Sonntag, 13. Juli 2008 18:17
Lutheraner: Wie wurden die Evangelien überliefert?
Die zahlreichen Abschriften (vom Neuen Tetament gibt es gegen 4000) stimmen in allen wesentlichen Dingen überein. (Monsignore Alfons M. Rathgeber).

… ein ganzer Urwald von gegeneinander stehenden Lesarten, Zusätzen und Auslassungen. (Der Theologe Hans Lietzmann).
…Luther zum Beispiel hatte in seiner Übersetzung von den Kriegsgefangenen Davids geschrieben: »Aber das volck drinnen, füret er eraus / und legt sie unter eisern segen und zacken / und eisern keile / und verbrand sie in Zigelöfen«. (2 Sam 12,31). Diese Methode des »göttlichen David« erinnerte nach dem Zweiten Weltkrieg wohl zu sehr an Methoden Hitlers. Deshalb gibt das Zitat die vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland im Einvernehmen mit dem Verband der Evangelischen Bibelgesellschaften in Deutschland 1956 und 1964 genehmigte, 1971 gedruckte Bibel „Nach der deutschen Übersetzung Martin Luthers“ so wieder: »Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten.“

Oder hatte Luther die entsprechende Stelle des ersten Buches der Chronik 20,3 übersetzt: „Aber das Volck drinnen füret er eraus / und teilet sie mit Segen / und eisern Hacken und Keilen“, so lautet die entsprechende Stelle in der vom Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland autorisierten Bibel „Nach der deutschen Übersetzung Martin Luthers“: „Aber das Volk darin führte er heraus und ließ sie mit Sägen und eisernen Hacken und Äxten Frondienste leisten.“ Oder schreibt Luther von „funffzig tausend und siebenzig Man“, die Gott umbringt, weil sie die Bundeslade angeschaut, so macht die Bibel der EKD daraus bescheiden „siebzig Mann“.

Teufel: Lügner kommen in die Hölle
Teufel: Lügner kommen in die Hölle
Eine systematische Fälschung. In der revidierten Fassung der Lutherbibel von 1975 gehen kaum noch zwei Drittel des Textes direkt auf Luther zurück. Mindestens jedes dritte Wort wurde geändert, teils nur geringfügig, teils schwerwiegend. Die Widersprüche der Evangelien aber sind oft ungeheuer Widerspruch über Widerspruch. (Der Theologe Friedrich Heiler).

Es bedürfte eines eignen Bandes, sie sämtlich zu erfassen und zu interpretieren. Nur einiges sei angedeutet. Da die meisten antiken Gottmenschen von einem Gott oder Königshaus stammten, das seinen Ursprung auf einen Gott zurückführte, und da zu den traditionellen Merkmalen des jüdischen Messiasbildes die Abstammung von David gehörte, lassen die späteren Evangelisten, im Unterschied zu Markus, der davon noch nichts weiß, auch Jesus von David abstammen, und zwar in zwei Stammbäumen über Joseph! Dabei übersahen sie, dass ja nicht er, sondern der Heilige Geist Jesu Vater war, Jesus also gar keine Beziehung zum Hause David haben konnte! Dass Maria eine Davididin sei und Lukas ihren Stammbaum gebe, wie die katholische Kirche behauptet, widerspricht nicht nur klar dem Text, sondern auch dem Grundsatz, nicht die mütterliche Verwandtschaft aufzuzählen; denn nach jüdischer Rechtsanschauung entschied für die Abstammung bloß die männliche Linie.

Beide Stammbäume, die eindeutig über Joseph gehen, wimmeln auch sonst von Widersprüchen. Heißt doch bereits der Vater des Joseph bei Matthäus »Jakob«, bei Lukas »Eli«; wie überhaupt die beiden Genealogien in einem Jahrtausend, nur zwei Namen gemeinsam haben und Lukas von Abraham bis Jesus 56, Matthäus 42 Generationen zählt. So höhnt schon Kaiser Julian: „…aber nicht einmal diese Erfindung habt ihr geschickt auszuführen vermocht. Denn Matthäus und Lukas findet man in der Genealogie Jesu miteinander in Widerspruch.“

