Freitag, 25. Juli 2008 08:22
Przybislav Iamesseblo: Durch Bezeichnungen soll man sich nicht irreführen lassen
Wer die Entwicklung seit dem Tode Papst Pius XII näher verfolgt merkt, dass von katholisch nur noch die Bezeichnung übrig geblieben ist
Geblieben ist einzig die Bezeichnung
In der analytischen Philosophie kennt man das Beispiel des Argonautenschiffs, welches ausläuft und in jedem Hafen, den es anläuft, repariert wird, und dabei eines neues Ersatzteil erhält. Wird der Vorgang unendliche Male wiederholt, bleibt am Schlusse von den ursprünglichen Bestandteilen des Schiffes nichts mehr übrig. Lediglich seine Bezeichnung bleibt unverändert.
Anlässlich der Weltausstellung in Hannover traten die Berliner Philharmoniker in einem künstlichen Licht mit einer Rockband auf. Da ich das Glück hatte, diese Institution abendländischer Kultur auf ihrem Höhepunkt zu erleben, habe ich mir bei diesem jammervollen Anblick gesagt, ein solcher Auftritt ist eines Orchesters nicht würdig, dessen glorreiche Vergangenheit von Namen wie von Bülow, Nikisch, Furtwängler und von Karajan geprägt wurde. Übersehen hatte ich dabei, dass nahezu alle Akteure in der Zwischenzeit entweder ausgewechselt oder im Begriffe standen ausgewechselt zu werden. Die Bezeichnung: Berliner Philharmoniker war aber unverändert geblieben.
Ähnliches geschah vor fünfzig Jahren mit der katholischen Kirche. Auf den rechtgläubigen Pius XII folgte der Frevler Roncalli auf den Stuhl Petri. Anfänglich waren es die gleichen Akteure die weiterspielten und ohne die Kehrtwende Kardinal Ottavianis wäre der Frevler Montini niemals der Nachfolger Roncallis geworden. Allmählich wurden die Akteure ausgewechselt bis zuletzt nur noch die Bezeichnung katholisch übrig blieb.
In der analytischen Philosophie kennt man das Beispiel des Argonautenschiffs, welches ausläuft und in jedem Hafen, den es anläuft, repariert wird, und dabei eines neues Ersatzteil erhält. Wird der Vorgang unendliche Male wiederholt, bleibt am Schlusse von den ursprünglichen Bestandteilen des Schiffes nichts mehr übrig. Lediglich seine Bezeichnung bleibt unverändert.
Anlässlich der Weltausstellung in Hannover traten die Berliner Philharmoniker in einem künstlichen Licht mit einer Rockband auf. Da ich das Glück hatte, diese Institution abendländischer Kultur auf ihrem Höhepunkt zu erleben, habe ich mir bei diesem jammervollen Anblick gesagt, ein solcher Auftritt ist eines Orchesters nicht würdig, dessen glorreiche Vergangenheit von Namen wie von Bülow, Nikisch, Furtwängler und von Karajan geprägt wurde. Übersehen hatte ich dabei, dass nahezu alle Akteure in der Zwischenzeit entweder ausgewechselt oder im Begriffe standen ausgewechselt zu werden. Die Bezeichnung: Berliner Philharmoniker war aber unverändert geblieben.
Ähnliches geschah vor fünfzig Jahren mit der katholischen Kirche. Auf den rechtgläubigen Pius XII folgte der Frevler Roncalli auf den Stuhl Petri. Anfänglich waren es die gleichen Akteure die weiterspielten und ohne die Kehrtwende Kardinal Ottavianis wäre der Frevler Montini niemals der Nachfolger Roncallis geworden. Allmählich wurden die Akteure ausgewechselt bis zuletzt nur noch die Bezeichnung katholisch übrig blieb.
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Redakteur:
Przybislav Iamesseblo
Quelle: Püpüno
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Freitag, 25. Juli 2008 20:02
Lutheraner: Brandenburgis
Und das glauben Sie?
Naivität ist für manche Frau eine Zier, aber nur, wenn sie sie bewußt einsetzt.
Naivität ist für manche Frau eine Zier, aber nur, wenn sie sie bewußt einsetzt.
Freitag, 25. Juli 2008 15:36
Brandenburgis: NUn ja, die Zusage
Christi lautet ja, daß die Katholische Kirche erhalten bliebe (non praevalebunt) auch über die Generationen hinweg, selbstverständlich.
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