Die Evolutionstheorie glaubt, alle Lebewesen hätten einen gemeinsamen Stammbaum.
Die Schöpfungslehre
vertritt dagegen eine unabhängige Entstehung verschiedener Grundtypen durch einzelnee Schöpfungsakte
Gottes.
Makroevolution ist die von der Evolutionstheorie angenommene Entstehung völlig neuer Organe, Strukturen
und Bauplantypen.
Mikroevolution ist die – im Gegensatz zur Makroevolution – in der Natur beobachtbare
Entwicklung innerhalb eines Grundtyps (geschaffene Art).
Die Evolutionstheorie benützt gewöhnlich Beispiele der Mikroevolution, um damit die Makroevolution zu
rechtfertigen.
So die Theorie von Jean Baptiste de Lamarck (+1829):
Die Giraffe hat das „Bedürfnis“
an höheres Laub der Akazien heranzukommen. Der vermehrte Gebrauch des Halses entwickelt eine höhere
Gestalt.
Auch Charles Darwin (+1882) beobachtete Mikroevolution, nämlich sichtbare Änderungen in den Proportionen
der Schnäbel von Finkenarten. Er interpretierte sie jedoch als Entwicklung der verschiedenen Vogelarten
aus unbekannten, Eidechsen-ähnlichen Urformen.
Man weiß aber seit kurzem, daß sehr wahrscheinlich
nur ein einziges Gen die Schnabelproportionen der Darwinfinken bestimmen kann.
Zu einem Grundtyp – geschaffenen Art – gehören alle biologischen Arten, die miteinander direkt oder indirekt
über Kreuzungen verbunden sind.
Die Fruchtbarkeit der Nachkommen wird nicht gefordert, da biologisch
nur wenig dazugehört, um zwischen zwei Individuen Sterilität hervorzurufen.
Im Bild: Das unfruchtbare
Zebroid – die Kreuzung zwischen Pferd und Zebra. Dessen Existenz beweist, daß Pferde und Zebras zum selben
Grundtyp – den „Pferdeartigen“ – gehören, zu dem auch die Esel zählen.
Damit gemeinsame Nachkommen
möglich sind, müssen zwei Tierarten in allen genetischen Details außerordentlich ähnlich sein.
Evolutionsbiologen sind gezwungen, den qualitativen Unterschied zwischen Mikroevolution und Makroevolution
auszublenden.
Die falsche These lautet: Mikroevolution + Zeit = Makroevolution.
Um den offensichtlichen
Fehler zu umgehen, muß der Faktor Zeit immer unüberschaubarer werden.
Die Evolutionstheorie behauptet die Entstehung von neuen Tierarten und -gattungen mit qualitativ neuen,
grundtypüberschreitenden Eigenschaften – etwa die Entstehung von Flügeln bei Pferden statt nur Größenzunahme
oder Änderung der Fellzeichnung.
Im Bild: Albino-Pinguin entstanden durch Verlust der Fähigkeit, Farbstoff
herzustellen.
Dies kann im Ausnahmefall einmal nützlich sein. Fast immer sind Mutationen schädlich.
Darum betreiben die Zellen einen großen Aufwand, ihre Erbinformation fehlerlos zu kopieren.