Samstag, 18. November 2006 16:24
Nach der Vernichtung des europaweit vorbildlichen St. Pöltener Priesterseminars und der Beseitigung des großen Bischofs Kurt Krenn hatte Visitator Klaus Küng einen „glaubwürdigen Neuanfang“ angekündigt. Doch das groß angekündigte Projekt scheiterte kläglich: Im vergangenen Jahr lebten im St. Pöltener Priesterseminar nur noch drei Seminaristen. Unter Bischof Krenn waren es zuletzt an die vierzig gewesen.
Zurück zum Artikel 10 Lesermeinungen:
Dienstag, 21. November 2006 19:41
turk: SELBSTÄNDIGER PROZESSBEOBACHTER AMBROSIUS HAT ES GEHÖRT
Nuja, Herr Justus, Sie wollen sich eben lächerlich machen. Wenn Sie derartige Bruchstückzitationen und Bruchstückexegese auch im wissenschaftlichen Arbeiten ausüben, dann tun Sie uns wirklich leid. Sie wissen ganz genau, daß man aus fast jedem Buch und Interview Teile so herausbrechen kann, daß ein anderer Sinn entsteht. Rabiega verstand im Kontext der Gesamtfragestellung unter „sexuellen Szenen“ direkte Betätigungen nackter Personen oder im Bett befindlicher Personen. Nach objektiver Wertung aber waren die homosexuellen Zungenküsse des Dr. Rothe mit seinem Freund und Alumnen Karl K. natürlich auch sexuelle Handlungen, und zum Drüberstreuen wurden von Rothe sogar noch Homoringe gesegnet. Was hilft Ihnen also ein dauerndes Bruchstück-Herumwerfen. Der öffentliche Prozeßweg und die rechtskräftigen Urteile widerlegen Ihren Zitaten-Mißbrauch. Es waren zu viele dabei, die das gehört haben, hier ist dem unabhängigen Prozeßbeobachter Ambrosius sehr zu danken, denn dadurch sind auch Ihre verlogenen Manipulationen sofort als solche durchschaut.
Dienstag, 21. November 2006 17:13
Justus: Wirklich gesagt
Was Rabiega sonst (angeblich) noch gesagt hat, können Sie gar nicht wissen. Oder waren Sie vielleicht dabei? Wenn nicht, erkundigen Sie sich bei der Redaktion des „13.“. Die waren nämlich dabei und haben gehört, dass Rabiega gesagt hat:

„Ich habe nie eine sexuelle Szene gesehen, weder zwischen Seminaristen untereinander noch zwischen Vorgesetzten und Seminaristen“.
Dienstag, 21. November 2006 16:07
turk: HOMO-WEIHNACHTSFEIER
Wie schon unten richtig hingewiesen, verschweigt Herr „Justus“ etwas. Nach der isoliert zitierten Antwort Rabiegas fragte die Richterin: „Das heißt, Sie konnten nie den Austausch von Zärtlichkeiten beobachten?“ Antwort Rabiegas: „Ja, mit Ausnahme der Weihnachtsfeier.“
Dienstag, 21. November 2006 15:01
Justus: O-Ton
Kronzeuge Rabiega im O-Ton:

„Ich habe nie eine sexuelle Szene gesehen, weder zwischen Seminaristen untereinander noch zwischen Vorgesetzten und Seminaristen“.
Dienstag, 21. November 2006 12:21
turk: JUSTUS IM DAUERWUNSCHTRAUM
Sie machen sich komplett lächerlich. Lesen Sie einfach hier raus, was Rabiega beim Prozeß umfassend angab: „Erst habe Küchl mit Karl K. eine Beziehung gehabt, bis etwas nicht gestimmt hätte. Daraufhin wären sie nach Spanien geflogen, als Versöhnungsurlaub. Das hätte aber nicht so geklappt. Woraufhin Rothe eine Beziehung mit ebendiesem begonnen habe, was im Seminar als Spannung zwischen Subregens und Regens mehr als spürbar gewesen sei, sagt der etwas übergewichtige Remigius Rabiega in seinem Strickpullover. Er spricht ruhig, klar, in überraschendem, exzellentem Deutsch, wirkt offen und wahrhaftig, tatsächlich: wie geläutert. Daß es hier um Paare gegangen sei, das sei allen klar gewesen. Die beiden Polen (das zweite Paar bei der Weihnachtsfeier, neben Rothe und Karl K.) wären aber nun in Polen. Die Weihnachtsfeier? Er sei ja auch … homosexuell gewesen, habe das aber überwunden. So sei er zur Weihnachtsfeier eingeladen worden. Ringe mit Initialen und Datum der Beziehung seien ausgetauscht worden, dazu mit Rituale und Stola gesegnet, er bezeuge das, sicher waren es nicht Rosenkranzringe. Er selber habe keinen Ring erhalten, die der anderen aber gesehen. Macht eigentlich alles Sinn, was er sagt, auch das über den Druck. Erpreßbar geworden durch die Entdeckung von Pornomaterial auf seinem Zimmer. Worauf Rothe elegant hinwies. Schmal, Koteletten, intelligent eloquent, zweifellos, so oft zynisch auflachend, daß die Richterin ihn schließlich ermahnt: er solle sich gefälligst seiner …
Dienstag, 21. November 2006 11:19
Justus: Aufgeflogen
Also stimmt es, dass Rabiega vor Gericht zugegeben hat:

