Montag, 31. März 2008 17:05
Zentralrat der Katholiken in Deutschland: Offener Brief an Herrn Schmidberger u.a. mit Fragen zum mysteriösen Tod von „Pater“ Bruno Isenmann
Der folgende Brief mit Fragen zum mysteriösen Tod von „Pater“ Bruno Isenmann wurde von uns, dem Zentralrat der Katholiken in Deutschland, am 23.4.07 an Herrn Huysegems sowie am 24.4.07 an die Herren Köchli und Schmidberger geschickt. Der Brieftext wurde von uns an Stellen, wo von dem betreffenden Adressaten die Rede ist, leicht modifiziert. Die zynische, eines katholischen Priesters, der schon von Amts wegen der Wahrheit verpflichtet ist, absolut unwürdige Antwort von Herrn Schmidberger (Schreiben vom 3. Mai 2007) finden Sie unmittelbar im Anschluß an unseren Brief!
„Im April 2007

Sehr geehrte Herren Schmidberger, Köchli und Huysegems,

auch wenn Sie sich gern „Pater“, d.h. „Vater“, nennen lassen (vgl. dazu auch Mt 23, 9!), ergibt sich für uns rechtgläubige Katholikinnen und Katholiken aufgrund der Tatsache, daß Sie der irrigen Ekklesiologie von Marcel Lefebvre zustimmen, der zufolge ein Papst nicht schon dadurch sein Amt verliert, daß er erwiesenermaßen ein Häretiker ist, daß auch Sie als notorische Häretiker Ihres priesterlichen Amtes verlustig gegangen sind und keinen Anspruch auf diese, den wahren Priestern der heiligen Kirche vorbehaltene Anrede haben.

Zur Sache: Bereits am Abend des 18. Februar 07 war um 18:30 Uhr auf der Weltnetz-Seite für „katholische Nachrichten“, „Kreuznet“ (www.kreuz.net), in einem Artikel des Schulsprechers des Don-Bosco-Gymnasiums, Matthias Schäppi, in der Kategorie „Leserzeitung“, um 22:17 Uhr außerdem in einem Artikel mit der Überschrift „Don-Bosco Schulleiter tödlich verunglückt“ zu lesen, der beliebte Leiter des Jungengymnasiums der Bruderschaft in Diestedde, „Pater“ Bruno Isenmann, sei an diesem Sonntag „bei einem Autounfall … im südwestafrikanischen Namibia tödlich verunglückt“. Eine „Frontalkollision auf einer nicht asphaltierten Straße“ sei die Unfallursache gewesen. Auch der „ursprünglich aus Flandern stammende und ebenfalls in Diestedde tätige“ Lenker des Unfallautos, „Pater“ Koenrad (sic!) Huysegems, sei verletzt worden, befände sich aber „in keinem kritischen Zustand“. Die beiden „Patres“ seien „zu einer Trauung und einer Taufe unterwegs“ gewesen.

Drei Tage später, am Mittwoch, dem 21. Februar 07, wurde auf der Weltnetzseite des deutschen Distrikts der Piusbruderschaft www.fsspx.info ein Ausschnitt „aus einem Schreiben von Pater David Köchli“, dem Gesamtleiter von Schule und Internat, „an die Schüler, Eltern, Lehrer und Angestellte des Don-Bosco-Gymnasiums“ veröffentlicht. Darin war zu lesen, „Pater“ Bruno Isenmann habe in Windhuk, der Hauptstadt Namibias, vorher noch die Sonntagsmesse gefeiert. Erst „am Nachmittag“ seien die „Patres“ „mit dem Auto … nach Okahandja“, einem ca. 120 km nördlich von Windhuk liegenden Ort, aufgebrochen. Der Wagen sei unterwegs „links etwas über den Straßenrand“ abgekommen. Durch ein Korrekturmanöver sei „das Auto auf die gegenüberliegende Straßenseite“ geraten und habe sich überschlagen. „Pater“ Köchli schreibt weiter: „P. Huysegems musste mit ansehen, wie dabei die Schädeldecke von P. Isenmann zertrümmert wurde.“ „Pater“ Huysegems sei dagegen „- abgesehen von einigen unbedeutenden Schürfungen – unverletzt“ geblieben. „Sobald der Leichnam freigegeben“ sei, „was ca. 5 bis 14 Tage dauern könne“, werde er „nach Deutschland transportiert“. Die Beisetzung werde in „Pater“ Isenmanns Heimatgemeinde, Nordrach bei Offenburg, erfolgen. Am Ende des Schreibens gibt sich „Pater“ Köchli zuversichtlich, daß „Pater“ Isenmann „trotz des unvermittelten Todes … wohl vorbereitet in die Ewigkeit abberufen worden“ sei.

