Dienstag, 1. April 2008 23:10
JAKARTA – A movie proving to be the biggest blockbuster in the world’s most populous Muslim nation is shattering many stereotypes about Islam, dramatizing the faith’s loving, compassionate face through a love story.

„I believe Islam is compassionate,“ Hanung Bramantyo, the director of „Ayat Ayat Cinta“, translating into „Verses of Love,“ told Reuters on Tuesday, April 1.

„Some people say to struggle for Islam means doing something great, but for me a love story can also carry Islamic messages.“
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Mittwoch, 28. Mai 2008 18:46
Weißer Ritter: @Anita Berber
Anita Berber †: „Liebes Pünktchen,

Gehts noch?
Der Ehrenmord kommt im Islam gar nicht vor.“


Als Muslima wissen Sie genau, daß es im Islam Ehrenmorde gibt!
Samstag, 12. April 2008 18:36
Pünktchen: Die Frau im Koran:
• Männer sollen vor Frauen bevorzugt werden, weil Allah auch die einen vor den anderen mit Vorzügen begabte und auch weil jene diese erhalten. (Koran 4:35).
• Der Koran vergleicht die Frauen mit einem Acker, den er nach Belieben in Anspruch nehmen kann: „Die Weiber sind euer Acker. Geht auf euren Acker, wie und wann ihr wollt.“ (2:223).
• Zur Zeugenaussage einer Frau, die nur halb so viel wert ist wie die eines Mannes: „Nehmt zwei Männer aus eurer Mitte zu Zeugen. Sind aber zwei Männer nicht zur Stelle, so bestimmt einen Mann und zwei Frauen, die sich eignen, zum Zeugen; irrt sich dann eine, so kann die andere ihrem Gedächtnis nachhelfen.“ (2:282).
• Er erlaubt dem Mann, zwei Frauen zu heiraten und auch Geschlechtsverkehr mit Sklavenmädchen zu haben: „Fürchtet ihr, gegen Waisen nicht gerecht sein zu können, betet und bessert euch. Überlegt gut und nehmt nur eine, zwei, drei, höchstens vier Ehefrauen. Fürchtet ihr auch so noch, ungerecht zu sein, nehmt nur eine Frau oder lebt mit Sklavinnen, die ihr erwarbt.“ (4:4).
• Er legt fest, dass das Erbe eines Sohnes zweimal so hoch sein muss wie das der Tochter: „Hinsichtlich eurer Kinder hat Allah folgendes verordnet: Männliche Erben sollen so viel haben wie zwei weibliche.“ (4:12)
• Er befiehlt den Ehemännern, ihre ungehorsamen Frauen zu schlagen: „… Denjenigen Frauen aber, von denen ihr fürchtet, dass sie euch durch ihr Betragen erzürnen, gebt Verweise, enthaltet euch ihrer, sperrt sie in ihre Gemächer u. züchtigt sie“ (4:35)
Freitag, 11. April 2008 07:37
Abu: Mein liebes Pünktchen,
Sie schreiben einen Unsinn zusammen, daß sich die Balken biegen.

Wenn sie etwas anderes gelesen hätten als die Schriften von Leuten, die dem Islam den Rücken gekehrt haben oder aus westlicher Sicht Probleme mit dem Islam haben, dann wüßten Sie, daß Ihre Darstellung eine bösartige Karikatur ist. Oder meinen Sie, die deutschen Frauen aus wenn-überhaupt-dann christlichen Verhältnissen würden eine Religion annehmen, in der sie „versklavt“ werden? Diskutieren Sie doch einmal von Angesicht zu Angesicht mit jungen frommen Muslimas (was Sie sich natürlich nicht trauen, weil Sie lieber verklemmt und verbissen am PC rumhängen), da werden Sie staunen, mit was für selbstbewußten und ganz und gar nicht bedrückten Geschöpfen Sie sprechen.

Aber das ignorieren Sie, das paßt nicht zwischen Ihnre beiden Scheuklappen …

Vielleicht beantworten Sie mir mal folgende Frage: Was ist eigentlich christlich an Ihrem Kampf gegen des Islam? Oder noch mehr: Was ist das spezifisch Katholische daran?
Donnerstag, 10. April 2008 21:43
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
Gehts noch?
Der Ehrenmord kommt im Islam gar nicht vor. Wenn er in rückständigen Gesellschaften praktiziert wird so ist das ein Zeichen für die Fehlerhaftigkeit und mangelndes Wissen der Menschen oder der Muslime dort. Man kann das aber nicht dem Islam anlasten, so wie bauchnabelgepiercte Technoqueens in Dtl. nicht unbedingt ihrem Papst angelastet werden können. Oder ist die Reeperbahn und die Frauen die dort wie Ware verkauft werden ein Produkt des Christentums? Ich bin nicht so gemein und bösartig und mache dafür ihre Religion verantwortlich. Sie schon! Schauen sie sich die Reeperbahn an! Das ist abartig dort! Keiner regt sich darüber auf wie Frauen dort behandelt werden! Die sitzen in Schaufenstern und werden verkauft wie Vieh! Kein Christ protestiert dort dagegen!
Die Beschneidung wird im Islam nicht empfohlen. Es gibt ein schwaches (!) Hadith das nur von den Sunniten anerkannt wird (nicht von den Shiiten). Deshalb gibt es manche (!) Scheichs die die Beschneidung als erlaubt einstufen.
Das Kopftuch ist im Islam keine Pflicht. Darüber gibt es unterschiedliche Ansichten. Es ist aber keine Zwangsvermummung. Es ist schön. Es soll davon zeugen daß der Mensch der es trägt noch ein Gewissen und eine Liebe zu Allah empfindet. Was man nicht von vielen Menschen hier in Dtl. sagen kann.
Donnerstag, 10. April 2008 17:23
Pünktchen: Der Apostel Paulus
sieht in der Ehe ein Abbild des himmlischen Urbildes Christus-Kirche (Epheserbrief). So wie sich Christus für seine Kirche hingegeben hat, ganz ebenso soll der Mann seine Frau lieben. Und die Frau soll sich dem Manne unterordnen wie die Kirche Christus.

Jesus Christus ist der Bräutigam, der seine Kirche mit seinem Blut erkauft hat.

Mohammed dagegen lehrt die Versklavung der Frau, er errichtet ein gewaltsamens Unterwerfungsverhältnis und lehrt auch die Anwendung von brutaler Gewalt durch den Mann. Ehrenmorde, Zwangsvermummung, Klitorisbeschneidung, Zwangsehen, Gewalt in der Ehe… usw., wo sie nicht direkt empfohlen sind, haben sie doch im Patriarchalismus des Islam einen fruchtbaren Nährboden, in Koran und Hadithen eine bleibende Stütze.

Der Islam ist strukturelle Gewalt gegen Frauen, die allzu oft der unmittelbaren physischen Gewalt die Wege bahnt!
Donnerstag, 10. April 2008 08:27
Abu: Ist ja lächerlich, Pünktchen!
Und das Judentum und das Christentum sind nicht patriarchalisch, nein? Fragen Sie mal die Feministinnen!

