Dienstag, 8. April 2008 14:58
beobachter: Der perfide sich selbst nennende „r.k. Priester“ Breitenbach zur Laienpredigt – Schweinfurt die 2te
Der perfide (von lat. perfidus = treuloser, unredlicher, ungläubiger, wortbrüchiger) Roland Breitenbach hat eine tolle Anregung erlassen. – Allerdings stammt diese nicht von ihm, scheinbar jedoch von der kirchenhetzerischen Organisation „Wir sind Kirche“.
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Nicht nur angesichts des zunehmenden Priestermangels, der eine pastoral verantwortete Gemeindearbeit immer mehr erschwert, sollte nach Ansicht der katholischen Reformbewegung die große Chance genutzt werden, dass Laiinnen und Laien bereit sind, ihr Charisma des „Priestertums aller Getauften“ in die gottesdienstliche Feier einzubringen – anstatt nur um Berufungen zum Priestertum und zum Ordensleben zu beten.

Die Ausübung der von Gott verliehenen geistlichen Begabungen sollte nicht durch einengende kirchenrechtliche Vorschriften zum Schaden der Gemeinde be- oder gar verhindert werden. So schreibt der Apostel Paulus in seiner „Gottesdienstordnung“: „Wenn ihr zum Gottesdienst zusammenkommt, trägt jeder etwas bei, einer einen Psalm, ein anderer eine Lehre, der dritte eine Offenbarung“ (1 Kor 14,26).

In zahlreichen Gemeinden wird diese Art der Predigt – auch wenn sie nicht KirchenVolksPredigt genannt wird – bereits seit langem auch innerhalb der Eucharistie praktiziert. Dies sollte nicht als „Entmachtung“ der Pfarrer und Diakone missverstanden werden, sondern stellt eine Bereicherung unserer Gottesdienste dar. Sie kann die Verkündigung um Aspekte bereichern, bei der das Kirchenvolk eine besondere Kompetenz besitzt, wie Fragen von Ehe und Partnerschaft, Kindererziehung, Generationenkonflikte, Berufserfahrungen usw.

Die Predigt (Homilie) als Teil der Liturgie ist seit langem ein kontroverses Thema in der römisch-katholischen Kirche. Laut katholischem Kirchenrecht und der Liturgie-Instruktion „Redemptionis Sacramentum“ vom 24. April 2004 ist sie ausschließlich dem Priester oder dem Diakon vorbehalten. Die Würzburger Synode (1972-1975) hatte sich jedoch nach intensiver Diskussion für die Laienpredigt ausgesprochen, die dann von Rom zumindest für einige Jahre auch zugelassen und 1988 von den deutschen Bischöfe weiter gewünscht wurde. In der Schweiz, wo die Laienpredigt weiterhin praktiziert wird, bemühen sich die Bischöfe um eine von Rom akzeptierte Regelung.
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2 Lesermeinungen:
Dienstag, 8. April 2008 21:49
ExBochumer: @ Para-Lingen
Hast Du es denn schon mal versucht, Breitenbach zu verklagen? – Wenn nein, dann halt’s Maul, Lingen.
Dienstag, 8. April 2008 16:47
Pater Lingen: „r.k. Priester“
Hinweis: Laut OMF-„brd“ / V2 hat Breiti Anspruch auf den Titel „römisch-katholischer Priester“. Wer ihn anzeigt wegen „Missbrauchs von Titeln“, hat nicht nur keinen Erfolg, sondern muss mit einer *Verurteilung* wegen falscher Verdächtigung rechnen.
Ich habe das mal in einem ähnlichen Fall (der Betrüger heißt Gerd Wittka und ist ein persönlicher Bekannter von mir) ausprobiert.
Merke: Wenn schon die V2-Sippe kritisieren, dann richtig!
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