Montag, 13. November 2006 13:55
Die deutschen Bischöfe und „Donum Vitae“.Ein Leserbrief aus der FAZ.
Zurück zum Artikel 56 Lesermeinungen:
Freitag, 17. November 2006 02:48
tau †: @ Bluebery: Da
sind wir uns einig! Bis dahin werden wir wohl noch viel zu lachen haben, einige Stücke Apfelweintorte essen, Bier am Kreuzberg trinken; ich habe einen neuen Grill, der sich noch rechnen muß und so weiter …

Gute Nacht!

tau
Freitag, 17. November 2006 02:42
Über das Thema kann man seriös diskutieren, nur wird es find ich meistens dramatisiert!
Ich bin heute ziemlich jung und einer der Leidtragenden der zuünftigen Gesellschaft!
Es wird sicher zu massiven Umbrüchen kommen, aber der Weltuntergang steht glaub ich nicht ins Haus!
Definitiv: Gute Nacht!!!!!!!!!!!!!
Freitag, 17. November 2006 01:52
tau †: @ Bueberry:
Ich werde wohl zwischendurch ab und zu mal da sein.

Was die „Bevölkerung“ und „sparen“ betrifft. Keine Sorge, da wird es wohl bald jede Menge an günstigen Immobilien geben.
Freitag, 17. November 2006 01:44
Leutnant Blueberry: @ Breze @ tau
Erst Sonntagabend?! Na Sie haben ja nen gesunden Schlaf!

Betreff Bevölkerung: Das hab ich auch nie behauptet liebe Breze! Nur wird das Problem ein mittelfristiges (!!!) finanzielles Problem sein unter dem auch ich zu leiden haben werde!
Ich als junger Teil der Gesellschaft habe sicher nix gegen Sparmaßnahmen.
Freitag, 17. November 2006 01:17
Breze: @ tau
Danke für Deine wirklich umfangreichen und treffenden Posts…

Blaubär, das Problem ist nicht die Bevölkerungsgrösse, auch nicht die Dichte, das Problem ist die Überalterung, besser noch, die Bevölkerungspyramide hat sich ins Gegenteil umgekehrt…

Nun ja, ich bin hundemüde, fall auch gleich ins Bett…

Die nächsten drei Tage bin ich weg, am Sonntag abend werde ich wieder auftauchen, bis dahin, alles Gute!!!!
Freitag, 17. November 2006 01:11
tau †: Fortsetzung
Seine Schriften sind neben denen von Bruder Eugen und dem Dichter und Schriftsteller Bergengruen ebenfalls sehr empfehlenswert (Christiana Verlag, Stein am Rhein; Johannes-Verlag, Leutesdorf a.Rh…
Freitag, 17. November 2006 01:09
tau †: @ Breze, @ Blueberry
Br. Eugen sagte einmal: „Umweltvergiftung ist nach außen projizierte Innenweltvergiftung.“
Ich würde auch sagen: „ Umweltverschmutzung und Abtreibung entspringen der gleichen Wegwerf-Mentalität.“
Es ist immer die gleiche Mentalität, die sichtbar wird, in: künstlich erzeugten Hungerkatastrophen, Krieg, Vertreibung, Ausbeutung, Abtreibung, Raubtier-Kommunismus bzw. -Kapitalismus …

Hallo Blueberry, eben sah ich Dein posting. Also, mit diesen Zeilen, die ich vor einiger Zeit mal an Frau Bussmann schickte, weil sie von Leuten angegriffen wurde, die sich für „fundis“ halten, will ich zeigen, dass unser jüdisch-christlicher Glaube keineswegs die Schöpfung vergisst. Ganz im Gegenteil. Ich würde sie auch nicht als „Weltuntergangshymnen“ bezeichnen. Bruder Eugen war einfach Realist! (Und die Amis lassen wir mal.) So habe ich mal vor ein paar Jahren im Radio eine Ansprache eines Rabbis im Radio gehört, der sich interessanterweise, gegen die gleichen Angriffe von außen gewehrt hat, die den Christen ständig um die Ohren gehauen werden: „ … der jüdische Glaube wäre schuld an der Umweltverschmutzung …bla, bla, bla“.Der Rabbi brachte für mich eine ganze Reihe hochinteressanter Beispiele/Schriftstellen aus dem Judentum, wie sorgsam mit der Schöpfung umgegangen werden muss. Ganz großartig! In dieser Linie steht wohl auch Bruder Eugens Mystik/Dichtung. Prof. Max Thürkauf (einer der ‘Väter’ der Wasserstoffbombe) wurde nach seiner Bekehrung ein „geistlicher Sohn“ Bruder Eugens. Seine Schrifte
Freitag, 17. November 2006 00:32
Das Problem bei diesen Weltuntergangshymnen ist nur, daß viele nicht begreifen wollen, daß das Wort „Welt“ seit kurzem wesentlich mher umfasst als unseren kleinen Planeten.
Wenn das menschliche Leben auf unserem kleinen blauen Planetene am Rande der Galaxis also untergeht, heißt das ja nicht, daß deswegen gleich die Welt untergeht…
Manchmal hab ich ein bißchen das Gefühl daß gerade die US Evangelikalen den Weltuntergang regelrecht herbei sehnen!
Freitag, 17. November 2006 00:17
tau †: Fortsetzung I
Und was vergeht, ist die Vergänglichkeit

Horch! – Vogelruf!
Erwacht am Morgen –
Und verklungen!
Warst du umsonst?
Bist du vorbei? – Gewesen?