Die Enzyklika „Casti connubii“ Papst Pius’ XI., ein Lehrschreiben des 20. Jahrhunderts, gilt nach wie vor, auch wenn das nicht mehr laut gesagt wird. Dort heißt es:

In der Familiengemeinschaft, deren festes Gefüge so die Liebe ist, muß dann auch die Ordnung der Liebe, wie es der hl. Augustinus nennt, zur Geltung kommen. Sie besagt die Überordnung des Mannes über Frau und Kinder und die willfährige Unterordnung, den bereitwilligen Gehorsam von seiten der Frau, wie ihn der Apostel mit den Worten empfiehlt: „Die Frauen sollen ihren Männern untertan sein wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie Christus das Haupt der Kirche ist.“ (Epheserbrief 5,22-23)

Und wenn Sie mir jetzt mit Einschränkungen kommen, Pünktchen, die auch in der Enzyklika stehen, dann kann ich nur sagen, na sicher! Nur, kleines Punkti, die gibt es im Islam auch, aber das verbreiten Ihre Haß-Quellen natürlich nicht, was aber nicht mein Problem ist, sondern das Ihrer Ungebildetheit, Borniertheit und Bosheit.
Mittwoch, 9. April 2008 19:56
Pünktchen: Institut für Islamfragen: Islam. Vorstellungen von Sexualität u. Weiblichkeit –- „Der Ehrenmord
ist ein Phänomen, dass sich im wesentlichen auf traditionell islamische patriarchale Gesellschaftssysteme beschränkt.
Es stellt sich die grundsätzliche Frage, was für eine Ehre das ist, die der Mann mit seiner Frau begründet bzw. durch ihren Tod zurückerlangen will? Was ist das für eine Ehre, die das Recht gibt, Leben zu beenden, Freiheit zu verbieten oder Liebende zu trennen? Was ist das für eine Ehre, die Folter und Mißbrauch begünstigt und jede Form der Selbstbestimmung im Keim erstickt oder Talente und Fähigkeiten der Hälfte der Gesellschaft verbietet?

Sexualität und Weiblichkeit im Islam:

• In einer islamischen Gesellschaft ist Sexualität auf den Mann zentriert und hierarchisch bestimmt…

• Das Ehe- und Familienrecht ist Bestandteil der Scharia. Daher umfaßt die Gestaltung der Sexualität in der Ehe auch schariarechtliche Aspekte…

• Der weibliche Körper hat nach mehrheitlicher Auffassung im Islam eine passive und zugleich dienende Funktion. So sagt Sure2,223: „Eure Frauen sind euch ein Acker. Gehet zu eurem Acker, wann ihr wollt…

• Der Körper der Frau und ihre Sexualität sind Zeichen der Würde der ganzen Gemeinschaft. Darum lastet auch ein hoher gesellschaftlicher Druck auf der Frau, sich gemäß den allgemein anerkannten Anstandsregeln zu verhalten…

• Der Mann dominiert in diesem Gesellschaftskonzept die Frau… der Koran ordnet den Mann der Frau vor und räumt ihm ein Züchtigungsrrecht ein…
Mittwoch, 9. April 2008 16:44
Abu: Ehrenmorde sind ein klassischer Fall der Islamhetze von Pünktchen und seinen Freunden
Schaich Sayed Muhammad Hussein Fadlallah, Mitbegründer und theologische Autorität der schiitischen Hisbollah, hat eine Fatwa gegen Ehrenmorde veröffentlicht. Es gibt etliche Fatwas, die „Ehrenmorde“ explizit verbieten. Diese Fatwas wurden gerade von islamistischen Autoritäten ausgesprochen. Mit Islamismus stehen „Ehrenmorde“ also nicht im Zusammenhang, auch wenn viele Schwachköpfe sich das vielleicht so vorstellen mögen. Morde im Namen der Ehre sind ein Widerspruch zum islamischen Rechtssystem. Die Scharia behandelt sie ähnlich, wie Selbstjustiz vom bürgerlichen Staat gehandhabt wird.

„Wenn ein migrationsfreier Deutscher es nicht erträgt, daß seine Freundin sich von ihm getrennt hat oder seine Frau sich von ihm scheiden lassen will oder seine Geliebte von einem anderen bestiegen wird, er daraufhin durchdreht und ihr das Leben nimmt, dann kommt in der Regel niemand auf die Idee, danach zu fragen, ob die Bluttat vielleicht einen kulturellen oder gar religiösen Hintergrund hat. Heißt der Mörder statt Uwe oder Kevin jedoch Mehmet oder Süleyman, so macht ihn das sofort verdächtig, an rückständigen Ehrbegriffen festzuhalten, zumal wenn er je eine Moschee von innen gesehen hat. Dann muß, was sonst als schlichte Beziehungstat durchginge, zum kulturellen Konflikt aufgewertet werden.“ (Stefan Broniowski, „Eure Mörder – unsere Mörder“, Gigi Nr. 51)
Mittwoch, 9. April 2008 16:27
Pünktchen: Islamische Migranten tun zu wenig gegen Ehrenmorde und Abu begrüßt ermutigend niedrige
Freiheitsstrafen gegen Ehrenmörder zynisch mit den Worten:

Ist doch gut! Oder?“

Es gibt keinen islamistischen Arsch, in den Abu nicht schon reingekrochen wäre. So weit kann es mit einem Antisemiten kommen!
Mittwoch, 9. April 2008 16:18
Pünktchen: Wiki:
Die auffällige Häufung von Ehrenmorden im islamischen Kulturkreis, auch innerhalb von Einwandererpopulationen, lässt allerdings darauf schließen, dass islamisch-fundamentalistische bzw. islamisch-antiwestliche Grundeinstellungen bei den Tätern die Anwendung der vorislamischen Praxis begünstigt. In Kreisen des „aufgeklärten Islam“ wird daher das Fehlen einer dezidierten Frontstellung bei moslemischen Einwanderern gegen Ehrenmorde beklagt. Zum Beispiel bemängelt die deutsch-türkische Anwältin Seyran Ateş: „Migranten tun zu wenig gegen Ehrenmorde
Mittwoch, 9. April 2008 14:15
Abu: Nun „glaubensbedingt“ sind Ehrenmorde wirklich nicht!
Der Koran verbietet die Tötung gerade von Muslimen mehrfach.

Das von mir geschilderte Ehrendenken in archaischen Gesellschaften hat mit der Religion nichts zu tun, es ist eine andere Ebene, auch wenn es im Bewußtsein mancher einfacher Menschen zu Verschmelzungen kommt.
Insofern ist das kein „Reduktionismus“. Sie aber springen einfach in eine andere Ebene, eine Metabasis eis allogenos.

Wenn Sie etwas über das Christentum wissen wollen, wen fragen SIe? Aus der Kirche Ausgetretene? Abgefallene Priester? Häretiker? Apostaten? Kirchenkritiker? Wohl kaum, jedenfalls nicht an erster Stelle. Und so ist es hier auch: Fragen brauche ich Frau Kelek von der Giordano-Bruno-Stiftung erstmal nicht, und auch nicht ihre Freundinnen.
Mittwoch, 9. April 2008 10:12
Pünktchen: Abu, der Islamo-Marxist
…sonst wird es bestraft, ggf. eliminiert. Das ist eine soziologische Tatsache…

Die Verwandlung von glaubens- und überzeugungsbedingten Morden in „soziologische Tatsachen“ ist nichts als ein Reduktionismus: Der Mensch ist angeblich nichts anderes als ein Kompositum soziologischer Faktoren. Und Religion nichts anderes als die Verschleierung derselben.

Die Schönfärberei von Islam-Konvertitinnen ist keineswegs glaubwürdiger und zuverlässiger als der nüchterne, kenntnisreiche und auf viel breiterer Erfahrung basierende Blick all der mutigen Ex-Musliminnen!

siehe:

hier!
hier!
hier!
hier!
hier!
hier!
Dienstag, 8. April 2008 14:01
Abu: Auch wieder ein Schmarren, zusammengesetzt aus Halbwahrheiten, Ignoranz und Verbohrtheit.
Selbstverständlich haben Frauen eine Ehre. Der Begriff der „ehrbaren Muslima“ ist Standard im Islam.

Aber innerhalb der von mir geschilderten patriarchalisch-archaischen Kultur, die Sie teils auch in Südtitalien oder Südamerika antreffen, ist die Ehre des Alten zugleich überwölbend und vom ehrbaren Verhalten der anderen abhängig. Er hat für die Sicherheit und das Leben des ganzen Clans die Verantwortung. Also darf ihn nichts aus dem Clan schwächen, sonst wird es bestraft, ggf. eliminiert. Das ist eine soziologische Tatsache,

die können Sie nicht verstehen, weil Sie ein Kleinbürger aus dem deutschsprachigen Raum sind, der auf diese Leute herabschaut und sie am liebsten zwangsbekehren würde – mein Posting 8. April, 8:11 (ziemlich unangenehm für Sie, deswegen weichen Sie, Freud würde sich kringeln, in die Psychiatrie aus!)
strukturell vielleicht vergleichbar mit dem crimen laesae majestatis im Westen, auf das auch die Todesstrafe stand. Gott und Kaiser sind die Garanten der Ordnung, ihre Ehre zu verletzen ist tödlich.

