Dienstag, 22. Juli 2008 18:17
Przybislav Iamesseblo: Wer ist schismatisch?
Die Exkommunizierung der Piusbruderschaft durch Johannes Paul II hat sich als Schlag ins Wasser erwiesen. Mit ihrer Zurückweisung der Exkommunikation bewiesen die Unterzeichner, dass sie sich vom modernistischen Rom nicht einschüchtern lassen
Beitrag: #20
Aus Rom nichts Neues
wer die Erklärung Kardinal Hoyos liest, wird schnell erkennen, dass ausser dem Stil sich Nichts geändert hat. Zm Verständnis ein kurzer Überblick. In seiner Ansprache an das Konsistorium vom 24. Mai 1976 hatte {…} Montini (Paul VI) folgende Erklärung zum Verhalten des Erzbischofs abgegeben:
1.)Paul VI: „Auf der einen Seite gibt es Gläubige, welche unter dem Vorwand einer grössere Treue zur Kirche und ihrem Lehramt, die Bestimmungen des Konzil selbst, seine Anwendungen sowie die sich daraus ergebende Reformen zurückweisen und sich deren allmähliche Umsetzung durch den heiligen Stuhl und den unserer von Christus gewollten Autorität unterstehenden Bischofskonferenzen widersetzen“.
Diesen Gedanken wiederspiegelt Punkt 2 der Erklärung von Kardinal Hoyos. Es wird die Gefahr eines Schismas heraufbeschworen und weil eine solche Gefahr besteht, darf man ein Verhalten, mag es noch so perfide sein wie dasjenige eines Geby Fürst, Algermissen, Zollitsch und Musinghof, nicht kritisieren.
2.) Paul VI: „Im Namen der Tradition, der man lediglich Wort nach und materiell Respekt bezeugt bringt man die kirchliche Obrigkeit in Verruf und entfremdet die Gläubigen gegenüber dem Sitz Petri und ihren Oberhirten an welche sie durch das Band des Gehorsam gebunden sein sollten. Auf diese Weise weist man die Autorität von heute im Namen der Autorität von gestern zurück“. Punkt 3 wiederholt diesen Gedanken mit anderen Worten. Gegenüber dem frevelhaften Verhalten des Inhaber des Stuhles Petri, darf man nicht die Lehre von gestern geltend machen.
Benedikt XVI hat noch nicht das letzte Wort gesprochen, doch ist durchaus damit zu rechnen, dass er die Piusbruderschaft erneut für schismatisch erklären wird. Aber vielleicht wird er eingedenk der Antwort, welche die verschiedenen Oberen der Piusbruderschaft mit Pater Schmidberger an der Spitze Kardinal Gantin zukommen liessen, vor einem solchen Schritt zurückschrecken. Nichtsdestoweniger sei diese Antwort (Damit die Kirche fortbestehe 757 ff.) nachstehend angeführt.
1.) Zur Exkommunikation: „Bitte wollen Sie selbst über den Wert einer solchen Erklärung urteilen, die von einer Autorität herrührt, die in ihrer Amtsausübung mit derjenigen aller Ihrer Vorgänger bis zu Papst Pius XII bricht: im Gottesdienst, in der Lehrunterweisung und in der Leitung der Kirche.“ Folglich kann der Bruch nicht bei den Oberen der Piusbruderschaft liegen. Diese Auffassung lässt sich den Worten: „Mögen Sie daher urteilen, auf welcher Seite sich der Bruch befindet“ entnommen werden.
2.) Die Piusbruderschaft weiss sich in keiner Weise der Konzilskirche verpflichtet. Sie hat ihren Standpunkt in ihrem Brief an das heilige Kollegium (Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie) nochmals mit den Worten festgehalten: „Niemals können wir in Gemeinschaft stehen mit den Vorkämpfern eines Ökumenismus, der die katholische Kirche, d.h. Christus in seinem mystischen Leib, auflöst und die Einheit des Glaubens, wahres Fundament dieser Gemeinschaft zerstört.
