Montag, 19. Juni 2006 17:29
Dr. Alexander Pytlik: DIE ÖSTERREICHISCHE MONATSSCHRIFT „13.“ LÜGT: ZUM ARTIKEL ÜBER DIE ANGEBLICHE „PYTLIK-SEILSCHAFT“
Da sich die österreichische Monatszeitung „13.“ aufgrund ihrer insbesondere in den letzten zwei Jahren meiner Meinung nach gehäuften unseriösen Berichterstattung um einen etwaigen guten Ruf gebracht hat und da die Bedeutung dieses Blattes nicht besonders groß ist, bringt es nach aktueller Medien-Einschätzung wenig, eine solche Zeitschrift zu klagen. Es ist im übrigen anzunehmen, daß manche Lesergruppen des „13.“ auch beim anonymen Portal kreuz.net mitlesen.
Deshalb genügt es vorläufig, auf diesem Portal die unter dem Titel „Die Pytlik-Seilschaft“ im „13.“ verbreiteten Lügen und Irrtümer vom 13. Juni 2006, S. 20 – 21, zurückzuweisen bzw. richtigzustellen. Denn die sachliche Antwort ist immer die beste, wenn es um eine notwendige correctio fraterna einer „Redaktion“ bzw. des anonymen „Redakteurs“ eines komplett mißlungenen „13.“-Artikels geht.

Es gibt kaum noch jemanden, der sich öffentlich zur frei erfundenen „Dolchstoßlegende“ betreffend den vom Diener Gottes Johannes Paul II. erbetenen Rücktritt des ehemaligen St. Pöltner Diözesanbischofs Dr. Kurt Krenn „bekennt“. Zu peinlich ist die Ermangelung jeglicher Beweise. Auch die Monatszeitschrift „13.“ hat bis zum heutigen Tage keinen einzigen Beweis für ihre These bzw. für ihr Lieblingswort „Kardinalsintrige“ erbringen können, von welcher der anonyme Redakteur des genannten Hetzbeitrages unter dem Titel „Die Pytlik-Seilschaft“ vom 13. Juni 2006, Seite 20 -21, schreibt. Ebensowenig bietet der neue unseriöse Artikel Beweise für die dauernd wiederholte und nunmehr wieder aufgebotene These, daß ein Seminarist namens R. Rabiega als „U-Boot“ in das damalige St. Pöltner Priesterseminar eingeschleust und daß mit dessen Hilfe sogleich diese angebliche „Kardinalsintrige“ eingefädelt worden wäre.

Festzuhalten ist bereits an dieser Stelle, daß ich Herrn Rabiega vor der Zeit der Apostolischen Visitation der Diözese St. Pölten und ihres Priesterseminars nicht kannte. Ich wußte daher auch nichts von der positiven Bewertung seines Ausbildungsweges im Propädeutikum vor seinem Eintritt ins Priesterseminar. Bei der Bewertung seiner Glaubwürdigkeit als Zeuge homosexueller Vorfälle und Situationen im später von Bischof Krenn geschlossenen Priesterseminar ging es nicht um seine Qualifikation als etwaiger zukünftiger Priester, sondern einzig darum, ob er nach bestem Wissen und Gewissen die Wahrheit gegenüber dem Apostolischen Visitator und vor jeglichem anderen öffentlichen Forum aussagen würde. Von der Glaubwürdigkeit jener Aussagen, die ohne Druck auf Rabiega zustandegekommen sind, ist unter anderem nicht nur eine staatliche Richterin in Österreich ausgegangen. Etwaige frühere homosexuelle Tendenzen können als solche jedenfalls in einem modernen Rechtswesen kein Vorurteil wider die Glaubwürdigkeit eines Zeugen bieten.

