Freitag, 11. Juli 2008 15:19
Pünktchen: Hatz auf Christen in den iranischen Medien
Von der notorischen Shiitin und kreuz.net-Leserin Anita Berber†, alias Aida, alias Egypt_girl wird in der Leserzeitung immer wieder ein Hochglanz-Idyll friedlicher Koexistenz der Religionen im Iran präsentiert. Von wissenschaftlichen Medienbeobachtern wird jedoch ein ganz anderes Bild gezeichnet.

Dr. Wahied Wahdat-Hagh macht in den iranischen Medien eine wahre Hysterie gegen Christen aus, die im Iran angeblich immer mehr Zulauf hätten: vor allem von Akademikern und jungen Leuten! Die Beiträge von Dr. Wahdat-Hagh sind allesamt durch Links auf iranische Quellen belegt; die Aussagen des Berliner Gelehrten sind also bestens fundiert.

Die antichristliche Hetze bedient sich des gesamten Repertoirs massenmedialer Diskriminierung:
Verschwörungstheorien, Diffamierung und Desinformation gehören selbstverständlich dazu. Demnach stecken die Christen mit den „Zionisten“ und „ausländischen Geheimdiensten“ unter einer Decke, ihre „nächtlichen“ Versammlungen sind wahre Orgien und ihre Mitglieder zum guten Teil drogensüchtig, areligiös und sittenlos in jeder Beziehung … Das alles ist zu sehen vor dem Hintergrund eines Gesetzentwurfes, der für den Abfall vom Islam („Apostasie“) die Todesstrafe für Männer und lebenslängliche Haft für Frauen vorsieht.

Iranische Muslime, die Christen werden, sind in Gefahr, weil sie als Apostaten gezählt werden. Farsnews, die Militärkreisen nahe steht, veröffentlichte eine vierteilige Serie über wachsende christliche Gemeinden und wie man diesen begegnen müsse.

Es sind keine khomeinistischen von einem Kryptographen zu knackenden Enigma-Codes notwendig, um zu entschlüsseln in welcher Unfreiheit auch iranische Christen leben:
Farsnews berichtete am 23 Juni über das Wachstum von christlichen Gemeinden im Iran. Diese würden von ausländischen Satellitenfernsehanstalten beeinflusst werden. In privaten Häusern würden Kirchen eingerichtet werden, wo sich „Priester und Apostaten“ versammelten. Sie sollen von kirchlichen Organisationen finanziert werden. Viele Jugendliche würden sich von der verführerischen „christlichen Propagandamaschinen“ angezogen fühlen. In häuslichen Kirchen würden sie Bücher und CDs zur Verfügung gestellt bekommen, Zugang zu Internet-Weblogs erhalten und christliches Satellitenfernsehen anschauen.


Weiterlesen –-->>> hier
(Alles wird dort durch Links u.a. auf die iran. Nachrichtenagentur „farsnews“ belegt!)

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Apostasie im Islam“ – Wikipedia-Artikel

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3 Lesermeinungen:
Samstag, 12. Juli 2008 19:38
Pünktchen: War das wieder einer Ihrer Schüsse in die Luft,
„Lutheraner?“
Freitag, 11. Juli 2008 19:39
Pünktchen: Was soll „strafrechtlich relevant“ sein,
„Lutheraner“?
Freitag, 11. Juli 2008 19:34
Lutheraner: Von notorischer Hetze verstehen Sie am meisten
Sie scheuen nicht mal davor zurück, strafrechtlich relevante Mittel anzuwenden!
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