Am Donnerstag, den 22. Februar 07, war dann auf der Weltnetzseite der Allgemeinen Zeitung Namibia (AZ) folgendes zu lesen:
„Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen Windhoek und Swakopmund“ (ein Ort an der Atlantikküste, ca. 260 km Luftlinie von Windhuk entfernt) „am vergangenen Sonntag ist der deutsche Pater Bruno Isenmann tödlich verunglückt. Das bestätigte gestern (!) die deutsche Botschaft, während die Polizei noch keine Details des Unfalls nennen konnte.(!!) Der 50-Jährige war Schulleiter des Don-Bosco-Gymnasiums in Wadersloh-Diestedde, ca. 150 km von Köln entfernt. Am Steuer des Wagens saß Pater Koenrad Huysegems, beide waren zu einer Trauung und einer Taufe unterwegs.“

Spätestens jetzt mußte der wache Leser, dem die Fähigkeit zu denken noch nicht vollkommen abhanden gekommen ist, stutzen und sich folgende Fragen stellen:

1. Wie glaubwürdig ist es, daß angesichts der angeblich so großen Geldknappheit bei der „Priesterbruderschaft St. Pius X.“, wegen der sogar Schulen wie das DBG geschlossen werden müssen, zwei Patres allein wegen einer Trauung und Taufe eine Reise um die halbe Welt (Entfernung Deutschland – Namibia: ca. 8.000 km; Preisbeispiel für Flug Frankfurt a. M. – Windhuk, zwei Personen: 1.646,- €) auf sich nehmen?

2. Wie kommt es, daß einmal von einer „Frontalkollision“ die Rede ist, ein anderes Mal aber davon, das Fahrzeug habe sich überschlagen?

3. Wie kommt es, daß einmal von der Strecke Windhuk – Okahandja (90 km nach Norden), das andere mal aber von der Strecke Windhuk – Swakopmund (ca. 300 km nach Westen) die Rede ist, an der sich der Unfall ereignet haben soll?

4. Wie kommt es, daß „Pater“ Isenmann tödlich, „Pater“ Huysegems aber nur leicht verletzt wurde?

5. Wie kommt es, daß die Polizei in Namibia vier Tage nach dem Unfall „noch keine Details … nennen“ kann? Selbst in einem Land wie Namibia dürfte es inzwischen zum Standard gehören, daß bei tödlichen Unfällen Polizei und Staatsanwaltschaft des betreffenden Landes den Unfallhergang und -ursache akribisch ermitteln und die Spuren des Unfalls, wozu auch das Unfallfahrzeug gehört, sichern und untersuchen!

Doch es kamen weitere Widersprüche und Merkwürdigkeiten hinzu…!

Am selben Donnerstag, den 22. Februar 07, um 15:43 Uhr, schrieb der ortskundige Kreuznet-Leser „Michael II“: „Die Hauptfernverkehrsstr. von Windhuk nach Swakopmund über Okahandja“ (Gesamtlänge 336 km) „ist in der Tat eine Teerstr. und keine Schotterpiste.“

Am Sonntag, dem 25. Februar 07 war dann ab 11:28 Uhr auf der genannten Weltnetzseite Ihres „Distrikts“ zu lesen: „Die sterbliche Hülle des Verstorbenen ist mittlerweile aus Namibia überführt worden und wird im Priesterseminar Herz Jesu in Zaitzkofen aufgebart (sic!).

