Montag, 1. September 2008 03:25
Wahrheitsfreund Martin: Die Evolutionstheorie ist widerlegt
Obwohl die Evolutionslehre in den Universitäten, Schulen und von den Medien ständig als feststehende wissenschaftliche Tatsache ausgegeben wird, steht sie tatsächlich zu vielen Naturgesetzen im Widerspruch. Vollends unhaltbar ist sie seit der Entdeckung des Erbmoleküls mit seinem Genetischen Code von mehreren Milliarden in bestimmter Reihenfolge angeordneten Gliedern. In diesem Artikel sollen die wichtigsten Einwände übersichtlich und verständlich zusammengestellt werden. Es gibt außer den genannten noch viele andere Einwände im Detail. Solche können in der am Schluß angegebenen Literatur gefunden werden.
Ist die „Evolution“ wirklich eine wissenschaftliche Tatsache,
wie ihre Vertreter an den Universitäten, in den Schulen und in den Medien ständig behaupten?

„Evolution“ wird in diesem Aufsatz verstanden als angeblich Arten ändernde „Makroevolution“, d. h. Arten ändernde „Höherentwicklung“ von einfachen zu komplexen Lebensformen, wobei ich hier die der geglaubten biologischen Evolution angeblich vorausgehende kosmische und chemische Evolution mit einschließe. Sog. „Mikroevolution“ als Anpassung einer Art an eine sich verändernde Umgebung wird anerkannt.
Auch offensichtliche Ähnlichkeiten zwischen den Arten wird anerkannt. Doch diese beweisen nicht im mindesten eine zeitliche Abfolge ihrer Entstehung, denn die Ähnlichkeiten können mindestens ebenso gut erklärt werden dadurch, dass sie von demselben Schöpfer geschaffen wurden: so wie die Werke eines bestimmten Malers untereinander ähnlich sind, wo wir auch nicht glauben, dass ein Gemälde aus einem anderen entstanden sei. –
Wissenschaftliche Erkenntnisse werden bekanntlich durch Beobachtung und Experiment gewonnen. Voraussetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse ist, dass die Beobachtungen sie regelmäßig bestätigen, ihnen nicht widersprechen und dass die sie bestätigenden Experimente jederzeit und überall wiederholbar sind. Gemäß dem bekannten Wissenschaftstheoretiker Karl A. Popper ist eine Hypothese oder Theorie zu verwerfen oder zumindest zu modifizieren, wenn sie auch nur durch eine Beobachtung oder ein Experiment widerlegt wurde (Falsifikationstheorem). Wie ich im folgenden zeigen werde, wird die Evolutionstheorie nicht nur durch eine, sondern durch viele naturwissenschaftliche Beobachtungen und Gesetze widerlegt und durch kein einziges Experiment verifiziert. Im Gegenteil: Sie passt nicht zu den bisherigen Beobachtungen, Erfahrungssätzen und Naturgesetzen:

1. Unvereinbar mit dem Naturgesetz: Leben kann nur aus Leben entstehen.
Es wurde niemals beobachtet oder durch ein Experiment bewirkt, dass ein Lebewesen aus unbelebter Materie erzeugt wurde. Nicht einmal der primitivste Einzeller konnte im Labor aus unbelebter Materie hergestellt werden, ja nicht einmal das DNS-Molekül des primitivsten Einzellers. Im Gegenteil: Es wurde stets beobachtet, dass jede Art von Lebewesen ausschließlich aus einem Lebewesen gleicher Art oder fast gleicher Art entstanden ist. Z. B. ein Rind aus einem Rind. Der berühmte Mikrobiologe Louis Pasteur hat gegen die altertümliche Meinung des Aristoteles, wonach Lebewesen aus dem Schlamm entstehen, den Satz aufgestellt: „Leben kann nur aus Leben kommen.“ Das ist ein bisher unwiderlegtes Naturgesetz.-
2. Unvereinbar mit dem Naturgesetz der Konstanz der Arten: Es ist ein m. W. nie widerlegter Erfahrungssatz der beobachtenden und experimentellen Vererbungswissenschaft, dass jede Art ihre Art hervorbringt und bestrebt ist, ihre Art konstant zu halten. Je extremer eine Züchtung, desto instabiler ist das Ergebnis: sei es in der Krankheitsanfälligkeit, sei es dass ein solches Tier sich nicht mehr fortpflanzen kann. So ist z. B eine Kreuzung zwischen Pferd und Esel, das Maultier, bekanntlich unfruchtbar. Überzüchtete Milchkühe sind besonders krankheitsanfällig, ebenso überzüchtete Getreidesorten. Trotz noch so vieler Züchtungsversuche mit der Taufliege konnte keine andere Spezies erzeugt werden. Durch die heutige Erkenntnis über die Bedeutung des Erbmoleküls DNS für die Fortpflanzung und Vererbung ist die Entstehung einer anderen Art auch theoretisch nicht glaubhaft.-
3. Entstehung und Entwicklung durch Zufall ist absurd: Seit der Entdeckung des Erbmoleküls DNS, des Genetischen Codes, mit seinen Milliarden von Kettengliedern bestehend aus den vier Basenpaaren, die in ganz bestimmter Reihenfolge angeordnet sein müssen, und sich gemäß der Evolutionslehre zufällig durch eine unfassbar große Zahl chemischer Polykondensationen gebildet haben müssten, ist es absurd zu anzunehmen, dass diese das Ergebnis eines statistischen Zufalls seien. Der Lehrstuhlinhaber für Makromolekulare Chemie, Prof. Bruno Vollmert von der TU-Karlsruhe, hat dies in seinem Buch „Das Molekül und das Leben…“ (1985) ein-drucksvoll dargestellt: Wenn nämlich der Eingliederung eines neuen Gens die Wahrscheinlichkeit von 1: 50.000, höchstens 1: 10.000 zukomme, (dann) sei die Wahrscheinlichkeit (W), dass sich dasselbe Ereignis (Eingliederung eines passenden Gens) zwanzigmal wiederholt (damit zum Beispiel Glykocholsäure in der Zelle gebildet werden kann) W = (1:10.000)hoch20 = 10hoch minus80 (S. 129). Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Zigtausende Gene passend eingegliedert werden, ist dann in der Größenordnung kleiner als 1:10hoch1.000 – eine unvorstellbar kleine Wahrscheinlichkeit. Zum Vergleich: die Zahl der Atome im Weltall wird auf 10hoch83 Atome geschätzt. Das Weltall soll nach der materialistischen Urknalltheorie vor 14 Milliarden Jahren entstanden sein, das sind 4 x 10hoch17 Sekunden. Also selbst wenn es schon vom Urknall an ein Urlebewesen gegeben hätte und jede Sekunde eine Mutation stattgefunden hätte, hätte man auch nicht annähernd genügend Zeit für genügend Zufallsereignisse, um ein einziges Gen zu treffen. Jeder, der die Potenzrechnung begreift, müsste begreifen, dass innerhalb dieses Rahmens eine Bildung der DNS-Doppelhelixkette durch Zufallsereignisse schlechthin unmöglich ist – ganz abgesehen von dem weiteren Problem, dass ja jeder „Wurf“ unter ungefähr 10hoch1.000 „Würfen“ noch getestet werden müsste, ob er im evolutiven „Kampf ums Dasein“ ein Erfolg wäre.-