Geboren aus der Schöpfung Schosse
Bist unverlierbar, unersetzbar du
Gewordenes, gewolltes Leben,
Lied aus dem Herzen, das dich ewig singt.
Wärst du nicht mehr,
so würden alle Himmel
im Lobgesang ersterben.

Ach könnte doch auch mein Herz
Stetig singen,
dass nie ein Anhauch ohne Klang verwehte!

O du mein Engel, Fürst!
Nimm auf in Deine eifersüchtigen Flammen
Jedweden Wellenschlag der Lebensbrandung,
der aus dem ewigen Quell an meine
Seele schlägt –
Und stirbt.
O rette ihn!
Lass nichts vergeblich fluten!
In jedem Hauch, der aus dem Worte strömt,
lass herrlich werden Gott
durch der Anbetung Gluten.

Eugen Mederlet
Freitag, 17. November 2006 00:15
tau †: Fortsetzung
Wenn dann seine gekreuzigten Brüder die letzte sterbende Amsel und die letzte Nachtigall in ihrer Hand bergen, werden sie ihr in Tränen zurufen, ihren letzten irdischen Gesang sterbend zum Hochzeitslied des Himmels zu gebären. Denn es wird keinen Abschied geben! Der Weltuntergang wird zur vollendeten Eucharistie. Im Opfertod wird die ganze Schöpfung mit allem, was je ward und mit dem „Tau“ bezeichnet ist, ihre bräutliche Liebe vollenden.
Sie wird „ihre Kleider waschen im Blute des Lammes“ (Offb 22,) und, verwandelt zum neuen Himmel und zur neuen Erde, endlich ankommen in der ewigen, allumfassenden Hochzeit.
Dann wird die Braut jedem Zugriff Luzifers entrissen, und der Hohn fällt ewig auf ihn und seinen Anhang zurück.
Franziskus aber wird den Thron des Brautführers erben. Und alles wird unendlich herrlicher und lebendiger sein, als es sich der kühnste Glaube vorzustellen vermag.
„Wer siegt, dem werde ich verleihen, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich gesiegt habe und mich mit meinem Vater auf den Thron gesetzt habe.
„Wer ein Ohr hat, der höre!“ (Offb 3, 21 22)…

Und was vergeht, ist die Vergänglichkeit

Horch! – Vogelruf!
Erwacht am Morgen –
Und verklungen!
Warst du umsonst?
Bist du vorbei? – Gewesen?

Geboren aus der Schöpfung Schosse
Bist unverlierbar, unersetzbar du
Gewordenes, gewolltes Leben,
Lied aus dem Herzen, das dich ewig singt.
Wärst du nicht mehr,
so würden alle Himmel
im Lobgesang ersterben.

Ach könnte doch auch mein Herz
Stetig singen,
dass nie ein…
Freitag, 17. November 2006 00:14
tau †: @ Blueberry, @ Breze
P. Eugen Mederlet OFM, Die Hochzeit des Lammes, Franziskus und die bräutliche Kirche, Christiana-Verlag Stein am Rhein, ISBN 3 7171 0834 4 S.179 ff:

Wenn dann eine Pflanzen- und Tierart nach der anderen ausstirbt und das menschliche Leben immer öder wird und schließlich erstickt unter der Gewaltherrschaft; wenn alle in der Geheimen Offenbarung verkündeten Drangsale in ihrer höchste Steigerung anbrechen, wenn das Meer in Aufruhr gerät, die Kräfte des Himmels erschüttert werden und die Sterne vom Himmel fallen (Lk 21, 25 – 26), dann werden diese Brüder und Schwestern von Alverna den vor Angst vergehenden Menschen verkünden: „Erhebet eure Häupter, denn eure Erlösung naht!“ Sie werden schlicht und ohne Glanz, arm und verachtet, aber in der Freiheit und Kraft der Wahrheit die ganze Schöpfung gegen allen Hohn einladen, in den Kreuzestod Jesu einzugehen. Sie werden es dem alles beherrschenden menschlichen Stolz gegenüber verkündigen, dass es keinen anderen Ruhm gibt als das Kreuz unseres Herrn Jesus Christus, in dem unser Heil, unser Leben und unsere Auferstehung ist (vgl. Liturgie des Gründonnerstag). Ihre in alle Wunden leuchtende Hoffnung jedes Geschöpf ermutigen, ruhig und voller Zustimmung zu sterben, weil der Tod die Verwandlung in die Herrlichkeit des Lebens ist.
Dann erst wird offenbar, was die Liebe des heiligen Franziskus zu jedem Geschöpf bedeutet; warum er sich jedem so innig zuneigte: weil nichts von diesem herrlichen Brautschmuck verloren geht. Wenn dann seine gekre
Donnerstag, 16. November 2006 23:54
Naja demographisches Problem ist relativ.
Es gab Zeiten da lebten in Dtl. nicht mal 10 Mio. Menschen.
Heute sind es 80 Mio.
Auch hier finde ich es unverantwortlich wie mit Schlagworten wie „Bevölkerungskatastrophe“ der Eindruck zu erwecken versucht wird, im kath. Mittelalter hätte eine „Kultur des Lebens“ geherrscht.
Im Katholischen Mittelalter hat nicht mal ein Bruchteil der Menschen hier gelebt wie heute.

