Dadurch daß der Kölner Parteiensumpf mitsamt seiner Repräsentationsfigur, um vielleicht doch noch den
Anti-Islamisierungskongreß von Pro Köln zu verhindern, deutlich allen Richtungen bis hin zur gewaltbereiten
Linken zuzwinkert, scheint sich Köln zum Wochenende in ein Heerlager zu verwandeln, mit dem das grundgesetzliche
Versammlungsrecht für Mißliebige ausgehebelt werden soll.
Daß es dabei eigentlich um die erkennbare,
wenn auch von dem Parteienkartell nicht zur öffentlichen Diskussion zugelassene Islamisierung von Rechtswesen,
Staat und Gesellschaft geht, erinnert an gewisse kölnische Prophezeiungen. Auf sie machte der gelehrte
Dr. Dr. Helmut Waldmann, Wendelsheim, in verschiedenen Veröffentlichungen aufmerksam.
Während es den
meisten wohl geht wie mir, und sie auch keinen Kopf an den verschiedenen umlaufenden Prophezeiungen kriegen,
meint Dr. Waldmann das geschafft zu haben. Im folgenden einiges davon in Kurzfassung.
Mittwoch, 17. September 2008 17:12
Dr. Christoph Heger: Kölsche Prophezeiungen – behalten die Seher recht?
Es ist aus der Geheimen Offenbarung des hl. Apostels Johannes vertraut, daß es zum Ende der Zeiten zu
furchtbaren Verfolgungen und Kriegen kommen soll. So weit ist das nicht schwer zu verstehen. Und insoweit
hat man auch kein Problem zu glauben, was die Seherkinder von Fatima voraussagten, nämlich daß – nach
einer kurzen Zeit des Friedens und des Wohlstands – folgendes geschehen wird:
„Ein Vorläufer des Antichrist wird mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt kämpfen“ usw. usw.
Erstaunlich, ja geradezu „lokalpatriotisch“, erscheint es da, daß eine Reihe von Prophezeiungen, über die Jahrhunderte verteilt, einen Bezug solcher Kämpfe zu Köln herstellen.
1849 erschienen in Regensburg erstmals die Weissagungen des BERNHARD REMBORD, SPIELBÄHN genannt (1689 – 1783), im Druck. Dort nun wird beschrieben, daß es gerade in Köln zu schweren Kämpfen „um den Glauben“ kommen werde.
So in TH. BEYKIRCH, Prophetenstimmen, Paderborn 1849, 102.
Fragen wir aber, um was für Kämpfe es sich handelt, geben die gleichfalls 1849 gedruckten Weissagungen des sog. ‘ALTEN JASPER’ (1764 – 1833) Auskunft. Darin heißt es: „Bei Köln wird die letzte Schlacht stattfinden, wodurch der Türke einige Zeit Herrscher über uns wird“.
So in J. N. TRÜLLE, Das Buch der Wahr- und Weissagungen, Regensburg 1849, 96. – Die Lesung „der Türke“ hat in diesem Text tatsächlich die Qualität einer lectio difficilior: Dem Herausgeber TRÜLLE war diese Formulierung im Jahre 1849 (!) so unglaublich, daß er nach „Türke“ in Klammern „(Russe?)“ einfügt. Wenn also eines vom ‘ALTEN JASPER’ wirklich gesagt wurde, dann, daß es „der Türke“ sei, mit dem es in Köln zu schweren Kämpfen kommen wird.
Genauso erstaunt ALOIS IRLMAIER (ein Seher aus der Nähe von Salzburg; +26. Juli 1959) seine Zuhörer mit der Auskunft: „Am Rhein sehe ich einen Halbmond, der alles verschlingen will. Die Hörner der Sichel wollen sich schließen. Was das bedeutet, weiß ich nicht“.
So in WOLFGANG JOHANNES BEKH, Alois Irlmaier. Der Brunnenbauer von Freilassing. Sein Leben und seine Voraussagen, München 5. Auflage 1990, Seite 137.
Alle drei Seher stimmen nun darin überein, daß sie genauso den Sieg der Christen wie die auch sonst oft erwähnte Kaiserkrönung im Kölner Dom voraussagen.
Dieser letztlich glückliche Ausgang wird – bemerkenswerter- oder nicht bemerkenswerterweise – schon in der ältesten uns hier interessierenden Weissagung vorhergesehen. Von 1488 bis 1816 erscheint in 16 verschiedenen Auflagen die Prognostica latina des JOHANNES LICHTENBERGER, darunter eine, zu der Martin Luther 1527 die Vorrede schrieb.
So in A. HÜBSCHER, Die grosse Weissagung, München 1952, Seite 226f. bzw. 141.
Bei LICHTENBERGER als erstem heißt es von den „Agareni“, also Söhne der Hagar, genannten Türken:
„Aber bei dem golden Apfel zu Cöln werden sie umkommen und vertilgt werden.“
So bei HÜBSCHER, Seite 34 bzw. 141, der sich auf Seite 140 über die weite Verbreitung dieser Weissagung ausläßt.
