Im Sommer 2005 schaffte Melissa Busekros wegen ungenügender Leistungen in Mathematik und Latein die Versetzung in die achte Klasse nicht.
Um das Mädchen individuell zu fördern und vor der Wiederholung in einer sehr problematischen Klasse zu bewahren, erhielt Melissa Unterricht zu Hause.
Das musisch begabte Mädchen nahm auf ihren Wunsch hin noch am Musikunterricht und im Chor ihrer Schule teil.
Doch das Gymnasium und das Schulamt meldeten Melissa ab und teilten sie im August 2006 der zuständigen
Hauptschule zu.
Dabei war mit Ablauf des Schuljahres 2005/2006 die Vollzeitschulpflicht für Melissa
bereits zuende.
Die Familie Busekros lebt nicht zurückgezogen und ist bei den Nachbarn bekannt und beliebt.
Am Nachmittag des 1. Februar führten eine Familienrichterin mit Vertretern des Jugendamtes sowie fünfzehn Polizisten Melissa in die Kinder- und Jugendpsychiatrie.