Wenn Sie das Frauenbild des Islams studieren wollen, fragen Sie mal deutsche Islam-Konvertitinnen, die erzählen es Ihnen schon. Aber das trauen Sie sich eh nicht.
Dienstag, 8. April 2008 10:34
Pünktchen: Tja, Abu, Sie sagen es:
bei der Frage der „Familienehre“ geht es darum:

ob der Alte seinen Laden … im Griff“ (Abu)

hat! Das Auffällige daran ist: „Ehre“ haben nur die männlichen Familienoberhäupter. Die übrigen Familienmitglieder sind die Ehre dieses Oberhauptes, solange Sie sich normgerecht verhalten im Sittlichen. Was „Sitte“ ist, wird natürlich vom Islam definiert. Die Ehre des Familienoberhauptes ist mehr wert als das Leben der anderen Familienmitglieder. Insbesondere Frauen haben in diesem Konzept nur dem Mann zu Diensten zu sein: zu seinem leiblichen Wohl, seinem sexuellen Vergnügen und für die Fortpflanzung.
Dienstag, 8. April 2008 07:54
Abu: Nein, mein liebes Pünktchen,
um Rechnungen geht es beim Ehrbegriff nicht. Man sieht, daß Sie davon nichts verstehen. Bei Ehre geht es um Tod und Leben, um die Existenz!

Wenn das Glied einer Sippe einen groben Verstoß gegen die Sittlichkeit begeht, dann stellt sich automatisch die Frage, ob denn der Alte seinen Laden nicht im Griff habe oder selbst ein Lotterbube sei. Also muß er seine Ehre und damit die des Clans retten, koste es, was es wolle. Natürlich spielen da sexuelle Verfehlungen eine große Rolle, weil Familienbande Kitt und Schmieröl zugleich sind, um zwischen den Verbänden Beziehungen zu knüpfen, Frieden zu schaffen.

Ja, das ist ein Konzept, das nicht davon ausgeht, daß an oberster Stelle Autonomie, Selbstverwirklichung und das Recht jedes Einzelnen stehen, höher ist der Schutz und der Zusammenhalt der Gemeinschaft. Dafür müssen Einzelne sterben, wie im Krieg.

Es ist aber noch gar nicht lange her, 100 Jahre vielleicht, da war auch bei uns das Bewußtsein noch lebendig und selbstverständlich, daß es etwas Höheres gibt als die nackige Existenz, die Unversehrt-heit des Leibes und das Wohlleben. Da brauchten Sie nur eine Dame optisch zu „fixieren“ und Sie hatten einen Handschuh im Gesicht. Am nächsten Morgen konnten Sie oder Ihr Herausforderer schon tot oder schwerverletzt auf einer Waldlichtung liegen.

Heute ist bei uns die Ehre (nur juristisch noch nicht) abgeschafft. Als Helmut Kohl vom „Ehrenwort“ sprach, schüttelte die Intelligencia ihren Hohlkopf. Tolle Lösung!
Montag, 7. April 2008 20:58
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
es geht nicht um Ehre sondern um die Vorstellungen der Gesellschaft und den Druck der durch sie ausgeübt wird.
Lesen sie einmal das großartige Buch „Effi Briest“ von Theodor Fontane. Da steht alles drin was man wissen muß und man kann es auch 1 zu 1 auf den muslimischen Raum übertragen.
Auch habe ich hier in der Leserzeitung ein Buch eines ägyptischen Autors vorgestellt das einen Ehrenmord thematisiert.
Wenn sie wissen wollen wie es ausgeht: den Bruder befällt kurz nach dem Selbstmord seiner Schwester die Reue und die Scham, er fühlt sich als Feigling der vor der Allmacht der gesellschaftlichen Vorstellungen eingeknickt ist und er empfindet Reue darüber, daß er nicht zumindest einmal im Leben Mut bewiesen hat.
Dann: „Auf der Brücke angekommen, ging er zu der Stelle, wo er Nafisa alleingelassen hatte. Er schwang sich auf die Brüstung, schaute hinunter ins tosende Wasser und verbot sich alles weitere Denken,
‘Wenn du unbedingt willst, dann tu es. Wehe du schreist! Zeige einmal im Leben Mut. Allah sei uns gnädig!“
Montag, 7. April 2008 20:29
Pünktchen: Henker-Zynismus Abu zum Zweiten:
Daß das Strafmaß nicht Ihren Vorstellungen und unserem Rechtssystem entspricht

Das Strafmaß drei oder sechs Monate Haft spricht nicht nur den Opfern Hohn, sondern zwingt die Männer fast zur Verübung eines Ehrenmordes. Denn jeder muslimische Mann in Jordanien z.B. muß sich angesichts solcher Strafzumessung fragen lassen: war Dir Deine EHRE nicht einmal läppische drei Monate Haft wert?
Montag, 7. April 2008 20:13
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
daß es in manchen islamischen Ländern (ich weiß nicht ob es in manchen nicht-islamischen Ländern auch so ist) bis vor wenigen Jahren manchmal sogar gar keine Strafe gab wenn die Tat „aus Gründen der Ehre“ begangen wurde ist sicherlich ein Skandal und eine schlimme Sache. In manchen Ländern (wie in ihrem Bsp.) ist das Strafmaß auch heute noch geringer als für einen „gewöhnlichen“ Mord. Und wieder in anderen Ländern ist die Strafe zwar offiziell die selbe, hintenraus kommt aber oft was ganz anderes. Natürlich ist das schlimm, wie soll man das beschönigen? Nur gibt es eben auch andererseits islamische Länder in denen Ehrenmorde völlig unbekannt sind, bspw. Malaysia oder Indonesien. Mit dem Islam selbst läßt sich ein Ehrenmord nunmal nicht begründen, er ist unislamisch. Und entweder reden wir hier über eine Religion oder mischen munter alles durcheinander.
Außerdem kommt es nicht darauf an etwas zu kritisieren sondern auf das Motiv weswegen man kritisiert. Kritisiert man um etwas zu verändern und etwas zu verbessern oder nur um Menschen gegeneinander zu hetzen und Feindbilder zu schaffen? Ich unterstelle ihnen letzteres Motiv. Wenn sie mich vom Gegenteil überzeugen möchten so machen sie doch mal einen konstruktiven Vorschlag wie man bspw. etwas gegen Ehrenmorde tun könnte? Denn Empörung in der FAZ ist bequem und kostet nichts, hilft aber auch keiner Frau und keinem Mädchen. Genausowenig wie ihre restliche Hetze hier.
Montag, 7. April 2008 14:11
Abu: Sie sind ja dümmer als die Polizei erlaubt!
Weder steht in der Meldung irgendwas, wodurch der Zusammenhang von Islam und Ehrenmord belegt oder behauptet würde.

Noch habe ich in meiner Zitation Ihrer FAZ-Meldung vorgegeben oder vorgeschlagen, „den Islam“ zu verstehen.

Ich habe allerdings darauf hingewiesen, daß die Meldung zeigt, daß im mehrheitlich muslimischen Jordanien, dessen Herrscherhaus zweifellos muslimisch ist, Ehrenmorde juristisch verfolgt und verurteilt werden. Daß das Strafmaß nicht Ihren Vorstellungen und unserem Rechtssystem entspricht, dürfte wohl kaum überraschen angesichts der kulturellen Prägung des Landes. Auch unsere Rehtsprechung nimmt Rücksicht auf den jeweiligen Hintergrund des zu Verurteilenden.
Montag, 7. April 2008 13:57
Pünktchen: Henker-Zynismus pur. Hier spricht ein Islam-versteher:
Abu schreibt:

„An Ihrer FAZ-Meldung

Für einen Ehrenmord an seiner Frau wurde kürzlich in Amman ein Mann zu einem halben Jahr verurteilt. Gleichzeitig bekam in Jordanien ein mann drei Monate Haft aufgebrummt für den Mord an seiner Schwester!
(FAZ Nr. 81 vom 7.4.2008, S. 11)


können Sie sehen, daß Ehrenmorde in muslimischen Ländern bestraft werden. Ist doch gut, oder?

