Mittwoch, 23. Juli 2008 14:57
Lutheraner: Die Neue Weltordnung
Ein Buch und die Folgen

1. Nach einer vorsichtigen Schätzung kamen in Europa unter Hitlers Herrschaft viereinhalb Millionen Juden ums Leben –.ganz abgesehen von denen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden und im Ausland Zuflucht fanden.
Die Geschichte berichtet, wenn überhaupt, nur von wenigen Verbrechen solchen Ausmaßes, die vorsätzlich und auf so kaltblütige Art und Weise begangen wurden. {Quelle: Alan Bullock; Hitler. Eine Studie über Tyrannei. Droste Verlag 1989, Seite 389)

2. Will man die Zahl der Menschen schätzen, die im Rahmen der „Endlösung“ ermordet wurden, so kommt man mit einer Summe zwischen 4.200.000 bis 4.600.000 der Wahrheit wohl am nächsten. {Quelle: Alan Bullock; Hitler. Eine Studie über Tyrannei. Droste Verlag 1989, Seite 690)
Im Index der Taschenbuchausgabe ist zu lesen: Unveränderte Taschenbuchausgabe der im Droste Verlag Düsseldorf erschienenen Neubearbeitung der deutschen Ausgabe an Hand der „Completely revised edition 1964“. Das Vorwort schrieb der Historiker Alan Bullock selber. Es beginnt mit der Zeile: „Vorwort zur vollständig überarbeiteten Neuauflage“!

Auf dem Buchdeckel sind zwei Empfehlungen renommierter Verlage:

1. „Es gibt bisher keine gründlichere, umfassendere und genauere Darstellung des Lebens und des Menschen Hitler“ (FAZ)

2. „Bullocks Buch dürfte als Standardwerk über viele Jahre hinaus die feste Grundlage aller wissenschaftlichen Hitlerstudien bilden. Trotz seines Umfangs liest sich das Buch, wie die Kritiker bestätigen, vorzüglich“. (Der Spiegel)

Um es vorwegzunehmen: das Buch ist kein Standardwerk geworden. 1991 ist es vom Markt verschwunden; und der Grund liegt auf der Hand: wer heute behauptet, daß weniger als 6. Mill. Juden ermordet worden seien, muß mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Man darf in diesem Kontext wohl davon ausgehen, daß 90/91 in Vorbereitung auf eine EU-weit vereinheitlichte, politisch korrekte Rechtsprechung eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden war, den Büchermarkt nach bloßstellenden Inhalten zu durchforken; der Auftrag, das auszusondern, was der kommenden Lehre vom Holocaust allzu deutlich widerspreche.
Köpfe indes durften nicht rollen. Andernfalls hätte man einflußreiche Personen des öffentlichen Lebens auf einer nicht vorhandenen Rechtsbasis an den Pranger stellen müssen, was zum einen eine Lawine von Verleumdungs-Klagen ausgelöst hätte, zum anderen die Integrität der Arbeitsgruppe in Frage gestellt.
Die Gruppe sollte Fäden haben in die hohe Politik, war jedoch nicht legitim. Deshalb mußte sie die Bücher im Stillen verbrennen.

Wer Alan Bullocks Buch beziehen will, tue dies über den zvab.de; verboten ist es nicht, nur unbequem für die Holocaust-Ideologen.

Eine österreichische Gerichtsbarkeit hat nun ein Urteil gefällt, das nicht nur ihre Rechtsstaatlichkeit in Frage stellt, sondern die Legalität der gesamten EU:

Der Historiker David Irving war im November 2005 aufgrund eines Vortrags im Jahr 1989 (!) in Österreich verhaftet und wegen „nationalsozialistischer Wiederbetätigung“ zu drei Jahren Haft verurteilt worden.
Im Jahr 1989 jedoch hat der erst 1992 eingeführte Paragraf 3h des Verbotsgesetzes noch nicht gegolten. Faktisch hat die österreichische Gerichtsbarkeit mit dem Urteilsspruch damit gegen das vom österreichischen Parlament ratifizierte Völkerrecht verstoßen: der Pakt verfügt in Artikel 1 das „Verbot rückwirkender Gesetzte und Strafen“!

