Sonntag, 29. Juni 2008 15:27
Aida: Fatima az-Zahra’ (ع) Sayyidah Nisa’ al-Alameen
Vor der Zeugung Fatimas (ع) war Prophet Muhammad (ص) vierzig Tage und Nächte von seiner Frau Khadijah (ع) getrennt. In der Zeit beschäftigte er sich mit Gottesdienst und aß Früchte aus dem Paradies.

Allah schickte Khadijah (ع) vier Frauen, die ihr bei der Geburt Fatimas halfen:

* Sara, die Frau Prophet Ibrahims (ص)
* Asiyah, die Frau Pharaos und Ziehmutter Propheten Musa (ع) (Moses)
* Mariam, die Mutter Prophet Jesus’ (ع)
* und Kaltham, die Schwester Prophet Musa (ع) (Moses)

Fatima erblickte am 20. Jamadi II acht Jahre nach der Hijra das Licht der Welt und war Teil der ersten islamischen Familie.

Fatima Zahra (ع) wuchs unter der Obhut ihres Vaters auf, übernahm von ihm seine Weisheiten und verinnerlichte den Quran. Sie war berühmt für ihre außerordentliche Liebe zu ihrem Vater und zum Heiligen Quran.
Vater: Prophet Muhammad (ص)
Mutter: Khadija-tul-Kubra (ع)
Ehemann: Imam Ali bin Abi Talib (ع)
Kinder: Hassan (ع), Hussein (ع), Zainab (ع) und Kaltham (ع)
Geburtsdatum: 20 Jamadi II 8 v.d.H.
Namen: Sadiqah (Glaubwürdige), Mubarakah, Tahirah (Reine), Zakiyyah, Radiyah, Mardiyyah, Muhaddisah, Zahra’

Aischa fragte einmal den Propheten: „Du liebst deine Tochter so sehr, dass wenn sie kommt, du sofort aufspringst um ihre Hand zu küssen und du sie direkt neben dir sitzen lässt. Warum?“

Er antwortete ihr: „Wenn du wüsstest, warum ich sie so sehr liebe, dann tätest du das auch.“

Er sagte immer, dass Fatima az-Zahra’ ein Teil von ihm sei und wer sie verärgert, der verärgert ihn und wer sie erfreut, der erfreut ihn.

Als ihre Mutter starb war sie gerade erst 6 Jahre alt. Dennoch übernahm sie alle Aufgaben im Haus, kümmerte sich rührend um ihren Vater, wenn er z.B. wieder einmal geschunden und verletzt nach Hause kam, wusch sie ihm seine Wunden, verband sie und munterte ihn auf.

Im selben Jahr emigrierte sie nach Medina. Prophet Muhammad (ص) heiratete u.a. Umm Salamah, die für die Erziehung Fatimas zuständig war.

Zuerst hielt Abu Bakr um Fatimas Hand an, dann Umar. Beide bekamen eine Abweisung vom Propheten. Auch Abdul Rahman und Uthman wollten Fatima heiraten und versprachen eine riesige Morgengabe. Auch mit ihnen war der Prophet nicht einverstanden. Allah subhanahu wa taala ließ ihn wissen, dass er das Licht nur mit dem Licht verheiraten sollte; und dies hieß: Fatima az-Zahra (ع) mit Ali (ع).

Ali (ع) bat um ihre Hand an und bekam vom Propheten und seiner Tochter die Zustimmung. Er hatte wenig Geld und besaß zu dem Zeitpunkt ein Schwert, ein Kamel und ein Kettenhemd. Da er weder auf sein Schwert, noch auf sein Kamel verzichten konnte, sagte ihm der Prophet, er solle sein Kettenhemd für die Morgengabe verwenden.

In der himmlischen Welt, sowie auf der Erde fand eine Vermählungszeremonie statt. Der Prophet (ص) wies die Frauen an, ein Freudenfest vorzubereiten.

Datum der Vermählung: 1. oder 6. Dhul Hijja 2 oder 3 n.d.H.

Morgengabe Fatimas
1. Kettenhemd (400, 480 oder 500 Drahmin)
2. ein Gewand aus jemenitischen Kattun
3. ein ungegerbtes Schafsfell

Imam Ali (ع) verkaufte das Kettenhemd und gab dem Propheten (ص) den Erlös. Er (ص) beauftragte Abu Bakr, Salman al-Farsi und Bilal die notwendigsten Haushaltsgegenstände für Fatima az-Zahra’ zu kaufen. Asma kaufte ihr das Duftwasser.

Den Rest des Geldes gab er Umm Salamah, um es aufzubewahren.

Fatima und Ali blieben einen Monat verlobt. Nach der Hochzeitsfeier und dem Hochzeitsmahl geleiteten die Frauen az-Zahra’ zu ihrem Haus, wo Ali auf sie wartete. Der Prophet besprengte sie mit Wasser und bat sie darum den Wudu’ zu machen und den Mund auszuspülen. Später verließen alle das Haus, außer Asma, die Khadijah versprochen hatte, in Fatimas Hochzeitsnacht ihre Vertraute zu sein.

