramt ist für immer vom Hl. Geiste garantiert, selbst
wenn einer auf den Stuhl Petri anlanden würde mit dem Plan die Kirche zu zerstören. Gott ist stärker
als Seine Feinden, und Seine Stiftung hat Sein Versprechen: ‘die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen’.
Kennen Sie die Bulle Cum Ex Apostolatus, die auch Eingang in das Kirchenrecht von 1917 gefunden hat. Danach tritt der Amtsverlust eines Bischofs, Prälaten und ausdrücklich auch des Bischofs von Rom von selbst ein (das CIC nimmt ausdrücklich darauf Bezug, so dass der Amtsverlust von keiner Autorität festgestellt werden muss, um wirksam zu sein) wenn er „vom katholischen Glauben abgewichen“ ist.
In dem Buch von Dörmann geht es zwar nicht um das Vatikanum II, aber es werden die Enzykliken Karol Woytilas untersucht. Woytila hat verschiedene Lehren vertreten, die dem Dogma widersprechen insbesondere im Bereich der Trinität. Dann werden Sie auch ganz konkret den Zusammenhang zu dem angsprochenen Ritus der neuen „Bischofsweihe“ erkennen!
Kennen Sie die Bulle Cum Ex Apostolatus, die auch Eingang in das Kirchenrecht von 1917 gefunden hat. Danach tritt der Amtsverlust eines Bischofs, Prälaten und ausdrücklich auch des Bischofs von Rom von selbst ein (das CIC nimmt ausdrücklich darauf Bezug, so dass der Amtsverlust von keiner Autorität festgestellt werden muss, um wirksam zu sein) wenn er „vom katholischen Glauben abgewichen“ ist.
In dem Buch von Dörmann geht es zwar nicht um das Vatikanum II, aber es werden die Enzykliken Karol Woytilas untersucht. Woytila hat verschiedene Lehren vertreten, die dem Dogma widersprechen insbesondere im Bereich der Trinität. Dann werden Sie auch ganz konkret den Zusammenhang zu dem angsprochenen Ritus der neuen „Bischofsweihe“ erkennen!
Mittwoch, 30. Januar 2008 13:27
Piet: @Daniel
Wissen Sie: Weil sich das Lehramt nicht widersprechen kann ohne sich selbst aufzuheben, deshalb wurde
für mich klar, dass das Vatikanum II kein Konzil der römisch-katholischen Kirche gewesen sein kann und
deshalb bin ich Sedisvakantist geworden.
Auch hier gibt es wieder ein Sophismus. ‘Das Lehramt kann sich nicht widersprechen ohne sich selbst aufzuheben’ ist richtig, aber öffnet die Tür für den nächsten Satz, der nicht stimmt. Denn richtig ist: ‘Das Lehramt kann sich nicht widersprechen und wird sich auch niemals widersprechen, denn das Lehramt hat das Versprechen Christi: ‘und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende’. Meines Wissens war 1965 nicht das Ende der Zeiten. Das lebendige Lehramt ist für immer vom Hl. Geiste garantiert, selbst wenn einer auf den Stuhl Petri anlanden würde mit dem Plan die Kirche zu zerstören. Gott ist stärker als Seine Feinden, und Seine Stiftung hat Sein Versprechen: ‘die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen’.
Jetzt kommt einer vielleicht mit Dignitatis Humanae und Quanta Cura ab, und das ‘contra factum non fit argumentum’. Die Interpretation/Lesung beider Dokumenten, vorausgesetzt dass sie in sinu Ecclesiae (also ohne freie Forschung!) stattfindet, zeigt keine Kontradiktion, wohl ein Fortschritt in die Lehre, aber dieser ist legitim.
Sie sollten einmal Dörmann, der theologische Weg Johannes Pauls II. nach Assisi lesen.
Kein Katholik ist verpflichtet Assisi zu bejubeln; ich werde es bestimmt nicht machen.
Auch hier gibt es wieder ein Sophismus. ‘Das Lehramt kann sich nicht widersprechen ohne sich selbst aufzuheben’ ist richtig, aber öffnet die Tür für den nächsten Satz, der nicht stimmt. Denn richtig ist: ‘Das Lehramt kann sich nicht widersprechen und wird sich auch niemals widersprechen, denn das Lehramt hat das Versprechen Christi: ‘und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende’. Meines Wissens war 1965 nicht das Ende der Zeiten. Das lebendige Lehramt ist für immer vom Hl. Geiste garantiert, selbst wenn einer auf den Stuhl Petri anlanden würde mit dem Plan die Kirche zu zerstören. Gott ist stärker als Seine Feinden, und Seine Stiftung hat Sein Versprechen: ‘die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen’.