Kommentar überflüssig!
Montag, 7. April 2008 12:28
Abu: Pünktchen, Sie übertreffen sich selbst!
Christine Schirrmacher und Ursula Spuler-Stegemann verstehen vom Islam soviel wie ich von Orientteppichen. Zusammengeschriebenes Zeug … Da helfen alle Diplome nichts …

An Ihrer FAZ-Meldung
Für einen Ehrenmord an seiner Frau wurde kürzlich in Amman ein Mann zu einem halben Jahr verurteilt. Gleichzeitig bekam in Jordanien ein mann drei Monate Haft aufgebrummt für den Mord an seiner Schwester!
(FAZ Nr. 81 vom 7.4.2008, S. 11)
können Sie sehen, daß Ehrenmorde in muslimischen Ländern bestraft werden. Ist doch gut, oder?

Und Ulrike Folkerts hat Ihnen bei der Islamkunde geholfen? Ist ja süß …
Montag, 7. April 2008 11:10
Pünktchen: Das alte Lied: „Das hat mit dem Islam nichts zu tun!“
.
Der Patriarchalismus in islam. Gesellschaften hat also mit dem Islam nichts zu tun! Dann müssen sich wohl alle Kultur- und Islamwissenschaftler irren, die dies anders sehen! Wie gut, daß wir Anita haben. Wann immer bedenkliche Phänomene auftauchen, die in der islamischen Welt eine durch das Glaubenssystem bedingte festere Verwurzelung und weitere Verbreitung haben (Zwangsehe, Mißhandlungen, Genitalverstümmelungen, Zwangsvermummung, Ehrenmorde…) als anderswo, hat Anita dafür bei der Firma Persil den Aufkleber erworben mit der Aufschrift:
„Das hat alles mit dem Islam nichts zu tun“

Der gestrige Tatort stellte den Normkonflikt zwischen religiös grundiertem Zwang und dem Grundrecht der Frau auf Selbstbestimmung sehr schön vor Augen! Der Film verdeutlichte, daß Vermittlungsversuche hier an prinzipielle grenzen stoßen!

Heutige Meldung in der FAZ:
Für einen Ehrenmord an seiner Frau wurde kürzlich in Amman ein Mann zu einem halben Jahr verurteilt. Gleichzeitig bekam in Jordanien ein mann drei Monate Haft aufgebrummt für den Mord an seiner Schwester!
(FAZ Nr. 81 vom 7.4.2008, S. 11)

Natürlich hat das alles mit dem Islam NICHTS, aber auch GAR NICHTS zu tun… So wenig, wie ein Omelett Eier enthielte, wir wissen schon…!
Montag, 7. April 2008 07:56
Abu: Mein Gott, Pünktchen!
Ihr Wissensstand ist wirklich erbärmlich! Und zwar irrwitziger Weise genau in den Feldern, in denen Sie anderen Menschen, Kulturen und Religionen Ihre US- Menschenrechtsfahne auf die Rübe hauen.
Also mal kurz zu Ihrer Aufklärung, Fräulein:
A
1. Selbstverständlich kennt der Islam keine Ehrenmorde, und zwar exakt so, wie Anita sagt. Im Gegenteil spricht sich der Koran gegen jeden Mord aus. 2. ist der Ehrenmord so wie der Eifersuchtsmord ebenso aus Sizilien wie aus Südamerika bekannt und hat mit Mentalität und Kultur zu tun. Die gibt es halt in Anatolien auch.
B
Institutionen wie Militär oder Kirche benötigen zum Funktionieren ihres Apparats Kader. Daß diese männlich sind, hat soziologisch u.a. den Sinn, daß neben der besseren Verständigung eine spezifische Loyalität entsteht, in der es z.B zu Kameradschaft kommt, auch zu Konkurrenz, welche im Sinne der Institution ist, wenn sie kontrolliert ist. Konkurrenz, die von sexueller Eifersucht geprägt ist, ist ebenso dysfunktional wie „Kameradschaft“, die zu sexuellen Abhängigkeiten führt oder von diesen tangiert wird. Deshalb stellen Homosexuelle in männlichen Kadern ein echtes Problem dar.
Und wenn Sie, Pünktchen, über Kenntnisse aus der klerikalen Hierarchie verfügen würden, dann wüßten Sie daß Homosexuelle dort ein Netzwerk bilden, das ein echtes Problem darstellt. Dieses Problem äußerte sich in den USA in Mißbrauchsskandalen, die ganze Diözesen in den finanziellen Ruin getrieben haben.
Sonntag, 6. April 2008 23:22
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
Sparen sie sich doch bitte ihre geheuchelten Krokodilstränen. Sie haben überhaupt keine Sympathie für Muslime, das zeigen alle ihre Postings. Und was sie da so beschreiben, ist etwas was jeder Mensch (nicht nur Muslime oder muslimische Mädchen) betrifft. Alle Eltern haben Ansprüche nicht nur muslimische und auch christliche Eltern stellen Ansprüche die die Kinder vielleicht nicht erfüllen wollen und also müssen alle Kinder eine solche Entscheidung treffen. Ich weiß nicht ob sie Kinder haben, sie schreiben ja gar nix über sich. Aber wenn sie zum Bsp. ein christlicher Mann sind und drei Töchter haben dann haben sie auch Ansprüche an die. Da kann es auch große Konflikte geben. Analog ist es in muslimischen Familien. Diese Horrorgeschichten die es gibt, die kommen nicht wegen dem Islam zustande, sondern im Gegenteil deshalb weil der Vater oder die Brüder alles andere als gläubig sind. Das sind dann oft Zecher oder Proleten die glauben eine Frau sei ihr Alleineigentum usw. Aber das hat nichts mit dem Islam zu tun. Es gibt auch nicht-muslimische Proleten die Frauen wie Dreck behandeln. Natürlich haben muslimische Männer andere Ansprüche an eine Frau als ein christlicher Mann, aber eine muslimische Frau weiß das ja normalerweise. Das hat mit Zwang weniger zu tun. Sie tun immer so als wenn man jede Frau zwingen müsste und alle Monster sind. Sie sollten einfach mal ein paar Muslime kennenlernen, da würden sie merken daß wir normale Menschen sind!
Sonntag, 6. April 2008 11:28
Pünktchen: Der persönl. Konflikt, den sie ansprechen, Anita,
ist nur zu gut nachvollziehbar! Mit Recht weisen Sie darauf hin, daß es nicht nur Widersprüche im Logisch-Weltanschaulichen gibt, sondern daß diese mit realen kulturellen und sozialen Gegensätzen verknüpft sind. Tatsächlich habe ich ein echtes Mitgefühl für junge muslimische Mädchen, die in westlichen Kulturen leben und die womöglich die Hauptlast der Widersprüchlichkeiten auszuhalten haben! Hier gibt es wohl kein Patentrezept und auch keine Faustformel. Ich würde es auch nicht wagen, ohne genaue Kenntnis der Personen (Sie, Ihre Eltern, Ihre Freunde, Ihre Lehrer …) und der konkreten Hintergründe einen Rat zu geben! Es läuft letztlich darauf hinaus, entweder die gangbare Mittellinie zu finden zwischen den Ansprüchen der geliebten Eltern/ Herkunftskultur und den legitimen eigenen Ansprüchen oder – wenn eine solche Linie auch bei bestem Willen im eigenen Fall nicht „gangbar“ ist – die verbleibende Alternative: Unterwerfung/Emanzipation im Sinne einer echten und radikalen Entscheidung anzugehen.