4. Ursuppenexperimente sind gescheitert, insbesondere Ureys und Millers und ihrer Nachfolger Versuche, durch elektrische Hochspannung, angewendet auf eine Mischung der vier angenommenen Urgase Kohlendioxid, Wasser, Ammoniak und Methan, Aminosäuren als Voraussetzung für die Bildung von Nukleotiden zu erhalten. Und sie müssen laut Prof. Vollmert auch scheitern, weil auf diese Weise, gemäß dem Massenwirkungsgesetz der Chemie, nur ein Stoffgemisch erhalten werden kann, das mit sich selbst im chemischen Gleichgewicht ist, mit nur einem Minimalanteil der gewünschten Aminosäure(n), was für eine Evolution nicht ausreiche. Hydrolyse würde bei höherer Konzentration die gebildete Kette wieder spalten(S. 44 und 94). Auch könnte hierdurch allenfalls ein Razemat entstehen, d. h. ein Gemisch aus spiegelbildlichen Molekülen, während die Moleküle des Lebens in der Regel einseitig links drehend sind (L-Enantiomere). Die Chiralität ist unerklärlich.-
5. Unvereinbar mit dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik: Danach tendieren alle natürlichen Prozesse vom Zustand der Ordnung zum Zustand der Unordnung bzw. Durchmischung dessen, was vorher getrennt war (innerhalb eines geschlossenen Systems – und das liegt ja in Bezug auf die Makroevolution vor, wenn man nicht eine außermaterielle Struktur gebende Einwirkung als Erklärung zulassen will). Die Evolutionstheorie behauptet das Gegenteil: Aus anfänglich primitiven Formen seien allmählich komplexe Formen entstanden.-
6. Auch der paläontologische Befund bestätigt die Evolutionstheorie nicht: Henning Kahle hat in einer sorgfältigen Studie gezeigt („Evolution, Irrweg moderner Naturwissenschaft“, 1980), dass die verschiedenen Pflanzen- und Tierklassen in den verschiedenen Erdepochen fast plötzlich auftreten. Dass in den untersten geologischen Schichten keine höheren Tierarten sich befinden, könnte auch dadurch erklärt werden, dass nach einer Durchflutung verschieden großer Objekte die kleinen sich unten ablagern, die größeren in der Mitte, die ganz großen zuoberst. Die große Flut, von der nicht nur die Bibel, sondern die Erinnerung vieler Völker berichtet, könnte nach ihrem Rückzug zu diesen Ablagerungsschichten geführt haben.
Sie bietet die nahe liegendste Erklärung für die Sedimentschichten und die vielen in ihnen abgelagerten ehemaligen Lebewesen als Versteinerungen.-
7. Messungen für hohe Altersbestimmungen sind unbrauchbar, weil an nicht überprüfbare Voraussetzungen gebunden und unzuverlässig.
Solche Messungen sind keine historischen Altersbestimmungen, sondern phantastische Extrapolationen aus rund 100 bis 200 Jahren exakter Naturwissenschaft auf Millionen und Milliarden von Jahren. Hierbei wird unterstellt, dass die Stoffzusammensetzung vor Millionen von Jahren dieselbe war wie heute und dass die radioaktive Zerfallsrate über Jahrmillionen konstant ist, was keineswegs sicher ist und sich mit Sicherheit nicht überprüfen lässt, da wir nicht in die Vergangenheit zurückreisen können. Das ist ungefähr so, wie wenn eine Fliege mit einer Woche Lebensalter, falls sie denken könnte und das dafür notwendige technische Geschick hätte, exakte Messungen der Länge des kleinen Fingers eines zwölfjährigen Kindes während fünf Tagen exakt messen würde und daraus das Alter des Kindes berechnen würde, nämlich vor wie viel Tagen die Länge des kleinen Fingers Null mm gewesen sein „muss“. So z. B. ergab eine Altersbestimmung anhand radioaktiver Zerfallsprozesse für das Lavagestein, das 1990 aus dem Mount St. Helens (USA) kam, ein Alter von 30 000 Jahren. Und das Gestein, das tatsächlich vom Vulkanausbruch in Hulali/Hawaii 1800/1801 stammte, erschien in den 60-er Jahren des 20. Jh. aufgrund der Kalium-/Argon-Methode als 160 Mio. Jahre alt.-
8. Die „Evolutionstheorie“ hat zu keinen bestätigten Voraussagen geführt: Gemäß der naturwissenschaftlichen Wissenschaftslehre soll eine gesicherte Theorie zu Voraussagen führen. So führte z. B. die Kepler’sche Planetentheorie und die Newton’sche Gravitationstheorie zur Voraussage und Entdeckung neuer Planeten. Beide sind wegen ihrer vielfältigen Bestätigungen inzwischen als Naturgesetze anerkannt. Die Evolutionshypothese hätte zumindest zur Entdeckung vieler Zwischenformen führen müssen. Aber es wurden keine überzeugenden Zwischenglieder gefunden, obwohl noch nie so viele Ausgrabungen und