Evident auch, dass sowohl Joseph wie Maria an immenser Gedächtnisschwäche litten. Obwohl nämlich beide über die göttliche Natur des Kindes unterrichtet wurden – durch einen Engel, die von Engeln informierten Hirten, die Weisen aus dem Morgenland – und obwohl die schwangere Maria den »Gott« und »Heiland« in ihrem Schoß enthusiastisch besingt, verstehen beide später, ungeachtet aller himmlischen Enthüllungen, weder den geistgetriebenen Simeon, der das Jesuskind im Tempel preist, noch verstehen sie dort den jungen Jesus: „Wusstet ihr nicht, dass ich im Hause meines Vaters sein muss?“ Ja, bei Beginn seiner Lehrtätigkeit zieht die vergessliche Maria mit Jesu Brüdern und Schwestern aus, um ihn mit Gewalt zu holen, denn: »Er ist von Sinnen« – ein Wort und Unternehmen, das die jüngeren Evangelisten übergehen, um den Widerspruch zu ihren wunderbaren Geburtsgeschichten zu vermeiden, von denen der älteste Evangelist noch keine Ahnung hat.

Eine ähnliche unglaubliche Gedächtnisschwäche unterläuft Johannes dem Täufer. Bei seiner Taufe Jesu öffnet sich zwar der Himmel, der Heilige Geist fliegt herab und eine Stimme verkündet Jesus als geliebten Sohn; doch hat Johannes, als er acht Kapitel später im Gefängnis sitzt, diese eindrucksvollen Vorgänge so vollständig vergessen, dass er seine Jünger bei Jesus anfragen lässt: „Bist du es, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?“

Nirgends aber und nicht zufällig sind die Widersprüche so häufig wie ausgerechnet beim größten Wunder des Christentums, bei der Auferstehung.

Beginnen wir mit der Kette von Ungereimtheiten. Bei Markus kaufen die frommen Frauen die Salben für Jesu Leichnam am Tag nach dem Sabbat, bei Lukas am Tag vorher. Bei Markus gehen drei Frauen ans Grab, bei Matthäus bloß zwei (eine Abweichung, die vermutlich von der Auferstehungsgeschichte des Osiris herrührt, bei der nach der einen Fassung drei Personen ans Grab kommen, wie später bei Markus, nach der anderen Fassung aber nur zwei Frauen, wie später bei Matthäus; und auch in der Osiris-Auferstehungslegende bringen die Frauen, wie in der Bibel, Balsam). Hat doch noch das Schwanken der evangelischen Auferstehungsberichte zwischen dem dritten Tag und dem vierten – nach drei Tagen! – seine Ursache offenbar darin, dass man die Auferstehung des Osiris am dritten, die des Attis am vierten Tag nach seinem Tod beging. Markus schreibt von den Frauen und ihrer Entdeckung des leeren Grabes: „Sie sagten niemandem etwas davon.“ Bei Matthäus aber eilen die Frauen schnurstracks davon, um „seinen Jüngern die Botschaft zu bringen“, die sie bei Lukas auch „allen übrigen“ melden.

Ein Wunder für sich ist in der Auferstehungserzählung der Engel. Die Frauen treffen ihn bei Markus im Grab, bei Matthäus vor dem Grab auf dem weggewälzten Stein. Bei Lukas ist der Engel zunächst weder vor dem Grab noch darin, doch kommen dafür gleich zwei Engel. Sie stehen plötzlich neben den Frauen. Auch im vierten Evangelium sind es zwei Engel, allerdings sitzen diese bereits wartend im Grab. Der Auferstandene erscheint im Markus- und Johannesevangelium zuerst Maria Magdalena, bei Matthäus zuerst beiden Marien zugleich, bei Lukas zeigt er sich zuerst den beiden Emmausjüngern. Der Schauplatz der Erscheinungen aber war laut Markus und Matthäus in Galiläa, laut Lukas in Jerusalem. Kein Wunder, wenn die kritischen Theologen gerade den „Osterereignissen“ einen „stark legendären Charakter“ nachrühmen, wenn sie feststellen: „Widerspruch über Widerspruch“ oder: „Unter allen erhaltenen Berichten stimmen nicht zwei miteinander überein.“ Kein Wunder auch, wenn Denis Diderot höhnt: „Wahrscheinlich sind doch alle Juden, die in Jerusalem waren, durch den Anblick der Wunder Jesu bekehrt worden? Keineswegs. Weit davon entfernt, an ihn zu glauben, haben sie ihn gekreuzigt… Also muss man dieses ‘Wunder’, die Ungläubigkeit der Juden, geltend machen – und nicht das Wunder der Auferstehung.“ Auf katholischer Seite aber behauptet man obligatorisch unverfroren: „Die Wunder Jesu sind geschichtliche Tatsachen, deren übernatürlicher Charakter keinem Zweifel unterliegt. Das größte aller Wunder ist seine eigene Auferstehung.“ Von ihr nämlich hängt nach christlichem Glauben die Auferstehung aller anderen Menschen ab. (Wohin damit? »Die Platzfrage«, beruhigt Kolpingpräses Stiefvater, »braucht Ihnen keine Sorge zu machen. Überlassen Sie das ruhig dem Herrgott. Wir werden schon Platz haben, auch Sie.«)

