Wie ich zufällig im Internet fand, erschien am 22. August auf kreuz.net ein vieldiskutierter Beitrag
zum Thema „Ein quantenphysikalisches Jenseits?“ http://www.kreuz.net/?search=Frob%C3%B6se
Wenn ich das
früher erfahren hätte, wäre ich in die Diskussion mit eingestiegen. Zur Verdeutlichung meines Anliegens
möchte ich an dieser Stelle eine Langfassung veröffentlichen und stehe Ihnen natürlich auch im Rahmen
einer Diskussion zur Verfügung.
Montag, 22. September 2008 15:00
Rolf Froböse: Die Seele existiert auch nach dem Tod
Die Seele existiert auch nach dem TodGewöhnlich nur im engsten Freundeskreis berichtet der US-amerikanische Chemiker Dr. James Grant, der mehrere Jahre in Deutschland an einem Max-Planck-Institut tätig war, über ein sonderbares Erlebnis während seines Studiums. Dieses hatte er nicht nur in den USA, sondern auch in London absolviert. Da im Studentenheim kein Platz mehr frei gewesen sei, habe er sich gleich nach seiner Ankunft in eine Warteliste eingetragen. Unerwartet rasch sei jedoch ein Zimmer frei geworden. Kurz nach dem Einzug sei er eines Nachts aufgewacht und habe in seinem Zimmer im Schein einer Straßenlaterne einen jungen Mann mit schwarzem, lockigen Haar bemerkt. Er habe sich furchtbar erschreckt und dem vermeintlichen Nachbarn gesagt, dass er sich wohl im Zimmer geirrt habe. Doch dieser habe überhaupt nicht reagiert, sondern ihn nur tieftraurig angeschaut. Nach dem Einschalten des Lichtes sei die Gestalt nicht mehr wahrnehmbar gewesen.
„Da ich mir absolut sicher war, dass ich nicht geträumt hatte, erzählte ich am nächsten Morgen der Heimleiterin von der seltsamen Begegnung und beschrieb ihr genau, wie der junge Mann ausgesehen hat“, berichtet Grant. Daraufhin habe diese kurz im Archiv gesucht und ihm ein Foto gezeigt, auf dem er sofort den jungen Mann erkannt habe. Das schier Unglaubliche beschreibt Grant wie folgt: „Als ich Sie fragte, um wen es sich handele, erwiderte sie mit bebender Stimme, dass es mein Vormieter gewesen sei, der sich kurz zuvor das Leben genommen habe“.
Der Verfasser hätte diese Geschichte niemals erwähnt, wenn sie nicht aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen würde. Erstaunlicherweise gibt es aber eine Vielzahl von Menschen, die im Gespräch unter vier Augen von Erlebnissen berichten, die nach landläufiger Meinung als übernatürlich gelten. Aus Furcht, fortan als unglaubwürdig abgestempelt zu werden, scheuen die meisten von ihnen jedoch das Rampenlicht der Öffentlichkeit.
Steht die Physik unmittelbar vor ihrer größten Entdeckung?
Derartige Befürchtungen könnten schon bald der Vergangenheit angehören, denn inzwischen gibt es eine Reihe von namhaften Physikern, die solche Effekte schlicht für real halten. Dabei kommen sie zu dem revolutionären Schluss, dass es eine physikalisch beschreibbare Seele gibt. Das Fundament für die atemberaubende These liefert das quantenphysikalische Phänomen der Verschränkung. Bereits Albert Einstein ist auf diesen seltsamen Effekt gestoßen, hat ihn aber als „spukhafte Fernwirkung“ später zu den Akten gelegt. Erst in jüngerer Zeit hat unter anderem der Wiener Quantenphysiker Professor Anton Zeilinger den experimentellen Nachweis dafür geliefert, dass dieser Effekt in der Realität tatsächlich existiert.
