Um das zu beantworten, muß man den Inhalt der fraglichen Dokumente kennen.
Eine Internetseite in französischer
Sprache, die sich diesem Thema ausführlich widmet, will ich hier nur [link]verlinken[link]http://www.fidemservavi.info/Documents/la-salette/La-Salette-Lepidi.htm[link],
aber nicht vollständig übersetzen.
Wie auch immer, die Informationen sind ausreichend und jeder, der
des Französischen mächtig ist, mag gerne tiefer eindringen.
Die Dokumente in der Anlage sind die Handschriften
von Maximin und Melanie, welche jeder für sich die öffentliche Botschaft niedergeschrieben haben. Sie
dürfen nicht mit den Privatgeheimnissen verwechselt werden, die uns nur ungefähr bekannt sind und deren
Niederschriften Pius IX. übergeben wurden.
Mittwoch, 18. Juni 2008 11:57
Donnerstag, 19. Juni 2008 22:57
clarissa colonia: Werter Karl,
nicht, daß Sie jetzt in (grundlosen) Triumphalismus ausbrechen, weil Sie meinen, mich getroffen zu haben.
Ich wollte Ihnen damit nur (auf Ihrem Niveau) sagen, daß der Glaube der Kirche nicht von Privatoffenbarungen
abhängig ist.
Aber, Sie trifft das ja alles nicht, weil Sie sich Ihren Glauben ja sowieso selbst zusammenbacken: Sie wollen entscheiden, welche Pontifikate rechtmäßig sind; sie wollen entscheiden, was der Glauben der Kirche ist; sie wollen entscheiden, wer den Glauben authentisch auslegt.
Gut, Sie haben sich dafür entschieden, die Haruspizien aus LaSalette als authentische Glaubensauslegung (sicher nur neben Ihrem eigenen unfehlbahren Lehramt) anzusehen. Werden Sie damit glücklich!
Aber: Erlauben Sie sich (zumindest hier) niemals mehr ein Urteil über die Rechtgläubigkeit anderer Leser!
Aber, Sie trifft das ja alles nicht, weil Sie sich Ihren Glauben ja sowieso selbst zusammenbacken: Sie wollen entscheiden, welche Pontifikate rechtmäßig sind; sie wollen entscheiden, was der Glauben der Kirche ist; sie wollen entscheiden, wer den Glauben authentisch auslegt.
Gut, Sie haben sich dafür entschieden, die Haruspizien aus LaSalette als authentische Glaubensauslegung (sicher nur neben Ihrem eigenen unfehlbahren Lehramt) anzusehen. Werden Sie damit glücklich!
Aber: Erlauben Sie sich (zumindest hier) niemals mehr ein Urteil über die Rechtgläubigkeit anderer Leser!
Donnerstag, 19. Juni 2008 14:00
Karl Murx: Siehst du? Der Artikel zielte nicht auf dich…
…und trotzdem fühltest du dich getroffen.
Donnerstag, 19. Juni 2008 08:40
clarissa colonia: Oh, carole garrule,
bevor Sie mich treffen können, müssen Sie erst einmal (sehr ausgiebig) zielen üben!
Donnerstag, 19. Juni 2008 08:04
Karl Murx: Getroffene Hunde bellen halt
Aber an dich wollte ich mich sowieso nicht wenden.
Donnerstag, 19. Juni 2008 02:09
clarissa colonia: Na, werter Karl,
Sie sind mir ja ein richtiger Papageno. Welche Vögel wollen Sie denn mit Ihrer Privatoffenbarung „fangen“?
Macht es (sub specie aeternitatis) einen Unterschied, ob ich daran glaube oder nicht? Mindert es meine Chance auf das ewige Heil, wenn ich es nicht tue; erhöht es sie eventuell andernfalls? Nun es ist schon erstaunlich, was zwei kaum mehr als halbalphabetisierte Mädchen in Gallien durch ihre Anhängerschaft für eine Epiphanieinflation angerichtet haben.