Auch ein 1537 verbreitetes sogenanntes „Flugblatt“ weiß zu sagen:
„… und soll der Türk bei Cöln uff der Agrippischen erden erschlagen werden.“
So wieder bei HÜBSCHER, Seite 33 bzw. 226, mit Bezug auf R. SCHRÖDER, Die deutsche Kaisersage, Heidelberg 1893, Seite 39-45.
Nun wird man sagen müssen, Spekulationen über einen „Endkampf“ mit den Türken sind um diese Zeit, also Ende des 15. und erste Hälfte des 16. Jahrhunderts, nicht wirklich überraschend – angesichts der dramatischen Machtausdehnung des Osmanischen Reiches zu dieser Zeit.
Eher überraschend ist die doch für damalige Ohren ziemlich defätistische Aussicht, daß dieser „Endkampf“ im äußersten Westen des damaligen Reiches stattfinden sollte, also angenommen werden mußte, daß alles zwischen der Grenze der habsburgischen Macht im Osten und Köln im Westen in türkische Hand fallen sollte.
Überraschend ist allerdings ein besonderer Zug der Prophezeiung:
„Aber bei dem golden Apfel zu Cöln werden sie umkommen und vertilgt werden.“
nämlich die Erwähnung des „goldenen Apfels“. Der „goldene Apfel“ war bei den Türken ein – schon in ihren innerasiatischen Ursprüngen – verbreitetes Symbol für das ihnen bestimmte Ziel, das Ziel ihrer Eroberung – im 15. Jahrhundert ein Ausdruck für Konstantinopel, das sie 1453 ja auch eroberten, später für Wien, das sie mindestens zweimal zu erobern suchten.
Ist diese Erwähnung des „goldenen Apfels“ in der Prophezeiung von JOHANNES LICHTENBERGER ein Zufall? Hatte LICHTENBERGER damals schon gewisse turkologische Kenntnisse? Oder haben wir hier ein Zeichen unerklärlichen, echten Prophetentums?
Wie auch immer – den letztlich glücklichen Ausgang für das deutsche Volk mit der Herrschaft eines großen Monarchen sehen auch die berühmten „Lehninschen Prophezeiungen“ voraus. Nachdem sie in Vers 93 das Ende der Hohenzollernherrschaft voraussagen,
„Erit stemmatis ultimus – Er wird der letzte seines Wappens/Stammes sein.“
prophezeien sie in Vers 95:
„Et pastor gregem recipit, Germania regem – Und der Hirte nimmt seine Herde wieder an, Germanien den König“,
also die Wiederherstellung der Monarchie von Gottes Gnaden. Peinlicherweise, nachdem gemäß Vers 94 zunächst etwas Ungeheuerliches geschehen sein soll:
„Israel infandum scelus audet morte piandum – Israel wagt unerhörtes Verbrechen, mit Tod nur zu sühnen.“
MfG
Christoph Heger
„Ein Vorläufer des Antichrist wird mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt kämpfen“ usw. usw.
Erstaunlich, ja geradezu „lokalpatriotisch“, erscheint es da, daß eine Reihe von Prophezeiungen, über die Jahrhunderte verteilt, einen Bezug solcher Kämpfe zu Köln herstellen.
1849 erschienen in Regensburg erstmals die Weissagungen des BERNHARD REMBORD, SPIELBÄHN genannt (1689 – 1783), im Druck. Dort nun wird beschrieben, daß es gerade in Köln zu schweren Kämpfen „um den Glauben“ kommen werde.
So in TH. BEYKIRCH, Prophetenstimmen, Paderborn 1849, 102.
Fragen wir aber, um was für Kämpfe es sich handelt, geben die gleichfalls 1849 gedruckten Weissagungen des sog. ‘ALTEN JASPER’ (1764 – 1833) Auskunft. Darin heißt es: „Bei Köln wird die letzte Schlacht stattfinden, wodurch der Türke einige Zeit Herrscher über uns wird“.
So in J. N. TRÜLLE, Das Buch der Wahr- und Weissagungen, Regensburg 1849, 96. – Die Lesung „der Türke“ hat in diesem Text tatsächlich die Qualität einer lectio difficilior: Dem Herausgeber TRÜLLE war diese Formulierung im Jahre 1849 (!) so unglaublich, daß er nach „Türke“ in Klammern „(Russe?)“ einfügt. Wenn also eines vom ‘ALTEN JASPER’ wirklich gesagt wurde, dann, daß es „der Türke“ sei, mit dem es in Köln zu schweren Kämpfen kommen wird.
Genauso erstaunt ALOIS IRLMAIER (ein Seher aus der Nähe von Salzburg; +26. Juli 1959) seine Zuhörer mit der Auskunft: „Am Rhein sehe ich einen Halbmond, der alles verschlingen will. Die Hörner der Sichel wollen sich schließen. Was das bedeutet, weiß ich nicht“.