Sie, Anita, beschreiten offensichtlich den Mittelweg! Das kann ich verstehen und es ist ja auch das Menschlich-Normale. Die praktischen Kompromisse sollten allerdings nicht zu einer theoretisch-ideologischen Widerspruchstoleranz führen. Dies gilt besonders, wenn man im Internet anonym auftritt.
Sonntag, 6. April 2008 10:46
Pünktchen: Liebe Anita,
können oder wollen Sie den Widerspruch nicht erkennen, der in folgenden Aussagen liegt:

A)“Der Islam kennt keine Ehrenmorde.“

B) „Der Ehrenmord ist Bestandteil einer patriarchalischen und männerdominierten Gesellschaft.

MfG
.chen
Sonntag, 6. April 2008 00:29
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
Dieser Film ist zwar gruselig und sicherlich auch nicht falsch. Ich kann ihnen auch solche oder ähnliche Geschichten (wenn auch ohne Mord) erzählen. Allerdings ist es einfach falsch zu sagen, das hätte etwas mit dem Islam zu tun. Der Islam kennt keine Ehrenmorde. Der Islam als Religion kennt so etwas nicht. Es gibt keine Stelle im Koran, auch kein Hadith oder einen Teil der Scharia der einen Ehrenmord rechtfertigen würde. Der Ehrenmord ist Bestandteil einer patriarchalischen und männerdominierten Gesellschaft.
Mehr kann man dazu nicht sagen. Was erwarten sie denn von mir? Das ist so ein komplexes Thema daß man darüber stundenlang reden könnte. Und es ist vor allem nicht einfach zu lösen. Sie sind aber ein Freund einfacher Lösungen. Und das gefällt mir nicht an ihnen. Die Männer sind auch Opfer. Außerdem ist diese Berichterstattung immer so gemacht daß alle muslimischen Familien wie Monster dastehen die sie gar nicht sind. Meine Eltern hatten es nicht leicht. Die meisten Einwandererfamilien haben es nicht leicht. Was soll ich denn ihrer Ansicht nach tun? Meinen Eltern die mich lieben und sich für mich abrackern sagen: eure Art zu leben gefällt mir nicht, ich bin jetzt emanzipiert und mach was ich will? Das ist doch wohl nicht ihr Ernst? Ich liebe meine Eltern und die lieben mich, sie haben halt nur strengere Vorstellungen als sie oder westliche Eltern. Deswegen sind sie aber nicht schlecht und ihre Hetze hilft niemanden.
Samstag, 5. April 2008 17:45
Pünktchen: „Verses of love“ –- Ach, Anita,
verlassen wir das Thema Homosexualität! Was ist mit dem Leben der Frauen und ihrem Menschenrecht auf Selbstbestimmung?

Hier ein weiterer Denkanstoß zu den liebevollen und mitfühlenden Aspekten der „Religion des Friedens“: alles mitten in Deutschland!

Verfolgte Töchter, verlorene Söhne I
Verfolgte Töchter, verlorene Söhne II
Verfolgte Töchter, verlorene Söhne III
Verfolgte Töchter, verlorene Söhne IV
Verfolgte Töchter, verlorene Söhne V
Samstag, 5. April 2008 17:31
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
„Ich fordere…“ Ja! Sie fordern! Der Westen fordert immer. Einmal dies einmal das.
Das klingt doch für die Menschen wie Hohn. Schauen sie sich mal die Fotos an die ich unter dem Artikel „Brotkrise…“ gepostet habe. Die stammen von den Straßen Kairos. Das sind keine besonders armen Menschen. Es gibt noch viel ärmere. Das sind ganz normale Menschen in Kairo. Die berühmte arabische Straße. Was denkt wohl einer von denen wenn er liest „Ich fordere…“. Das klingt für ihn wie Hohn! Er denkt sich: „Ich würde auch gern mal was fordern…“ Oder: „Warum forderst du nichts für mich?“ Oder ähnliches.
Sie reden doch an den Menschen vorbei.
Sie plustern sich auf und blasen sich auf und führen sich auf wie die Weltpolizei die immer nur Forderungen stellt. Sie mißachten doch ihre eigenen großartigen Gesetze! Oder hat die USA keine völkerrechtswidrigen Kriege geführt? Das ist doch alles heiße Luft was sie absondern. Sie benutzen ihre Forderungen als Waffe gegen andere Länder und andere Menschen.
Samstag, 5. April 2008 16:54
Pünktchen: Anita
Anita B.: „… die Forderung nach einer Gleichstellung HS mit Heterosexuellen…

Eine solche Forderung stelle ich gar nicht. Ich fordere nur, daß Homosexuelle als solche nicht gefoltert und exekutiert werden. Gegen eine Gleichstellung (z.B. in der Redeweise von einer „Homo-Ehe“) habe ich mich in mehreren threads ausgesprochen, weil ich der Meinung bin, daß Ungleiches nicht gleich behandelt werden kann. Dafür habe ich mir dort den Vorwurf des „Schwulenhassers“ eingetragen.

„…die WIRKLICHEN Probleme der Menschen …“
für die zig-Millionen Menschen in den Ländern der islamischen Welt, die gleichgeschlechtlich orientiert sind, ist es ein WIRKLICHES Problem, daß ihre Veranlagung mit dem physischen oder gesellschaftlichen Tod bedroht ist! Sie können das Problem zwar marginalisieren, Anita, es ist aber deswegen noch längst nicht marginal!

Irgendwelche kruden Dinge werden aufgebläht…
Welches krude Ding denn? Das hier? Oder das? Oder das?
Krude“ also schon!?! Und wieso „aufgebläht“? Was, wenn es sich um Ihren eigenen Sohn handeln würde, Anita? Fänden Sie die gerechte Empörung dann auch noch „aufgebläht“?…
Samstag, 5. April 2008 15:29
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
Ihr Denkfehler bzgl. Solidarität unter islamischen Staaten beruht schon darauf, daß sie so tun oder voraussetzen daß die islamische Welt so wie sie ist in Ordnung ist. Das ist sie aber nicht. In der islamischen Welt herrscht ein ungeheueres Maß an Korruption, Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Das leugnet niemand, am wenigsten die Muslime selbst. Wenn ich bestimmen könnte wie die islamische Welt aussehen sollte, dann würden dort ganz andere Verhältnisse herrschen. Tun sie auch nicht so als wenn all die Diktatoren und verkommenen Königsfamilien nicht fleißig vom Westen unterstützt würden!
Ein hervorragender Film dazu ist Syriana

Schauen sie sich ihn an! Er ist exzellent!
Bzgl. Homosexuellen ist es so, daß die Forderung nach einer Gleichstellung HS mit Heterosexuellen vom Westen gegenüber nichtwestlichen Ländern wie eine Waffe benutzt wird. Es ist doch kompromittierend wenn das praktisch ständig thematisiert wird während die WIRKLICHEN Probleme der Menschen niemanden interessieren. Niemand interessiert sich für Familienväter die keine Arbeit finden, Liebespaare die sich heimlich treffen müssen weil der Mann keine Arbeit findet um endlich heiraten zu können oder solche Dinge. Diese Sachen interessieren niemanden. Irgendwelche kruden Dinge werden aber aufgebläht als wäre das das Hauptthema schlechthin. Sie müssen mir nicht erklären wie ich über Menschen reden soll. Schauen sie sich an und wie sie über Muslime reden. Wieviel …
Samstag, 5. April 2008 09:58
Pünktchen: Ein weitere Punkt, der
mich bei Ihnen stört, Anita, ist die diskriminierende Sprache und der Versuch, eine Minderheit lächerlich zu machen! Gerade Ihnen dürfte das ja nicht passieren! Oder meldet sich hier das sozialpsychologisch bekannte Phänomen, daß Mitglieder einer Minderheit besonders gerne andere Minderheiten herabwürdigen, weil sie sich davon einen Ansehenszuwachs der eigenen Gruppe versprechen?