Am Montag, den 26. Februar 07 um 20:47 Uhr veröffentlichte schließlich „Stephanus“ unter dem Kreuznet-Artikel „Der Tod ereilte ihn nicht unvorbereitet“ folgende E-Mail als „Lesermeinung“ (Hervorhebungen von mir):
Sent: Monday, February 26, 2007 12:01
Subject: Re: Ihre E-Mail an die AZ
(Anm. ZKD: AZ = „Allgemeine Zeitung“ Namibia)

Sehr geehrter Herr…

vielen Dank für Ihre E-Mails der vergangenen Tage. Wir haben in der AZ eine kurze Meldung über den Unfall gebracht.

Auf weitere Nachfragen bei der Polizei hat mir deren Pressesprecher James Matengu heute ein paar Details gegeben, die von Ihren Informationen abweichen. So war das Auto der Marke Hyundai, in dem Pater Isenmann und Pater Huysegems saßen, am Sonntag, 18.2.2007, von Swakopmund (an der Atlantikküste) nach Windhoek unterwegs, als es bei Karibib (ein kleines Dorf an der Strecke) gegen 12.30 Uhr ohne Fremdeinwirkung (kein weiteres Fahrzeug beteiligt) von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Die Polizei von Okahandja (der nächstgelegene größere Ort, in dessen Krankenhaus Pater Huysegems zunächst gebracht wurde) ist derzeit noch mit den Untersuchungen der Unfallursache beschäftigt. Zum jetzigen Zeitpunkt wird aber ein geplatzter Reifen (das ist sehr oft die Ursache von Unfällen in Namibia) ausgeschlossen.

Ich habe ebenfalls mit der Deutschen Botschaft gesprochen…“


Der letzte, unvollständige Satz wurde dann am darauffolgenden Tag um 10:03 Uhr vom Leser „Machiavelli“ (alias Matthias Schäppi?) folgendermaßen ergänzt:

„Ich habe ebenfalls mit der Deutschen Botschaft gesprochen. Man sagte mir, dass die Leiche erst überführt werden kann, wenn sie von der Polizei freigegeben wird. Das war bis vergangene Woche noch nicht der Fall. Laut Botschaftserfahrungen dauert der gesamte Prozess (Formalitäten, Bestattungsinstitut usw.) mindestens ca. 2 Wochen.
Dem geistig wachen Leser drängten sich somit weitere Fragen auf:

6. Wie konnte sich der Unfall „gegen 12:30 Uhr“ ereignen, wenn die „Patres“ laut „Pater“ Köchli Windhuk erst „am Nachmittag“ verlassen haben?

7. Wie konnte sich der Unfall bei dem Ort Karibib ereignen, der ungefähr 100 km westlich von Okahandja, d.h. ca. 175 km von Windhuk entfernt liegt, wenn die „Patres“, wie von „Pater“ Köchli behauptet, von Windhuk nach Okahandja unterwegs waren?

8. Wie konnten die „Patres“ überhaupt um diese Uhrzeit in der Gegend von Karibib sein, wenn sie von Swakopmund an der Atlantikküste her unterwegs waren und der Verstorbene am Morgen noch eine Heilige Messe in Windhuk zelebriert hat? Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 km/h hätten die „Patres“ für die gesamte Strecke Windhuk – Swakopmund – Karibib, die eine Gesamtlänge von ca. 500 km (siehe Karte im Anhang!) hat, über sechs Stunden gebraucht – und das ohne Zwischenhalt! Sie hätten also Windhuk allerspätestens um 6:30 Uhr verlassen, die Messe hätte spätestens um 5:30 Uhr beginnen müssen…! Ganz abgesehen davon, daß es kaum einen Sinn macht, erst ca. 300 km in den Westen und danach wieder ca. 250 km zurück zu fahren…!