So in WOLFGANG JOHANNES BEKH, Alois Irlmaier. Der Brunnenbauer von Freilassing. Sein Leben und seine Voraussagen, München 5. Auflage 1990, Seite 137.
Alle drei Seher stimmen nun darin überein, daß sie genauso den Sieg der Christen wie die auch sonst oft erwähnte Kaiserkrönung im Kölner Dom voraussagen.
Dieser letztlich glückliche Ausgang wird – bemerkenswerter- oder nicht bemerkenswerterweise – schon in der ältesten uns hier interessierenden Weissagung vorhergesehen. Von 1488 bis 1816 erscheint in 16 verschiedenen Auflagen die Prognostica latina des JOHANNES LICHTENBERGER, darunter eine, zu der Martin Luther 1527 die Vorrede schrieb.
So in A. HÜBSCHER, Die grosse Weissagung, München 1952, Seite 226f. bzw. 141.
Bei LICHTENBERGER als erstem heißt es von den „Agareni“, also Söhne der Hagar, genannten Türken:
„Aber bei dem golden Apfel zu Cöln werden sie umkommen und vertilgt werden.“
So bei HÜBSCHER, Seite 34 bzw. 141, der sich auf Seite 140 über die weite Verbreitung dieser Weissagung ausläßt.
Auch ein 1537 verbreitetes sogenanntes „Flugblatt“ weiß zu sagen:
„… und soll der Türk bei Cöln uff der Agrippischen erden erschlagen werden.“
So wieder bei HÜBSCHER, Seite 33 bzw. 226, mit Bezug auf R. SCHRÖDER, Die deutsche Kaisersage, Heidelberg 1893, Seite 39-45.
Nun wird man sagen müssen, Spekulationen über einen „Endkampf“ mit den Türken sind um diese Zeit, also Ende des 15. und erste Hälfte des 16. Jahrhunderts, nicht wirklich überraschend – angesichts der dramatischen Machtausdehnung des Osmanischen Reiches zu dieser Zeit.
Eher überraschend ist die doch für damalige Ohren ziemlich defätistische Aussicht, daß dieser „Endkampf“ im äußersten Westen des damaligen Reiches stattfinden sollte, also angenommen werden mußte, daß alles zwischen der Grenze der habsburgischen Macht im Osten und Köln im Westen in türkische Hand fallen sollte.
Überraschend ist allerdings ein besonderer Zug der Prophezeiung:
„Aber bei dem golden Apfel zu Cöln werden sie umkommen und vertilgt werden.“
nämlich die Erwähnung des „goldenen Apfels“. Der „goldene Apfel“ war bei den Türken ein – schon in ihren innerasiatischen Ursprüngen – verbreitetes Symbol für das ihnen bestimmte Ziel, das Ziel ihrer Eroberung – im 15. Jahrhundert ein Ausdruck für Konstantinopel, das sie 1453 ja auch eroberten, später für Wien, das sie mindestens zweimal zu erobern suchten.
Ist diese Erwähnung des „goldenen Apfels“ in der Prophezeiung von JOHANNES LICHTENBERGER ein Zufall? Hatte LICHTENBERGER damals schon gewisse turkologische Kenntnisse? Oder haben wir hier ein Zeichen unerklärlichen, echten Prophetentums?
Wie auch immer – den letztlich glücklichen Ausgang für das deutsche Volk mit der Herrschaft eines großen Monarchen sehen auch die berühmten „Lehninschen Prophezeiungen“ voraus. Nachdem sie in Vers 93 das Ende der Hohenzollernherrschaft voraussagen,
„Erit stemmatis ultimus – Er wird der letzte seines Wappens/Stammes sein.“
prophezeien sie in Vers 95:
„Et pastor gregem recipit, Germania regem – Und der Hirte nimmt seine Herde wieder an, Germanien den König“,
also die Wiederherstellung der Monarchie von Gottes Gnaden. Peinlicherweise, nachdem gemäß Vers 94 zunächst etwas Ungeheuerliches geschehen sein soll:
„Israel infandum scelus audet morte piandum – Israel wagt unerhörtes Verbrechen, mit Tod nur zu sühnen.“
MfG
Christoph Heger
Diesen Beitrag bearbeiten
Redakteur:
Dr. Christoph Heger
Klicks: 1.950 mal
Weiterlesen:
Samstag, 20. September 2008 22:57
Graf von Galen: Wider den antichristlichen Islam
Wär ja schön, wenn es so käme. Heute hat jedenfalls
„pro Köln“ eine bittere Niederlage erlitten, an der diese
nicht ganz unschuldig ist, da sie sich von den Mächtigen
hat über den Tisch ziehen lassen.
„pro Köln“ eine bittere Niederlage erlitten, an der diese
nicht ganz unschuldig ist, da sie sich von den Mächtigen
hat über den Tisch ziehen lassen.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