Kaum erhebt sich eine kaiserliche Untertanin aus Domremy (Lothringen nicht Bar!), weil sie angeblich Visionen hatte, trägt Männerkleider, stiftet nur Unruhe, wird gefaßt und rechtmäßig verurteilt. Kaum waren fünfhundert Jahr’ vergangen wird sie kanonisiert (Nach Ihrer Logik, werter Karl bezweifle ich jetzt mal die Pontifikate der verantwortlichen Pius’ X. und Benedikt XV., diese grausligen Modernisten, die rechtmäßiges kanonisches Urteil aufgehoben haben!). Trotzdem ist das ja noch vierhundert Jahre gutgegangen, bevor sich an der Isére die Pforten der Hölle öffneten. Da fragt man sich schon: Waren das Nachwirkungen Hannibals (der [wahrscheinlich] an der Isére entlang die Alpen überquerte, um Rom zu vernichten)?
Und plötzlich war die Gottesmutter-Hysterie da, die unreife Mädchen in ihren Bann zog; dabei sind 1291/92 und der (12. Sept.) 1683 als marianische Ereignisse wesentlich bedeutsamer (und wohl auch rechtgläubiger, weil vor jedem Modernismus geschehen).
Macht es (sub specie aeternitatis) einen Unterschied, ob ich daran glaube oder nicht? Mindert es meine Chance auf das ewige Heil, wenn ich es nicht tue; erhöht es sie eventuell andernfalls? Nun es ist schon erstaunlich, was zwei kaum mehr als halbalphabetisierte Mädchen in Gallien durch ihre Anhängerschaft für eine Epiphanieinflation angerichtet haben.
Kaum erhebt sich eine kaiserliche Untertanin aus Domremy (Lothringen nicht Bar!), weil sie angeblich Visionen hatte, trägt Männerkleider, stiftet nur Unruhe, wird gefaßt und rechtmäßig verurteilt. Kaum waren fünfhundert Jahr’ vergangen wird sie kanonisiert (Nach Ihrer Logik, werter Karl bezweifle ich jetzt mal die Pontifikate der verantwortlichen Pius’ X. und Benedikt XV., diese grausligen Modernisten, die rechtmäßiges kanonisches Urteil aufgehoben haben!). Trotzdem ist das ja noch vierhundert Jahre gutgegangen, bevor sich an der Isére die Pforten der Hölle öffneten. Da fragt man sich schon: Waren das Nachwirkungen Hannibals (der [wahrscheinlich] an der Isére entlang die Alpen überquerte, um Rom zu vernichten)?
Und plötzlich war die Gottesmutter-Hysterie da, die unreife Mädchen in ihren Bann zog; dabei sind 1291/92 und der (12. Sept.) 1683 als marianische Ereignisse wesentlich bedeutsamer (und wohl auch rechtgläubiger, weil vor jedem Modernismus geschehen).
Donnerstag, 19. Juni 2008 01:09
clarissa colonia: Na, werter Karl,
Haben Sie jetzt „Ihre“ Privatoffenbarung intensiv genug verteidigt?
Mittwoch, 18. Juni 2008 17:03
Karl Murx: Achtung! Kopien der Handschriften der öffentlichen Botschaft wurden gerade als Anlage hochgeladen
Es handelt sich um Handschrift von Melanie und Maximin.
Mittwoch, 18. Juni 2008 16:47
Karl Murx: Weitere Auflagen des öffentlichen Geheimnisses an beide Kinder
Edition by Baptiste Pra, Pierre Selme and Jean Moussier on September 20 1846
First edition by Maximin Giraud on July 3 1851
First edition by Mélanie Calvat on July 3 and 6 1851
Second edition by Maximin Giraud on August 11 1851
Third edition by Maximin Giraud on August 5 1853
Second edition by Mélanie Calvat on August 5, 6, 12 and 14 1853
Third edition by Mélanie Calvat of 1858
Fourth edition by Mélanie Calvat of 1860-1870-1873
Fourth edition by Maximin Giraud on February 2 1866 *
Fifth edition by Mélanie Calvat on November 21 1879
–-------------
Die zwei Privatgeheimnisse an die jeweiligen Geheimnisse unterscheiden sich absolut von dem uns bekannten Geheimnis von La Salette, welches beide Kinder erhielten.
Von den Privatgeheimnissen sind uns nur generische Inhalte bekannt.