Sie reduzieren in Ihren Beiträgen das Phänomen Homosexualität auf ganz bestimmte sexuelle Akte und versuchen so eine ganze Bevölkerungsgruppe zu lächerlichen Triebtätern herabzustufen:

Zitate Anita B.:
„Schmutzigkeiten im Schlafzimmer“,
„das Recht haben sich gegenseitig ihren Pimmel einzuführen“,
„keine anderen Sorgen haben als sich gegenseitig ihren Penis in den Hintern zu schieben“
„Menschenrecht auf Analverkehr“


Mit dieser Wortwahl alleine schon stellen Sie unter Beweis, daß Sie selber keineswegs das „compassionate face“ repräsentieren, das der Islam angeblich tragen soll, wäre der Artikel mehr als billige Propaganda! Mit Recht würden Sie sich dagegen verwahren, daß man Ihre Beziehung darauf reduziert, daß „Anita keine andere Sorge hat als die, daß ein Türkenlümmel ihr seinen Pimmel in die Pipi-Scheide reinschiebt“. Dasselbe Recht auf Nicht-Diffamierung müssen Sie jedoch anderen auch zugestehen!
Samstag, 5. April 2008 09:36
Pünktchen: Hallo Anita,
Mit Ihrer Politik der Problemverschiebung kommen Sie offensichtlich nicht weiter! Die Homosexualität von -zig Millionen Menschen in einer 1,5 Milliarden zählenden Umma ist eine Tatsache. Brotknappheit in diesem oder jenem Land ist eine andere Tatsache. Das eine hat mit dem anderen jedoch erkennbar nichts zu tun!

Daß Sie Homosexualität als Phänomen hinstellen, das nur in bestimmten Bevölkerungskreisen auftreten soll, unterschlägt ja nur den Erfolg der menschenrechtswidrigen Unterdrückung in der islamischen Welt. Sie verbünden sich so mit den Henkern und Mördern und geben sich auch noch scheinheilig den Anstrich karitativer Gesinnung, indem sie die „Brotknappheit“ fälschlicherweise als konkurrierendes Problem bezeichnen.

Danke aber für den Hinweis, daß die arabische und muslimische Solidarität gegenüber Ernährungsengpässen in Ägypten so dramatisch versagt, obwohl doch mehrere arabische Länder förmlich in ihren Petro-Dollars ersticken. In wieviele ölfördernde arabische Wüstenstaaten werden nicht für Milliardenbeträge künstliche Paradiese und Monumente architektonischer Hybris in den Sand gesetzt? Und was ist mit den architektonischen Großprojekten im Ausland, z.B. dem Moscheenbau in westeurop. Ländern, der von den Saudis massiv finanziell unterstützt wird? Wir könnten uns schnell darauf einigen, daß diese Millionenbeträge besser in eine Aktion „Brot für Ägypten“ flössen …
Freitag, 4. April 2008 23:17
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
Sie sind völlig irre! Entschuldigung, normalerweise bin ich sehr zurückhaltend und schlucke meinen Ärger herunter. Aber bei ihnen kann ich nicht mehr anders. Sie sind völlig irre!
Sie wollen den Glauben verbieten und wollen stattdessen Homosexuelle heiraten lassen und all sowas?
Das ist wie in Sodom und Gomorra! Sie raten Abu auszuwandern? Wandern sie aus! Und zwar nach Sodom und Gomorra!
Sie reden von Menschenrechten. Ich weiß nicht daß es ein Menschenrecht auf Analverkehr gibt. Und außerdem interessiert es mich nicht. Wenn sie das zuhause im Schlafzimmer machen ist mir das gleich. Sie sollten es nur nicht in aller Öffentlichkeit tun weil das Fitna ist.
Es regt mich einfach auf! Wenn ein junger ganz normaler Mann in Assuan seine Familie nicht ordentlich ernähren kann interessiert das im Westen niemand. Es kommt niergendwo in den Nachrichten. Aber wenn so ein reicher Bubi aus reichem Elternhaus seine „Neigungen“ nicht öffentlich ausleben kann in Kairo oder wo auch immer dann machen Leute wie sie ein Riesendrama. Igitt! Es regt mich auf! Viele Menschen haben andere Probleme als ihre verkommenen Luxusproblemchen. WO steht etwas über die Brotkrise in Ägypten? Nicht im Spiegel, nicht in der FAZ, nicht in der Zeit. Niergendwo. Aber über HS berichten sie alle. Es regt mich auf. Das ist der Westen. Und sie wollen die Religion verbieten. Was unterscheidet sie von Hitler und Stalin? Sie sind wirklich völlig irre. Wie kann man den Glauben verbieten wollen? Wo leben wir hier denn?
Freitag, 4. April 2008 16:13
Pünktchen: Mit diesem Unsinn:
sind sexuelle Neigungen, die die Transparenz und Führung von Institionen zu untergraben pflegen, doch auch ein Problem.

können Sie nach Saudi Arabien auswandern! Sie leben geistig und nach dem Stand Ihrer humanwiss. Kenntnisse irgendwo im 19. Jh. Ihre pseudo-juristischen Überlegungen sind erbärmlich: die Grundrechte werden nicht durch Abu-surde „Wertigkeiten“ eingeschränkt, sondern durch eine klare Kollision mit anderen Grundrechten. Auspeitschen wg. Homosexualität nenne ich „Folter“ und Erhängen wg. Homosexualität nenne ich „Mord“. Sie dagegen nennen es (weiter unten) „Lösung eines Problems“.

Nun, daß Sie ganz eigene Probleme haben, Abu, wird immer deutlicher!
Freitag, 4. April 2008 16:13
Pünktchen: Mit diesem Unsinn:
sind sexuelle Neigungen, die die Transparenz und Führung von Institionen zu untergraben pflegen, doch auch ein Problem.

können Sie nach Saudi Arabien auswandern! Sie leben geistig und nach dem Stand Ihrer humanwiss. Kenntnisse irgendwo im 19. Jh. Ihre pseudo-juristischen Überlegungen sind erbärmlich: die Grundrechte werden nicht durch Abu-surde „Wertigkeiten“ eingeschränkt, sondern durch eine klare Kollision mit anderen Grundrechten. Auspeitschen wg. Homosexualität nenne ich „Folter“ und Erhängen wg. Homosexualität nenne ich „Mord“. Sie dagegen nennen es (weiter unten) „Lösung eines Problems“.

Nun, daß Sie ganz eigene Probleme haben, Abu, wird immer deutlicher!
Freitag, 4. April 2008 12:59
Abu: Was wollen Sie denn?
Sie sind doch der Meinung, man müsse sehen, ob die Ausübung eines Grundrechtes nicht andere fundamentale Wertigkeiten tangiert und man diese Ausübung gegebenenfalls beschränken muß.

Also sind sexuelle Neigungen, die die Transparenz und Führung von Institionen zu untergraben pflegen, doch auch ein Problem. Oder weshalb meinen Sie, haben Militär und Polizei auf der ganzen Welt Bedenken wenn nicht sogar Sperren gegen die Einstellung von Homosexuellen.

Ich habe nicht gesagt, daß ich deshalb Aufhängen (Folter wird wohl in keinem Gesetz stehen) gut finde oder fordere, ich habe gesagt, es ist die Lösung bestimmter Gesellschaftsformen. Wir waren auch mal so.

Aber weil wir heute anders sind, tun wir’s nicht. Ist ja gut. Nur wird dadurch ein Problem mißachtet, das z.B. die Kirche schwer belastet. Mich beschäftigt das durchaus. Die Moderne ist noch keine Lösung für alle Probleme.
Freitag, 4. April 2008 12:06
Pünktchen: Forts.:
Der Staat hat einvernehmliche Sexualität unter erwachsenen Personen nicht zu reglementieren. Er hat gute Gründe, die Ehe zu privilegieren. Aber Sanktionen dafür, daß Männer „ihren Penis“ nicht der Anita B. zwischen die Beine „schieben“ (Ausdrucksweise Anita B.) wollen, sind finsteres Mittelalter und erhöhen i. ü. auch keine Bereitschaften der betroffenen Personen zugunsten der Anita B…
Freitag, 4. April 2008 11:58
Pünktchen: Ich muß nicht einer Minderheit
selber angehören, um fundamentale Rechte und Belange dieser Minderheit gegen grobe Verletzungen zu verteidigen. Es ist wieder einmal typisch für unsere hiesigen Islam-Sympathisanten, daß sie nur diejenigen Rechte und Interessen überhaupt ernstnehmen wollen, durch deren Verletzung sie selbst tangiert sein könnten. Das eben unterscheidet ein Menschenrecht von zufälligem individuellen Interesse: die universelle Geltung für alle Mitglieder der Rechtsgemeinschaft.

