Das Stück betrachtet zwei ausländische Frauen, die wegen ihrer Männer nach Belgien gekommen sind, durch
die Brille eines Sohnes.
Die erste Frau ist die Tunesierin Miriam. Sie ist die biologische Mutter des
Sohnes. Die andere Frau ist Maria, eine kinderlose polnische Empfangsdame, die in einem Konzentrationslager
sterilisiert wurde.
Der Sohn hat von seiner Mutter zuviel Liebe erhalten und beginnt sich zu überschätzen.
Er schreibt sich Eigenschaften zu, die für Jesus Christus typisch sind.
Im Sohn spiegelt sich das Leben
von Chokri Ben Chikha – dem Regisseur des Stückes.
Die Familiengeschichte beinhaltet Selbsterlebtes,
Fantasien, Eindrücken aus dem Westen und vom Islam sowie banale Situationen und große Reden.
Das Stück
wird durch Sängerinnen der „Marakech Emballages“ ausgeschmückt. Es gibt darin arabische und zeitgenössische
Tänze, Breakdance, Chopin, flämische Volkslieder und das Stabat mater.
