Donnerstag, 21. September 2006 20:40
sca: Bischof Scheuer: Klare Absage gegen Fremdenfeindlichkeit
Scheuer pro Integration mit jenen Leuten, die ihren (islamischen) Glauben mitbringen
In seiner Botschaft zum „Sonntag der Völker“ erteilt der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer jeder Form
von Fremdenfeindlichkeit eine klare Absage. Scheuer fordert weitere Maßnahmen zur Integration von Ausländern.
Begegnung mit Achtung und Respekt
Manfred Scheuer findet heute deutliche Worte. Fremdenfeindlichkeit, so der Bischof sei kein Ausdruck von Stärke, sondern von Schwäche und mit dem christlichen Glauben unvereinbar.
Es gehe darum den anderen mit Achtung und Respekt zu begegnen, die Menschenwürde nicht zu verletzen. Es gelte den sozialen Frieden zu bewahren und in Tirol auch jene 70.000 Menschen zu integrieren, die derzeit ohne österreichische Staatsbürgerschaft hier leben.
„Entscheidend scheint mir zu sein, dass es nicht nur um Arbeitskräfte geht, sondern um Menschen, die ihre Beziehungen, ihre Kultur und auch ihren Glauben mitbringen.
Natürlich ist von ihnen auch zu erwarten, dass sie sich hier einlassen, dass sie die Sprache lernen und dass sie auch einen Respekt vor der demokratischen und rechtlichen Tradition dieses Landes haben“, so der Innsbrucker Bischof.
Gesellschaftlicher Dauerauftrag
Die in Wahlkampfzeiten immer wieder zu beobachtende Polemik gegen Ausländer helfe niemandem. Integration sei ein gesellschaftlicher Dauerauftrag, davon könne und dürfe sich niemand distanzieren.
Lob vom Bischof gibt es für das neue Integrationskonzept des Landes Tirol. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, so Scheuer. Tirol sei immer ein gastfreundliches Land gewesen, das soll es auch bleiben.
Begegnung mit Achtung und Respekt
Manfred Scheuer findet heute deutliche Worte. Fremdenfeindlichkeit, so der Bischof sei kein Ausdruck von Stärke, sondern von Schwäche und mit dem christlichen Glauben unvereinbar.
Es gehe darum den anderen mit Achtung und Respekt zu begegnen, die Menschenwürde nicht zu verletzen. Es gelte den sozialen Frieden zu bewahren und in Tirol auch jene 70.000 Menschen zu integrieren, die derzeit ohne österreichische Staatsbürgerschaft hier leben.
„Entscheidend scheint mir zu sein, dass es nicht nur um Arbeitskräfte geht, sondern um Menschen, die ihre Beziehungen, ihre Kultur und auch ihren Glauben mitbringen.
Natürlich ist von ihnen auch zu erwarten, dass sie sich hier einlassen, dass sie die Sprache lernen und dass sie auch einen Respekt vor der demokratischen und rechtlichen Tradition dieses Landes haben“, so der Innsbrucker Bischof.
Gesellschaftlicher Dauerauftrag
Die in Wahlkampfzeiten immer wieder zu beobachtende Polemik gegen Ausländer helfe niemandem. Integration sei ein gesellschaftlicher Dauerauftrag, davon könne und dürfe sich niemand distanzieren.
Lob vom Bischof gibt es für das neue Integrationskonzept des Landes Tirol. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, so Scheuer. Tirol sei immer ein gastfreundliches Land gewesen, das soll es auch bleiben.
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Redakteur:
sca
Quelle: orf.at
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Samstag, 23. September 2006 16:47
28.IX-28.X: Frieden,
…kommt nicht ohne Wahrheit aus, lieber Gotthard!!!
Donnerstag, 21. September 2006 21:05
Gotthard: Frieden stiftend
gerade in Zeiten wie jetzt ist ein solches Wort friedensstiftend und erforderlich.
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