Wenn der „13.“ von meiner Unterstützung für Rabiega schreibt, so verschweigt er den objektiv geleisteten Dienst meinerseits, der nicht nur als Unterstützung Rabiegas gewertet werden kann und darf, sondern als Dienst an der Aufklärung der vollen Wahrheit der damaligen Zustände rund um die damalige Leitung und das damalige Priesterseminar insgesamt. Der Bitte eines nach den Informationen aus zwei staatlichen Verfahren nachweislich unter Druck gesetzten Seminaristen zu entsprechen, als behördliche Begleitperson bei der legitimen Anzeige erlittener Druckausübung und bei einer Vernehmung im Rahmen dieses Verfahrens anwesend zu sein, entsprach nicht nur der Haltung einer Barmherzigkeit, sondern der Wahrung der Menschenrechte desselben Seminaristen. Darüberhinaus ist Rabiega nach Meinung mehrerer staatlicher Richter glaubwürdig. Wenn demnach beispielsweise betreffend die von ihm persönlich beobachtete Weihnachtsfeier 2003 eine Segnung zweier Partnerschaftsringe für zwei Seminaristen durch den damaligen Subregens und eine Vielzahl homosexueller Küsse geschildert werden, so kann die Kirche weltweit und in St. Pölten – im Gegensatz zur Zeitschrift „13.“ – solches sicherlich nicht ignorieren oder gar tolerieren.

Daß es nur einen einzigen (Kron)Zeugen gegeben hätte, dem widerspricht die Zeitschrift „13.“ diesmal ungewollt selbst durch Nennung des nächsten vermuteten „U-Bootes“, eines Seminaristen namens Gabriel P. – aber auch bei diesem Seminaristen ist es absurd, eine solche Terminologie zu verwenden. Offenbar hat es der „13.“ immer noch nicht verkraftet, daß nicht alle Zeugen der homosexuellen Zustände des ehemaligen Priesterseminars St. Pölten zum Schweigen oder zum Mit-Manipulieren gebracht werden konnten und so sogar vor den staatlichen Gerichten die Wahrheit der vom Päpstlichen Visitator festgestellten aktiven homophilen Beziehungen bestätigt wurde. In der Tat habe ich den im Artikel des „13.“ genannten Gabriel P. am 9. März 2003 zur vollständigen Aufnahme ins St. Pöltner Priesterseminar empfohlen, da wir alle damals leider noch nicht ahnen konnten, welche widersittlichen Verhältnisse sich dort entweder schon längst angebahnt hatten oder im Begriffe waren, sich anzubahnen. Abgesehen davon, daß es äußerst bedenklich ist, daß seitens der damaligen Vorstehung nunmehr dem „13.“ die Personalunterlagen des Gabriel P. übergeben worden sein müssen – dies zeigt die offensichtliche Nichtbeachtung des Sittengesetzes bei den nach den staatlichen Gerichtsniederlagen immer sinnloser erscheinenden rechtlichen Verteidigungsbemühungen der beiden ehemaligen Seminarvorsteher – so lügt der „13.“, daß ich für Gabriel P. eine „konservative Haltung“ als Entlassungsgrund aus dem bundesdeutschenVor-Seminar angegeben hätte. In Wahrheit schrieb ich dazu folgendes:

Was nun den Beginn der priesterseminarlichen Laufbahn in E. in den vergangenen Monaten betrifft, so ist erfreulicherweise folgendes festzustellen: mehrfach hat der promovierte Theologe Dr. P. diese seine Kompetenz in vielen Gesprächen und Diskussionen optimal einbringen können, nicht zuletzt als gewählter Jahrgangssprecher, was für sich bereits als großer Vertrauenserweis der Brüder angesehen werden muß. Dr. P. hat sich also rasch in die Seminargemeinschaft eingefügt und zeigte sich auch sehr kommunikativ. Umsichtigkeit und Einfühlungsvermögen waren in steigendem Maße zu beobachten, wie mir einige Seminaristen zuverlässig vermeldeten. Mit dem H. H. Spiritual gemeinsam hat er die Thomasbibliothek gewissenhaft zu betreuen begonnen und sogar in Einheit mit dem genannten Mitbruder eine optimale Programmeinstellung vornehmen dürfen. In der Seminar- und Universitätskirche konnte man sich auf ihn als Ministrant immer verlassen. Er zeigte sich darüber hinaus der hochwürdigen Hausleitungg gegenüber immer loyal, hilfsbereit und überdurchschnittlich kooperativ. Sein Erscheinungsbild spricht von Seriosität, Ernsthaftigkeit und Gepflegtheit: ein vorbildhaftes Auftreten also im Vergleich zur Schlamperei des Stiles der 70er-Jahre. Und wie ich auf Umwegen über einen sehr geschätzten Mitbruder des Dekanates des H. H. Dekans H. erfahren durfte, gelang es Dr. P. ohne jegliche Vorbereitungsmöglichkeit, im Rahmen des hierorts sehr kurzen Pfarrorientierungspraktikums aus dem Stand, hochinteressante Religionsstunden zu gestalten, in welchen die Klassen sich neben bei sogar disziplinär besser zeigten als gewöhnlich. Es ist eine große Leistung, ohne bisherige pädagogische bzw. schulpastorale Erfahrung diese Katechese-Stunden durchgeführt zu haben. Würde Dr. P. daher ein Jahr lang die Möglichkeit haben, sich darin einzuüben, wäre ganz klar, daß er als Katechet vorteilhaft einsetzbar ist.

Und dies ist ja die große Stärke Dr.P.s, daß er sich in die essentiellen Bereiche zukünftiger Pastoral derart gut einarbeiten und einfügen kann, weshalb ich mir so sicher bin, daß die Mehrzahl der heutigen Pfarreien sich über einen solchen zukünftigen Pfarrer mit dankbarem Herzen freuen würden. Beim Pfarrorientierungspraktikum in H. wurde daher neuerlich klar, daß Dr. P. den festen Willen hat, alle pastoralen Befähigungen für eine normale Pfarre immer mehr einzuüben. Unmittelbar nach dem Pfarrpraktikum teilte ihm der H. H. Regens mit, daß das Praktikum als positiv gewertet werden könne. Zum ersten Mal erhielt also Dr. P. die Chance, sich nach erstmaliger Beauftragung zu heiligen Diensten in der Seminargemeinschaft, im Alltag und im Pfarrpraktikum sowie im Religionsunterricht zu bewähren. Damit konnten endgültig fragwürdig zustandegekommene und unsachlich negativ formulierte sogenannte ‘Zeugnisse’ früherer Anfrageorte Lügen gestraft werden. Ein Grund des nunmehrigen Ortswechsels besteht meines Wissens für Dr. P. darin, daß er trotz der gelungenen Zeit in E. immer mehr spürte, doch in Österreich seine eigentlichere Heimat vorzufinden und mentalitätsmäßig und spirituell besser der Kirche am Ort dienen zu können. Außerdem scheint das Verständnis für ältere Kandidaten am bisherigen Ort gesunken zu sein.

Außerdem formulierte ich nach bestem Wissen und Gewissen in meiner damaligen priesterlichen Empfehlung: „Dabei ist er wie wenige bemüht, das Lehramt des Heiligen Vaters und der mit ihm verbundenen Bischöfe in großer Treue zu beachten und zu verteidigen, ohne jeglichen Fanatismus, sondern mit Klugheit, Liebe und vorbildhafter Ausgeglichenheit. Die Pflege eines ausgebauten Gebetslebens muß ebenso hervorgehoben werden. Außerdem meine ich, daß Dr. P. die Verpflichtung des Zölibates im Vollsinn mit großer Sicherheit und höchster Entschlossenheit übernehmen würde. Bis heute ist mir kein einziger Anhaltspunkt aufgefallen oder bekanntgeworden, der nur irgendeine öffentliche sittliche Schwäche als Risikofaktor dartun würde, sodaß es mich schon des öfteren sehr geärgert hat, welche Kandidaten trotz allem aufgenommen wurden und bald wieder verschwunden waren, während selbständige und durch jahrelange Not sehr gereifte sowie durch enorme Studienanstrengungen überaus qualifizierte und intelligente Persönlichkeiten wie Dr. P. nicht im Herzen der Kirche wirken dürfen sollten.