Nein, ich war in Kairo zu der Zeit. Kein Meer, kein Strand, nur Hitze.
Die armen Bauarbeiter! Die meisten Menschen arbeiten dann erst abends oder nachts.
Donnerstag, 16. November 2006 23:37
Breze: @ Blaubär
Das wir ein kleines demographisches Problem hier in Deutschland haben, nun, das zu erkennen und einzugestehen, dazu muss mam kein Katholik sein…

50°, boah, das hatte ich noch nie… hoffentlich waren Sie auch am meer, zum Abkühlen…
Donnerstag, 16. November 2006 23:30
„Bevölkerungskatastrophe“ ist ein Begriff der eher von Katholiken benutzt wird um die (ihrer Ansich nach) drohende Aussterbung der Deutschen oder Europäer zu benennen.
In Anlehnung an den Begriff „Klimakatastrophe“.

Im Spiegel wird 5 Prozent Temperaturerhöhung bis 2050 als Maximum genannt. Ich frage mich halt: was ist nach 2050?

Naja ich war mal im Sommer in Ägypten. Da hatte es 50 Grad. Das war nicht mehr lustig. In Kairo gab es Bauarbeiter die noch Häuser gebaut haben!
Bei 50 Grad!
Donnerstag, 16. November 2006 23:29
tau †: @ Breze, @ Blaubär
Apfelweintorte

Knetteig:
125 g Margarine
125 g Zucker
1 Tütchen Vanillezucker
1 Ei
250 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
in Springform

geschälte und geschnittene Äpfel hinein

kochen:
¾ l Apfelwein (oder -saft)
zum Kochen bringen
2 Päckchen Vanillepudding
200 g Zucker

Puddingmasse auf Äpfel gießen

Auf 160 Grad 60 Min. backen

Erkalten lasen

2 Schlagsahne darauf und mit Kakao bestreuen.
Donnerstag, 16. November 2006 23:15
Breze: @ tau @ Blaubär
@ tau

Es ist alles einfach furchtbar schrecklich. Katastrophen über Katastrophen. Und die Apfelweintorte ist auch noch alle …

Dem Apfeltortenproblem kann doch abgeholfen werden…

@ Blaubär

Palmen an der Ostsee… Nun ja ich bin sehr oft in Rom, der Rekord war bei 45° im August… Ich kann’s ab…
Palmen an der Ostsee… Schön anzuschauen, bestimmt, aber trotzdem beängstigend… Tuvalu ist fast schon am untergehen…
Das Problem ist wohl weniger die Überbevölkerung, den meisten Dreck machen die Industriestaaten (USA z.B.), das Problem ist eher Egoismus und Rücksichtslosigkeit, wirtschaftliche Interessen…
Donnerstag, 16. November 2006 23:05
Naja laut Spiegel sollen in 50 Jahren an der Ostsee Palmen wachsen…
In Rom ist es allerdings im Sommer auch nicht angenehm!
Ich persönlich bevorzuge Frühling und Herbst als Jahreszeiten.
Extreme liegen mir nicht!
Donnerstag, 16. November 2006 23:05
tau †: @ Blueberry, @ Breze
Es ist alles einfach furchtbar schrecklich. Katastrophen über Katastrophen. Und die Apfelweintorte ist auch noch alle …
Donnerstag, 16. November 2006 22:53
Breze: @ tau @ Blaubär
@ tau

ich hatte heute Chili con carne, auch aufgewärmt und sehr lecker…

Übrigens, Dein email Fach quillt gleich über mit MP3’s von mir…

@ Blaubär

Ja, normal ist es nicht, aber ich geniesse das warme Wetter trotzdem… So erspar ich mir das Auswandern…
Donnerstag, 16. November 2006 22:50
Leutnant Blueberry: @ Breze @ tau
Das Wetter war bei uns heute traumhaft (kein Witz!), Sonnenschein und 18 Grad, ich habe mir fast nen Sonnenbrand geholt…

Das ist die Klimakatastrophe!
Im Ernst! Man kann das Wetter nicht mehr genießen, immer muß man an die Klimakatastrophe denken. So wie gute Katholiken immer an die „Bevölkerungskatastrophe“ denken!
Donnerstag, 16. November 2006 22:44
tau †: @ Breze: Ja, Apfelweintorte
gehört wohl zu den Lebensmitteln, die tagelang immer besser schmecken, wie Eintopf oder Gulasch.
Donnerstag, 16. November 2006 22:26
Breze: @ tau
Das wäre doch noch ein Thema!