Einer der renommiertesten Quantenphysiker der Gegenwart, Professor Dr. Hans-Peter Dürr, ehemaliger Leiter des Max-Planck-Instituts für Physik in München, vertritt heute die Auffassung, dass der Dualismus kleinster Teilchen nicht auf die subatomare Welt beschränkt, sondern vielmehr allgegenwärtig ist. Der Dualismus zwischen Körper und Seele ist für ihn ebenso real wie „Welle-Korpuskel-Dualismus“ kleinster Teilchen. Seiner Auffassung nach existiert auch ein universeller Quantencode, in der die gesamte lebende und tote Materie eingebunden ist. Dieser Quantencode soll sich seit dem Urknall über den gesamten Kosmos erstrecken.
„Das Diesseits ist die Schlacke – das Jenseits dagegen die umfassende Wirklichkeit“
Konsequenterweise glaubt Dürr an eine Existenz nach dem Tode. „Was wir Diesseits nennen, ist im Grunde die Schlacke, die Materie, also das was greifbar ist. Das Jenseits ist alles Übrige, die umfassende Wirklichkeit, das viel Größere“, zeigt er sich überzeugt. Insofern sei unser gegenwärtiges Leben bereits vom Jenseits umfangen.
Ganz neu sind solche Ideen im Prinzip nicht, denn der Psychologe und Psychiater Carl Gustav Jung hat mit dem Physiker und Nobelpreisträger Wolfgang Pauli bereits ab 1947 einen lebhaften Briefwechsel geführt und nach einer physikalischen Deutung so genannter Synchronizitäten gesucht. Dahinter verbergen sich Zufälle oder zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom Beobachter jedoch als sinnbehaftet und damit logisch empfunden werden. Erstaunlicherweise wurde der intensive Briefwechsel zwischen Jung und Pauli über ein halbes Jahrhundert lang nicht weiter zur Kenntnis genommen. Offensichtlich war die Vorstellung, dass Seelenzustände und die unbelebte Welt miteinander verknüpft und aufeinander wirken sollten, der Wissenschaftlerelite zu verwegen, um ernsthaft diskutiert zu werden.
Schützenhilfe hat Vorreiter Dürr unterdessen vor kurzem von dem Heidelberger Physiker Prof. Dr. Markolf H. Niemz bekommen. Dieser vertritt die These, dass sich nach dem Tod eines Menschen die Seele mit Lichtgeschwindigkeit verabschiedet. Niemz lehrt an der Universität Heidelberg Medizintechnik. Daneben beschäftigt er sich intensiv mit der Nahtodforschung. Letztere lieferte die entscheidenden Impulse für seine revolutionäre These.
Bei einem so genannten „Sterbeerlebnis“ erfährt der Betroffene plötzlich das Gefühl, dass sich seine Seele von seinem physischen Körper trennt über dem Schauplatz der Ereignisse zu schweben scheint. Nur Augenblicke später scheint sich eine Art Tunnel zu öffnen. In diesen langen Tunnel fühlt sich der Betroffene oftmals „hineingezogen“ und schwebt bis zu einem hellen, aber nicht blendenden Licht an dessen Ende.
Bei diesem „Licht am Ende des Tunnels“ sieht Niemz Parallelen zu einer simulierten Reise in einem Raumschiff nahe der Lichtgeschwindigkeit. Dabei wird durch den so genannten Searchlight-Effekt der Eindruck erweckt, als bewege sich alles von vorne auf den Betrachter zu. Einen ähnlichen Effekt beobachten wir bei einer Autofahrt durch winterliches Schneegestöber. In ganz ähnlicher Weise führt dieser Effekt bei einem schnell bewegten Objekt, das sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit durch das Weltall bewegt, zu einer Bündelung der Lichtstrahlen von vorn, während die übrigen Teile des Alls mit Annäherung an die Lichtgeschwindigkeit immer dunkler erscheinen. Dabei hat der Betrachter das Gefühl, durch eine dunkle Röhre hindurch eine strahlende Lichtquelle am Ende dieses fiktiven Tunnels anzusteuern.
