Das ‘Kirchlichen Jugendbüro’ im bayrischen Ruhstorf gestaltete heuer die Osterliturgie zum Thema: „Wo ist die Liebe? – du bist geboren um zu lieben“.
Die Gläubigen haben Ungewohntes erlebt: Angebliche Warteschlangen vor der Kirche, einen durch einen Vorhang von den Meßbesuchern getrennten Altar und eine in eiskaltes Blau getauchte Kirche.
Man wollte einen ungewöhnlichen, spannenden Gottesdienst veranstalten, bei dem die Liebe in die Kirchenmauern Einzug hält.
Es sei ein „wunderbarer Gottesdienst“ geworden, der die Seele berührt habe – erklärte ein Mitarbeiter der Organisatoren.
Für die Veranstalter ein echtes Glaubensfest:
„Ja, hier war Gott von Mensch getrennt – bis die Gottes-
und Menschenliebe den Vorhang durch die Osterkerze und das Diözesanjugendkreuz öffnete – und auf beeindruckende
Weise Einzug in die Kirchenmauern hielt.“
Die Kinder sollen leise und ehrfürchtig in die Kirche einzogen sein, um dann voller Begeisterung den Auferstehungsgottesdienst mitzufeiern.
Das Zusammenspiel von Technik, Musik und Präsentation habe sich harmonisch in die Umgebung einfügt und zum Staunen animiert.
Die tiefgehende Thematik sei ehrlich und authentisch geboten worden und habe jeden berührt.
Die Texte hätten geholfen, zu denken und verdienten angesichts ihrer Offenheit und Ehrlichkeit Bewunderung.
Das Thema der Liebe soll auf verschiedene Weise – in 1000 Bildern – dargestellt worden sein. Die Liebe Jesu zu Maria Magdalena und die am Ende der Messe in Rot getauchte Kirche sind nur zwei davon.