Am nächsten Morgen besuchte Prophet Muhammad Ali und Fatima und fragte sie nach ihrer Zufriedenheit. Später ließ er sie in seiner Nähe wohnen.

Fatima az-Zahra’ (ع) ist die perfekte Vorbildsfunktion für Gattinnen und Mütter. Sie ist die Lehrerin der Muslimat.

Das einzige Haus frei von Sünde und Fehl, war das Haus Ali und Fatimas.

Fatima war eine sehr gute Hausfrau. Da die Arbeit sie sehr erschöpfte, bat Ali eines Tages den Propheten ihr eine Haushilfe zu besorgen. Stattdessen sagte Prophet Muhammad zu seiner Tochter, sie solle 33 mal Subhanallah, 33 mal Alhamdulillah und 34 mal Allahu akbar sagen, um die Dinge des irdischen Lebens bewältigen zu können, als auch im jenseitigen Leben erfolgreich dazustehen.

Die Ehe Ali und Fatimas, der Friede Allahs sei mit ihnen, war geprägt von Liebe, Ermutigung, Verständnis, Treue, Zärtlichkeit, Umsicht und Zuneigung. Sie lebten immer in äußerster Bescheidenheit. Halfen einander und respektierten sich sogar so sehr, dass sie sich nie mit Vornamen ansprachen, sondern nur mit „Tochter des Propheten“ und „Amir al Mu’menin“.

Im 3. Jahr der Hidschra gebar sie ihren ersten Sohn; Imam Hassan (ع), danach Imam Hussein (ع), und dann die beiden Mädchen Zeinab und Um Kulthum. Der Prophet (ص) liebte seine Enkelkinder so sehr, dass er niemals von ihnen getrennt sein wollte.

Fatima az-Zahra’ (ع) ist die Quelle der Nachkommenschaft des Propheten. Ihre außergewöhnlich edelmütigen und hochgebildeten Söhne und Töchter geben Aufschluss über die hervorragende Gesinnung und Klugheit Fatimas. Ihr Haus war eine sog. Bildungsstätte bzw. Schule für ihre Kinder.

Das Erziehungsprogramm Ali und Fatimas bestand aus:

1.Freundlichkeit und Güte
2.Persönlichkeitsbildung
3.Gottgläubigkeit und Taqwa
4.die Rechte der anderen sind zu respektieren
5.Spiel und Sport

Mit 18 Jahren verließ Prophet Muhammad sie und verriet ihr, dass sie die nächste sei, die ihn ins Paradies folgen werde.

In der Zeit litt sie sehr. Zum einen weil man ihrem Mann Imam Ali (ع) das Kalifat vorenthielt und weil Abu Bakr ihr Fadak nahm, das Land, das der Prophet Muhammad ihr hinterlassen hat. Abu Bakr behauptete, Propheten vererbten nichts, was im Widerspruch zum Quran steht. Fatima schwor ihm, dass ihr Vater ihr das Land vererbte, was Ali und Umm Salamah bezeugten. Sie kämpfte weiter um ihr Recht, das Abu Bakr und Umar ihr vorenthielten, jedoch ohne Erfolg. Sie beschloss kein einziges Wort mehr mit ihnen zu reden. Als beide sie besuchten, schwor sie ihnen, dass sie ihnen niemals für das Unrecht, das sie ihr und ihrem Mann angetan haben, verzeihen wird. Das war auch der Grund, warum sie sich heimlich an einem unbekannten Ort begraben ließ.

Sie erkrankte durch den Kummer und die Fehlgeburt, die sie erlitt.

Ihr Testament:

*Imam Ali (ع) solle Amamah heiraten, die Tochter ihrer Schwester
*eine Nacht solle er mit ihr verbringen und eine Nacht bei den Kindern
*sie bat ihn darum, ihren Körper in der Nacht in einer Totenbahre zum Grab zu tragen, damit niemand sie sieht und Abu Bakr nichts davon mitbekommt

Asma bint Amays pflegte Fatima az-Zahra (ع) vor ihrer Schahadah.

Tag der Schahadah: 3. Jamadi II 10 oder 11 Jahre n.d.H.
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Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 15 Lesermeinungen:
Dienstag, 1. Juli 2008 15:08
Dr. Christoph Heger: Aida fragt:
Wie viel zahlen ihnen denn die Saudis dass sie sowas schreiben?

Entschuldigung! Ich bin noch beim Zählen.

MfG
Christoph Heger
Montag, 30. Juni 2008 21:29
Pünktchen: Aida hat eine Verschwörung aufgedeckt:
Wie viel zahlen ihnen denn die Saudis dass sie sowas schreiben?

Herr Dr. Heger, Sie sind entlarvt!