Umgrabungen gemacht wurden und Millionen Versteinerungen gefunden wurden wie in den letzten hundert Jahren! Siehe hierzu ausführlich des mohammedanischen Gelehrten Harun Yahya’s: „Atlas der Schöpfung“. Wie gesagt: Ähnlichkeit der Gestalt beweist noch nicht, dass das eine aus dem anderen hervorgegangen sein muss. Es gab lediglich immer wieder vermeintliche Zwischenglieder, die sich dann später als Fehlinterpretationen oder gar als Fälschungen herausstellten. Z. B. wurde 1912 in London vom Britischen Museum der „Piltdown-Mensch“ als ein vormenschliches Zwischenglied triumphierend der Öffentlichkeit präsentiert. Erst 1953 wurde nachgewiesen, dass dies eine Fälschung war (siehe Wikipedia). 41 Jahre lang diente dieser Betrug zur Festigung der Evolutionslehre in Millionen von Köpfen. Auch Ernst Haeckel’s sog. „Biogenetisches Grundgesetz“ wurde widerlegt (durch den Humanembryologen Erich Blechschmidt aus Göttingen) und außerdem als Betrug entlarvt. Die angeblichen „Kiemenspalten“ beim menschlichen Embryo sind nach Blechschmidt in Wahrheit Beugefalten. Gemäß Blechschmidts gründlichen anatomischen Untersuchungen von Embryonen ist der menschliche Embryo von Anfang an spezifisch menschlich. Trotzdem wird noch heute in deutschen Schulen gelehrt, dass der menschliche Embryo in seiner „Ontogenese“ die Evolution als „Phylogenese“ wiederhole. Der Neandert(h)aler gilt heute nicht als Vorfahre des Menschen, sondern als eigene Spezies. Seine Deutung ist noch heute umstritten. Auf dem Mond wurde keine dicke Staubschicht gefunden: Vor der ersten Mondbesteigung erwarteten die Astrowissenschaftler aufgrund ihrer Annahme einer Entstehung des Weltalls in kleinen Schritten vor 14 Mrd. Jahren, dass auf dem Mond durch die seit Milliarden Jahren erfolgten Meteoriteneinschläge eine dicke Staubschicht vorhanden sein müsse. Doch sie wurde nicht gefunden.-
9. Kein Programm entsteht aus Materie oder durch Zufall, sondern stets durch Planung eines Programmierers: Gemäß den Erkenntnissen der Informationswissenschaft gibt es bekanntlich die Unterscheidung zwischen Programmen (Software) und den von ihnen gesteuerten Maschinen (Hardware, z. B. Roboter). Demnach ist das Programm erstens nicht materieller Art, vielmehr stellt es lediglich Information dar, die in der Anordnung materieller Teilchen besteht. Zweitens entstehen Programme nicht durch Zufall, sondern durch einen Programmierer. Drittens bestimmt dieser die Bedeutung der Zeichen seines Programms und ihr Einwirken auf die Maschine. Die Materie selbst kann so etwas nicht tun. Siehe hierzu ausführlich das Buch des Informatikprofessors Werner Gitt „Am Anfang war die Information“ (2002).-
10. Kybernetische Systeme lassen sich nicht beliebig vereinfachen (siehe Michael Behes Theorem der „irreducible complexity“: Grundsatz einer notwendigen Mindestkomplexität). Wenn schon eine Maschine noch nicht während ihrer Entwicklung funktioniert, sondern erst, wenn sie fertig gebaut ist, so gilt dies erst recht für jedes Lebewesen, welches nach naturwissenschaftlich-materialistischer Anschauung nichts weiter als eine komplexe kybernetische Maschine ist, in der alle Bestandteile wechselseitig aufeinander abgestimmt sind. Man kann nicht beliebig viele Teile hinwegnehmen, soll das Gesamtsystem noch funktionieren. Hier gibt es eine Untergrenze. Dies gilt schon bei einer einfachen Dampfmaschine oder einem Verbrennungsmotor, ja schon bei einer Mausefalle mit ihren 7 oder 8 notwendigen Bestandteilen. Daraus folgt im Umkehrschluss, dass ein Lebewesen, vorgestellt als kybernetisches System, erst ab einer gewissen Minimalausstattung, die allerdings auch schon reichlich komplex sein muss, überhaupt lebensfähig ist, wenn es bereits fertig „gebaut“ ist. Das Entwicklungsstadium bietet keinen Vorteil im Überlebenskampf. Dasselbe gilt auch für einzelne höhere Organe, z. B. ein Auge oder ein Ohr. Auch ein Militärflugzeug ist erst dann ein militärischer Vorteil, wenn es fertig gestellt ist, nicht während seiner Konstruktion, die leicht angreifbar ist.