Apfelweintorte!!!!!! Boah!!!!!
Donnerstag, 16. November 2006 22:15
tau †: @ Breze: Sonnenbrand?
Das wäre doch noch ein Thema!

Bei uns war das Wetter auch traumhaft schön. Wir haben auf der Terrasse gesessen und Kaffee getrunken. Dazu gab es selbst gebackene Apfelweintorte (Rest vom Fest).
Donnerstag, 16. November 2006 22:05
Breze: @ tau
…vielleicht auch einfach zu anspruchsvoll, zu viel verlangt, vielleicht passts nicht ins schablonenhafte Denkschema…

Nun, ja…

Das Wetter war bei uns heute traumhaft (kein Witz!), Sonnenschein und 18 Grad, ich habe mir fast nen Sonnenbrand geholt…
Donnerstag, 16. November 2006 21:55
tau †: @ Breze: aach,
reden wir über das Wetter …
Donnerstag, 16. November 2006 21:54
Breze: @ tau
Zu hoch, zu geistlich/geistig „hochtrabend“, zu persönlich, zu wenig polemisch????

Ich weiss es nicht, vielleicht ist es nichts von dem, vielleicht alles…
Donnerstag, 16. November 2006 21:32
tau †: @ Breze: woran
liegt das?
Donnerstag, 16. November 2006 21:26
Breze: @ tau
Gerne geschehen…

Fällt Dir nicht auf, dass es nach unseren, etwas „tieferen“ posts sofort unheimlich ruhig ist?
Donnerstag, 16. November 2006 21:08
tau †: Hallo Breze! danke
für die Blumen!
Donnerstag, 16. November 2006 20:56
Breze: @ tau
Super, es trifft den Nagel auf den Kopf!
Mittwoch, 15. November 2006 23:37
tau †: Fortsetzung II
Hier habe ich aus Zeitgründen erst mal eine Antwort kopiert, die ich am 14. Nov. 00:07 geschrieben habe:

Du hast Recht!
Was in Deinen links nachzulesen ist, ist bestimmt wahr und dadurch, umso erschütternder. Es zeigt auch, mit „Moralin“ allein, lässt sich kein „Blumentopf gewinnen“. Da sind wir uns absolut einig!

Es gab vor etwa dreißig Jahren eine Situation bei meinem geistlichen Vater, Bruder Eugen (P. Eugen Mederlet OFM):
Er hatte gerade über die Schönheit der sakramentalen Ehe geisterfüllt gesprochen.
An einer Stelle sagte er, für mich damals sehr überraschend (sinngemäß): „Die Leute werden sagen, dies (alles) können wir nicht!“ – Drauf wieder er: „Natürlich(!) können sie es nicht!“

Ich denke, er meinte damit:
Zuerst kommt die Erfahrung der unendlichen und gleichzeitig, ganz persönlichen Liebe, Schönheit, Reinheit und Größe Gottes, aus deren Kraftstrom wir erst den Willen und die Kraft beziehen, wenn wir uns (bewusst) hineinbegeben.
Konsequent durchgedacht können wir kein einziges der Zehn Gebote erfüllen (wer auch nur seinem Bruder zürnt … Hier kann jeder für sich das „Experiment“ machen.). Wenn wir beispielweise das Gnadengeschenk der Heiligen Beichte regelmäßig pflegen, werden wir immer sensibler für unsere eigene Situation und immer mehr gekräftigt auf diesem Weg vorangetragen.
Mittwoch, 15. November 2006 23:29
tau †: Fortsetzung I
Was die Hilfen für Mütter (Familien) in Not betrifft, erwarte ich von Kirche und Staat richtige Zeichen(!):
Aus Erinnerung sinngemäß: ‘Als der heilige Franziskus einmal eine Familie in großer Not sah, räumte er den Altarschmuck ab, verkaufte diesen und gab das Geld dieser Familie. (Er hatte allerdings vorher schon alles persönliche weggegeben.)’
Jedenfalls kann es bei diesem Protz in allen Bereichen unserer Gesellschaft eigentlich keinen Grund geben, aus angeblicher Not einen Menschen zu töten und dies auch noch zu finanzieren.

Aus Zeit und Platzgründen, weiteres später.
Mittwoch, 15. November 2006 23:27
tau †: Fortsetzung
Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, sind Menschen die abtreiben oder für diese eintreten, auf der gleichen Stufe, wie die, die ihre Kinder prügeln (mit einem Unterschied: ich lebe noch und habe daraus gelernt). Die Sprüche, „mein Bauch gehört mir“, klingen für mich, wie „solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst“ … Für mich gibt es keinen Unterschied zuwischen denen, die eine „liberale“, „konservative“, oder sonst was für eine Maske tragen und sich dabei aber identisch verhalten. Dies findet man übrigens auch bei (scheinbar) gegensätzlichen kirchlichen Gruppierungen. Hier könnte man leicht, die eine oder andere Person hie und da mal auswechseln und niemand würde etwas merken.