Montag, 30. Juni 2008 21:29
Pünktchen: Aida hat eine Verschwörung aufgedeckt:
Wie viel zahlen ihnen denn die Saudis dass sie sowas schreiben?

Herr Dr. Heger, Sie sind entlarvt!

Montag, 30. Juni 2008 18:51
Aida: WAAAASSSSSSSSSS????????????????
Was sie mit „wechselnd“ meinen ist wohl nur dass das Tor des Itschtihad in der Shia nicht geschlossen wurde? Oder was meinen sie? Es ist wohl wirklich übel zu sagen die Fatwa eines Marja’ sei „gelogen“. Das ist wie wenn man sagt der Papst würde seinen Gläubigen bewusst etwas falsches sagen und damit ihre Seele riskieren nur um irgendwas zu erreichen. Das ist wirklich übel sowas.

Letztere haben allerdings die Schiiten im Verdacht, daß diese Anerkennung des überlieferten Korans nur wieder eine taqîya sei.

Es ist eine der schlimmsten antishiitischen Hetzen zu sagen die Shia hätte einen anderen Koran. Die Shiiten haben DENSELBEN Koran und sie hatten NIE einen anderen!!!!!

Nun, man weiß, daß die frühe Schia sich bitter über die Verfälschung des Korans von seiten ihrer Gegner beklagte.

Damit ist gemeint dass es im Koran sehr viele Hinweise gibt bzgl. der Ahl ul Bayt und ihrem Schicksal. Die Gegner der Shia wollen sie nur nicht sehen. Der Koran hat einen „offenen“ „wortwörtlichen“ Sinn und einen „geheimen“ „wirklichen“ Sinn.
Montag, 30. Juni 2008 18:34
Aida: Wow. Ein „Islamexperte“ betreibt Shiitenhetze.
Wie viel zahlen ihnen denn die Saudis dass sie sowas schreiben?
Man sieht hier wieder dass der Wahabi Islam und der Islam Hass nur zwei Seiten derselben Medaille sind. Das ist übelste antishiitische Hetze!

und meinetwegen die ahlu l-bayt zu Herren (über die Auslegung) des Korans machen.

Die Ahl ul Bayt legen den Koran nicht aus. Vielmehr gilt der Grundsatz dass der Koran nicht im Widerspruch stehen kann zum Leben des Propheten Muhammad auch für die Ahl ul Bayt. Ein Hadith von Imam Ali oder Imam Hussain zählt genauso viel wie eines von Prophet Muhammad und ein solches Hadith kann dem Koran eben nicht widersprechen. (Widerspricht es dem Koran oder der Vernunft so kann es nicht sahih sein!).
Aus der „Enzyklopädie des Islam“: Die Aussagen dienen als Erläuterung des Heiligen Qur’an dessen vorgelebtes Ideal die Ahl-ul-Bait verkörpern, denn der Heilige Qur’an beinhaltet nach islamischen Vorstellungen sämtliche Informationen, doch sind nur die Reinen [masum], also die Ahl-ul-Bait in der Lage, dieses vollständig zu verstehen, so dass deren Vorbild [sunna] dazu dient, den Heiligen Qur’an zu leben.

als die der wechselnden und von taqîya (der Verleugnung der wahren eigenen Glaubensansichten) gesteuerten Auslegungen.

Das ist wirklich übel. Wir leben in der großen Verborgenheit. Der Imam Mahdi ist zwar hier er hat aber keine Verbindung zu keinem seiner Anhänger. Vielmehr ist er „verborgen“. Die Rechtsgelehrten leiten die Shia während dieser Zeit.
Montag, 30. Juni 2008 15:39
Dr. Christoph Heger: Aida: „Die Ahl ul Bayt sind der Koran.“
Für Nicht-Arabisten: Die ahlu l-bayt, „Leute des Hauses“ sind die Angehörigen der Familie Mohammeds, aus der (über Ali) nach schiitischer Lehre die wahren Imame kommen.

Das mögen ja die Schiiten halten, wie sie lustig sind, und meinetwegen die ahlu l-bayt zu Herren (über die Auslegung) des Korans machen.

Ich werde allerdings weiterhin die Erforschung des Korantextes für aufklärender halten als die der wechselnden und von taqîya (der Verleugnung der wahren eigenen Glaubensansichten) gesteuerten Auslegungen.

Wie weit geht diese taqîya?

Nun, man weiß, daß die frühe Schia sich bitter über die Verfälschung des Korans von seiten ihrer Gegner beklagte. Diese Stimmen sind im Laufe der Zeit schwächer geworden, und die prominentesten Schiitenführer betonen heute, daß sie denselben Koran hätten wie die Sunniten. Letztere haben allerdings die Schiiten im Verdacht, daß diese Anerkennung des überlieferten Korans nur wieder eine taqîya sei.

Und Aussagen wie „Die Ahl ul Bayt sind der Koran“ geben diesem Verdacht natürlich Nahrung.

MfG
Christoph Heger
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