Das DNS-Molekül hat die höchste Informationsdichte, die man kennt. Schon die geringe Menge DNS, die der Größe eines Stecknadelkopfes entspricht, reichte aus, um die Information von einem Stapel Taschenbücher, der 500 mal größer ist als die Entfernung des Mondes von der Erde, zu speichern, wie Prof. Gitt vorträgt. Von selbst und durch Zufall kann eine derartig intelligente Informationstechnologie niemals entstehen. Zurecht sagt Gitt: „Am Anfang war die Information.“ –
11. Ist die Entstehung der Welt und der Lebewesen aus toter Materie wenigstens plausibel? Nein! Auch das nicht, denn nicht nur ist die Evolutionsannahme mit den bekannten Beobachtungen und Experimenten unvereinbar, sondern selbst die eifrigsten Verfechter derselben können nicht einmal ansatzweise erklären, a) wie der genetische Code von der unregelmäßigen formalen Anordnung der vier verschiedenen Basenpaare zur Information und „Handlungsanweisung“ wird, durch welche die biologischen Prozesse innerhalb einer Zelle gesteuert werden, b) wie die erste Zelle ohne Einwirkung eines intelligenten Wesens entstanden sein könnte, c) was sich während des Urknalls abgespielt hat.
So heißt es hierzu in der deutschen Internet-Enzyklopädie Wikipedia unter dem Stichwort „Universum“: „Da die naturwissenschaftlichen Gesetze für die extremen Bedingungen während der ersten etwa 10hoch minus43 Sekunden (Planck-Zeit) nach dem Urknall nicht bekannt sind, beschreibt die Theorie den eigentlichen Vorgang streng genommen überhaupt nicht.“ Sind 10hoch minus43 Sekunden, d. h. der 10 hoch 43-ste Teil einer Sekunde, noch dazu unter unbekannten und unerkennbaren Naturgesetzen wirklich leichter vorzustellen als 6 Schöpfungstage mit angenommenen je 60x60x24= 86.400 Sekunden eines intelligenten Schöpfergeistes? – Wobei ich persönlich glaube, dass auch diese biblischen Schöpfungstage nicht mit unseren Uhren und unseren Zeiterfahrungen erfasst werden können. Beide Vorgänge können wir uns im Einzelnen nicht vorstellen. Zeitlich messbare 24-Stunden-Tage sind nicht das Wesentliche des Schöpfungsglaubens, sondern dass ein überaus intelligenter und mächtiger Planer und Gestalter die Welt mit ihren Gestalten und Lebewesenarten in einer Abfolge von Schöpfungshandlungen ersonnen und erschaffen hat. Die Erkenntnisse der modernen Biologie und Chemie über das Erbmolekül stehen sehr gut im Einklang mit der Aussage der Bibel in Joh 1,1: „Am Anfang war das Wort“. Dagegen sind sie unvereinbar mit dem Dogma der materialistischen Naturwissenschaftler, dass am Anfang die tote, aber energiereiche Materie gewesen sei. – Ehrliche Naturwissenschaftler geben deshalb zu, dass sie die Entstehung des Weltalls und die Entstehung der Lebewesen nicht erklären können. Sogar der mit einem Nobelpreis ausgezeichnete Biochemiker Manfred Eigen, der an die „Selbstorganisation der Materie“ glaubt und diese verficht, räumte gegenüber seinem Kollegen Bruno Vollmert ein: „Die Frage nach dem historischen wie der Entstehung des Lebens hat eine kurze und klare Antwort: Wir können es nicht wissen.“ (siehe Vollmert, S. 17).
Andere behaupten unverfroren und wider besseres Wissen dem Volk gegenüber, dass die Evolution eine wissenschaftliche Tatsache sei, insbesondere die Autoren von Biologie-Schulbüchern und nahezu alle Journalisten.