First edition by Maximin Giraud on July 3 1851
First edition by Mélanie Calvat on July 3 and 6 1851
Second edition by Maximin Giraud on August 11 1851
Third edition by Maximin Giraud on August 5 1853
Second edition by Mélanie Calvat on August 5, 6, 12 and 14 1853
Third edition by Mélanie Calvat of 1858
Fourth edition by Mélanie Calvat of 1860-1870-1873
Fourth edition by Maximin Giraud on February 2 1866 *
Fifth edition by Mélanie Calvat on November 21 1879
–-------------
Die zwei Privatgeheimnisse an die jeweiligen Geheimnisse unterscheiden sich absolut von dem uns bekannten Geheimnis von La Salette, welches beide Kinder erhielten.
Von den Privatgeheimnissen sind uns nur generische Inhalte bekannt.
Mittwoch, 18. Juni 2008 14:08
Karl Murx: Kein Buch von Melanie ist jemals verurteilt worden
Marcelois, war es nicht anfangs Ihr Argument, daß nur Combe seine Version des Geheimnisses in Form einer
Fälschung veröffentlicht habe?
Jetzt präsentiere ich Ihnen eine Version von Melanie selbst, mit Imprimatur von Mgr Zola, und Sie behaupten, Melanie sei quasi Schwindlerin gewesen?
Da paßt nichts zusammen!
Bereits in Melanies Version findet sich der Satz „Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Anichristen werden“.
Wieso hat der Notar die Form beachtet?
Der hat doch keine Entscheidungsbefugnis, sondern ist vereidigter Protokollant. Ich will vom Notar wissen, wann und wer entschieden hat und was genau.
Das „wann und wer“ wird eben in dem Dokument aus der Zeit des 1.Weltkrieges nicht genannt. Wer hat auf dieser Sitzung den Vorsitz geführt? Wer war anwesend gewesen? Hat die Sitzung ein, zwei, oder drei Tage vor der notariellen Erklärung stattgefunden?
Jetzt präsentiere ich Ihnen eine Version von Melanie selbst, mit Imprimatur von Mgr Zola, und Sie behaupten, Melanie sei quasi Schwindlerin gewesen?
Da paßt nichts zusammen!
Bereits in Melanies Version findet sich der Satz „Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Anichristen werden“.
Wieso hat der Notar die Form beachtet?
Der hat doch keine Entscheidungsbefugnis, sondern ist vereidigter Protokollant. Ich will vom Notar wissen, wann und wer entschieden hat und was genau.
Das „wann und wer“ wird eben in dem Dokument aus der Zeit des 1.Weltkrieges nicht genannt. Wer hat auf dieser Sitzung den Vorsitz geführt? Wer war anwesend gewesen? Hat die Sitzung ein, zwei, oder drei Tage vor der notariellen Erklärung stattgefunden?
Mittwoch, 18. Juni 2008 13:20
Alois Bischof: Das Verfahren ward korrekt befolgt worden
und das Buch, das in der Tat anfangs ein Imprimatur des Bischofs von Lecci bekommen hatte (wie auch die
heutigen Apparitionisten und sonstigen Erscheinungsfanatiker für ihre Botschaftenbücher leicht Bischöfe
finden, irgendwo auf der Welt oder im Altersheim des Vatikans, die einen Imprimatur erteilen), ist verurteilt
worden. Das darin enthaltene „Geheimnis“ („Rom wird den Glauben verlieren und zum Sitz des Antichristen
werden“) habe nicht übereingestimmt mit der ursprünglichen nie veröffentlichten Version des Geheimnisses,
und das falsche „Geheimnis“ sei von einer erbitterten und empörten Schwester Marie de la Croix (Mélanie
Calvat) selbst ausgedacht sein als Quasi-Rache gegen Rom.
Die Verurteilungen stehen, und der Pronotarius ist Herrn ThSt gegenüber keine Verantwortung schuldig, bitteschön! Oder doch?
Die Verurteilungen stehen, und der Pronotarius ist Herrn ThSt gegenüber keine Verantwortung schuldig, bitteschön! Oder doch?
Mittwoch, 18. Juni 2008 12:36
Karl Murx: Der Notar muß wenigstens auf den Vorgang bezug nehmen
Er protokolliert ja einen Vorgang.
Ich schreibe das nur wegen der Leser, nicht wegen Ihnen.
Ich schreibe das nur wegen der Leser, nicht wegen Ihnen.
