In ihrem Buch „Aus Liebe und Treue zur Kirche“ (ISBN 3-87554-398-X, Morus Verlag Berlin 2004) schildert
Alexandra von Teuffenbach einen Teil ihrer Forschungsergebnisse bzgl. der Ereignisse im Hintergrund des
2. Vatikanischen Konzils. Sie begann 1998 ihre Dissertation zum Thema „Die Bedeutung des „subsistit in“
(Lumen Gentium 8) und beendete diese Arbeit 2002. Hier einige Ausszüge aus dem Buch:
„Aber wo hat das
Konzil denn z.B. an der Sakramentenlehre etwas geändert, oder an der Lehre über die Gnade? Nirgends!
Das Konzil hat keine Lehre umgestoßen, sondern höchstens Vorhandenes aufgefächert bzw. erweitert.“
„Immer wieder höre ich, die Ökumene sei das höchste Anliegen des Konzils gewesen, aber dies widerspricht
den Tatsachen. Wenn es das Wichtigste gewesen wäre, hätte ihm dann nicht auch das wichtigste Dokument
mit der höchsten Verbindlichkeit gewidmet sein müssen? Das ist nicht der Fall.“
Der Leser lernt die
Namen der wichtigen Drahtzieher im Hintergrund z.B.:
Montag, 7. Juli 2008 12:11
subsistit in: Die etwas andere Geschichte des Vat.II.
Guiseppe Dossetti (stark marxistisch ausgerichtet. Einer seiner Schüler: Romano Prodi) und Guiseppe Alberigo:
Dieser übernahm von Dossetti ein Dokumentationszentrum in Bologna -Epizentrum der Subversion von wo aus
Card. Lercaro diese Leute förderte- welches das bis heute einzige Standardwerk zur Konzilsgeschichte
herausgab. Dieses ist damit (noch) unumgehbar und besitzt so die Deutungshoheit über alle diesbezüglichen
Themen und Abläufe. („Geist des Konzils“)
Alexandra von Teuffenbach geht dann auf den glaubenstreuen Sebastian Tromp SJ ein. Seit 1966 liegen die dreizehn Bände seines Tagebuches vergessen in den Konzilsakten. Genauer gesagt: sie lagen, denn Alexandra von Teuffenbach hat sie gesichtet. Diese Akten zeigen auf, daß weder Heribert Mühlen noch Yves Congar an der Diskussion über das „subsistit in“ teilnahmen. Anders als der junge Theologe Josef Ratzinger. Seine Erklärung zur Intention des Ausdrucks muß also schon deswegen als besonders fundiert gelten. Weitere behandelte Konzilspersönlichkeiten sind Otto Semmelroth SJ, Augustin Bea SJ, die Päpste Joh.XXIII. und Paul VI., Heribert Schauf, Alfredo Ottaviani, Karl Rahner SJ, Josef Frings.
Sie geht dann auf die Entstehung der heiß diskutierten Formulierung ein. Eine erste ziemlich anspruchsvolle (pathetische) Formulierung schien zu sehr Definition zu sein. Das Konzil hatte aber den ausdrücklichen Wunsch gerade nicht zu definieren, sondern zu pastoralisieren. Daher wurde diese abgespeckt und bei der schlanken Version geschwankt zwischen „est“ und „adest“, es ging an dieser Stelle nicht um „existit“. Ausgerechnet der jeglichen Modernismus zurecht völlig unverdächtige S. Tromp brachte dann das „subsistit in“ ins Gespräch. Die Formulierung fand (wegen anderer Themen) später im großen Plenum kaum Beachtung.
Für Tromp war jedoch Latein die Alltagssprache! Was er unter diesem Begriff verstand, muß man in diesem Buch nachlesen: Seite 54. Die Autorin läßt keinen Zweifel daran, daß die bis heute gängige deutsche Übersetzung völlig falsch ist. Es ist auch irrig anzunehmen, „subsistit in“ wäre als eine Aufweichung von „est“ oder „existit“ gedacht gewesen.
