Die russisch-orthodoxe Auslandskirche (ROCOR) hat ein neues Oberhaupt: Erzbischof Hilarion (Kapral) von
Sydney wurde in New York zum „Ersthierarchen“ gewählt. Das Moskauer Patriarchat hat die Wahl bestätigt.
In einer feierlichen Zeremonie während der Nachtwache zum 18. Mai in New York
erhielt der Metropolit
das Zeichen seiner neuen Würde, den weißen Klobuk. (Auf dem Foto: Zwei der älteren Bischöfe legen
ihm den blauen Umhang an.)
Mittwoch, 21. Mai 2008 11:27
Pünktchen: Neuer Ersthierarch
Erzbischof Hilarion wurde 1948 in Kanada geboren. Er besuchte das Seminar der ROCOR in Jordanville (USA).
1977 wurde er zum Priester geweiht. Seine akademischen Studien beendete er mit einem „Master“ in Slawistik
und russischer Literatur an der Syracuse University.Bereits 1984 wurde Hilarion zum Bischof von Manhattan ernannt. 1996 erfolgte seine Erhebung zum Erzbischof von Sydney. 2006 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Heiligen Synods der ROCOR gewählt.
>>>Hier<<<< geht’s zur Foto-Reportage!
>>>Hier <<< sind zahlreiche Bilder von der Beerdigung des Amtsvorgängers im Kloster Jordanville zu finden!
>>>Hier<<< Zeitungsberichte und Fernsehbeiträge (engl. u. russ.) zur Wiedervereinigung der russ.orth. Kirche im Lande und im Ausland.
>>>Hier<<< einige Überlegungen zu einem möglichen Kurswechsel der Russischen Orthodoxie nach der „Wiedervereinigung“, u.a. in Fragen des Ökumenismus.
>>>Hier<<< eine Würdigung des russ.-orth. Erzbischofs von Berlin und Mitteleuropa Mark (Dr. Michael Arndt), der einer der treibenden Kräfte zur „Wiedervereinigung“ war.
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Redakteur:
Pünktchen
Quelle: www.russianorthodoxchurch.ws
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Weiterlesen:
• Anba Damian: Die Koptische Taufe
• Wigand Siebel: Der große Glaubensabfall am Ende der Zeiten und die Zeichen der Zeit
• Emmanuel Jungclaussen: Das Jesusgebet als geistlicher Weg
• ROKA – ROCOR: Lawr, Oberhaupt der russischen Auslandskirche, gestorben
Montag, 26. Mai 2008 11:42
Pünktchen: Lieber Dr. Preßlmayer,
>>>> hier <<<<
der Film aus Rußland, der erst vor kurzem eingestellt wurde! Es handelt sich um eine abtreibungskritische Gruppierung, die junge Leute vor der Universität mit Bildern von abgetriebenen Föten u.ä. konfrontiert. Die Reaktionen sind einhellig! Die russischen Ausdrücke „strašno“ und „užasno“ (beide für „schrecklich!“) fallen mehrfach. Einige Studenten bekennen, daß sich ihre Haltung zur Abtreibungsfrage um 100 % gewandelt habe, nachdem sie die Bilder erblickt hatten.
s. auch >>>> alle anderen Beiträge <<<<
des russischen Youtube-Nutzers „PositiveVirus“!
MfG
.chen
der Film aus Rußland, der erst vor kurzem eingestellt wurde! Es handelt sich um eine abtreibungskritische Gruppierung, die junge Leute vor der Universität mit Bildern von abgetriebenen Föten u.ä. konfrontiert. Die Reaktionen sind einhellig! Die russischen Ausdrücke „strašno“ und „užasno“ (beide für „schrecklich!“) fallen mehrfach. Einige Studenten bekennen, daß sich ihre Haltung zur Abtreibungsfrage um 100 % gewandelt habe, nachdem sie die Bilder erblickt hatten.
s. auch >>>> alle anderen Beiträge <<<<
des russischen Youtube-Nutzers „PositiveVirus“!
MfG
.chen
Montag, 26. Mai 2008 09:30
Josef Preßlmayer: Lieber „Pünktchen“
Danke für den Link! Russland ist wirklich ein erschütterndes Abtreibungs-Land. Meine Schwägerin, (aus
erster Ehe) eine Russlanddeutsche, hat zusammenmit ihrem Mann ein Kind mit einem Draht abgetrieben!
Pater Reilly hat mit seinen Vigilien und Gehsteigberatungen in den ehemaligen Ostblockstaaten Ukraine und Lettland Fuß gefasst. In Kiew dürfen die Pro-Lifer sogar offiziell in die Krankenhäuser hinein.