Besonders krass und zahlreich sind die Differenzen zwischen dem vierten Evangelisten, dem Lieblingsevangelisten der Kirche, dem angeblichen Augenzeugen Johannes, und seinen Vorgängern Markus, Matthäus, Lukas, den Synoptikern; so genannt (erstmals durch den Jenaer Theologen J. J. Griesbach im Jahr 1774) wegen ihrer teilweisen Übereinstimmung, ihrer Zusammenschaubarkeit, Synopsis

Bei den Synoptikern beruft Jesus seine ersten Jünger nach der Verhaftung des Täufers, bei Johannes vorher. Bei den Synoptikern beruft er sie in Galiläa, bei Johannes in Judäa. Bei den Synoptikern trifft er sie am See Genezareth beim Fischfang, bei Johannes als Jünger von Johannes dem Täufer. Laut Markus tritt Jesus nach der Gefangennahme des Täufers durch Herodes öffentlich auf, im Johannesevangelium hat Jesus zeitweise gemeinsam mit dem Täufer gewirkt. Die Tempelreinigung, die bei Matthäus und Lukas am ersten, bei Markus am zweiten Tag nach Jesu Einzug in Jerusalem erfolgt, jedenfalls bei allen Synoptikern gegen Ende seiner öffentlichen Tätigkeit, erfolgt bei Johannes am Anfang derselben. Bei Markus bildet Jesu Salbung in Bethanien den Abschluß seines Wirkens in Jerusalem, bei Johannes geschieht sie schon vor Jesu Einzug in die Stadt. Bei Markus verbirgt Jesus seine messianische Würde bis in seine letzten Lebenstage, bei Johannes erscheint er im ersten Kapitel als Messias und verlangt auch überall als solcher anerkannt zu werden. Noch nicht einmal im Datum der Kreuzigung stimmt Johannes mit den Synoptikern überein.

Doch genug. Denn wie viele und schwerwiegende Widersprüche sich auch noch anführen ließen, das Erwähnte reicht längst, um die hohe Unzuverlässigkeit dieser Schriften zu erweisen, deren göttliche Inspiration die (katholische) Kirche mit allem Nachdruck behauptet. Sie nimmt dafür das Selbstzeugnis sowohl des Alten Testaments (Jeremias, Daniel, Habakuk u. a.) in Anspruch wie das des Neuen Testaments (Petrus, Paulus, Johannes), ebenso die Lehre der Kirchenväter, wonach die Heiligen Schriften von Gott gesprochen oder geschrieben worden sind. So nennt im 15. Jahrhundert das Konzil von Florenz Gott den Urheber (auctor) beider Testamente. Gleichfalls bekennt ein Jahrhundert später das Tridentinum (1545-1563), beide Testamente mit gleicher Verehrung anzunehmen, weil Gott ihr Autor sei (cum utriusque unus Deus sit auctor). Und noch das Erste Vatikanische Konzil verhängt (im can. 4 de revel.) das Anathem (Kirchenbann) über die Leugner der Inspiration der Bibel. Dass aber ein Buch, das aufgrund seiner ganzen Geschichte, seines ganzen Charakters, seiner Entstehung, Überlieferung und der Fülle seiner Ungereimtheiten unglaubhaft ist wie die wenigsten, gleichwohl den größten Glauben hervorgerufen hat, grenzt schon ans Wunderbare, ja ist wohl das einzige Wunder dabei.
»Die Inspiration«, versichert Katholik Klug, »wird uns immer ein Geheimnis bleiben.«