Aus den genannten Gründen ist die „Evolutionstheorie“ jedoch nicht einmal eine Theorie, d. h. eine viele verschiedene Beobachtungen zusammenfassende und erklärende Schau, sondern allenfalls eine Hypothese (Annahme), allerdings eine untaugliche und extrem unwahrscheinliche, die grundsätzlich nicht beweisbar ist und zu den bekannten Naturgesetzen im Widerspruch steht. Sie ist folglich im Grunde genommen nichts weiter als irrationale Weltanschauung und Glaube der gottlosen, die vergängliche Welt absolut setzenden Naturwissenschaftler und ihrer an sich selbst, an den Menschen und an seine Wissenschaft glaubenden Anhänger darüber, wie sie sich die Entstehung des Universums und der Lebewesen vorstellen in Opposition zum Schöpfungsglauben der Monotheisten.
Zu einer öffentlichen Diskussion mit kompetenten Gegnern der Evolutionslehre sind ihre Anhänger nicht bereit – etwa im Fernsehen. Um nicht von Kreationisten auf die Verkehrtheiten ihrer Annahmen und Schussfolgerungen konfrontiert zu werden, verlangen sie, dass in den Schulen ausschließlich die Evolution gelehrt werden müsse, was sie auch im letzten Herbst beim Europarat erfolgreich durchsetzen konnten. Aufgrund der hiermit skizzierten Unvereinbarkeit mit wissenschaftlichen Erkenntnissen ist dies nicht verwunderlich: Sie wollen nicht, dass ihnen die fehlende Begründung der Evolutionslehre und die Widersprüche zu bestehender Naturerkenntnis vorgehalten werden und dadurch ihre „Theorie“ als unglaubwürdig bewiesen wird. So verweigerte z. B. der streitbare Evolutionsverfechter Prof. Ulrich Kutschera den öffentlichen Streit im Fernsehen mit seinem Kollegen Prof. Siegfried Scherer, zu dem Ministerpräsident Althaus von Thüringen eingeladen hatte, mit der fadenscheinigen Begründung, mit „Fundamentalisten“ diskutiere er nicht. Ein Fundamentalist ist aus Sicht der evolutionsgläubigen Materialisten per Definition jemand, der ihren Evolutionsglauben ablehnt. Also verweigern sie von vornherein die Diskussion mit jedem Andersdenkenden, mit jedem, der ihren Glauben ablehnt. Das ist weder intelligent noch tolerant, sondern dogmatisch und autoritär. Alle Widersprüche zu den Naturgesetzen werden beharrlich ignoriert.
Anscheinend sind die evolutionsgläubigen Wissenschaftler und Materialisten selbst Fundamentalisten, nicht bereit zur Diskussion mit Menschen, die ihr Fundament (= der Glaube, dass es keinen Gott gibt, sondern nur Materie und Energie) oder nur die darauf errichtete Evolutionsannahme nicht anerkennen, sondern kritisieren. – – –
Warum wird dieser Unsinn dennoch von sehr vielen Menschen hierzulande, vermutlich von der Mehrheit, geglaubt oder zumindest anerkannt? Weil alle gezwungen wurden, die staatlichen Einheitsschulen zu durchlaufen und dort frühzeitig mit dieser Lehre als einzig richtige und naturwissenschaftlich abgesicherte Lehre indoktriniert wurden. Argumente gegen die Evolutionslehre wurden den Kindern verschwiegen. Also wurden sie genötigt diese Lehre als wissenschaftliche Wahrheit anzunehmen. In der Kindheit Eingeprägtes, ob wahr oder falsch, gut oder böse, sitzt im Allgemeinen meist ziemlich tief und fest und wird zur eigenen Identität gerechnet. Davon kann man sich nicht so leicht lösen, vor allem wenn dies die herrschende Meinung der sozialen Umwelt ist, zu der man dann auch in Konflikt treten würde. Mir fiel es auch schwer, mich von der Evolutionsvorstellung zu lösen, die mir von klein auf beigebracht worden war und an die ich geglaubt hatte, nachdem ich die gegen sie sprechenden wissenschaftlichen Argumente mitgeteilt bekam, wobei ich besonders dem inzwischen verstorbenen Prof. Wilder-Smith zu Dank verpflichtet bin. – Leider haben hier auch die Kirchen versagt, indem sie, geplagt von einem Galilei- Schuldkomplex es nicht gewagt haben durch ihre Wissenschaftler die Evolutionslehre als unwissenschaftlich zu widerlegen.