9. Wie kann der Leichnam am 25.2. schon freigegeben und überführt sein, wenn am 26.2. „die Polizei von Okahandja … noch mit den Untersuchungen der Unfallursache beschäftigt“ ist und das gesamte Prozedere nach Auskunft der Deutschen Botschaft in Namibia „mindestens zwei Wochen“ in Anspruch nimmt; die Überführung hätte nach dieser Formel doch frühestens am 4. März 07 sein können…?! Wie soll die namibische Polizei acht Tage nach dem angeblichen Unfall noch mit „Untersuchungen der Unfallursache beschäftigt“ sein, wenn auch in Namibia davon auszugehen ist, daß – zumal bei einem Unfall auf einer Hauptverkehrsstraße mit Todesfolge – das Unfallgeschehen unmittelbar nach dem Ereignis aufgenommen und dokumentiert wird?

10. Wenn selbst der Pressesprecher der namibischen Polizei, James Matengu, von einem „Unfall ohne Fremdeinwirkung“ spricht, bedeutet dies, daß fast nur der Lenker des Unfallfahrzeugs, P. Huysegems, als Verursacher dieses Unfalls mit Todesfolge in Frage kommt.

Den Vogel schoß dann der (angebliche) Fahrer des Unfallwagens, „Pater“ Koenraad Huysegems ab, als er einem unserer Mitglieder am 3. April 07 auf seine Anfrage folgendes antwortete:

„Von: pater.huysegems@don-bosco-gymnasium.de
Gesendet:
An: …
Betreff: Unfall in Namibia
Sehr geehrter Herr … (Name des Empfängers),
Ein Paar Sachen kann ich Ihnen wohl mitteilen. Keine einzige Version vom Unfall im Internet entspricht den Tatsachen, wobei die vom Pater Köchli der Wirklichkeit am Meisten nahe kommt… Der Unfall fand an Sonntag dem 8. Februar 2007 (sic!) um 12:20 Uhr Ortszeit in Waldau, Namibia statt. Ja sicher: der Ort hat einen deutschen Namen (frühere deutsche Kolonie), ja sogar einen Namen aus dem Schwarzwald (die Region woher auch P. Isenmann stämmt) und befindet sich zwischen Okahandja und Karibib…
Mit freundlichen Grüßen, P. Koenraad Huysegems“

Am 4. April 07 richtete der Betreffende dann folgende Anfrage an „Pater“ Huysegems:

Thema:Re: AW: Unfall in Namibia
Datum:04.04.2007
An:pater.huysegems@don-bosco-gymnasium.de

Sehr geehrter Herr Pater Huysegems,
vielen Dank für Ihre Antwort und die Information!

… Da ich ein die Wahrheit liebender Mensch bin, interessiere ich mich sehr für den Unfallhergang und die sonstigen Begleitumstände. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis!
Der Unfall fand an Sonntag dem 8. Februar 2007 um 12:20 Uhr Ortszeit in Waldau, Namibia statt.
Sie meinen wohl am 18.2.?
Der Ort … befindet sich zwischen Okahandja und Karibib.
Liegt Waldau näher bei Okahandja oder näher bei Karibib?

Es hieß doch, Sie seien erst „am Nachmittag“ in Windhuk mit Fahrtrichtung Okahandja aufgebrochen? Stimmt das nicht?
Und weshalb waren Sie „zwischen Okahandja und Karibib“ – Karibib liegt doch westlich von Okahandja, also nicht auf der Strecke Windhuk – Okahandja…?!

Weitere Fragen:
– (Wann) Wurde der Leichnam von der Polizei in Namibia freigegeben?
– (Wie lange) Waren Sie im Krankenhaus?
– Für wann war Ihre Rückreise nach D geplant?
– Wann sind Sie zurückgereist?
– Gibt es, wie man in Kreuznet lesen konnte, auch Bilder vom Unfallfahrzeug?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir diese Fragen beantworten könnten und
wünsche Ihnen einen gesegneten Gründonnerstag!“

Gut zwei Wochen später antwortete „Pater“ Huysegems dem Absender:

Thema:AW: Unfall
Datum:19.04.2007 15:30:04 Westeuropäische Normalzeit
Von:pater.huysegems@don-bosco-gymnasium.de
An:
Internet-eMail: (Details)

