Sonntag, 28. September 2008 07:31
Hank: Islamisches Rechtsgutachten legitimiert Pädophilie
(22. September 2008/tl) – Ein islamisches Rechtsgutachten, das in Marokko erstellt wurde, legitimiert Pädophilie. Das berichtet die christliche Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI), die sich für Religionsfreiheit einsetzt.

In einem von CSI veröffentlichten Beitrag des Orientalisten und Theologen Dr. Heinz Gstrein, der als Korrespondent des schweizer Radiosenders DRS und der Neuen Zürcher Zeigung jahrzehnte in islamischen Ländern lebte, ist von dem Fall zu lesen. Dass ein islamisches Rechtsgutachten Pädophilie legitimiert, wurde von der Zeitung der marokkanischen Sozialdemokraten, „Sozialdlemokratische Union“ enthüllt.

Die Fatwa wurde von Scheich Muhammad Ben Abderrahman al-Maghraoui erlassen. Er gibt die Vielehe mit Mädchen ab neun Jahren frei und beruft sich dabei auf den Propheten Mohammed, dessen Lieblingsfrau Aischa ebenfalls ein neunjähriges Kind war.
Die marokkanischen Sozialdemokraten werfen Maghraoui und anderen Islamtheologen vor, „die Religion in den Dienst der Pädophilie“ zu stellen. Bei Opfern diesen Alters handle es sich um Mädchen der dritten Primarklasse: „Das hat nichts mit Religion und Anstand zu tun.“ Die Zeitung hat gegen den Islamistenführer einen Zivilprozess angestrengt. Scheich Maghraoui ist einer der Führer des politischen Islam in Marokko.

Für die CSI-Geschäftsführerin Annette Walder ist das Gutachten „ein religiös motivierter Aufruf zu sexueller Gewalt an Kindern“. Jede Religion müsse die Würde eines jeden Menschen achten. Sie sei darum froh, dass für Menschenrechtsvertreter in Marokko noch die Möglichkeit bestehe, gegen solche Auswüchse die Stimme zu erheben. Sie findet es ausserordentlich wichtig, dass die marokkanischen Sozialdemokraten das Rechtsgutachten von Scheich Muhammad Ben Abderrahman al-Maghraoui „mit aller Vehemenz“ bekämpfen.

Der Jurist Murad Bekkouri bezeichnete in einem Leitartikel der Zeitschrift die Fatwa des Predigers als einen „Anschlag auf die Familie, die Rechte der Kinder und ihren Schutz vor Vergewaltigung“.
Klicks: 2.016 mal
Weiterlesen:
6 Lesermeinungen:
Montag, 29. September 2008 07:34
Franz Kappes: Der Oberste Rat
… hat den Scheich als Irrprediger bezeichnet. Fatwa scheint also nicht zu gelten. (http://diepresse.com/…gion/416694/index.do?_vl_backlink=/…
Sonntag, 28. September 2008 23:41
Dr. Christoph Heger: Al-Maghraoui vertritt keineswegs eine ungewöhnliche islamrechtliche Meinung.
Die skandalöse Fatwa bezieht sich – islamrechtlich korrekt – auf den „Brauch“ (arab. sunnah) des Propheten. Von ihm berichten in der Tat von den Muslimen i.a. als „gesund“, das heißt authentisch gehaltene „Berichte“ (arab. hadîthe), daß er seine „Lieblingsfrau“ Aischa „geheiratet“ habe, als sie sechs Jahre alt, und „die Ehe“ mit ihr „vollzogen“ habe, als sie neun Jahre alt war. Einige besonders geschmackvolle Hadithe wollen auch über die Art des vom „Propheten“ gewählten Geschlechtsverkehrs Bescheid wissen.

Diese Geschichte mag historisch sein oder nicht. Wichtig ist, daß die sunnah des „Propheten“ Grundlage des islamischen Rechts ist und insofern dieser schreckliche Mißbrauch von kleinen Mädchen eine in gewissem Maße verbreitete Realität in der islamischen Welt war und ist. So hat nach Pressemeldungen Ayatollah Khomeini seinerzeit das Mindestalter für die Verheiratung junger Mädchen im iranischen Recht wieder auf neun Jahre herabgesetzt.

Wohlgemerkt, wir sprechen von Mondjahren; ein Mondjahr ist 10 bis 12 Tage kürzer als ein Sonnenjahr.

MfG
Christoph Heger

P.S. Lutheraner redet viel Unsinn. Einer davon ist, daß ich mit Hank identisch sei.
Sonntag, 28. September 2008 17:39
Pünktchen: Den Spruch mit den Hasspredigern können Sie sich
sparen! Hank hatte zutreffend berichtet, daß es Fatwas gibt. Aus seinem Artikel ging auch hervor, daß in Marokko bedeutende politische Kräfte die islamische Ehe mit Kindern verhindern wollen.

Auch teilt sich die Welt nicht in Multikultis und „Hassprediger“. Dazwischen gibt es noch eine ganze Menge. Z.B. die dringend benötigte Aufklärung und kritische Bewertung der Islam-Ideologie, die gar nichts mit Haß zu tun hat, aber viel mit Verantwortungsbewußtsein.
Sonntag, 28. September 2008 14:55
Franz Kappes: Hassprediger
… haben auf kreuz.net nichts zu suchen: http://diepresse.com/…gion/416694/index.do?_vl_backlink=/…
Sonntag, 28. September 2008 14:47
Franz Kappes: Vielehe ab 9
Na dann …
Sonntag, 28. September 2008 14:06
Lutheraner: Oh, Sie sind Sozialdemokrat, Hank Heger?
Wußte gar nicht, daß Sozialdemokraten katholisch und gegen islamische Zuwanderer sind?

Wir sollten uns alle zwei Duzend Nicks anschaffen. Da läßt sich Masse vortäuschen, wo keine ist …
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.
Copyright © 2008 kreuz.net