3.) es stört die Piusbruderschaft in keiner Weise, wenn man sie als ausserhalb der Konzilskirche stehend erklärt, im Gegenteil, sie würde eine solche Erklärung geradezu begrüssen: „Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione, d.h. als nicht in Gemeinschaft mit dem ehebrecherischen Geist erklärt, der in der Kirche seit 25 Jahren weht, und als ausgeschlossen von der gottlosen Gemeinschaft mit den Ungläubigen.“
Aus Rom nichts Neues
wer die Erklärung Kardinal Hoyos liest, wird schnell erkennen, dass ausser dem Stil sich Nichts geändert hat. Zm Verständnis ein kurzer Überblick. In seiner Ansprache an das Konsistorium vom 24. Mai 1976 hatte {…} Montini (Paul VI) folgende Erklärung zum Verhalten des Erzbischofs abgegeben:
1.)Paul VI: „Auf der einen Seite gibt es Gläubige, welche unter dem Vorwand einer grössere Treue zur Kirche und ihrem Lehramt, die Bestimmungen des Konzil selbst, seine Anwendungen sowie die sich daraus ergebende Reformen zurückweisen und sich deren allmähliche Umsetzung durch den heiligen Stuhl und den unserer von Christus gewollten Autorität unterstehenden Bischofskonferenzen widersetzen“.
Diesen Gedanken wiederspiegelt Punkt 2 der Erklärung von Kardinal Hoyos. Es wird die Gefahr eines Schismas heraufbeschworen und weil eine solche Gefahr besteht, darf man ein Verhalten, mag es noch so perfide sein wie dasjenige eines Geby Fürst, Algermissen, Zollitsch und Musinghof, nicht kritisieren.
2.) Paul VI: „Im Namen der Tradition, der man lediglich Wort nach und materiell Respekt bezeugt bringt man die kirchliche Obrigkeit in Verruf und entfremdet die Gläubigen gegenüber dem Sitz Petri und ihren Oberhirten an welche sie durch das Band des Gehorsam gebunden sein sollten. Auf diese Weise weist man die Autorität von heute im Namen der Autorität von gestern zurück“. Punkt 3 wiederholt diesen Gedanken mit anderen Worten. Gegenüber dem frevelhaften Verhalten des Inhaber des Stuhles Petri, darf man nicht die Lehre von gestern geltend machen.
Benedikt XVI hat noch nicht das letzte Wort gesprochen, doch ist durchaus damit zu rechnen, dass er die Piusbruderschaft erneut für schismatisch erklären wird. Aber vielleicht wird er eingedenk der Antwort, welche die verschiedenen Oberen der Piusbruderschaft mit Pater Schmidberger an der Spitze Kardinal Gantin zukommen liessen, vor einem solchen Schritt zurückschrecken. Nichtsdestoweniger sei diese Antwort (Damit die Kirche fortbestehe 757 ff.) nachstehend angeführt.
1.) Zur Exkommunikation: „Bitte wollen Sie selbst über den Wert einer solchen Erklärung urteilen, die von einer Autorität herrührt, die in ihrer Amtsausübung mit derjenigen aller Ihrer Vorgänger bis zu Papst Pius XII bricht: im Gottesdienst, in der Lehrunterweisung und in der Leitung der Kirche.“ Folglich kann der Bruch nicht bei den Oberen der Piusbruderschaft liegen. Diese Auffassung lässt sich den Worten: „Mögen Sie daher urteilen, auf welcher Seite sich der Bruch befindet“ entnommen werden.
2.) Die Piusbruderschaft weiss sich in keiner Weise der Konzilskirche verpflichtet. Sie hat ihren Standpunkt in ihrem Brief an das heilige Kollegium (Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie) nochmals mit den Worten festgehalten: „Niemals können wir in Gemeinschaft stehen mit den Vorkämpfern eines Ökumenismus, der die katholische Kirche, d.h. Christus in seinem mystischen Leib, auflöst und die Einheit des Glaubens, wahres Fundament dieser Gemeinschaft zerstört.
3.) es stört die Piusbruderschaft in keiner Weise, wenn man sie als ausserhalb der Konzilskirche stehend erklärt, im Gegenteil, sie würde eine solche Erklärung geradezu begrüssen: „Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione, d.h. als nicht in Gemeinschaft mit dem ehebrecherischen Geist erklärt, der in der Kirche seit 25 Jahren weht, und als ausgeschlossen von der gottlosen Gemeinschaft mit den Ungläubigen.“
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Przybislav Iamesseblo
Quelle: Püpüno
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