„Ich habe nie eine sexuelle Szene gesehen, weder zwischen Seminaristen untereinander noch zwischen Vorgesetzten und Seminaristen“.

Die Intrige ist damit wohl endgültig aufgeflogen!
Sonntag, 19. November 2006 22:23
Dr. Alexander Pytlik: WARUM BRINGT DER „13.“ NICHT ALLES UND NUR ISOLIERTE ZITATE?
Herr Justus, ich amüsiere mich darüber, daß es wichtig sein könnte, wenn ich feststelle, daß jemand ohne Druck von außen ausgesagt hat (vgl. meinen letzten Beitrag in der Leserzeitung). Sie überschätzen meine Wichtigkeit … Prälat Küchl und Dr. Rothe haben in einer abzulehnenden Weise versucht, die Kirche und den eigenen Klerikerstand im Sinne einer erwiesen verlogenen Verteidigung zu instrumentalisieren, sodaß die Beobachtung Herrn Ambrosius’ für die Vergangenheit leider zuzutreffen scheint: „Homosexualität ist in Österreich aber kein Vergehen … Es ist einfach pervers. Als Alumne … und nur als solcher scheinbar … existenzvernichtend. Einmal geweiht … öffnen sich Wege … bis zum Episcopus. Irgendwelche haben immer die Hand über einen.“ Der durch den Päpstlichen Visitator aufgearbeitete Fall St. Pölten und die dann publizierte römische instruktion zur Verhinderung homosexueller Neupriester hat nun diesem „Gesetz“ erste Riegel vorgeschoben.
Was Herr „Justus“ verschweigt: nach der isoliert zitierten Antwort Rabiegas fragte die Richterin: „Das heißt, Sie konnten nie den Austausch von Zärtlichkeiten beobachten?“ Antwort Rabiegas: „Ja, mit Ausnahme der Weihnachtsfeier“ (vgl. in meinem Beitrag den Punkt 4.!) Über den Zungenkuß-Ringsegnungs-Skandal hinaus berichtete Rabiega präzise, wer ihm gegenüber homosexuelle Beziehungen eingestanden hat. Man muß also keine „sexuellen Szenen“ sehen, um von einer homosexuellen Beziehung zwischen A und B zu reden.
Sonntag, 19. November 2006 09:03
Justus: Peinlich nnd erfolglos
Ohne den „13.“ wüssten wir zum Beispiel nicht, dass „Kronzeuge“ Rabiega bei seiner gerichtlichen Vernehmung – laut Dr. Pytlik ohne jeden Druck und darum wahr – gesagt hat:

„Ich habe nie eine sexuelle Szene gesehen, weder zwischen Seminaristen untereinander noch zwischen Vorgesetzten und Seminaristen“.

Dr. Pytlik kann es halt nicht lassen kann, sich durch seine peinlichen (und erfolglosen) Selbstverteidigungen auf dieser Homepage regelmäßig lächerlich zu machen.
Sonntag, 19. November 2006 01:20
wiener: renate, es reicht!
wie das amen im gebet wird nach jedem erscheinen der hetz-postille „13.“ „renate“ aktiv und schreibt brav das halbe blatt ab und stellt es hier online.
bitte: wer den „13.“ lesen will, soll ihn doch bitte abonnieren oder sonst wie organisieren, aber verschone uns doch mit diesen unausgegorenen märchen des pamphlets.
es ist nur noch peinlich was hier nach zwei jahren noch immer an haarsträubenden verschwörungstheorien breitgetreten wird.
Samstag, 18. November 2006 16:38
turk: ABSURD: EUROPAWEIT VORBILDLICH …
Die Hühner lachen nicht mehr, sie sind bereits im Delirium … „europaweit vorbildliches St. Pöltener Priesterseminar“ – wirklich zu dumm, daß ausgerechnet in diesem vom Päpstlichen Visitator unwiderrufen und öffentlich aktive homophile Beziehungen festgestellt wurden. Da zählt nämlich dann die Zahl nur noch wenig, sondern es geht um Berufungsqualität. Daran hat auch diese Instruktion erinnert: wir brauchen keine homosexuellen Neupriester.
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