Absichtlich wurden die Quellenlage und die (Un-)Glaubwürdigkeit der ältesten christlichen Schriften etwas ausführlicher dargelegt. Denn man muss wissen, mit wie viel Recht Lessing die historischen Grundlagen des Christentums »misslich« nennt und Goethe – der dem „Märchen von Christus“ die Schuld gab, dass „niemand recht zu Verstand kommt“ – „die ganze Lehre von Christo … ein Scheinding“. Man muss wissen, dass nicht nur Papst Leo X. (1513-1521) davon gesprochen haben soll, „wie viel die Fabel von Christus uns genützt hat“, sondern schon der den Ursprüngen des Christentums viel näher stehende Tertullian (etwa 150-225), der Vater des abendländischen Christentums, der eigentliche Begründer des Katholizismus, ganz offen und gleich dreimal von der »Christus-Fabel« schrieb! Man muss wissen, wie absolut unsicher die Überlieferung von Jesus ist, um auch gleich zu wissen, dass die absolut sicheren Aussagen der Kirche von vornherein nicht stimmen können! Dies machen ja gerade die ältesten christlichen Schriften selbst evident, die Evangelien, die anderen neutestamentlichen Bücher, die frühesten Kirchenväterpublikationen, mit denen die Dogmenbildung und besonders das Dogma von Christus dem Gottessohn eingeleitet und fortgesetzt wird.

Karlheinz Deschner, Der gefälschte Glaube. Eine kritische Betrachtung kirchlicher Lehren und ihrer historischen Hintergründe (1988), 280 S., ISBN 3926901004. Leseprobe S. 26-32.

Anmerkung: Die in den Originalen zahlreich enthaltenen Fußnoten und Quellenverweise wurden in den Leseproben nicht berücksichtigt.

Merke: „Die von mir eigenhändig korrigierte Ausgabe (der Bibel) muss als die einzige wahre und echte bei der Strafe des Bannes von jedermann allein gebraucht und allen folgenden Auslegungen zugrunde gelegt werden. Jede Änderung, und sei es nur die eines Wortes, wird mit der Exkommunikation belegt“. (Papst Sixtus V. (1521-1590) zu seiner im Jahre 1590 erschienenen Bibelversion.) Seither erfolgten ca. 200000 Änderungen.
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6 Lesermeinungen:
Montag, 14. Juli 2008 14:35
iudex †: @Elijahu shä-ejnennu navi…
Sie haben ja nicht mehr alle Tassen im Schrank, Sie Pseudokatholik.Wölfe im Schafspelz wie Sie einer sind sind es, die die katholische Kirche von innen zu zerstören wollen. Aber Ich werde mich auch weiterhin Teufeln wie Ihnen in den Weg stellen.
Mal abgesehen, dass Sie mit Postings wie diesem, meinen Eindruck von Ihnen erhärten, Sie wären ein bis zum Kragen mit blindem Hass gefüllter Fanatiker, der wüst irgendwo sein Gift hinschüttet: Können Sie mal inhaltlich präzisieren, worin Leblhubers „teuflischer Charakter“ sichbar wird, dem Sie sich in den Weg stellen wollen, Sie Pseudo-Prophet?
Sein Posting von 23:25 finde ich sehr gut und durch und durch katholisch ( !)… Ganz im Gegensatz zu Lutheraners dummen (und noch dazu schlecht abgekupferten) Anti-Bibel-Platitüden und ganz im Gegensatz auch zu dem Statement des „Marranenjägers“! Hej, Marranenjäger, ist das Ihr Ernst: Die Widersprüche in der Bibel sind vom Teufel?!? Es ist endlos dreist, die Probleme, die (zugegebenermaßen) auftreten, wenn man Bibel liest, ohne eine sachgemäße Hermeneutik zu haben, dem Teufel in die Schuhe zu schieben und lieber zu behaupten, ein Teil der unverfälschten Offenbarung Gottes wäre vom Teufel verfälscht (Widersinn pur!), als zu realisieren, dass die eigene einfältig-fundamentalistische Herangehensweise an die Schrift problematisch und daher korrekturbedürftig ist… Primitiv ist das! Kein Wunder, dass man Sie suspendiert bzw. nicht zum Priesterdienst zugelasssen hat! Recht so!!!
Montag, 14. Juli 2008 09:35
Elijahu: @ „Leblhuber“
Sie haben ja nicht mehr alle Tassen im Schrank, Sie Pseudokatholik.