Nach Rußland konnte Pater Reilly noch nicht kommen, aber es gibt einen jungen Orden, Sisters in Jesus the Lord, die sich auf einen Pro-Life-Einsatz in Russland, Sibirien vorbereiten (www.cjd.cc).
Eine der Schwestern, Kelly, Tochter eines amerikanischen Soldaten in Deutschland, die gut deutsch spricht und Orgel in Wien studierte, kam zufällig (?) beim Lebenszentrum in Wien vorbei, als Pater Reilly einen Vortrag hielt. Sie wurde eingeladen, zu übersetzten und blieb dann freiwillig ein Jahr im Lebenszentrum. Jetzt lernt sie russisch und bereitet sich auf ihr zukünftiges Einsatzgebiet in Wladiwostok vor.
Ich habe mit ihr nächtens ein Gedächtniskreuz vor der „Sondermülldeponie Rautenweg“ in Wien aufgestellt, wo die Asche der verbrannten Kinder einzementiert wird. Vor zwei Jahren war sie auf Besuch in Wien. Ich hoffe es geht ihr gut.
Noch eine Korrektur: ich habe eine Null vergessen. Von 400 Kronen kann man nicht lange leben. Das sind etwa 12 Euro. Er bekam 4000 Kronen. Das waren schlimme Zeiten für Libor!
Ich freue mich immer, wenn ich ein Posting von Ihnen sehe.
Liebe Grüße!
Pater Reilly hat mit seinen Vigilien und Gehsteigberatungen in den ehemaligen Ostblockstaaten Ukraine und Lettland Fuß gefasst. In Kiew dürfen die Pro-Lifer sogar offiziell in die Krankenhäuser hinein.
Nach Rußland konnte Pater Reilly noch nicht kommen, aber es gibt einen jungen Orden, Sisters in Jesus the Lord, die sich auf einen Pro-Life-Einsatz in Russland, Sibirien vorbereiten (www.cjd.cc).
Eine der Schwestern, Kelly, Tochter eines amerikanischen Soldaten in Deutschland, die gut deutsch spricht und Orgel in Wien studierte, kam zufällig (?) beim Lebenszentrum in Wien vorbei, als Pater Reilly einen Vortrag hielt. Sie wurde eingeladen, zu übersetzten und blieb dann freiwillig ein Jahr im Lebenszentrum. Jetzt lernt sie russisch und bereitet sich auf ihr zukünftiges Einsatzgebiet in Wladiwostok vor.
Ich habe mit ihr nächtens ein Gedächtniskreuz vor der „Sondermülldeponie Rautenweg“ in Wien aufgestellt, wo die Asche der verbrannten Kinder einzementiert wird. Vor zwei Jahren war sie auf Besuch in Wien. Ich hoffe es geht ihr gut.
Noch eine Korrektur: ich habe eine Null vergessen. Von 400 Kronen kann man nicht lange leben. Das sind etwa 12 Euro. Er bekam 4000 Kronen. Das waren schlimme Zeiten für Libor!
Ich freue mich immer, wenn ich ein Posting von Ihnen sehe.
Liebe Grüße!
Montag, 26. Mai 2008 08:35
Pünktchen: Lieber Herr Dr. Preßlmayer,
die Abtreibung ist in Rußland noch verbreiteter als hier und wird – unter demographischem Aspekt – auch
von offizieller Seite endlich als bedenkliche Altlast aus kommunist. Zeit erkannt! s. diesen Kreuz.net-Artikel
von 2004.
In Youtube habe ich einen Streifen gefunden, in dem junge Russen nach Konfrontation mit Bildern von Abtreibungen ganz fassungslos sind, weil niemand sie über die Brutalität dieser „Maßnahme“ aufgeklärt habe … Im Bewußtsein der Leute ist Abtreibung wirklich nichts als eine Form von Spätverhütung!
Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden! Ihr neuester Artikel wird zu Recht viel beachtet und diskutiert! Gratulation!
MfG
.chen
In Youtube habe ich einen Streifen gefunden, in dem junge Russen nach Konfrontation mit Bildern von Abtreibungen ganz fassungslos sind, weil niemand sie über die Brutalität dieser „Maßnahme“ aufgeklärt habe … Im Bewußtsein der Leute ist Abtreibung wirklich nichts als eine Form von Spätverhütung!
Bitte halten Sie uns auf dem Laufenden! Ihr neuester Artikel wird zu Recht viel beachtet und diskutiert! Gratulation!
MfG
.chen
Sonntag, 25. Mai 2008 23:14
Josef Preßlmayer: Lieber „Pünktchen“!