Mittwoch, 18. Juni 2008 12:34
Karl Murx: Melanie selbst hat es veröffentlicht
Mit Imprimatur durch Mgr Zola, Bischof von Lecce, bzw. durch seinen Generalvikar. Wer sich das verlinkte
Dokument oben durchliest, sofern er des Französischen mächtig ist, kann weitere und mannigfache Einlassungen
und Briefevon Mgr Zola zu diesem Thema lesen.
CASTELLAMARE, le 21 novembre 1878
MARIE DE LA CROIX, Victime de Jésus, née MÉLANIE CALVAT, Bergère de la Salette.
Nihil obstat : imprimatur.
Datura Lycii ex Curia Epli die 15 Nov. 1879
Vicarius Generalis, CARMELUS ARCH’ COSMA
CASTELLAMARE, le 21 novembre 1878
MARIE DE LA CROIX, Victime de Jésus, née MÉLANIE CALVAT, Bergère de la Salette.
Nihil obstat : imprimatur.
Datura Lycii ex Curia Epli die 15 Nov. 1879
Vicarius Generalis, CARMELUS ARCH’ COSMA
Mittwoch, 18. Juni 2008 12:10
Alois Bischof: Karl Murx
Sie verweigern sich zu erwähnen, daß das ‘eigentliche’ Geheimnis La Salettes nie bekannt gemacht ist –
bis heute nicht – vom Vatikan.
Das von Ihnen hochgespielte ‘Geheimnis’ laut „Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichristen werden“ ist nur aus den zwei verbotenen Büchern „bekannt“ und stammt somit aus verurteilter Lektüre welche zu lesen für Katholiken sogar nach Joseph Ratzinger („der Index hat seinen moralischen Wert behalten“) zweifelhaft oder sogar Sünde werden kann.
Alle Verurteilungen von Büchern der Indexcongregation wurden nur vom Päpstlichen Notar unterzeichnet, das ist auch der Fall z.B. bei der Verurteilung der Bücher der angeblichen Seherin Maria Valtorta, deren Bücher 1952, 1959 und 1961 auf den Index gestellt wurden und direkt verurteilt als glaubenswidrig. Diese Verurteilungen sind wie die aus dem Jahre 1915 völlig gültig. Der Papst unterschreibt ja nicht jede Erklärung oder jeden Brief.
Karl Murx, Sie benehmen sich in dieser Sache wie die Medugorje- und Valtorta-Apparitionisten auch (eigene Auslegung), nur agieren Sie unter sedisvakantistischer bzw. traditionalistischer Tarnung.
Die Quellen die das angebliche „Rom wird den Glauben verlieren“-Geheimnis erhalten, wurden verurteilt.
Natürlich wurde das eigentliche Geheimnis nie verurteilt, da es ja auch nicht veröffentlicht wurde – bis auf heute liegt es im Geheimarchiv der Päpste im Vatikan.
Das von Ihnen hochgespielte ‘Geheimnis’ laut „Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichristen werden“ ist nur aus den zwei verbotenen Büchern „bekannt“ und stammt somit aus verurteilter Lektüre welche zu lesen für Katholiken sogar nach Joseph Ratzinger („der Index hat seinen moralischen Wert behalten“) zweifelhaft oder sogar Sünde werden kann.
Alle Verurteilungen von Büchern der Indexcongregation wurden nur vom Päpstlichen Notar unterzeichnet, das ist auch der Fall z.B. bei der Verurteilung der Bücher der angeblichen Seherin Maria Valtorta, deren Bücher 1952, 1959 und 1961 auf den Index gestellt wurden und direkt verurteilt als glaubenswidrig. Diese Verurteilungen sind wie die aus dem Jahre 1915 völlig gültig. Der Papst unterschreibt ja nicht jede Erklärung oder jeden Brief.
Karl Murx, Sie benehmen sich in dieser Sache wie die Medugorje- und Valtorta-Apparitionisten auch (eigene Auslegung), nur agieren Sie unter sedisvakantistischer bzw. traditionalistischer Tarnung.
Die Quellen die das angebliche „Rom wird den Glauben verlieren“-Geheimnis erhalten, wurden verurteilt.
Natürlich wurde das eigentliche Geheimnis nie verurteilt, da es ja auch nicht veröffentlicht wurde – bis auf heute liegt es im Geheimarchiv der Päpste im Vatikan.
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