Man kann Zweifel hegen ob es sinnvoll ist, daß sich Bischöfe treffen, einzig um zu debattieren und pastorale Erklärungen (die de facto letztlich verwirren!) abzugeben. Man kann aber auch versuchen ein Werk zur Konzilsgeschichte zu erstellen (und die Autorin liefert dazu einige wichtige Bausteine) um die Diktatur des seltsamen Buches vom bologneser „istituto per le scienze religiose“ zu brechen und Objetivität zu erreichen. Denn wer „das Konzil“ nicht anerkennen will , sollte es vorallem erst einmal kennen!
Das gilt umgekehrt auch für Bischöfe , die Anhänger des „gregorianischen Ritus“ (Hoyos) daran hindern wollen ablehnende Haltungen gegenüber etwaigen „bestimmten (aber unverbindlichen) Lehren“ des 2. Vatikanischen Konzils einzunehmen. Denn bei diesen Bischöfen muß auch dafür Sorge getragen werden, daß sich im Gebrauch des neuen Ritus nicht die Gefahr der Bildung esoterischer Zirkel – die auch in theologischen Fragen Sonderwege gehen – verbirgt.
Alexandra von Teuffenbach geht dann auf den glaubenstreuen Sebastian Tromp SJ ein. Seit 1966 liegen die dreizehn Bände seines Tagebuches vergessen in den Konzilsakten. Genauer gesagt: sie lagen, denn Alexandra von Teuffenbach hat sie gesichtet. Diese Akten zeigen auf, daß weder Heribert Mühlen noch Yves Congar an der Diskussion über das „subsistit in“ teilnahmen. Anders als der junge Theologe Josef Ratzinger. Seine Erklärung zur Intention des Ausdrucks muß also schon deswegen als besonders fundiert gelten. Weitere behandelte Konzilspersönlichkeiten sind Otto Semmelroth SJ, Augustin Bea SJ, die Päpste Joh.XXIII. und Paul VI., Heribert Schauf, Alfredo Ottaviani, Karl Rahner SJ, Josef Frings.
Sie geht dann auf die Entstehung der heiß diskutierten Formulierung ein. Eine erste ziemlich anspruchsvolle (pathetische) Formulierung schien zu sehr Definition zu sein. Das Konzil hatte aber den ausdrücklichen Wunsch gerade nicht zu definieren, sondern zu pastoralisieren. Daher wurde diese abgespeckt und bei der schlanken Version geschwankt zwischen „est“ und „adest“, es ging an dieser Stelle nicht um „existit“. Ausgerechnet der jeglichen Modernismus zurecht völlig unverdächtige S. Tromp brachte dann das „subsistit in“ ins Gespräch. Die Formulierung fand (wegen anderer Themen) später im großen Plenum kaum Beachtung.
Für Tromp war jedoch Latein die Alltagssprache! Was er unter diesem Begriff verstand, muß man in diesem Buch nachlesen: Seite 54. Die Autorin läßt keinen Zweifel daran, daß die bis heute gängige deutsche Übersetzung völlig falsch ist. Es ist auch irrig anzunehmen, „subsistit in“ wäre als eine Aufweichung von „est“ oder „existit“ gedacht gewesen.
Man kann Zweifel hegen ob es sinnvoll ist, daß sich Bischöfe treffen, einzig um zu debattieren und pastorale Erklärungen (die de facto letztlich verwirren!) abzugeben. Man kann aber auch versuchen ein Werk zur Konzilsgeschichte zu erstellen (und die Autorin liefert dazu einige wichtige Bausteine) um die Diktatur des seltsamen Buches vom bologneser „istituto per le scienze religiose“ zu brechen und Objetivität zu erreichen. Denn wer „das Konzil“ nicht anerkennen will , sollte es vorallem erst einmal kennen!