„Meiner Ansicht nach sollte man Abtreibung verbieten.“ Das sehe ich absolut genauso! Denn leider funktioniert Bewusstseinsbildung meistens nur über die Geldbörse … , siehe Anschnallpflicht beim Autofahren. Dazu sagte einmal ein Politiker (sinngemäß): „Solange es die Menschen nur das Leben gekostet hat, haben sie sich nicht angeschnallt. Erst wenn es ans Geld geht, machen sie es.“ Eine weit darüber hinaus gehende, freiwillige(!) Bildung des eigenen Bewusstseins/Gewissens wünsche ich mir allerdings wesentlich mehr! Da gibt es noch viel zu tun!

Was die Hilfen für Mütter (Familien) in Not betrifft, erwarte ich von Kirche und Staat richtige Zeichen(!):
Aus Erinnerung sinngemäß: ‘Als der heilige Franziskus einmal eine Familie in großer Not sah, räumte er den Altarschmuck ab, verkaufte diesen und
Mittwoch, 15. November 2006 23:25
tau †: Hallo Leutnant Blueberry, wie geht’s?
Ich denke, mit dem, was Du da schreibst, sind wir uns im Großen und Ganzen einig. Mir wird immer mehr bewusst, wie sehr wir Menschen im Zustand dessen leben, was ich selbst gerne als das „negative Pfingstereignis in der Bibel“ bezeichne, die babylonische Sprachverwirrung, die Menschen „verstehen“ sich nicht (mehr). Im Gegensatz dazu, das „positive Pfingstereignis“. In diesem Sinn sehe ich die vollendete Kommunikation, als wohl die höchste Kunst an. Alle Begriffe/Bilder, die wir in unserer Kommunikation benutzen, haben, durch unterschiedliche Prägungen, unterschiedliche, ja gegensätzliche Bedeutungen. Und ohne das Wichtigste, den gegenseitigen, guten Willen, geht überhaupt nichts. So verstehe ich auch die chassidische Geschichte, die ich einmal brachte, mit dem Rabbi und dem Jungen: „Von Herz zu Herz.“

Was die Abtreibung betrifft: Ich bin selbst extrem autoritär erzogen worden, icl. Prügelexzessen. Gerade darum habe ich in meiner Jugend erst außerhalb der Kirche gesucht und bin so durch Gottes Gnade dorthin geführt worden, wo ich heute bin. Ich lehne jede Art von Fanatismus, Rechthaberei, Fundamentalismus und so weiter ab. Es stößt mich förmlich ab! Mit solchen Leuten will und kann ich nichts zu tun haben! Ich weiß, wie sehr kontraproduktiv es ist. Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, sind Menschen die abtreiben oder für diese eintreten, auf der gleichen Stufe, wie die, die ihre Kinder prügeln (mit einem Unterschied: ich lebe noch und habe daraus gelernt). Die Sprüche, …
Mittwoch, 15. November 2006 23:01
Breze: @ Käpt’n Blaubär
Da freue ich mich aber!!!!
Mittwoch, 15. November 2006 21:05
Leutnant Blueberry: @ tau @ breze: Na gut!
@ Pünktchen
Ich habs Ihnen ja schon mal gesagt: mein Problem ist nicht die Forderung nach einem Verbot von Abtreibung, sondern gewisse Dinge die meiner Ansicht nach im Fahrwasser dessen mitschwimmen wollen.
Das beste Bsp. dafür ist die völlig unseriöse Argumentation mit Hitler. Diskutieren Sie mal mit Moslems! Jeden Tag wenn ich kreuz.net besuche, besuche ich gleichzeitig den Muslim Markt (die haben mich da rausgeschmissen!). Was hier Abtreibung ist, das ist dort Palästina. Ich finde die Situation der Palästinenser schrecklich, nur finde ich es genauso schrecklich wie diese Situation von radikalen Moslems zur Propagierung ihrer Ziele verwendet wird.
Und das gleiche gilt für Abtreibung. Ich glaube einfach nicht, daß Hitler Vergleiche oder empörte Leserbriefe einer Multimilliardenschweren Fürstin reine Empörung widerspiegeln.
In diesem Fahrwasser schwimmt der ganze Mief und Muff katholischer Vorurteile gegen 1789, Demokratie, Parlamentarismus usw. mit. Und diese Vorurteile lehne ich ab!
Meiner Ansicht nach sollte man Abtreibung verbieten. Die restlichen Positionen in Sachen Sexualmoral der Kirche halte ich für völlig falsch und verfehlt. Man sollte eine staatliche Unterstützung für Eltern mit behinderten Kindern einrichten. Man sollte noch mehr tun, aber bei 1500 Zeichen kann ich das nicht näher erläutern.
Meiner Ansicht nach schaden Sie mit Hitler Vergleichen ihrem Anliegen und sorgen nur dafür daß dieses Thema ein Thema der radikalen Ränder bleibt!
Mittwoch, 15. November 2006 09:04
Pünktchen: Warum Katholiken keine Tötungslizenzen („Beratungsscheine“) ausstellen können!
Mittwoch, 15. November 2006 02:01
tau †: @ Adrian: Entschuldige! (Korrektur)
freuen, wenn DU bleiben würdest (kein Scherz!)!
Mittwoch, 15. November 2006 01:50
Breze: @ Adrian
Nicht gehen, mit wem schlage ich mir jetzt die Nächte um die Ohren?
Dienstag, 14. November 2006 23:36
tau †: Hallo Adrian! Ich würde mich
freuen, wenn Sie bleiben würden (kein Scherz!)!
Dienstag, 14. November 2006 23:24
Pünktchen: Und Leverkühn,
haben Sie Spaemann gelesen und verstanden?