Jetzt kommt einer vielleicht mit Dignitatis Humanae und Quanta Cura ab, und das ‘contra factum non fit argumentum’. Die Interpretation/Lesung beider Dokumenten, vorausgesetzt dass sie in sinu Ecclesiae (also ohne freie Forschung!) stattfindet, zeigt keine Kontradiktion, wohl ein Fortschritt in die Lehre, aber dieser ist legitim.
Sie sollten einmal Dörmann, der theologische Weg Johannes Pauls II. nach Assisi lesen.
Kein Katholik ist verpflichtet Assisi zu bejubeln; ich werde es bestimmt nicht machen.
Mittwoch, 30. Januar 2008 12:25
Daniel Stöhr: @Piet:
„Wenn dieses Lehramt irren würde, würde Gott irren, was ein Widerspruch in sich selber ist.“
Wissen Sie: Weil sich das Lehramt nicht widersprechen kann ohne sich selbst aufzuheben, deshalb wurde für mich klar, dass das Vatikanum II kein Konzil der römisch-katholischen Kirche gewesen sein kann und deshalb bin ich Sedisvakantist geworden.
Sie sollten einmal Dörmann, der theologische Weg Johannes Pauls II. nach Assisi lesen.
Wissen Sie: Weil sich das Lehramt nicht widersprechen kann ohne sich selbst aufzuheben, deshalb wurde für mich klar, dass das Vatikanum II kein Konzil der römisch-katholischen Kirche gewesen sein kann und deshalb bin ich Sedisvakantist geworden.
Sie sollten einmal Dörmann, der theologische Weg Johannes Pauls II. nach Assisi lesen.
Mittwoch, 30. Januar 2008 11:33
Piet: @Daniel:
Mag einer schon recht ‘dumm’ finden, aber das ist die Struktur der Katholischen Kirche, die eine Göttliche und keine menschliche Institution ist, und des katholischen Glaubens. Der Gläubige, ob er Theologe oder Putzfrau oder kritischer Geist ist, hat seine eigene Stelle darin: dasjenige einfach annehmen was vom lebendigen Lehramt gelehrt wird. Wenn dieses Lehramt irren würde, würde Gott irren, was ein Widerspruch in sich selber ist. Wenn einer das schade oder ‘dumm’ findet, kann ich auch nichts dafür! Katholiken sind eben dumme Leute… hat man immer schon gesagt!
Dienstag, 29. Januar 2008 13:58
Daniel Stöhr: @Piet:
„In diesem Fall gilt es also klar zu machen warum die promulgierten Riten Gültigkeit haben. Die Gültigkeit
ist im Voraus gegeben, und die theologische Erforschung soll vom diesem Punkt an anfangen.“
Selten so einen sinnbefreiten -mit Verlaub- Schwachsinn gelesen. Das „Protestantismus“ Argument ist sehr dumm.
Selten so einen sinnbefreiten -mit Verlaub- Schwachsinn gelesen. Das „Protestantismus“ Argument ist sehr dumm.
Dienstag, 29. Januar 2008 11:36
Piet: Zur Beiträge Karl Murx…
Die Theologie ist die Dienerin des Glaubens. Ihre Aufgabe ist es, dasjenige was das Lehramt (das selbst
fortwährend vom Hl. Geist garantiert wird, selbst wenn die Inhaber das nicht wollten) definiert, promulgiert,
klar oder klarer zu machen, zu erläutern… In diesem Fall gilt es also klar zu machen warum die promulgierten
Riten Gültigkeit haben. Die Gültigkeit ist im Voraus gegeben, und die theologische Erforschung soll
vom diesem Punkt an anfangen. Wenn sie das nicht macht: sie entgleist zur freien Forschung des Protestantismus,
und damit irrt sie notwendig in soweit sie sich entfernt von dem was das kirchliche Lehramt lehrt. Diese
Forschung ist einem Katholiken untersagt.
Was hier stets präsentiert wird, in Beziehung zu den sacramentalen Riten promulgiert von Paul VI, ist von diesem Gesichtpunkt aus reiner Sofismus, wie logisch und korrekt es auch erscheinen mag in erster Instanz. Eine ganz andere Frage wäre es, zu diskutieren ob die Promulgation opportun, … gewesen ist. Das steht einem frei.
Was hier stets präsentiert wird, in Beziehung zu den sacramentalen Riten promulgiert von Paul VI, ist von diesem Gesichtpunkt aus reiner Sofismus, wie logisch und korrekt es auch erscheinen mag in erster Instanz. Eine ganz andere Frage wäre es, zu diskutieren ob die Promulgation opportun, … gewesen ist. Das steht einem frei.
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