Der Urteilsspruch hat den Inhalt des Buches ungeahnt aufgewertet. Gehen wir trotzdem mal davon aus, das rückbezügliche Urteil sei statthaft, dann stellte sich nun die unbequeme Frage: haben sich Alan Bullock, der Droste Verlag, Zeitungen und Rezensenten abgesprochen, um in einer konzertierten Aktion den Holocaust zu leugnen?

Angenommen, es würde jemand mit Bezug auf den Irving-Prozeß gegen das Buch klagen; die Richter kämen ins Schwitzen. Verurteilten sie das Buch, müßten sie ipso facto Alan Bullock, den Droste Verlag, Zeitschriften und Rezensenten zur Rechenschaft ziehen wegen Wiederbetätigung – Irvings Urteil bliebe rechtskräftig; verurteilten sie das Buch nicht, könnte sich europaweit jeder auf das Buch berufen und damit behaupten, den Holocaust habe es nicht gegeben; denn als Institution steht und fällt er mit der Zahl 6. Mill.!

Doch auch ohne Richterspruch könnte jeder ohne allzu große Gefahr den Holocaust leugnen. Voraussetzung ist lediglich die Kenntnis des Buches, denn das ist legal und der Historiker Alan Bullock renommiert. Sollte es wer wagen, einen zu verklagen, legt man das Buch als Beweis seiner Unschuld vor. Dann müßte sich das Gericht zwangsweise mit dem ungeliebten Gegenstand beschäftigen, also entweder EU-Recht über Personen und Konzerne sprechen – und ihren Sturz in Kauf nehmen, oder ein Auge beim Leugnen zudrücken: Freispruch für alle, also auch für Irving! Die Folge dieses Urteils wäre, daß jeder legal den Holocaust leugnen und relativieren könnte wie er will, denn das Buch ist noch da.

Wir haben hier ein manifestes Paradox vor uns, geschaffen von übereifrig agierenden Richtern, die linientreu und ahnungslos die Systemgrenze überschritten und dabei versehentlich den Superstaat enthaupteten.

Achtung, das ist keine Gebrauchsanweisung zum Leugnen! Wer es tut, tue dies auf eigene Rechnung. Dem ideologischen Dilemma ließe sich ohnehin sozialverträglicher entkommen mit dem Entschluß, aus der EU auszutreten.

Lesenswerte Schriften:
1.Eva Schweitzer; Amerika und der Holocaust (Sachbuch des Monats)
2.Alan Bullock; Hitler. Eine Studie über Tyrannei. Droste Verlag ( www.zvab.de )
3.Lateranvertrag
4.Reichskonkordat

Die Neue Weltordnung

Adolf Hitler

Eva Schweitzer listet eine ganze Reihe amerikanischer Hurensöhne auf, u.a. Mussolini, Stalin, Pinochet, Pol Pot und eben Hitler. Sie belegt anhand von wenig bekannten Dokumenten die enge Zusammenarbeit zwischen Washington und den Tyrannen.
Anders als Eva Schweitzer gehe ich davon aus, daß Hitler Wort hielt, tat, was verabredet war, nämlich die amerikanischen Industrie- und Geldmittel zu verwenden, aufzurüsten und einen mörderischen Krieg zu entfachen; der konnte derart überspannt werden, daß der Untergang des 3. Reichs unausweichlich würde.
Standard Oil lieferte bis zuletzt den Treibstoff für deutsche Flugzeuge und Panzer. Deutschland ist ein rohstoffarmes Land; nichts wäre einfacher gewesen, als den Ölfluß zu unterbinden?

Hitler und Mussolini 1934

Die Wehrmacht kämpfte 1942 über ganz Europa zerstreut; das Landesinnere war ungeschützt und der Krieg galt bald als verloren. Jetzt setzte der Bombenterror auf deutsche Städte ein; Hitler gab den Geheimbefehl an Himmler: Juden deportieren und eine möglichst große Zahl umbringen!
Der Mord ist in Bild und Film szenegerecht festgehalten worden. Wofür? Damit sollte die deutsche Bevölkerung nach der bedingungslosen Kapitulation kompromittiert werden.
Alleine, daß sich der Sozialhilfeempfänger Hitler binnen weniger Jahre eine 50 Tausend Mann starke Privatarmee aufbauen konnte, ist mehr als absurd.