Die Redeweise von Homosexualität als einem „Problem“ für das der Tod durch Erhängen eine, wenn auch „rabiate“, „Lösung“ darstellt, ist vom Menschenrechtsstandpunkt nicht weniger inakzeptabel wie die zynischen „Endlösungen“ der deutschen Geschichte. Vollkommen daneben ist es, in der Aberkennung des Menschenrechtes auf Leben und individuelle Selbstbestimmung einen Beitrag zur Welthungerproblematik sehen zu wollen. Die zig-Millionen homosexuellen Menschen, die es auch in der muslimischen Welt gibt, repräsentieren zig-Millionen mal ein Menschenrecht, das durch die Scharia und durch viele Staaten der muslimischen Welt verletzt wird – ganz unabhängig von Fragen der Ernährung (es sei denn, man wertet einen toten Schwulen als „einen unnötigen Esser weniger“).

s. Forts.!
Freitag, 4. April 2008 08:41
Abu: Homosexualität ist ein echtes Problem, Pünktchen
Auch früher schon haben Sie Dinge geäußert, die alles andere als „achtungs- und taktvoll“ gegenüber Homsexuelle waren.
Interessante Unterstellung, Pünktchen. Da wäre ich dann doch mal auf den Beleg gespannt. Das scheint Sie ja wirklich zu betreffen, was mich angesichts Ihres androgynen Nicks nicht wundert …

Homosexuelle Handlungen, so lehrt die Kirche sind „in sich nicht in Ordnung … verstoßen gegen das natürliche Gesetz … sind in keinem Fall zu billigen“ (Katechismus 2357).
Damit ist die Sache für Beichtväter, Betroffene und Erzieher geklärt. Was den Umgang der Katholiken mit Hsn. betrifft, haben Sie gesagt, was kirchlicherseits zu sagen ist und von mir auch nicht anders gehandhabt wird. Ich begegne in meinem Leben den unterschiedlichsten Menschen und versuche stets, sie achtungsvoll und freundlich zu behandeln.

Eine ganz andere Frage ist es, wie Gemeinschaften mit bestimmten sozialen Phänomenen umgehen. Denn Hs. ist etwas ganz anderes als mit seinem Ehepartner im Intimbereich irgendwelche Neigungen auszuleben. Hs. hat nicht nur die Neigung, sich als solche öffentlich zu zeigen, ja zu präsentieren, was ein Ärgernis ist, sondern auch, eine Art sexueller Kameraderie hervorzubringen, was extrem schädlich ist (ich spreche hier von männlicher Hs., da ich mich mit weiblicher nicht auskenne). Wir haben dieses Problem z.B. massiv im Klerus. Traditionale Gesellschaften wie die muslimische haben dafür rabiate Lösungen. Wir haben keine Lösung. Haben Sie eine?
Freitag, 4. April 2008 00:08
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
ich habe hier einen Artikel gepostet über die Brotknappheit in meinem Heimatland Ägypten (ich bin in Kairo geboren, lebe aber seit meinem ersten Lebensjahr in Deutschland), daraufhin haben sie einen Link gepostet zu diesem Gruselfilm von diesem Neonazi. DAS meine ich!
Sie interessieren sich nicht für die Not von Millionen! Die „Not“ einiger Tausend aber die keine anderen Sorgen haben als sich gegenseitig ihren Penis in den Hintern zu schieben, die interessiert sie ganz gewaltig!
Herzlichen Glückwunsch! Sind sie schwul oder nicht? Das ist mir nicht klar! Ich persönlich habe nichts gegen Schwule! Sie interessieren mich nur nicht! Mich interessieren die vielen, nicht die paar Würstchen mit ihren Privatproblemen. Leben sie ihre Schmutzigkeiten im Schlafzimmer aus!
Ich finde es scheiße daß der Westen ein Land als „schlecht“ einstuft weil Männer dort nicht das Recht haben sich gegenseitig ihren Pimmel einzuführen, während ein anderes Land als „gut“ eingestuft wird weil es so ist. Das ist wie in Sodom! Und das steht bestimmt in ihrem Evangelium!
Außerdem: ich bin muslimisch und für eine muslimische Frau gibt es nicht abartigeres als Analverkehr!
Donnerstag, 3. April 2008 23:15
Pünktchen: Eine Frage an Abu:
Der Vatikan, den Sie in eine Linie mit den muslimischen Menschenrechtsverletzern stellen wollen, hat zur Homosexualität in Übereinstimmung mit Tradition und Bibel festgestellt, daß diese Neigung „objektiv ungeordnet“ sei und für die betroffene Person eine schwere Prüfung darstellt. Er empfiehlt, „diesen Personen“ diesen Personen mit Achtung und Takt zu begegnen; man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen. Sie sind berufen, den Willen Gottes in ihrem Leben zu erfüllen und die Schwierigkeiten, die ihnen erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen

Dies ist himmelweit von den Verbrechen entfernt, die der Islam gegen Homosexuelle verübt und die ihre Freundin Anita hier als nicht erheblich hinstellt, obwohl ganz klar ist, daß viele Millionen Betroffene unter dieser für sie lebensbedrohlichen Situation leiden.

Wie ist Ihre Haltung dazu? Begrüßen Sie Morde und Folterungen von Homosexuellen im Namen Allahs? Auch früher schon haben Sie Dinge geäußert, die alles andere als „achtungs- und taktvoll“ gegenüber Homsexuelle waren. Wie ist hier Ihre genaue Haltung – auch in Bezug auf die vatikanische „Marschrichtung“, auf die Sie angeblich doch sonst so hohen Wert legen. Wie konnte es überhaupt kommen, daß Sie diese Menschenrechtsverletzungen nicht nur stillschweigend akzeptieren, sondern biswe…
Donnerstag, 3. April 2008 17:13
Abu: Haha, Pünktchen, Sie dümmer oder schlauer als Wilders?
„In einem Gespräch mit Wilders fragte der Spiegel-Reporter, warum dieser zwar Meinungsfreiheit einfordert, aber gleichzeitig den Koran verbieten will. Bezeichnenderweise kann Wilders darauf nicht antworten, sondern lediglich sagen, dass er den Islam „hasst“, weil er „unsere Werte“ gefährdet. Natürlich hat er Recht, wenn er sagt, dass es offenbar keine Imame gibt, die die Homosexualität verteidigen, aber wenn dies „unsere Werte“ sind, sollte er auch mal ein Hühnchen mit dem Vatikan rupfen. Gemäßigter Islam sei ein Widerspruch in sich, meint der anti-islamische Prediger und suggeriert, dass es keine Angriffe im Namen des Buddhismus und Christentums gebe.