Naturwissenschaft und Religion gehen „Hand in Hand“
Auch Dr. Christian Hellweg ist von dem Quantenzustand des Geistes überzeugt. Der Wissenschaftler hat sich nach dem Abschluss seines Physik- und Medizinstudiums am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen jahrelang mit der wissenschaftlichen Erforschung der Hirnfunktionen beschäftigt. Seine These bringt er wie folgt auf den Punkt: „Die Eigenschaften des Geistigen entsprechen haargenau denjenigen Charakteristika, die die äußerst rätselhaften und wunderlichen Erscheinungen der Quantenwelt auszeichnen.“
In ein ähnliches Horn stieß einmal der legendäre amerikanische Physiker Professor John Archibald Wheeler, der am 13. April dieses Jahres im Alter von 96 Jahren verstorben ist: „Viele Physiker hofften, dass die Welt in gewissem Sinne doch klassisch sei – jedenfalls frei von Kuriositäten wie großen Objekten an zwei Orten zugleich. Doch solche Hoffnungen wurden durch eine Serie neuer Experimente zunichte gemacht.“
Last not least macht auch der britische Kernphysiker und Molekularbiologe Jeremy Hayward von der Cambridge University aus seiner Überzeugung längst keinen Hehl mehr: „Manche durchaus noch der wissenschaftlichen Hauptströmung angehörende Wissenschaftler scheuen sich nicht mehr, offen zu sagen, dass das Bewusstsein neben Raum, Zeit, Materie und Energie eines der Grundelemente der Welt sein könnte,“ versichert er. Zusammenfassend kommt er zu dem Schluss, dass das menschliche Bewusstsein möglicherweise sogar grundlegender als Raum und Zeit sei.
Sollten sich die Thesen der Avantgarde unter den Physikern in nachfolgenden Forschungen bestätigen, dürfte dies unser Weltbild maßgeblich beeinflussen. So würden sich Naturwissenschaft und Religion fortan nicht mehr als Gegensätze gegenüberstehen. Vielmehr könnten sie sich komplementär ergänzen – geradewegs wie der rechte und der linke Schuh eines Menschen.
Quelle: Weitere Informationen zum Thema finden sich in dem Buch des Autors „Die geheime Physik des Zufalls. Quantenphänomene und Schicksal. Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?“. Verlag BoD, Norderstedt, ISBN 3833474203, Preis EUR 14.90.
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Redakteur:
Rolf Froböse
Quelle: Rolf Froböse
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Weiterlesen:
• Virgo-Maria.Org: Buch über das Privatgeheimnis von Melanie, der Seherin von La Salette
Montag, 22. September 2008 15:43
JMX: Ein paar Anekdoten
und Philosophisches von Physikern ohne den genauen Kontext – und das soll die Wissenschaft „erschüttern“?
Mal abgesehen, daß das auch sonst schon durch die üblichen Kanäle (PM Magazin etc.) und Leute wie Rupert Sheldrake auch schon in ähnlicher Form verbreitet wurde
Wo sind die Doppelblindtests, wo die Experimente, die wiss. Daten, das theoretische Gerüst?
Wieso erscheint sowas immer im Selbstverlag? Wenn es wirklich so gut wäre, zumindest ein kleiner Verlag würde so etwas drucken…
Mal abgesehen, daß das auch sonst schon durch die üblichen Kanäle (PM Magazin etc.) und Leute wie Rupert Sheldrake auch schon in ähnlicher Form verbreitet wurde
Wo sind die Doppelblindtests, wo die Experimente, die wiss. Daten, das theoretische Gerüst?
Wieso erscheint sowas immer im Selbstverlag? Wenn es wirklich so gut wäre, zumindest ein kleiner Verlag würde so etwas drucken…
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