Hier nochmals der Link auf seinen grundlegenden Aufsatz:

Die schlechte Lehre vom guten Zweck“.

Das Argument: Laßt uns ein Verbrechen legalisieren, dann ist es auch nicht mehr „illegal“, ist ein leicht durchschaubarer Taschenspielertrick! Unrecht bleibt Unrecht, egal ob es im Einklang oder im Widerspruch zu bestehenden Gesetzen begangen wird.
Dienstag, 14. November 2006 23:01
Adrian Leverkuehn: @ Pünktchen
Das Gesundheitsministerium in Paraquay wird es wohl wissen, davon kann man mal ausgehen. Die Meldung stammt aus dem Spiegel.

Hiermit verabschiede ich mich aus diesem Forum.

P.S. Vielleicht schreiben Sie Frau Merkel mal einen Brief und teilen ihr mit, daß sie schlimmer ist als Hitler?
Sie könnten auch eine Untergrundgruppe gründen? Ihr Fanatismus steht dem eines fanatischen Moslems oder Hindus jedenfalls in nichts nach!
Dienstag, 14. November 2006 22:43
Pünktchen: Leverkühn,
haben Sie eigentlich den Aufsatz von Spaemann, den ich unten verlinkt habe und auf den Sie auch Konrad nochmals hinwies, gelesen und verstanden? –

Hätten Sie ihn gelesen, dann wüßten Sie, warum Ihre Berechnungen auf unsicherer Zahlengrundlage nicht verfangen!

Was die Authentizität der Zahlen betrifft, hat zwobbel vor kurzem folgende interessante Beobachtung mitgeteilt:

Behauptung: „Die Zahl der Frauen, die in Mexiko jährlich an der Abtreibung sterben, liegt bei ungefähr 100.000.“ (Quelle: Mexikanisches Institut für Geschlechterkunde, 1989.)

Vergleich: Die Gesamtzahl der Frauen, die jährlich in Mexiko zwischen dem 15. und 44. Lebensjahr an allen möglichen Todesursachen sterben, liegt bei 20.000. (Quelle: Weltgesundheitsorganisation, 1989.)

– Behauptung: „Mehr als 400.000 Frauen in Brasilien sterben jedes Jahr durch illegale Abtreibungen.“ (Quelle: Womens Health & Reproduction Rights, 1991.)

Vergleich: Gesamtzahl der in Brasilien im gebärfähigen Alter verstorbenen Frauen pro Jahr: 40.000. (Quelle: Demographisches Jahrbuch der UNO, 1988.)


Die überhöhten Zahlen waren natürlich von interessierter Seite gestreut worden! Diese Taktik entspricht der von Dr. Nathanson eingestanden Strategie der Desinformation in diesem Punkt.

Der nationalsozialist. „Führerstaat“ war auch insofern ein Unrechtsstaat, als es Personen gab, die über dem Gesetz standen. Aus diesem Grunden bedurfte es für die Vergasungen auch keiner „gesetzlichen“ Grundlage. Wenn Sie es besser wissen, zeigen Sie es!
Dienstag, 14. November 2006 20:57
Adrian Leverkuehn: Wir hatten gar nichts festgelegt!
ohne eigene gesetzliche Grundlage durchgeführt hatten.

So? Heißt das, daß Ausschwitz Insasse klagen konnte?

Die Nazis waren gar nicht auf die Idee gekommen, ihre Vorsatztötungen an rassisch von ihnen verfolgten Personen auf eine „gesetzliche Grundlage“ zu stellen

Das ist übelste Hetze, die Sie in jeder Beziehung als ernstzunehmender Gesprächspartner disqualifiziert.

nach der es niemals in das Ermessen eines Menschen gestellt werden kann, einen anderen Menschen zu töten!

Was ist denn mit der Leibeigenschaft im katholischen Mittelalter? Haben Sie schon mal gehört, daß es auch sowas wie Sklaverei gab und gibt? Ein Sklavenbesitzer konnte seinen „Besitz“ nach Belieben töten oder sexuell mißbrauchen. In der Praxis kam das sicher oft genug vor.