Da fragt man sich, in welcher Welt Wilders lebt, wenn er dann auch noch hinzufügt, dass Homosexuelle angeblich nicht von Christen verprügelt werden. Da hätte er in letzter Zeit beispielsweise nur mal einen Blick nach Polen oder Russland werfen müssen, beides nicht gerade islamische Länder. Aber was nicht in die ideologische Scheuklappe passt, wird vom Verteidiger „unserer Kultur“ und der Meinungsfreiheit ausgeblendet, weil man das Böse braucht und die Welt nicht zu kompliziert machen will. Macht man dies, dann gehört man den Gutmenschen an und unterwirft sich dem Bösen. Nach einem ähnliches Strickmuster ist bekanntlich auch Bush verfahren und hat damit den Islamismus eher geschürt als ihm den Boden unter den Füßen weggezogen.“

siehe: Wilders, Fitna und „unsere Werte“
auf: http://www.heise.de
Donnerstag, 3. April 2008 14:37
Pünktchen: „Tötet sie!“ Aus einem Artikel über „Fitna“
[kursiv]„Der Film «Fitna» von Geert Wilders wurde im Westen heftigst kritisiert. Der Streifen des niederländischen Politikers stachle zu Hass auf, indem er den Islam fälschlicherweise mit Gewalt gleichsetze. Diese Vorwürfe sind falsch, wie ein Studium des Korans zeigt…

All die plötzlichen Islamkenner, die Wilders’ «Machwerk» verurteilen und die zu wissen meinen, dass der wirkliche Islam Frieden predigt, lade ich ein, den Koran zu lesen. Der Koran, das heilige Buch der Muslime, ist ein Buch, in dem die Verbalwurzel qtl, «töten», 187-mal vorkommt, davon 25-mal im Imperativ (z.B. Sure 4, 89 und 91; Sure 9, 4 und 14 und 29). Das Zitat «Tötet sie, wo ihr sie findet!» ist einem Zusammenhang entnommen, in den es bestens hineinpasst. Im Koran wird allen Ungläubigen immer und immer wieder «schreckliche Strafe» im Diesseits wie im Jenseits angedroht; die Wurzel ‘db, «strafen/Strafe», ist im Koran über 400-mal belegt…

Obsessiv hämmert der Koran dem Leser ein, wie schrecklich die Strafen sind, welche die Ungläubigen in der Hölle erdulden müssen. Mit sadistischer Genauigkeit werden immer neue Foltern beschrieben. Die auswechselbaren Häute in dem angeführten Zitat sind nur ein Beispiel. Der Leser kann sich auch über die faulen Früchte des Zaqqûm-Baumes, das flüssige Erz und die glühenden Schürhaken informieren, die ihn in der Hölle erwarten (Sure 4, 51 ff.; 22, 19 ff.; 37, 64 ff.; 44, 43 ff.; 56, 5…
Donnerstag, 3. April 2008 13:14
Abu: Mitgefühl und Liebe
sind das Gegenteil von Pünktchens Haß-Sprech und Haß-Film. Hier ist was anständiges!
Donnerstag, 3. April 2008 11:48
Pünktchen: Geert Wilders Film „Fitna“ ist jetzt auch mit deutschen Untertiteln zu sehen:
.
>>>>>> hier <<<<<<<
Donnerstag, 3. April 2008 09:51
Pünktchen: Forts.:
Und das sagt eine Person, die uns hier einen Artikel hineinkopiert hat, der uns den Islam als „Religion des Mitgefühls und der Liebe“ nahezubringen versucht?
Donnerstag, 3. April 2008 09:48
Pünktchen: Menschenrechte sind universell und unteilbar
Mit anderen Worten: es ist unzulässig zu sagen, man gestehe jemandem die freie Meinungsäußerung zu in dem Fall, daß er zuvor nicht erhängt wurde wegen Homosexualität oder z.B. Andersgläubigkeit!

Die Toleranz von Menschen mit homosexueller Triebausrichtung steht in gar keiner Konkurrenz zur Armutsbekämpfung: weder im Iran noch sonst irgendwo. Der Hinweis auf angeblich gravierendere Probleme im Iran zur Rechtfertigung von Menschenrechtsverstößen gleicht der Verteidigungsstrategie eines überführten Mörders vor Gericht, der geltend machen will: „Herr Richter, und was ist mit dem Zustand in unseren Krankenhäusern? Bevor Sie dieses Problem nicht gelöst haben, lassen Sie mich ungestört meine paar kleinen Morde begehen …“ …

Im Iran leben ca. 75 Millionen Menschen. Wenn Sie einen – vermutlich zu niedrigen – prozentualen Ansatz von 2% Homosexuellen an der Gesamtbevölkerung zugrundelegen, dann hätten Sie immerhin ca. 1,5 Millionen Menschen allein im Iran, deren Triebausrichtung zu Handlungen führen könnte, die mit dem Tod durch Erhängen geahndet werden. Was würden Sie sagen, Anita, wenn Sie die Mutter oder Schwester eines dieser beiden wären?

„Ihr seid eine zu unwichtige Gruppe, als daß ich mir Eure Probleme zu Herzen nehme?“

Und das sagt eine Pers…
Mittwoch, 2. April 2008 20:30
Anita Berber †: Liebes Pünktchen,
immer wieder erstaunt es mich wie man Wohl oder Wehe vom Umgang mit Homosexuellen abhängig macht. Ich persönlich habe nichts wirklich gegen Homosexuelle, ich bin auch nicht der Meinung daß man sie töten oder auch nur einsperren sollte. Ich finde nur, daß man das nicht unbedingt in aller Öffentlichkeit dulden muß und ich finde auch daß es wichtigere Probleme auf der Welt gibt als sich Sorgen darüber zu machen ob ein Mann seinen Pimmelmann einem anderen Mann in das Poloch einführt oder nicht. Ich persönlich finde das abartig, wenn ihnen das gefällt kann ich das nicht ändern, sie müssen es aber nicht in aller Öffentlichkeit praktizieren und sie müssen sich nicht einbilden daß Wohl oder Wehe eines ganzen Landes davon abhängt ob sie ihren Penis bei einem anderen Mann in den Po stecken! In Iran leben viele Menschen unterhalb der Armutsgrenze, das Land ist international isoliert, es gibt ein großes Maß an Korruption usw. DAS sind Probleme. Warum macht man im Westen immer den Umgang mit HS zum moralischen Supermaßstab? Mich persönlich interessieren keine HS, ich will ihnen auch nix böses. Aber es gibt wichtigeres.
Mittwoch, 2. April 2008 11:30
Pünktchen: 1. April
Ach, Anita, ich hatte den Zeitpunkt der Veröffentlichung übesehen! Natürlich, dieser Artikel ist ein Aprilscherz!
Mittwoch, 2. April 2008 10:56
Pünktchen: Fortsetzung.
Was diese beiden iranischen Teenager dazu sagen würden, können wir nicht mehr erfahren. Ihnen ist schon islamisches Mitgefühl („compassion“) zuteil geworden.
Mittwoch, 2. April 2008 10:54
Pünktchen: „Be like others“
Auf der letzten Berlinale lief der Film

„Be like others“(2008)

der die Lebensbedingungen und „Alternativen“ von Homosexuellen im Iran beschreibt. Der Film wurde als Sensation eingestuft, sind Homosexuelle im Iran doch mit der Todesstrafe bedroht und stehen sie doch normalerweise nicht für Interviews zur Verfügung. Kurz gesagt. Die „Lösung“ der Schwulenfrage – Geschlechtsumwandlung!

Ein Krankenhaus mitten in Teheran. Vorwiegend junge Menschen sitzen im Wartezimmer. Ihre Verzweiflung hat sie dorthin getrieben. Sie dürfen ihre Liebe und Begehren nicht leben und möchten deshalb ihr Geschlecht ändern lassen. In der Islamischen Republik Iran wird Homosexualität mit der Todesstrafe verfolgt, während Ayatollah Khomeini Transsexualität vor zwanzig Jahren für legal erklärte. Etwa 450 Geschlechtsumwandlungen werden pro Jahr im Iran durchgeführt.

Der Film begleitet einige Menschen kurz vor dem schweren Eingriff
.“

Der Film stammt von Tanaz Eshaghian, die 1974 in Teheran geboren wurde.

Wie blanker Zynismus klingt dagegen die Behauptung in Anitas neuestem Beitrag:

„I believe Islam is compassionate“

Was diese beiden iranischen Teenager dazu sagen würden, können wir leider nicht mehr erfahren! Ihnen [fett]ist schon[fet…
Mittwoch, 2. April 2008 00:47
Anita Berber †: Lieber Ritter,
ja, warum?
Mittwoch, 2. April 2008 00:35
Weißer Ritter: @Anita Berber
Sind Sie Muslima?
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