Lieber Herr …,

Mit dem Empfang meiner E-Mails waren bis heute Probleme. Somit habe ich jetzt erst Ihre Mails gelesen. Wenn ich schreibe, keine einzige Version stimme, dann habe ich nicht behauptet sie würden überhaupt in keinem Punkt der Wahrheit entsprechen. Der Bericht vom P. Köchli entspricht im großen Ganzen noch am Meisten den Tatsachen. Nur: der angegebene Ort stimmt nicht und die erwähnten Ursachen für den „Knall“ nach rechts und das Überschlagen sind P. Köchlis Interpretation. Auf keinem Fall dürften Sie ohne den leisesten Hinweis die Mutmaßung äußern, der liebe P. Isenmann habe sich das Leben genommen. Das heißt ihn sehr schlecht kennen. Ein Mann der nicht aufgehört hat in enger Gottverbundenheit und großem Seeleneifer sein Priesterleben zu verbringen, der zudem noch in ausgezeichneter leiblicher und seelischer Gesundheit verkehrte, dürfte man so etwas nie unterstellen. Ganz eigenartig finde ich auch Ihre Vermutung, wir wären nicht einmal in Namibia gewesen. Glauben Sie etwa ich gehöre zu irgendeiner Art Maffia, die Mitbrüder aus dem Weg räumt? Wie meinen Sie, dass P. Isenmanns Verwandtschaft reagiert hätte, wenn Sie nicht einmal Beweise gehabt hätte für unseren Verbleib in Südwest? Vielleicht eröffne ich einmal einen genauen Bericht des Unfalls, wenn P. Isenmanns Verwandtschaft oder meine eigene Oberen dies für nützlich halten. Ich möchte Sie bitten, in der Zwischenzeit lieber vorsichtig zu sein mit Mutmaßungen über Dinge, die Sie nicht wissen können.

Mit freundlichem Gruß,

Konkreter konnten er auf die an ihn gerichteten Fragen wohl kaum eingehen…?!!

Der Brief schloß mit diesem Appell:
„Sehr geehrter Herr Schmidberger / Köchli / Huysegems,
im Moment dürfte niemand mehr gefordert sein als der Obere des deutschen „Distrikts“ der FSSPX, in dessen Verantwortungsbereich das Gymnasium von Diestedde liegt / der Gesamtleiter des DBG / der (angebliche) Lenker des Unfallfahrzeugs, für die Aufklärung der wahren (Ursache und) Umstände des so überraschenden Todes von ‘Pater’ Isenmann sowie für eine Klarstellung in der Öffentlichkeit zu sorgen. Der Zentralrat der Katholiken in Deutschland bittet Sie eindringlich, dieser Ihrer Pflicht und Verantwortung baldmöglichst nachzukommen.“


Am 3. Mai 07 antwortete uns Herr Schmidberger. Von einem „katholischen Priester“ hätten wir eigentlich erwartet, daß er auf unsere Fragen eingeht, keinesfalls aber versucht, wie hier geschehen, die Fragensteller mit der „Psychokeule“ einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen…!

Stuttgart, den 3. Mai 2007
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Anfrage habe ich erhalten.
Gerne gebe ich Ihnen den Rat, bei einem Psychiater Hilfe zu suchen in Ihrem schweren Leiden der Halluzinationen und bei einem guten Beichtvater Rat, um vom Übel der Überheblichkeit geheilt zu werden.
Mit freundlichen Grüßen, P. Franz Schmidberger

In einem bei der Fuldawallfahrt des deutschen Distrikts der Piusbruderschaft 2007 verteilten mehrseitigen Flugblatt forderten wir die Herren erneut auf:
„Sehr geehrte Herren Schmidberger und Köchli,
nicht nur als katholische Priester, für die Sie sich ja immer ausgeben, sondern schon als getaufte und gefirmte Christen sind Sie in besonderer Weise der Wahrheit und Wahrhaftigkeit verpflichtet.
Wir bitten Sie daher nochmals eindringlich, Ihrer Verpflichtung nachzukommen und zu den widersprüchlichen Angaben der „Priesterbruderschaft“ zum Tod Bruno Isenmanns baldmöglichst offiziell, d.h. im Mitteilungsblatt der Bruderschaft, Stellung zu beziehen. Ihre Geheimniskrämerei schadet nicht nur dem Image der Bruderschaft, sondern auch dem der katholischen Tradition, ja der ganzen Katholischen Kirche!
Oder ist es vielleicht doch so, daß – zwar nicht Koenraad Huysegems, aber – Sie beide (möglicherweise auch ein Herr Gensbittel) zu einer ‘Art Mafia’ gehören, ‘die Mitbrüder aus dem Weg räumt’…?“


Weitere Stellungnahmen durch Schmidberger oder einen anderen der Verantwortlichen sind bis heute nicht erfolgt…!

