Mittwoch, 2. Juli 2008 14:50
www.summorum-pontificum.de: Das geistige Klima hat sich verändert!
Der Papst verändert das Bezugssystem. Das gilt in Amerika, das gilt in Deutschland, das gilt in der ganzen Weltkirche. Wer enttäuscht ist, daß an seinem Ort noch keine „alte Messe“ stattfindet, daß sein Pfarrer stolz darauf ist, kein Latein zu können, daß sein Bischof die Ablehnung der lebendigen Tradition der Kirche nur notdürftig hinter Phrasen versteckt, muß sich einmal klar machen, wie groß die Aufgabe ist, die Papst Benedikt auf sich genommen hat – und wie schwach die Unterstützung, die er oft genug dabei erfährt. Auch von Seiten derer, die ihm „im Prinzip“ zustimmen, jedoch immer wieder ein „Aber“ finden. Vierzig Jahre sind im Leben der unsterblichen Kirche keine lange Zeit – im Leben der Glieder, die diese Kirche bilden, sind sie für viele alles, was sie kennen und alles, an dem sie sich orientieren.
Zurück zum Artikel 2 Lesermeinungen:
Donnerstag, 3. Juli 2008 18:53
Burgorus: Sehr guter Artikel.
Der Artikel von www.Summorum-pontificum.de hat die gegenwärtige und die vergangene Lage der Dinge sowie die Klugheit des Papstes, in kleinen Schritten vorzugehen, optimal erfasst.

Es ist für viele vielleicht schwer zu fassen, aber Gott will auch, dass die Modernisten gerettet werden, also macht er es ihnen so leicht wie möglich, wieder zum überlieferten Glauben und zur überlieferten Liturgie zurückzukehren, ohne Zwang, ganz langsam. Aber das neue, glaubenstreue geistige Klima, das der Heilige Vater geschaffen hat, ist jetzt schon unverkennbar.

Bei Satan geht alles schnell: Der Novus Ordo kam mit Zwang, mit Macht, mit Verboten. Aber bei Gott geht alles langsam, denn die in sein Reich gelangen, sollen dies freiwillig tun. Nicht das Zwanghafte, nur das Freiwillige hat Bestand für die Ewigkeit, und Gottes Reich ist ein ewiges.
Mittwoch, 2. Juli 2008 20:51
Schlaschnik: Sandmännchen
Der Schreiber von summorum-pontificum.de ist leider selber ein ewiger Schönredner, der jeden aus jeder Mücke des heiligen Vaters gleich einen Elefanten macht. Hauptsache Stimmung machen und Mehrheiten erzeugen. Was sich tatsächlich bewegt oder seit summorum-pontificum bewegt hat, ist ja völlig unerheblich. Aber immer schön Verständnis haben, es wird schon irgendwie, wenn wirs noch ein bißchen zurechtbiegen…
So war die Änderung der Karfreitagsfürbitte laut Summorum… sinngemäß eine theologische Meisterleistung des hl Vaters und die ökumenische Feier mit Barttholomäus I. ein Ereignis mit „längerfrisig größeren Auswirkungen“. Nur die Pius Brüder sind die bösen Buben, weil sie anscheinend lieber mit dem Papst über Sachfragen diskutieren als ständig um den heißen Brei zu reden. Das überlassen sie zum Glück lieber Summorum-pontificum.de
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