Das gilt umgekehrt auch für Bischöfe , die Anhänger des „gregorianischen Ritus“ (Hoyos) daran hindern wollen ablehnende Haltungen gegenüber etwaigen „bestimmten (aber unverbindlichen) Lehren“ des 2. Vatikanischen Konzils einzunehmen. Denn bei diesen Bischöfen muß auch dafür Sorge getragen werden, daß sich im Gebrauch des neuen Ritus nicht die Gefahr der Bildung esoterischer Zirkel – die auch in theologischen Fragen Sonderwege gehen – verbirgt.
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Redakteur:
subsistit in
Quelle: Alexandra von Teuffenbach
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Mittwoch, 9. Juli 2008 10:07
Anton Alois Schmid: Lieber hochwürdiger Herr Pater Lingen
„Wann hältst Du hirnloses Arschloch endlich mal dein blödes Maul!“–ist Jargon des „brd“ OFM-Paters Ferdinand
Schmitz.
Die Aufforderung „Lass Dich doch in der Psychatrie behandeln!“ impliziert eine unerhörte Unterstellung!
Für ihre klaren und unbeirrten Worte gegen das „V2“ und seine himmelschreienden Häresien, die wie ein Leuchtturm in der Finsternis dieser verlogenen Zeit sind, danke ich Ihnen ganz herzlich und möchte Ihnen für Ihr weiteres Ringen um die Wahrheit jede Form der Unterstützung zusichern!
Herzlichst,
Ihr Anton Alois Schmid, Durach
Die Aufforderung „Lass Dich doch in der Psychatrie behandeln!“ impliziert eine unerhörte Unterstellung!
Für ihre klaren und unbeirrten Worte gegen das „V2“ und seine himmelschreienden Häresien, die wie ein Leuchtturm in der Finsternis dieser verlogenen Zeit sind, danke ich Ihnen ganz herzlich und möchte Ihnen für Ihr weiteres Ringen um die Wahrheit jede Form der Unterstützung zusichern!
Herzlichst,
Ihr Anton Alois Schmid, Durach
Montag, 7. Juli 2008 15:14
Pater Lingen: Die typischen Lügenorgien der „Konservativen“
So teuflisch auch dieser Versuch sein mag, „Vatikanum 2“ als „katholisches Konzil“ auszugeben, er ist
dennoch rettungslos zum Scheitern verurteilt.
An den glasklaren Formulierungen von V2 kommt man nun mal nicht vorbei, und mag man auch noch so sehr irgendwelche völlig belanglosen „Tagebücher“ o.ä. durchwälzen und breitwalzen.
Dabei soll gar nicht bestritten werden, dass der bekannte Extrem-Modernist („Habilitation“!) und bekennende Rahner-Bewunderer (s. z.B. sein Lob auf Rahners „Grundkurs des Glaubens“) Joseph Ratzinger maßgeblichen Einfluss auf V2 hatte. Trotzdem zählt, was unter dem Strich, d.h. in den „offiziellen Texten“ steht!
Und da steht z.B. die gigantische Apostasie, der Geist Christi habe „sich gewürdigt“, die „getrennten Kirchen … als Mittel des Heiles zu brauchen“ (UR I,3).
An den glasklaren Formulierungen von V2 kommt man nun mal nicht vorbei, und mag man auch noch so sehr irgendwelche völlig belanglosen „Tagebücher“ o.ä. durchwälzen und breitwalzen.
Dabei soll gar nicht bestritten werden, dass der bekannte Extrem-Modernist („Habilitation“!) und bekennende Rahner-Bewunderer (s. z.B. sein Lob auf Rahners „Grundkurs des Glaubens“) Joseph Ratzinger maßgeblichen Einfluss auf V2 hatte. Trotzdem zählt, was unter dem Strich, d.h. in den „offiziellen Texten“ steht!
Und da steht z.B. die gigantische Apostasie, der Geist Christi habe „sich gewürdigt“, die „getrennten Kirchen … als Mittel des Heiles zu brauchen“ (UR I,3).
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