Drei Deutschenhasser

Roosevelt, Stalin und Churchill waren übrigens ausgesprochene Deutschenhasser. Roosevelt nannte die Deutschen „Schweine“.

Saddam Husein

Das eingetragene CIA-Mitglied Saddam Hussein hatte sich meines Erachtens von Amerika ebenfalls nie Strippenziehern losgesagt. Ich glaube, daß Saddam noch lebt. Seine kameragerechte Hinrichtung diente lediglich, die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren, das sollte kritische Nachforschungen über sein Verbleiben verhindern.
Bemerkenswert in diesem Zusammenhange: kurz nach Saddams Machtergreifung lief die Schar seiner Anhänger mit „Mein Kampf“ durch die Straßen Bagdads; kurz vor Saddams Sturz identifizierte die Presse vermeintliche Doppelgänger Saddams.

Das Lossagen der Hurensöhne Washingtons ist eine Märe; sie soll die Verbindung zu den Strippenziehern kappen, den blutigen Krieg gegen die Völker rechtfertigen, was in sich ein Irrwitz ist, denn die Schuld der subversiven Einsetzung der Tyrannen ist damit ja nicht gesühnt.

Hinrichtung Saddam

Zudem gab es einfach zu viele Hurensöhne, als daß man diesem immer gleichen Muster von Einsetzung und Lossagung ernsthaft Glauben schenken kann.

Pius XI.

Pius XI. sah in Mussolini den „Mann der Vorsehung“. Er legitimierte Mussolini mit dem Lateranvertrag als Staatsoberhaupt und ließ sich dafür mit dem Vatikanstaat und 1,75 Mrd. Euro bezahlen. Daß hinter Pius XI. weihevollen Worten feste Überzeugung stand, möchte ich bezweifeln. Sie sollten vielmehr als Hinweis auf einen Komplott zwischen Washington, dem Vatikan und dem Tyrannen gedeutet werden, zumal auch Hitler von Pius XI. als Staatsoberhaupt legitimiert worden war.

Hitler übernahm Pius XI. Gedanken und verbreitete stereotyp, er sei ein Gesandter der Vorsehung; er ließ sich als neuer Messias verehren … unser täglich Brot gib uns heute! Die Vorsehung benennt also nichts anderes als den Vatikan.

Im Wechselspielen aus Lügen und Machtmißbrauch wird immer wieder ein Name laut, der der Familie Bush!

Ramzi Binalshibh

Schließt sich noch die Frage an: Wo ist Binalshibh? Binalshibh gilt als Kopf des Anschlags auf das WTC. Er wurde mediengerecht festgenommen und ist seitdem angeblich in den Kerkern Amerikas verschwunden?
Die Wochenzeitschrift „Der Stern“ hatte vor Zeiten einen entlarvenden Film veröffentlicht. Wir bekamen ihn allerdings nur einmal zu sehen. Darin ist festgehalten, daß Binalshibh sich für in einem Haus in Deutschland eingemietet hatte; und just in diesem Haus wohnten eine Etage tiefer für einige Wochen CIA-Agenten, vorgeblich, um Binalshibhs subversive Aktivitäten auszuspähen. Zeit genug war da, eine Absprache zu treffen und einen Koffer mit Geld für die Mission WTC zu übergeben!

Ramzi Binalshibj bei der Festnahme

Viele Mitwisser schaden; es brauchte für dieses Komplott also nur einen Hurensohn, die Flugzeugentführer indes handelten im Glauben an Allah; nur das macht Sinn; anders läßt sich nicht erklären, daß sie bereitwillig ihr Leben opferten. Für die göttliche Mission des neuen Messias, George W. Bush, wären sie mit Sicherheit nicht in den Tod gegangen.