Wölfe im Schafspelz wie Sie einer sind sind es, die die katholische Kirche von innen zu zerstören wollen.

Aber Ich werde mich auch weiterhin Teufeln wie Ihnen in den Weg stellen.
Montag, 14. Juli 2008 00:25
Leblhuber: An den Poster Elijahu, der glaubt, er sei Elias!
Was Sie denken und glauben, ist mir egal. Sie vertreten hier nicht die kath. Kirche, sondern ein ganz eigenes sektiererisches Grüppchen von „Ich weiß nicht was“!

Warum beantworten Sie nicht meine Frage, warum gerade Sie sich Elias in einer höchst merkwürdigen hebräischen Phonetik nennen.

Wer glaubt, dass das JÜNGSTE GERICHT Postings auf kreuz.net richtet, hat wohl ein größeres mentales Defizit!

Sonntag, 13. Juli 2008 23:54
Elijahu: @Leblhuber
Leblhuber hören Sie doch einfach auf. Sie sind ein Schwätzer der viele Worte macht und nichts zu sagen hat. Ihr Gesülze nervt!

Und das Sie ein Relativist sind setzt dem ganzen noch die Krone auf. Bekehren Sie sich zu Christus Jesus und Gott oder schweigen Sie.

Sie werden sich am Tag des Jüngsten Gerichts noch wünschen dass Sie hier den Mund gehalten hätten.
Sonntag, 13. Juli 2008 23:25
Leblhuber: @Lutheraner:
Was wollen Sie uns mit den Worten Deschners eigentlich sagen?

Kein Mensch mit Verstand liest die Bibel wörtlich.

Sie offensichtlich schon.

Aber wie die einen sie lesen, um sie zur Beglaubigung ihrer persönlichen Glaubens- und Lebensmaximen zu missbrauchen, lesen Sie sie als Waffe.

Beides ist gleichermaßen Missbrauch.

Wir lesen in der Bibel das langsame Werden des Eingottglaubens mit allen seinen Verirrungen und die jesuanische Auslegung des Tanach, als vielfältige menschliche Redaktion und Reflexion.

Welche Wortwahl auch getroffen wird, es geht doch immer um die Hoffnung auf einen gerechten Gott, der seiner Schöpfung und seinen Geschöpfen treu bleibt und im menschlichen Geist eine Ethik entstehen lässt, die dieser Schöpfung zum Wohl gereicht.

Dass wir nicht danach handeln, beruht auf unserem freien Willen, der aber auch ein Gottesgeschenk ist.

Die Schriften des Judentums und Christentums haben ein Gottesverständnis formuliert, das für die Schöpfung Hoffnung und Rettung ist und der wachsenden menschlichen Vernunft nicht entgegensteht.

Sie aber sind daran nicht interessiert. Sie wollen Destruktion und Diffamierung.

Wer 2008 über die antike Vielgötterei, die Sie ja zu vertreten scheinen, geistig noch nicht hinausgewachsen ist, ist entweder ein Trottel oder einer, der eine ganz subversive Ideologie vertritt!!!

Sie sind ein Stammtischgermane, vollgesogen mit einschlägiger Nazischeiße!
Sonntag, 13. Juli 2008 20:17
Marranenjäger: Grüß Gott Herr Lutheraner,
die Widersprüche hat der Teufel in die Hl. Schrift getragen. Genauso wie er auch ihren Lehrmeister, den Rosenkreuzer Luther, als Instrument gebraucht hat, um die Welt zu verführen.
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