Am 22. Januar versammelten sich 10.000 Menschen zu einer Großkundgebung für die Lebensrechte der ungeborenen Kinder in Paris.
Von den 10.000 Demonstranten zählte die Polizei nur jeden fünften: Es sollen nur so 2000 gewesen sein.
10.000 Demonstranten prangern die Kinderabtreibung ebenso an wie das Experimentieren mit Kleinstkindern.
Die Demonstration fordert die Lebensrechte der ungeborenen Kinder auch mit scheinbar unscheinbaren Manifestationen ein.
In den letzten 31 Jahren fanden in den Kinderschlachthöfen Frankreichs sechs Millionen ungeborene Kinder den Tod: „Das reicht!“
Jene Kleinen, die dem Abtreibungsgemetzel entkamen, gehen für die Rechte ihrer Mitbürger auf die Straße: „Wir hätten uns so sehr geliebt…“
…und fordern Gesetze des Lebens: „Wenn du den Frieden willst, verteidige das Leben“.
Einige Jugendliche erklimmen den Sockel der sogenannten „Statue der Republik“. Sie stecken ein Banner in die Hand einer Figur, die Teil des Monumentes ist.
Karikaturen auf Zigarettenwarnungen:
„Während der Schwangerschaft abzutreiben, schädigt die Gesundheit
Ihres Kindes.“
„Die Abtreibung schafft eine starke Abhängigkeit – fangen Sie nicht damit an.“
Auch der französische Klerus war bei der Demonstration für die ungeborenen Kinder vertreten.
Das Lebensrecht von ungeborenen Kindern erhält in den Straßen von Paris eine Stimme – aus 10.000 Mündern.
Die Pariser Bevölkerung reagiert gespalten auf die vorbeiziehenden Lebensrechtler.
Am Tag nach der Demonstration in Paris gehen in Washington D.C. in den USA mehr als 100.000 Lebensrechtler auf die Straße – unter ihnen katholische Bischöfe, Priester und Ordensleute, beispielsweise die Missionarinnen der Nächstenliebe.
In Amerika fordert eine Jugendliche bei der alljährlichen Demonstration am 22. Januar – anläßlich der
Jährung des Kinderabtreibungsgesetzes vom 22. Januar 1973 – ein dreifaches:
– Du sollst meine Botschaft
nicht verschweigen
– Du sollt meinen Gott nicht verhöhnen
– Du sollt damit aufhören, meine Generation
zu töten
Ein zwölfjähriges Mädchen aus dem US-Bundesstaat Maryland erklärte am Lebensmarsch in Washington,
daß die Abtreibung „ganz falsch“ sei:
„Sie tötet Babies und viele Kinder wären am Leben, wenn ihnen
nicht die Abtreibung zugestoßen wäre.“
Zur Frage, was sie als Zwölfjährige für die Lebensrechtsbewegung
tun könne, meinte sie: „Naja, ich kann marschieren.“