Wer aber die Wahrheit liebt, der überprüft, ob das, was er in seiner Kindheit lernen musste, wahr ist oder falsch. Und die Erkenntnis der Wahrheit macht ihn frei, wie schon der Herr Jesus Christus gesagt hat (Joh 8). – – –
Literaturhinweise(selbstverständlich bedeutet dies nicht Zustimmung zu allen Aussagen, die in diesen Veröffentlichungen stehen):
Prof. Dr. Dr. Dr. Wilder-Smith (Biochemiker): „Herkunft und Zukunft des Menschen“ 2. Aufl. 1975.-
Dr. J. C. Whitcomb und Dr. H. M. Morris: „Die Sintflut“ 1977.-
Dr. Henning Kahle (Botaniker):„Evolution, Irrweg moderner Naturwissenschaft“ 1980.-
Prof. Dr. Wolfgang Kuhn (Zoologe): „Stolpersteine des Darwinismus“ Band 1 und 2, 1984ff. –
Prof. Dr. Bruno Vollmert (Makromolekularchemiker): „Das Molekül und das Leben – vom makromolekularen Ursprung des Lebens und der Arten – was Darwin nicht wissen konnte und Darwinisten nicht wissen wollen“ (Rowohlt Verlag 1985).-
Prof. Dr. med. Erich Blechschmidt (Humanembryologe): „Wie beginnt das menschliche Leben? Vom Ei zum Embryo“ 2002, 7. Auflage.- Prof. Dr. Michael J. Behe: „Darwin’s Black Box: The Biochemical Challenge to Evolution“ 1996, wo er nachwies, dass es eine nicht mehr zu vereinfachende Komplexität gebe (irreducible complexity).- Prof. Dr. Werner Gitt (Informatiker): „Am Anfang war die Information“ 2002.- Dr. Reinhard Junker und Prof. Dr. Siegfried Scherer: „Evolution – ein kritisches Lehrbuch“, 2006.- Wachtturm Bibel- und Traktatgesellschaft: „Das Leben – wie ist es entstanden?“ 1985.- www.wildersmith.org (bringt Mp3s und Videos auf Englisch), www.intelligentdesigner.de, www.wort-und-wissen.de, www.genesisnet.info, www.creationism.org, www.evolutionsschwindel.com (von Harun Yahya).
Quelle: Wahrheitsfreund Martin
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Montag, 8. September 2008 18:55
JMX: Mach’s doch nicht so kompliziert
Verdunsten ist der Übergang von flüssig zu gasförmig bei einer Temperatur unter dem Siedepunkt des jeweiligen Stoffes.
Freitag, 5. September 2008 23:55
Wahrheitsfreund Martin: an „Wahrheit“
Bitte beende, was Du schreiben wolltest.
Freitag, 5. September 2008 23:32
Wahrheit: @Wahrheitsfreund Martin:Warum sollte ich? Ich benötige keinen weiteren Beweis der Wahrheit.
Die Lebensschöpfung genügt mir. An dieser Stelle muß ich nicht jemandem glauben sondern kann sicher wissen. Ich benötige hier also keinen weiteren „Wahrheitszeugen“.
Aus der Schöpfungstatsache erschließt sich mir noch mehr. Ich sehe das Genie dahinter und weiß, daß er seine Schöpfung nicht alleine läßt und auch „darüber hinaus“ gedacht haben wird. Mir ist vollkommen klar, daß uns „in Wirklichkeit“ gar nichts passieren kann, egal, was uns auch an Furchtbarem zustoßen mag. Ich wurde eigentlich sehr christlich erzogen. Nachdem mir die Schöpfung eines Tages klar wurde (2 Minutenrechnung ähnlich wie ich sie bei Lerle demonstriert hatte) und lange vor der heutigen allgemeinen Diskussion, hat sich meine Einstellung zum Leben völlig gewandelt. Jede Spinne lasse ich seitdem am Leben. Und ich bin aus der scheinheiligen Kirche ausgetreten.