In Paraquay ist Abtreibung verboten. Nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums starben im vergangen Jahr bei illegalen Abtr. 10 000 Frauen. Wenn Sie die abgetr. Kinder dazu zählen sind das 20 000 Tote bei 6,5 Mio. Einwohnern.
In Dtl. sind im gleichen Zeitraum ca. 120 000 Kinder abgetrieben worden, bei 82 Mio. Einwohnern.
Die Frauen haben unglücklicherweise überlebt weil die Abtreibung in einer Klinik stattfinden konnte.
Man kann Abtreibung natürlich verbieten. Es ist nur typisch katholische Scheiterhaufenmentalität sich einzubilden, daß sie dann auch nicht stattfindet.
Was tut die Kirche denn gegen Abtreibung in Paraquay?
Dienstag, 14. November 2006 13:45
Pünktchen: Danke, Konrad! In der Frage des Lebensrechtes
kommt man beim Vergleich der rassistischen Morde mit den Abtreibungsmorden auf die Formel:

Die Nazis haben das Recht gebeugt und die „Liberalen“ haben es abgeschafft! Für die vielen Millionen Tote in beiden Herrschaftssystemen können solche Unterscheidungen natürlich gleichgültig sein! Sie sind Opfer des „Unrechts“ geworden: ob es heimlich in KZs begangen wurde oder in unheimlicher „Entscheidungsfreiheit“ in Abtreibungsambulanzen!
Dienstag, 14. November 2006 12:08
Konrad: Danke Pünktchen, damit triffst du ins Schwarze
so deutlich wurde das Ärgernis der deutschen Abtreibungsregelung, die von einem Prof. Hans Maier weltweit verteidigt wird, noch nicht benannt. Pünktchen hat enormen juristisch-rechtsdogmatischen Sachverstand!
Dienstag, 14. November 2006 10:55
Pünktchen: Leverkühn
Diese Diskussion hatten wir an anderen Stellen schon und es mutet starrsinnig an, wie Sie an den längst widerlegten Positionen festhalten! Wir hatten schon einmal festgestellt, daß die Nazis ihre rassistischen Massenmorde ohne eigene gesetzliche Grundlage durchgeführt hatten. Die Nazis waren gar nicht auf die Idee gekommen, ihre Vorsatztötungen an rassisch von ihnen verfolgten Personen auf eine „gesetzliche Grundlage“ zu stellen, wenn auch die Nürnberger Rassegesetze schon über alles Maß diskriminierend waren.

Erst mit der Abtreibungsgesetzgebung geschieht dieser fürchterliche Bruch mit der sittlichen Ordnung, nach der es niemals in das Ermessen eines Menschen gestellt werden kann, einen anderen Menschen zu töten! Das „Entscheidungsrecht“ der Frau ist damit ein Bruch mit der gesamten mitteleurop. Rechtstradition und widerspricht auch der überpositiven naturrechtlichen Grundlage unserer Verfassung! Das BVerfG kam nicht umhin, diesem Umstand in mehren Urteilen Rechnung zu tragen! In diesem Sinne gibt es kein Entscheidungs“Recht“ der Frau, sondern nur straflos bleibende Entscheidungspraxis, die vom BVerfG gleichwohl als „rechtswidrig“ eingestuft wird.

Der Vergleich mit dem nationalsozialistischen Unrechtssystem ergibt also, daß die Nazis die rassist. motivierten Morde heimlich begingen, die „Liberalen“ aber den Mord – wahrheitswidrig – als in einem „rechtlichen“ Entscheidungsspielraum liegend bezeichnen und ihn – heuchlerisch – zu etwas anderem als Mord uminterpretieren!
Dienstag, 14. November 2006 07:26
Konrad: @ Adrian L.
Pünktchen hat nicht Frauen mit Hitlerei verglichen, sondern das Irren deutsch-österreichischer Bischöfe 1933/1938 mit dem Irren deutscher Bischöfe 1993/1999.

Warum geht Adrian L. nicht auf R. Spaemann ein? Liegt es an dessen Titel oder ist es für ihn einfach zu schwer zu kapieren?