Libor hat mir vor Kurzem folgendes gemailt:
Dear Josef!
How are you? Now I am translating my book to Russian, I started yesterday. At August 2008 some Russian worker from the christian TV will come to Brno to take the film about my work against abortion for the Russian speaking people. The Russian TV man and his wife will live with us in our flat 7 days from the 4th of August to 10th of August. We will have a marching also with Russsian TV at 9th of August. The film can see 100 000 000 Russian people and some of them can repent. God knows.
God bless you!
Libor with his family Brno
Ich werde ihm mailen, dass er auch in Deutschland bekannt ist und ihm von Ihrem Posting berichten. Da freut er sich bestimmt auch und er bekommt weiteren Auftrieb!
Die Kaplan-Stelle hat er nur formal. Der Druck der orthodoxen Amtskirche ist enorm. Erst wurde ihm wegen seiner Pro-Life-Aktivität das Gehalt bis auf einen kleinen Rest (400 Kronen monatlich) gekürzt, dann ist der Bischof nach dem Besuch eines Mutter-Kind-Heimes weich geworden, als er ein Baby in den Händen hielt, hat ihm das ursprüngliche Gehalt noch erhöht und ihn pro forma an dieser weit entfernten Kirche angestellt.
Er hat ein dickes Buch über seine Erlebnisse geschrieben. Vielleicht kann es einmal, wenigstens teilweise, auch ins Deutsche übersetzt werden.
Danke für Ihren Einsatz und Gottes Segen!
Dear Josef!
How are you? Now I am translating my book to Russian, I started yesterday. At August 2008 some Russian worker from the christian TV will come to Brno to take the film about my work against abortion for the Russian speaking people. The Russian TV man and his wife will live with us in our flat 7 days from the 4th of August to 10th of August. We will have a marching also with Russsian TV at 9th of August. The film can see 100 000 000 Russian people and some of them can repent. God knows.
God bless you!
Libor with his family Brno
Ich werde ihm mailen, dass er auch in Deutschland bekannt ist und ihm von Ihrem Posting berichten. Da freut er sich bestimmt auch und er bekommt weiteren Auftrieb!
Die Kaplan-Stelle hat er nur formal. Der Druck der orthodoxen Amtskirche ist enorm. Erst wurde ihm wegen seiner Pro-Life-Aktivität das Gehalt bis auf einen kleinen Rest (400 Kronen monatlich) gekürzt, dann ist der Bischof nach dem Besuch eines Mutter-Kind-Heimes weich geworden, als er ein Baby in den Händen hielt, hat ihm das ursprüngliche Gehalt noch erhöht und ihn pro forma an dieser weit entfernten Kirche angestellt.
Er hat ein dickes Buch über seine Erlebnisse geschrieben. Vielleicht kann es einmal, wenigstens teilweise, auch ins Deutsche übersetzt werden.
Danke für Ihren Einsatz und Gottes Segen!
Freitag, 23. Mai 2008 11:15
Pünktchen: Hallo, lieber Dr. Preßlmayer,
hier einige weitere Fundstücke aus dem Netz. Laut Schematismus seiner Kirche arbeitet Vater Serafim Libor
Halik als – wir würden sagen: – „Kaplan“ (Pomocný duchovní) an der Kirche der Hl. Elisabeth in Opava
(dt. Troppau), einer mährischen Industriestadt an der Grenze zu Polen. Sein Wohnort ist jedoch Brünn:
(Čápkova 13, 602 00 Brno, tel: 541 246 344)!
Er verfügt auch über eine persönliche Internetseite, auf der einige seiner Fernsehauftritte dokumentiert sind:
http://www.liborhalik.cz
So z.B. sein Auftritt in der kontroversen Diskussionsrunde „Máte slovo“ („Sie haben das Wort!“) am 27. 3. 08!
Grüße:
Ihr
.chen
Er verfügt auch über eine persönliche Internetseite, auf der einige seiner Fernsehauftritte dokumentiert sind:
http://www.liborhalik.cz
So z.B. sein Auftritt in der kontroversen Diskussionsrunde „Máte slovo“ („Sie haben das Wort!“) am 27. 3. 08!
Grüße:
Ihr
.chen
Freitag, 23. Mai 2008 09:36
Josef Preßlmayer: Lieber „Pünktchen“!
Das freut mich, dass Sie das ausgegraben haben! Ich hatte das schon wieder vergessen!
Sie sind ein Phänomen an Wissen und Evidenzhaltung!
Liebe Grüße!
Sie sind ein Phänomen an Wissen und Evidenzhaltung!
Liebe Grüße!
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