ZKD, 30.3.08
Diesen Beitrag bearbeiten Redakteur: Zentralrat der Katholiken in Deutschland
Quelle: Zentralrat der Katholiken in Deutschland, Postfach 1111, 88411 Ochsenhausen
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Weiterlesen:
• Dr. Eberhard Heller: „Nur die alte Messe!“
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 30 Lesermeinungen:
Freitag, 4. April 2008 21:27
Pro Germania sancta †: Hier noch der Link zu den Ritualzeiten
Freitag, 4. April 2008 21:22
Pro Germania sancta †: @Heuchler Benedikt & Co.
Ich kann nichts dafür, wenn Sie sich nicht vorstellen können, dass jemand einfach so(!) einen tödlichen Autounfall erleiden kann. Rein statistisch hat es auch heute allein in Deutschland wieder 13 Menschen getroffen.
Es geht hier nicht um eine unpersönliche Statistik, in der der Mensch höchstens noch eine 1 ist! Es geht um nicht weniger als das Schicksal eines katholischen Priesters, wie immer man die FSSPX und seine Mitgliedschaft darin beurteilen mag!

Es geht darum, dass wir es hier möglicherweise, um nicht zu sagen sehr wahrscheinlich, ein Gewaltverbrechen zu tun haben und dass so gut wie alles – außer eben ein paar nicht auf den Kopf gefallenenen, aber natürlich für „psychisch krank“ und „überheblich“ gehaltenen „Sedies“ – schweigt.

Wenn der Unfall in Deutschland passiert ist und Huysegems am Steuer saß, dann soll er doch bitte den Schneid haben und sich der Polizei stellen! Auch die Bruderschaft wäre in diesem Fall in der Pflicht, ein mögliches Vergehen nach § 222 StGB (fahrlässige Tötung) zur Anzeige zu bringen.

Da überhaupt nichts geschieht, werde ich (und mit mir nun doch auch einige andere) den Verdacht nicht los, dass es sich nicht nur um ein Vergehen nach § 222 StGB, sondern möglicherweise um eines nach § 211 StGB (Mord) gehandelt hat…

Ist es Zufall, dass sich der „Unfall“ genau eine Woche vor dem 25. Februar ereignete, dem [link]St. Walpurgistag, der bei den Satanisten mit Blutritualen zelebriert wird[link]h…
Freitag, 4. April 2008 19:32
Marcelus: Elendester Straßenverkehrssünder: Leute, die zu schnell fahren,
sind schuld am Tod von ungezählten Straßenverkehrsopfern.
Donnerstag, 3. April 2008 22:17
bist du weich oder was?

Sag mal, Marcelus, du bist bestimmt so’n Typ, der im Sitzen pinkelt oder? Spiegel- und Süddeutsche-Leser?

Dicker, du sollst das Salz der Erde sein. Mach dich mal ein bißchen locker!
Donnerstag, 3. April 2008 20:27
Marcelus: Aus diesem Grunde sollte man auch die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in Ortsgebieten strenger
kontrollieren – am besten flächendeckend und jeden Tag!

Rein statistisch hat es auch heute allein in Deutschland wieder 13 Menschen getroffen. Morgen wieder. Und übermorgen auch.
Donnerstag, 3. April 2008 16:30
Benedikt: @ Elendester Sünder
Ich kann nichts dafür, wenn Sie sich nicht vorstellen können, dass jemand einfach so(!) einen tödlichen Autounfall erleiden kann. Rein statistisch hat es auch heute allein in Deutschland wieder 13 Menschen getroffen. Morgen wieder. Und übermorgen auch.
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