Verdunstung: Wasser hat einen temperaturabhängigen Dampfdruck. Solange der Dampfdruck in der Umgebung kleiner als der Wasserdampfdruck ist, strömt Wasserdampf in die Umgebung. Als Folge dieses Energieverlustes (=Verdampfungsenergie) kühlt sich das Wasser ab und der Wasserdampfdruck wird daher auch geringer. Die Verdunstungsgeschwindigkeit ist hierbei proportional der Dampfdruckdifferenz (Wasser-Luft), bei sonst gleichen Umständen. In einem geschl. Gefäß mit Luft darüber steigt der Wasserdampfdruck in der Luft hierbei an und die Verdunstung kommt zum Erliegen (dp=0). Bei Loch im Deckel verdunstet nur das nach, was durch Loch entweichen kann. Platzfehl…
Freitag, 5. September 2008 22:16
Wahrheitsfreund Martin: an „Wahrheit“: Jesus Christus ist der glaubwürdige Zeuge für die Wahrheit!
Werter Kamerad „Wahrheit“! Ich schätze wie engagiert und kenntnisreich Du argumentiert hast in der Holocaustdebatte zu Lerles Artikel vom 24. August (außer dass ich den Unterschied zwischen Verdampfung und Verdunstung nicht begriffen haben, den Du gemacht hast), und hier auch kontra Evolutionstheorie . – Ich habe an dich jedoch die Frage: Wenn für Dich in allem die Wahrheit obenan steht, was hindert Dich daran, Dich anzuschließen dem größten Wahrheitszeugen, den die Menschheit jemals erlebt hat: Jesus Christus – der nach eigener und glaubwürdiger Aussage von Gott gesandt worden ist, um für die Wahrheit zu zeugen?
Freitag, 5. September 2008 21:27
Wahrheit: Ehrlich gesagt, Sie ignorieren einige Fakten, welche
eben nicht dazu passen, daß alles nur Halluzinationen eines Hirns unter besonderen Umständen sind.
Durch solchen Faktenausschluß kann man sich jede Theorie zusammenbasteln.
Der wesentliche Punkt war doch, daß die Patientin Dinge beobachten konnte, welche sie eben nur aus der „Vogelperspektive“ hätte wahrnehmen können und niemals als liegende Person.
Über derartige Erlebnisse haben schon viele berichtet und das kann eben mit keinem Sonderzustand des Hirns erklärt werden.
Materialisten klammern dieses bewiesene Phänomen in ihrer Würdigung einfach aus.

Ihre Bemerkung, daß es zu viele ehrliche Häute unter der Kirche gibt und daß es sich daher verbietet, „solche“ Bemerkungen zu machen, ist ja geradezu Zensur. Mit solcher Denke wurde uns schon viel Unheil beschert.

Bei den ehrlichen Kirchenleuten denke ich nur einmal an die Hexenverbrennungen, die vorangegangenen Prozesse und die grausamsten Folterungen.

Desweiteren denke ich an die Qual, welche die Kirche ihren Gläubigen in der Hölle verspricht, wenn sie den Klingelbeutel nicht füllen.

Ich denke, damit soll es erstmal genug sein. Es reicht schon.
Freitag, 5. September 2008 20:57
Ehrlich gesagt: DIE Kirche
gibt es nicht, es gibt einzelne Vertreter oder auch viele die Ihre Macht mißbrauchen, aber das sind nie alle. Die Kirchengeschichte ist zu vielseitig und es gibt zu viele ehrliche Häute unter den Kirchenleuten, die es moralisch verbietet, so eine Bemerkungen zu machen.

Ich habe noch eine andere Meinung bzgl. Nah-Toderfahrungen gehört:
Dies Erfahrungen sind zu aller erst auf ein Gehirn zurückzuführen, dass nahe am Sterben ist. Da laufen chemische Prozesse ab, die auch durch Drogen exakt nachvollzogen werden können (Licht im Tunnel, Erleichterung, Musik, Schweben neben dem Körper). Erinnerungen sind zudem drückerisch, viele psychatrische Krankheiten (die teilweise auf chemische Stoffwechselstörungen zurückzuführen sind) manipulieren das Gehirn. Es gibt da die unglaublichsten Sachen.

Ich denke auch, dass der Mensch nicht nur aus Fleisch und Blut besteht und mit deren Zerstörung vergeht., aber wissenschaftliche Beweise sind diesbezüglich schwer oder gar nicht möglich. Schließlich bewegt sich hier alles in Raum und Zeit, eine unsterbliche Seele aber nicht. Es sind also z.Z. nur wilde Spekulationen möglich, die Wahrheit erfahren wir später (oder auch nicht).
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