Außerdem: Mord ist Mord, Tötung ist Tötung und widerspricht dem 5. Gebot, das durch eine neue Synagoge in München wieder in das Licht der Öffentlichkeit gestellt wurde. Um weitere Morde und Tötungen zu verhindern, muss man gelegentlich mit strengen Vergleichen abschrecken – auch wenn es sich natürlich bei Holocaust und Abtreibung („abscheuliches Verbrechen“ GS 51 des Vat. II) um sehr verschiedene Dinge handelt!
Montag, 13. November 2006 23:51
Adrian Leverkuehn: @ Pünktchen
Ich habe Sie schon mal darauf aufmerksam gemacht (aber ich tus gern nochmal), daß während der Hitler Diktatur der Staat Menschen ermorden ließ. Heutzutage erlaubt der Staat aber nur Frauen unter gewissen Bedingungen einen Abbruch durchzuführen. Ihr Vergleich ist unpassend weil er nahelegt, daß die BRD Abtreibung erfunden habe, so wie die Nazis KZs „erfunden“ haben. Dagegen gab es schon im kath. Mittelalter Abtreibungen. Damals waren sie nur illegal. Hinter der Regelung der BRD steht die Auffassung, daß es immer noch besser ist wenn Frauen unter sterilen Bedingungen einen Abbruch durchführen, anstatt bei Engelmachern und Kurpfuschern auch ihr eigenes Leben zu riskieren. Das mag man kritisieren. Aber man sollte schon einsehen, daß die Motivation sich von der Motivation der Shoa massiv unterscheidet. Drittens gibt es keinen Zwang von staatlicher Seite, sondern es wird in Grenzen der Frau eine Entscheidungsmöglichkeit gegeben. Damit ist klar, daß ihr Hitlervergleich Frauen wesentlich mehr trifft als den Staat als ganzes. Sie vergleichen damit im Prinzip jede Frau mit Hitler und Himmler und fördern damit schlimmste frauenfeindliche Einstellungen.
Es ist einfach lächerlich wie Sie hier Frauen als Killermaschinen hinzustellen versuchen, die man am besten einsperren und unters Kopftuch zwingen muß damit sie nicht Amok laufen und ihre eigenen Kinder ermorden.
Merken Sie eigentlich nicht, daß Sie sich mit solchen hanebüchenen Vergleichen nur selbst schaden?
Montag, 13. November 2006 23:32
Pünktchen: Eine weitgehende Ausdeutung des Fotos
ist nicht erforderlich! Das Foto gibt auf seine Weise die Antwort auf die von mir im Titel formulierte Frage! That’s it! Der „Zeitgeist“ war in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts ein anderer und in seinen äußeren Formen wesentlich militanter als heute. Der heutige Zeitgeist gibt sich „liberal“, „tolerant“ und „aufgeklärt“. Das hindert nicht, daß der subtile kulturelle Zwang zur „sexuellen Selbstverwirklichung“ millionenfache Menschenopfer einfordert!

Die Beobachtung, daß den Bischöfen nicht ganz wohl zu sein scheint beim Hitlergruß, ist sicher richtig! Die Bischöfe heute sind sich der konsequenzialistischen Ethik ihrer früheren Beteiligung an der Schein-Beratung ja auch nicht wirklich sicher gewesen! Ich erinnere mich noch sehr genau, daß die Stellungnahme von Robert Spaemann in der FAZ eine Wende in der innerkirchlichen Dskussion gebracht hatte. Deswegen hier der Link auf diesen Text!

(Ja, Adrian, Robert Spaemann hat auch verschiedene akadem. Titel! Ich habe zumindest keine Probleme damit)
Montag, 13. November 2006 22:38
Erstens: müßten wir das auch lesen wenn der Mann keinen Doktortitel hätte?
Zweitens: Was soll dieses volksverhezerische Foto? Ist Angela Merkel so schlimm wie Hitler? Oder was will uns Pünktchen sagen?
Montag, 13. November 2006 20:24
leshandl1: Die Macht der Bilder
Das Foto erinnert mich an die Stellungnahme er österreichischen Bischöfe bzw. Kard. Innitzer 1938. Trotzdem, wenn ich das Bild genau betrachte, habe ich den Eindruck, die beiden Bischöfe sind nicht gerade „happy“. Scheint zumindest, als hätten sie gespürt, nicht auf der richtigen Seite zu sein. Aber warum sollte ein Bischof was anderes sein als sonst ein Mensch? Nur wir „Gläubigen“ wollen das immer anders sehen.
Grundsätzlich stimme ich Herrn Lehmann aber voll zu! Er ist für mich ein Hoffnungszeichen in dieser verkorksten Amtskirche.
Montag, 13. November 2006 16:08
Pünktchen: Danke Ihnen, Konrad,
für Ihre aufmerksame Lektüre und die konstruktiven Kommentare!
Montag, 13. November 2006 15:55
Konrad: Bravo Pünktchen fürs neue Bild
das ist der treffendste Vergleich!
Montag, 13. November 2006 15:24
Konrad: Ergänzung gefunden bei Manuel
auch das war in der FAZ zu lesen(ohne Schlusssatz und Anfang)
Montag, 13. November 2006 15:01
Konrad: Kritikpünktchen:
nur einer der beiden ist ein deutscher Bischof, der andere der Vors. der polnischen BK, Erzbischof Jozef Michalik.
Natürlich können (deutsche oder polnische) Bischöfe irren. Deshalb hat ja „Rom“ mit dem in Glaubens- und Sittenfragen unfehlbaren Lehramt eingreifen müssen.
Aber es fehlt bisher ein öffentliches Bedauern und eine Entschuldigung für den jahrelangen verhängnisvollen Kurs der DBK, der natürlich indirekt auch für das von Hans Maier uneinsichtig verteidigte „Donum vitae“ mitverantwortlich ist. Allein Erzbischof Johannes Dyba, der noch 1999 von Kardinal Friedrich Wetter in einer Pressekonferenz verspottet wurde, hat in dieser Frage unter deutschen Bischöfen für die Wahrheit unbequemes Zeugnis abgelegt (als Jurist durchschaute er den Irrsinn der Lehmann-Kohl Konstruktion der Scheinberatung sofort!).
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