In der Tat ist mir im Falle zweier Seminare bis heute nicht bekannt, warum Gabriel P. entlassen wurde, abgesehen davon, daß die in St. Pölten vorgenommene Aufnahme auf Probe dem Kirchenrecht widersprach. Der „13.“ phantasiert über falsche Angaben im Lebenslauf des Genannten. Und im üblichen Drohstil behauptet der „13.“, Dokumente über die „Unwahrheiten“ Gabriel P.s zu besitzen. Warum aber bringt der „13.“ – wie so oft – nicht die harten Fakten, oder aber droht dann ein ähnliches Scheitern wie für die Anzettler des phänomenal gescheiterten Angriffes auf den gleichzeitig krenn-loyalen, aber nahezu von Anbeginn (auch) krenn-kritischen Vizeoffizial Dr. Dr. Reinhard Knittel? Anders ist das verschämte Verschweigen und feige Androhen des „13.“ auch diesmal nicht zu interpretieren. Meines Wissens hat jedenfalls Gabriel P. nie um Aufnahme in das wiedergeöffnete Priesterseminar St. Pölten angesucht, war er darüberhinaus in der Zeit des Auffliegens des Seminarskandals schon lange nicht mehr in den Reihen der Seminaristen, was im konkreten Fall durchaus für ihn sprach. Seine Beobachtungen hat Gabriel P. nach eigenem Bekunden dem damaligen Apostolischen Visitator Dr. Dr. Klaus Küng vollständig vermeldet. Im Unterschied zum Eichstätter Priesterseminar muß zum St. Pöltner Priesterseminar jedoch festgestellt werden, daß die Einschätzung des „13.“, es hätte sich bei letzterem um „das europaweit vorbildliche Priesterseminar“ gehandelt, nach den öffentlichen Feststellungen des Päpstlichen Visitators über die gegebenen aktiven homophilen Beziehungen und den Pornokonsum sowie nach der notwendigen Schließung dieses Seminars nicht aufrechterhalten werden kann.

Daß mir dann „enge Verbindungen“ zu Gabriel P., zu Remigius Rabiega und zu Bischof Klaus Küng vorgeworfen werden, ist die typische Formulierungs-Masche des „13.“, die bei all jenen angewendet wird, die nicht im braven Gehorsam gegenüber der Redaktion dieses Hetzblattes regelmäßig Informationen über die angeblichen „Feinde“ liefern. Nach der Lektüre eines derart lächerlichen Artikels wie jenes unter dem Titel „Die Pytlik-Seilschaft“ kann ich mich nur in den Stuhl zurücklehnen und mich wundern: glauben denn diese „Redakteure“ wirklich ernsthaft, daß dies die ganze „Seilschaft“ wäre? Sind alle im Artikel Genannten derart wichtig, daß sie im Alleingang – ohne mit dem Kardinalat ausgestattet zu sein – die „Kardinalsintrige“ gestartet und erfolgreich zu Ende geführt haben? Für wie blöd hält der „13.“ eigentlich neuerlich seine Leser – ein Besuch meines Internetangebotes genügt, und jeder unvoreingenommene Besucher wird feststellen, daß mein Angebot vielseitig ist und ich mich sicherlich nicht in eine einzige Schublade einordnen lasse, schon gar nicht von einer derart einäugigen Sicht wie jener der aktuellen Blattlinie des „13.“

