Mittwoch, 2. April 2008 17:19
Beobachter: Pressemitteilung der IKvU: Erzbischof Zollitsch tritt zurück.
Als besonderer Aprilscherz war es von der kirchenfeindlichen „Initiative Kirche von Unten“ gedacht. Radio Vatikan veröffentlichte die „Meldung“ schon am 31.3.08; die privatbetriebene Internetplattform übernahm die Mitteilung von Radio Vatikan. kath.net löschte die Mitteilung jedoch kurze Zeit später.
„Der Erzbischof von Freiburg, Dr. Robert Zollitsch, tritt zum 1. April von seinem Amt als theologischer
Berater des Ökumenischen Netzwerks „Initiative Kirche von unten“ (IKvu) zurück.
„Ich habe die gegenseitig befruchtende Zusammenarbeit im Theologischen Beirat der IKvu sehr genossen, doch mein neues Amt als Vorsitzender der Seelsorgeeinheit Deutsche Bischofskonferenz zwingt mich zur Beschränkung auf mein Kerngeschäft.“ begründete Dr. Zollitsch bei der gestrigen Beiratsitzung in Bonn seinen Entschluss.
Erzbischof Zollitsch war über mehrere Jahre Mitglied im Theologischen Beirat der IKvu. Seine 27 weiteren Mitglieder bekundeten ihr vollstes Verständnis für Dr. Zollitschs Entscheidung und sicherten ihm Unterstützung für sein schweres Amt zu. Der Theologische Beirat wurde 1980 auf Initiative von Karl Rahner SJ gegründet und berät die IKvu seither in theologischen Grundsatz- und Zukunftsfragen.
„Da der Pastorale Raum der IKvu nicht unter Priestermangel leidet und ich vieles, was wir dort erarbeitet haben, weiter verwenden werde, gehe ich nicht schweren Herzens.“, erklärte Dr. Zollitsch. Er ist einer der Autoren der pastoralen Praxisratgeber „Zölibatfrei leben leichtgemacht!“ und „Kirchenanerkennung leichtgemacht: Ökumene für Anfänger!“, die im vergangenen Jahr im Von unten-Verlag (Bonn) erschienen sind.
Derzeit diskutieren die Gremien der Deutsche Bischofskonferenz bereits ein internes Impulspapier mit dem Titel „Die Kirche der Zukunft lebt von unten. Perspektiven für die römisch-katholische Kirche im 21. Jahrhundert“. Es soll auf der Herbstvollversammlung 2008 der Öffentlichkeit präsentiert werden und beinhaltet weitreichende Vorschläge für einen Strukturwandel der Kirche: Einschneidende pastoral-strukturelle Maßnahmen wie die ökumenische Fusion von Gemeinden und die Zulassung von evang. Pastorinnen zum röm.-kath. Priesteramt zielen auf die Behebung der allgemeinen Kirchenkrise.
Das Leitungsteam der IKvu nahm den Schritt Dr. Zollitschs mit großem Bedauern und zugleich Verständnis zur Kenntnis. Über seine Nachfolge ist noch nicht entschieden. Da der Zusammensetzung dieses beratenden Gremiums ein komplizierter Besetzungsschlüssel zugrunde liegt, ist mit einer Entscheidung nicht vor dem 31. Juni zu rechnen.“
„Ich habe die gegenseitig befruchtende Zusammenarbeit im Theologischen Beirat der IKvu sehr genossen, doch mein neues Amt als Vorsitzender der Seelsorgeeinheit Deutsche Bischofskonferenz zwingt mich zur Beschränkung auf mein Kerngeschäft.“ begründete Dr. Zollitsch bei der gestrigen Beiratsitzung in Bonn seinen Entschluss.
Erzbischof Zollitsch war über mehrere Jahre Mitglied im Theologischen Beirat der IKvu. Seine 27 weiteren Mitglieder bekundeten ihr vollstes Verständnis für Dr. Zollitschs Entscheidung und sicherten ihm Unterstützung für sein schweres Amt zu. Der Theologische Beirat wurde 1980 auf Initiative von Karl Rahner SJ gegründet und berät die IKvu seither in theologischen Grundsatz- und Zukunftsfragen.
„Da der Pastorale Raum der IKvu nicht unter Priestermangel leidet und ich vieles, was wir dort erarbeitet haben, weiter verwenden werde, gehe ich nicht schweren Herzens.“, erklärte Dr. Zollitsch. Er ist einer der Autoren der pastoralen Praxisratgeber „Zölibatfrei leben leichtgemacht!“ und „Kirchenanerkennung leichtgemacht: Ökumene für Anfänger!“, die im vergangenen Jahr im Von unten-Verlag (Bonn) erschienen sind.
Derzeit diskutieren die Gremien der Deutsche Bischofskonferenz bereits ein internes Impulspapier mit dem Titel „Die Kirche der Zukunft lebt von unten. Perspektiven für die römisch-katholische Kirche im 21. Jahrhundert“. Es soll auf der Herbstvollversammlung 2008 der Öffentlichkeit präsentiert werden und beinhaltet weitreichende Vorschläge für einen Strukturwandel der Kirche: Einschneidende pastoral-strukturelle Maßnahmen wie die ökumenische Fusion von Gemeinden und die Zulassung von evang. Pastorinnen zum röm.-kath. Priesteramt zielen auf die Behebung der allgemeinen Kirchenkrise.
Das Leitungsteam der IKvu nahm den Schritt Dr. Zollitschs mit großem Bedauern und zugleich Verständnis zur Kenntnis. Über seine Nachfolge ist noch nicht entschieden. Da der Zusammensetzung dieses beratenden Gremiums ein komplizierter Besetzungsschlüssel zugrunde liegt, ist mit einer Entscheidung nicht vor dem 31. Juni zu rechnen.“
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Redakteur:
Beobachter
Quelle: IKvU
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Freitag, 4. April 2008 21:40
Arkanum/kreuts.net: immerhin ist es auch heute noch witzig
zu lesen, wer noch alles der Ente aufgesessen ist.
Donnerstag, 3. April 2008 12:33
wiener: und was macht …
… diese „meldung“ am 2. april noch erwähnenswert?
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