[…]

Wer den rausgeschobenen Beitrag lesen will, klicke hier:
Elvira Maria Slade: Marienerscheinungen – teuflischen Ursprungs? Ist die Gospa ein Dämon?
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Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 7 Lesermeinungen:
Sonntag, 27. Juli 2008 01:12
Benedikt: @ Lutheraner
Keiner von Ihnen hat je einen eigenen Artikel in der Leserzeitung verfaßt. warum nicht? Weil sie nichts zu sagen haben. Sie können nur kläffen.

Statt hier herum zu lügen hielten Sie tatsächlich besser den Mund.
Überdies scheinen Sie an Wahnvorstellungen zu leiden. Anders ist die Auffassung, jemand, der etwas zu sagen hätte müsse bei kreuz.net Artikel verfassen nicht zu erklären.
Samstag, 26. Juli 2008 19:12
Meskinus: Armes Schwein,
auf solch hilflos-polemisches Gestotter musst du zurückgreifen? Und es wird mit Sicherheit noch mehr davon kommen, wenn ich diesen meinen Beitrag abgeschickt habe. Leute wie du agieren halt immer wenig überraschend…

Dennoch mein Tipp: Mach dich nicht lächerlicher, als du ohnehin schon bist. Jeder, der dein Geschreibsel liest, kann mit wenig Aufwand selbst herausfinden, dass Bullocks Buch keineswegs totgeschwiegen oder durch eine Verschwörung vom Markt genommen wurde. Den Dicken spielst du also nur noch für die, die zu sehr in ihrer kruden Weltanschauung feststecken, um solch eine kritische Überprüfung zu leisten.
Freitag, 25. Juli 2008 19:57
Lutheraner: Wer keine Argumente hat, wird ausfallend
Das Prinzip war schon im klassischen Altertum bekannt. Und daß sich vornehmlich Katholiken dieses Prinzips bedienen,

@ Meskinus: Ihre Ausfälle beruhen auf einem Konjunktiv. Sie haben eine Bibliothek nie von Innen gesehen.

@ Benedikt und Pius XII – Was Benedikt sagt, ist mir gelinde gesagt, scheißegal. Hier im Forum hat er sich nie als besonders intelligent gezeigt. Mehr als eine Satz kriegt er nie zu stande, und der ist gerade gut fürn Proletenstammtisch.

Und wenn Sie sich alle so sicher sind, leugnen sie und relativieren sie den Holocaust! Ich halte nicht nur jede Wette, hinter den 3 Nicks stecken nur 2 Personen, sondern daß die 2 auch viel zu feige sind! Ha, ha, ha, …

Dummköpfe!

Großspurige Worte sind keine taten, meine Herren. Und wenn tatsächlich alles Schwachsinn ist, was ich schreibe, warum habe ich jedes mal so hohe Klickraten?

Keiner von Ihnen hat je einen eigenen Artikel in der Leserzeitung verfaßt. warum nicht? Weil sie nichts zu sagen haben. Sie können nur kläffen.
Donnerstag, 24. Juli 2008 10:52
Pius XII: Nur peinlich!
wer heute behauptet, daß weniger als 6. Mill. Juden ermordet worden seien, muß mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Benedikt hat schon darauf hingewiesen: Das ist GROBER UNSINN.

Das Standardwerk zum Judenmord ist nach wie vor Raul Hilbergs „Die Vernichtung der europäischen Juden“, das eine Opferzahl von 5,1 Mio mit einer Schwankung von plus/minus 500.000 angibt. Wohlgemerkt: das ist das Standardwerk.

Und die übrigen Verschwörungstheorien in der Leserzeitung? Nun ja, sie sagen doch viel über den Mann, der sich „Lutheraner“ nennt.
Donnerstag, 24. Juli 2008 00:23
wer heute behauptet, daß weniger als 6. Mill. Juden ermordet worden seien, muß mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Ein wirklich unausrottbarer Mythos. Allerdings bloß von Revisionisten erfunden, um die angeblich unredliche Gesetzgebung zu „entlarven“.
Donnerstag, 24. Juli 2008 00:21
Benedikt: @ Meskinus
Da von einer Verschwörung zu sprechen, ist ein schlechter Witz.

Nein, dass ist einfach Blödsinn, aber der hat beim sauberen „Lutheraner“ Methode.
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