Daß schließlich meine Auftritte in Nachmittagsdiskussionen des Österreichischen Fernsehens neuerlich herabgewürdigt werden, verrät nicht nur den Autor des anonymen „13.“-Artikels, der vor Neid zu zerplatzen droht, sondern ignoriert auch hunderttausende Fernsehzuseher, die zur großen Mehrheit ganz bestimmt nicht den Eindruck „peinlicher Auftritte“ in „schlüpfrigen Sendungen“ erhielten. Eben deshalb gab mir mein Bischof die ausdrückliche Erlaubnis und Sendung, an allen diesen Diskussionsendungen teilzunehmen, weil er sich sicher sein konnte und durfte, daß ich alle Argumente nach bestem Wissen und Gewissen zugunsten der menschlichen Vernunft und zugunsten der katholischen Glaubens- und Sittenlehre nach dem Maßstab des Katechismus der Katholischen Kirche darbieten würde. Und so wie ich mich nie um eine einzige ORF-Diskussion beworben habe, genausowenig habe ich mich um eine Karriere bei Bischof Küng beworben, sondern wurde lediglich gebeten, in der Zeit der Päpstlichen Visitation meine Arbeitskraft und kirchenrechtliches Fachwissen zur Verfügung zu stellen. Herr der Visitation war ausschließlich der von Johannes Paul II. berufene Visitator Dr. Dr. Klaus Küng selbst. Alles andere sind müßige Spekulationen, die nur der Ablenkung bestimmter im Rahmen des St. Pöltner Skandalfalles aufgeflogener Kleriker oder Klerikeranwärter von der jeweils eigenen doppelmoralisch-homophilen Lebensgesschichte und von etwaigen Entwicklungsdefiziten dienen. Doch wer mitdenkt und halbwegs bei Intelligenz ist, hat dies alles längst durchschaut.
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Freitag, 23. Juni 2006 10:56
turk: VERSCHWÖRUNGSTRÄUME DES „Laurentius2“
Ihre „Mathematik“, Laurentius2, ist sehr mangelhaft. Die Empfehlung für Rabiega vom Vorseminar war zweifellos nach bestem Wissen und Gewissen abgefaßt. Bisher hat niemand das Gegenteil erwiesen. Was man kritiseren kann, wäre die evtl. mangelhafte Menschenkenntnis der Zeugnis-Verfasser. Daraus kann jedoch nicht die „U-Boot“-Theorie entwickelt werden. Auch deshalb nicht, weil Rabiega dann im Priesterseminar St. Pölten offenbar von der Hausvorstehung angesehener Seminarpräfekt war. Wer das rechtskräftige Urteil liest, weiß, daß es nicht nur einen Kronzeugen gibt. Den früher vom Amtsverständnis her eher nüchtern auftretenden Bischof Krenn als „barock-polternd“ zu verkaufen, ist jedoch ganz lieb. Von der Realität des Lebens scheint Laurentius2 weit weg zu sein, da ist das rechtskräftige Urteil lebensnäher: „Die mehrfachen widersprüchlichen Darstellungen des Zeugen Rabiega wurden hiebei in Übereinstimmung mit der Lebenserfahrung als Folge der massiven Beeinflussungsversuche der höheren Organe der Diözese gesehen, im übrigen sprachen auch die Aussagen der Zeugen S. und M. für das Bestehen dieser Beziehung.“ Also allein da schon drei Kronzeugen. Der Vernichtungsversuch gegenüber der Glaubwürdigkeit Rabiegas seitens der Ex-Vorsteher ist Gott sei Dank gescheitert. Allein dieses Vorgehen massiver Beeinflussungsversuche ist moralisch zu verurteilen. Aber seitens der Revisionisten sind wir ja die Unterdrückung der Wahrheit gewohnt.
Freitag, 23. Juni 2006 09:57
Laurentius2: @Benedikt 1+1= ?
Lieber Benedikt, ich schätze Ihre gemäßtigten und doch oft konsequent katholischen Aussagen sehr und hoffe, daß Sie mir diese polemische Spitze nicht allzu persönlich nehmen werden:

aber wenn Sie die Kombination von Tatsachen (Rabiega mit wärmsten Empfehlungen aus Schönborns Seminar in Horn/ seine Rolle als entscheidender Kronzeuge/ die Feindschaft zwischen den Rahner-König-Bischöfen auf der einen und dem barock-polternden aber jedenfalls romtreuen Krenn auf der anderen Seite !) – wenn Sie entsprechende Schlußfolgerungen ins Reich der Science-Fiction-Phantasien und haltlosen Verschwörungstheorien verweisen – dann fehlt Ihnen entweder die nötige Lebenserfahrung – auch innerhalb unserer Kirche – oder Sie leben in einer öffentlich-verbeamteten Luftblase, in der Sie auch niemals jemand als Gefahr für seine eigene Karriere betrachtet hat.

Sorry, falls Sie das persönlich nehmen. War nur frech-katholisch, nicht böse gemeint !
Donnerstag, 22. Juni 2006 14:35
turk: SACHLICHKEIT UND ARGUMENTE ZÄHLEN
Nuja, Justus, Sie scheinen einen schweren Realitätsverlust erlitten zu haben. „Wes Geistes Kind?“ Das ist nach obigem Artikel leicht zu beantworten: Pytlik führt Argumente, und bis jetzt hat diese hier niemand widerlegt, da seine „Gegner“ offenbar keine Argumente haben. Dies sagt viel.s Kind er ist!
Donnerstag, 22. Juni 2006 09:24
Justus: PEINLICHER SCHNELLSCHUSS-ARTIKEL
Die Leserzahlen sind in der Tat erfreulich. Besser als durch diesen peinlichen Schnellschuss-Artikel konnte Dr. Pytlik gar nicht beweisen, wes Geistes Kind er ist!
Mittwoch, 21. Juni 2006 19:39
Dr. Alexander Pytlik: FASZINIERENDE LESERZAHLEN DURCH HUNDE
Faszinierend, wie sehr die selbsternannten „bellenden Hunde“ die Leserzahlen dieses gar nicht interessanten Beitrages anschnellen lassen

Benedikt liegt ganz richtig, weil er noch einen gesunden Realitätssinn hat. Unsere „Verschwörungstheoretiker“ zu eigenem Vorteil und zum Neid gegenüber anderen sind natürlich keiner noch so abstrusen Theorie abgeneigt. Aber wahrscheinlich dient kreuz.net insgesamt auch der Heilung von solchem Wahn

Aufwachen müßten Laurentius2 & Co, wenn sie das seriöse und in Europa sicherlich nicht erfolgreich zu beeinspruchende erste rechtskräftige österreichische Urteil zum Fall lesen. Mit dem Artikel hat der „13.“ nachweislich gelogen, die ersten Beispiele lese man im obigen Beitrag. Wenn ich aber alle 13er-Nummern über mich und zum Fall St. Pölten durchsehen würde, käme ich auf noch mehr Lügen. Pech für die nicht mehr gegebene Glaubwürdigkeit des Hetzblattes.
Mittwoch, 21. Juni 2006 17:23
Benedikt: @ Laurentius2
Sorry, aber eine Story wie diese, nämlich das irgendwer einen Seminaristen zur Aufnahme am St. Pöltener Priesterseminar empfohlen hat, mit dem Vorsatz, dieses so in Misskredit zu bringen, dass eine apostolische Visitation (!) ausgelöst würde, die das Seminar dann „zerstören“ würde, das halte ich einfach für Humbug. Hätte Mgr. Krenn die Lage im Griff gehabt oder zumindest diesen Eindruck erweckt, so wäre vermutlich gar nichts geschehen; trotz aller Missstände in der Kirche sind apostolische Visitationen ja doch selten geblieben.

Man kann sich ja gerne damit auseinandersetzen und auch fragen, ob nicht jemand Mgr. Krenn ins Handwerk pfuschen wollte, aber so eine Story wie die oben beschriebene löst bei mir allenfalls Lachkrämpfe aus.
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